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Nokia unter Druck
Nokia, der weltweit führende Anbieter von
Mobilfunktelefonen, fällt im frühen Handel um fast
6%. Als Grund werden die fallenden Verkaufszahlen
des US-Unternehmens Motorola genannt. Auch die
Gewinnwarnung von Lucent belastet den Kurs.
Der finnische Aktienindex HEX verliert durch den
Abschlag beim Schwergewicht Nokia um 4,3%.
Zum aktuellen Kurs von 37.55 Euro notiert die
Nokia-Aktie 42% unter dem Allzeithoch, welches bei
65 Euro liegt. Allein in der vergangenen Woche gab
die Aktie um 15% nach.
Nokia
Analysten zeigten sich von den Nokia Zahlen beeindruckt (siehe auch Newsletter vom 19.10.00). Das ist besser als wir erwartet hatten, kommentierte Adrian Hopkinson von der WestLB Panmure. Die Bank hatte Nokia bereits am vergangenen Montag von outperformer auf buy hochgestuft. Ursprünglich wollte Nokia die Quartalsergebnisse erst in einer Woche verkünden. Finanzvorstand Olli Pekka Kallasvuo begründete die Verschiebung mit der ausgeprägten Unsicherheit an den Märkten, unter der auch Nokia mit einem erheblichen Wertverlust an den Börsen gelitten hatte. Die Märkte seien so unruhig, da hätten sie eine gute Nachricht gebrauchen können, sagte Kallasvuo gegenüber dem finnischen Radiosender YLE. Am Freitag gab Ericsson die Zahlen für das 3. Quartal bekannt. Zwar hat der schwedische Netzwerkausrüster und Handyproduzent im dritten Quartal kräftig zugelegt, dennoch musste der Telekomkonzern seine bisher optimistischen Prognosen deutlich nach unten korrigieren. Mit der Absatzwarnung schließt sich d
Nokia hat einen Auftrag in Höhe von GBP 300 Mio. zum überregionalen Ausbau des Mobilfunknetzes von der British Telecommunications Tochter BT Cellnet erhalten. Nokia werde unter anderem einige seiner Sendestationen nach dem Mobilfunkstandard GSM zur Verfügung stellen, teilte der Mobilfunkausrüster am Donnerstag in Helsinki mit. Der Vertrag trete sofort in Kraft und gelte bis März 2003. Bei der Order handle es sich um die Ausweitung einer bereits existierenden Geschäftsbeziehung zwischen Nokia und BT Cellnet.
Am Freitag meldete Nokia die vollständige Übernahme des brasilianischen Joint Ventures NGI Industrial für USD 415 Mio. durch den Aufkauf der verbliebenen 49%, die noch von der Gradiente Telecom S.A. gehalten wurden. NGI wurde 1997 gegründet, um für den brasilianischen Markt Handys unter dem Markennamen von sowohl Nokia als auch Gradiente zu produzieren. Im Jahr 1999 war Brasilien der siebtgrößte Markt für Nokia. Der vollständige Besitz von NGI ist für Nokia ein normaler Vorgang, da man in den letzten zehn Jahren ähnliche Marktstrategien in den USA und Asien angewandt hat, um eine stärkere Marktpräsenz zu erlangen.
into-finance.de
17.04.2002, 16:45
Nokia hat heute ein Lieferabkommen für Multimedia Messaging Equipment von CSL aus Hong Kong bekannt gegeben. CSL ist nach eigener Aussage der erste Telekom Operator in Asien, der das Anfügen von Fotos, Grafiken und Liedern an Textmitteilungen möglich macht. Finanzielle Details wurden nicht veröffentlicht.
starfrucht
19.04.2002, 10:34
So wie es aussieht hat der Handy-Boom seinen Zenit überschritten, so dass Nokia die Branche mit einer pessimistischen Prognose geschockt hat. Grund für die Prognose ist, dass ein Rückgang bei den Verkaufszahlen erwartet wird.
Da Nokia bisher von steigenden Verkaufszahlen ausgegangen war musste das erwartete Umsatzwachstum nach unten korrigiert werden.
Nach Bekanntwerden dieser Prognose sank der Kurs der Nokia-Aktie um satte neun Prozent.
