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Vollständige Version anzeigen : Roche Holding AG


Juchu.de
30.05.2000, 12:02
Roche Holding
zieht den Antrag auf die Zulassung seines Medikamentes Tamiflu zurück
Roche plant seinen Antrag auf Zulassung seiner Grippe-Tabletten in Europa zurück zu ziehen. Tamiflu, eines der wichtigsten Medikamente von Roche, stand zuletzt bei den europäischen Medizinern im Mittelpunkt, die die Wirksamkeit von Tamiflu in einigen Bereichen hinterfragten. Roche kündigte bereits an, dass diesbezüglich in naher Zukunft weitere Ergebnisse präsentiert werden können und im Anschluß daran das Zulassungsverfahren wieder beantragt werden würde.

Tamiflu ist bereits jetzt in 9 Ländern weltweit erhältlich. Darunter sind USA, Kanada, Schweiz und einige lateinamerikanische Staaten. In diesen Ländern wurde das Medikament zugelassen, nachdem es seine Sicherheit, Effektivität und Verträglichkeit unter Beweis gestellt hatte. Das Medikament kam in diesen Ländern bei der jüngsten Grippewelle verstärkt zum Einsatz. Roche ist von der Wirkung von Tamiflu überzeugt und geht daher von einer raschen Wiederaufnahme des Zulassungsverfahrens aus.

R2D2
05.06.2000, 10:58
Roche löst Immunologie-Institut auf - Neues Genforschungszentrum

BASEL (dpa-AFX) - Der Schweizer Pharmakonzern Roche löst das von ihm vor 32 Jahren gegründete Basler Institut für Immunologie (BII) auf und wandelt es in ein Genforschungs- Institut um. Wie der Basler Konzern am Montag mitteilte, soll Jonathan Knowles das neue "Zentrum für medizinische Genomforschung" leiten. Von dem Zentrum erhofft sich Roche nach eigenen Angaben "einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung von Forschungs-ergebnissen im Bereich Genetik und Genomik in neue Diagnoseverfahren und innovative Therapien".

Das BII habe mit seinen insgesamt 500 Mitgliedern seine wichtigste Aufgabe erfüllt, die Immunologie als Wissenschaft voranzutreiben, begründete der Konzern seine Entscheidung. Roche werde, um die Tradition des Instituts weiterzuführen, einen Lehrstuhl für Immunologie an der Universität Basel stiften, hieß es.
Quelle: dpa-AFX-Nachrichten

Starzocker
30.06.2000, 15:22
Roche und Novo Nordisk kooperieren bei Futterenzymen
BASEL (dpa-AFX) - Die Pharmaunternehmen Roche und Novo Nordisk werden künftig bei Futterenzymen enger zusammenarbeiten. Das globale Abkommen beider Firmen werde im Januar 2001 in Kraft treten, teilten die Unternehmen am Freitag in Basel mit. Novo Nordisk werde sein Wissen in der Grundlagenforschung einbringen, Roche werde unter anderem den Vertrieb übernehmen.

Dazu werde Novo Nordisk das Enzymgeschäft von dem übrigen Pharmageschäft ausgliedern und zusammen mit der Roche-Einheit Vitamine und Feinchemikalien das Wachstum und die Entwicklung von Futterenzymen fördern.

Die Ausgliederung des Enzymgeschäfts ist für den Jahreswechsel 2000/2001 geplant.
Quelle: dpa-AFX-Nachrichten

quengelgeist
05.09.2000, 13:24
Die amerikanische Regulierungsbehörde FDA zieht neue Einschränkungen gegen das Akne- Medikament Accutane der Roche Holding AG in Erwägung. Dies berichtet das "Wallstreet Online Journal".

Das Medikament solle sich Berichten zur Folge bei schwangeren Frauen schädlich auswirken. Trotz einschlägiger Warnungen nehmen viele Schwangere das Medikament auch weiterhin ein.
Aufgrund dessen wolle sich die FDA am 17. September mit Vertretern von Roche treffen.

quengelgeist
20.09.2000, 12:11
Die Roche Holding AG schliesst mit der Bristol-Myers Squibb Company eine Allianz im Bereich der Krebsforschung.

Die Allianz soll der Erforschung der kombinierten Wirkung der beiden Medikamente Herceptin und Taxol gegen metastasierenden Brustkrebs dienen.

Auge
22.05.2001, 09:48
Roche und deCode identifizieren Gen

ZÜRICH (dpa-AFX) - Die Forschungsallianz aus Roche Holding AG und deCODE genetics hat ein ursächlich an Schlaganfällen beteiligtes Gen identifiziert und eine bei Diabetes II relevante Chromosomengruppe lokalisiert. Mit Hilfe einer Genomanalyse sei der "wichtigste genetische Faktor" bei den häufig auftretenden Formen von Schlaganfällen nachgewiesen worden, teilte Roche am Dienstag mit.
Die Forscher hätten eine Chromosomenregion lokalisiert, in welcher ein bei Diabetes II relevantes Gen liege. Dieses Gen habe nun einer "kleinen" Chromosomenregion zugeordnet werden können. Die Informationen sollen für die Entwicklung neuer Tests und Therapien eingesetzt werden, so Roche. deCODE erhalte Zahlungen von Roche für das "Erreichen dieser Meilensteine"./FX/cb/


22.05. - 08:27 Uhr

Stefano
21.03.2002, 16:03
hola,

wkn:851311
börse:zürich
kurs 52 hoch 136,0
kurs 52 tief 75,0
kgv 2002 20,4
börsenwert in milliarden: 58,32
dividende: 0,67 cent/aktie
gewinn je aktie 2000: 3,93
.........................2001: 3,71
.........................2002: 4,06

Roche erhält Zulassungsempfehlung für zwei Medikamente von CPMP
Basel (vwd) - Der europäische Ausschuss für Arzneimittelspezialitäten (CPMP) hat zwei Medikamente der Roche Holding AG, Basel, zur Zulassung empfohlen. Zudem wurde eine Änderung der Produktinformation für das Roche-Präparat Xenical angekündigt: bei Xenical wird die Verpackungsbeilage mit Daten über den Nutzen des Medikaments bei übergewichtigen und fettleibigen Patienten mit Typ-2-Diabetes erweitert. Bei den Medikamenten handelt es sich um Pegasys zur Kombinations- bzw Monotherapie bei Hepatitis C sowie um das orale Grippemedikament Tamiflu.

Die Stellungnahme des CPMP bildet die Grundlage für die behördliche Zulassung in der EU, die in der Regel innerhalb dreier Monate nach der Empfehlung erfolgt, heißt es weiter.

roche deutschland stellt z.zt. seine ganze edv. um auf sap/r3
es sind in den nächsten 15 monate weiter umstrukturierungen geplant.

Stefano
11.04.2002, 11:56
hola,

Zürich, 11. Apr (Reuters) - Laut einem Bericht der in Zürich erscheinenden Wirtschaftszeitung "Cash" lehnen die Familien-Mehrheitsaktionäre des Pharmakonzerns Roche eine Fusion mit dem Basler Novartis-Konzern ab. Die Zeitung zitierte Fritz Gerber, früher Roche-Chef und nun Sprecher und Vertreter der Familienaktionäre, mit den Worten "der Pool (der Familienaktionäre) stellt sich mit Nachdruck hinter die von Verwaltungsrat und Konzerleitung geäusserte Position, wonach eine Fusion mit Novartis nicht zur Diskussion steht".

Die Erben seien sich auch nicht uneins. "Der bestehende Poolvertrag läuft bis 2009", so Gerber weiter.
Novartis hält mehr als 20 Prozent der Roche-Inhaberaktien.

Stefano
18.04.2002, 10:44
hola,

Das hinterlässt einen schalen Nachgeschmack. Der Schweizer Pharma-Konzern Roche hat enttäuschende Umsatzzahlen für das vergangene Quartal vorgelegt. Der Erlös von 7,4 Milliarden Schweizer Franken liegt unter den Analystenerwartungen, auch der Pharmaabsatz fällt schwächer aus als prognostiziert. Roche Chef-Franz Humer versucht die Anleger mit offensiven Aussagen zu beruhigen, doch vergebens: Die Aktie wird leicht nachgeben.

Gut, die Umsatzprognose für das Gesamtjahr wird bekräftigt, erfreulich ist ebenfalls, dass sich die operative Marge verbessern soll. Aber auch auf der Gewinnseite ein Wermutstropfen: Das Finanzergebnis soll deutlich niedriger ausfallen als im Vorjahr.

Querbeet eine Enttäuschung, Analysten hatten den Schweizern mehr Dynamik zugetraut. Auch die US-Biotech-Tochter Genentech blieb mit ihrem Umsatzbeitrag von 780 Millionen Schweizer Franken unter den Erwartungen, 20 Millionen mehr hätten es schon sein können. Bitter: Der Absatz des Schlankheitsmittels Xenical ist um 17 Prozent zurückgegangen, damit hatte niemand gerechnet.

Das Diagnostik-Geschäft macht ebenfalls nicht besonders viel Freude. 1,79 Milliarden Euro spülte die Sparte in die Roche-Kasse, auch weniger als von Analysten erwartet. Außerdem kämpft Roche hier noch mit Schadenersatzklagen eines ehemaligen Partners. Das US-Unternehmen Igen liegt mit den Schweizern im Clinch.

