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Vollständige Version anzeigen : Sun Microsystems


Capoon
21.07.2000, 00:56
Die Sonne scheint für Sun Microsystems !

Sun Microsystems überrascht mal wieder alle seine Kritiker mit hervorragende Zahlen. Auch die Umsatzzahlen liegen weit über den Schätzungen der Analysten, die nur von 4,6 Mrd. Dollar ausgegangen sind, tatsächlich wurden es aber über 5 Mrd. Dollar. Jeder der in Sun investiert ist, kann sich nun unbesorgt zurücklehnen und euphorisch in die Zukunft schauen. Anlegerherz, was willst Du mehr, denn Gewinne müssen her und die Gewinne bei Sun können sich wahrlich sehen lassen.
Die Dreimalneunklugen Analysten hatten nur mit 33 Cent pro Aktie gerechnet, die wichtigeren Flüsterschätzungen waren lediglich auf 34 Cent pro Aktie taxiert. Tatsächlich verdiente Sun aber 39 Cent pro Aktie. Das tolle Ergebnis von Sun wird auch den letzten Zweifler in die Schranken weisen. Der gesamte Hightech-Sektor dürfte von den sehr guten Zahlen profitieren und der Nasdaq den nötigen Auftrieb geben. Bei diesen Zahlen wird es auch kein „Sell on good news“ geben (siehe Ariba). Übrigens, Sun hat nun einen höheren Umsatz als Cisco vorzuweisen und Cisco kann bekanntlich sein Wachstumstempo nur noch mit diversen Akquisitionen halten.


Gruß Capoon

magoo-1
21.07.2000, 08:51
Hallo,

SUN ist und bleibt die Nr.1 im Servermarkt, bekommt jedoch heftigst Konkurenz von Seiten Hewlett-Packard.
HP macht eben nicht nur mehr Drucker, sondern beherscht inzwischen den Markt der 100Tsd-1. Mio. teuren Server (!).
Laut FTD (Di., 18.7. S.4) hat HP bei großrechnern inzwischen einen Anteil von 26% gegenüber SUN mit 31%.
HP hat Sun Amazon als Kunde abgejagt; ob das was macht. http://www.juchu.de/ubb/wink.gif
Auch e-bay war schon bei HP, als Sun gerüchteweise e-bay 5 Jahre umsonst die Rechner zu Verfügung stellt.
Ich will damit nur sagen, auch HP ist ein Investment wert, z.Z. 130$.

Gruß Guido

P.S. SUN gehört sowieso in jedes ´Langfristdepot´.

Juchu.de
21.07.2000, 10:33
Gestern wurde in Palo Alto ebenfalls Ergebnisse verkündet. Sun Microsystem konnte auf ein
ausgezeichnetes Quartal zurückblicken. Trotz der Konkurrenz aus der gleichen Stadt von HP
konnte der Gewinn aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf 655 Millionen gesteigert werden.
Vor einem Jahr waren es noch 395 Millionen oder splittbereinigte 24 Cents pro Aktie. Der Umsatz
stieg ebenfalls. Hier konnte man einen Anstieg von 42 Prozent erreichen. Die vor einem Jahr
verkündeten 3,5 Milliarden stiegen auf 5 Milliarden.
Der Nettogewinn betrug 720 Millionen Dollar oder 42 Cents pro Aktie, weil Sun durch verschiedene
Investments zusätzlich 95 Millionen einnehmen konnte. Der Gewinn auf dessen Grundlage die
durchschnittlichen Erwartungen berechnet wurden lag bei knapp 660 Millionen Dollar. Hier werden
keine Investmenteinnahmen und Fusionkosten eingerechnet. Auf Grund dieser Basis hat Sun 39
Cents verdient. Analysten hatten 33 Cents pro Aktie erwartet.
Der Ausblick auf das nächste Jahr veranlaßte Sun Microsystem einige Änderungen vorzunehmen.
Sie sind sicher, daß man den Umsatz von erwarteten 25% auf vielleicht 30% steigern kann. Der
Gewinn auf dem selben Level oder etwas niedriger liegen.

Freewheelin Franklin
09.08.2000, 01:04
Hallo zusammen,

ich habe neulich einiges Nettes über Sun gelesen.
Diverse Börsennewsletter berichteten, daß Sun aufgrund eines cleveren Schachzugs ein rießiges Entwicklungspotential hat.
Anscheinend hat Sun bereits im August 1999 einen neuen, speziell für das Internet ausgelegten Prozessor namens MAJC vorgestellt, der Java optimal unterstützt.
Da Java Standard ist, ist eine bessere
Performance des Internet nur über diesen Chip möglich, und das scheint Sun in die Lage zu versetzten, das Microsoft/Inter-Monopol zu knacken und damit enorm gen Norden streben lassen.
Das hätten bisher aber nur die professionellen Anleger entdeckt.

Kann das jemand bestätigen?

Die Performance von Sun spricht auf jeden Fall eine klare Sprache.

Gruß



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Freewheelin Franklin

horst
18.08.2000, 13:58
Sun Microsystems hat gestern einen
Aktiensplitt im Verhältnis 2:1 als Reaktion auf die Verdreifachung des Kurses angekündigt.
Der Split soll am 9. November durchgeführt werden.

Capoon
20.08.2000, 15:10
Hallo Sun-Fans!!!

Sun ist eine echte Wachstumsaktie und dieser Internetserverspezialist besitzt eindeutig die Marktführerschaft für hochwertige Server und das spricht für die Qualität dieser Produkte. Jedenfalls haben HP und IBM auf diesem Gebiet Terrain an Sun verloren. Das Wachstum, insbesondere im Internet wird die nächsten Jahre noch sehr hoch sein. Sun erfreut die Anleger mit kontinuierlichem Gewinnwachstum und ist der Traum eines jeden Anlegers. Warum soll ich meine Kohle in irgendeiner Dotcom-Bude stecken, wenn es Gesellschaften gibt, die mit einer beeindruckende Kursentwicklung (Sun) aufwarten können. Sun kennt nur einen Weg: Fast jeden Tag ein neues All-Time-High (ATH). Bei einer aktuellen Marktkapitalisierung von ca.195 Mrd. Dollar, haben wir noch viel Luft nach oben, um eine Marktkapitalisierung wie Cisco zu erreichen, die bei den Umsatzzahlen schon jetzt hinter Sun liegen. Weiterhin sind die Kurschancen hervorragend. Nicht nur die Entwicklung von Java und Jini schreitet voran, alle Geschäftssparten zeigen starke Wachstumsraten. Auch in Massenspeicherbereich spielt Sun eine gewichtige Rolle. Sun will die riesigen Datenmengen aus den Internet auf firmeninternen Netzwerken ablegen. Sun bietet darüber hinaus noch Software für die Verwaltung der Daten an. Allerdings bleibt Sun auf diesem Gebiet weit hinter dem Weltmarktführer EMC, deren Chart traumhaft von links unten nach recht oben verläuft. Trotzdem bleibt Sun einer der Hauptprofiteure des Internetbooms. Aktien wie Sun + EMC kauft man, um sie dann einfach liegen zu lassen, und das alles noch nervendschonend. Auch wenn ich von der Analystenmafia nicht viel halte, die Gewinnerwartung bei Sun wurde von Bear Storms für die Jahre 2001+2002 um jeweils 5 Cents angehoben.

Fairerweise muß gesagt werden: Es gibt natürlich noch andere erstklassige Wachstumsperlen.

Gruß Capoon

jan
19.09.2000, 12:09
Sun will heute einen neuen Java-Standard vorstellen. Das "Mobile Information Device Profile" (MIDP) wird demnächst von Motorola, Nokia, LG Electronics, Nextel, NTT DoCoMo, Sony, Symbian, Matsushita, Siemens und NEC in ihre Mobilfunkgeräte eingebaut werden. Ausserdem sollen spezielle Dienste für MIDP-fähige Mobilfunkgeräte angeboten werden. So soll es möglich werden, mit MIDP-fähigen
Handys Spiele aus dem Netz herunterzuladen und dynamische Angebote zu sichten. Dieser neue Standard wird direkt in Konkurrenz zu Microsofts Windows stehen.

Gänseblümchen
19.09.2000, 16:33
Sun Microsystems übernimmt Cobalt Networks

Sun kündigte heute die Übernahme des Internet-Service-Anbieters Cobalt Networks für 2 Mrd. US-Dollar in Aktien an.
Die Cobalt-Aktionäre erhalten pro Aktie 0,5 Sun Microsystems- Aktien. Die Übernahme endet voraussichtlich im 2. Geschäftsquartal.

