Frl. Schleicher
04.05.2002, 01:19
Hallo!
Ich hoffe dies ist das richtige Forum, wenn nicht, ist doch eigentlich egal, oder?
Ich finde diese Aktien-Strategie genial und erfolgreich! Mann/ Frau muss sich nicht immer mit diesem langweiligen Aktien-Kram beschäftigen.
Wurfpfeile besser als Portfoliomanager
Der französische Redakteur Franck Dedieu kreierte vor genau einem Jahr seinen Zufallsfonds
Frankfurt fhs - Vorsichtig fixiert Franck Dedieu den Kursteil einer Tageszeitung an der Wand. Dann tritt er genau 3,50 Meter zurück, nimmt einige Wurfpfeile und schießt scharf. Ganz genau 15-mal. Die durchbohrten Unternehmen notiert er sich - und damit ist ein neuer Investmentfonds geboren, der "fonds fléchettes" (Wurfpfeilfonds).
Dies ist keine Szene aus dem Büro einer der großen internationalen Kapitalanlagegesellschaften. Franck Dedieu ist Redakteur bei der französischen Wirtschaftszeitung "L'Expansion". Dort kreierte er vor genau einem Jahr seinen Zufallsfonds.
Streng objektiv ging es dabei zu. Jeweils 4000 Euro wurden in jeden der 15 Werte investiert. Wie bei jedem normalen Fonds wurden außerdem regelmäßig Werte ausgetauscht. Aus einem Hut wurden dazu zwei Zettel mit Unternehmensnamen gezogen. Die Aktien wurden verkauft, zwei neue per Wurfpfeil bestimmt.
Und das Ergebnis? "Unser Fonds hat zwar 15,8 Prozent verloren, war aber besser als der CAC 40, der größte französische Index, der 21,6 Prozent verlor. Vor allem aber haben 88 Prozent der Fondsmanager schlechter abgeschnitten als unser Fonds", berichtet Dedieu.
Seit Anfang dieses Jahres hat er nun das Experiment ausgeweitet. Ein Leser und ein Fondsmanager vom Bankhaus UBS treten gegen den Wurfpfeilfonds an. Zwei schnitten bis Ende Januar besser ab als der CAC 40, einer schlechter: der Fondsmanager. "Amüsant", kommentiert Dedieu den Zwischenstand trocken.
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Quelle: Welt am Sonntag
Ich hoffe dies ist das richtige Forum, wenn nicht, ist doch eigentlich egal, oder?
Ich finde diese Aktien-Strategie genial und erfolgreich! Mann/ Frau muss sich nicht immer mit diesem langweiligen Aktien-Kram beschäftigen.
Wurfpfeile besser als Portfoliomanager
Der französische Redakteur Franck Dedieu kreierte vor genau einem Jahr seinen Zufallsfonds
Frankfurt fhs - Vorsichtig fixiert Franck Dedieu den Kursteil einer Tageszeitung an der Wand. Dann tritt er genau 3,50 Meter zurück, nimmt einige Wurfpfeile und schießt scharf. Ganz genau 15-mal. Die durchbohrten Unternehmen notiert er sich - und damit ist ein neuer Investmentfonds geboren, der "fonds fléchettes" (Wurfpfeilfonds).
Dies ist keine Szene aus dem Büro einer der großen internationalen Kapitalanlagegesellschaften. Franck Dedieu ist Redakteur bei der französischen Wirtschaftszeitung "L'Expansion". Dort kreierte er vor genau einem Jahr seinen Zufallsfonds.
Streng objektiv ging es dabei zu. Jeweils 4000 Euro wurden in jeden der 15 Werte investiert. Wie bei jedem normalen Fonds wurden außerdem regelmäßig Werte ausgetauscht. Aus einem Hut wurden dazu zwei Zettel mit Unternehmensnamen gezogen. Die Aktien wurden verkauft, zwei neue per Wurfpfeil bestimmt.
Und das Ergebnis? "Unser Fonds hat zwar 15,8 Prozent verloren, war aber besser als der CAC 40, der größte französische Index, der 21,6 Prozent verlor. Vor allem aber haben 88 Prozent der Fondsmanager schlechter abgeschnitten als unser Fonds", berichtet Dedieu.
Seit Anfang dieses Jahres hat er nun das Experiment ausgeweitet. Ein Leser und ein Fondsmanager vom Bankhaus UBS treten gegen den Wurfpfeilfonds an. Zwei schnitten bis Ende Januar besser ab als der CAC 40, einer schlechter: der Fondsmanager. "Amüsant", kommentiert Dedieu den Zwischenstand trocken.
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Quelle: Welt am Sonntag