Ein amerikanisches Gericht hat Roche zu Zahlungen von 505 Millionen US-Dollar verknackt
. Eine stolze Summe, allerdings weniger als befürchtet. Hier ist das letzte Wort noch nicht gesprochen: Roche will in die Berufung gehen, auch wenn ein anderes Gericht das Urteil bestätigt hat.

Fusionsfantasie perdu

In Ordnung, die Zahlen sind keine Katastrophe. Sie liegen nur leicht unter den Prognosen, das aber auf breiter Front. Roche gibt den Anlegern Beruhigungspillen. Konzernchef Franz Humer sagt anziehende Pharmaverkäufe im zweiten Halbjahr voraus. Humer setzt auf neue Medikamente und besseren Absatz der Krebspräparate außerhalb der USA.

Außerdem sei möglich, dass der Xenical-Absatz im Gesamtjahr auf Vorjahresniveau liegen könne. Na ja, da müsste das Präparat schon einen olympiareifen Endspurt hinlegen. Humer lässt Luft aus einer Spekulationsblase: Roche wolle weder mit Novartis noch mit Bristol-Myers Squibb fusionieren. Schade, eine gute Portion Fantasie weniger für die Roche-Aktie.

Das Papier ist mit einem KGV 2003 von 18 nicht zu teuer, Konkurrent Novartis genehmigt sich ein KGV 2003 von 20.

Roche hatte sich jüngst wieder aufgerappelt. Das Unternehmen hat mit Problemen in der Pharma-Sparte gekämpft. Das Geschäft mit Medikamenten wuchs zeitweise geringer als der Markt. Roche ist drangegangen, diese Schwierigkeiten zu lösen. Die Absatzzahlen für das erste Quartal sind allerdings ein Dämpfer, auch für die Aktie. Auf lange Sicht wird das Papier aber nicht abstürzen, so schlecht ist die Lage auch wieder nicht.

Stefano
18.04.2002, 10:46
hola,

Roche macht sich selber Mut

Roche versucht, Entwarnung zu geben. Der Schweizer Pharmakonzern teilte auf einer Telefonkonferenz mit, er sehe im Fall des Lizenz- und Patentstreits mit dem US-Biotechnologieunternehmen Igen nur begrenzte Auswirkungen. Selbst im Fall eines Verlustes der Lizenz würde die mittelfristigen Ertragsziele erreicht. Das ist zwar positiv. Trotzdem werden die durchwachsenen Quartalszahlen die Roche-Papiere leicht belasten.

Roche und Trimeris können anstoßen

Das weckt Hoffnungen. Der Schweizer Pharma-Konzern Roche und das US-Biotech-Unternehmen Trimeris haben die Resultate einer klinischen Studie für ein HIV-Medikament vorgelegt. Das Präparat, das in der letzten klinischen Phase ist, habe die Ziele erreicht, so Roche. Die Ergebnisse seien sogar besser ausgefallen als in bisherigen Tests. Die Daten würden als Basis für den Zulassungsantrag verwendet. Innovative HIV-Präparate werden händeringend gesucht, der Wirkstoff hat einen großen Markt vor sich. Die Nachricht ist ein positiver Impuls für beide Aktien, für das Papier des kleinen US-Biotech-Unternehmens noch mehr als für den Schweizer Pharma-Konzern.

Tobi
18.04.2002, 16:23
Roche meldet erfolgreiche Medikamenten-Tests
Das schweizer Pharma-Unternehmen Roche AG erzielte positive Resultate mit seinem experimentellen Aidsmedikament T20. Das Präparat befindet sich in der klinischen Testphase III und wird gemeinsam mit dem Biotech-Unternehmen Trimeris entwickelt.
Nach erfolgter Zulassung wird das Arzneimittel in Nordamerika von Trimeris mit vermarktet. Im übrigen besitzt Roche die weltweiten Vermarktungsrechte und schätzt die jährlichen Peak-Sales auf 500,0 Mio. bis 1,0 Mrd. CHF.

Stefano
29.04.2002, 14:42
hola,

Hamburg (vwd) - Die Evotec OAI AG, Hamburg, und die Roche Holding AG, Basel, haben ihren ursprünglich auf ein Jahr begrenzten Vertrag zur Zusammenarbeit in der chemischen Wirkstoffforschung um zwei Jahre verlängert. Wie Evotec am Montag mitteilte, werde sie chemische Substanzbibliotheken und die damit verbundenen Daten an Roche liefern. Roche ergänze damit ihre weltweite Substanzsammlung und setze sie in ihren Screeningprogrammen zur Identifizierung neuer Arzneistoffkandidaten ein. Finanzielle Details zur vertraglichen Zusammenarbeit mit Roche bezifferte Evotec nicht. Der Wert der Verlängerung liege jedoch beim Betrag im unteren bis mittleren Mio EUR Bereich, teilte Evotec weiter mit.

Robert
29.04.2002, 18:35
Am heutigen Montag gaben die deutsche Evotec OAI AG und die Roche Holding AG aus der Schweiz die Verlängerung eines Kooperationsvertrages bekannt. Eigentlich war die Zusammenarbeit in der chemischen Wirkstoffforschung nur für ein Jahr geplant. Der Vertrag wurde nun um zwei Jahre verlängert.

Gegenstand der Kooperation sind chemische Substanzbibliotheken, Verwaltung, Bearbeitung und Verwendung daraus entwickelter Daten, auch zur Wirkstoffforschung.

Stefano
07.05.2002, 11:56
hola,

Venlo, 07. Mai (Reuters) - Das Biotechnologieunternehmen Qiagen und die Roche Molecular Diagnostics sind eine strategische Entwicklungs- und Vertriebsallianz eingegangen.

Innerhalb dieser Allianz solle ein integriertes Diagnostiksystem für Hepatitis- und Aids-Tests entwickelt und vermarktet werden, teilten die Firmen am Dienstag in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Qiagen werde unter anderem die Systeme für die Probenvorbereitung von Nukleinsäuren entwickeln und diese an Roche liefern. Den Vertrieb der Diagnostiksysteme an Großlabore in den USA werde Roche übernehmen.

Nukleinsäuren kommen in jeder lebenden Zelle vor und sind Träger der Erbsubstanz.

Stefano
07.05.2002, 11:57
hola,

Frankfurt, 07. Mai (Reuters) - Der Vakuumpumpenhersteller Pfeiffer Vacuum hat angesichts der weltweiten Konjunkturschwäche im ersten Quartal deutlich weniger verdient und umgesetzt als ein Jahr zuvor und sieht trotz guter Auftragseingänge im April noch keine Trendwende.

Die weltweite Konjunkturschwäche habe sich auch im ersten Quartal 2002 fortgesetzt, teilte das im Nemax50 gelistete Unternehmen am Dienstag in Asslar mit. Diese Entwicklung spiegele sich in den Quartalszahlen wider. Ausblickend verwies Pfeiffer Vacuum auf stärkere Bestelleingänge aus der Halbleiterbranche im April sowie auf zu vorsichtigem Optimismus Anlass gebende Aufträge aus der Glasbeschichtungsindustrie. Dazu erklärte Firmenchef Wolfgang Dondorf indes: "Die guten Auftragseingänge im April 2002 lassen hoffen, sind aber noch kein Zeichen einer Trendwende." Eine konkrete Prognose für 2002 legte Pfeiffer Vacuum nicht vor. Die Aktie gab deutlich nach.

QUARTALSZAHLEN BLIEBEN UNTER DEN ANALYSTENSCHÄTZUNGEN
Nach Unternehmensangaben sank das Betriebsergebnis (Ebit) im ersten Quartal um 47,7 Prozent auf 4,6 Millionen Euro. Der Überschuss habe sich um 48,2 Prozent auf 2,9 Millionen Euro vermindert. Der Umsatz sei um 20,8 Prozent auf 37 Millionen Euro gefallen. Umsatz, Ebit und Nachsteuerergebnis lagen damit auch unter den Vergleichswerten des vierten Quartals. Von Reuters befragte Analysten im Schnitt für das erste Quartal mit einem Ebit von 6,33 Millionen Euro, einem Überschuss von 4,20 Millionen Euro und einem Umsatz von 42,67 Millionen Euro gerechnet.

Der Auftragseingang sank um rund ein Viertel auf 35,4 Millionen Euro und lag damit in etwa auf dem Niveau des vierten Quartals, wie das Unternehmen weiter mitteilte. Der Auftragsbestand ging um 34,6 Prozent auf 25 Millionen Euro zurück.

Ferner hieß es, Pfeiffer Vacuum erwarte aus dem neuen Unternehmensbereich der optischen Speichermedien Umsätze erst ab dem zweiten Halbjahr dieses Jahres. Mitte März hieß es, das neue Geschäftsfeld DVD (Digital Versatile Disc) solle im laufenden Jahr insgesamt rund zehn bis 15 Millionen Euro zum Gesamtumsatz beitragen. Im abgelaufenen Quartal belasteten die für diesen Bereich angefallenen Kosten nach Unternehmensangaben das Betriebsergebnis mit rund einer Millionen Euro.

