PDA

Vollständige Version anzeigen : Vivendi + Vodafone = Internet? (what about Mannesmann?)


miriam
31.01.2000, 01:18
Vivendi und Vodafone reden über eine Aufteilung von Mannesmann

Telekomriese Vodafone und Frankreichs Vivendi-Gruppe wollen zusammen ein europäisches Internetportal betreiben. Gelingt die Übernahme Mannesmanns, will Vivendi zudem die Filetstücke aus dessen Festnetzbereich.

Die Fronten sind geklärt. Frankreichs Vivendi-Gruppe will mit der britischen Vodafone Airtouch zusammen ein Internetportal betreiben. Und wenn die britische Übernahmeofferte für den deutschen Mannesmann-Konzern erfolgreich verläuft, wollen die beiden Partner prüfen, wie die Festnetzaktivitäten des übernommenen Konzerns (z.B. Mannesmann Arcor) mit den Aktivitäten von Vivendi zu einem neuen internationalen Unternehmen zusammengeführt und später an die Börse gebracht werden können. Damit sind Hoffnungen von Mannesmann, in dem französischen Konzern einen Partner im Übernahmekampf gegen Vodafone zu finden, verflogen.

Vivendi und Vodafone haben eine Absichtserklärung zur Gründung eines gemeinsamen Internetunternehmens namens MAP unterzeichnet. Beide Seiten werden sich mit je 50 % an dem Joint Venture beteiligen, teilten die Konzerne am Sonntag in Paris mit. Das Unternehmen wird ein europäisches „Multi Access Portal" betreiben. Über dieses Portal sollen Internetzugänge und E-Commerce ebenso möglich sein wie etwa interaktives TV. Vivendi könne so die Reichweite seiner Internetdienste und -inhalte auf ein Potenzial von rund 70 Mill. Teilnehmer ausbauen. Außerdem wollen die Partner auch Möglichkeiten zur Erweiterung der Zusammenarbeit ihrer bestehenden Mobilfunkaktivitäten untersuchen. Weiter sei vereinbart worden, dass Vodafone Vivendi den Kauf eines zusätzlichen Anteils von 7,5 % an Cegetel zum „fairen Marktwert" einräumen werde. Damit würde Vodafone Vivendi die lang ersehnte Mehrheit an Cegetel ermöglichen. Zurzeit halten Vivendi 44 %, Mannesmann 15 %, British Telecom 26 % und SBC 15 %. Mit dem Pakt verschafft sich aber Vivendi auch selber Luft: Vodafone verpflichtet sich, in einem Zeitraum von drei Jahren ohne Zustimmung des Vivendi-Managements keine Beteiligung an Vivendi aufzubauen.

Die komplette Absichtserklärung steht unter dem Vorbehalt, dass Vodafone mehr als 50 % von Mannesmann erwerben kann. Das Umtauschangebot an die Mannesmann-Aktionäre läuft noch bis zum 7. Februar 2000. Die Ankündigung trifft den Markt unmittelbar nach Meldungen, wonach Mannesmann mit der Bertelsmann AG über eine milliardenschwere Beteiligung am Onlinedienst AOL Europe verhandeln soll. AOL Europe wird zu je 50 % von AOL Inc. und Bertelsmann gehalten. An AOL France ist auch Vivendi beteiligt.

Nach den Worten von Vodafone-Chef Chris Gent versetzt die Allianz beide Konzerne in die Lage, eines der führenden Internetunternehmen zu entwickeln. Dieses Unternehmen werde die europaweite Abdeckung für die globale Internetplattform von Vodafone vervollständigen. Vivendi-Chef Jean Marie Messier erklärte, die Allianz schaffe die größte Kundenbasis in Europa. Die Vereinbarung ermögliche die Beschleunigung der Schaffung von Europas erstem Unternehmen der zweiten Internetgeneration.

Sascha
01.02.2000, 21:43
Das hier ist auch nicht uninteressant, finde ich...

Liebe Grüße,

Sascha

----

Vodafone will an Frankfurter Börse


London/Düsseldorf (dpa) - Vodafone will nach einer Übernahme der Mannesmann AG seine Aktie in den Amtlichen Handel der Frankfurter Börse einführen. Der Antrag auf Börsenzulassung sei am Freitag gestellt worden, teilte der britische Mobilfunkkonzern am Dienstag mit. Er betreffe alle alten Aktien der Vodafone AirTouch Plc (London) sowie bis zu 27,8 Milliarden neue Namensaktien, die im Zuge einer Übernahme der Mannesmann AG ausgegeben werden sollen.