Trigger
19.09.2000, 22:45
Sun übernimmt Cobalt für $1,65 Mrd.
Der weltweit führende Serverhersteller Sun
Microsystems wird den Low-End Server Konkurrenten
Cobalt für $2 Mrd. in Aktien übernehmen. Cobalt ist
der Weltmarktführer im Bereich Server Appliances. So
ist das Unternehmen mit über 14% Weltmarktführer im
Bereich (Web-) Server Appliances. Dies sind
vorkonfigurierte Standard-Server, welche sehr einfach
in Betrieb zu nehmen sind. Sie werden an ein
bestehendes Netzwerk angeschlossen und sind für bestimmte Funktionen
z.B. als Webserver(RaQ), Netzwerkserver(Qube) oder NAS-Speicherserver
(NASRaQ, wie Network Appliance) ausgelegt. Bei den
Cobalt Produkten ist die nötige Software für den Betrieb als Webserver
schon vorinstalliert und muss nur noch für das jeweilige Einsatzgebiet
konfiguriert werden. Dabei setzt Cobalt auf das Open-Source
Betriebssystem Linux und auf weitere Open-Source Softwareprodukte wie
den Apache Web-Server. Dieses Softwareangebot an frei erhältlichen
Programmen ergänzt Cobalt durch Eigenentwicklungen. Mit den
Anwendungsprogrammen, die bis zu einem gewissen Grad parallel
betrieben werden können, deckt Cobalt den Großteil der Anforderungen an
einfache Internet-Server ab. Die Server Appliances werden in 19 Zoll
Standardgehäusen ausgeliefert. Ihre anfängliche Einstellung erfolgt über
wenige Tasten am eigentlichen Gerät. Später können sie über einen
Browser auf einem ans Netz angeschlossenen PC gehandhabt werden.
Dies vereinfacht die Wartung für Netzwerkadministratoren ungemein.
Einfachheit ist auch eine treibende Kraft hinter den Appliances von Cobalt.
In jüngster Zeit wurde die Version 4 des Verkaufsschlagers Cobalt RaQ auf
den Markt gebracht und neue Kunden wie AT&T und HostPro im Web-Hostingbereich
gewonnen. Web-Hosting bedeutet, dass an Knotenpunkten
des Internets befindliche Datenzentren Web-Server für Kunden ans interne
Datennetz und somit ans Internet anschließen. Bei AT&T beispielsweise
kann ein Kunde sich einen gehosteten Server ordern, der innerhalb von 30
Minuten ans Netz angeschlossen und betriebsbereit ist. Dieser Service ist
vor allem für schnell wachsende Internetauftritte interessant, denn es
lassen sich schon vorhandene Server-Cluster (Netz aus Servern, die einen
Internetauftritt managen) dadurch schnell und problemlos den eigenen
Bedürfnissen entsprechend erweitern.
Durch diese Übernahme akquiriert Sun im Segment für Low-End Server die
Expertise des (technologischen) Marktführers. Die Aktienkurse von Sun und
Cobalt reagieren wie bei Übernahmen üblich. Der Aktienkurs von Sun fällt
um 2% auf $113,2, die Aktien von Cobalt können um mehr als 33% auf $55
zulegen und sind bei einem Umtauschverhältnis von 2 Cobalt-Aktien für ein
Sun-Wertpapier aktuell $56 Wert. Interessant anzumerken ist bei dieser
Übernahme, dass Cobalt in den letzten 4 Tagen vor dieser Übernahme fast
20% seines Wertes verloren hat, was die Prämie von gut 30% als gering
erscheinen lässt.

(Finance Online)

rosahemdchen
26.09.2000, 15:55
Sun Microsystems wird Hardware, Software und Services für zwei neue Daten Center in der südöstlichen, von BellSouth abgedeckten Region (9 Bundesstaaten) der USA bereitstellen. Unternehmen sollen so Zugang zum eigenen Fiber Optic Netzwerk erhalten, in den nicht durch eigenen Netzwerke abgedeckten Gebieten wird BellSouth zu Quest Communications`s Netzwerk Zugang anbieten. BellSouth beteiligte sich ursprünglich mit 10% an Quest, der Anteil schmolz jedoch durch das Merger mit US West auf 5%. BellSouth beabsichtigt innerhalb der kommenden 12-24 Monate weiter 4 E-Business Center zu eröffnen, um am B2B und B2C, wie Hosting Transaktionen usw. zu partizipieren.

aus:boersego.de

Vienna
11.12.2000, 23:29
Merill Lynch wird skeptisch........

Friday, December 08, 2000

Accounting issues at SUNW?
--11:52 am - By Michael Baron
Merrill Lynch has issued a special intra-day note on Sun Microsystems (SUNW: news, msgs), saying it understands that there are "some concerns on the Street" regarding accounting irregularities at the Palo Alto, Calif., server giant. The shares are falling \$3.12, or 7.2 percent, to \$39.69. Merrill expressed doubt about the possibility. "We believe CFO Mike Lehman is one of the most conservative on the street and we have no reason to believe there are any accounting irregularities at the company," the note states. Sun wasn`t immediately available for comment.

Friday, December 08, 2000
Merrill gets SUNW response
--12:47 pm - By Michael Baron
Merrill Lynch has issued a second intra-day research note on Sun Microsystems, saying that the company has responded to its questions about rumors of possible accounting irregularities with a denial (see 11:52 am item). "We spoke to SUNW and it denied there are any accounting issues from the past or going forward," the firm said in a note to clients. Sun wasn`t immediately available for comment to CBS MarketWatch. The shares are sliding \$3.12, or 7.2 percent to \$39.75.
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Einen Tag davor, eine Kaufempfehlung

December 08, 2000
Sun Microsystems kaufen
Merrill Lynch
Die Analysten von Merrill Lynch empfehlen die Aktie von Sun Microsystems (WKN 871111) zu kaufen.

Sun stellte neue Software und Servicedienstleistungen einschließlich der Cluster und System Management Software vor. Mit Sun Cluster 3.0, Solaris, den Sun Servern, Speichertechnik und Netzwerkprodukten versuche Sun die Handhabbarkeit von Mainframes auf Unix-Umgebungen zu übertragen. Dies nenne man das SunPlex System. Sun sehe dies als einen integrativen Bestandteil seines gesamten Produktangebots. Man erwarte, dass 75% der für dieses Produkt in Frage kommenden Kunden innerhalb der nächsten 3 Jahre die neue Möglichkeit nutzen werde.

Man glaube, dass das Betriebssystem noch immer einen wichtigen Bestandteil bilde und die neue Funktionalität die bereits gefestigte Position noch weiter stärke. Die Solaris Plattform baue seine Marktanteile weiter aus. Da größere Verkaufsvolumina zur Herausbildung von Standardmodellen führe dazu dass die Margen erhöht werden, so die Experten weiter.

Für die Jahre 2000e, 2001e und 2002e erwarten die Analysten von Merrill Lynch einen Gewinn pro Aktie von \$1,02, \$1,42 und \$1,78. Hieraus ergeben sich ein KGV 2000e von 90, ein KGV 2001e von 64,6 und ein KGV 2002e von 51,5. Das 12 Monatskursziel beläuft sich auf \$145. Die Analysten sprechen sowohl für mittelfristig als auch langfristig orientierte Anleger eine Kaufempfehlung aus.

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Was nun?

MfG Vienna

Nolli
12.12.2000, 00:05
Ich glaube wir haben Nacht bei Sun Micro..,
zumindest wird der Bericht auf N-TV den Himmel verdunkeln.

Gruß Nolli

euroinvest
12.12.2000, 00:25
Dann können wir mit gute Gewissen sagen:

Merrill Lynch ist GAUNER http://www.stockboard.de/ubb/mad.gif

euroinvest
12.12.2000, 00:27
Goldman: Alternativen für Sun Microsystems
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Lt. Goldman Sachs wird Sun Microsystems u.a. wegen der unsicheren Macroökonomischen Lage kurzfristig unter Druck bleiben und keine überragende Performance aufweisen können. Goldman Sachs vermutet, dass sich frisches Kapital andere Anlagealternativen sucht und erwähnt als Beispiele Brocade Comm. und EMC.

Des weiteren wird vermutet, dass Sun gegen Bilanzierungsrichtlinien verstossen habe und Marktanteile gegen Intel-basierte Systeme verlieren könnte.

