Vollständige Version anzeigen : NASDAQ im Blickpunkte
Nasdaq mit schlechter Markttechnik
Sorge um den langfristigen Aufwärtstrend
Am Freitag notierte die amerikanische Technolgiebörse Nasdaq auf einem neuen 2-Jahres-Tiefstand. Der erwartete Kursverfall setzte sich mit einem Minus von 5,4% deutlich durch. Auch weiterhin verspricht die technische Analyse wenig Erfreuliches.
Die Rebound-Bewegung vom kurzfristigen gelben Abwärtstrend hatte den zweiten Abwärtstrend (braun) zum Ziel. Ob die braune Abwärtsgerade, die heute bei 2.010 Punkten liegt, einem erneuten Verkaufsdruck stand halten kann, ist fraglich. Der gelbe Abwärtstrend verläuft nun bei 2.190 Punkten und wird in den nächsten Handelssitzungen weiterhin als Widerstand fungieren.
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Die Zeit der Kurslücken hat begonnen. Erst am Dienstag hat sich eine Notierungslücke aufgetan, die am Donnerstag geschlossen wurde. Am Freitag fand im Bereich zwischen 2.124 und 2.161 Punkten (blau) kein Handel statt. Wie sich der Einfluss dieses Gaps darstellen wird, muss abgewartet werden. Möglich ist, dass sich die Lücke in den nächsten Tagen schließt. Allerdings finden sich hierzu wenig Indizien.
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Die Indikatoren sind nach wie vor negativ. Der 200-Tage-Durchschnitt und der 90-Tage-Durchschnitt deuten auf die Gültigkeit der übergeordneten Abwärtsbewegung hin. Auch der Trendbestimmungsindikator Aroon zeigt auf einen Abwärtsmarkt. Die Verkaufsignale im MACD und im kurzfristigen ProjectionOscillator bestehen weiterhin. Die Umsätze zogen am Freitag etwas an.
Widerstand liegt bei 2.250 Punkten und bei 2.320 Zählern. Die bereits des öfteren genannte 2.000er Marke bietet nun Unterstützung. Darauf folgen die 1.890 und die 1.750 Punkte als Auffangbecken.
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Der langfristige Aufwärtstrend (lila) wurde mit der Bewegung am Freitag leicht unterschritten. Die Linie notiert bei 2.100 Punkten. Aber das ist noch nicht so negativ zu sehen. Selbst der Fall bis auf 2.000 Punkten wäre in diesem Szenario innerhalb der Toleranzgrenze.
Fazit: Erneut sind fallende Kurse zu erwarten. Die 2.000er Marke wird dabei sehr wahrscheinlich angetestet. Ein Halten dieser Zone wäre sehr wichtig. Die Terminkontrakte auf die Nasdaq notieren aktuell deutlich im Minus.
Autor: Stefan Ochsenkühn, 14:16 12.03.01
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Nolli
eb US-Scoop
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vom 12.03.2001
Domino Wirkung
Am Freitag fand die größte Sucker Rallye statt, die es bisher gegeben hat. Nachdem der DOW
JONES INDUSTRIALS sich 4 Tage lang 430 Punkte überzeugend durch und komfortabel über seine
50- und 200-Tage-Durchschnittslinien abgehoben hatte, fiel er mit –213,63 auf 10.644,62 unter
diese kritischen Linien, und damit wurde zum wiederholten Mal das Blut aus den gutbläubigen
Anlegern gesaugt, die letzte Woche aufgrund der Empfehlungen der 3 wichtigsten Brokerhäuser
der USA (MERRILL LYNCH, MORGAN STANLEY und GOLDMAN SACHS) besonders von Guru Abby Joseph
Cohen ihren Aktienanteil voll investierten. Die Empfindsamkeit und Volatilität (= einer der
besten Indikatoren für Crashes) ist jetzt so hoch, daß es leicht mal ausarten könnte. Selbst
der professionelle Anleger hat letzte Woche gelitten, und es dürfte eine Weile dauern, bis er
wieder zurückkehrt. „We are running out of blood in the blood bank to revive this market“
bemerkte treffend Ned Riley, der Chief Market Stratege von STATE STREET BANK. Es bleibt einem
nichts Anderes übrig, als weiterhin negative Erwartungen für die Aktienmärkte zu hegen. Alan
Greenspan ist nicht gewillt, die Leitzinsen weiter zu senken, bis die Steuersenkungen im US
SENAT angenommen werden, auch wenn er – wie 1987 – einen Crash zuläßt.
Letzte Woche wurde von größeren Verkäufen von italienischen Investment-Fonds berichtet.
Angesichts der Unfähigkeit der Aktienmärkte hier einen Boden zu finden trotz der bullishen
Einstellungen der 3 größten Brokerhäusern in den USA dürften jetzt wegen des Window-Dressing
zum Ultimo des 1. Quartals mehrere Investment-Fonds gezwungen sein, vermehrte Verkäufe
vorzunehmen. Dieser Domino-Effekt kann – wie man von dem holländischen Fernseh-Domino weiß –
sehr lange dauern. Dadurch daß letztes Jahr Rekordsummen für Übernahmen von US amerikanischen
Unternehmen durch europäische Gesellschaften investiert wurden, ist ein Domino-Effekt auf
Europa unausweichlich. Angesichts der schwierigen japanischen Situation, deren Finanzkrise
dem Kollaps nahe ist, muß mit einer weltweiten Rezession gerechnet werden.
Nach der ELLIOTT WAVE Chart-Analyse dürfte jetzt die 5. und letzte Verkaufswelle kommen, die
dann zum Sommer in einen 30%-igen Anstieg führen soll. In der Tat wäre ein Wash-Out
begrüßenswert, damit dieses ständige Blutbad endlich ein Ende hat. Übrigens erwartet Ed
Snyder, ein Analyst bei J.P. MORGAN, jetzt besser als erwartete Ergebnisse für NOKIA! Alan
Greenspan wird am kommenden Freitag, dem 16. März 2001, wieder vor dem SENAT FINANCE
COMMITTEE erscheinen, um diesmal über die Handelspolitik zu sprechen. Die nächste
FOMC-Sitzung am kommenden Montag wird von allen mit Ungeduld erwartet.
Einen erfolgreichen Tag wünscht Ihnen
Ihr
Ralph Kaiser
http://www.everybuddystrade.de
************************************************** ********
Die Analysen und Meinungen der EveryBuddy's Trade
Finanzdienstleistungs-GmbH beruhen auf verläßlichen
Quellen, für deren Richtigkeit jedoch keine Haftung
übernommen werden kann.
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euroinvest
12.03.2001, 22:18
Die Aktien des Unternehmens Gilat Satellite Networks befanden sich heute regelrecht im Sturzflug. Das Papier verlor 56% oder $17,75 auf $13,94. Der Spezialist für Satellitennetzwerke veröffentlichte heute seine Zahlen für das vierte Quartal. So betrug der Gewinn 82 US-Cents je Aktie bei einem Umsatz von $175 Mio. Analysten gingen von einem EPS von 83 US-Cents aus.
Zugleich reduzierte das Unternehmen wegen der schwachen Nachfrage die Prognosen für das Jahr 2001. So erwartet Gilat nur noch ein EPS von $1 bei einem Umsatz von $575 Mio. Analysten bei FirstCall/Thomson schätzten bisher das EPS für 2001 auf $2,43.
Das Unternehmen Metromedia Fiber Networks bekräftigte dagegen die Vorhersagen für das Jahr 2001. Es geht von einem Verlust zwischen $145-$155 Mio. aus und erwartet einen Umsatz von $475 Mio. Die Aktien verloren heute 22% oder $1,97 auf $ 7,06
13.03.2001
Nemax 50 unter 2000 Punkten
Bankhaus Reuschel
Der Nemax 50 ist durch die negativen Vorgaben aus Amerika beeinflusst worden, so die Analysten vom Bankhaus Reuschel.
Aufgrund dessen sei der Index erneut unter die psychologisch bedeutende Marke von 2000 Indexpunkten zurückgegangen. Auf eine Stabilisierung des Index könne man hoffen, solange kein Bruch des letzten Tiefs bei 1789 Indexpunkten vollzogen werde. Von Bedeutung sei allerdings weiterhin die Nasdaq. Lediglich wenn dem Nasdaq Composite eine Verteidigung der 2000er Marke gelinge, würde der Nemax 50 vor erneuten Tiefständen geschützt sein.
Nolli
euroinvest
13.03.2001, 11:25
Geht es nach einigen Experten so ist der Verfall des Nasdaq Index noch nicht vorbei. So hat der Hedge Fund Manager Brian Horey Aktien im Wert von 1,5 Mio. US-$ short verkauft. Darunter befanden sich hauptsächlich Technologieaktien. Er setzt also darauf, dass diese Aktien noch weiter fallen werden. Seiner Meinung nach werde die kommende Earningsseason reich an Enttäuschungen sein. Seine Basisstrategie habe sich nicht geändert, jedoch frage er sich nun, ob diese Aktien bzw. Unternehmen einen anhaltenden wirtschaftlichen Abschwung verkraften könnten.
Seitdem 10.März 2000 verzeichnete der Nasdaq Index einen Verlust von 62%. Damit wurde der alte Rekord von 60% aus dem Zeitraum Januar 1973 bis Oktober 1974 übertroffen.
Laurence Tisch, Co-Chairman von Loews Corp., ist der Ansicht, dass man einen Boden beim Index erst nächstes Jahr sehen werde. Denn Bärenmärkte würden nicht auf diese Weise enden, sie würden meistens ein bis zwei Jahre andauern, bis alles vorbei sei, so der Experte.
13.03.2001
Nasdaq Abwärtstrend intakt
Hauck & Aufhäuser
Zumindest für die High-Tech-Werte zeichnet sich eine Wetterverbesserung ab, so die Börsenexperten von Hauck & Aufhäuser.
Nachdem der Index am Freitag bis auf die 2100 Punkte runtergebraust sei, bahne sich im RSI eine Übertreibung an. Und die könne den Index in den nächsten Wochen wieder nach oben bringen. Ein verharren oberhalb der 2100 Punkte sei wahrscheinlich. Von einer generellen Trendwende sei jedoch abzusehen, denn selbst ein Anstieg um 20% ändere nichts daran, dass der Abwärtstrend intakt sei.
Nolli,
kann ich leider so nicht teilen. Die NASDAQ wird in einer technischen Gegenreaktion zwar die 2000 und evtl die 2100 überschreiten, wird aber nicht oberhalb 2100 bleiben, sondern sich auf ein Niveau von ca. 1780 Punkten Ende Aprill befinden.
Datum: 13.03. 14:32 Starke Vorbörse
Volume Leader - bisher meistgehandelte Nasdaq - Aktien aus dem Island ECN als Realtime Snapshot.
Sie können über den Menuepunkt "REALTIMESCREENER" des Godmode Traders diesen Snapshot selbst jederzeit einsehen.
