Vollständige Version anzeigen : Macropore
Macropore dürfte seit langem im dichten Dschungel der Biotechwelt eine gute Neumission sein. Denn das Protukt ist eine Sensation bei Behandlungen von Knochenbrüchen. Zeichnungsfist 02.08. -- 07.08.00 GB.
Macropore ist im Bereich der Entwicklung und Herstellung von bioresorbierbaren Implantaten zum Einsatz bei der Behandlung von Knochenbrüchen oder Knochendeffekten tätig. Zur Zeit wird noch größtenteils mit Schrauben und Titanimplantaten gearbeitet. Diese müssen jedoch nach einiger Zeit wieder operativ entfernt werden. Hier kommen Macropores Produkte zum Einsatz.
Das Unternehmen entwickelte Implantate auf Polymilchsäurebasis. Sie besitzen einige entscheidende Vorteile gegenüber herkömmlichen Implantaten: Zunächst ist das "Bioimplantat" verträglicher. Darüber
hinaus ist die Anwendung sehr simpel, erwärmt auf 55° C ist das Material leicht Formbar, bei Körpertemperatur jedoch äusserst solide. Aber der eigentliche Vorteil ist, daß Macropores Implantate innerhalb 1 - 3 Jahren komplett resorbiert werden. Hierbei wird das Material zu Kohlendioxid und Wasser abgebaut, und somit entfallen weiter Engriffe.
Macropore hat sich im Bereich der Schädelchirurgie bereits etabliert und hat fast 100 Produkte auf dem Markt. Das Unternehmen erhofft sich aber auch in anderen Bereichen tätig zu werden, so befinden sich zur Zeit Produkte für den Einsatz in der Orthopädie in der Entwicklung.
Sicherlich auch vorteilhaft für das Unternehmen ist die Zusammenarbeit mit Medtronic. Anfang des Jahres ging Macropore mit Medtronic eine Vertriebspartnerschaft ein, die Zukunftspläne beinhalten jedoch auch eine gemeinsame Forschung und Entwicklung. Macropore konnte 1999 einen Umsatz von 1,78 Mio. Euro erwirtschaften, Analysten schätzen den Umsatz für 2000 auf rund 6,5 Mio Euro. Durch
erhöhte Ausgaben für Forschung und Marketing rechnet man damit, daß frühestens 2002 die Gewinnzone erreicht wird.
Fazit:
Wir halten das Unternehmen für fundamental gut, resorbierbare Produkte werden sich mehr und mehr durchsetzten. Wir sehen die Aktie als mögliches langfristiges Investment.
Rating : Kaufen nachdem sich die erste Euphorie der Neuemission gelegt hat.
Beim US-amerikanischen Implantatehersteller Macropore fiel das Börsendebüt sogar noch ein wenig erfreulicher aus. Dem Wert wurde im Vorfeld enorme Fantasie zugesprochen, weil er bioresorbierbare (biologisch abbaubare) Implantate herstellt. So startete der Wert am Neuen Markt bei einem Ausgabepreis von 15 Euro am 10. August mit 21 Euro und konnte einen Aufschlag von runden 40 Prozent verbuchen. Aktuell gibt Macropore nach Gewinnmitnahmen leicht nach und liegt bei 19,25 Euro.
Info wallstreet GB.
Juchu.de
29.12.2000, 11:56
Macropore – Implantate aus San Diego
Knochenanomalien bei Kindern, Trümmerbrüche, die kaum zu kitten sind, und Verlust von Knochenmaterial durch Krebserkrankungen. Bei gravierenden Problemen wie diesen bietet die Firma Macropore Inc aus San Diego mit ihren resorbierbaren Implantaten neuartige Hilfen.
