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Eli Lilly: Ein neuer Blockbuster steht vor der Tür
Die Sepsis-Arznei Xigris wird am Mittwoch begutachtet
Auch im Pharma- und Biotechbereich ist der First-Mover-Status nicht unwichtig. Wenn alles gut geht, dann könnte der Pharma-Riese bei der Behandlung von Sepsis (Blutvergiftung) mit dem ersten Medikament auf dem Markt die Nase vorn haben.
Dem US-Pharmariesen Eli Lilly steht am Mittwoch die Generalprobe für eine wichtige Arzneimittelzulassung ins Haus: Ein Expertengremium der US-Zulassungsbehörde für Medikamente (FDA) wird den Medikamentenkandidat Xigris genau unter die Lupe nehmen. Da sich die FDA bei ihrer Entscheidung über die endgültige Vermarktungserlaubnis meist an die Empfehlung dieses Gremiums hält, wird der Befund der Experten mit Spannung erwartet.
Eli Lilly setzt große Hoffnungen in Xigris. Es handelt sich nicht um irgendein Medikament, sondern - im Falle einer Zulassung - um das erste Präparat zur Behandlung von Sepsis. Diese häufig bei Krankenhauspatienten auftretende Blutvergiftung führt zu Blutverklumpungen, die Fehlfunktionen der Organe und nicht selten den Tod zur Folge haben. In den USA wird die Anzahl der Patienten, die sich die Krankheit z.B. durch bakteriell verunreinigte Katheter zuziehen, auf jährlich 750.000 geschätzt. Für ca. 30 Prozent der Erkrankten bedeutet die Infektion den Tod.
Vom medizinischen Standpunkt aus wäre die Möglichkeit Sepsis zu heilen ein wahrer Segen. Schätzungsweise 20.000 bis 30.000 Leben könnten dadurch jährlich gerettet werden. Auch wirtschaftlich hat Xigris enormes Potenzial. Analysten trauen dem Medikament in drei bis vier Jahren nach der Zulassung das Erreichen des Blockbuster-Status zu: Verkaufszahlen von mehr als einer Milliarde Dollar jährlich seien im Bereich des Möglichen.
Analyst Len Yaffe von Banc of America Securities schätzt, dass Xigris Anfang 2002 die Marktzulassung erlangen und innerhalb von drei Jahren mit einem Umsatz im Bereich von einer Milliarde Dollar zu einem Top-Produkt für Eli Lilly herangewachsen sein wird. Allerdings sind nicht alle Analysten so zuversichtlich. Es gibt durchaus niedrigere Umsatzprognosen, die das Medikament höchstens bei 500 Mio. Dollar sehen. Die Unterschiede ergeben sich aus verschiedenen Erwartungshaltungen bezüglich der tatsächlichen Anwendbarkeit des Präparates.
Eins ist jedenfalls klar: Gerade nach dem Patentauslauf des erfolgreichen Antidepressivums Prozac, müssen neue Präparate Eli Lillys Wachstum wieder ankurbeln. Generell gehen Experten und Analysten davon aus, dass das Medikament die Hürde der Zulassung oder zumindest die einer beschränkten Zulassung für akute Fälle erfolgreich nehmen wird. Und das, obwohl bisher schon zahlreiche Versuche anderer Unternehmen, ein Mittel gegen die Blutvergiftung zu finden, scheiterten.
Autor: Peter Grimm, 10:05 11.09.01
Eli Lilly gibt bekannt, dass die letzten Patientenbesuche innerhalb einer Test Phase III des Medikamentes Cialis gegen Erektionsstörungen getätigt wurden. In einer Presseerklärung zeigte sich das Unternehmen "sehr zufrieden" mit der Internet-basierenden Studie, die zusammen mit dem Unternehmen 1747 Inc. durchgeführt wurde. 1747 Inc. war eines der frühesten Investments des Venture Fund Arms von Eli Lilly.
Eli Lilly teilt mit, dass die Durchführung von Tests über das Internet die Lieferung von qualitativen Daten von den Patienten zum Unternehmen vermehre und beschleunige. Darüber hinaus habe sich eine Einsparung auf der Kostenseite ergeben, hieß es.