Sun Microsystems verliert momentan knapp 10%, EMC gewinnt 4% und Brocade kann um 3% zulegen.

p.s. Ach, dasist ja einfach...

Badinvestor
13.12.2000, 12:05
Die Analysten von Hornblower Fischer halten den Wert von Sun Microsystems für interessant.

Die Aktie von Sun sei bis vergangenen Freitag eine der letzten Bastionen im negativen Aktienmarkt gewesen. Der Titel habe für das Jahr noch eine positive Performance ausgewiesen und das Unternehmen schien sich vom negativen Umfeld abkoppeln zu können. So habe etwa für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres ein Umsatzwachstum von 60 Prozent ausgewiesen werden können, und das bei einer Summe im Bereich von 5Milliarden Dollar. Der Gewinn sei gar um 88 Prozent gestiegen. Mit Nachdruck verkündete das Unternehmen, in den nächsten Jahren mit 40 % p.a. wachsen zu wollen.

Vor diesem Hintergrund wäre die Aktie auf aktuellem Niveau mit einem KGV e2001 von knapp 45 ein Kauf. Negativ sei jedoch, daß Sun im interessanten Servergeschäft mittlerweile wohl auf eine härtere Konkurrenzsituation trifft. Auch daher soll Sun neuerdings Rabatte anbieten. Anleger sollten erst einmal mit Investments zurückhalten.

Analyst: Hornblower Fischer
WKN der Aktie: 871111
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: 46,20 Euro
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: Interessant


Quelle: Aktienresearch

Badinvestor
13.12.2000, 12:05
Nachdem der Serverspezialist Sun Microsystems Freitag und gestern unter negativen Analystenkommentaren von Goldman Sachs, Merrill Lynch und Sanford Bernstein litt, steckt die Aktie erneute schlechte Nachrichten lange Zeit gut weg. Zurzeit verliert das Sun-Papier mit 1,8% weniger als die Nasdaq. Merrill Lynch nimmt die Aktie heute aus seinem „techfolio“, einer Sammlung von zehn Technologietiteln, die seit dem 24. Oktober besteht. Alle Analysten sagen im Prinzip dasselbe; Sun hat kurzfristig saisonbedingt kein großes Potenzial. Man denkt zwar, dass Sun die Erwartungen wird erfüllen können, doch offenbar reicht das nicht aus, da bisher die Prognosen immer übertroffen werden konnten. Gerüchte um Bilanzierungsunregelmäßigkeiten, die Sun selbst energisch dementiert, sehen die Analysten als nicht haltbar an.
Quelle: wallstreet-online

Badinvestor
13.12.2000, 12:18
Die Analysten des Frankfurter Tagesdienstes berichten von einem Kursverlust bei Sun Microsystems.

Sun Microsystems habe einen Abschlag von 12,7% hinnehmen müssen. Auslöser seien Gerüchte um Bilanzierungsfehler gewesen, die jedoch nach Börsenschluss von CFO Michael Lehman dementiert worden seien. Darüber hinaus habe die Bank of America Bedenken über den zukünftigen Wachstumskurs von Sun geäußert. Während Sun in der Vergangenheit die Analysenschätzungen regelmäßig übertroffen habe, scheine das im vierten Quartal zumindest problematisch zu werden. Sun biete seinen Kunden hohe Rabatte an, wenn sie Bestellungen noch bis Ende Dezember aufgeben. Das liesse darauf schließen, dass Sun nur noch mit erhöhten Anstrengungen den hochgesteckten Erwartungen gerecht werden könne. Auch Goldman Sachs schätze das weitere Kurspotential in der nächsten Zukunft als begrenzt ein. Die Aktie habe am Montag exakt auf der wichtigen Unterstützungsmarke von 34 US-Dollar geschlossen. Sobald das Papier darunter schliesse, empfehlendie Analysten des Frankfurter Tagesdienstes den Verkauf. Ein weiteres Abrutschen bis auf 25 US-Dollar sei dann nicht mehr auszuschliessen.

Analyst: Frankfurter Tagesdienst
WKN der Aktie: 871111
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: k.A.


Quelle: Aktienresearch

Badinvestor
14.12.2000, 09:18
Einer aktuellen Studie des Reserach-Instituts IDC zufolge hat sich Sun Microsystems auf den zweiten Platz der Server-Produzenten vorgearbeitet. Sun konnte damit Hewlett-Packard und Compaq auf die Plätze drei und vier verweisen. Einen größeren Marktanteil hat jetzt nur noch IBM. IBM konnte im vergangenen Quartal vor allem im Bereich Mittlere Server, die zwischen 100.000 und 1 Mio. Dollar kosten, zulegen. Im Gesamtmarkt konnte Sun mit einem Wachstum von 63 % am meisten Marktanteile hinzugewinnen. Es ist nicht auszuschließen, daß Sun in den nächsten Monaten auch noch IBM überholen wird.

Die Aktien von Sun schlossen gestern bei 31,75 Dollar. Erst vor wenigen Tagen wurde bei Sun ein Aktiensplit durchgeführt.


Quelle: finance-online

euroinvest
14.12.2000, 10:07
SUN - Marktführer im UNIX-Server Markt
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Sun Microsystems ist weiterhin unumstrittener Marktführer im Bereich Unix-Server. Weit abgeschlagen auf den nächsten Plätzen liegen dann HP, IBM & Compaq. Nach dem neuesten Report der IDS hält Sun einen Marktanteil von 48 %. Damit verkauft Sun mehr als dreimal so viele Systeme wie HP, fast viermal soviele wie Compaq und fast fünfmal soviele wie IBM. Damit ist Sun das 14. Quartal in Folge ganz klarer Spitzenreiter in dem Segment. Der gesamt UNIX-Server-Markt konnte in diesem Jahr Wachstumsraten von rund 20 % verzeichnen. Sun konnte im selben Zeitraum seine Verkäufe um nahezu 100 % steigern - die Umsätze stiegen um knapp 63 %.

Badinvestor
14.12.2000, 15:06
Mainvestor hält Sun Microsystems für spekulativ.

Starke Kursverluste hätten die Aktionäre in den letzten Tagen hinnehmen müssen. Dies sei durch Zurückstufungen durch Analysten bedingt. Nach ihrem Absturz notiere die Aktie jetzt nur noch in Höhe ihres 52-Wochen-Tiefs. Dieser Abschlag erscheine den Analysten jedoch deutlich übertrieben.

Analyst: Mainvestor
WKN der Aktie: 871111
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: k.A.


Quelle: Aktienresearch

euroinvest
19.12.2000, 17:29
19.12. 17:33
Sun Microsystems - positive Äusserung
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Sun Microsystems kann heute nach 9 aufeinander folgenden Tagen im Verlust um gut 4% zulegen, nachdem einige positive Analystenkommentare für Aufsehen sorgten.

Prudential ist der Meinung, dass der Verkaufsdruck in der Aktie nicht im Verhältnis zum Risiko bei dem Unternehmen stehe. Demgegenüber stufte SG Cowen Sun von Strong Buy auf Bua ab und beklagte die Nachfrageschwäche, die aus Richtung kleinerer Unternehmen und Dot.com`s komme. Im heutigen Handelsverlauf kann dieses Downgrade jedoch bisher nicht schaden.

BG

euroinvest
30.01.2001, 19:20
Negative Kommentare der Analysten von Merrill Lynch bringen die Aktien des Internetserver-Spezialisten Sun Microsystems auf die Verliererstraße. Die Experten teilen mit, dass Sun seinen neuen Server für den mittleren Preisbereich nicht wie bisher angekündigt auf dem Analysten-Meeting, das vom 5. bis zum 7. Februar dauern wird, einführen wird. In Anbetracht der Tatsache, dass damit ein strategisch wichtiges Element verschoben würde, verwundert es nicht, dass die Sun-Aktie derzeit 4,5% auf 32,06$ verliert.

Gleich mit nach unten folgen u.a. Apple (-1,4%), Gateway (-1,8%) und der Anbieter von Speicherlösungen EMC (-3,6%).

W-O

euroinvest
05.02.2001, 23:19
Es gibt verschiedene Antworten auf die Frage, wie die Zukunft des Computers aussehen soll. Giganten der Branche wie Microsoft mit der (dot).Net-Initiative und IBM mit seinen Webspher-Produkten haben ihre Vision bereits vorgestellt. Nun wird auch der Spezialist für Internetserver und -software Sun Microsystems mit einer übergreifenden Software-Strategie namens Jupiter herauskommen.