Seit 1996 ist das Unternehmen mit Implantaten und Fixierungssystemen aus künstlich erzeugten Milchsäureketten am Markt und seit August dieses Jahres auch an der Frankfurter Börse notiert. Im Gegensatz zu den herkömmlich verwendeten Titan-Implantaten wird der Kunststoff im Verlauf von ein bis drei Jahren vom Organismus resorbiert. "Der Körper baut das Material durch Hydrolyse ab. Die Stoffwechselprodukte werden dann über die Lungen und die Nieren ausgeschieden", erklärt Ari Bisimis, Finanzvorstand von Macropore in Frankfurt. Durch den schrittweisen Abbau und die größere Flexibilität des Kunststoffes wird der Knochen zum Wiederaufbau angeregt, während das starre Titan diesen Prozess eher behindert. Ein weiterer Vorteil des Milchsäureprodukts ist seine Formbarkeit. Bei Temperaturen von 50 Grad wird es im Wasserbad "weich wie eine Nudel", wie Bisimis anschaulich beschreibt. Dem Chirurgen bleiben dann knapp 15 Sekunden Zeit bis zum Wiedererstarren, um das durchsichtige Material mit Lochstruktur anzupassen.
Neben dem "Protective Sheet", einem Kunststoffläppchen, das schützend um Bruchstellen, die sich regenerieren sollen, gelegt wird, stellt Macropore Chirurgen eine Produktpalette aus abbaubaren Schrauben, Bolzen und Spezialwerkzeugen zur Verfügung. Der "Power Pen" beispielsweise dient zur Erwärmung des Materials an der Operationsstelle, so dass eine optimale Kontur erzielt werden kann.
Nachdem sich das Unternehmen zunächst auf Schädel- und Gesichtschirurgie spezialisiert hatte, sind die Produkte seit einiger Zeit auch im Bereich der Orthopädie und in Europa auch für die Wirbelsäule zugelassen. Dabei profitiert Macropore von einem starken Partner. "Wir sind eine Entwicklungs- und Vertriebskooperation mit der Medtronic GmbH eingegangen", so Bisimis. Während Macropore ein junges Unternehmen mit derzeit rund 55 Mitarbeitern ist, beschäftigt Medtronic über 22 000 Mitarbeiter in 120 Ländern.
Gute Erfolge lassen sich beispielsweise gerade bei so genannten kritischen Knochendefekten erzielen. Das sind Lücken, die mindestens das doppelte des Knochendurchmessers betragen und die schwer zu heilen sind, weil das umliegende Gewebe den Platz verdrängt, den der Knochen zum Heilen benötigt. Das Umwickeln der Bruchstelle mit einem schützenden Überzug "gibt dem Defekt die Ruhe, um heilen zu können", sagt Bisimis. Selbst bei der Behandlung defekter Wirbel gibt es erste Erfahrungen, eine klinische Studie mit 50 Patienten, die derzeit in Amerika läuft, soll die Zulassung für diesen Markt erreichen.
12.01.2001
Macropore spekulativ kaufen
Performaxx
Die Aktie von Macropore (WKN 940682),einem Entwickler und Hersteller von resorbierbaren Biomaterialien zur Knochenheilung, stufen die Analysten von Performaxx weiterhin auf spekulativ kaufen ein.
Die heute gemeldeten, ungeprüften Umsatzzahlen für das Jahr 2000 in Höhe von 6,1 Mio. Euro würden um ca. 9,3% den geplanten Umsatz in Höhe von 5,58 Mio. Euro übertreffen. Das Umsatzplus sei hauptsächlich durch die hohe Marktnachfrage nach Macropore-Produkten sowie die schnelle Zulassung von Macropore OS aus der Produktfamilie Protective Sheets und den damit verbundenen niedrigeren Forschungs- und Entwicklungskosten erzielt.
Aus Sicht der Analysten sei das Erreichen des Break-even im Jahr 2002 für das noch recht junge Unternehmen nicht unerreichbar. Die heutige Meldung unterstreiche, daß die Strategie von Macropore bislang erfolgreich sei. Die Analysten würden an ihrer Bewertung spekulativ kaufen festhalten, da insbesondere die weitere Entwicklung des Produktvertriebs und die Erzielung neuer Produktzulassungen im nächsten halben Jahr von ausschlaggebender Bedeutung sein würden.