Vodafone hatte bereits im Dezember 1999 die Absicht geäußert, an den Amtlichen Handel in Frankfurt zu gehen. Der Handel solle so bald wie möglich nach einer Übernahme der Mannesmann AG (Düsseldorf) unter der Wertpapier-Kennnummer 932 709 beginnen. Das Übernahmeangebot läuft am 7. Februar aus.

Vodafone bestritt, das Festnetzgeschäft von Mannesmann abstoßen zu wollen. "Wir werden die Mehrheit behalten", sagte Konzernchef Chris Gent am Dienstag bei der Eröffnung der Online-Messe in Düsseldorf. Vodafone habe sich mit dem französischen Mischkonzern Vivendi darauf verständigt, die Festnetzsparte von Mannesmann (Arcor, Otelo, Infostrada) mit der französischen Telefonfirma Cegetel zu poolen und einen Teil an die Börse zu bringen. An Cegetel halten Mannesmann 15 und Vivendi 44 Prozent.

Vodafone hatte sich am Sonntag mit Vivendi auf die Gründung einer Internetfirma verständigt und damit Mannesmann im Übernahmekampf in die Defensive gedrängt. Die Abmachung mit den Franzosen gilt nur für den Fall, dass Vodafone tatsächlich Mannesmann übernehmen kann. Mannesmann plant eine Zusammenarbeit mit dem Onlinedienst AOL.

Anzeichen für eine friedliche Einigung des seit November 1999 tobenden Übernahmekampfes gab es am Dienstag nicht. Vodafone habe zwar immer darauf gedrängt, aber Gespräche oder Verhandlungen der Vorstände fänden gegenwärtig nicht statt, sagte Vodafone-Sprecher Clarke Richards der dpa. Der weltgrößte Mobilfunkbetreiber sei bereit, sein Kaufangebot leicht aufzustocken, wenn Mannesmann seinen Widerstand aufgebe. Dabei nannte Richards eine Beteiligungsquote von 48,9 Prozent für die Mannesmann-Aktionäre.

Die "Financial Times" nannte am Dienstag sogar einen Anteil von 49,9 Prozent, den das Unternehmen Mannesmann bei einer Fusion zugestehen wolle. Laut Analysten soll Gent gesagt haben, er sei einverstanden, wenn Mannesmann knapp 50 Prozent des Gesamtkonzerns bekomme. Der Düsseldorfer Konzern halte dies für einen Schritt in die richtige Richtung, schrieb die Zeitung. Ein Mannesmann-Sprecher nannte es sehr unwahrscheinlich, dass es zu Gesprächen des Mannesmann-Chefs Klaus Esser mit Gent kommen werde.

Vodafone bietet 53,7 eigene Aktien für eine Mannesmann-Aktie. Dies entspricht einer Beteiligung der Mannesmann-Aktionäre an einem Gesamtkonzern von 47,2 Prozent. Der Ausgang der spektakulärsten Übernahmeschlacht in der Industriegeschichte ist ungewiss. Nehmen mehr als 50 Prozent der Mannesmann-Aktionäre das Kaufangebot an, wäre die erste feindliche Übernahme in Deutschland perfekt.

Juchu.de
21.06.2000, 08:24
Vivendi

Gestern wurde es nun offiziell. Vivendi kauft Seagram. Dafür sollen nun 46 Milliarden in Aktien den
Besitzer wechseln. Der Deal ist noch etwas komplizierter als wir es noch gestern nach Gerüchten
angedeutet hatten. Für 34 Milliarden will Vivendi die Firma Seagram kaufen. Nicht mitgerechnet die
Schulden in Höhe von 6,7 Milliarden, die Seagram noch hat. Die sollen durch den Verkauf von
einigen Seagram Sparten wieder beglichen werden.
Außerdem gab es noch eine Überraschung. Vivendi will auch die restlichen 51% von Canal Plus
erwerben, die nicht schon im Besitz der französischen Firma sind.

rosahemdchen
07.09.2000, 14:46
Angeblich will Vivendi die Vodafone-Tochter und zweitgrößten Telefonnetzbetreiber Italiens "Infostrada" übernehmen. Vivendi kab keinen Kommentar zu den Gerüchten der italienischen Presse ab.