DEUTLICHSTER UMSATZRÜCKGANG IN DEN USA
Der kräftigste Umsatzrückgang mit 35,2 Prozent sei im ersten Quartal in den USA festzustellen gewesen, hieß es weiter. Grund sei insbesondere die anhaltende Stagnation in der Halbleiterbranche. In den anderen Schlüsselmärkten für das Unternehmen sei der Umsatzrückgang weniger deutlich ausgefallen. In Deutschland setzte Pfeiffer Vacuum 19 Prozent weniger um als im Vorjahresquartal. Die Vertriebs- und Verwaltungskosten seien im Unternehmen weitgehend konstant geblieben. Die Forschungs- und Entwicklungskosten hätten dagegen zugenommen.

ANALYSTEN SEHEN AUFTAKTQUARTAL ALS SCHWÄCHSTES 2002
Analysten rechnen damit, dass das erste Quartal wahrscheinlich das schwächste in diesem Jahr gewesen sein wird. "Im Jahresverlauf sollte das erste Quartal das schwächste darstellen, so dass wir mit anziehenden Umsätzen zum Jahresende rechnen", hieß es in einer Kurzstudie von SES Research zu den Quartalszahlen. SES Research werde nun ihre Jahresprognosen leicht zurücknehmen, die Anlageempfehlung für die Aktie bleibe aber bei "Marketperformer", hieß es.

Die Pfeiffer-Vacuum-Aktie büßte in einem schwächeren Markt im Handelsverlauf mehr als zwölf Prozent auf 34,20 Euro ein.

Indio
07.05.2002, 12:55
Hallo Stefano

Bringst Du mir mal noch rüber was Pfeiffer Vaccum mit Roche zu tun hat ;)

Gruss Indio

Stefano
07.05.2002, 13:23
hola,

ich weiss nicht wo da meine gedanken waren ;) lass es bitte stehen, so können andere noch drüber :lol

Stefano
07.06.2002, 11:43
hola,

Roche Diagnostics erwirbt vom Institut Pasteur umfangreiches Patentportfolio zum Humanen Papillomavirus (HPV)

Roche Diagnostics und das Institut Pasteur (Pasteur) haben heute bekannt gegeben, dass Pasteur ein breites Patentportfolio zum Humanen Papillomavirus (HPV) für eine nicht genannte Summe an Roche übertragen hat. Im Rahmen dieser Transaktion hat Pasteur seine Rechte auf sämtliche wechselseitigen Lizenzverträge bezüglich weiterer HPV-Patente Dritter an Roche abgetreten. Mit dieser Übertragung hat Roche jetzt Zugang zu einem der umfassendsten Sortimente von HPV-Subtypen in der Diagnostikabranche. Dadurch verfügt Roche über eine solide Basis zur Entwicklung und Vermarktung von Produkten für die molekulargenetische Diagnostik zum frühzeitigen Nachweis von HPV. Dieses Virus ist die häufigste Ursache von Gebärmutterhalskrebs, an dem weltweit jedes Jahr mehr als 500 000 Frauen erkranken*.

Forscher haben bislang mehr als 100 Subtypen von HPV ermittelt. Etwa ein Drittel davon verbreitet sich durch sexuelle Kontakte, was die HPV-Infektion zu einer der häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten macht. HPV-Tests auf molekulargenetischer Basis könnten sich für die Vorfelddiagnostik von Gebärmutterhalskrebs eignen und an die Stelle des traditionellen Vaginalabstrichs treten. Im Jahr 2001 wurde mit solchen HPV-Tests weltweit ein Umsatz von rund 21 Millionen USD erzielt. Beim Einsatz molekulargenetischer HPV-Tests für die Vorfelddiagnostik würde sich ihr gesamtes Marktpotenzial bis 2010 schätzungsweise auf jährlich 600 Millionen USD belaufen.

Roche-Konzernleitungsmitglied und Leiter der Division Diagnostics, Heino von Prondzynski: „Diese Vereinbarung wird unsere weltweite Führungsposition in der molekulargenetischen Diagnostik zusätzlich festigen und unser Bestreben unterstützen, einen integrierten Ansatz für die Herstellung und den Vertrieb wichtiger gynäkologischer Tests anzubieten. Anschliessend an unser Engagement auf dem Markt für die Untersuchung von Blutprodukten, bedeutet das HPV für uns den nächsten bedeutenden molekularen Angriffspunkt. Die enge Verknüpfung des HPV mit Gebärmutterhalskrebs – verbunden mit dem Nutzen der Vorfelddiagnostik, einer früh einsetzenden Behandlung und der verfügbaren Therapien – machen diesen Test zu einem idealen Produkt für den Diagnostikamarkt.“

„Wir sind sehr erfreut, diese Übereinkunft mit Roche abschliessen zu können“, kommentiert Philippe Kourilsky, Directeur général des Institut Pasteur. „Für uns ist klar, dass Roche sich langfristig der Entwicklung von immer genaueren Tests verpflichtet hat, und zwar nicht nur für diese häufige sexuell übertragbare Krankheit, sondern auf dem gesamten Gebiet der molekulargenetischen Diagnose von Infektionskrankheiten. Dies ist für das Institut Pasteur, das sich der Verbesserung der öffentlichen Gesundheit weltweit verschrieben hat, von grosser Bedeutung.“

Da der Zusammenhang zwischen Gebärmutterhalskrebs und HPV anhand wichtiger Studien bestätigt worden ist, anerkennen heute zahlreiche Kliniker und staatliche Behörden den Nutzen eines HPV-DNA-Tests zur Früherkennung des Gebärmutterhalskrebses**. Neuer Therapiestandard ist jetzt gemäss den kürzlich in JAMA (24. April 2002) publizierten „2001 Consensus Guidelines“ und den ESIDOG-Richtlinien (European Society for Infectious Diseases in Obstetrics and Gynaecology) die Nachbestimmung grenzwertiger oder unbestimmter Vaginalabstriche mit einem HPV-DNA-Test (Triage), mit dem sich rund 50% der Testresultate als negativ bestätigen lassen. Die verbleibenden 50% positiver Ergebnisse werden anschliessend mit invasiveren und teureren diagnostischen Verfahren wie Kolposkopie und Biopsie abgeklärt. Dieses neue Therapiekonzept bringt eine wesentliche Verbesserung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses der Behandlung und ist für alle Beteiligten – Kostenträger, Kliniker, Labors und Patientinnen – attraktiv.

Roche ist unter den forschenden Firmen im Gesundheitssektor eines der weltweit führenden Unternehmen auf den Gebieten Pharmazeutika, Diagnostika und Vitamine mit Hauptsitz in Basel, Schweiz. Die innovativen Produkte und Dienstleistungen von Roche umfassen die Prävention, Diagnose und Therapie von Krankheiten und tragen zur Verbesserung von Wohlbefinden und Lebensqualität bei. Die Division Diagnostics von Roche beliefert als weltweit führender Anbieter von In-vitro-Diagnostika mit einem umfassenden Produkteportfolio Forscher, Ärzte, Patienten, Kliniken und Labors auf der ganzen Welt mit einem breiten Spektrum an innovativen Testprodukten und -dienstleistungen. Roche Molecular Diagnostics, eine Geschäftseinheit von Roche Diagnostics, hat die Polymerase-Kettenreaktion (PCR) zur weltweit führenden Technologie für die Nukleinsäureamplifikation (NAT) gemacht. Das PCR-Verfahren ermöglicht es, winzige Mengen an genetischem Material innert weniger Stunden milliardenfach zu vervielfältigen und dadurch den Nachweis der DNA oder RNA von Krankheitserregern zu erleichtern, noch bevor Antikörper gegen diese Mikroorganismen gebildet werden.

Das Institut Pasteur ist eine private Stiftung im Dienste der öffentlichen Gesundheit. Sein erklärtes Ziel ist es, durch wissenschaftliche und medizinische Forschung, Schulung und öffentliche Gesundheitsdienste einen Beitrag zur Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten in Frankreich und im Ausland zu leisten. In zwölf wissenschaftlichen Abteilungen sind 130 Forschungsteams mit insgesamt 2500 Mitarbeitenden tätig. Die Forschung auf dem Gebiet der Infektionskrankheiten macht etwa die Hälfte der wissenschaftlichen Tätigkeit des Instituts aus. Die biomedizinische Forschung umfasst auch nichtinfektiöse Erkrankungen: Allergien, genetische Krankheiten, Erkrankungen des Gehirns sowie gewisse Krebsarten. Das internationale Netz des Institut Pasteur und angeschlossener Institute umfasst 21 Mitgliedsorganisationen auf allen fünf Kontinenten.

* Soler ME, Blumenthal PD. Curr Opin Oncol 2000, 12(5): 460-465.
** Walboomers JMM, et al. J Pathol 1999, 189(1): 12–19.
Alle erwähnten Markennamen sind gesetzlich geschützt.