Gruß, Kollege.
Hallo!
HSBC Trinkaus & Burkhardt
MacroPore kaufen Datum : 19.01.2001
Die Analysten von Trinkaus & Burkhardt stufen die Aktien der MacroPore AG
(WKN 940682) weiterhin auf „Kaufen“ ein. Das Kursziel sehe man
bei 22 Euro.
Ziel von MacroPore sei die Eroberung des Marktes für
Wirbelsäulenimplantate und orthopädische Anwendungen. Das Unternehmen
konzentriere sich dabei ausschließlich auf resorbierbare Implantate, die
auf polymilchsäure basieren würden und Vorteile gegenüber nicht
resorbierbaren Implantaten hätten. Weitehin habe man sich zum Ziel
gesetzt, weltweiter Marktführer für resobierbare Implantate zu werden.
Dabei entwickele und produziere das Unternehmen entsprechende Produkte.
Der Vertrieb erfolge fast ausschließlich über Medtronic, den Marktführer
für Wirbelsäuleimplantate. Auch in Zukunft plane MacroPore keinen eigenen
Aufbau einer Vertriebsstruktur.
Die Schutzplatten seien in Europa zur Verwendung im gesamten Skelett und
in den USA für allgemeine orthopädische Anwendungen (mit Ausnahme der
Wirbelsäule) zu gelassen. Medtronic übernehme den Vertrieb der Platten für
orthopädische zusätzlich zu Wirbelsäulenanwendungen.
Es bestehe noch keine Zulassung seitens der FDA für die Verwendung von
Schutzplatten bei Wirbelsäulenanwendungen. Polymilchsäuren seien nicht
patentierbar, so dass die Markteintrittsbarrieren für die Konkurrenz in
erster Linie auf die technischen Schwierigkeiten beim Design von
Implantaten auf Basis dieser Substanz zurückzuführen seien.
Die Wertpapierexperten von HSBC seien der Ansicht, dass MacroPore zu
Unrecht unter dem schlechten Sentiment für Wachstumswerte leide. Für das
Jahr 2001 gehe man von einem Verlust je Aktie von 0,22 Euro nach DVFA aus.
Für das Jahr 2002 sehe man dann einen Gewinn je Aktie von 1,52 Euro.
Hinweis von mir: Bei einem Kurs von 8,5 ergibt sich für 2002 ein KGV von 5,6!! Wenn sie die Zahlen erreichen, äußerst günstig! In seiner noch nicht allzu langen Börsengeschichte hat Macropore die Zahlen erfüllt bzw. übertroffen.
Gruß, Kollege.
Hallo!
Kleine Empfehlung von Börse Inside:
Macropore spekulativ kaufen, 22.01.2001
Nach Ansicht der Experten von Börse Inside stellt Macropore (WKN 940682)
ein interessantes Investment dar.
Der Hersteller von resorbierbaren Biomaterialien zur Knochenheilung habe
mit einem Umsatz von 6,1 Mio. Euro die Planungen um 10% übertroffen. Das
Marktpotenzial des neu und schneller als erwartet zugelassenen Produktes
MacroPore OS werde auf weltweit über eine Mrd. USD geschätzt. Unter
charttechnischen Gesichtspunkten stehe der Wert vor dem Ausbruch aus dem
Abwärtstrend. Risikobereite Anleger sollten laut der Empfehlung der
Analysten von Börse Inside nun vor dem Hintergrund der Chance auf eine
100%-Erholung spekulativ zugreifen.
Gruß, Kollege.
Hallo!
Hiermit weise ich auf das Auslaufen der Lock-Up Frist am 10.02.01 hin.
Gruß, Kollege.
Hallo!
Platow Brief
Macropore aktuell nicht kaufen Datum : 07.02.2001
Zeit :08:29
Vorerst sollten Anleger keine Aktien der Macropore Incorporation (WKN
940682) kaufen, so die Empfehlung vom Platowteam.
