Vollständige Version anzeigen : Heyde Ausbruch diese Woche?
Psycho Tr@der
28.08.2000, 18:39
HEYDE:
Die Aktie konsolidiert um ihre 38 Tagelinie und hat ein Dreieck ausgebildet aus dem nächste Woche zwangsläufig der Ausbruch erfolgen wird, da die Spitze fast erreicht ist. Kurzfristig befindet sich die Aktie am oberen Bereich eiens Abwärtskanals und im unteren Bereich seiner bollingbänder. Die Slow und Faststochastik stehen im Plus. Der RSI steht leicht im überverkauften Bereich. Falls ein Ausbruch nach oben erfolgt könnten Kurse um 180 möglich sein.
<IMG SRC="http://cdpixel5.teledata.de/informer2/cdcharttcl?symm=HEY.FSE&hist=2&dbrushwidth=1&charttype=6&gd1=38&gd2=&benchmark=&infos=3&indtype1=40&indtype2=43&volumen=2" border=0>
Bin auf eure Meinungen gespannt. Das Volumen hat gegenüber Freitag zu genommen.
Psycho
joe cool
28.08.2000, 22:52
Kann´s bald nicht mehr hören ähhhh lesen!
Ob Stockboard, Suntrade,Boersego, ****,wo.... überall die gleiche Frage.
Bin selbst investiert, glaub aber bald nicht mehr dran.
Ich seh diese lange Diskussion mittlerweile ehr als Kontraindikator!
Und ich denke, dass Du hier wohl auch nichts anderes hören wirst, als in den anderen Boards.
Grüsse
joe cool
Starzocker
19.09.2000, 12:00
Heyde plant Neuorganisation des Gesamtkonzerns
BAD NAUHEIM (dpa-AFX) - Die am Frankfurter Neuen Markt notierte Heyde AG plant die Neuorganisation des Gesamtkonzerns. Wie das Softwareunternehmen am Dienstag in Bad Nauheim mitteilte, soll die Gruppenstruktur des Unternehmens in Geschäftsmodellen und Zielbranchen geordnet werden. Als ersten Schritt zur Umsetzung
der neuen Gruppenstruktur kündigt Heyde die Gründung der Softwarefirma ELOXY GmbH
an. Die Neugründung entstehe aus der Verschmelzung der Heyde-Töchter Atzlinger
GmbH, FINEC GmbH, IT Warehouse AG und Turck GmbH. Eloxy entwickelt und vertreibt
Softwarelösungen vor allem für Banken, Handel und Versicherungen, hieß es weiter.
Nach Prognosen des Konzern werde ELOXY im laufenden Jahr einen Umsatz von 46 Mio.
DM und ein Vorsteuerergebnis von 12 Mio. DM erzielen. Der Konzern wolle neben ELOXY
vier weitere Abteilungen einrichten. Systemintegration, Beratung, sowie Web-Design und
-Technologie sollen zu jeweils neuen Gruppen zusammengefaßt werden. Wie das
Unternehmen weiter bekannt gab, werde jede dieser fünf Gruppen in den Regionen, in denen sie aktiv sei, Ländergesellschaften gründen.
Quelle: dpa-AFX-Nachricht
westwood
06.12.2000, 10:34
Heyde nach Absturz "sehr interessant"
Als "sehr interessant" schätzen die Analysten von SES Research
Heyde nach dem Sturz der vergangenen Wochen ein. Die Einstufung wurde
daher auf "Outperformer" von zuvor "Marketperformer" nach oben
korrigiert.
Die extremen Verluste seien ungerechtfertigt, heißt es in der
Studie.
Der faire Wert liege bei 16,50 bis 17,00 EUR. Wegen starken Ausbau
desy Personalbestandes so wie höheren Vertreibs- und
erwaltungskosten
wurde die Gewinnreihe gleichwohl reduziert. Für 2000/2001/2002
wird nun von 0,27/0,35/0,50 EUR nach zuvor 0,31/0,45/0,63 EUR
ausgegangen.
WKN: 602670
Ein Service von TOLLE NEUIGKEITEN VOM IGEL.