Jupiter soll die Interaktion verschiedener Programmgruppen im Internet automatisieren und Unternehmenskunden erlauben, Anwendungen zu entwickeln, die durch Browser ähnliche Software zugänglich sind. Und damit will Sun eine mögliche Schwäche von Microsoft angreifen: die hohen Kosten, die in den IT-Budgets (Information Technology) für Microsofts Produkte anfallen. Nach Angaben des Marktforschungsinstitutes Dataquest gibt es schon Anfragen nach Star Office. Großen Firmen, deren IT-Budget zur Hälfte von Microsoft-Office aufgefressen wird, bekunden Interesse, schreibt die New York Times.

So wird eine von Suns neuen Web-Dienstleistungen eine kostenlose Suite von Office-Anwendungen basierend auf Suns Star Office sein. Bisher konnte Star Office gegen Microsofts Office-Produkte nicht viel ausrichten, doch hofft Sun, dass das Programm als Web-Anwendung den Druck auf den Rivalen erhöhen kann und zudem als Anreiz wirkt, um Nutzer für andere Teile des Jupiter-Projekts zu gewinnen.

Sowohl Sun als auch Microsoft waren an der Entwicklung von XML beteiligt, einer Softwaretechnologie, die dazu gedacht ist, Computer direkt und ohne menschliche Einmischung miteinander kommunizieren zulassen. Bisher hat Microsoft sich stärker engagiert, doch nun wird Sun mit einem Forschungsprojekt namens Brazil zurückschlagen. Brazil soll eine Vielzahl von Geräten über das Internet verbinden und, wie ein Sun-Sprecher betont, umfassender sein als Microsofts Produkt, das immer noch das firmeneigene Betriebssystem verbreiten wolle.
wo

euroinvest
06.02.2001, 14:53
Der Spezialist für Internetserver und –Software Sun Microsystems geht eine strategische Allianz mit Qwest Communications ein. Sun wird dabei zum bevorzugten Lieferanten des Anbieters von Daten- und Sprachkommunikation werden und Qwest mit auf dem Betriebssystem UNIX basierender Hard- und Software beliefern. Finanzielle Details wurden nicht bekannt gegeben.
wo

Vorbörslich legt Sun um 0,5% auf 28,00$ zu, während Qwest unverändert bei 40,90$ notiert.

euroinvest
08.02.2001, 12:54
Die Aktie von Sun Microsystems gerät nach den Turbulenzen um die Quartalszahlen des Hightech-Riesen Cisco unter Druck.

Analyst Thomas Weisel bekräfigt noch einmal das bisherige "buy"-Rating, nachdem die Unternehmensspitze von Sun zu verstehen gegeben hat, dass man auch im Januar einen deutlichern Rückgang beim Geschäft, in etwa auf Dezemberniveau, zu verkraften hat. Die Analysten sehen jedoch beim langfristigen Ausblick eher ein positives Szenario. Die Kursverluste, die die Quartalszahlen und die abgeschwächten Ausblicke hervorgerufen hatten, sind nun nahezu vollkommen ausgestanden, d.h. die "schlechten" Nachrichten, insbesondere der ökonomische Schwächeanfall der US-Wirtschaft, bereits eingepreist.

Die Analysten aus dem Hause SG Cowen sehen dies ähnlich, bleiben jedoch auch weiterhin bei ihrer Einschätzung: "neutral". Eine Neu-Fokussierung des Unternehmens, bzw. ein "wieder auf Kurs bringen" ist innerhalb von nur drei Wochen kaum möglich. Langfristig betrachtet, wird der steigende Absatz in Europa und Japan die Schwäche der US-Konjunktur aber ausbügeln können.
wo

Badinvestor
10.02.2001, 12:24
Mit der Übernahmen von LSC Inc. unternimmt der Internetserver-Spezialist Sun Microsystems einen weiteren Schritt in den Bereich Software für das Datenspeichermanagement. 74 Mio.$ lässt Sun sich diese Übernahme kosten, die innerhalb von 90 Tagen abgeschlossen sein soll. Im Dezember hat Sun bereits den Entwickler von Datenmanagement-Software HighGround Systems für 400 Mio.$ übernommen. Analysten sehen darin einen Versuch des Unternehmens, sich ein Arsenal an Software-Speichermanagement-Produkten zu verschaffen, dass die bisherige Abhängigkeit von Veritas verringern soll. „Sun und Veritas standen schon immer auf Kriegsfuß“, sagt Arun Taneja, Analyst bei der Enterprise Storage Group. „Ich verstehe diese Akquisition als weiteren Schritt in Suns Versuch, sich von Veritas zu befreien. Sun ist ja eigentlich nicht für eine extensive Akquisitionspolitik bekannt.“ Derzeit fällt die Aktie um 6,3% auf 24,25$.
Quelle: wallstreetonline

Badinvestor
21.02.2001, 15:28
Dem derzeitigen Ausverkauf an der US-Hightech-Börse Nasdaq können sich auch die Titel der großen Blue Chips nicht entziehen. Da verwundert es nicht, dass vermehrt Analysten auf den Plan treten und ihre Bewertungen senken. Jüngstes Beispiel: Sun Microsystems. Ein Analystenteam von Merrill Lynch stuft vor der US-Börseneröffnung die Titel des Server-Spezialisten von "near-term accumulate" auf "near-term neutral" herab. Gleichzeitig setzen die Analysten auch die Ertragsaussichten des Unternehmens herunter. Statt wie bisher erwartet 68 Cent je Aktie im Fiskaljahr 2001, rechnen die Analysten mit 65 Cent je Aktie. Ein ähnliches Bild sehen sie im Fiskaljahr 2002. Hier soll sich der Gewinn von 89 Cent je Aktie auf 84 Cent je Aktie belaufen. Ausschlaggebend sind wieder einmal die ökonomischen Rahmenbedingungen in den Vereinigten Staaten. Die Aktie verliert vorbörslich 10,1% auf 20$
Quelle: wallstreetonline

Badinvestor
22.02.2001, 10:37
Der einstige Highflyer Sun Microsystems gerät vor der wie üblich zur Mitte des Quartals angesetzten Analystenkonferenz massiv unter Druck. Anleger und Analysten rechnen mit Gewinnwarnungen morgen nach Börsenschluss. Unter rekordverdächtigen Handelsvolumina sackt die Aktie daraufhin rund 10% nach unten. Und das verschlechtert die charttechnisch bereits angespannte Lage zusehends. Was das Misstrauen der Anleger weckt und sie zum Verkaufen bewegt, sind ungewöhnliche Ereignisse im Vorfeld des besagten morgigen Analystentreffens. Zum einen hat sich der Vorstandsvorsitzende des Spezialisten für Internetserver Scott McNealy höchstpersönlich angesagt, zum anderen wird die Konferenz nicht wie gewöhnlich im Handelsverlauf stattfinden, sondern erst nach Börsenschluss. Umstände, die auch Analyst Toni Sacconaghi von Sanford Bernstein für außergewöhnlich hält. Seiner Meinung nach könne man nun damit rechnen, dass Sun Micro die Prognosen senken werde. Dabei hat Sun die Aktionäre bereits im Januar enttäuscht, als man den Ausblick für 2001 herunterschraubte. Verschlimmert wird die Lage noch durch eine Abstufung der Analysten von Merrill Lynch. Das Rating für Sun wird von „near term accumulate“ auf „near term neutral“ gesenkt. Und die Gewinn- und Umsatzerwartungen für 2001 und 2002 müssen ebenfalls dran glauben. Dabei ist die durchschnittliche Bewertung der Analysten mit 1,78, auf einer Skala von 1,00 (strong buy) bis 5,00 (strong sell) durchaus positiv. Wenn man allerdings bedenkt, dass die Aktie vor drei Monaten nochmit 1,38 bewertet wurde relativiert sich das wieder. Merrill Lynch sieht vor allem zwei Probleme für Sun: Die hohen Lagerbestände nach dem Crash vieler „dot.com“-Unternehmen, die Experten schätzen, dass Sun drei Quartale brauchen wird, um die Läger wieder zu bereinigen, und die schwache Position im Speicherbereich, wo man EMC und Network Appliance hinterher hinke. Hinzu kommt, dass die Aktie mit Kursen um die 20$-Marke auf neuen 52-Wochentiefs notiert. Der Bruch der Handelsspanne zwischen 25$ und 34$ nach unten dürfte somit als bestätigt gelten, was als äußerst negatives Zeichen zu interpretieren ist. Zumal die Markttechnik immer noch geschlossen negativ ist. Und die Unterstützung bei 21,90$ scheint nicht gegriffen zu haben. Weitere Support-Linien finden sich bei 18,10$, 16,50$ und 14,50$ . Sollte die Aktie nach der morgigen Konferenz weiter fallen, sieht es äußerst schlecht aus für den einstigen Börsenliebling.
Quelle: wallstreetonline

euroinvest
22.02.2001, 23:10
Aktien von SUN Micro vom Handel ausgesetzt


Das Unternehmen hält jetzt aktuell einen Conference Call, in welchem Quartalsergebnisse kommentiert und eine Zukunftsausblick gegeben werden.
BG

p.s. SUNW hat mit 20 13/16 geschlossen.

euroinvest
22.02.2001, 23:24
<IMG SRC="http://iqc.go2net.com/magic/chart?cs=0&time=week&symbol=SUNW&i0=1" border=0>

SUNW ist nachbörslich bis 18 $ runter gegangen und von da aus starke Käufern.
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob 18$ die Starke Support ist und hält oder 15$. Es kommt darauf an, ob heutige Conf. Call positiv ausfällt oder nicht.