Mit 5 neuen Produkten wolle das Unternehmen noch in diesem Jahr aufwarten.
Wie CFO Ari Bisimis in einem Gespräch vorab den Börsenexperten verrate,
werde bereits im März/April das Marketing für ein neues Produkt zur
Wirbelsäulenregeneration gestartet. Das Produkt sollte sich gegen die
herkömmlichen Implantate aus Metall durchsetzen können, da die
Macropore-Stabilisatoren auf Milchsäurebasis beruhten und sich von selbst
auflösen würden. Eine zweite Operation wie bei Metalleinsätzen sei damit
nicht nötig. Die Kosten seien die gleichen.
Die Kooperation mit Medtronic könnte sich in diesem Fall als echter
Umsatztreiber erweisen. Anleger sollten bedenken, dass Medtronic mit 40%
Anteil Weltmarktführer bei der Behebung von Wirbelsäulenschäden sei. Die
Zulassungskosten für die neuen Produkte würden in 2001 ordentlich auf die
Margen drücken. Geplant sei ein Nachsteuerverlust von 11,7 Millionen
US-Dollar.
Die 2000er Ergebnisse zeichneten kein Lächeln auf die Aktionärsgesichter.
Das Aktienoptionsprogramm der Berater, welches an die Kursentwicklung der
Aktie gekoppelt sei und 4 Jahre Laufzeit habe, wäre bereits in 2000
komplett abgeschrieben worden. Dennoch bringe diese Aktion ein
zusätzliches Minus von rund 1,2 Millionen US-Dollar.
Der Verlust werde sich deshalb bei rund 7,5 Millionen US-Dollar
einpendeln, geplant gewesen wären nur minus 6,4 Millionen US-Dollar. Die
Konsortialbank HSBC kalkuliere den Mehraufwand durch das Optionsprogramm
sogar mit 1,9 Millionen US-Dollar. Noch unklar sei die für das EPS
zugrunde liegende Zahl der Aktien in den kommenden Jahren. Bisimis zeige
sich zuversichtlich, die kommenden Planzahlen zu erfüllen.
Kurzfristig könnte die Aktie noch einmal unter Druck kommen. Am 12.
Februar laufe die gesetzliche Haltefrist aus. Damit würden 6,5 Millionen
Aktien frei. Käufe weiter zurückhalten, zumal Macropore in den kommenden
Quartalen noch den Beweis der Planzahlenerfüllung antreten müsse, so das
Platowteam.
Kommentar: Lock-Up-Frist läuft meinen Informationen nach (mehrere Quellen) am 10.02.01 aus.
Gruß, Kollege.
Hallo!
Quelle: performaxx.de
Macropore: Zulassung von der FDA für Craniloc
15.02.2001
Macropore, XMP, erhielt für ein neues Produkt mit dem Markennamen Craniloc die mündliche Zulassung der FDA. Bei Craniloc handelt es sich um ein bioresorbierbares, kraniotomisches Fixiersystem zur Rekonstruktion von Schädelknochenlappen in der Neurochirurgie. Mit Craniloc wird der weltweit auf 80 Mio. USD geschätzte Markt für neurochirurgische Fixiermittel bedient. Der offizielle schriftliche Zulassungsbescheid der FDA wird in zwei bis drei Wochen erwartet, womit die Freigabe des Produktes sechs Wochen früher als in der ursprünglichen Planung vorgesehen stattfinden wird. Die Produktion von Craniloc läuft nun in vollem Umfang an, und Macropore beabsichtigt, das Produkt Mitte März an ihren globalen Vertriebspartner Medtronic auszuhändigen.
ts
Kommentar: Mündliche Zulassung? Das habe ich in einer Mitteilung eines Unternehmens auch noch nicht erlebt. Scheinen es eilig zu haben.
Gruß, Kollege.
28.03.2001
MacroPore vervierfacht Umsatz
Ad hoc
MacroPore, Inc. (WKN 940682) steigerte ihren Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 313 Prozent von US$ 1,51 Mio. (1999) auf US$ 6,25 Mio. (2000).