Auch die Kurse der anderen Anbieter zog es nach unten. So verlor Ericson 4,2%, STMicroelectronics 4,1%, Siemens 1,7%, Motorola mehr als drei Prozent, British Telecom 2,92% und Alcatel 1,7% an Wert.
Das Telekommunikationsunternehmen Nokia hat heute einige Vertragsabschlüsse bekannt gegeben. Es wurde ein dreijähriger Rahmenvertrag mit dem niederländischen Unternehmen Ben Nederland NV geschlossen. Nokia wird Equipment zum Aufbau des Telefonnetzwerkes des niederländischen Unternehmens liefern. Finanzielle Details des Deals wurden nicht bekannt gegeben.
Desweiteren Nokia für ein Volumen von $85 Mio. die Expansion von Zhejiang MCC`s Mobilfunk-Netzwerk unterstützen. Nokia wird Mobilfunk Systeme, Testsysteme für Micropayment Services und Messaging Systeme zur Verfügung stellen.
Der Mobilfunkhersteller Nokia hat bekannt gegeben, dass man einen Vertrag zur Lieferung eines 3G Mobilfunknetzes an die Hutchinson 3G Austria GmbH abgeschlossen hat. Finanzielle Details des Deals wurden nicht bekannt gegeben. Nokia wird die Bauteile für das Kernnetzwerk liefern und nach den Installationsarbeiten Support-Dienste übernehmen. Hutchinson 3G Austria ist eine Tochter der in Hongkong ansässigen Hutchinson-Whampoa und einer von insgesamt 6 Lizenznehmern der 3G Auktionen in Österreich.
Der finnische Mobilfunkhersteller Nokia hat in Erwägung gezogen, eine Fertigungsstätte in Schweden mit 180 Arbeitsplätzen komplett zu schließen. Nach Angaben des Unternehmens würden entsprechende Entlassungsgespräche bereits geführt.
Das Unternehmen ließ verlauten, dass die Schließung des Werks mit dem Hintergrund veränderter Marktanforderungen zu sehen sein. Vor zwei Wochen hatte man bereits verkündet, das Management zu restrukturieren um besser auf einen zunehmenden Wettbewerb reagieren zu können.
Das finnische Mobilfunkunternehmen Nokia hat heute einen Auftrag im Wert von 50 Millionen US Dollar von dem taiwanesischen Mobilfunkanbieter Advanced Info Service bekannt geben. Ziel sei die Expansion des GSM-Netzwerkes des Unternehmens. Nokia wird das Unternehmen mit einem Core Radio Network und mit GSM Radio Geräten beliefern. Die Lieferungen haben bereits begonnen und werden im Mai noch beendet.
Das finnische Telekommunikationsunternehmen Nokia ( WKN: 870737 ) hat bekannt gegeben, dass der dänische Anbieter von zentralen IT Operationen, Maersk Data, als Kunde gewonnen werde konnte. Nokia soll den Ablauf von Dienstleistunegn an die Kunden von Maersk weltweit sichern. Das weltweit agierende Unternehmen Maersk Data bietet Kunden den Zugriff auf sein eigenständiges Netzwerk an.
Quelle: www.into-finance.de
hoellenfuerst
08.10.2002, 08:18
HELSINKI (dpa-AFX) - Der finnische Telekomausrüster und Handyhersteller Nokia hat von der indonesischen Telefongesellschaft Telkomsel einen Auftrag zur Aufrüstung des vorhandenen Mobilfunknetzes auf den GPRS-Standard erhalten. Dazu gehörten unter anderem das Kernnetz und das Abrechnungssystem, teilte Nokia am Dienstag in Helsinki mit. Finanzielle Einzelheiten gab das Unternehmen nicht bekannt.