Eli Lilly meldet für das zweite Quartal einen Nettogewinn Rückgang um 20% auf $658,5 Mio. oder 61 Cents pro Aktie, erreichte jedoch die Analystenschätzungen. Der Umsatz fiel um 9% auf $2,78 Mrd., da die Generika Konkurrenz härter geworden sei.
Im dritten Quartal wird ein Gewinn von 67-69 Cents und im Gesamtjahr von $2,60-$2,62 pro Aktie erwartet. Die Analystenschätzungen liegen bei 69 Cents und $2,61.
Das Wall Street Journal spekuliert, dass Eli Lilly sich auf die Akquisition von anderen Pharmaunternehmen wie Merck vorbereiten könnte. Zwar habe laut dem Bericht im WSJ das Unternehmen selbst eine starke Produkt Pipeline, allerdings könnten sich die Probleme mit der FDA-Ermittlung in den Fabriken des Pharmakonzerns als schwerwiegender herausstellen, als bisher angenommen wurde, berichtet das WSJ weiter.
Eli Lilly gibt bekannt, dass die Prüfung der Fabriken durch die US-Gesundheitsbehörde FDA zu 50 "Beobachtungen" führte. Obwohl es bisher keine Beanstandungen oder direkte Folgerungen der Untersuchungen gegeben habe, übermittelte man an die FDA Stellungnahmen zu jeder der 50 Punkte und sei nun mit der Behörde in aktiven Gesprechen.
"Während ich enttäuscht den jüngsten Ergebnissen der Inspektionen der Fabriken in Indianapolis bin, sind unsere Dikussionen mit der Behörde konstruktiv, und wir glauben, die Beanstandungen zu verstehen, die der Behörde Sorge bereiten, und sie haben Verständnis für die Schritte, die wir zur Behebung dieser Punkte ergreifen," erklärt Sidney Taurel, der Chairman und CEO des Pharmakonzerns. "Wir werden uns weiterhin sehr darum bemühen, die Beanstandungen zur Zufriedenheit der Behörde zu lösen und unsere neuen Medikamente so schnell wie möglich an die Patienten liefern zu können."
Quelle:BörseGo
Eli Lilly werden vorbörslich einen Dollar unter dem gestrigen Schlusskurs bei 56.90 Dollar gehandelt.
Merrill Lynch stuft die Aktien hauptsächlich wegen der hohen Bewertung von Buy auf Neutral ab.
"Zu jetzigen Kurs ist die Aktie 30 Prozent höher bewertet als der S&P 500 und ist 25 Prozent teurer als vergleichbare Unternehmen, basierend auf den 2003er Earnings Prognosen von 2.75 Dollar je Aktie," erklärt die Bank. "Da Unsicherheiten bezüglich der Herstellung im Unternehmen kurzfristig bestehen, hegen wir die Sorge, dass das Risko/Chance Profil des Unternehmens ausgeglichener wird."
Eli Lilly hat für eine Therapie für das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS-Syndrom) eine bedingte Zulassung erhalten. Die endgültige Zulassung hängt nun von der Qualität weiterer Daten ab, die der US-Gesundheitsbehörde FDA übersand werden sollen. Dazu gehören auch Testergebnisse des Medikaments mit der Bezeichnung Strattera.
Eli Lilly hat von der Europäischen Kommission eine Vermarktungszulassung für das Medikament Xigris erhalten, dass zur Behandlung von schwerer Blutvergiftung dient. Lilly werde das Medikament in den 15 Mitgliedsstaaten "sobald als möglich" an den Markt bringen. Die Aktien verlieren zuletzt um 0.55 Prozent auf 59.24 Dollar
Wissenschaftler gaben auf einer Mediziner Konferenz in Freiburg bekannt, dass das Schizophrenie Medikament Zyprexa auch Millionen von Patienten helfen könnte, die an manischer Depression leiden.
Bei manischer Depression schwanken die Betroffenen regelmäßig zwischen den Extremen «himmelhochjauchzend» und «zu Tode betrübt».
Eine weitere Forschergruppe gab am Montag bekannt, dass AstraZeneca´s Schizophrenie Medikament Seroquel ebenfalls positive Resultate bei der Behandlung manischer Depressionen zeige.