Stefano
07.06.2002, 11:44
hola,

Roche und Genmab geben eine Intensivierung ihrer Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Antikörper bekannt
Roche investiert USD 20 Millionen in Genmab

Roche und Genmab A/S (CSE: GEN und Neuer Markt: GE9D) haben heute eine Intensivierung ihrer laufenden Zusammenarbeit bekannt gegeben, in deren Rahmen sie Humanantikörper für Medikamente gegen lebensbedrohliche und belastende Krankheiten generieren und entwickeln. Roche beteiligt sich ausserdem mit insgesamt USD 20 Millionen an Genmab; sie zahlt pro Aktie einen Preis von DKK 180.

Die intensivierte Zusammenarbeit betrifft einige neue Targets von Roche. Genmab rechnet damit, in den kommenden Jahren rund 15 neue Projekte in verschiedenen therapeutischen Bereichen lancieren zu können. Das Programm wird von der Roche-Pharmaforschung koordiniert und bedeutet einen weiteren Schritt im grossen Engagement des Unternehmens für die Entwicklung innovativer neuer Medikamente auf der Basis von biologischen Wirkstoffen.

Im Rahmen der bestehenden Vereinbarung hat Roche Zugriff auf die Kompetenzen von Genmab bei der Antikörper- sowie der präklinischen und klinischen Entwicklung. Genmab erhält Meilensteinzahlungen sowie Lizenzgebühren aus dem Verkauf erfolgreicher Produkte. Unter gewissen Umständen könnte Genmab Rechte für die Entwicklung von Produkten erlangen, die auf Targets basieren, die von Roche identifiziert worden sind. Diese Zusammenarbeit kann bei Erreichen aller Meilensteine einen Wert von bis zu USD 100 Millionen erreichen.

„Unsere Allianz mit Genmab hat das Potenzial, unsere Stellung auf diesem wichtigen Gebiet noch wesentlich zu stärken. Wir freuen uns über die Erweiterung unserer weltweiten Programme, um mit Genmab als starkem Partner wichtige neue Medikamente auf der Basis von Antikörpern zu schaffen und zu entwickeln“, sagte Jonathan Knowles, Leiter der globalen Pharmaforschung bei Roche.

„Die Intensivierung unserer bisherigen Zusammenarbeit unterstreicht die Stärke unserer Organisation und unseres Know-hows, das wir einem so wichtigen Partner wie Roche zur Verfügung stellen können“, erklärte Lisa N. Drakeman, Chief Executive Officer von Genmab. „Wir freuen uns auf die fortgeführte Zusammenarbeit mit Roche, um das breite Entwicklungsportfolio von Genmab mit zusätzlichen Produkten noch weiter zu stärken.“

Über Genmab A/S
Genmab A/S ist ein Biotech-Unternehmen, das sich mit der Schaffung und Entwicklung von vollständigen Humanantikörpern zur Behandlung von lebensbedrohlichen und belastenden Krankheiten befasst. Genmab entwickelt zur Zeit zahlreiche Präparate gegen Krebs, rheumatoide Arthritis und andere entzündliche Krankheiten und beabsichtigt, eine breite Palette neuer Medikamente aus der Erforschung des menschlichen Genoms zusammenzustellen. Derzeit basieren die kommerziellen Möglichkeiten von Genmab auf der Forschung führender internationaler Unternehmen; hierzu zählen u.a. Immunex Corporation, Oxford GlycoSciences Ltd., Medarex, Inc., deCODE Genetics, Scancell, Ltd., Sequenom, Inc., Eos Biotechnology Inc., Glaucus Proteomics B.V., Bionomics, Paradigm Therapeutics und ACE BioSciences, sowie auf der in den eigenen Laboratorien durchgeführten Forschung. Eine breitgefächerte Allianz bietet Genmab den Zugriff auf eine Reihe von Marken-Technologien von Medarex Inc., einschliesslich UltiMAbTM, eine Plattform für die schnelle Herstellung und Entwicklung von vollständigen Humanantikörpern für fast jedes Target. Genmab hat ihren Sitz in Dänemark und betreibt Produktionsstätten in Utrecht (Niederlande) und Princeton (New Jersey, USA). Mehr Informationen über Genmab finden Sie im Internet.

Evelyn
10.07.2002, 14:27
Heute präsentierte der Schweizer Pharmakonzern Roche Holding AG die viel versprechenden Daten des Medikamentes T-20 auf der internationalen Aidskonferenz in Barcelona.

Die Entwicklung des Produktes erfolgte durch eine Kooperation mit der Trimeris Inc..

Roche plant noch in diesem Jahr den Zulassungsantrag für die USA bei der FDA zu stellen.

Der Konzern rechnet mit dem Verkauf von T-20 den Umsatz um 300 bis 600 Millionen Dollar zu erhöhen.

Der Patient wird für das Medikament jährlich Kosten von 10.000 bis 12.000 Dollar kalkulieren müssen. Dieser Preis macht T-20 zum teuersten AIDS-Medikament auf dem Pharma-Markt.

Pharma-Unternehmen nehmen im Bereich der Aidsforschung hohe Risiken auf sich. Denn der Virus ist eine der größten Herausforderungen der Wissenschaft, da er schnell mutiert und damit rasch gegen potentielle Wirkstoffe resistent ist.
Somit besteht stets die Gefahr, dass Forschungsergebnisse aufgrund der auftauchenden Resistenz gegenüber den entwickelten Wirkstoff in kürzester Zeit verworfen werden müssen; und dies meist zu einem Zeitpunkt, in dem die hohen Forschungskosten noch nicht durch Umsätze wieder in das Unternehmen zurück geflossen sind.

Quelle: www.boitech-pro.de

Weltweit sind 40 Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert.
Dabei entfallen allein 25 Millionen auf den afrikanischen Kontinent. Nur etwa 1,5 Millionen Menschen tragen in den Industrienationen den Virus in sich.
Dass in den Entwicklungsländern der HI-Virus die Gefahr in sich birgt, eine Epidemie auszulösen, zeigen Zahlen deutlich.

Auch wenn die Entwicklung des T-20 Medikaments einen Meilenstein in der Aids-Forschung darstellt, können die Millionen Afrikaner nicht damit rechnen, dass sie in den Genuss der Wirkung des Medikamentes kommen. Das Produkt ist schlicht zu teuer und wird sicherlich noch lange den Industrienationen vorbehalten bleiben, außer internationale Organisationen starten eine Offensive.

Stefano
14.08.2002, 11:52
hola,

Roche bestätigt Umsatz- und Ertragserwartungen für Gj 2002
Basel

(vwd) - Die Roche Holding AG, Basel, rechnet damit, die für das laufende Geschäftsjahr genannten Umsatz- und Gewinnziele erreichen zu können. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, konnte der Umsatz in den Kernbereichen Pharma und Diagnostics im ersten Halbjahr 2002 auf währungsgbereinigter Basis um sieben Prozent und der Betriebsgewinn um 19 Prozent gesteigert werden.
Roche rechnet für 2002 unverändert mit einem Anstieg des Konzernumsatzes im mittleren bis hohen einstelligen prozentualen Bereich (in lokalen Währungen) und einer weiteren Margenverbesserung bei Betriebsgewinn und EBITDA. Die geplante Konsolidierung von Chugai ab dem 1. Oktober solle das Verkaufswachstum in diesem Jahr um etwa zwei Prozentpunkte zusätzlich erhöhen.
Neue Produkte wie Pegasys und Fuzeon, das anhaltend hohe Wachstum der Umsätze von Roche Diagnostics sowie die Konsolidierung von Chugai dürften die Gesamtumsätze 2003 im zweistelligen prozentualen Bereich wachsen lassen. Roche geht davon aus, dass sich die Netto-Finanzerträge 2002 etwa auf dem Niveau des ersten Halbjahres bewegen werden.

Odo
14.08.2002, 11:54
Das Schweizer Pharma Unternehmen Roche Holding verkündet im ersten Quartal einen Gewinnrückgang um 29% auf 1,8 Mrd. Schweizer Franken und verfehlte somit die Analystenschätzung von 2,5 Mrd. deutlich. Der Umsatz erhöhte sich um 1,8% auf 14,74 Mrd. Schweizer Franken, Analysten hatten 14,9 Mrd. antizipiert. Genentech, dessen Gerichtsstreit mit dem City of Hope Medical Center (BoerseGo berichtete) die Ergebnisse ebenfalls belastete, befindet sich mehrheitlich in Besitz von Roche.

Trotz des guten Unternehmensausblicks würde dieses unter den Erwartungen liegende Ergebnis lt. einem Analysten den Druck auf das Unternehmen erhöhen, einer Fusion oder umfassenden Restrukturierung zuzustimmen. Julius Baer`s Analystin Anderson sieht bei einem Kursrückgang jedoch sogar eine Kaufgelegenheit für Investoren mit einem Horizont bis in die zweite Jahreshälfte 2003.

Stefano
14.08.2002, 11:57
hola,

Roche: Finanzergebnis 1. Hj belastet Konzerngewinn

Basel (vwd) - Der trotz höherer Umsätze im ersten Halbjahr um 28 Prozent gesunkene Konzerngewinn resultiert nach Angaben des Unternehmens hauptsächlich aus dem Einbruch der weltweiten Finanzmärkte. Dies, zusammen mit dem niedrigeren Betriebsergebnis des Bereiches Vitamine und Feinchemikalien, dem deutlich höheren effektiven Steuersatz sowie den Rückstellungen für den Lizenzstreit von Genentech mit dem kalifornischen City of Hope Medical Center, habe den Konzerngewinn gegenüber dem Vorjahr auf 1,8 (2,1) Mrd CHF gedrückt, teilte Roche am Mitwoch mit.