Telkomsel hat den Angaben zufolge mit 5 Millionen Kunden in Indonesien einen Marktanteil von mehr als 50 Prozent. Das Netz des Mobilfunkbetreiber erreiche 80 Prozent der indonesischen Bevölkerung. Telkomsel werde den GPRS-Dienst, mit dem eine schnelle Datenübertragung per Mobiltelefon möglich ist, ab dem 8. Oktober anbieten./cs/ar/mw
info@dpa-AFX.de
the mind
17.10.2002, 20:27
Nokias Umsatz steigt [Update]
Im September hatte Handy-Weltmarktführer Nokia seine Erwartungsspanne für das dritte Quartal von 7,2 Milliarden bis 7,6 Milliarden Euro auf 7,1 Milliarden bis 7,4 Milliarden Euro gesenkt -- und trifft sie nun mit 7,2 Milliarden Euro. Damit konnte das finnische Unternehmen seinen Umsatz im Vergleich zum dritten Quartal 2001 um 250 Millionen Euro steigern. Der Vorsteuer-Gewinn stieg im dritten Quartal wieder deutlich an. Wie das Unternehmen mitteilt, wurden 1,2 Milliarden Euro und damit 14 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres eingefahren.
Bei der wichtigsten Unternehmenssparte Mobile Phones stieg der Umsatz von 5,27 Milliarden im dritten Quartal 2001 auf 5,63 Milliarden Euro. Die Erträge stiegen hier um 25 Prozent auf 1,25 Milliarden Euro und deutlich stärker als von Analysten erwartet.
Sorgen bereitet aber weiterhin der Bereich Nokia Networks, in dem Nokia bereits Stellen gestrichen hat. Hier ging der Umsatz von 1,69 Milliarden Euro auf 1,54 Milliarden Euro zurück. Der operative Gewinn rutschte von 155 Millionen Euro auf 80 Millionen Euro ab. Die Nokia-Aktien zogen nach Veröffentlichung der Zahlen um 8,3 Prozent auf 16,25 Euro an. Insgesamt zeigen sich die Börsianer mit den Zahlen zufrieden.
Konzernchef Jorma Ollila erklärte, das Quartal sei "ausgesprochen ermutigend" verlaufen und die Gewinnsteigerung bei den Handys "herausragend". Nokia hat hier weltweit einen Marktanteil von fast 40 Prozent und erwirtschaftet als einziger der großen Anbieter Gewinne. Für das gesamte Jahr 2002 erwartet Nokia 400 Millionen verkaufte Mobiltelefone. Für den Rest des Jahres ist Ollila zurückhaltend: Nokia hat die Gewinnerwartungen für das gesamte Jahr von 0,79 bis 0,84 Euro je Aktie auf 0,79 bis 0,81 Euro gesenkt.
Umsatz- und Gewinnentwicklung bei Nokia in Euro
Quartal Umsatz Gewinn
1/00 6,5 Mrd. 1,3 Mrd.
2/00 7 Mrd. 1,4 Mrd.
3/00 7,58 Mrd. 1,34 Mrd.
4/00 9,28 Mrd. 1,72 Mrd.
1/01 8 Mrd. 1,44 Mrd.
2/01 7,35 Mrd. 1,14 Mrd.
3/01 7 Mrd. 1,07 Mrd.
4/01 8,79 Mrd. 1,59 Mrd.
1/02 7 Mrd. 1,3 Mrd.
2/02 6,94 Mrd. 1,22 Mrd.
3/02 7,2 Mrd. 1,2 Mrd.
(anw/c't)
the mind
04.11.2002, 22:20
Nokias Herbstoffensive: Sieben auf einen Streich (http://www.heise.de/newsticker/data/dz-04.11.02-000/)
Der finnische Konzern Nokia, bislang unangefochtener Marktführer der Handy- und Smartphone-Branche, stellt gleich sechs Handy-Neuheiten gegen die Flaute am Mobiltelefon-Markt. Außerdem betritt die Firma mit einer Fernüberwachungskamera Neuland. Preise nannte Nokia bisher für die neu vorgestellten Geräte nicht.
Gut beobachtet
Die Überwachungskamera ist als eigenständiges Imaging-Gerät deshalb besonders interessant, weil sie die moderne Kurznachrichtenübertragung Multimedia Messaging (MMS) auf neue Art nutzt: Man kann die Kamera, die Bilder im VGA-Format aufnimmt, zum Beispiel mit jedem beliebigen Handy auf herkömmliche Art ansimsen und so Bildmaterial anfordern. Die Kamera kann überall dort eingesetzt werden, wo eine GSM-Funkversorgung inklusive GPRS-Dienst gegeben ist. Sobald sie die Textmitteilung erhält, nimmt sie ein Bild auf und sendet es im MMS-Format an die betreffende Mobiltelefonnummer oder an eine in der Mitteilung angegebene E-Mail-Adresse. Janne Jormalainen, Vice President der Mobile Enhancements Business Unit von Nokia meint: "Die Überwachungs-Kamera kann in einer Privatwohnung, im Ferienhaus, im Wohnwagen, auf dem Boot oder sogar im Pferdestall installiert werden. So kann man beispielsweise prüfen, wie das Wetter auf dem Golfplatz ist, bevor man das Haus verläßt."