Juchu.de
18.12.2000, 10:17
Heyde - Strategische Partnerschaft: Die ELAXY AG, Produktgesellschaft der Heyde-Gruppe und
spezialisiert auf Standard- Softwarelösungen, hat gemeinsam mit dem ebenfalls am Neuen Markt
notierten Softwarespezialisten ABIT AG, ein durchgängiges Produktangebot im Bereich Retailbanking
mit den Schwerpunkten Kredit- und Baufinanzierungs-Software aufgelegt. Das Bad Nauheimer
Unternehmen führt dabei sein Produktportfolio im Frontend-Bereich mit den
Backend-Softwarekomponenten der ABIT AG zusammen, so daß den Kunden für die Erledigung von
Kredit- und Baufinanzierungsvorgängen eine durchgängige und aufeinander abgestimmte Produktsuite
angeboten werden kann. Die Lösungen wurden bereits technologisch integriert. Der gemeinsame
Vertrieb des Produktangebots wird zunächst in Deutschland starten. Die Realisierung erster
gemeinsamer Projekte wurde begonnen, weitere potentielle Kunden haben starkes Interesse
signalisiert.
04.01.2001
Heyde weiter übergewichten
Independent Research
Die Analysten von Independent Research stufen die Aktie von Heyde (WKN 602670) weiterhin auf „Übergewichten“ ein.
Mit der Übernahme der beiden Systemintegratoren CET Brasil und CET Uruguay verstärke der IT-Dienstleister seine Präsenz in Südamerika deutlich. Die Integration in die Unternehmensgruppe solle kurzfristig erfolgen. Zusammen mit der Tochtergesellschaft Miebach habe man sich eine solide Basis im Bereich Supply-Chain aufgebaut.
Angesichts der guten Geschäftsstrategie sollte der Anleger seine Positionen bezüglich des NEMAX-50-Titels nach wie vor aufstocken.
Heyde tritt Gerüchten entschieden entgegen
Eine positive Wirkung können wahrscheinlich erst die Zahlen bringen
Die Gerüchte um die Aktie der Heyde AG reißen nicht ab. Doch jetzt will sich das Bad Nauheimer Softwareunternehmen wehren. Am Freitag war es einmal wieder so weit: Über das Parkett schlitterten Sätze, die vermuten ließen, dass das Softwareunternehmen nicht alle Rechnungen bezahlt hätte. Ein Softwarehaus, vermutlich OAR Consulting, hätte vergeblich versucht Rechnungen „einzutreiben“. Ein Dementi half nichts: Der Kurs sackte an diesem Tag von der Eröffnung bei 8,80€ auf 8,10€. Aktuell setzt sich der Sinkflug fort.
Dieser hatte Anfang November begonnen: Von 28€ ging der Abstieg fast unaufhaltsam bis unter die 10€ herunter. Allerdings notierte der Neue Markt damals auch noch bei 3.600 Punkten. Von denen sind die aktuellen Indexstände ebenfalls weit entfernt. Anfang des Jahres taten die Intershop-Zahlen ein übriges, um das Vertrauen in die Branche zu erschüttern.
Heyde hat aggressiv zugekauft: Selbst in Zeiten der fallenden Kurse kamen Beteiligungen und Allianzen in den USA und Anfang des Jahres in der Schweiz, Brasilien und Uruguay hinzu. Das verunsichert auch Analysten: Heyde habe die Unternehmen durch die Ausgabe neuer Aktien erworben. Inwieweit dies zu einer Verwässerung des Gewinns führen werde, sei durch fehlende Unternehmensangaben nicht einzuschätzen, so kommentiert die Bankgesellschaft Berlin in einer Studie. „Allerdings sei zu wenig bekannt, um die Übernahmen wirklich einschätzen zu können,“ vermerken auch die Analysten von UBS Warburg.
Das verwundert etwas, denn bisher war Heyde für das Bemühen um Transparenz bekannt - und es schürt auch die Zweifel der Anleger. Doch kaum ein Unternehmen meldet diese Geschäftsgeheimnisse: Warum sollte es also Vorstandsvorsitzender und Hauptaktionär Dieter Heyde tun?
Heyde kann nur noch mit Zahlen kontern, doch das dauert noch bis zum 28. Februar: Die Zahlen der vielen Tochterunternehmen müssen noch konsolidiert werden.