Roche: Entscheidung über Vitamine/Feinchemie fällt im 2. Hj

Basel (vwd) - Die Roche Holding AG, Basel, will im zweiten Halbjahr eine endgültige Entscheidung über die Zukunft des Bereiches Vitamine/Feinchemie fällen. Wie aus einem am Mittwoch verbreiteten Redetext des Vorstandsvorsitzenden Franz Humer hervorgeht, gibt es offenbar mehrere Kaufinteressenten für diesen Bereich. Dabei soll es sich sowohl um Industrie- als auch um Finanzgesellschaften handeln.

Stefano
20.08.2002, 10:00
hola,

Die Roche Holding AG, Basel, hat für ihr Medikament "Kytril" in den USA von der Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für neue Anwendungen erhalten. Wie der Konzern am Montag mitteilte, darf das bis jetzt nur zur Chemotherapie eingesetzte Mittel in den USA nun auch bei Brechreiz und Übelkeit nach Operationen verschrieben werden.

Stefano
26.08.2002, 13:26
hola,

Roche-Medikament Xenical ist erfolgreich gegen Diabetes

Der schweizer Pharmakonzern Roche AG veröffentlichte positive Ergebnisse für sein Schlankheitsmedikament Xenical. Eine vierjährige Studie, an der 3.304 Patienten teilnahmen, zeigt, dass das Produkt die Entwicklung von Typ II-Diabetes verhindert oder verzögert. Zudem kann bei einer Langzeitanwendung ein deutlicher und anhaltender Gewichtsverlust erzielt werde.

Die Europäische Kommission genehmigte bereits im Juli eine Ergänzung des Beipackzettels für Xenical. Damit wird die Anwendung bei übergewichtigen Patienten mit Typ II-Diabetes darin aufgenommen.

Odo
03.09.2002, 11:07
Die schweizer Pharmagruppe Roche Holding AG hat die Vitamine und Feinchemikalien Tochter an das niederländische Chemieunternehmen DSM NV für 2.25 Milliarden Euro verkauft.

Beide Unternehmen hätten bereits die grundlegenden Details der Zahlung ausgehandelt. Ein fertiger Vorschlag zur Finanzierung will Rocht "bald" veröffentlichen, hieß es. Danach oblieg die Genehmigung der Fusion den Regulatoren.

Marcel
05.09.2002, 00:19
Das Wall Street Journal berichtet, dass die Roche Holding AG, die das bekannte Malaria Medikament Lariam herstellt, eine Warnung an Wissenschaftler und Ärzte ausgeben wird. Damit werden sie darüber informiert, dass einer der Patienten nach der Einnahme des Medikamentes Lariam Selbstmord beging. Lariam ist nicht das einzige Produkt der Reihe , das psychische Nebenwirkungen zur Folge hat. Auch Mittel gegen Akne, Arthritis, Asthma und gar einige Antibiotika verursachen Depressionen, Angstzuständen oder andere Formen psychischer Instabilität. Laut WSJ leide der Großteil der Patienten zwar nicht unter Nebenwirkungen dieser Art, dennoch sei die relativ kleine Zahl alarmierend. Derzeit laufen bereits Ermittlungen, da das Medikament mit Mordfällen und Selbstmorden in Verbindung gebracht wird.

Ca$hmandt
22.09.2002, 00:20
Roche und Trimeris haben die Zulassung des HIV-Medikaments Fuzeon in EU beantragt. Die beiden Unternehmen rechnen mit einer Zulassung im ersten Halbjahr des nächsten Jahres. Das Medikament soll das Hi-Virus verhindern, in die menschliche Immunzelle zu gelangen. Die Analysten erwarten für Fuzeon einen Jahresumsatz von bis zu einer Milliarde sfr.

Ronin
23.09.2002, 10:47
Der Schweizer Pharmakonzern Roche Holding hat mit dem US-Biotechnologieunternehmen Kosan Biosciences einen Kooperationsvertrag über die weltweite Entwicklung und Vermarktung eines neuen Krebsmedikamentes KOS-862 (Epothilon D) geschlossen. KOS-862 werde derzeit in klinischen Studien der Phase I geprüft, teilte Roche am Montag in Zürich mit. Die Zusammenarbeit müsse noch von der US-amerikanischen Kartellbehörde FTC genehmigt werden.

Kosan werde das Medikament mit Roche entwickeln und das Recht zur gemeinsamen Vermarktung in den USA erhalten. Roche komme im Gegenzug für die Forschungs- und Entwicklungskosten sowie die Ausgaben für Nachfolgepräparate und Produktionsverbesserungen auf. Kosan werde bis zu 220 Millionen Dollar erhalten. 30 Millionen Dollar fielen für zugesagte Anfangszahlungen zur Vergütung von Forschungs- und Entwicklungsausgaben an. Weitere Zahlungen würden beim Erreichen von Etappenzielen in der klinischen Entwicklung oder bei Zulassungen des Medikaments fällig.

Odo
10.10.2002, 09:19
Der Schweizer Pharmakonzern Roche hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres seinen Umsatz gesteigert. Das Unternehmen bestätigte die Ertragsziele für das laufende Jahr.

Der Umsatz im Kerngeschäft stieg um ein Prozent auf 19,27 Mrd. Sfr (13,16 Mrd. Euro), teilte Roche am Donnerstag mit. Das entspricht einer Steigerung von sieben Prozent in Lokalwährungen. In der größten Sparte Pharma stagnierte der Umsatz von Januar bis September in Schweizer Franken und wuchs um sechs Prozent in lokalen Währungen auf 13,9 Mrd. Sfr.
Analysten hatten für die ersten neun Monate im Durchschnitt einen Konzernumsatz von 19,53 Mrd. Sfr und einen Pharmaumsatz von 14,08 Mrd. Sfr erwartet.


Roche hält an den Ertragszielen für das laufende Jahr fest: Ebitda- und Ebit-Marge im Konzern dürften sich demnach leicht erhöhen. Das Unternehmen geht von einer Steigerung des Umsatzes im mittleren und hohen einstelligen Bereich in lokalen Währungen aus. Für die Pharma-Sparte rechnet Roche somit weiter mit einem mittleren einstelligen Verkaufswachstum in lokalen Währungen.


Pegasys-Zulassung geht voran

Für 2003 erwartet der Konzern ein zweistelliges Wachstum in den Sparten Pharma und Diagnostics. Das Zulassungsverfahren für das Hepatitis-C Medikament Pegasys in den USA komme planmäßig voran, hieß es. Die Rückstellungen für Vitaminabsprachen würden um 1,2 Mrd. Sfr erhöht. Roche hat die Sparte Vitamine- und Feinchemikalien Anfang September für 2,25 Mrd. Euro an die niederländische DSM verkauft und will die Transaktion im ersten Quartal 2003 abschließen

Stefano
10.10.2002, 11:19
hola,

Roche erhöht Angebot für ausstehende Chugai-Anteile

Der schweizer Pharmakonzern Roche Holding AG erhöhte sein Angebot für die rund 10,0 Prozent noch ausstehenden Aktien der japanischen Chugai Pharmaceutical Co Ltd. Nachdem nun 2.800 Yen pro Aktie geboten werden, unterstützen die Chugai-Großaktionäre das Geschäft.

Dezember 2001 wurde bekannt, dass Nippon Roche, die japanische Niederlassung des Pharmakonzerns Roche AG mit Chugai zum viertgrößten Pharma-Unternehmen in Japan fusioniert. Roche sollte mit 50,1 Prozent der Mehrheitseigentümer des neuen Unternehmens sein.

Die Aktien von Roche fielen in Zürich bisher um 0,3 Prozent und notieren aktuell bei168,50 CHF.

Stefano
10.10.2002, 11:37
hola,

Basel (vwd) - Der Umsatz der Gruppe unter der
Roche Holding AG, Basel, hat sich in lokalen
Währungen wie folgt entwickelt:
===
Q3 02 Q2 02 Q1 02
Pharma 6 5 7
Roche Verschreib. 3 2 5
Genentech Verschreib. 21 25 23
OTC -3 0 -3
Diagnostik 10 13 11
Kerngeschäft Gruppe 7 7 8
Vitamine, Feinchemik. 2 1 -2
Gruppe 6 6 6

- Veränderung in Prozent, angepasst um Devestitionen

Stefano
10.10.2002, 11:38
hola,

- Die Roche AG, Basel, hat ihre früher gemachten Prognosen zur Geschäftsentwicklung 2002 bestätigt. So erwartet sie in der Sparte Pharma ein zweistelliges prozentuales Umsatzwachstum. In den ersten neun Monaten stagnierte der Umsatz dieses Bereichs gemessen in Schweizer Franken. In lokalen Währungen wurde nach Angaben des Unternehmens vom Donnerstag eine Zunahme um sechs Prozent verbucht. Insgesamt stellte sich der Umsatz in den ersten neun Monaten auf 21,7 (21,6) Mrd CHF. Im Kerngeschäft (Pharma und Diagnostika) belief er sich auf 19,3 Mrd CHF, was einen Anstieg um sieben Prozent in lokalen Währungen entspreche.
Außerordentliche Ereignisse vorbehalten erwartet die Gruppe für das Gesamtjahr einen Anstieg des Konzernumsatzes in lokalen Währungen im mittleren bis hohen einstelligen prozentualen Bereich und einer weiteren Margenverbesserung bei Betriebsgewinn und EBITDA. Roche geht davon aus, dass sich die Netto-Finanzerträge 2002 etwa auf dem Niveau des ersten Halbjahres bewegen werden. Für die Pharma-Sparte rechnet man weiter in lokalen Währungen mit einem mittleren einstelligen Verkaufswachstum (ohne Chugai).