Für mich ist Sunw bei 18$ KAUF, wenn man längerfristig das sieht.

Gruß

Euroinvest

euroinvest
22.02.2001, 23:44
Wie von Experten befürchtet hat der Servergigant Sun Microsystems den nachbörslichen Konferenz-Call dazu verwendet, eine Gewinnwarnung für das laufende dritte Quartal des Geschäftsjahres 2001 auszugeben.

Der CFO des Unternehmens sagte, der Wirtschaftsabschwung würde die IT-Ausgaben und damit Sun Microsystems direkt betreffen. Von daher seien die bisherigen Wachstumsprognosen nicht mehr aufrecht zu erhalten.

Anstelle des bisher erwarteten 13%-Anstiegs beim Umsatz würden nun noch 10% im laufenden dritten Quartal des Jahres 2001 erwartet.
Der prognostizierte Gewinn, der bislang auf 15 Cents/Aktie geschätzt wurde, wurde auf 7-9 Cents/Aktie nahezu halbiert.

Nach Ankündigung der Meldung brachen die Aktien von SUNW über 10% auf unter 19$ ein.

p.s. Ich werde Euch Die Spätkurse mitteilen http://www.stockboard.de/ubb/wink.gif

Badinvestor
23.02.2001, 10:23
Der amerikanische Netzwerkhersteller Sun Microsystems warnte Investoren gestern vor geringeren Umsätzen und Gewinnen im laufenden dritten Fiskalquartal.

Die Erwartungen für das Umsatzwachstum im Quartal wurden von 30 auf 10-13 Prozent gekürzt. Der Gewinn soll bei nur 7-9 Cents je Aktie liegen, so Chief Financial Officer Michael Lehman. Analysten erwarteten bislang einen Gewinn von 15 Cents je Aktie.

Sun begründet die Probleme hauptsächlich mit der schwachen US Wirtschaft.

Nachbörslich gab der Kurs von Sun 8% nach auf 19,12 Dollar.


Quelle: finance-online

Badinvestor
23.02.2001, 10:30
Nun ein tolles Analystenhas das Delbrück. Was da für zeugs gelabert wird ist für mich oft unverständlich.

Die Analysten des Delbrück Asset Management stufen EMC mit neutral ein.

Nach Angaben der Analysten gehe EMC immer noch von der Erreichbarkeit der gesteckten Ziele aus, allerdings würde sich eine länger anhaltende Konjunkturabschwächung auch auf die EMC Planzahlen negativ auswirken.

Analyst: Delbrück Asset Management
WKN der Aktie: 872526
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: neutral


Quelle: Aktienresearch

Badinvestor
23.02.2001, 13:49
Mit Spannung wurde die gestrige Analystenkonferenz des Hightech-Blue-Chips Sun Microsystems erwartet. Die Aktien hatten im Vorfeld mit einem deutlichen Plus von 6% und einem Schlusskurs von 20,8125$ auf eine positive Richtung bei den Gesprächen des Vorstands mit den Analysten gedeutet. Erste nachbörsliche Notierungen ließen die Anleger dann jedoch aufhorchen, Kurse um 18,75$ waren an der Tagesordnung. Die Konferenz, in der Sun einen Ausblick auf die Unternehmens-Kennzahlen der nächsten Quartale gab, fand erst nach dem offiziellen Börsenhandel statt. Analysten und Anleger gleichermaßen, hatten deshalb schon Tage zuvor kein gutes Gefühl. Viele rechneten mit einer Gewinnwarnung. Und sie kam dann auch. Der Motor des Hightech-Boliden aus Palo Alto, Kalifornien, gerät ins Stocken. Konnte man im 2. Quartal die Schätzungen der Analysten noch erfüllen, schraubt man nun die Erwartungen für die am 19.April erscheinenden Geschäftszahlen für das 3. Quartal bereits weit im Vorfeld herunter. Ausblick 3.Quartal Während Analystenstimmen bis gestern noch immer mit Erträgen im Bereich von 15-16 Cent je Aktie gerechnet hatten, sieht der Internet-Server-Spezialist selbst den Gewinn nur noch im Bereich von 7-9 Cent je Aktie liegen. Den Umsatz hofft man trotzdem um 10-13% im Vergleich zum Vorjahresquartal steigern zu können. Doch der Teufel steckt auch hier im Detail: Mit einem erwarteten Umsatz von 4,41 Mrd.$ bis 4,51 Mrd.$ liegt man deutlich unter den Zahlen des 2. Quartals (5,12 Mrd.$) und auch deutlich unter der herrschenden Analystenmeinung (5,06 Mrd.$). Noch bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen im Januar lagen die Unternehmensschätzungen bei 17 Cent je Aktie Gewinn und etwa 5,1 Mrd.$ Umsatz. Nach Meinung von Scott McNealy trifft die derzeitge Konjunkturschwäche in den Vereinigten Staaten besonders die IT-Ausgaben der Unternehmen. Sun kann sich also auch nicht aus der derzeitigen Marktschwäche ausgrenzen. Er hält die Stimmung in der US-Wirtschaft für sehr pessimistisch. Manche reden bereits von einer Rezession. In den Augen der Unternehmensspitze hat das Unternehmen noch nie so eine schnelle Kehrtwende in der Industrie-Nachfrage gesehen. McNealy will die jetzige Börsenlage des Unternehmens aber dazu nutzen, für insgesamt 1,5 Mrd.$ eigene Aktien zurückzukaufen. Seiner Meinung nach, ist der Kurs momentan viel zu niedrig, Sun also unterbewertet. Bear Stearns Das Analysten- und Investmenthaus Bear Stearns gab bereits kurz nach Beendigung der Analystenkonferenz am gestrigen späten Abend eine Stellungnahme heraus, in der man das bisherige Rating für die Sun-Aktien von "attractive" unverändert beibehält. Allerdings setzt man die Ertragsziele jetzt deutlich niedriger an. Die Analysten sehen im Fiskaljahr 2001 nur noch einen Gewinn von 50 Cent je Aktie, statt wie bisher 60 Cent je Aktie. Auch für das Fiskaljahr senkte man die Ziele ab: von 80 Cent auf 70 Cent je Aktie. Bear-Stearns-Analyst Andrew Neff, der sich bereits vor kurzem Gedanken über eine Konsolidierungswelle im Computersektor gemacht hat, ist sich jedoch sicher, dass die makro-ökonomische Schwäche in den USA sich nur kurzfristig auf die Ertragszahlen von Sun auswirken wird. Langfristig werden sich, aufgrund des härteren Wettbewerbs, die Großen durchsetzen. Er rechnet damit, dass viele Anleger jetzt kurzfristig von Sun in IBM-Aktien umschichten werden. Gegen Ende des Jahres sollte sich dieser Trend jedoch wieder umkehren. Fazit Die Aktien, die ihren gestrigen Kursgewinne bereits nachbörslich wieder verloren haben, könnten heuteauch die Nasdaq in arge Bedrängnis bringen. Obwohl die gestrige Ausbildung eines sogenannten "Hammer" (Candlestick-Charttechnik) auf eine Aufwärtsbewegung hindeutet, steht das Chartgebilde des US-Hightech-Index auf sehr wackligen Füßen. Indexstände von 2.000 werden bei einer weiteren Schwäche als nächste Unterstützung angesehen. Der kurzfristige Abwärtstrend verläuft bei 2.290 Punkten. Vorbörsliche Future-Stände liegen mit 30-40 Punkten im Minus. Sun könnte damit der Nasdaq einen weiteren Stoß in Richtung neuer Tiefststände versetzen.
Quelle: wallstreetonline

schlaubi
23.02.2001, 15:19
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23.02. 14:10
Sun Micro - Strong Buy
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(©BörseGo - http://www.boerse-go.de)

Lehman Brothers stuft Sun Microsystems weiterhin mit Strong Buy und Kursziel $50 ein.