Wichtig in der Tabelle sind das Kürzel der Aktie in der ersten Spalte und dann die prozentuale Veränderung am Ende der Tabelle sowie ein Vergleich des gehandelten Volumens mit den "normal üblichen Volumina" in dem betreffenden Stock.
0 = Durchnummerierung. An erster Stelle steht die Aktie, die am allermeisten gehandelt wurde.
1.) SYMBOL
2.) MKT
3.) SHARES MATCHED
4.) LAST TRADE PRICE
5.) LAST TRADE TIME
6.) OPEN ORDERS
7.) NETCHANGE
8.) PERCENT CHANGE
1 CSCO NM 56,445 18.9375 8:30:14.88 1,528 +0.1250 +0.66%
2 PSIX NM 37,449 0.8750 8:27:12.38 183 -0.1250 -12.50%
3 QQQ AM 30,674 42.4500 8:30:18.25 37 N/A N/A
4 SUNW NM 21,200 17.3750 8:28:58.42 817 +0.3125 +1.83%
5 JNPR NM 15,792 50.1875 8:30:18.51 447 +0.5000 +1.01%
6 ARBA NM 14,456 11.9375 8:29:42.16 392 +0.6250 +5.52%
7 ORCL NM 14,363 15.4375 8:29:39.46 1,134 +0.2500 +1.65%
8 JDSU NM 11,023 23.2500 8:27:22.87 686 +0.3750 +1.64%
9 ERICY NM 7,790 5.9375 8:27:43.56 137 -0.3438 -5.47%
10 CHKP NM 7,565 65.0625 8:27:25.10 175 +0.6250 +0.97%
11 PPRO NM 7,175 10.2600 8:29:46.85 263 +0.2600 +2.60%
12 CMRC NM 6,593 11.4000 8:25:29.32 218 N/A N/A
13 CIEN NM 6,238 54.5000 8:30:18.12 306 +1.1875 +2.23%
14 SEBL NM 5,969 25.3750 8:27:49.15 216 +0.0625 +0.25%
15 INTC NM 5,750 27.9500 8:28:06.65 599 +0.2000 +0.72%
16 BVSN NM 4,800 5.6500 8:26:49.09 315 +0.1188 +2.15%
17 BRCD NM 4,600 28.0960 8:30:00.55 133 N/A N/A
18 WCOM NM 4,260 15.7500 8:30:00.55 316 0.0000 0.00%
19 COVD NM 3,995 1.5625 8:27:45.15 255 +0.0625 +4.17%
20 YHOO NM 3,825 16.7400 8:27:26.53 398 +0.3650 +2.23%
© GodmodeTrader.de
Nolli
Datum: 13.03. 12:29 Nasdaq - neue Übersicht - der GAU
Anbei der Monatschart. Es hat sich in den vergangenen Wochen als sinnvoll herausgestellt vor allen Dingen auf technische Unterstützungen in dieser "groben" Zeiteinstellung zu achten. Der sehr wichtige Support bei 2028 Punkten wurde jedoch in einem großen Schritt nach unten durchbrochen. Weitere Unterstützungen in der Monatseinstellung liegen bei 1750, 1475 und 1343 Punkten.
<IMG SRC="http://212.227.177.52/chart/axe1004.gif" border=0>
Der Wochenchart zeigt weitere Einzelheiten. Zwischenzeitlich hatten wir bekanntlich eine bullishe Haltung auch deshalb wieder eingenommen, weil während einer kurzen Phase charttechnische Unterstützung wieder an Bedeutung erlangt hatten. Dies hat sich seit einiger Zeit jedoch wieder genau in das gegenteilige Extrem verkehrt. Was gestern passiert ist, bedeutet den absoluten GAU. Wie berichtet, handelte es sich bei der Kursrallye von 2250 bis 2850 um einen vorzeitigen Ausbruch aus einer mittelfristigen bullishen Keilspitze. Anschließend erfolgte der Rückfall in die Keilspitze. Gestern brach der Kurs getriggert durch die "Bad news" um Ericsson nun aus der bullishen Keilspitze nach unten aus. Was bedeutet das genau ? Das bedeutet, daß eine extrem bullishe Chartformation nach unten aufgelöst wird ! Dies erklärt auch unser Nachjustieren unserer Einschätzung. Sehen Sie es ruhig als einen Kontraindikator an, aber wir sind wieder in das Lager der Bären gewechselt, wohlwissend, daß der Index bei einer unerwartet guten Nachtichtenlage wieder nach oben explodieren dürfte.
<IMG SRC="http://212.227.177.52/chart/axe1005.gif" border=0>
© GodmodeTrader.de
Nolli, der gestern schon long gegangen ist! http://www.stockboard.de/ubb/biggrin.gif
Nasdaq deutlich fester aber sprunghaft
Die Nasdaq hält sich im frühen Handel zwar deutlich im positiven Bereich, mutet dabei allerdings sehr sprunghaft an. Zwischen Tageshoch und -tief liegen inzwischen gut 50 Punkte. Ein Großteil des Kursaufschwungs geht heute wohl auf das Konto "Technische Gegenreaktion" allerdings spielen auch die schwachen US-Einzelhandelsumsätze eine Rolle. Eine neuerliche Zinssenkung wird damit immer wahrscheinlicher.
Nach 70 Handlesminuten notiert der Nasdaq Combined Composite Index 1,9% im Plus bei 1.959 Zählern. Damit bleibt das Barometer allerdings deutlich unter der Marke von 2000 Punkten. Die Marktteilnehmer stürzen sich heute insbesondere auf die gebeutelten Hightech-Riesen. Cisco und Oracle legen gut 7% zu, bei Sun sind es 6,9%, Dell verteuert sich um 5,9%. Für den Dow Jones geht es 0,3% auf 10.177 Zähler nach oben.
Auch der Neue Markt kann deutlich von der Nasdaq Erholung profitieren. Der Nemax hat sich inzwischen von seinem Tages- und Allzeittief bei 1.846 Punkten knapp 50 Zähler auf 1.893 Punkte verbessert. Es bleibt ein Verlust von 1,77%. Für den Nemax50 der seinen neuen Tiefststand bei 1.717 Punkten markierte ging es inzwischen sogar 68 Punkte nach oben. Dennoch notiert der Index noch 2,5% niedriger als am Vortag.
Platow
Aktien in New York präsentieren sich im Zick-Zack-Kurs
NEW YORK dpa-AFX. Die Standardwerte im Dow Jones haben sich am Dienstag unentschlossen präsentiert. Der Index testete auf einem regelrechten Zick-Zack-Kurs mehrfach die Gewinnzone, stand aber zwei Stunden nach Handelsbeginn mit 0,84 % auf 10.122,79 Punkte erneut im negativen Terrain.
Die Technologie-Börse NASDAQ machte dagegen einen Teil der Vortagesveluste wieder wett: Der NASDAQ Composite Index stieg um 1,14% auf 1.945,27 Punkte. Zwar seien die NASDAQ-Kurse im vergangenen Jahr fast ständig gefallen, trotzdem stünden die Anleger bereit, um auch wieder in Technologie zu investieren, sagte Terry Danish, Stratege bei Investec Ernst & Co. Niemand wolle eine mögliche Trendwende verpassen, ergänzte er.
Einmal mehr drückten Konjunkturdaten auf die Stimmung: Die US-Einzelhandelsumsätze sind im Februar um 0,2 % zum Vormonat gefallen - der erste Rückgang seit November letzten Jahres. Ohne Autoverkäufe seien die Einzelhandelsverkäufe um 0,3 % rückläufig gewesen. Die Umsätze blieben hinter den Erwartungen zurück: Die Konsensschätzung unter Wall Street-Analysten hatte einen Anstieg von 0,4 % mit Autoverkäufen und 0,2 % ohne Autoverkäufe vorhergesagt.
Nach einem Vortagesverlust von beinahe 10 % verbuchten die Anteilsscheine von General Electric ein Plus von 5,18% auf 41,65 USD. Das Unternehmen hatte am Morgen bestätigt, dass es den von Analysten prognostizierten Gewinn pro Aktie von 30 Cent erwirtschaften werde. Außerdem untermauerte GE seine zweistelligen Wachstumsziele für das laufende Jahr.
Die Aktie von Flugzeughersteller Boeing legten um 2,16% auf 62,32 USD zu, nachdem die Investmentbank Goldman Sachs den Titel in seine Empfehlungsliste aufgenommen hat.
Der amerikanische Einzelhandelsriese Kmart Corp. hatte vor Börsenbeginn Bilanzzahlen vorgelegt: Im vierten Quartal 2000 hat Kmart ein Ergebnis je Aktie von 48 US-Cent erwirtschaftet nach 77 US-Cent in der Vorjahresperiode. Gleichzeitig habe sich das Ergebnis je Aktie vor Sonderposten von 1,22 USD auf 47 US-Cent reduziert. Kmart verloren daraufhin 1,09% auf 9,05 USD.
An der NASDAQ sorgten vor allem Cisco, Sun Microsystems und Oracle für eine verhalten freundliche Stimmung: Nachdem der Netzwerkspezialist Cisco am Montag zum ersten Mal seit mehr als zwei Jahren billiger als 20 USD waren, erholte sich die Aktie am Dienstag und legten um 4,65% auf 19,6875 USD zu. Halbleiterhersteller Sun Microsystems Inc.stiegen um 4,76% und kosteten 17,875 USD. Die Oracle-Aktien gewannen 4,94% auf 15,9375 USD.
HANDELSBLATT, Dienstag, 13. März 2001
euroinvest
13.03.2001, 21:01
An der Nasdaq haben sich heute wieder erste Schnäppchenkäufer eingefunden, nachdem der Technologieindex am gestrigen Tage das erste Mal seit Dezember 1998 unter die psychologisch wichtige 2000-er Marke gerutscht war.
Gegenüber dem All-Time-High vom 10.03.2000, das bei 5048 Punkten liegt, hatte der Nasdaq damit über 62% verloren. Das ist der größte Verlust aller Zeiten seit Bestehen der Nasdaq, gefolgt von einem 59,9%-igen Abfall im Bärenmarkt von 1973-1974.
"Der Markt war krass überbewertet vor einem Jahr und hat nun vernünftige Bewertungsniveaus erreicht, doch sind wir immer noch davon entfernt, ihn jetzt als "billig" zu bezeichnen", sagte James Oberweis, der 300 Mio $ verwaltet.
"Die Psychologie der Anleger hat sich in letzter Zeit sehr zum Pessimismus gewandelt. Vor einem Jahr herrschte noch die Ansicht vor, daß man Marktführer zu jeder Zeit bei jedem Pullback kaufen konnte, da es nur eine Frage der Zeit sei, wann neue Höchststände erreicht würden. An dieser Ansicht hat sich nun einiges geändert", fügte er hinzu.
Wie viele andere bleibe er vorsichtig, solange kein endgültiger Boden gefunden ist.