Der Betriebsverlust (EBITDAS: Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Mitarbeiteroptionsprogramm) sank auf US$ 3,45 Mio. gegenüber US$ 3,59 Mio. im Jahr 1999. Insgesamt wies MacroPore ein Nettoverlust von US$ 8,46 Mio. im Vergleich zu einem Verlust von US$ 4,57 Mio. im Jahr 1999 aus. Dieses Ergebnis spiegelt liquiditätsneutrale Aufwendungen für das Mitarbeiteroptionsprogramm (nach HGB und IAS nicht bilanzierungspflichtig) von US$ 5,71 Mio im Jahr 2000 wieder, die 1999 bei US$ 0,66 Mio. lagen. Der Nettoverlust vor Beteiligungsprogramm fiel demnach mit -30% deutlich niedriger als 1999 aus. Mit diesen endgültigen Ergebnissen hat das Unternehmen die geplanten Zahlen bei weitem übertroffen.
Macropore plant für das Jahr 2001 eine Steigerung des Umsatzes auf $14,7 Mio.. Die äusserst positive Resonanz auf die Macropore-Produkte und die bisherige Entwicklung in 2001 deuten auf ein sehr erfolgreiches Jahr hin. Der geplante Verlust für 2001 wird ohnehin um die $1,6 Mio., die im Jahre 2000 als Kosten aus dem Mitarbeiteroptionsprogramm vorgezogen wurden niedriger ausfallen.
Gruß, Kollege.
wolf110500
30.03.2001, 07:40
Was haltet ihr von diesem wert?
Macropore: Übergewichten (Performaxx)
Die Analysten von Performaxx empfehlen die Aktie von Macropore zu übergewichten.
Im Geschäftsjahr 2000 habe Macropore ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 313% von 1,51 Mio. USD auf 6,25 Mio. USD steigern können. Des weiteren wäre ein Betriebsverlust (EBITAS) von 3,45 Mio. USD gegenüber 3,59 Mio. USD im Vorjahr vermeldet worden. Bei Berücksichtigung liquiditätsneutraler Aufwendungen für das Mitarbeiterprogramm in Höhe von 5,71 Mio. USD, weise Macropore einen Nettoverlust von insgesamt 8,46 Mio. USD gegenüber 4,57 Mio. USD in 1999 auf.
Aus Sicht der Experten bewegen sich die Geschäftszahlen 2000 im Rahmen ihrer Prognosen. Bereits im Jahr 2002 würden erste Gewinne erwartet. Bislang seien die Planungen des Unternehmens eingehalten worden. Zudem baue Macropore auf den innovativen Ausbau des Geschäftsmodells, wie die neueste Meldung über eine geplante Partnerschaft mit US-amerikanischen Unternehmen StemSource, Inc. zeigen würden.
Die Analysten stufen die Aktie von spekulativ kaufen auf übergewichten herauf, da diese momentan um den Faktor 2,5 unterbewertet ist
Kleine Neuigkeit. Man freut sich doch immer, (positive) Neuigkeiten zu hören.
30.03.2001
MacroPore:Produktdemonstration
aktiencheck.de
Die MacroPore, Inc. (WKN 940682) , ein führender Entwickler, Hersteller und Vertreiber von resorbierbaren Polymer-Implantaten für
orthopädische Wirbel- und Schädel-Gesichts-Operationen sowie neurochirurgische Eingriffe, gab einer aktuellen Pressemitteilung zufolge die kürzlich stattgefunden habende Teilnahme des Unternehmens am 68. Jahrestreffen der American Academy of Orthopedic Surgeons (AAOS) bekannt.
Diese Organisation betreut 25.000 Mitglieder und stellt
die größte ärztliche Vereinigung für Muskuloskelettal-Spezialisten dar. Christopher J. Calhoun, der CEO und Vice Chairman, sagte: "Das MacroPore OSBone Containment System wurde von den ortho-traumatologischen Chirurgen in der AAOS extrem gut aufgenommen. Dieses Produkt ist das erste und einzige
seiner Art, das Knochentransplantate schützt und sie bei einer breiten Palette muskuloskelettaler Eingriffe fixiert."