???

Badinvestor
23.02.2001, 16:24
Sun Microsystems (SUNW; WKN: 871111): Sun Microsystems ist einer der weltweit führenden Anbieter von Equipment für die globale Vernetzung. Die Produktpalette umfasst neben Hardware wie Großservern, Netzwerkspeicherelementen oder Computersystemen auch passende Softwarelösungen. Zu nennen ist hier insbesondere die JAVA-Plattform, die eine geräte- und systemübergreifende Kommunikation in Netzwerken ermöglicht. Die Vielfältigkeit wird abgerundet durch ein Produkt wie Star Office, das sich als kostenlose in Konkurrenz zum Officepaket von Microsoft stehende Bürosoftware steigender Akzeptanz erfreut. Gestern sah sich das Unternehmen in Folge der gesunkenen Investitionsausgaben seiner Kunden gezwungen, für das dritte Quartal des laufenden Fiskaljahres (endend im März) eine Umsatz- und Gewinnwarnung zu veröffentlichen. Die Unternehmensführung gestand ein, dass der Gewinn im genannten Zeitraum nur zwischen 7 und 9 Cents je Aktie liegen werde. Die Markterwartungen gingen bislang von 15 Cents je Anteilsschein aus undwerden damit herb enttäuscht. Die Umsatzsteigerung beziffert Sun Microsystems nur noch auf etwa 10 bis 13 Prozent gegenüber dem dritten Quartal des vergangenen Fiskaljahres. Noch im Januar kündigte man um 18 Prozent höhere Erlöse an.

Sun Microsystems gab zudem bekannt, dass man aus Gründen der Kostenreduktion bis zum Juni umfassende Stellenstreichungen in den Bereichen Verkauf sowie Forschung und Entwicklung vornehmen wird. Eine Maßnahme die darauf hindeutet, dass das Unternehmen selbst mit einer längeren Schwächeperiode rechnet. Hierzu passt auch, dass zunächst kein Ausblick auf das Gesamtjahr gegeben wurde. Aufgrund dieser schlechten fundamentalen Neuigkeiten sehen wir den positiven Einfluss des gestern angekündigten Aktienrückkaufprogramms in einem Gesamtvolumen von 1,5 Milliarden USD als eher begrenzt an. Aufgrund der im vorbörslichen Handel bereits deutlich schwächeren Kurse und des insgesamt technisch überverkauften Niveaus raten wir, für eventuelle Shortverkäufe den frühen Handelsverlauf zunächst abzuwarten.

Quelle: Hornblower Fischer

Rating: Trading sell


Quelle: finance-online

euroinvest
23.02.2001, 17:31
Bear Stearns bleibt bei seinem Attractive Rating mit Kursziel $40.

SG Cowen bewertet Sun weiterhin mit Neutral.

UBS Warburg bleibt bei einem Buy, reduziert jedoch das Kursziel um $17 auf $25.

Prudential stuft Sun weiterhin mit Accumulate ein, reduziert sein Rating jedoch um $12 auf $23.

Badinvestor
26.02.2001, 12:28
Das Analystenhaus Lehman Brothers bekräftigten am Freitag noch einmal ihre Einschätzungen von Sun Microsystems. Trotz der Tatsache, dass das Sun-Management in der Analystenkonferenz am Donnerstag das Umsatzwachstum nur noch mit 10-13% für das 3.Quartal eingeschätzt hatte, beließ Lehman Brothers das Rating für die Sun-Aktien bei "strong buy". Lehmans Analystenschätzungen zum Umsatzwachstum des Internet-Server-Spezialisten lag bei 25%. Die Analysten sind der Meinung, dass Sun immer noch eines der Top-Internet-Infrastruktur-Unternehmen mit starkem Geschäftskundenbezug ist. Die Anleger sollten gerade jetzt, in Schwächezeiten der Aktien, den langfristigen Aspekt der Anlage sehen, denn Sun Microsystems sei noch immer und auch für die Zukunft hervorragend positioniert. Die Sun-Aktien schlossen am vergangenen Freitag unverändert bei 20,81$.
Quelle: wallstreetonline

Fazit : Analysten

Badinvestor
27.02.2001, 09:50
Hey hört sich nicht schlecht an oder ?


Sun Microsystems, der Netzwerkspezialist aus Los Angeles, gab den Verkaufsstart seiner neuen Server-Workstation "Sun Blade 100" bekannt.

Die Workstation wird 1000 US-Dollar kosten. Damit kostet sie gerade die Hälfte ihres Vorgängers, der Sun Ultra 5 2D. Das Unternehmen hofft, mit diesem preiswerten Modell, seine Marktstellung erheblich zu verbessern.

Die Sun Blade 100 sei jedoch nicht nur billiger als ihr Vorgänger, sondern zudem auch noch schneller, sagte Shahin Khan, Vizepräsident von Sun Microsystems. Außerdem liefe auch das von Microsoft entwickelte Betriebssystem Windows NT auf der neuen Server-Workstation.


Quelle: finance-online

Badinvestor
28.02.2001, 13:04
Der Spezialist für Internetserver und- software Sun Microsystems bringt eine neue Niedrigpreis-Workstation auf den Markt, die an Rivalen verlorenes Terrain zurückerobern soll. Die neue Maschine richtet sich vor allem gegen auf Microsofts Windows basierende Systeme, die in einen früher Unix dominierten Markt eindrangen. Sun hält derzeit einen Marktanteil von rund 60% im Bereich Unix-Hochleistungsrechner. Das neue Gerät, Workstations nennt man Hochleistungsrechner, die vor allem für die Verarbeitung von großen Datenmengen gebraucht werden, ist nur rund ein Fünftel so teuer wie eine Maschine von Hewlett-Packard, die Sun als größten mit Windows arbeitenden Konkurrenten bezeichnet. Aktuell verliert die Sun-Aktie 3,6% auf 20,00$.
Quelle: wallstreetonline

Badinvestor
01.03.2001, 18:16
Die Experten von Börse Online haben Sun Microsystems als Halteposition eingestuft. Der Serverspezialist reihe sich in die Gruppe derer prominenten Technologiewerte ein, die für das erste Quartal 2001 eine Gewinnwarnung ausgegeben haben. Die Firma rechne nun mit einer Umsatzsteigerung von 10 bis 13% gegenüber dem Vorjahresquartal. Analysten hatten nach Angabe der Experten mit 30% gerechnet. Anstatt der erwarteten 15 Cent Gewinn werde Sun wohl gerade mal nur noch 7 bis 9 Cent ausweisen.

Als Ursache für die Flaute sehe das Konzern nicht die eigenen Produkte, sondern die lahmende US-Konjunktur. Die Firma habe ausserdem ein zusätzliches Aktienrückkaufprogramm von bis zu 1,5 Mrd. Dollar verkündet. Wegen der reduzierten Erwartungen sowie der momentan schwierigen Marktposition werde der Wert nur noch als Halteposition betrachtet.

Analyst: Boerse-Online
WKN der Aktie: 871111
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: 22 USD
Rating des Analysten: Halten


Quelle: Aktienresearch

euroinvest
01.03.2001, 19:07
Der Spezialist für Internetserver- und Software Sun Microsystems hat eine neue Produktreihe von Speicherlösungen am oberen Ende der Preisspanne eingeführt. Seit Montag verkauft das Unternehmen aus Palo Alto, Kalifornien, ein Speichersystem oder SAN (Storage Area Network) namens T3. Ein Problem dieser Speichernetzwerke ist es, die verschiedenen Komponenten wie Festplattensysteme, Switches und Netzwerkkarten zusammenzufügen.

Aus diesem Grund bestehen Produkte von Unternehmen wie EMC, Dell oder Compaq aus all diesen Komponenten, um sicherzustellen, dass sie zusammenarbeiten. Während Sun im Server-Markt weiter vorne dabei ist, bereiten Speicherprodukte den Kaliforniern Probleme. Einer der größeren Fehlschläge war das Speichersystem A7000, das später eingestellt wurde. Sun argumentiert, dass das neue Produkt die Preise in diesem bereich senken wird, ohne das T3 wirklich billig wäre. Der Preis für das Einstiegsmodell liegt bei 97.700$ und reicht für leistungsstärkere Modelle bis zu 481.900$.