Chugai ist seit dem 1. Oktober 2002 ein Mitglied der Roche-Gruppe. Seit Beginn des vierten Quartals 2002 wird Chugai bei Roche konsolidiert und jährlich etwa 2,5 Mrd CHF Pharmaumsatz beitragen. Da sich die sehr positive Entwicklung der Sparte Diagnostika des ersten Halbjahres auch im dritten Quartal fortsetze, habe dieser Bereich gute Voraussetzungen, zum Jahresende eine zweistellige Wachstumsrate zu erzielen, erklärte Roche weiter. Für 2003 geht Roche von einem zweistelligem prozentualen Umsatzzuwachs (in lokalen Währungen) sowohl bei Pharma als auch bei Diagnostika aus.

Der Anfang September angekündigten Verhandlungen über den Verkauf der Geschäftsfeld Vitamine und Feinchemikalien an die Royal DSM NV, Heerlen, kommen planmäßig voran, wie es weiter hieß. Es werde erwartet, dass die Transaktion im ersten Quartal 2003 abgeschlossen sein wird. Die im Zusammenhang mit dem Vitaminfall stehenden Verpflichtungen bliebe wie angekündigt bei Roche. Roche sei bestrebt, die noch ausstehenden Rechtsfälle möglichst bald abzuschließen.

Im laufenden Jahr konnte das Unternehmen mit einer Reihe von direkten Kunden in den USA außergerichtliche Vereinbarungen treffen. Auf Basis der intensiven Verhandlungen mit direkten Kunden und der rechtlichen Entwicklungen in den USA und anderen Ländern erhöhte Roche die Rückstellungen zur Abwicklung des Vitaminfalls um 1,2 Mrd CHF.

Luna
11.10.2002, 20:55
Fast Track Status für Fuzeon

Innerhalb der nächsten sechs Monate wird über die Marktzulassung entscheiden.

Fuzeon wird in Kombination mit anderen Medikamenten zur Behandlung der HIV-1-Infektion eingesetzt und soll laut Roche-Studie den HIV-Spiegel im Blut auf nicht mehr nachweisbare Werte senken ???
Erwartete Peak-Sales auf bis zu 1,0 Mrd. CHF.

Good luck.

Ronin
17.10.2002, 09:14
Das Hepatitis C-Medikament Pegasys des Schweizer Pharmakonzerns Roche ist in den USA zur Monotherapie zugelassen worden. Das teilte Roche am Mittwochabend in Nutley mit. Der Entscheid der US-Gesundheitsbehörde FDA basierte auf den Ergebnissen von drei klinischen Phase III-Studien, hiess es.

Quelle:Reuters

Stefano
11.11.2002, 18:27
hola,

1. Der Schweizer Pharmakonzern Roche Holding AG warnt in den USA vor Nebenwirkungen bei dem Akne-Medikament Roaccutane.

So haben die Schweizer die Verpackungsaufschrift ihres Akne-Präparats geändert und warnen zugleich, dass das Medikament in Verbindung mit gewalttätigem Verhalten gebracht werden konnte. Aufgrund von Gesprächen mit der US-Gesundheitsbehörde FDA wurde diese Änderung vorgenommen.

2. Der Schweizer Pharmakonzern Roche Holding AG bestätigte gegenüber AFX News trotz
zunehmender Konkurrenz seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2002. Zuvor hatte
die US-Gesundheitsbehörde FDA erstmals einem Generikum zu Roches Akne-Medikament
Roaccutane die Marktzulassung erteilt.


Damit erwartet das Unternehmen weiterhin ein Umsatzzuwachs im mittleren bis
hohen einstelligen Bereich sowie eine Margenverbesserung beim Betriebsgewinn
und beim EBITDA. Ursache für diese Zuversicht ist der Umstand, dass Roaccutan
nur durch Dermatologen verschrieben wird und nicht durch Krankenhäuser erworben
wird. Deshalb werde der Umsatz voraussichtlich nicht so schnell zurückgehen
wie dies üblich ist, wenn Generika-Produkte auf den Markt kommen.

Stefano
15.11.2002, 07:02
hola,

Der Schweizer Pharmakonzern Roche Holding AG bestätigte gegenüber AFX News trotz
zunehmender Konkurrenz seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2002. Zuvor hatte
die US-Gesundheitsbehörde FDA erstmals einem Generikum zu Roches Akne-Medikament
Roaccutane die Marktzulassung erteilt.

Damit erwartet das Unternehmen weiterhin ein Umsatzzuwachs im mittleren bis
hohen einstelligen Bereich sowie eine Margenverbesserung beim Betriebsgewinn
und beim EBITDA. Ursache für diese Zuversicht ist der Umstand, dass Roaccutan
nur durch Dermatologen verschrieben wird und nicht durch Krankenhäuser erworben
wird. Deshalb werde der Umsatz voraussichtlich nicht so schnell zurückgehen
wie dies üblich ist, wenn Generika-Produkte auf den Markt kommen.

Die Aktien stiegen in Zürich bisher um 0,28 Prozent und notieren aktuell bei 176,00 CHF.

Quelle: News (c) finanzen.net

Indio
18.11.2002, 11:00
Roche schließt Allianz mit Antisoma plc

Die Roche Holding AG hat mit der Antisoma plc eine umfangreiche Allianz unterzeichnet. Wie vwd berichtet, erhalte Roche die weltweiten Rechte für das Krebsmedikamente-Portfolio von Antisoma. Diesbezüglich werde Roche Antisoma-Aktien im Wert von 4,15 Mio GBP erwerben, was einer Beteiligung von knapp zehn Prozent entspreche. Im weiteren entrichte Roche eine Barzahlung, um Zugriff auf das existierende Antisoma-Portfolio zu erhalten.

Zudem seien weitere Zahlungen für Zugriff, Entwicklung, bestimmte Meilensteine und Kommerzialisierung vorgesehen, wobei diese Zahlungen nach Angaben Roches über 500 Mio USD betragen könnten, falls alle existierenden Pipeline-Produkte erfolgreich lanciert würden, so die Meldung weiter.

quelle: gsc-research.de

Stefano
20.11.2002, 14:40
hola,

Der Schweizer Pharmakonzern Roche Holding AG erhielt von der U.S. Food and Drug Administration die Marktzulassung für seinen Bluttest Elecsys proBNP Immunoassay. Dies sei der erste voll automatisierte Test zur Diagnose von kongestiver Herzinsuffizienz.
Dieser Test ermöglicht es Labors, ihre Testresultate innerhalb von 18 Minuten an den Arzt zu liefern. Der hohe Automatisierungsgrad der erhöht die Geschwindigkeit der Bearbeitung und vermindert das Risiko menschlicher Fehler.

Der Bluttest wird in Europa bereits seit einem Jahr vertrieben. Für Japan erwartet Roche die Verkaufsgenehmigung im nächsten Jahr. quelle: Finanzen.Net

Ronin
25.02.2003, 12:58
Der Schweizer Pharmakonzern Roche Holding AG lizenziert das Medikament MRA von seiner japanischen Tochtergesellschaft Chugai Pharmaceuticals Co. Ltd (http://www.aktienboard.com/vb/showthread.php?postid=451645#post451645) . Gemeinsam wollen die Unternehmen das Arzneimittel zur Behandlung von rheumatoider Arthritis entwickeln und vermarkten. Bisher wurde das Mittel von Chugai entwickelt und wird aktuell in einer Phase-II-Studie getestet.

Der Konzern will an der Entwicklung des Medikaments mitwirken und es in allen Ländern ausser Japan, Südkorea und Taiwan vermarkten, teilte Roche mit. In den Märkten Grossbritannien, Frankreich und Deutschland soll das Produkt gemeinsam mit Chugai vermarktet werden, ausserdem behalte sich die japanische Gruppe eine Option für das Co-Marketing in den USA, Spanien und Italien vor.

Dies ist das erste Lizenzabkommen seit die Unternehmen im Oktober 2002 eine Allianz vereinbarten. Roche erhielt damals die Option bezüglich aller Produkte, für die Chugai einen Partner sucht. Für die betreffenden Güter kann Roche die Lizenzrechte außerhalb von Japan und Südkorea erwerben.