"Die Kraft im Hintergrund, die die Märkte bewegt, ist der wirtschaftliche Abschwung", erklärte Peter Coolidge von Brean Murray & Co. "Solange nicht klar ist wie Tief das Tal der Rezession sein wird, werden wir den Abwärtstrend an den Märkten nicht überwinden können", führte er weiter aus.
Aktuell befindet sich der Nasdaq mit 2,72% im Plus bei 1975 Punkten. Bevorzugt werden die Blue Chips der New Economy, die in den letzten Tagen auf neue 52-Wochen-Tiefs gefallen sind. Cisco Systems können um fast 10% auf 20,7$ zulegen, Sun Microsystems gewinnen über 10% auf 18,9$, auch EMC steigt 10% auf 33,2$.
Erholte US-Börse verhindert einen neuen Kurssturz
FRANKFURT (rtr/ddp) Die fester tendierende US-Wachstumsbörse Nasdaq hat den deutschen Aktienmarkt am Mittwoch vor einem Absturz bewahrt.
Dennoch büßten die Börsenwerte der im Deutschen Aktienindex (Dax) gewichteten Konzerne rechnerisch vorübergehend mehr als 50 Mrd E ein. Am Dienstagabend waren die 30 so genannten Blue Chips nach Angaben der Deutschen Börse AG noch mit einer Marktkapitalisierung von insgesamt 825 Mrd E aus dem Handel gegangen. Nachdem der Dax gestern in der Spitze um mehr als 5% abgestürzt war, sank dieser Wert zwischenzeitlich auf 775 Mrd E.
Seit Jahresbeginn büßten die 30 größten börsennotierten deutschen Unternehmen zusammengerechnet 13% ihres Wertes ein. Noch viel gravierender ist der optische Wertverlust am Wachtums- und Technologiesegment Neuer Markt, der im Vergleich zum Rekordmonat März des vergangenen Jahres sogar um rund 80% einbrach.
Die deutsche Börse machte gestern einen Teil der schweren Anfangsverluste wieder wett. Nach Aussage von Marktteilnehmern belasteten die zunehmend pessimistischen Konjunktur-Szenarien den Markt. Von den 30 Standardwerten verzeichneten nur Infineon nennenswerte Gewinne. Starke Verluste erlitten die Aktien der Automobilbauer. BMW und VW fielen deutlich zurück. MAN und Daimler-Chrysler ging es kaum besser. Als Grund für den Rückschlag wurden die am Vortag veröffentlichten schlechten Zulassungszahlen der Branche in Europa genannt.
Die Bankenwerte tendierten ebenfalls unerfreulich, nachdem die Investmentbank Goldman Sachs am Morgen die Gewinnschätzungen für die europäische Bankenbranche gesenkt hatte.
waz.de
Besonders Auto- und Bankentitel verloren
Dax und Nemax im Sog der Wall Street weiter schwächer
Die deutschen Aktien haben am Mittwoch nahtlos an ihre Verluste der vergangenen Tage angeknüpft und ihre Zitterpartie fortgesetzt. Am Abend stand das Börsenbarometer im Sog einer schwächeren Wall Street mit 3,11 % auf 5777 Punkten.
dpa FRANKFURT/MAIN. Der Nemax50 mit den wichtigsten Neue-Markt-Werten markierte einen Tiefststand nach dem anderen und stand zuletzt bei 1670 Zählern - einem Minus von 4,84 %. Die 70 mittelgroßen Werte im MDax büßten 2,18 % auf 4505 Euro ein.
Besonders Auto- und Bankentitel verloren im Tagesverlauf stärker als der Gesamtmarkt. Die Aktie von BMW führte mit einem Verlust von 6,17 % auf 35,56 Euro die Liste der Dax-Verlierer an. Unter den wenigen Dax-Gewinnern fanden sich mit Infineon Technologies und SAP zwei Technologietitel: Während die Siemens-Halbleitertochter 1,91 % auf 39 Euro anstieg, verbesserte sich die SAP-Aktie um 0,35 % auf 142 Euro.
An der Wall Street rutschten die beiden wichtigen Leitindizes Dow Jones Industrial und NASDAQ Composite wieder unter die für die meisten Marktteilnehmer wichtigen Marken von 10000 und 2000 Punkten. Der Dow stand zuletzt mit 3,22 % bei 9960 Zählern im Minus, während die NASDAQ mit einem Minus von 2,70 % auf 1960 Zähler fiel. Die Börsen in Paris und London schlossen sich dem weltweiten Abwärtstrend an den Börsen an. Der EuroStoxx50 an der Seine büßte am Abend 1,53 % auf 4120 Punkte ein.
HANDELSBLATT, Mittwoch, 14. März 2001
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börse-go
euroinvest
14.03.2001, 22:21
Geht es nach der Analystin Elizabeth Mackay von Bear Stearns, so befinde sich der Markt kurz davor den Boden zu finden. Es seien zwar die Signale immer noch nicht eindeutig, da die Analysten weiterhin auf sehr hohe Umsätze warten würden.
So sei man bei Bear Stearns der Meinung, dass es, wenn dies jetzt die ersten Schritte der Bodenbildung wären, zu spät wäre in defensive Aktien umzuschichten, so Mackay. Wenn der Markt wieder nach oben tendieren würde, so wären nach Ansicht Mackays die Finanzaktien und die zyklischen Wachstumswerte, diejenigen Papiere die den Aufschwung anführen würden. Dagegen würden Techwerte eine weitere Bärenmarktrallye erleben.
euroinvest
14.03.2001, 22:24
Der Aktienstratege Steve Galbraith von Morgan Stanley glaubt, dass der Aktienmarkt mehr denn je mit der US-Wirtschaft korreliere. Dazu betonte er, dass 85% der Amerikaner, die mehr als 50.000 US-$ jährliches Einkommen haben, Aktien besäßen. So gäbe es seit 1996 eine Korrelation von 70% zwischen der Performance des Nasdaq Indexes und den Einzelhandelsumsätzen. Dagegen betrug diese Korrelation im Zeitraum von 1972 bis 1996 nur 3%.
Dies weise darauf hin, dass wenn sich der Nasdaq bewege, sich auch der Verbraucher in die Geschäfte bewege. Er empfahl Vorsicht im Finanzsektor, aber er sieht Chancen im Energie- und Pharmasektor.
euroinvest
14.03.2001, 22:32
Der Nasdaq Composite rutscht erneut unter 2.000 Punkte. Der einzige Trost, den Anleger von Technologie-Aktien haben, ist, dass der Dow Jones noch kräftiger abschmiert. Gründe sind der crash-artige Börsenauftakt am Mittwoch in Europa und die Finanzkrise japanischer Banken.
Der Nasdaq Composite verliert bis kurz vor Börsenschluss 40 Punkte oder 2,0% und steht bei 1.975 Zählern. Die Umsätze sind relativ hoch.
„Bisher haben wir eine Abwärtsbewegung im Technologie-Sektor gesehen. Der Rest des Marktes dagegen lief noch relativ gut“, meint John Forelli von Independence Investment Associates in Boston. Nun reagieren auch die Standardtitel aus Dow Jones und S&P-Index auf die schwächelnde Wirtschaft.
Tageschart Nasdaq Composite
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Dabei hat die New Yorker Börse deutlich auf die abstürzenden Börsen vom Vormittag in Europa reagiert. Der Dax lag zeitweise mit 5% im Minus, der Neue Markt war fast zweistellig in den roten Zahlen. Obwohl wirklich wichtige Nachrichten ausblieben, zeigt die Situation, dass die Investoren nach wie vor extrem nervös sind. Keiner ist bereit, einen Crash nach altem Muster – also tagelang stark fallende Kurse – zuzulassen. Schnell fallende Kurse werden im Tagesverlauf meist wieder abgefangen. Doch das reicht nicht, um die Börsen zu stabilisieren. Dazu kommen Berichte, denen zu Folge japanische Großbanken in aktuten Finanzproblemen stecken
Biotech-Aktien laufen verhältnismäßig gut, da Anleger, wie so oft, aus den unsicheren Technologie-Werten fliehen und umschichten. Der Amex-Biotech-Index liegt kurz vor Börsenschluss mit 0,1% im Plus. Dem Markt fällt immer deutlicher auf, dass vom Biotech-Sektor praktisch keine schlechten Nachrichten kommen. Die schlechte wirtschaftliche Lage berührt das Geschäft mit den Genen kaum. Diese Aktien haben ihre beste Zeit noch vor sich.
Chipwerte geben nur geringfügig nach, Software- und Internettitel bieten das gewohnte Bild. Nach den Gewinnen am Dienstag setzen sofort Gewinnmitnahmen ein. Erneut verlieren die Business-to-Business-Werte Ariba und Comerce One mit 5% bzw. 8% überdurchschnittlich. Der Netzwerkausrüster Cisco büßt knapp 5% ein bei extrem hohen Umsätzen. Gerade hier zeigt sich, dass Bullen und Bären gleichermaßen am Ruder sind, die Bären aber – noch – die Oberhand behalten.wo
ANALYSE/Stuttgarter Bank: Nasdaq-Ziel 2.600 Punkte (14.3.)
Die Nasdaq hat weitere wichtige Unterstützungslinien und zusätzlich die psychologische Marke von 2.000 Punkte nach unten durchbrochen. Die Situation hat sich von dieser Seite extrem eingetrübt, sagt Analyst Thomas Theuerzeit von der Stuttgarter Bank am Mittwoch. "Mit den letzten zwei Tagen ist bereits früher als erwartet unser Worst-Case-Szenario eingetreten - der Verfall auf 1.800 Punkte", so der Analyst. Zur Zeit tauche der Nasdaq-Index in ein breites Unterstützungsbündel ein, das sich zwischen 1.747 und 1.931 Punkten erstrecke. Finde der Index dort einen Boden, so werde ihn die technische Erholung zunächst lediglich in den Bereich bis maximal 2.300 Punkte führen können.
"In einer breiter angelegten Erholung trauen wir dem Index aus heutiger Sicht nicht mehr die 3.000 Punkte zu. Wir revidieren unser Ziel daher auf 2.600 Punkte", erklärt Theuerzeit. Das Chance-Risikoverhältnis sei negativ, so dass keine Longpositionen eingegangen werden sollten. Die markttechnische Situation zeige, dass sämtliche analysierten Indikatoren im überverkauften Bereichen notierten und damit nach wie vor eine technische Gegenbewegung indizierten. +++ Michael Lang
vwd/14.3.2001/ml/mn
Nolli
eb US-Scoop
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vom 15.03.2001
Hohe Volatilität ist ein Zeichen für Marktumkehr
Zusätzlich zu den in den letzten Tagen erwähnten bullishen Einstellungen der 5 großen Brokern
(Edward Kerschner von UBS WARBURG, David Bowers von MERRILL LYNCH, Jay Pelosky von MORGAN
STANLEY, Abby Joseph Cohen von GOLDMAN SACHS und Greg Smith von PRUDENTIAL SECURITIES)
gesellten sich gestern die Kommentare von Christine Callies, Chief US Investment Strategist
von MERRILL LYNCH, die in den nächsten Tagen einen Selling Climax erwartet, und von Elizabeth
Mackay in der gleichen Funktion bei BEAR STEARNS, die von einer Wash-Out Phase am Ende dieses
Bear Markets spricht. Wenn soviel Gurus von einem Ende sprechen, warum kommt es nicht?