Neben diesem bedarfsgesteuerten Betriebsmodus kann die Kamera bewegungsgesteuert oder auch zeitgesteuert knipsen und danach senden. Sie lässt sich aber auch zum Abhören von Umgebungsgeräuschen oder auch für die Messung der lokalen Temperatur nutzen. Das Gerät bucht sich sowohl in 900- als auch in 1800-MHz-GSM-Netze ein und kommt im zweiten Quartal 2003 auf den Markt.
Einstieg
Für das Einsteigersegment hat Nokia das Handy-Modell 2100 konzipiert -- das Gerät soll neben der Sprachtelefonie lediglich noch die SMS-Kommunikation bieten. Dreingaben wie animierte "Bildschirmschoner", Spiele, ein Bildeditor und ähnliches mehr sollen aber auch den Spaßfaktor stärken. Das Gerät wiegt 85 Gramm und erreicht mit einem Lithium-Ionen-Akku laut Hersteller eine maximale Sprechzeit von 3 Stunden und 20 Minuten sowie eine maximale Stand-by-Zeit bis 150 Stunden. Es wird voraussichtlich im Verlauf des ersten Quartals 2003 erhältlich sein.
Zu der "Active" genannten Serie, die Drahtlosplauderer mit "sportlich-aktivem Lebensstil" ansprechen soll, gehört das Modell 5100 (oberstes Bild). Es kombiniert, so Nokia, ein Trend-Design mit Strapazierfähigkeit. Das Triband-Gerät für 900-, 1800- und 1900-MHz-Netze verfügt über ein Farbdisplay und eignet sich zur GPRS- und MMS-Kommunikation. Java-Programme lassen sich bei Bedarf installieren. Spezielle Materialien sowie die austauschbaren Xpress-on-Shells für Ober- und Unterseite, die das Nokia 5100 gegen Spritzwasser, Staub und Stöße schützen sollen, dürften aber nicht nur etwa Skate-Boarder, sondern zum Beispiel auch Maurer interessieren, zumal das Gerät mit seiner gummierten Oberfläche und ergonomischer Form sicher in der Hand liegen soll und auch automatische Lautstärkeregelung, Stereo-UKW-Radio mit Lautsprecher, Taschenlampe, Thermometer, Kalorienzähler, Stoppuhr und ähnliches mehr mitbringt. Das Nokia 5100 wiegt laut Hersteller 104 Gramm, erreicht eine Sprechzeit von maximal 5 Stunden und eine maximale Stand-by-Zeit von 300 Stunden. Es kommt voraussichtlich im Verlauf des ersten Quartals 2003 in den Handel.
Geschrumpft
Das Modell 6100 ist das bisher kleinste Nokia-Handy (zweites Bild von oben). Schlank und stromlinienförmig sowie mit einem hochauflösenden Farbdisplay ausgestattet, soll es für die MMS-Kommunikation geeignet und mit Java–Programmen aufrüstbar sein. Zu den bereits installierten Java-Anwendungen gehören ein Umrechner für Währungen, Temperaturangaben, Gewichte und andere Maßeinheiten, eine Weltzeituhr sowie Java-Spiele. Nokia hebt aber die "große Auswahl an Funktionen" hervor und meint, das 6100er sei deshalb für Menschen, die sowohl beruflich als auch privat viel unterwegs sind, besonders geeignet. Als Triband-Handy bucht es sich in 900-, 1800- und 1900-MHz-Netzen ein.