Der international anerkannte Ortho-Traumatologe und Chefredakteur des Journal of Orthopedic Trauma, Roy Sanders, MD, sagte: "Das MacroPore-System
wurde an meiner Einrichtung neun Monate lang bei schweren Unterschenkel-Verletzungen eingesetzt. Die ersten klinischen Ergebnisse sind sehr ermutigend
und deuten an, dass dieses Erzeugnis im Verhältnis zu alternativen Produkten Operationszeiten verkürzen und bessere Ergebnisse für den Patienten
zeitigen könnte."
Bei dem Produkt MacroPore OS handelt es sich um ein patentiertes, vom Körper resorbierbares Polymer-System, das von Wirbel- und Trauma-Chirurgen zum Einschluss und Schutz von Knochentransplantaten verwendet wird. Knochentransplantationen sind ein notwendiger Bestandteil aller Eingriffe zur
Wirbelfusion sowie der Behandlung zahlreicher anderer muskuloskelettaler Verletzungen. Das Produkt steht weltweit im Wettbewerb um den auf US$ 2,8
Milliarden geschätzten Markt in den Bereichen Wirbel und orthopädische Traumata.
Die weltweite Vermarktung des MicroPore OS-Systems besorgt der Vertriebspartner von MacroPore, Medtronic Sofamor Danek. Medtronic Sofamor Danek ist imauf US$ 1,4 Milliarden geschätzten Wirbelsäulen-Markt weltweit führend und erzielt im Jahre 2000 Verkaufszahlen von ca. $600 Millionen.
Gruß, Kollege.
Von der Operation habt ihr sicherlich gehört:
MACROPORE PROTECTIVE SHEET TECHNOLOGIE BEI DER TRENNUNG DER SIAMESISCHEN ZWILLINGE IN SINGAPUR VERWENDET
23. April 2001
San Diego, Frankfurt/Singapur - Auf einem Neurochirurgen Kongress in Shanghai stellten Experten die innovative MacroPore-Technologie vor, auf deren
Basis Implantate aus Milchsäure zur Knochenheilung eingesetzt werden können. Diese bauen sich nach der Heilung im Körper ab und müssen nicht wie
Implantate aus Metall in einer zweiten Operation entfernt werden. Auch bei der Trennung der siamesischen Zwillinge war das sogenannte Protective Sheet
von MacroPore eingesetzt worden, dass es erstmals ermöglicht, auch großflächige Knochendefekte durch Unterstützung der körpereigenen
Knochenregeneration zu heilen.
Die Chirurgen auf dem Neurochirurgen Kongress waren über die Flexibilität des Materials und der zugleich nicht vorhandenen Temperaturempfindlichkeit
begeistert. Sie sehen die Macropore Produkte als den Quantensprung von heutigem Metall zu köperverträglichen Implantaten.
Die chinesischen Ärzte erkannten sofort die Relevanz des resorbierbaren Materials in der Knochenheilung. Es wurden spontan Operationen für die
kommenden Monate geplant, und prominente Chirurgen von führenden Institutionen äußerten den Wunsch, Macropore in San Diego zu besuchen, um mehr über
diese vielversprechende Technologie zu erfahren.
Schon im Vorfeld der Operation haben Gespräche zwischen MacroPore und dem führenden plastischen Chirurgen Dr. Vincent K.L. Yeow vom Singapur General
Hospital stattgefunden, der das Macropore Protective Sheet für die Trennung des Siamesischen Zwillingspaars zur Bedeckung der fehlenden Schädeldecke
verwendete. Die Siamesischen Zwillinge aus Nepal, Ganga und Jamuna Shrestha, waren am Kopf zusammengewachsen und wurden erfolgreich in einer
97-stündigen Mammut-Operation getrennt.
Gruß, Kollege.