Die US-amerikanischen Zeitungen flehen Alan Greenspan auf den Titelseiten an, sofort zu
handeln. MERRILL LYNCH hat gestern eine ganzseitige Anzeige in allen wichtigen Tageszeitungen
der USA mit einem knappen Text „The Storm before the Calm“ u.a. vorausgesagt, daß
wahrscheinlich eine Leitzinssenkung am kommenden Montag von 0,50 kommt und daß die
Wirtschaftsbelebung im vierten Quartal sich auswirken dürfte. An seinen letzten Auftritten
vor dem SENAT und dem HOUSE OF REPRESENTATIVES hat Greenspan noch ablesen können. Man dürfte
annehmen, daß sein Augenlicht trotz seines hohen Alters von 75 Jahren in so kurzer Zeit nicht
nachgelassen hat. Greenspan sagte während seiner Testimonies auch, daß er sofort handeln
würde. Warum handelt er nicht?
Neben diesen vielen marktschreierischen Kaufempfehlungen gibt es einen verläßlichen
Indikator, der in steigenden wie in fallenden Märkten eine Marktumkehr andeutet. Das erste
Mal, als ich Volatilitäten berechnet hatte, war 1987. Seinerzeit gab es noch keine
Volatilitätsberechnungen von BLOOMBERG oder der Börsen. Ich mußte umfangreiche Listen in
Lotus 1-2-3 erstellen, in denen ich mit Hilfe der mathematischen Formel der Normalverteilung
die Volatilitäten für die verschiedenen Werte der zukünftigen SOFFEX berechnete, an deren
Aufbau ich beteiligt war. Von Januar bis Oktober 1987 stieg z.B. die Volatilität für die
Aktie ZÜRICH VERSICHERUNG von 10 auf 100, und am 16. Oktober 1987 hatten wir den Crash auf
höchstem Niveau, der offiziell Meltdown 87 heißt. Übrigens hat Alan Greenspan diesen Crash
auch schon zugelassen. Die steigende Volatilität war also ein deutlicher Indikator für eine
Marktumkehr in jenem Falle nach einem steigenden Markt.
Beim Mini-Crash 1989 war die Vola übrigens auch der verläßliche Indikator. In diesem
Mini-Crash, der hauptsächlich durch den NIKKEI ausgelöst wurde, mußte man seine Short
Positionen an dem Tag selbst sofort eindecken und sofort wieder lang gehen, denn es war eine
V-förmige Reaktion, ganz im Gegensatz zu dem Meltdown 87, dem eine L-förmige Reaktion folgte.
In unserem heutigen Falle sind wir am Ende eines fallenden Marktes, und gestern sind die
Volas selbst für die NASDAQ 100 und S&P 100 Optionen auf über 80 gestiegen. Die Marktumkehr
steht daher unmittelbar bevor. Wahrscheinlich trifft sie zusammen mit dem Verfalltag am
kommenden Freitag und der wahrscheinlichen Leitzinssenkung am kommenden Montag. Die
augenblicklich sehr hohen Volatiltitäten machen auch die Absicherungen kurz vor der Wende
außerordentlich teuer. Der überraschende Anstieg des NIKKEI INDEX heute Morgen mit + 309,24
auf 12.152,83 könnte schon ein Vorbote gewesen sein.
Einen erfolgreichen Tag wünscht Ihnen
Ihr
Ralph Kaiser
http://www.everybuddystrade.de
redsnapper
15.03.2001, 21:56
Bullenverbrennung
War schon beeindruckend, wie das ganze letzte Jahr über die Zeichen des Verfalls immer deutlicher wurden, die Nasdaq Unmengen von Kleinanlegerkapital auffrass, aber alle nur warteten, das es wieder raufgeht, und mit hysterischen Rallies immer wieder frisches Kapital der Vernichtung Preis gaben.Vernichtung?Besser Umverteilung, denn für die Professionellen muß 2000 ein Bombenjahr auf der short Seite gewesen sein.Da standen sie ja auch gut, solange alle enthusiastisch nachkauften, und die Meinung der Mehrheit sich nur langsam wandelte.Der Jahreswechsel 00/01 war für mich dann ein Zeichen, das sich was ändert, weil Tiefpunkte leicht Käufer großer Volumen fanden.Die folgenden Bullenekstasen wurden dann wieder leicht kaputt verkauft, was allen, die langfristig long interessiert sind, nur Recht sein kann!Erst wenn der letzte Stier raus geputzt ist, lohnt sich der große Einstieg...
Stimmungsmässig dürfte wohl fast alles eingepreist sein, wenn schon der Untergang Japans bemüht werden muß...
Allerdings glaube ich, das die Verkäufer noch böse Dinge tuen werden, vielleicht die NAZ auf 1600 drücken(ist ja auch nicht soweit, wenn man von 5500 kommt), aber eigentlich ist der neue Trend schon unterwegs.
Ich glaube, das bei 2000 +/- 200 ein Boden gefunden wird.
euroinvest
16.03.2001, 02:12
Die Tatsache, dass Nokia trotz einer Umsatzwarnung seine Gewinnprognosen einhalten will, bewirkt, dass der Telekomsektor in Amerika deutlich zulegt. Trotzdem fällt die Nasdaq nach einem starken Auftakt immer weiter ab und schließt erneut unter 2.000 Punkten.
Der Nasdaq Composite beendet den Handel mit 1.941 Punkten, das sind 31 Punkte oder 1,6% weniger als am Mittwoch. Mit Abstand Umsatzspitzenreiter ist, wie schon vergangenen Tagen, der Netzwerkaustatter Cisco Systems.
Telekomaktien legen deutlich zu, nachdem der finnische Handy-Produzent Nokia gleichbleibenden Gewinn trotz geringerer Umsätze erreichen will. Das zeigt Anlegern, dass das Einsparpotenzial in der Produktion in diesem Sektor offenbar enorm ist. Kein zu unterschätzender Faktor angesichts der wirtschaftlichen Schwäche derzeit. Worldcom legt 9% auf 18$ zu. Die überregionale Telefongesellschaft profitiert darüber hinaus von Übernahmegerüchten. Auch der Konkurrent Bell South sieht sich nach geeigneten Unternehmen um.
Oracle verliert rund 8% auf unter 15$. Der zweitgrößte Softwarehersteller nach Microsoft veröffentlicht nach Börsenschluss Quartalszahlen, die nicht allzu rosig ausfallen dürften. Erst vor zwei Wochen hat der Konzern seine Umsatz- und Gewinnprognosen nach unten korrigiert. Microsoft schließt nach einem größtenteils positiven Handel doch noch bei 53,50$ mit einem leichten Minus von 0,9%. Ein anderer Softwareproduzent, nämlich Intuit, geht um rund 30% in die Knie. Eine Gewinnwarnung des Produzenten von Finanzhilfs-Programmen für kleine und mittelständische Betriebe bekommt den Sparzwang der Wirtschaft zu spüren. Bemerkenswert sind die extrem hohen Umsätze von Inuit heute an der Börse: Sie betragen das elffache des Durchschnitts
Der Chiphersteller Rambus stürzt um 29% auf 25,10$ ab. Ursache ist ein Patenstreit vor Gericht, wodurch die Produktion erschwert werden könnte. Der Philadelphia-Halbleiter-Index schließt daraufhin 6% schlechter als am Vortag.
Nasdaq schafft den Sprung über die 2000er-Marke nicht [15.03.2001 - 22:47]
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Die US-Technologiebörse Nasdaq präsentierte sich heute leicht schwächer. Nach einem freundlichen Start in den Handel gelang es dem Markt nicht, die guten Vorgaben aus Europa für weitere Kursgewinne zu nutzen. Nach einer zwischenzeitlichen Erholung auf über 2.000 Punkte fiel die Nasdaq im späten Handel wieder zurück und musste den Handel sogar unter Vortagesniveau beenden. Händler sprachen von anhaltend schwacher Nachfrage, wenn auch das erreichte Kursniveau bei dem ein oder anderen Wert zum Einstieg lockt.
Die Nasdaq verlor heute 31,38 Punkte oder 1,6% auf 1.940,71 Zähler. Das Tageshoch sahen wir bei 2.030,73 Punkten, das Tagestief wurde bei 1.939,38 Zählern erreicht.
Auf der Gewinnerseite fanden sich heute die Aktien der Telekommunikations-Ausrüster. Hintergrund waren hier positive Analystenkommentare, die die Aktien als nun unterbewertet bezeichneten. Positive Vorgaben lieferte heute aber auch der finnische Handyhersteller Nokia (870737), der bereits im europäischen Handel für Kursgewinne in der Branche sorgte. So erwartet der Weltmarktführer zwar wie seine Konkurrenten ein schwächeres Umsatzwachstum im ersten Quartal, Nokia (870737) behielt jedoch seine Gewinnprognosen aufrecht. Analysten zeigten sich positive überrascht und empfahlen den Wert wieder zum Kauf. An der Nasdaq legte heute Lucent Technologies (899868) 2 Cents oder 0,2% auf 11,04 USD zu, die kanadische Nortel Networks (862017) kletterte um 53 Cents oder 3,5% auf 15,90 USD, Ciena (905348) erholte sich um 1 3/8 USD oder 2,6% auf 54 3/4 USD und 3Com (868840) verbuchte einen Kursgewinn von 3/8 USD oder 6,3% auf 6 3/8 USD.
Einen Kursrutsch sahen wir heute bei der Aktie von Intuit (886053). Der Marktführer auf dem Gebiet Finanzsoftware senkte auf einer Pressekonferenz seine Umsatz- und Gewinnerwartungen für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres. So rechnet das Unternehmen nur noch mit Umsätzen von 425 Mio. bis 450 Mio. USD. Die durchschnittlichen Analystenerwartungen hatten bislang bei 467,5 Mio. USD gelegen. Auch für das gesamte Geschäftsjahr korrigierte Intuit (886053) seine Prognosen nach unten. Neben schwächeren Verkaufszahlen begründete das Unternehmen den Umsatzrückgang auch mit niedrigeren Werbeeinnahmen auf seiner Internetseite. Die Aktie von Intuit (886053) brach heute um 12 7/16 USD oder 29,4% auf 29 13/16 USD ein.