Autor: Thomas Siedler, 13:03 20.02.01
euroinvest
27.02.2001, 11:42
Bei der Software-Firma Heyde wurde der Kurssturz, der die Aktie bis auf den Preis einer 25er Zigarettenschachtel gedrückt hat, schon vorher ausgelöst: Im November wurde der Heyde-Vorstand umgebildet. Der Vorstand verkaufte die Neuordnung als Beginn einer besseren Zukunft. Die Aktie stürzt von 20 auf weniger als 15€. Das Bankhaus M.M.Warburg rät zum Verkauf der Aktien; nach den schlechten Quartalszahlen, so erkannten die Analysten, waren die in Aussicht gestellten Gewinne kaum noch zu erreichen.
Andere Bankhäuser glaubten weiter der geölten Informationsmaschine der Heyde AG, die selbst dann noch das Gegenteil behauptet, als wallstreet http://www.stockboard.de/ubb/redface.gifnline vorab meldet, die Zahlen würden so schlecht, wie sie nun tatsächlich ausgefallen sind. Ein Nachrichtendienst scheut sich nicht, die vorsätzlich falsche Information aus dem Hause Heyde weiterzugeben. Sie hat viele Anleger sehr viel Geld gekostet, weil sie auf die Aufrichtigkeit des Heyde-Vorstands vertraut haben. Wie sie sich jetzt schadlos halten können, müssen Juristen befinden. wo
p.s. Ich lach mich kaput. Eine Aktie = einer 25er Zigarettenschachtel http://www.stockboard.de/ubb/biggrin.gif
Heyde-Debakel macht fassungslos
von vwd Korrespondent Claus-Detlef Großmann =
Mit Fassungslosigkeit haben Analysten und Händler die am Freitagabend vorgelegten Zahlen von Heyde registriert. Statt wie erwartet knapp 23 Mio DEM betrug das EBIT für 2000 nur drei Mio DEM, auch der Umsatz blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück. Schlimmer noch erscheint der Ausblick. Die Umsatzschätzung wird von 400 Mio DEM auf 360 Mio DEM zurückgenommen, was einer für einen Wachstumswert indiskutablen Wachstumsrate von sechs Prozent entspricht.
Wie es dazu gekommen ist? Offensichtlich hat Heyde genau jene Probleme, wie sie für viele mittelständische IT-Dienstleiter und Softwarehäuser am Neuen Markt typisch sind, nämlich Schwierigkeiten mit der Umsetzung der Wachstumsstrategie. Heyde hat aggressiv zugekauft und die Querelen mit der Integration der übernommenen Betriebe sind dem Unternehmen über den Kopf gewachsen. Wahrscheinlich dürfte es auch größere Mängel im Controlling gegeben haben. Auch damit erwiese sich Heyde als nicht untypisch für die am Neuen Markt gelisteten Unternehmen.
Mit dem am Freitag offengelegten Desaster hat die Heyde-Aktie sich nun endgültig in die Zockerliga verabschiedet. Während sich derzeit die letzten längerfristig orientierten Investoren von dem ehemaligen Qualitätstitel verabschieden, dürfte das Heyde-Papier zum Spielball der auf schnellen Geschäfte ausgerichteten Daytrader werden, die mit niedrigen Umsätzen und niedrigen Kurswerten prozentual hohe Gewinne einfahren können. Doch die längerfristige Kursfantasie in dem Titel dürfte vor dem Hintergrund des von Heyde vorgelegten Ausblicks erst einmal erloschen sein.
26. Februar 2001, 14:30
Nolli,
man sollte den Titel dieses Beitrags ändern!!!
Heyde: "Haben ausreichend Liquidität"
Der in die Schlagzeilen geratene IT-Dienstleister Heyde hat am Donnerstag alle Gerüchte um Zahlungsschwierigkeiten zurückgewiesen. "Wir haben ausreichend Liquidität, um unsere kurzfristigen Verbindlichkeiten zu erfüllen", sagte der neue Vorstandschef Dirk Wittenborg der "Börsen-Zeitung". Sein Unternehmen habe sich bereits im Vorfeld der verfehlten Prognosen um die finanzielle Absicherung gekümmert.
Ende vergangener Woche hatte die am Neuen Markt notierte Gesellschaft bekannt gegeben, ihr Umsatzziel für das abgelaufene Geschäftsjahr nicht erreicht zu haben. Firmengründer Dieter Heyde hatte sich daraufhin zum Rücktritt vom Vorstandsvorsitz entschlossen. Die Börse reagierte zu Beginn dieser Woche mit einem heftigen Abschlag auf die Heyde-Aktie.