Trigger
07.09.2000, 19:02
Vodafone: Nun zehn Millionen Kunden

Die britische Mobilfunkfirma Vodafone gab bekannt,
in Großbritannien nun 10 Millionen Kunden erreicht
zu haben.


Damit ist man das erste Unternehmen in
Großbritannien, das diese Kundenzahl erreicht hat.


Der Großbritannien-Chef der Gesellschaft, Peter
Bramford, sagte daß alleine in den letzten 20
Monaten 5 Millionen Neukunden hinzugekommen
waren.
Anfang des Jahres hatte Vodafone den deutschen
Anbieter Mannesmann gekauft.


Quelle: de.news.yahoo.com

Trigger
09.10.2000, 11:31
Hornblower: Trading Idea: Vivendi

Trading Idea: Vivendi SA (WKN 853950) Die am
Anfang der Woche veröffentlichten
Halbjahreszahlen des französischen Mischkonzerns
Vivendi wurden von den Investoren gut
aufgenommen. Mit einem gegenüber dem
Vorjahreszeitraum erzielten Gewinnanstieg (nach
Goodwill) von 67% auf 1,42 Mrd. Euro und einem
Umsatzzuwachs auf 19,4 Mrd. Euro (+16%) konnte
Vivendi die Erwartungen des Marktes erfüllen. Der
operative Gewinn (EBIT) konnte auf 1,2 Mrd. Euro
(38%) verbessert und der Gewinn pro Aktie (vor
Goodwill) auf 2,74 (1,95) Euro gesteigert werden.
Getragen wurde die Gewinnsteigerung zum großen
Teil von den Sparten Communication und
Enviroment Services, die Umsatzzuwächse von 46%
verbuchen konnten. Dazu trug auch der
Handy-Boom der vergangenen Monate bei. Auf
EBITDA-Basis gab es hingegen deutlichere
Steigerungen. So klettertet der Gewinn der
Festnetztochter Cegetel, die ihren Marktanteil bei
36,5% stabilisieren konnte, um 70% auf 603 Mio.
Euro. Den größten Anstieg verzeichnete die
Kommunikationssparte mit einem EBITDA-Zuwachs
von über 100%. Während der Gewinn beim Pay-TV
Sender Canal Plus (im H1 99 noch nicht konsolidiert)
bei 233 Mio. Euro lag, stieg das EBITDA in der
Mediensparte, repräsentiert durch Havas, um 50%
auf 170 Mio. Euro. Im Umweltbereich konnte der
Gewinn um 34% auf 1,6 Mrd. Euro erhöht werden
.Nach der Genehmigung der US-Aufsichtsbehörde
spricht vieles dafür, dass auch die europäische
Kartellbehörde die geplante Fusion mit der
kanadischen Medien- und Getränkefirma Seagram
absegnet. Der Vivendi-Konzern will diesbezüglich
der EU-Komission Konzessionen anbieten. Da
angelsächsische Investoren bisher von der sich
abzeichnenden Fusion wenig begeistert waren, will
der Vivendi-Präsident Jean-Marie Messier die
Statuten des Unternehmens im Sinne einer
Verbesserung des Corporate Governance ändern.
Auch die bereits beschlossene Kapitalerhöhung will
Messier zurücknehmen. Vor diesem Hintergrund und
der für das zweite Halbjahr in Aussicht gestellten
Ertragsverbesserungen stufen wir die Aktie auf
Trading Buy.

Trigger
23.10.2000, 09:00
Vodafone
Die führende amerikanische Mobilfunkgesellschaft, Verizon Wireless, hat ihren geplanten Börsengang verschoben. Die US Telefongesellschaft Verizon Communications und der britische Mobilfunkkonzern Vodafone teilten am Montag mit, Grund für die Verschiebung des Börsenganges ihrer Tochtergesellschaft sei das schlechte Umfeld, das durch den derzeit schwankungsanfälligen Kapitalmarkt entstanden sei. Marktbeobachter gehen nun davon aus, daß zum Ende des Jahres ein neuer Versuch gestartet wird. Das Unternehmen gab indes noch keinen neuen Termin bekannt. Durch den Börsengang wollte das Unternehmen seine Expansionsstrategie auf dem amerikanischen Mobilfunksektor vorantreiben. Vor allem für den Auf- und Ausbau von Mobilfunknetzen und dem Erwerb von Lizenzen sollte das erworbene Kapital (geschätzte USD 5 Mrd.) eingesetzt werden.