Im schwachen Umfeld der Nasdaq musste heute auch die Internetbranche weitere Kursverluste in Kauf nehmen. Der I-Index verlor 2,21 Punkte oder 1,2% auf 186,03 Zähler. Die Unsicherheit im Markt ist unverändert gross. Zudem kann gerade im Internet-Bereich noch einiges auf uns zukommen, so ein Analyst. Firmenzusammenbrüche dürften sich weiterhin belastend auf die Entwicklung der gesamten Branche auswirken. Wenig betroffen dürfte hiervon AOL Time Warner (502251) sein, die durch die Fusion unabhängiger vom Internet geworden sind. So sieht dies auch die Börse und so gewann die Aktie heute 35/64 USD oder 1,4% auf 40 19/32 USD. Abwärts ging es hingegen bei der Internet-Beteiligungsgesellschaft CMGI (898138). Die Papiere büssten 9/32 USD oder 8,6% auf 3 USD ein. BroadVision (901599) gaben 7/16 USD oder 7,7% auf 5 7/32 USD ab, während der Internet-Buchhändler Amazon.com (906866) mit einem Kursgewinn von 3/8 USD oder 3,5% auf 11 USD zu einer Erholung ansetzte.
Thomas Siebel, der Gründer und Unternehmenschef des Softwareriesen Siebel Systems, gab heute seine Einschätzung hinsichtlich des Nasdaq-Crashes bekannt.
Danach hat der Markt seinen Boden noch nicht gefunden und hängt weiter in der Luft.
"Wir werden dies durchstehen. Haben wir schon den Boden für den Technologiemarkt gesehen? Wir sind noch nicht in der Nähe.Erst wenn wir alle in wilde Panik verfallen werden wir ihn erreicht haben, aber noch ist es nicht soweit", erklärte er Analysten und Investoren seine bearishe Einschätzung.
"Ich warte auf den Zeitpunkt, an dem mir die Anleger schwören, nie mehr in ihrem Leben Technologieaktien besitzen zu werden. Dieser Tag wird kommen und er wird uns die Chance unseres Lebens bereiten", erzählte er auf der Spring Internet World Konferenz in L.A.
Wie andere Unternehmenslenker, so auch John Chambers von Cisco Systems, glaubt auch Siebel, daß das Kursgemetzel an den Hightechbörsen in die nächste Runde gehen wird und die Gewinnwarnungen weiter gingen.
"Es ist schon sehr schrecklich was sich da abspielte in den letzten Monaten, aber es wird noch schlimmer kommen", hämmerte er weiter auf die besorgten Anlegergesichter ein.
Und während einige Marktbeobachter "nur" an eine Rezession in den USA glauben, sei Siebel davon überzeugt daß wir eine globale Rezession erleben werden, die einige Zeit anhalten werde.
Dennoch werde die Informationstechnologie auch in Zukunft eine große Rolle spielen, fügte Siebel hinzu. Sein Unternehmen Siebel Systems wolle dabei weiter die erste Geige spielen, zumal man bislang als eines der wenigen Unternehmen des Hightechsektors noch keine Gewinnwarnung veröffentlicht hat.
Dabei solle es auch bleiben. "Wir stehen nach wie vor zu unseren Zahlen", erklärte Siebel. "Während Konkurrenten wie Oracle massenhaft Leute entlassen, stellen wir neue ein, unser Geschäft floriert".
Analysten zeigten sich in letzter Zeit trotzdem besorgt über die Entwicklung im CRM-Bereich, in dem Siebel Systems führend ist. Es sei nur eine Frage der Zeit, wann auch Siebel Systems seine erste Gewinnwarnung veröffentlichen werde, lautet der Grundtenor.
Heute können sich die Aktien des Softwareunternehmens dem Abwärtstrend nicht entziehen und stürzen über 10% auf das alte 52-Wochen-Tief bei 25,75$.
© GodmodeTrader.de
Nolli
Ausblick: Die Woche am Neuen Markt (NASDAQ)
Eine Chance auf eine technische Erholung am Neuen Markt sieht der Charttechniker Klaus Tafferner von Concord Effekten. Es sehe so aus, als wolle die Nasdaq einen Boden ausbilden, sagt Tafferner. Dieses Szenario gewinne an Wahrscheinlichkeit, wenn es dem Nasdaq-Index gelingen sollte, wieder über die Marke von 2.028 Punkten zu klettern. Die starke Unterstützung bei 1.870 Punkten sollte an der US-Technologiebörse halten, meint der technische Analyst.
Eine Gegenbewegung am Neuen Markt könne den Nemax 50 bis auf 2.200 Punkte treiben. Dies werde sich aber wohl nicht in einer einzigen Woche vollziehen. Eine Chance auf eine Trendwende bestehe jedoch nicht - weder für den Neuen Markt noch für die Nasdaq. Eine technische Erholung sei alles, worauf man hoffen könne.
Aus dem Handel heißt es, daß es nach den kräftigen Kursverlusten in der kommenden Woche zu einer Gegenbewegung kommen könnte, die den Nemax 50 bis in den Bereich von 1.850 Punkten treiben könnte. Eine Zinssenkung in den USA am Dienstag um 50 Basispunkte sei bereits in den Kursen enthalten und dürfte keinen Effekt haben. Falls die Zinssenkung kräftiger ausfalle, könnten dies einige Marktteilnehmer ebenfalls negativ interpretieren und davon sprechen, daß nun die Phantasie aus dem Markt sei.
Daneben werden vermutlich wieder die von einer Vielzahl von Unternehmen vorgelegten Bilanzen für Kursbewegungen sorgen. Das Zahlenwerk von Medion sollte nicht enttäuschen, heißt es. Der Wert werde in der neuen Woche vermutlich sogar zulegen. Kurschancen werden zudem auch Aixtron und Singulus eingeräumt Am Dienstag läd Gauss zur Pressekonferenz, am Mittwoch ist die Bilanzpressekonferenz von Teldafax angesetzt. Am Donnerstag soll die Bilanzpressekonferenz von TelesensKSCL stattfinden. Der Wert hatte bis Freitag bei vergleichsweise hohen Umsätzen bereits massiv abgegeben. Händler befürchten daher eine negative Überraschung. Börsengänge stehen in der kommenden Woche am Neuen Markt nicht an.
instock.de
NASDAQ Schluss: Erneute Einbrüche - Oracle und Compaq ziehen Index nach unten
16.03.2001 23:24
NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Technologiebörse NASDAQ hat die Woche am Freitag
mit starken Verlusten beendet. Gegen 16.30 Uhr brach der alle Werte umfassende
Composite-Index auf seinen bisherigen Tiefpunkt in diesem Jahr ein
und notierte bei 1.877,69 Punkten. Bis zur Schlussglocke holte das
Börsenbarometer wieder etwas auf und notierte bei minus 2,58% auf 1.890,61
Punkte. Der Blue Chip-Index NASDAQ 100 verlor 2,98% auf 1.647,39
Zähler.
Die Veröffentlichung enttäuschender Bilanzzahlen von Oracle
und Compaq hätten am späten Nachmittag einen
Ausverkauf der Halbleiterwerte ausgelöst, sagten Händler. Zudem habe der heutige
"Hexensabbat" (dreifacher Verfallstag für Terminkontrakte) für einen volatilen
Handel gesorgt, sagte Aktienstratege Peter Cardillo von Westfalia Investments.
Die Veröffentlichung von US-Wirtschaftsindikatoren hat nach Auffassung von
Cardillo ebenfalls zur Instabilität der Technologiebörse beigetragen. Der
Verbraucherpreisindex (PPI) habe im Rahmen der Erwartungen gelegen, während der
Verbrauchervertrauensindex höher als erwartet ausgefallen sei.
Die Aktien des Halbleiter-Herstellers Oracle traten
eine Talfahrt an, nachdem das Unternehmen eine Gewinnwarnung für das vierte
Quartal herausgegeben hatte. Der Titel verlor 4,26% auf 14,06 USD und riss auch
die anderen Halbleiter- und Sofwarewerte mit nach unten. KLA-Tencor
gaben 6,37% auf 38,56 USD ab, Novellus Systems
verloren 5,08% auf 40,88 USD und Rambus brachen um 34,41%
auf 15,80 USD ein. Rational Software sanken um 8,96% auf
20,32 USD.
Der Biotechnolgie-Sekor musste kurz vor dem Wochenende ebenfalls starke
Verluste einstecken. Millenium Pharmaceuticals führten die
Verliererliste der NASDAQ 100-Werte an und gaben 16,26% auf 23,50 USD ab.
Abgenix brachen um 14,49% auf 18,81 USD ein und Human
Genome Sciences verloren 8,76% auf 44,94 USD.
Die Kommunikations- und Telekomwerte mussten nach den gestrigen Zugewinnen
erneute Einbrüche erleben. XO Communications verloren
11,96% auf 10,13 USD und Level 3 Communications
verbilligten sich um 2,14% auf 17,18 USD.
Die Aktien des Entwicklers von Software für Internet- und
Printveröffentlichungen Adobe führten mit plus 14,5% auf 28,63 USD die
Gewinnerliste an. Die Investoren maßen der Meldung über eine Reduzierung der
Umsatzprognose für das zweite Quartal offensichtlich keine Bedeutung bei.
Ebenfalls im Plus präsentierten sich die Aktien von Software-Entwickler Micrsoft
sowie einige Werte aus dem Mobilfunkbereich./bl/av
In der abgelaufenen Woche schrieben wir: "Derzeit sehen wir
jedoch eher die Gefahr, dass die 2.000er-Marke nach unten hin
durchbrochen wird." Diese negative Einschaetzung hat sich leider
bestaetigt. So unterschritten die US-Maerkte in der abgelaufenen
Woche saemtliche wichtigen Chart-Marken. Der NASDAQ COMPOSITE
notiert mit Schluss-Stand vom Freitag auf 1.890 Punkten mittler-
weile recht deutlich unter der 2.000er-Marke, der DOW JONES
INDUSTRIAL AVERAGE notierte mit 9.823 Punkten zum Freitag eben-
falls deutlich unter der 10.000er-Marke. Zwar sind bei den
runden Chart-Marken keine besonderen Kauf- oder Verkaufsauf-
traege zu beobachten, viel wichtiger sind diese Chart-Marken
jedoch als psychologische Fixpunkte. Werden diese unterschrit-
ten, faellt eine wichtige Orientierung weg. Vor diesem Hinter-
grund ist es nicht verwunderlich, dass sich die Abwaertsdynamik
mit Unterschreiten dieser Marken meist verstaerkt, so geschehen
letzte Woche. Mittlerweile schloss die NASDAQ die siebte Woche
in Folge auf dem niedrigsten Stand seit 10/98 und auch der DJIA
notiert mittlerweile wieder auf dem Niveau von Maerz 99.