:japan:

Stefano
10.04.2003, 12:59
hola,

Quartalsumsatz von Roche enttäuscht

Der Schweizer Pharmakonzern Roche hat den Umsatz im Kerngeschäft Pharma und Diagnostics im ersten Quartal 2003 in Lokalwährungen um 15 % auf 6,729 Mrd. Franken gesteigert und ist damit unter den Markterwartungen geblieben.


Reuters BASEL. Für das Gesamtjahr rechnet Roche laut Angaben vom Donnerstag in beiden Division mit einem zweistelligen Wachstum bei Umsatz und Betriebsgewinn in Lokalwährungen und einer stabilen Betriebsgewinnmarge im Konzern. Roche bekräftigte damit frühere Prognosen.

Wegen der Stärke der Schweizer Währung resultierte in Franken in den ersten drei Monaten lediglich ein Umsatzplus von drei Prozent. Im wichtigsten Bereich Pharma betrugen die Erlöse 4,991 Mrd. Franken, was in lokalen Währungen einem Anstieg von 18 % und in Franken von fünf Prozent entsprach. Roche profitierte von der erstmaligen Konsolidierung der im Oktober des Vorjahres übernommenen japanischen Chugai.

Die Börse reagierten mit Abschlägen auf den Ausweis. Die Roche-Genussscheine büssten bis gegen 11.20 Uhr 4,1 % auf 86,05 Franken ein. Der Gesamtmarkt tendierte 1,7 % schwächer und der DJ StoxxHealthcare-Index lag 1,4 % im Minus.

Ein Lichtblick war das im Vorjahr zugelassene Hepatitis C-Medikament Pegasys. Der Umsatz lag mit 120 Mill. Franken am oberen Ende der Erwartungen. Roche-Konzernchef Franz Humer sagte zu Reuters, dass Pegasys in den USA bei den Verschreibungen einen Marktanteil von 19 % erreicht hat. Bei den Neuverschreibungen komme Pegasys sogar auf einen Anteil von über 26 %. Sollte sich Pegasys zudem auch als wirksam gegen Hepatitis B erweisen, wie erste Studienergebnisse andeuteten, könnte das merkliche Mehrumsätze bedeuten, so Humer.

Weiter sagte Humer, dass Roche aktiv an einem diagnostischen Test zur Erkennung des Virus, der die Lungenkrankheit SARS auslöst, arbeitet. Roche-Forschungschef Jonathan Knowles sagte in Lyon am Rande einer Konferenz zu Reuters, dass ein Test innerhalb von sechs Wochen entwickelt werden könnte, sobald Klarheit hinsichtlich des SARS-Virus bestehe.

Laut CEO Humer prüft Roche Optionen für sein Geschäft mit nicht-verschreibungspflichtigen Medikamenten (OTC). Es seien dabei aber keine „dramatischen“ Veränderungen zu erwarten, sagte er.

Analysten und Fondsmanager bewerteten den Quartalsumsatz als enttäuschend. So hiess es bei der Zürcher Kantonalbank, dass ohne Chugai der Umsatz des Kerngeschäfts um 4,3 % und der Pharmadivision um 4,8 % geschrumpft wäre. Zudem habe sich das Wachstum der Diagnosticsdivision klar verlangsamt, so ZKB-Analyst Patrick Burgermeister. „Es ist etwas unter den Erwartungen und es gibt einige offene Fragen bei den Krebsmedikamenten,“ sagte Eric Bernhard, Fondsmanager bei der Clariden Bank. Birgit Kulhoff von Sal. Oppenheim verwies auf den schwachen Umsatz des Antibiotikums Rocephin und darauf, dass der Bereich Diagnostics ein zweistelliges Wachstum verfehlt habe. Der Diagnosticsumsatz wuchs in den ersten drei Monaten um sieben Prozent in Lokalwährungen auf 1,738 Mrd. Franken. In Franken resultierte ein Rückgang um drei Prozent.

Insgesamt, also inklusive des Ende 2002 an die niederländische DSM verkauften Vitamin- und Feinchemikaliengeschäfts, setzte Roche im ersten Quartal 7,427 Mrd. Franken um. Das entsprach einem 13-prozentigen Anstieg in lokalen Währungen und einem schmalen Plus von einem Prozent in Franken. Roche rechnet mit der Zustimmung der Kartellbehörden zu der Transaktion im Frühjahr 2003. q:hb

Ronin
16.12.2003, 19:30
Die Anti-Fett-Pille Xenical des Basler Pharmakonzerns Roche ist von der US-Gesundheitsbehörde FDA für Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren zugelassen worden. Xenical ist das erste in den USA zugelassene Medikament gegen Fettleibigkeit von Jugendlichen.

Der Entscheidung der FDA war eine Studie vorausgegangen, die die Wirksamkeit von Xenical bei der Behandlung von übergewichtigen Jugendlichen bestätigte.

http://chart.bigcharts.com/bc3/quickchart/chart.asp?symb=DE%3A851311&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=2&state=8&sid=659775&style=320&time=8&freq=1&nosettings=1&rand=3152&mocktick=1&rand=5685

Xenical ist nach Umsatz das acht-wichtigste Medikament von Roche. Der Umsatz erreichte in den ersten neun Monaten 471 Mio CHF.

Aber das wird sich sicher bald ändern :D

und auch nicht Vergessen das Chugai, die japanische Tochter
zwei vielversprechende Wirkstoffe in der Pipeline hat.

Chugai will bei Avastin 2004 mit klinischen Phase-I-Studien beginnen, in denen Avastin zunächst für die Behandlung von metastasierendem Dickdarmkrebs geprüft werden soll. Omnitarg soll 2004 in klinischen Phase-I-Studien für nicht-kleinzelligen Lungenkrebs sowie Brust-, Prostata- und Eierstockkrebs getestet werden.

:japan:

moony
02.04.2004, 16:23
Roche und Arqule wollen in der Krebsforschung (Präperat in der Phase 1 der klinischen Entwicklung) zusammenarbeiten und neue Methoden zur Abtötung von Krebszellen entwickeln.

Pseudo
19.07.2004, 12:36
Bleibt abzuwarten wieviele Entlassungen es jetzt geben wird :(

aus finanzen.net

Bayer kauft Consumer Health-Geschäft von Roche

Der Leverkusener Chemie- und Pharmakonzern Bayer AG übernimmt das Consumer Health-Geschäft der Schweizer Roche Holding AG und steigt damit in die Gruppe der drei weltweit führenden Anbieter verschreibungsfreier Arzneimittel auf.
Außerdem erwirbt Bayer den 50-prozentigen Roche-Anteil des 1997 gegründeten, gemeinsamen OTC-Joint-Ventures in den USA. Zudem will Bayer die fünf Roche-Produktionsstätten in Grenzach (Deutschland), Gaillard (Frankreich), Pilar (Argentinien), Casablanca (Marokko) sowie in Jakarta (Indonesien) übernehmen.

Das akquirierte Geschäft umfasst einen derzeitigen Jahresumsatz von rund 1,0 Mrd. Euro. Als Gesamt-Kaufpreis wurden 2,38 Mrd. Euro vereinbart. Der Erwerb bedarf noch der Zustimmung durch die Kartellbehörden.

Es ist beabsichtigt, den Erwerb durch zur Verfügung stehende Finanzmittel zu finanzieren. Bayer hat sich zum Ziel gesetzt, das OTC-Geschäft weiter auszubauen und die Nummer eins weltweit zu werden.

Die Transaktion soll bis zum Jahreswechsel abgeschlossen sein. Nach Einmalaufwendungen in Höhe von 300 Mio. Euro erwartet Bayer eine Reduzierung des Gewinns pro Aktie (EPS) von rund 0,25 Euro in 2005 und positive Ergebnisbeiträge bereits ab 2006. Das Synergiepotential beläuft sich auf rund 100 bis 120 Mio. Euro pro Jahr, das über einen Zeitraum von drei Jahren stufenweise realisiert werden soll.

Roche zahlt in H1 insgesamt 4 Mrd CHF Schulden zurück

Roche zahlt in H1 insgesamt 4 Mrd CHF Schulden zurück BASEL (Dow Jones-VWD)--Die Roche Holding AG, Basel, schließt mit der Veräußerung des Consumer-Health-Geschäft an die Bayer AG, Leverkusen, für 3,6 Mrd CHF ihr Verkaufsprogramm ab. Roche habe im 1. Halbjahr insgesamt 4 Mrd CHF an Verbindlichkeiten zurückgezahlt, sagte Roche-CEO Franz Humer am Montag auf die Frage, ob der Konzern den Verkaufserlös zum Abbau von Verbindlichkeiten nutze. Roche werde die Barmittel zur Stärkung der Bilanz einsetzen, fügte er hinzu. Zudem sollen damit Cash-Mittel akkumuliert werden, um eine Expansion im Kerngeschäft zu finanzieren. Dow Jones Newswires

moony
21.07.2004, 10:56
Roche hat im ersten Halbjahr seinen Nettogewinn um 96% auf 2,8 Mrd. SFr erhöht.
Die Erlöse stiegen auf 14,6 Mrd, SFr.