Der neue Mann an der Führungsspitze gibt sich zuversichtlich, die Wogen glätten zu können: "Man braucht entsprechende Vorsorge, wenn nach der Vorlage der Zahlen der eine oder andere Lieferant sein Geld früher haben will", so Wittenborg. "Natürlich haben wir in der jetzigen Situation einen größeren Druck, den Markt zu informieren. Daran arbeiten wir".
Zu optimistischen Erwartungen an die bevorstehenden Quartale erteilte Wittenborg jedoch zugleich einen Dämpfer. "Wir werden die Kosten deutlich reduzieren, aber wir werden im ersten Halbjahr auch entsprechende Investitionen zu verbuchen haben ". Für das Gesamtjahr 2001 versprach er aber ein Vorsteuerergebnis von etwa zehn Mio. DM.
Nolli
Meine Meinung, erstmal die Finger weg!
AKTIE IM FOKUS: Bei Heyde nichts Neues - Aktie steigt trotzdem
FRANKFURT (dpa-AFX) - Obwohl es beim Softwarehaus Heyde nichts Neues gibt, ist die Aktie am Mittwoch fulminant gestiegen. Gegen 12.45 Uhr kostete ein Anteilsschein 2,75 Euro. Das sind 30,33 Prozent mehr als am Vortag. Zur gleichen Zeit stand der NEMAX 50 bei 1.581,56 Punkten - ein Aufschlag von 5,83 Prozent. Fundamental gebe es nichts Neues, sagte ein Händler. Das wurde von dem Bad Nauheimer Unternehmen auch bestätigt. Ein Sprecher gab sich allerdings trotzdem selbstbewußt: "Einige Anleger beginnen, wieder auf einen Neubeginn bei Heyde zu wetten."/aka/so/sk
18.04. - 13:11 Uhr
"Prior": Achinger wird neuer AR-Vorsitzender bei Heyde
Frankfurt (vwd) - Karl Heinz Achinger soll nach Informationen der "Prior-Börse" neuer Aufsichtsratsvorsitzender bei der Heyde AG, Bad Nauheim, werden. Seine Wahl durch die kommende Hauptversammlung dürfte als sicher gelten, berichtet der Börsenbrief (Freitagausgabe) unter Berufung auf "sichere Quellen". Der Aufsichtrat soll komplett neu besetzt werden, heißt es.
vwd/12/17.5.2001/nas
17. Mai 2001, 20:46
Heyde AG: 602670
28.05.2001
Heyde auf verkaufen abgestuft
SchmidtBank
Die Analysten der SchmidtBank stufen die Heyde-Aktie (WKN 602670) auf verkaufen ab.
Die Heyde AG habe im Rahmen der Bekanntgabe der Geschäftszahlen für das erste Quartal wiederholt die Planzahlen nach unten korrigiert. Nun sollten zum Ende des Geschäftsjahres 348 Mio. DM umgesetzt und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von –34,8 Mio. DM niedergeschrieben werden.
Der Wiedereintritt in die Gewinnzone sei für das Jahr 2002 geplant.
Die Experten der SchmidtBank halten ein Engagement in die Heyde-Aktie als zu risikoreich und empfehlen, diese zu verkaufen.
Durch den Verkauf von Beteiligungen fließen Heyde 25 Millionen Euro zu. Offenbar Grund genug, die Aktie 20,3 Prozent auf 2,79 Prozent in die Höhe zu hieven.
willewallo
09.04.2002, 09:04
Bad Nauheim (vwd) - Die Gespräche der Heyde AG, Bad Nauheim, mit verschiedenen strategischen Investoren laufen unabhängig vom Insolvenzantrag weiter. Hier bestünden weiterhin mehrere Optionen, die von einer Minderheitsbeteiligung bis zu einer Vollübernahme reichten, sagte ein Unternehmenssprecher am Montag zu vwd. Ansonsten gehe das Geschäft zunächst
einmal "normal" weiter. "Der Königsweg für uns ist ein
Fortführungsszenario", sagte der Sprecher.
Um die baldige Auszahlung der März-Gehälter werde sich der noch unbekannte vorläufige Insolvenzverwalter kümmern. Die Gehälter würden in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt durch eine Drittbank vorfinanziert. Die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal sei durchwachsen. Während das Bestandsgeschäft solide gewesen sei, habe sich das Neugeschäft als flau erwiesen, hieß es weiter.