Zyprexa und Seroquel gehören zu einer relativ neuen Klasse von Medikamenten, zu sogenannten atypischen Antipsychotika, die versuchen, ältere Behandlungswege mit geringeren Nebenwirkungen zu kombinieren.
Eli Lilly wird sich an dem kleinen Biotechnologie Unternehmen Amylin Pharmaceuticals beteiligen, um die Zusammenarbeit bei Amylin´s experimentellen Diabetes Medikament voranzutreiben. Das Medikament mit der Bezeichnung AC2993 befindet sich zur Zeit in der ersten von drei Teststufen. Eine Beantragung auf Vermarktungszulassung wird für 2004 geplant.
Der Deal mit Lilly setzt Amylin grob zu... und zwar positiv.
Heute 52 Week- high for Amylin. :bounce:
Leonard Yaffe von der Banc of America stuft Eli Lilly von Buy auf Market Performer ab und bezieht sich dabei auf das langsamere Wachstum und die Unsicherheit hinsichtlich der Ergebnisse der Zulassungsanträge für neue Medikamente. Zuvor senkte Eli Lilly die Prognosen für das vierte Quartal und meldete Q-Zahlen (mehr dazu hier).
Eli Lilly wird heute mit Mitgliedern der Investment Community darüber sprechen, wie man von den zahlreichen Wachstumschancen profitieren möchte, um langfristiges Wachstum generieren zu können.
Lilly wird in Abteilungen, die nicht zum Kerngeschäft gehören, Kosten streichen. Für die Medikamente Olanzapina und Fluoxetine bereite man Zulassungsanträge für die USA vor. Die Medikamente, die sich in der letzten Phase der Test befinden, sind weiterhin aussichtsreich. Eine finale Zulassung für Strattera soll im Frühjahr 2003 erwartet werden. Ferner bekräftigt Lilly die bisherige Prognose für einen "leichten" Umsatzrückgang im laufenden Geschäftsjahr und einen Gewinn je Aktie zwischen $2.55 und $2.57. Für den Ausblick auf das Gesamtjahr 2003 sei man weiterhin "vorsichtig
Der Medikamentenhersteller Eli Lilly teilt am Dienstag mit, dass der Generika-Hersteller Barr Laboratories die Herstellung einer bioequivalenten Version des Lilly-Verkaufsschlagers Evista plant, dass gegen Osteoperose angewendet wird. Lilly rechnete bei dem Medikament bis 2005 mit einem Jahresumsatz zwischen $1.3 und $1.5 Milliarden.
Die Osteoporose (Knochenschwund) ist eine Erkrankung des gesamten Skeletts, die sich durch eine Verringerung der Knochenmasse und Verschlechterung der Gewebsstruktur charakterisiert. Der Knochen verliert an Stabilität und Elastizität. Infolgedessen nimmt die Brüchigkeit des Knochens zu. In gleichem Maße steigt das Risiko, schon ohne entsprechenden Sturz oder ähnlichem einen Knochenbruch zu erleiden.
Lilly teilt mit, dass Barr in der Anstragsstellung erfragt habe, ein Evista Generika bereits "mehrere Jahre vor dem Verfall der US-Patente des Produkts" herstellen zu dürfen. Lilly beabsichtigt nun, seine Patente zu verteidigen und wird bis Ende November eine Klage gegen Barr Labs einreichen, um zu verhindern, dass eine Nachahmerversion von Barr Labs auf dem Markt erscheint.
Arena Pharmaceuticals gibt bekannt, dass die Zusammenarbeit mit Eli Lilly am 14. April 2003 vertragsgemäßt auslaufen wird. Arena wird zwar weiterhin Lizenz- und Meilensteinzahlungen für entdeckte Moleküle erhalten, doch Lilly kündigte an, jegliche finanzielle Unterstützung für jene Arena Mitarbeiter am 14. April beenden zu wollen, die gerade an gemeinsamen Produkten arbeiten. Die Arena Aktie fällt um 5.05% auf $6.41.