Das Nokia 6100 verfügt über eine "elektronische Brieftasche", die mobile Online-Transaktionen über WAP ermöglichen soll. Mit dem WIM-Sicherheitsmodul lassen sich Transaktionen mit einer digitalen Signatur versehen. Das Gerät klingelt mehrstimmig und lässt sich über die Nokia-eigene Schnittstelle "Pop-Port" an das optionale Kamera-Headset HS-1C per Kabel anschließen. Die damit aufgenommenen Fotos lassen sich als MMS-Nachrichten versenden. Das Handy hat ein Volumen von 60 ccm, wiegt 76 Gramm und erreicht laut Nokia eine Sprechzeit von bis zu sechs Stunden sowie eine Stand-by-Zeit von bis zu 320 Stunden. Die Finnen wollen es noch vor Jahresende 2002 unter die Weihnachtsbäume bringen.
Ein neuartig gestaltetes Gerät will Nokia mit dem Modell 6800 besonders solchen Handynutzern bieten, die viel schreiben oder auch viele persönliche Daten verwalten (drittes Bild von oben). Beim Nokia 6800 kann der Anwender wählen, ob er Textmitteilungen mit geschlossener Abdeckung auf der herkömmlichen Mäuse-Klaviatur von Handys schreibt oder nach Öffnen der Abdeckung die darunter verborgene vollständige Tastatur für eine schnellere Texteingabe benutzt. Beim Öffnen passt sich die Display-Darstellung automatisch der horizontalen Anordnung der Tastatur an.
Das 6800er verfügt über einen E-Mail-Client, der E-Mails nicht nur über das POP3-Protokoll, sondern auch via IMAP4 abrufen kann. Das eingebaute Funk-Modem eignet sich für beide schnellen Datendienste der GSM-Netze, also für HSCSD und GPRS (High Speed Circuit Switched Data, General Packet Radio Service). Auch dieses Modell lässt sich über den Pop-Port mit dem Kamera-Headset HS-1C koppeln und kann die aufgenommenen Fotos per MMS verschicken.
Durch den SyncML-Standard soll man Kalender- oder Kontakteinträge des 6800 online mit PCs synchronisieren können. Mit dem 6100er hat das 6800er etliche Gemeinsamkeiten, etwa die "elektronische Brieftasche" für den drahtlosen Einkauf über WAP, das WIM-Sicherheitsmodul, mehrstimmige Klingeltöne oder auch das UKW-Radio. Das Nokia 6800 wiegt 122g, erreicht laut Hersteller im Sprechmodus Laufzeiten bis zu 7 Stunden und im Bereitschaftsmodus bis zu 15 Tagen. Das Nokia 6800 lässt sich nur in 900- und 1800-MHz-Netzen verwenden und kommt voraussichtlich im ersten Quartal 2003 in die Läden.
Verspielt
Das Nokia 7250 gehört zu den Mobiltelefonen mit integrierter Digitalkamera. Das 7250er hat ein Display aus 128 × 128 Pixeln und stellt darauf bis zu 4096 Farben dar. Es ist ein Triband-Mobiltelefon für 900-, 1800- und 1900-MHz-Netze, das sich für die Sprachtelefonie eignet und schnelle Datenübertragungen über HSCSD und GPRS bietet. Wie das erste Nokia-Handy mit eingebauter Digicam eignet sich auch das 7250er für die MMS-Kommunikation, hat einen Java-Interpreter und zudem auch ein UKW-Radio. Passend dazu soll es Nokia-eigene Stereo-Lautsprecher als Zubehör geben.
Das Design des Nokia 7250 beschreiben die Finnen als eine Mischung aus Innovation und Provokation. Die Tastatur sollen breite grafische Streifen hervorheben. Auch die auffälligen Xpress-on-Schalen sollen die Blicke auf sich ziehen. Die integrierte Kamera nimmt Bilder nur in CIF-Auflösung auf (Common Intermediate Format, 352 × 288 Pixel). Neben einem Browser für den Abruf von WAP-Seiten gemäß der WAP-Version 1.2.1 gibt es die "elektronische Brieftasche" für den Online-Einkauf und auch SyncML für den Datenabgleich "over the air".
Das Nokia 7250 wiegt nach Angaben der Finnen 92 Gramm, liefert bis zu 5 Stunden lange Gespräche und bleibt bis zu 300 Stunden in Bereitschaft. Es kommt voraussichtlich im Verlauf des ersten Quartals 2003 in den Handel.