Die Aktie verliert derzeit 6,3% auf 18,63$.

Badinvestor
01.03.2001, 19:29
Der Spezialist für Internetserver- und Software Sun Microsystems hat eine neue Produktreihe von Speicherlösungen am oberen Ende der Preisspanne eingeführt. Seit Montag verkauft das Unternehmen aus Palo Alto, Kalifornien, ein Speichersystem oder SAN (Storage Area Network) namens T3. Ein Problem dieser Speichernetzwerke ist es, die verschiedenen Komponenten wie Festplattensysteme, Switches und Netzwerkkarten zusammenzufügen. Aus diesem Grund bestehen Produkte von Unternehmen wie EMC, Dell oder Compaq aus all diesen Komponenten, um sicherzustellen, dass sie zusammenarbeiten. Während Sun im Server-Markt weiter vorne dabei ist, bereiten Speicherprodukte den Kaliforniern Probleme. Einer der größeren Fehlschläge war das Speichersystem A7000, das später eingestellt wurde. Sun argumentiert, dass das neue Produkt die Preise in diesem bereich senken wird, ohne das T3 wirklich billig wäre. Der Preis für das Einstiegsmodell liegt bei 97.700$ und reicht für leistungsstärkere Modelle bis zu 481.900$. Die Aktie verliert derzeit 6,3% auf 18,63$.
Quelle: wallstreetonline

PC-Oldie-Udo
01.03.2001, 20:10
Hey Badi altes Haus,

bin zurück in der alten Heimat, wollte schon lange mal vorbeischauen.

Ja unsre liebe Sun, bin einige Tage vor dem großen Einbruch
mit etwas Verlust raus , zum Glück !

Denke wird noch ne Weile dauern bis wir in Sun wieder reinkönnen.

Also Badi machs gut

Morgan
02.03.2001, 01:48
Nabend Udo,

lange nicht gesehen...

Also bei sun werde ich auch noch warten bis der Winterschlußverkauf zu Ende gegangen ist. Wäre wohl ein schlechter Zeitpunkt um sich mit neuen Stücken einzudecken, solange der Trend noch so intakt ist.
Kontraindikator Börse-Online hatte heute als Titelstory schon eine Frage wie "Ausverkauf oder Trendwende?" und das zeigt wohl auch, daß wir uns langsam einem Boden nähern. Wenn das bullischste aller Blätter sich mal nicht mehr sicher ist, dürfte es nichtmehr lange dauern...

Ich grüße Dich,
Morgan:D

PC-Oldie-Udo
02.03.2001, 12:04
Moin Morgan,

jo, ich denke auch es ist keine Eile geboten im Moment.
Wir müssen erst einmal stabilität in den Markt bekommen,
Boden finden. Na ja, Trader machen schon ihre Geschäfte zur Zeit, aber da darfst Du ja garnicht vom Puter weggehen zur Zeit, ist mir zu nervig.

Wird schon wieder werden

Badinvestor
05.03.2001, 15:52
Der Software-Anbieter für digitales/interaktives Fernsehen Canal Plus Technologies meldete am Montag, daß er mit der Sun Microsystems Inc. zusammenarbeiten wird, um ihr interaktives/digitales TV weiter zu entwickeln, das Entertainment, Nachrichten sowie Bildungs- und Informationsdienste zur Verfügung stellt.

Canal Plus Technologies, eine Tochtergesellschaft von Canal Plus, der TV- und Film-Sparte von Vivendi Universal, wird dabei sowohl die Java-Technologie als auch die Server-Plattformen von Sun Microsystems verwenden.

Die Aktien von Sun Microsystems schlossen am Freitag an der Nasdaq bei 19-5/8 Dollar. Sie notieren aktuell bei 20,25 Dollar.


Quelle: finance-online

Badinvestor
15.03.2001, 10:37
Jedes Mal wenn das Marktforschungsinstitut International Data Corporation (IDC) die Umsatzdaten für den Server-Markt veröffentlicht, ist für fast alle großen Unternehmen des Sektors etwas Gutes dabei. So verbucht Compaq starke Umsätze im Niedrigpreis-Segment, Hewlett-Packard verdoppelt die Umsätze im Bereich teurerer Unix-Server fast und die billigeren Modelle des Direktverkäufers Dell verkaufen sich um 37% besser als im vorigen Jahr. Im Jahr 2000 zeigt sich aber hauptsächlich Sun Microsystems von der Sonnenseite. An der Spitze liegt zwar immer noch IBM, doch kann Sun sich in vielen Bereichen verbessern. Insgesamt wächst der Server-Umsatz der Kalifornier um 42% von 7,3 Mrd. 1999 auf 10,3 Mrd.$ 2000. Damit übertrifft man sowohl Compaq als auch HP und erreicht nach IBM den zweiten Platz. Ein Umsatz von 4,3 Mrd.$ im Niedrigpreis-Segment bedeutet den zweiten Platz hinter Compaq aber vor IBM und HP und im Highend-Bereich, Server die mehr als 1 Mio.$ oder mehr kosten, steigert Sun den Umsatz um 84% auf 2,1 Mrd.$, während IBMs Umsätze um 7% auf zurückgingen. Die Marktanteile sind hart umkämpft. Jeder will eine Scheibe vom Markt abhaben, der IDC zufolge 2000 um 7% auf 60 Mrd.$ anwuchs. Obwohl die große Interneteuphorie vorbei ist, verfolgen immer noch viele Unternehmen den Plan, das Netz in ihre Geschäftsaktivitäten einzubinden. Und da der PC-Markt so gut wie gar nicht wächst, konzentrieren sich immer mehr Unternehmen der Branche auf das Servergeschäft. Eine ähnlich Studie der Marktforscher von Dataquest weist zwar etwas andere Zahlen auf, aber in beiden Berichten ist IBM vorne an, und Sun hat Compaq und HP überholt. Die IDC-Studie zeigt zudem, welche Server-Segmente am viel versprechendsten sind. Der von IBM dominierte Markt für überdimensionale Großrechner (Mainframes) schrumpfte z.B. um 18% auf 3,9 Mrd.$, während der Unix-Markt 14% auf 29 Mrd.$ wuchs und der Markt für Windows-Server 31% auf 13,9 Mrd.$ zulegte. Interessant ist auch, dass der Bereich für Server, die mit dem Open-Source-Betriebssystem Linux betrieben werden, um 132% auf 1,7 Mrd.$ gewann. Insgesamt legte der US-Markt um 8% auf 22,9 Mrd.$ zu und wuchs damit etwas schneller als der globale Markt (+7%).
Quelle: wallstreetonline

IONISIZER
15.03.2001, 19:40
Sun Microsystems – Nummer Eins in den USA

Der Anbieter von Internetservern Sun Microsystems hat nach einem Bericht des Informationsdienstes IDC in den Vereinigten Staaten die Nase vorn. Zwar haben in der jüngsten Marktanalyse von IDC alle größeren Serverhersteller gut abgeschnitten, Sun Micro besticht aber durch seine vielfältigen Qualitäten in unterschiedlichen Marktsegmenten.

Vernon Turner von IDC: "Sun ist jetzt der größte Serveranbieter in den USA. IBM bleibt aber auch weiterhin der größte Anbieter weltweit."

Der Umsatz mit Servern stieg bei Sun im vergangenen Jahr verglichen mit 1999 um 42 Prozent auf 10,3 Milliarden Dollar. Damit lag der Konzern besser als die Konkurrenten Compaq Computer und Hewlett-Packard . Einzig IBM erzielte 2000 mit 13,6 Milliarden Dollar in dieser Sparte noch höhere Verkaufserlöse.

Im Markt für "billige" Low-End-Server (< 100.000 Dollar) erwirtschaftet das Unternehmen 4,3 Milliarden Dollar und damit mehr als IBM und Hewlett-Packard. Marktführer in dieser "Nische" ist allerdings Compaq.

Bei teuren High-End-Lösungen (> eine Million Dollar) steigerte Sun den Umsatz um 84 Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar, während der Platzhirsch in diesem Segment, IBM, sieben Prozent auf 4,3 Milliarden einbüßte.

Zwar hat der Boom der Dotcom-Firmen seinen Höhepunkt längst überschritten, dennoch wird der Kampf um die Marktanteile bei Servern immer aggressiver. Das Angebot hat sich deutlich ausgeweitet, genauso wie die Preisspanne für die Geräte: Die reicht von einigen tausend bis hin zu mehreren Millionen Dollar.