Die Nutzung von Evista, Eli Lilly´s Medikament gegen Osteoporose nach den Wechseljahren, senkt die Wahrscheinlichkeit eines Herzinfarktes bei zwei Drittel der Frauen. Dieses Ergebnis wurde auf Heart Association's jährlicher Scientific Sessions Konferenz in Chicago am Sonntag bekanntgegeben. Die Wahrscheinlichkeit einer Herzattacke konnte mit Evista um 62% gesenkt werden, hieß es.
Eli Lilly´s Forteo, ein Medikament, dass die Knochenbildung bei Patienten mit Osteoporose (Knochenschwung) unterstützt, wurde von der US-Gesundheitsbehörde FDA zur Vermarktung zugelassen. Die Aktie verliert heute um 5.17% auf $64.54.
Belastend wirkt eine Abstufung der Aktie durch Analysten von Friedman Billings Ramsey von Outperform auf Market Perform. Die Analysten bezogen sich bei der Abstufung auf die Bewertung und mögliche Risiken, denen sich die Geschäftsführung stellen müsse. Die meisten positiven Nachrichten seien bereits in der Aktie eingepreist.
Eli Lilly: Nicht zu stoppen
Beim Pharmakonzern aus Indianapolis läuft es derzeit rund. Zwar wird man dieses Jahr wie erwartet leicht unter den Ergebnissen des Vorjahres bleiben, doch der Gewinn wird höher ausfallen als von den meisten Analysten erwartet. Das bestätigte gestern die Führungsriege rund um Konzernchef Sidney Taurel.
Der Grund für das schwächere Jahr ist schnell gefunden: Der ausgelaufene Patentschutz des Blockbusters Prozac macht dem Unternehmen zu schaffen. Deshalb gibt sich das Management für das kommende Jahr zurückhaltend.
Positive Meldungen kann Eli Lilly auf der Produktseite verbuchen: Gleich zwei Genehmigungen der Gesundheitsbehörde flatterten gestern ins Haus. Die FDA gibt das O.K. für Strattera, ein Mittel für hyperaktive Kinder – eine auch unter dem Namen Aufmerksamkeitsdefizit bekannte Krankheit. Das zweite Mittel, Fortero, wird zur Behandlung von Osteoporose eingesetzt. Dieses Problem greift vor allem in den westlichen Industriestaaten durch mangelnde Bewegung und falsche Ernährung immer stärker um sich.
Trotz des Wegfalls von Prozac ist das Unternehmen gut aufgestellt. Die Ausfälle dürften durch die sehr gut gefüllte Produktpalette langfristig mehr als ausgeglichen werden. Deshalb bleiben wir bei unserer Einschätzung: Eli Lilly ist und bleibt ein grundsolides Investment.
Deutsche Securities hat Eli Lilly's auf $75 erhöht und bezieht sich dabei auf die Produktpipeline des Unternehmens. So seien bereits in dieser Woche die Medikamente Forteo und Strettera von der US-Gesundheitsbehörde FDA zugelassen worden. Das Kursziel wurde mit gleichzeitiger Bestätigung des Buy-Ratings von $68 erhöht. Die neu zugelassenen Medikamente könnten einen Jahresumsatz von $900 Millionen generieren, hieß es in einer Kundenmitteilung der Experten.
Fourth-Quarter Highlights
-- Sales increased 4 percent, to $2.956 billion, driven primarily by Zyprexa(R), Evista(R), Gemzar(R) and Humalog(R). -- Reported net income and diluted earnings per share both increased 28 percent, to $736.3 million and $.68, respectively. -- Excluding unusual charges in the fourth quarter of 2001, net income and diluted earnings per share increased 12 percent and 13 percent, respectively.
Zahlen im Rahmen, Aussichten mies ! :mad:
Lilly estimated it would earn between 57 cents and 59 cents per share in the first quarter compared with the consensus view of 60 cents per share, according to Multex. For 2003, Indianapolis-based Lilly said its earnings would be between $2.50 and $2.60 per share. Analysts had been expecting $2.65 per share.
Es müssen dringend neue Produkte her !
Analyst Tim Anderson von Prudential Securities hat sein Rating für Eli Lilly von Hold auf Buy erhöht und bezieht sich dabei unter anderem auf den Kursrückgang der Aktie in der jüngsten Vergangenheit. Darüber hinaus mache das Unternehmen stetige Fortschritte bei der Behebung der Probleme in der Fertigung. Einige neue Medikamente scheinen in den nächsten Monaten genehmigt werden zu können, so Anderson weiter. Die Lilly Aktie steigt um $1.72 auf $61.96.