In Italien hat am Donnerstag die sechste UMTS Mobilfunklizenzvergabe in Europa begonnen. Ausgeschrieben sind fünf Frequenzen, die meistbietend versteigert werden. Die bei der Versteigerung zugelassenen Unternehmen sind die Telecom Italia Mobile, Omnitel (Vodafone), Wind (France Telecom, Enel), Blu (Autostrade, British Telecom), die Konsortien Andala (Hutchison Whampoa) und Tiscali und Ipse (Telefonica und Sonera). Nach dem zweiten Tag und 10 Runden liegt die Summe der Gebote bei USD 12,183 Mrd. Das Höchstgebot kommt von Omnitel mit 4,740 Billionen Lire, gefolgt von Ipse mit 4,730 Billionen Lire, Wind und Andala mit jeweils 4,700 Billionen Lire. Die Bieter erhöhten in Rom erwartungsgemäß ihre Gebote nur um den zunächst gültigen Mindestsatz von 5%. Damit liegen die Gebote nach der zehnten Runde noch erheblich unter dem von Analysten erwarteten Versteigerungserlös von EUR 25 Mrd. Ab der 11. Runde, die am Montag beginnt, beträgt der Mindestsatz laut Auktionsregeln dann 2%.

Die Landesbank Baden Württemberg hat die Aktie von Vodafone von Marketperformer auf Outperformer hochgestuft. Wie die Bank mitteilte, sei Vodafone zweifellos eines der am besten positionierten Mobilfunkunternehmen der Welt und sollte als Marktführer künftig überdurchschnittlich hohe Erträge erwirtschaften. Durch zahlreiche Verkäufe (Infostrada an Enel, Orange an France Telecom) und den damit einhergehenden Liquiditätszufluß habe das Unternehmen eine hervorragende Ausgangsposition, um erfolgreich an UMTS Auktionen in allen wichtigen Märkten mitbieten zu können. Trotz der hohen UMTS Lizenzkosten in Deutschland und Großbritannien sei Vodafone deshalb nur niedrig verschuldet. Das schaffe Spielraum für weiteres Wachstum, urteilten die Analysten. Als größter Auftraggeber sollte Vodafone im UMTS Geschäft deutliche Preisnachlässe bei den Netzwerklieferanten durchsetzen und sich so Kostenvorteile gegenüber der Konkurrenz verschaffen können. Mit dem angekündigten Erwerb von 2% an China Mobile ve

Auge
18.01.2002, 15:03
Vodafone Group: Strong Buy

Die Analysten von Merrill Lynch bewerten in ihrer Studie die Aktie des Telekommunikationsunternehmens Vodafone Group mit "Strong Buy".

Die Analysten heben ihre Beurteilung des Papiers von "Buy" auf "Strong Buy" an, ausschlaggebend sei hierfür der 16 %-ige Kursverfall der Aktie seit ihrem Hoch. Das Kursziel der Aktie bleibe unverändert bei 205 Pence. Für die nächsten fünf Jahre erwarten die Analysten ein Wachstum von mehr als 15 % beim EBITDA und von 70 % beim freien cash flow. Sollte das Wachstum ausserhalb des Hauptlandes nur schleppend vor sich gehen, könnte eine Verbesserung der Qualität dies kompensieren, wie beispielsweise durch Feststellung der Durchschnittseinnahmen pro Kunden, oder einer Trennung in der Bilanzierung des Pre-Paid- / Vertragsgeschäfts.

Die Analysten denken, dass man im zweiten Halbjahr 2002 von guten Ergebnissen ausgehen könne, sie stufen die Aktie mit "Strong Buy" ein.


18.01.2002 - 14:31 Uhr

Marcel
03.05.2002, 19:54
Vodafone, das größte Mobilfunkunternehmen Europas, ist am heutigen Freitag auf das niedrigste Kursniveau seit Februar 1998 gefallen. Vodafone erwartet in Deutschland mit D2 und Italien mit Omnitel ein EBITDA in 2002/03 von 6,0 Mrd. Euro gegenüber einer Analystenprognose von 6,5 Mrd. Euro.

Zu dem Kursverfall soll auch ein Gerücht beitragen, dass die Analysten von Goldman Sachs überlegene, Vodafone´s Rating abzustufen. Zusammen mit dem jüngsten Rückgang der Mitgliedszahlen in Deutschland entsteht eine noch grössere Verunsicherung unter Analysten und Anlegern.