Die Nasdaq hat in der letzten Woche die wichtige Chart-Marke bei
2.000 Punkten signifikant unterschritten, so dass wir uns nun
aus charttechnischer Sicht in einem BEAR-MARKET befinden. Die
2.000er-Marke war der untere SUPPORT des 5-Jahres-Aufwaerts-
trends. Als naechste Unterstuetzung taucht nun die 1.500er-Marke
auf. Auf dieser Hoehe verlaeuft die Unterstuetzung des 10-
Jahres-Aufwaertstrends. Waehrend der DJIA aus charttechnischer
Sicht schon schlimmere Zeiten erlebt hat, weist die NASDAQ
derzeit ihre charttechnisch schlechteste Indikation seit Be-
stehen im Jahr 1971 auf. Zwar ist die Nasdaq so ueberverkauft
wie noch nie zuvor (Stochastik, MACD etc.), dennoch ist daraus
noch kein Kaufsignal ersichtlich. Ein Kaufsignal ergibt sich
erst, wenn die K-Linie die D-Linie ueberschreitet. Derzeit ist
der Abwaertstrend also noch voll intakt. Die nach der Zyklen-
bzw. Wellenbewegungstheorie (Elliot Wave, Fibonacci-Retrace-
ments) fuer Anfang Maerz implizierte Gegenbewegung blieb eben-
falls aus.
Beim DJIA ergibt sich ein aehnliches Bild, nur dass der DJIA
noch lange nicht ueberverkauft genug ist, um aus charttechni-
scher Sicht auf eine schnelle Bodenbildung zu hoffen. Die Slow
Stochastic (10-Jahreschart, mtl.) steht derzeit bei 50 und ist
weiter auf dem Weg nach unten. Ein Rueckschlagspotential besteht
aber bis auf 20, dem 10-Jahres-Tiefststand zu Zeiten des 98er-
Crashs. Sowohl bei DJIA als auch bei der NASDAQ sehen wir
weiterhin ein unguenstiges Chancen/Risiken-Profil. Aufgrund der
immensen Ueberverkauftheit der NASDAQ sind Shortengagements mit
hohen Risiken verbunden, denn technische Gegenreaktionen von
15 % bis 20 % sind jederzeit moeglich. Auf der anderen Seite
verbieten sich Longpositionen aufgrund des intakten Abwaerts-
trends ebenfalls. Daher unsere Empfehlung an strategisch aus-
gerichtete Anleger, vorerst noch eine abwartende Haltung einzu-
nehmen.
Nolli
16.03.2001
Zinssenkung der FED erwartet
Berenberg Bank
Nachdem in den letzten Wochen vor allem Technologietitel massive Kursverluste erlitten, habe sich die negative Stimmung inzwischen auch auf die sog. Blue Chips ausgeweitet, so die Analysten der Berenberg Bank.
Der Dow Jones Index habe am Mittwoch erstmals seit Oktober wieder unter 10.000 Punkten geschlossen. Auslöser hierfür sei vor allem die Angst vor einer Bankenkrise in Japan, nachdem der Nikkei-Index als Folge von Gerüchten über die Zahlungsunfähigkeit der Daiwa Bank auf ein 16-Jahres-Tief gefallen sei.
Als Folge der massiven Kursverluste in den zurückliegenden Wochen würden sich die Forderungen mehren, dass die Notenbanken konzertierte Zinssenkungen beschließen sollten. Ein solcher Schritt sei jedoch nur dann zu erwarten, wenn es extrem schlecht um das weltweite Finanzsystem stehe. Dies sei jedoch nicht der Fall. Die EZB dürfe kurzfristig weiterhin keinen Zinssenkungsbedarf sehen, da sie als Hauptziel die Wahrung der Preisstabilität verfolge.
Die US-Notenbank habe dagegen auch ein Wachstumsziel, so dass man bei der Berenberg Bank davon ausgehe, dass die Fed nächste Woche die Zinsen um 50 Basispunkte senken werde
Nolli
Wochenbilanz fällt sehr düster aus
Hornblower Fischer Morgenbericht
Highlights: Die Wochenbilanz fällt sehr düster aus. Der Salamicrash an den Weltbörsen setzte sich ohne nennenswerte Pause fort, so dass der Nasdaq-Index seit Jahresbeginn nach dem schlechten Jahr 2000 nun schon wieder bereits 24% im Minus liegt. Zudem hat – wie von uns befürchtet – der Dow Jones die riesige mehrjährige Diamantformation nach unten verlassen, was sehr negativ zu werten ist. Als Begründung wird am Markt nachgeschoben, das die notwendigen Gewinnrevisionen nach unten bei den Standardwerten der „Old Economy“ noch nicht in dem Maße fortgeschritten sind, wie im Technologiesektor, so dass viele Werte zu teuer erscheinen. Positive Nachrichten wurden zum Wochenschluss zur Seite geschoben. So lässt der mit minus 0,3% deutlich unter den Erwartungen von plus 0,1% liegende Anstieg des Erzeugerpreisindex (Kernrate) durchaus Raum für weitere Zinssenkungen. Allgemein geht der Markt jetzt von einer US-Zinssenkung um 50 Basispunkten am Dienstag aus. Gespannt wird man den Signalen von Fed-Chef Alan Greenspan zur weiteren Geldpolitik lau-schen. Die Angst vor einer nicht nur weltweiten sondern auch langanhaltenden Konjunkturabschwächung hat an den Börsen panische Züge angenommen. Auch heute erwarten wir in Europa hohe Volatilität und Abgabedruck in vielen Bereichen.
Aktien: Weiterhin bedrohlich
Renten: Saugt Liquidität aus den Aktienmärkten an
Devisen: Euro verliert weiter nachdem die Inflationsdaten für den Euroraum höher waren als erwartet
Nolli
Leicht positiver Trend zeichnet sich ab
Verhaltener Wall Street-Auftakt erwartet
rtr NEW YORK. Für die amerikanischen Aktienbörsen erwarten Händler zum Wochenauftakt eine verhaltene bis etwas festere Eröffnung. Eine Stunde vor Handelsbeginn wurden die wichtigsten US-Trendbarometer, der S&P 500-Future und der Nasdaq-Future etwas höher gehandelt. Der S&P 500-Future lag mit 4,2 Punkten im Plus bei einem Stand von 1 166 Zählern. Der Nasdaq-Future notierte 15 Punkte im Plus bei 1 686 Zählern.
"Wir werden wahrscheinlich entsprechend der Futures etwas höher öffnen", sagte Art Hogan, Analyst bei Jefferies & Co. Im Handelsverlauf könne sich der leicht positive Trend fortsetzen, sagte er weiter. "Es wird einige Marktteilnehmer geben, die auf die US-Notenbankentscheidung wetten werden." Insgesamt werde der gesamte Handel von der Erwartung auf die am Dienstag anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank Federal Reserve geprägt sein. Nach Aussagen von Marktteilnehmern wird damit gerechnet, dass der für Zinsentscheide zuständige Offenmarktausschuss der US-Notenbank die Leitzinsen um 50 oder sogar 75 Basispunkte senkt. Für viele Anleger wäre eine Senkung um lediglich 50 Basispunkte eine Enttäuschung, hieß es. Nach dem überraschendem Anstieg des Verbrauchervertrauens in den USA würden allerdings immer weniger Leute mit einer Zinssenkung um 75 Basispunkte rechnen. Der Zinsentscheid wird für Dienstagabend erwartet.
Nach der Entscheidung der Organisation der erdölexportierenden Länder, die Ölproduktion ab 1. April um eine Million Barrell täglich zu senken, könnten im Handel am Montag die Energietitel interessant werden, hieß es. Viele Unternehmen hatten in den vergangenen Wochen hohe Energiekosten für schlechte Unternehmensergebnisse mitverantwortlich gemacht. US-Energieminister Spencer Abraham hatte die OPEC-Entscheidung am Samstag unter Verweis auf die derzeitige Weltwirtschaftslage als "enttäuschend" bezeichnet.
Am Freitag hatten die New Yorker Aktienmärkte deutlich schwächer geschlossen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte beendete den Handel 2,07 Prozent schwächer bei 9823 Zählern. Der technologielastige Nasdaq-Index schloss 2,56 Prozent niedriger bei 1891 Zählern.
HANDELSBLATT, Montag, 19. März 2001
Größter Verlierer ist der Telefondiensteanbieter Telegate
Nemax fällt auf neues Rekordtief
Die Talfahrt am Neuen Markt hat sich am Montag fortgesetzt. Der Börsenindex Nemax 50 fiel erstmals unter die Marke von 1 600 Zählern.
afp FRANKFURT. Gegen 17.00 Uhr stand das Kursbarometer aus 50 Werten bei 1 591 Punkten. Dies entsprach einem Verlust von rund 1,5 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom Freitag. Größter Verlierer war der Münchner Telefondiensteanbieter Telegate. Die Aktie des Unternehmens verlor über 22 Prozent und stand bei 33,47 Euro (65,46 Mark). Der Deutsche Aktienindex (Dax) gab im Vergleich zum Freitag um 0,7 Prozent nach und stand bei 5 692 Punkten.
Händler verwiesen mit Blick auf die Verluste auf die Furcht vor einem weiteren Nachgeben der US-Technologiebörse Nasdaq, die zuletzt unmittelbar auf die deutsche Technologiebranche durchschlugen. Die Nasdaq hatte im Freitagshandel 2,6 Prozent verloren. Gespannt erwarteten Marktteilnehmer nun die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Dienstag. An den Märkten herrschte Unsicherheit darüber, ob die amerikanische Zentralbank tatsächlich wie erhofft eine Zinssenkung um 0,75 Prozentpunkte beschließen könnte. Analysten sagten weiter fallende Kurse voraus, sollte die Fed den Erwartungen nicht gerecht werden. Eine Zinsveränderung um 75 Basispunte wäre die erste in dieser Höhe seit 1983.
Die US-Aktienmärkte eröffneten am Montagnachmittag mit leichten Kursgewinnnen, die Nasdaq rutschte gegen 17.00 Uhr aber wieder in den roten Bereich.
HANDELSBLATT, Montag, 19. März 2001
20.03.2001
Leitzinssenkung erwartet
EveryBuddy`s Trade
Die Mehrheit der 25 zugelassenen US Treasuries Händler erwartet seit gestern eine Senkung der Fed Target Rate von 75 Basispunkten, was gestern auch in den Preisen der kurzfristigen US Treasuries reflektiert wurde, so die Analysten von „EveryBuddy’s Trade“.
Gestern sei auch der Chef Stratege Tom McManus von Banc of America, der zweitgrößten Bank in den USA, bullish geworden. Angesichts der hohen Erwartungshaltung und des gestrigen starken Anstiegs des Dow Industrials von +135,70 auf 9.959,11 dürften die Aktienmärkte nach der offiziellen Leitzinssenkung um 20:15 Uhr MEZ aufgrund des unverständlichen und letzthin unwahrhaftigen Begleitkommentars zuerst negativ reagieren. Mittelfristig müsse man einräumen, dass sich die 3 überdurchschnittlichen Leitzinssenkungen seit Jahresbeginn schon positiv auswirken dürften. Solle der Maestro nach den starken berechtigten Beschimpfungen in der weltweiten Presse sich jetzt auf einmal als Retter mit einer Leitzinssenkung von mehr als 75 Basispunkten präsentieren, dürfte es ein gewaltiges Short-Covering geben. Die Erwartung der Analysten von EveryBuddy’s Trade liege etwas unorthodox bei -0,625.