Abrafaxe
30.09.2004, 19:21
ARQL ist in einer Transformationsphase von einer Servicefirma (frühe Medikamente-Entwicklung) zu einer Onkologiefirma. Daraus resultiert bis 2008 ein garantierter jährlicher Umsatz von 60 Millionen US$, hauptsächlich von Pfizer. Auf der anderen Seite hat ARQL jetzt ein Medikament in klinischer Entwicklung (ARQ-501), das Zellzyklus-Kontrollen ermöglicht, um selektiv Krebszellen abzutöten und normale Zellen zu schonen (activated checkpoint therapy). Im Tierversuch waren solche Therapien kurativ und haben in Kombination alle Tiere geheilt. Die Firma beginnt in diesem jahr noch 2 Phase 1b/2 Studien bei soliden Tumoren und beim Pankreas-Karzinom. Jede andere Chemotherapie hat starke Nebenwirkungen, weil schnell proliferierende Zellen das Ziel sind. ARQ-501 soll nicht auf Proliferation, sondern auf die DNA-Schädigung von Krebszellen abzielen. Das ultimative Ziel ist, mit geringen Nebenwirkungen eine Vielzahl von Krebserkrankungen zu heilen. Die Therapie ist im Tierexperiment völlig unabhängig von bekannten Resistenzmechanismen (MDR, p53). Die meisten neuen Therapien anderer Firmen bringen bisher einen Lebenszeitgewinn von Wochen bis Monaten, keine Heilung. Bei einem Börsenwert von ARQL von 140 Millionen US$ ist die Chance für Investoren enorm. Roche ist der Partner für dieses E2F-1 Programm. Der Deal macht ARQL sogar cash flow neutral/positiv ab 2005.

moony
07.10.2004, 08:57
Für die Kombinationstherapie aus Interferon und Ribavirin wurde von der FDA ein verkürztes Zulassungsverfahren genemigt.
Außerdem soll sie für die Verabreichung bei Aids-Patienten zugelassen werden.

Warren Buffet
17.10.2004, 20:12
....der 38er wurde zwar gerade erst gebrochen, aber dennoch kommen wir langsam aber sicher auf ein interessantes Einstiegsniveau. Hm, werd mich wohl auf die Lauer legen :hmpf:

http://chart.tradesignal.com/detail/image.asp?id=59668&tpl=dtn6m


Warren ;)

Pseudo
18.10.2004, 11:19
Post #44 Bleibt abzuwarten wieviele Entlassungen es jetzt geben wird Vorausgesetzt das Kartellamt schiebt nicht noch einen Riegel davor...geht das Consumer Health-Geschäft von Roche am 01.01.1005 in Bayer über und die Verwaltung von Consumer Health in Deutschland wird Mitte 2005 dicht gemacht. Über 150 Mitarbeiter verlieren dadurch ihren Job :angry:

Stefano
14.01.2005, 22:07
Roche erhält für Avastin Zulassung in EU

Zürich (Reuters) - Der Pharmakonzern Roche hat für das Darmkrebsmittel Avastin die Zulassung in der Europäischen Union (EU) erhalten.

In den nächsten Wochen solle Avastin nun in Europa auf den Markt kommen, teile Roche am Freitag weiter mit. In den USA hatte das Medikament in den ersten sieben Monaten nach der Lancierung einen Umsatz von 500 Millionen sfr erzielt und Analysten erwarten Umsätze von in der Spitze zwischen ein und zwei Milliarden sfr. Allerdings war im vierten Quartal der Umsatz unter den Erwartungen ausgefallen.

Wie erwartet habe Avastin die Zulassung in der EU als Erstbehandlung für metastasierendem Darmkrebs in Kombination mit einer Chemotherapie erhalten, so Roche weiter. Weltweit erkranken nach Roche Angaben knapp eine Millionen an dieser Krebsform.

Roche entwickelte Avastin zusammen mit der Tochter Genentech. Das Medikament hatte im Februar 2004 in den USA die Zulassung erhalten und im Dezember in der Schweiz. Kürzlich hatte das Mittel auch in Israel die Zulassung bekommen.

Für Avastin laufen derzeit Studien zur Behandlung bei anderen Krebsarten wie Lungen- oder Brustkrebs. Ergebnisse hierzu werden für den Jahresverlauf oder das kommende Jahr erwartet. q: reuters

Stefano
17.11.2005, 19:49
Roche erhält FDA-Anfrage wg Todesfällen mit Tamiflu - Reuters
ZÜRICH (Dow Jones)--Die Roche Holding AG, Basel, ist nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters von der US-Gesundheitsbehörde FDA aufgefordert worden, zu Todesfällen nach der Einnahme des Medikaments "Tamiflu" Stellung zu nehmen. Die Behörde wolle von dem Pharmakonzern Daten über den Tod von 12 Kindern in Japan, die das Grippemittel genommen hätten, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf die FDA. Roche war zunächst für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Die Roche-Aktie reagierten auf die Nachricht mit einem Kurseinbruch um rund 3%.

jan_pb
29.01.2006, 19:03
seit mitte dezember auf seitwärtsgang, aber es wird enger..

wohin die wohl rausbricht?

jan_pb
01.02.2006, 10:30
roche ausgebrochen aus dem seitwärtstrend

nicht dank zuletzt der guten zahlen

jetzt gehts aufwärts nächste widerstand bei 134,50-135 etwa

Palapol
07.02.2006, 17:18
@jan

Schön wärs!
Leider ist Roche wieder dem Seitwärtstrend Treu geworden.
Die Gefahr könnte größer werden, dass Roche nach unten
durch rutscht.
Wenn dies so wäre, sehe ich so schnell keine Unterstützung.
Hab´vorsorlich die S/L enger gesetzt.

jan_pb
07.02.2006, 19:03
yo bin auch froh daß ich da nicht reingegangen bin.

nur im langfristigen aktiendepot hat das große auf und ab meine roche dinger rausgekickt.

naja wenigstens ist dort der geschrumpte gewinn leicht zu verschmerzen.

jan_pb
21.04.2006, 19:31
der abwärtstrend ist nicht zu übersehen.

nächste unterstützung und retracement bei 110 €

Stefano
20.07.2006, 11:29
aus n-tv.de

Dank Krebs und Grippe - Roches Gewinn wächst weiter

Der Pharma- und Diagnostikkonzern Roche wächst dank seiner neuen Krebsmedikamente und des Grippemittels Tamiflu weiterhin stark und hat dabei im ersten Halbjahr 2006 auch die Margen kräftig erhöht. Der Gewinn der ersten sechs Monate stieg nach Unternehmensangaben um 37 Prozent auf umgerechnet 2,89 Mrd. Euro. Der Umsatz erhöhte sich um 19 Prozent in Franken und 16 Prozent in Lokalwährungen auf 12,63 Mrd. Euro. In der Pharma-Division allein wuchs der Umsatz um 23 Prozent in Franken und 19 Prozent in lokalen Währungen auf 9,91 Mrd. Euro. Roche hat damit die Analysten-Prognosen übertroffen und ist im Bereich Pharma dreimal so schnell gewachsen wie der Weltmarkt.

Mit den Krebsmedikamenten Mabthera, Herceptin, Avastin und NeoRecormon verfügt der Konzern über vier Produkte, die im ersten Halbjahr einen Umsatz von jeweils mehr als 0,64 Mrd. Euro erzielt haben. Dahinter folgt Tamiflu, dessen Umsatz um 62 Prozent auf 611 Mio. Euro gestiegen ist. Bei Herceptin und Avastin konnte Roche die Halbjahresumsätze um gut 100 Prozent steigern.

Die Prognose für das Gesamtjahr bestätigte Roche. Der Konzern geht von einem zweistelligen Umsatzwachstum auf Konzernebene sowie in der Pharma-Division aus und will das Marktwachstum in allen Sparten übertreffen. Der Gewinn soll den Vorjahreswert deutlich übertreffen, wobei der Kerngewinn je Genussschein beziehungsweise Inhaberaktie mindestens so stark steigen soll wie der Umsatz.

Der Konzern-Betriebsgewinn (vor Sonderpositionen) stieg um 30 Prozent auf 3,7 Mrd. Euro. Die Betriebsgewinnmarge erhöhte sich dabei um 2,4 Prozentpunkte auf 29,2 Prozent. Im Pharmabereich allein verbesserte Roche die Betriebsgewinnmarge um 3,4 Prozentpunkte auf 32,2 Prozent, was einem um 38 Prozent höheren Betriebsgewinn von 3,19 Mrd. Euro gleichkommt.

Von Reuters befragte Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Halbjahresgewinn von 2,62 Mrd. Euro gerechnet. Der Umsatz war auf 12,64 Mrd. Euro geschätzt worden und der Pharmaumsatz auf 9,96 Mrd. Euro. Der Betriebsgewinn war mit 3,46 Mrd. Euro prognostiziert worden.

Die Division Diagnostics steigerte die Verkäufe um acht Prozent in Franken und vier Prozent in Lokalwährungen auf 2,72 Mrd. Euro. Der Betriebsgewinn nahm dort wegen Investitionen in die Lancierung neuer Produkte um sieben Prozent auf 579 Mio. Euro ab.

jan_pb
20.07.2006, 22:20
Short position eröffnet zu markt close

In den nächsten tagen sollte auf jedenfall ein Gapclose kommen.