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Der Medikamentenhersteller Eli Lilly und das diversifizierte Unternehmen 3M haben die gemeinsamen Teststudien für das Herpes Medikament Resiquimod beendet und mitgeteilt, dass das Produkt nicht den primären Anforderungen entsprochen habe. Es werde gegenwärtig geprüft, ob weitere Tests durchgeführt werden sollen. Sollte dies der Fall sein, rechnen die Kooperationspartner nicht vor 2004 mit der Einreichung eines Vermarktungszulassungsantrages.
Eli Lilly (WKN: 858560, US: LLY) wird fünfjährige Anleihen im Wert von $300 Millionen und 15-jährigen Anleihen im Wert von $200 Millionen ausgeben. Der Großteil des Erlöses soll zur Refinanzierung von anderem Fremdkapital verwendet werden, während ein kleiner Teil dem allgemeinen Geschäftsbedarf beigesteuert werden soll.
Der US-Medikamentenhersteller Eli Lilly (WKN: 858560, US: LLY) gibt zusammen mit dem Entwicklungspartner Isis Pharmaceuticals (WKN: 881866, US: ISIS) bekannt, dass das experimentelle Lungenkrebsmedikament Affinitak in Phase III Teststudien keine statistisch nachweisbaren Verbesserungen in Kombination mit einer Chemotherapiebehandlung ze
Cialis, das Gemeinschaftsprojekt zwischen Eli Lilly und Icos , mausert sich immer mehr zur Konkurrenz für Viagra®.
Neue Marktananlysen bestätigen zunehmende Verkaufszahlen von Cialis®. Der Kampf um Marktanteile hat in Europa seit Februar begonnen. Neben Viagra® von Pfizer lauern Levitra® von Bayer/Glaxo und das genannte Cialis®.
Das gegen erektile Dysfunktion :) eingesetzte Cialis® zeigt sich in Studien gegenüber den anderen Präpparaten weit überlegen. Gegenüber Viagra® mit gegenwärtig 60 Prozent Marktanteil heimste sich Cialis® seit Verkaufsbeginn einen Anteil von 23 bis 25 Prozent ein. Levitra® konnte hingegen nur 12 Prozent gewinnen. Im zweiten Quartal wird in der europäischen Union mit einem Cialis®- Umsatz von rund USD 30 Mio. gerechnet. Auch die Zukunft für Cialis® sieht mehr als rosig aus, denn die Nachfrage für Medikamente gegen erektile Störungen des männlichen Geschlechts stieg gemäss der jüngsten Marktstudie von IMS Healthcare deutlich an. Seit der Zulassung von Cialis® und Levitra® konnte das Marktvolumen um einen Drittel gesteigert werden.
In diesem jahr steht die Zulassung von Cialis® und Levitra® auch im grössten Arzneimittelmarkt den USA an und dann wird der Kampf um Marktanteile erst richtig lanciert. Von den USD 1.7 Mia. Jahresumsatz, die Pfizer ’s Viagra® einheimst, fallen 60 Prozent auf den US-Markt. Auch hier wird Cialis® , falls die Zulassung erlangt wird, deutlich mitmischen. Dies steht schon desshalb ausser Frage, da Cialis® eine deutlich höhere Wirksamkeit besitzt als Pizer’s blaue Wunderpille. Während Viagra® nur innerhalb von 4 Stunden eine Errektion ermöglicht, ist dies unter Cialis® in einem Zeitraum von 24 bis 36 Stunden möglich.
Mein Fazit :D
Die Überlegenheit sollte als Verkaufsargument mehr als genügen, vorallem wenn dieser Vorteil im August mit Daten in einer Vergleichsstudie bestätigt wird. Ich bin gespannt auf die Gegenargumente von Pfizer und Bayer . Die Zulassung von Cialis® wird aber nur noch eine Frage der Zeit sein. Ein heisser Sommer steht uns bevor. Spätestens dann wird der Kurs der Eli Lilly Aktie den Investoren wieder Freude bereiten.
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