Wegen des alljährlichen Spring Breaks für die Politiker und Angestellten am Capitol Hill müsse Präsident Bush mit der Schützenhilfe von Alan Greenspan das Budget mit den eingebauten Steuersenkungen schon bis zum 7. April (also nur noch 17 Kalendertage) anstatt - wie bisher hier berichtet worden sei - bis zum von der US-amerikanischen Verfassung vorgegebenen Datum des 15. April durchgeboxt haben. Von den Demokraten habe Präsident Bush mit seiner bekannten texanischen Höflichkeit nur den auch texanischen Senator Charlie Stenholm überzeugen können, der allerdings schon 1981 für die Steuersenkungen vom Republikanischen Präsidenten Ronald Reagan gestimmt habe. Das heiße, wenn es nochmals eine Enttäuschung auf eine zu zahme Leitzinssenkung geben solle, dürfte diese nur bis zum 7. April dauern. Nach der Genehmigung der Steuersenkungen durch den US Senat sei Alan Greenspan von allen Verpflichtungen befreit.
Im Februar sei das Margin Debt in den USA mit US$ 10,2 Milliarden auf US$ 186,9 Mrd. gefallen. Damit dürften bei denjenigen, die vorher auf Margin gekauft hätten, nun die Sell-outs durchgeführt sein. Auf der anderen Seite sei die Zahl derjenigen, die auf diesem Niveau noch Short gehen, kleiner geworden
Nolli
Institutionelle Investoren haben ihre Anteile an einigen stark gefallenen E-Commerce Werten erhöht, welche völlig volatil bleiben, obwohl solche Investoren wie Investmentfonds Aktien stabilisieren können.
Zum Beispiel haben institutionelle Investoren bei Amazon immer so zwischen 25-30% gehalten, nun ist der Anteil auf 39% gestiegen. Dabei hielt Legg Mason Ende 2000 rund 33,4 Mio. Amazon Aktien und damit 9,4 % des Unternehmens. Lincoln Capital Management erhöhte seinen Anteil innerhalb eines Jahres von 5,11% auf 7,25%.
Bei Ebay zum Beispiel sind auch die Beteiligungen der institutionelle Investoren gestiegen. Betrugen sie historisch zwischen 25-30%, so liegen sie jetzt bei 34%.
Institutionelle Investoren kaufen gewöhnlich große Aktienpakete und halten diese dann 12-18 Monate. Damit reduzieren sie normalerweise die Volatilität einer Aktie. Doch einige der großen Unternehmen bleiben weiterhin volatil wie Amazon zum Beispiel. Grund dafür sind die Hedge Fund Manager, die einen Großteil der Aktien shorten, und andere Investoren, die ihre Positionen zurückfahren.
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Nolli
Der Nasdaq100-Index hat erwärtungsgemäß in der ersten Handelshäfte leichter notiert. Das Mini-Kursziel 1.710 wurde
erreicht. Aber: Da die genannte, wichtige Unterstützung bei 1.670 nicht gehalten hat, wurde das kurzfristige
Aufwärtspotenzial sofort zerstört. Der anschließende Downmove bis knapp 1.600 war dann nicht mehr überraschend.
Aus Sicht der Elliottwaves wurde mit dem Break 1.670 ein Verkaufssignal generiert. Der Impulscharakter des
deutlichen Downmoves in den letzten Handelsstunden bestätigt diese Signal. Wie zuletzt erwähnt ist nun der Weg bis knapp
1.500 Punkte frei.
Auch die sehr kurzfristigen Kursmuster geben kaum Hoffnung, dass bereits zuvor ein Trendwechsel möglich ist. Denn der
Nasdaq100 befindet sich in Mitten einer kleinen Wave drei. Somit wäre es nicht verwunderlich, wenn der Index in der
heutigen Sitzung weiter deutlich an Boden verliert.
In Bezug auf die mittelfristige Kurszielberechnung gab es zwei Zielbereiche für die aktuelle Welle v. Einmal 1.643 und
1.460 Punkte. Da das erste Level nicht gehalten hat, spricht nun alles für den Move bis zum unteren Notierungsniveau.
Sehr kurzfristig würde die Abwärtsdynamik erst dann wieder deutlich gebremst werden, wenn der Index wieder über 1.670
Punkte ansteigen kann. Allerdings ist die aus aktueller Sicht recht unwahrscheinlich.
Fazit: Mit dem Break von 1670 wurde ein deutliches Verkaufssignal generiert. Sehr kurzfristig besteht Abwärtspotenzial bis
knapp unter 1.500 Punkte.
Auch der Dow Jones konnte die wichtige Unterstützung bei 9.870/9.880 nicht verteidigen, nachdem zuvor das
Korrekturziel 9.910 erreicht wurde. Mit diesem Verkaufssignal wurde dann, wie zuletzt erwähnt, ein sehr kurzfristiges
Abwärtspotenzial bis 9.650 generiert.
In der gestrigen Sitzung wurde bereits ein Grossteil der Wegstrecke zurückgelegt. Allerdings ist aus den sehr kurzfristigen
Kursmuster keine positive Entwicklung zu erkennen. Auch hier befindet sich der Index noch in Mitten einer kleinen Wave
drei. Folglich sind weitere Kursabgaben recht wahrscheinlich.
Wie schon erwähnt, befindet sich bei 9.650 die letzte kleine Unterstützung. Sollte diese nicht halten, was auf der Hand liegt,
so besteht sofort ein Abwärtspotenzial bis zunächst 8.900-9.000 Punkte. Dieser Downmove könnte innerhalb weniger
Stunden/Tage realisiert werden.
Nur wenn es dem Dow tatsächlich gelingen sollte oberhalb von 9.650 abzudrehen, besteht noch eine theoretische Chance,
dass eine Trendwende vollzogen wird. Allerdings ist das mittelfristige Verkaufssignal (generiert bei 10.300) weiter voll aktiv
und weisst eigentlich auf einen (zumindest) kurzfristigen Bärenmarkt hin. Folglich ist also auf Grund des weiterhin sehr
hohen Marktrisikos weiter Vorsicht geboten, da es beim Index (vgl. letzte Wochenanalyse) zu einem kleinen Ausverkauf
kommen kann.
Sehr kurzfristig kann dem entgegen erst dann wieder Entwarnung gegeben werden, wenn der Diw wieder über 9.855
Punkte ansteigt. So lange dies nicht passiert, bleibt auch der sehr kurzfristige Abwärtstrend intakt.
Fazit: Mit dem Break von 9870/80 wurde ein Verkaufssignal generiert, dass den Dow in den nächsten Tagen bis maximal
8900 Punkte fallen lassen kann. Es besteht aber noch eine letzte Chance, dass er bereits bei 9.650
KONTAKT: Meinungen, Fragen und Kommentare zu obiger Analyse bitte ich Sie per Mail an ELLIOTT@GMX.DE zu
senden.
eb US-Scoop
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vom 22.03.2001
Erste vergebliche Liquiditätsstützungen
Anstatt eine hilfreichere Leitzinssenkung als Zeichen der Bereitwilligkeit zu geben, der
Industrie und den Privaten vor allem den Hunderttausenden von neuen Arbeitslosen in den
letzten 4 Monaten zu helfen, war die FEDERAL RESERVE BANK von New York (das ausführende Organ
des FEDERAL OPEN MARKET COMMITTEEs) gestern gezwungen, Liquiditäten in den Markt
hineinzupumpen. Mit Hilfe von Repos sind US$ 16,805 Mrd an temporären Reserven
hineingeflossen. Dieses indirekte Verhalten der FED ist eine weitere Erkenntnis der
Marktteilnehmer, daß die FED hinter der Zinskurve hinterherhinkt, eine Selbsteinsicht, daß
Leitzinssenkungen nicht ausreichen, und daß die professionellen Marktteilnehmer weiterhin
kein Vertrauen in die FED, in eine wirtschaftliche Belebung und in eine Marktumkehr haben. Es
ist ein Trauerspiel mit Alan Greenspan. Es hat nichts mit seinem greisen Alter zu tun, denn
auch 1991 – nach dem starken Fall aller Indizes im Jahre 1990 – hat er 9 kleine Zinssenkungen
(von 7 auf 4%) durchgeführt, um endlich im Dezember 1991 einsehen zu müssen, daß es nicht
ausreichte, und erst dann hat er die DISCOUNT RATE mit 1% radikal auf 3% gesenkt. Erst im
Januar danach – nach einer üblichen Schwäche im Oktober 1990 im DOW von 2.365,10 – hat der
DOW von seinem Tief am 14. Januar 1992 von 2.447,03 abgehoben. Hoffentlich brauchen wir in
diesem Jahr nicht auch erst 9 kleine Leitzinssenkungen erleiden, um dann erst im Dezember die
radikale Erlösung zu erhalten.
Gemäß der englischen BPB Ltd sind nur die „north American trading conditions the predominant
cause of the reduction in group operating profit“.
Nach dem starken Anstieg des CPIs im Januar von +0,6% ist der CPI im Februar nur mit +0,3%
gestiegen. Während es im Januar hauptsächlich der Ergaspreis war, der mit 17,4% gestiegen
war, haben im Februar vor allem der Tabakpreis mit +1%, die Kleidung mit 0,8%, die
medizinischen Dienstleistungen mit +0,5% und die im Winter üblich teureren Gemüse- und
Früchtewaren mit +0,5% die Verteuerung beeinflußt.
Trotz des Hang-overs vom gestiegen Fall im DOW INDUSTRIALS von –233,79 auf 9.487,00, der
heute natürlich einen sehr negativen Einfluß auf die Weltbörsen hat, sollte man
berücksichtigen, daß der sich der dritte Tag nach einem Testimony oder einer Leitzinsänderung
immer in eine Gegenbewegung nach einer üblichen Enttäuschung über Alan Greenspan entwickelt.
Der zaghafte Anstieg des DOW TRANSPORTATION Index von 2.97 auf 2.678,83dürfte das schon
gestern angedeutet haben. Über eine kurzfristige Erholung an den US-amerikanischen Börsen
wären wir daher nicht überrascht.
Einen erfolgreichen Tag wünscht Ihnen
Ihr
Ralph Kaiser
http://www.everybuddystrade.de
euroinvest
23.03.2001, 09:56
Highlights: Der zuerst rabenschwarze Donnerstag hat sich zuletzt wieder aufgehellt. Nachdem die wichtigen Börsenplätze in Asien und Europa und zunächst auch die Wall Street unter massiven Abgabedruck gekommen waren, setzte der High-Tech-Index Nasdaq ein positives Signal. Nach anfänglichen Verlusten konnte der Index 3,7% im Plus schließen. Vor dem Hintergrund vorsichtig optimistischer Prognosen von Micron Technologies führte der Chipsektor die Rallye an. Demgegenüber zeigte der Blue-Chips-Index trotz Erholungstendenzen im späten Geschäft erneut klar Schwäche. Belastend dürfte unter anderem die Meldung gewirkt haben, dass Procter & Gamble 10% der Stellen streichen wird. Eine Entlassungswelle bei den großen US-Konzernen könnte das stark angeschlagene Verbrauchervertrauen noch weiter schmälern. Angesichts der zuletzt positiven Tendenz an der Wall Street ist heute an den europäischen Börsen eine deutliche Erholung zu erwarten. Es bleibt aber abzuwarten, ob ernsthafte Anschlusskäufe in den Markt kommen.