Daher gibt die Studie auch Aufschluss darüber, welche Arten von Server die besten Zukunftsaussichten haben: Der von IBM beherrschte Markt für so genannte Mainframe-Computer beispielsweise hat 18 Prozent verloren und beläuft sich "nur" noch auf 3,9 Milliarden Dollar. Das Unix-Segment hat hingegen um 14 Prozent auf 29 Milliarden zugelegt, während das für Windows-Geräte um 31 Prozent auf 13,9 Milliarden Dollar angezogen hat.

"Das Wachstum bei Linux-Rechnern war eine echte Überraschung für uns. Jetzt wird wohl auch Microsoft aufmerksam werden", so Turner.

Der gesamte US-Server-Markt ist mit einem Anstieg von acht Prozent etwas stärker als der Weltmarkt (plus sieben Prozent) gewachsen. Westeuropa steht mit einem Zuwachs von drei Prozent derzeit bei 15,5 Milliarden Dollar. Zwar haben Japan und die asiatisch-pazifische Region um 17 bzw. 19 Prozent zugelegt, der Marktwert beläuft sich jedoch "nur" auf neun bzw. 5,2 Milliarden Dollar.


Quelle: stock-world

Badinvestor
23.03.2001, 09:08
Der Spezialist für Internetserver und –software Sun Microsystems wird von den Analysten der Credit Suisse First Boston mit negativen Kommentaren bedacht. Die Experten senken die Gewinnerwartungen für das vierte Quartal von Sun von 11 auf 9 Cent pro Aktie und die Prognose für 2002 von 66 auf 54 Cent je Aktie. Der Server-Markt werde von der schwächeren US-Wirtschaft und einer Flut von Technologie-Equipment belastet, führt man weiter aus. Die Aktie gewinnt im frühen Handel 2% auf 18,75$.
Quelle: wallstreetonline

euroinvest
19.04.2001, 22:18
Sun Microsystems (SUNW, 871111) meldet nachbörslich ein Quartalsergebnis von $ 0.08/ Aktie und übertrifft damit die Analystenerwartungen um 1 Cent/ Aktie. Der Umsatz lag im dritten Quartal bei $ 4.09 Milliarden und damit deutlich unter den Erwartungen der Analysten von $ 4.3 Milliarden. Im Vergleichsquartal des Vorjahres hatten die Umsätze bei $ 4 Milliarden gelegen und bleiben somit im aktuellen Quartal nahezu unverändert im Jahresvergleich.
Die Aktie des Serverherstellers schloss im Tagesverlauf 11.5% fester mit $ 20.71 und fällt nachbörslich leicht auf $ 19.90.

euroinvest
20.07.2001, 12:04
Zum ersten Mal seit dem vierten Geschäftsquartal 1989 verbucht der Spezialist für Internet-Server, Sun Microsystems, einen Nettoverlust. Gleichzeitig gibt Unternehmens-Chef Scott McNealy unumwunden zu, dass nicht zu bestimmen sein, wo die US-Wirtschaft im Augenblick stehe und wie sie sich zukünftig entwickeln werde. Damit steht Sun nicht allein da. Speicher-Gigant EMC und der Computerdienstleister IBM wollten nach ihren Quartalszahlen ebenfalls keine genauen Prognosen über den zu erwartenden Geschäftsverlauf abgeben.

Immerhin erreichte der Konzern seine gesenkten Schätzungen für den operativen Gewinn des vierten Geschäftsquartals und kann auf dem US-Markt einen um 200 Mio.$ gestiegenen Umsatz gegenüber den vorangegangenen drei Monaten vorweisen. Der Pro-forma-Gewinn, das Ergebnis ohne außerordentliche Kosten, erreichte 4 Cent je Aktie bzw. 134 Mio.$; ein erheblicher Rückgang gegenüber dem Vorjahr, als noch 659,5 Mio.$ oder 21 Cent/Aktie verdient wurden. Der Umsatz fällt auf 4 Mrd.$ nach 5,02 Mrd.$ aus dem Vorjahr und 4,10 Mrd.$ im dritten Geschäftsquartal.

Anders sieht es aus, wenn man Verluste aus Investments in Höhe von 78 Mio.$ und Abschreibungen auf bereits getätigte Akquisitionen von 161 Mio.$ in die Rechnung einbezieht. Dann kommt Sun auf einen Verlust von 88 Mio.$ bzw. 3 Cent pro Anteilsschein.

Dennoch ist Analystin Laura Conigliaro von Goldman Sachs relativ positiv gestimmt. Wenigstens gebe der US-Markt wieder Lebenszeichen, wenn auch auf sehr niedrigem Niveau. Als Zeichen für die ehrliche Berichterstattung des Konzerns betrachtet sie Suns Absage an eine klare Aussage über die zukünftige Geschäftsentwicklung.

Auch die Anleger üben sich im nachbörslichen Handel in vorsichtigem Optimismus. Das Sun-Papier verteuert sich von 14,44$ auf 14,56$. Allerdings hat sich die Aktie damit im laufenden Jahr immer noch um rund 44% verbilligt. Seit dem Hoch vom August 2000 von 63$ beträgt das Minus sogar ca. 77%. Waalstreet

into-finance.de
08.04.2002, 15:40
Sun Microsystems hat auf die Ankündigung von IBM, dass neue auf den Markt gebrachte Server 40 % weniger als die entsprechenden Sun Microsystems Produkte kosten sollen, reagiert. Die Server-Listenpreise in den USA wurden um bis zu 41 % gesenkt.
Die Preise für SunFire 3800 Server wurden um 41 % gesenkt, für SunFire 4800 Server um 31 % und für SunFire 6800 Server um 18 %.Nach Aussage eines Unternehmenssprechers erlaube es die marktführende Stellung des Unternehmens, derart flexibel auf die neuen IBM Preise zu reagieren.

enrico2
31.08.2002, 12:52
Sun Microsystems senkt Umsatzprognose für laufendes Quartal

Keine Verbesserungen bei den Technologieausgaben von Unternehmen sieht der Sun Finanzchef .


SAN FRANCISCO. (ag.). Sun Microsystems, US-Hersteller von Netzcomputern, hat seine Umsatzprognose für das laufende erste Quartal zum 30. September gesenkt. "Wir sehen derzeit keine Verbesserung bei den Technologieausgaben der Unternehmen. Einige würden sagen, sie könnten sich vielleicht verschlechtern", meinte Finanzchef Steve McGowan am Donnerstag.

Die Umsätze dürften im laufenden Quartal 2002/03 in der Nähe des unteren Endes der vorherigen Prognose liegen, sagte McGowan weiter. Im Juli prognostizierte Sun, daß der Umsatz im ersten Quartal 2002/03 um zehn bis 15 Prozent geringer als im vierten Quartal 2001/02 sein würde. Im Schlussquartal 2001/02 hatte das Unternehmen einen Umsatz von 3,4 Milliarden Dollar (3,45 Mrd. Euro) erwirtschaftet.

Im Vorfeld der anstehenden Veröffentlichung der Quartalszahlen hatten die Aktien von Sun Microsystems an der New Yorker Börse erneut tiefer notiert. Am Donnerstag lagen sie 3,28 Prozent bei 3,83 Dollar im Minus.

30.08.2002 Quelle: Online-Presse

LordLangzahn
22.04.2003, 23:45
Sun gives support to Opteron

Surprise announcements of our time

By Staff at the Newsdesk: Dienstag 22 April 2003, 10:46


THE NUMBER OF times that we've had to write a story about Sun supporting Opteron despite what everyone else in the industry is saying is beginning to chafe a little. Pop on over to News.com and there's yet another story that confirms what we have been saying all along. Sun is supporting Opteron.
There's no big hoopla from Sun about it, the company has simply announced that Solaris, Java and Sun ONE work very nicely on the Opteron, thank you very much. But it doesn't take much reading between the lines to get the real gist of the story.

Sun has been evaluating the Opteron, we all know that, and it has no love of Intel. It's also a company full of very smart folk. It doesn't take much gumption to figure out that the Opteron, which will be available in one, two and four way systems before the end of June, is going somewhere.

Sun has decided that it's only going to support it as a 32bit system for now but we wonder how long it will hold onto that position. Perhaps the most telling part of the article on News.com is right at the very end. A company spokesman is quoted as saying that the company is continuing to evaluate demand for x86-64. µ