Empfehlung aus dem Juchu-Hause erfreut einen doch immer:
18.06.2001
Macropore für Überraschung gut
Der Anlegerbrief
Nach Ansicht der Börsenkenner von „Der Anlegerbrief“ ist Macropore (WKN 940682) immer für eine Überraschung gut.
Das Unternehmen aus der amerikanischen Wachstumsregion Orange County, Kalifornien hätte noch bis vor wenigen Monaten für Skepsis gesorgt. Doch nach mehreren Zulassungen in Rekordzeit und infolge eines erfolgreichen Einsatzes von Macropores Schädel-Implantaten bei siamesischen Zwillingen gewinne das Unternehmen nun langsam das Vertrauen der Anleger.
Schließlich hätte einer der führenden plastischen Chirurgen, Dr. Vincent Yeow, lobend die bedeutende Hilfe des MacroPore OS Protective Sheet bei der Schädelschließung erwähnt. Die resorbierbaren Folien (Sheets) würden sich leicht an die anatomischen Konturen anpassen. Sie seien benutzerfreundlich und würden wegen ihrer Resistenz gegen Infektionen das Abdecken mit Haut ermöglichen.
Rein fundamental müsse sich Macropore noch etablieren. Aber es würden bereits erste Anzeichen genügen, dass die ehrgeizigen Ziele des Unternehmens weiterhin erreicht werden, um eine regelrechte Kursexplosion auszulösen.
Vor diesem Hintergrund empfehlen die Experten von „Der Anlegerbrief“ die Aktie von Macropore leicht überzugewichten.
Gruß, Kollege.
Am Freitag erklärte die amerikanische MacroPore Biosurgery Inc., einen neuen Direktvertrieb innerhalb der USA aufzubauen. MacroPore stellt u.a. eine undurchlässige, bioresorbierbare Folie mit Namen "Surgi-Wrap TM", die speziell für Wundheilungsprobleme nach Operationen entwickelt wurde, her. Hauptsächlich für diese Folie soll der Direktvertrieb aufgebaut werden. Erste Umsätze aus der neuen Möglichkeit werden schon für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres gerechnet.
biotech-pro.de
15.05.2002, 12:05
MacroPore hat die Zahlen für das erste Quartal des Gescäftsjahres 2002 bekannt gegeben. Das Unternehmen erwirtschaftete einen Nettoverlust von US-$ 2,93 Mio., der fast doppelt so hoch ist, wie der Verlust im Vergleichsquartal des Vorjahres (US-$ 1,21 Mio.). Der Umsatz betrug mit US-$ 1,11 Mio. im ersten Quartal nur noch knapp die Hälfte des Umsatzes im Quartal 1/2001.
MacroPore verfügt nach Mitteilung des Unternehmens noch über liquide Mittel in Höhe von US-$ 30,18 Mio. Man ist bei MacroPore noch optimistisch, dass das nächste Quartal eine Wende bringen wird und dass am Ende des Geschäftsjahres ein Gewinn ausgewiesen werden kann.
Die Händler können diesen Optimismus nicht so ganz teilen, die Aktie verlor in Frankfurt und liegt aktuell mit einem Minus von 2,26 % bei 3,90 Euro.
die Anleger honorieren momentan die Zukunftsaussichten erheblich höher als die momentanen Geschäftszahlen.
Der Kurs brach aus einem Dreieck aus und macht anstalten sich um 4€ zu stabilisieren.
Aufgrund der Produktzulassungen bestehen durchaus erheblich gesteigerte Umsätze in Zukunft.
Auch wurde mit dem Aufbau eines eigenen Vertriebsnetzes begonnen.
Dies ist der erste Schritt zur Abkopplung von Medtronic.
Die enge Vernetzung und die Abhängigkeit von den Vertriebswegen von Medtronic wurden immer wieder bemängelt.
Die ersten Schritte zu einer Trendwende wurden auf jedenfall eingeleitet.
Ob der Weg erfolgreich ist, werden die nächsten 1/2 Bila Bilanzmeldungen zeigen.
mfg,
plasir