Mit der Modellversion 8910i stellen die Finnen ihr erstes Luxus-Handy mit Farbdisplay vor -- der Vorgänger 8910 hat lediglich vier Graustufen. Äußerlich entspricht die i-Version mit dem Titangehäuse zwar dem Vorgänger und auch die Kurzstreckenfunktechnik Bluetooth sowie WAP 1.2.1, HSCSD und GPRS gehören bei der verfeinerten Version zum Funktionsumfang. Zusätzlich lockt das 8910i mit MMS und Java. Das 8910i wiegt 112 Gramm, liefert Sprechzeiten bis zu vier Stunden und dreißig Minuten sowie Stand-by-Zeiten bis zu 300 Stunden, erklärt Nokia. Es soll im Verlauf des ersten Quartals 2003 erhältlich sein. (dz/c't)
the mind
26.11.2002, 09:43
Handy-Markt zieht wieder an
Der weltweite Markt für Mobiltelefone hat sich im dritten Quartal 2002 besser entwickelt, als von den Experten erwartet wurde. Die Handy-Hersteller konnten mit über 104 Millionen verkauften Mobiltelefonen den Absatz um 7,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal ausbauen, berichtete das Marktforschungsunternehmen Gartner Dataquest. "Das ist erst das zweite Mal in der Geschichte des Mobilfunks, dass über hundert Millionen Handys in einem Quartal verkauft wurden", sagte Bryan Prohm, Senior Analyst von Gartner Dataquest.
Marktführer Nokia setzte in dem Quartal über 37,4 Millionen Mobiltelefone ab und erreichte weltweit einen Marktanteil von 35,9 Prozent. An Platz zwei liegt Motorola mit 15,0 Millionen Handys (14,4 Prozent) vor Samsung (11,0 Millionen, 10,6 Prozent) und Siemens (8,1 Millionen, 7,8 Prozent). Auf den fünften Platz fiel SonyEricsson zurück, die nur noch knapp 5 Millionen Handys (4,8 Prozent) verkaufen konnten und damit knapp ein Drittel unter dem Vorjahresergebnis lagen.
In Europa dominiert Nokia den Markt noch stärker. Mehr als jedes zweite verkaufte Handy trägt hier das Logo des finnischen Mobilfunkkonzerns. Allein in Finnland hat Nokia nun 90 Prozent Marktanteil. Gartner Dataquest sieht derzeit nur einen sehr kleinen Marktanteil für Mobiltelefone, die nicht von einem Markenhersteller stammen, wie das Windows-Smartphone von Orange in Großbritannien und Frankreich, das vom taiwaischen Hersteller HTC auf der Basis von Microsoft-Technologie produziert wird. "Als einzige Top-Marke hat SonyEricsson verloren, und das zu Gunsten von anderen Top-Marken", sagte Gartner-Analyst Ben Wood in London.
Entgegen den Annahmen vor einem Jahr seien neue Handys allein wegen der Farb-Displays und der mehrstimmigen Klingeltöne gekauft worden. Allerdings müssten bald auch Applikationen folgen, die diese neuen Leistungsmerkmale auch tatsächlich ausnutzten. Daher komme Diensten wie dem mobilen Internet-Service iMode oder Multimedia-Kurznachricht MMS im kommenden Jahr eine Schlüsselstellung zu.
Siemens habe sich im vergangenen Jahr vor allem darauf konzentriert, seine Produktion an Dritt-Hersteller auszulagern, sagte Wood. Der Münchner Elektronikkonzern stehe nun vor der Herausforderung, mit seinen Partnern weiterhin innovative Produkte auf den Markt zu bringen. Während Nokia die Stärke seiner Marke durch erhebliche Aufwendungen in Forschung und Entwicklung unterstütze, habe Siemens hier ein Defizit. (dpa) / (anw/c't)
the mind
25.12.2002, 23:18
NOK (15,77$) hat nach längerer zeit wieder die sma200 getestet, die wahrscheinlichkeit eines sofotigen breakdowns ist m.e. gering, das extreme momentum und die von unten kommene sma100 unterstützen diesen "contrarian-buy"!
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=nok&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=20%2C50%2C100%2C200&uf=0&lf=65536&lf2=1024&lf3=268435456&type=4&size=2&state=11&sid=3414&style=320&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4658&mocktick=1
Schneewittchen
26.12.2002, 16:20
*DMI+/DMI mißt du hier keine Bedeutung bei.. oder..?
.... ein Kaufsignal wäre es doch erst bei einem trigger??
*wieso unterstützt "das extreme momentum " deinen kontrariankauf?... Meinst du damit den letzten "blauen " Satz in der Momentum definition?
Momentum:
Schneidet das Momentum die Null von unten , wechselt also von einer Verlust- in eine Gewinnphase, liegt ein Kaufsignal vor. Umgekehrt liegt ein Verkaufssignal vor, wenn die Nullinie wieder unterschritten wird. Der Nachteil dieser Methode liegt darin, daß sich in Seitwärtstrends die (Fehl-) Signale häufen. Abhilfe bieten dann das Einführen von "neutralen Zonen" oder das Hinzuziehen von weiteren Indikatoren. Sehr effektiv ist auch das Suchen nach Divergenzen zwischen Momentum und Basistitel. Neue Tiefstkurse im Basistitel, begleitet von ansteigenden Tiefstwerten im Momentum deuten auf einen positiven Trendwechsel hin.
gruß
sw :think:
the mind
27.12.2002, 05:07
*DMI+/DMI mißt du hier keine Bedeutung bei.. oder..?
.... ein Kaufsignal wäre es doch erst bei einem trigger??
ja, die dmi interessieren mich hier nicht unbedingt. sie sind m.e. am besten nur in extremsituationen, genau wie der adx, zu gebrauchen, generell gesehen wird viel "mist" angezeigt! :rolleyes:
*wieso unterstützt "das extreme momentum " deinen kontrariankauf?
das momentum benutze ich als eine art sentimentindikator für diese spezifische aktie. somit kommt für mich ein contrarian-buy nur in frage wenn sich das momentum auf einem in relation zur vergangenheit ähnlich tiefen niveau befindet, das letzte mal war dies bei NOK im july/august der fall, dem 52w-low. interessant wird die sache erst durch die unterstützende sma200, die erstmalig seit wochen wieder berührt wurde. die sma200 ist, so habe ich mir sagen lassen :D, der wichtigste moving-average! der nasdaq hat ihn vor einigen wochen auch nur "angetestet" und ist zunächst einmal zurückgekommen, und da soll einer sagen charttechnik funktioniert nicht! :D zusätzlich schleicht sich die sma100 heran, ebenfalls ein positiver faktor. die sma50, m.e. der "zweitwichtigste" moving-average macht sich als "magnet" an der oberkante des zuletzt gerissenen gaps bemerkbar. das volumen spielt für mich auf grund der letzten handelsschwachen tage eine untergeordnete rolle.
ok, wollen wir diesen papertrade mal "zu ende managen"! :)
rahmenbedingungen:
entry: 15,77$
stop: 15,50$ (auf dayclose; intraday-tracking bevorzugt) oder momentum-erholung im daily-chart auf "null" (-> mögliche divergenzenbildung....das wird zuviel für heute! :D)
target: ~16,70$ (gap-unterkante)
2. target: ~17,40$ (gap-close)
zeithorizont: einige tage
anhaltspunkte:
gap-oberkante/sma50: ~17,40$
gap-unterkante: ~16,70$
sma200: ~15,60$
sma100: ~15,50$
fazit:
der trade hat m.e. insgesamt gesehen ein gutes chance/risiko-verhältnis (wahrscheinlichkeit eines "winners") und ein gutes "selbstgebasteltes" risk/reward-ratio. sicherheitshalber kann nach dem heutigen tag ein überschreiten der kurzfristig wichtig erscheinenden 16$-marke abgewartet werden.
the mind
27.12.2002, 21:17
stop auf 15,40$ (dayclose) gezogen! :eek: :D
Schneewittchen
27.12.2002, 21:23
nachdem mich @sw im NOK-thread um den schlaf gebracht hat sorry... echt :rolleyes: , aber dein *schlafverzicht* posting ist wirklich klasse... :) , verfolge heute NOK mit....
gruß
sw ;)
the mind
02.01.2003, 17:12
NOK hat heute mit 16,68$ das target der gap-unterkante (16,70$) erreicht, was einer performance von ca +6% entspricht. ;) die sma200 bzw. der stop wurden wie antizipiert auf dayclose nie unterschritten! :)