Aktien: Nasdaq probt relative Stärke
Renten: Bund-Future eilt von Hoch zu Hoch
Devisen: Euro weiter unter Druck
Hornblower Fischer AG
Börsenstraße 2-4
60313 Frankfurt www.hornblower.de (http://www.hornblower.de)
eb US-Scoop
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vom 23.03.2001
Assets Swaps
Schon in den letzten Handelstagen konnte man eine solide Basisbildung in verschiedenen
technologischen Werten wie APPLE (+ 1 ½ auf US$ 21 5/8) und NORTEL (+2,04 auf US$ 18,19)
bemerken. Gestern erlebten die NASDAQ Big-caps wie INTEL (+2,69 auf US$ 28,25) und MICROSOFT
(+ 3 15/16 auf US$ 54) und viele andere NASDAQ Werte geradezu eine Renaissance, die den
NASDAQ Index mit +67,47 auf 1.897,70 ansteigen ließ. Die Kapitalien dafür wurden aus den
konservativen Werten des DOW INDUSTRIALS genommen, der vom tiefsten Niveau von –380,46
Punkten sich zum Schluß noch auf –97,52 auf 9.389,48 verbessern konnte. Als der DOW sich in
der letzten halben Stunde so rasant erholte, hätte man beinah einen Selling Climax erwarten
können. Wegen des geringen Volumens war es jedoch nur eine technische Reaktion aus einem
überverkauften Markt, die sich dann in eine weitere Sucker Rallye entwickeln dürfte. Einen
großen Anteil an der technischen Erholung dürften die Eindeckungen der Short Sales gehabt
haben, die mit 5,02 Mrd Aktien einen neuen Höchststand in der letzten Berichtsperiode per 15.
März an der NYSE erzielten. Diese Asset Swaps – raus aus Qualität und rein in Technologie –
können zu jeder Zeit passieren, könnten aber diesmal eine Vorpositionierung für eine baldige
Marktumkehr sein mit dem Hintergedanken, daß die ausgebombten technologischen Werte schneller
an einem Marktanstieg profitieren dürften.
Gemäß insiderScores.com sind die Käufe der Insiders, die ihre eigenen Aktien kaufen, auf das
niedrigste Niveau von nur US$ 144 Mio seit September 1995 gefallen. Zu den größten Käufen
gehören LSI LOGIC, APPLE und MONSANTO. Die Verkäufe der Insiders stieg von US$ 3,7 Mrd im
Januar auf US$ 4,2 Mrd im Februar.
Wegen des negativen Breadth sowohl an der NYSE und an der NASDAQ dürften Hoffnungen auf eine
rasche Marktumkehr noch zu verfrüht sein. Da die Demokratischen Senatoren nun auch mit ihrem
eigenen Steuersenkungsplan von US$ 60 Mrd für dieses Jahr zusätzlich zu dem von Präsident
Bush kommen, dürfte sich bald die Unterstützung von Alan Greenspan belohnt haben. Erst wenn
alle Steuersenkungen verabschiedet sind, dürften die Leitzinsen drastisch gesenkt werden, und
die Aktienmärkte sich wieder erholen.
Einen erfolgreichen Tag wünscht Ihnen
Ihr
Ralph Kaiser
http://www.everybuddystrade.de
FINANZEN 23.03.2001
Nasdaq: Rebound bei Techwerten setzt sich fort
Der Rebound bei Techwerten kann sich am Freitag fortsetzen und nach einigem Hin und Her am Vormittag kann auch der Dow davon profitieren. Gegen Mittag klettert der technologielastige NASDAQ-Composite 27 Punkte, auf 1924; der Blue-Chip-Index Dow Jones notiert bei 9434, ein Plus von 45 Punkten.
Technologiewerte können auf breiter Basis zulegen, wobei die Bereiche Software, Hardware, Chips und Internet die Liste der Gewinner anführen. Weitere Zuwächse gab es in verschiedenen anderen Sektoren, bei Pharma-, Öl- und sogar Finanzwerten, die zuletzt arg gebeutelt worden waren. Wirtschaftsempfindliche zyklische Titel, wie beispielsweise Einzelhändler und Automobilhersteller, notierten schwächer, ein Zeichen für die weiterhin unsicheren und düsteren ökonomischen Aussichten.
Es bleibt die Frage bestehen, ob diese Zuwächse nur ein kurzes Aufflackern in einem sich manifestierenden Bärenmarkt sind. Der in letzter Zeit so oft von Analysten prognostizierten Bodenbildung wird vorsichtiger begegnet: Es gäbe immer wieder mal eine Rallye in Bärenmarkten, aber derzeit seien keine grundsätzlich neuen Nachrichten absehbar, sagt Bill Meehan, Chef-Marktanalyst bei Cantor Fitzgerald.
Ein Blick auf die Handelsumsätze genügt: Für eine wirkliche Kapitalisierung brauche man außergewöhnliche Volumina, sind sich die Analysten einig. Und von denen fehlt in der letzten Zeit jedwede Spur. Auch wenn die Zahl der Gewinner an den New Yorker-Börsen heute deutlich höher als diejenige der Verlierer sei, lässt das Handelsvolumen erneut zu wünschen übrig.
Das Softwareunternehmen Red Hat erzielte im vierten Quartal ein ausgeglichenes Ergebnis. Die Wall Street Analysten waren von einem Minus von einem Cent ausgegangen.
Das Management des Pharmaunternehmens Immunex gab bekannt, dass ein Medikament nicht weiter auf seine Wirkung gegen Herzversagen getestet werden soll. Enbrel wird bereits gegen rheumatische Arthritis eingesetzt, doch Analysten hatten Umsätze in Höhe von einer Milliarde Dollar vorhergesagt, wenn sich das Arzneimittel auch bei Herzversagen bewährt hätte.
Motorola gab kurz vor Handelsbeginn bekannt, weltweit 4000 Stellen zu kürzen, um aufgrund der US-Wirtschaftsflaute zusätzliche Kosten einzusparen. Die Kürzungen würden in den Bereichen Breitband und drahtlose Kommunikation vorgenommen werden, hieß es in einem Statement. Die Pläne für die Streichungen sollen bis Ende Q2 stehen, allerdings hänge die letztliche Implementierung von den juristischen und regulativen Anforderungen in den verschiedenen Ländern ab.
Der Mobilfunkriese Nokia und der Hersteller von Chipzubehör, Applied Materials nutzen die niedrigen Kurse ihrer Aktien, um Anteile zurück zu kaufen: Nokia kündigt den Rückkauf von 50 Millionen Aktien an, Applied Materials will 2 Milliarden $ in die eigene Aktie investieren.
Um 12.15 Uhr wird Fed-Gouverneur Gramlich in Cleveland auf einer Konferenz zum Thema Hypotheken sprechen. Der Philadelphia Stock Exchange Semiconductor Index kann 1,4 Prozent zulegen, auf 635 Punkte, die Zinsen für 10-jährige Staatsanleihen klettern 0,067 auf 4,775 Prozent.
Die größten Gewinne verzeichnen derzeit Gemstar TV-Guide, Metromedia und XO Communications, zu den Verlierern zählen heute Immunex, Vitesse Semiconductor und PMC-Sierra. Der Dollar notiert fester, ein Euro kostet 89,29
Datum: 23.03. 11:05 Nasdaq - reif für einen Rebound ?
Übersichtsdarstellung im kurz- bis mittelfristigen Zeitfenster. Die Unterkante (A)von dem vielbeschriebenen mittelfristigen Bull-Keils wurde eindeutig nach unten durchbrochen. Ein verhaltener Pullbackversuch zurück über die Keilunterkante wurde abgewürgt. In den letzten beiden Tagen ist der Kurs im Bereich einer möglichen unteren Begrenzung (D) eines sich entwickelnden einfachen Abwärtstrendkanals zum Stehen gekommen. Heute und in den nächsten Tagen besteht tatsächlich die Möglichkeit eines Rebounds, der bis zu dem Bereich der Unterkante des vormaligen Bull-Keils verlaufen kann. Diese Unterkante verläuft aktuell bei 2000-2010 Punkten. In diesem Bereich ist mit einem Abprallen des Kurses wieder nach unten zu rechnen. Wir halten uns jedoch mit einer Aussage bzgl. der Wahrscheinlichkeit, daß der Rebound eintritt, noch zurück. Ebenso möglich ist nämlich auch die Bestätigung des "Broadening Wedge" mit der Unterkante C. In letzterem Falle wäre mit Kursen sogar unter 1700 Punkten zu rechnen bis der nächste Pullback starten würde. Es muß nicht erwähnt werden, daß sich die klassischen Indikatoren seit längerem maßlos überverkauft sind.
<IMG SRC="http://212.227.177.52/chart/axe1062.gif" border=0>
Anbei der Nasdaq im kurzfristigen Zeitfenster. Im Falle eines Rebounds hätte der Index mit zahlreichen Widerständen unterschiedlicher Aussagekraft zu kämpfen. Insofern sollte man sich über das begrenzte Aufwärtspotential bewußt sein.
http://212.227.177.52/chart/axe1063.gif
© GodmodeTrader.de
USA - Boersengurus sehen NASDAQ vor klarem Turnaround
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Die NASDAQ steht unmittelbar vor der Trendwende. Das ist das Fazit
einer grossen FinanzNachrichten.de-Studie, die ein Stimmungsbild der
groessten Boersen-, Technologie- und Wirtschaftsexperten der USA
zeichnet.
"Die Angst naehrt die Angst" titelte der "Spiegel" letzte Woche einen
Artikel, der paradoxerweise Eingang in die Ausgabe mit der
Ueberschrift "Hightechwelt 2001" fand. "Technologieboersen im freien
Fall" wird der Bericht fett untertitelt. NEMAX und NASDAQ feiern ein
tragisches Comeback auf den Titelseiten der deutschen Tagespresse.
Dort, wo noch vor einem Jahr von unendlichen Gewinnen zu lesen war,
wird nun der Untergang aller Technologieaktien prophezeit. Dass dies
ein Kontraindikator sein soll, hat sich mittlerweile auch unter
Privatanlegern herumgesprochen. Doch es finden sich deutlich
handfestere Anzeichen fuer die Anbahnung eines Turnarounds an den
Technologieboersen dieser Welt. Denn waehrend die grosse Masse der
Analysten die Maerkte zusehends negativer bewertet, finden sich im
US-Konjunkturausblick, in der Charttechnik und in der
Fundamentalanalyse zunehmend Anzeichen fuer eine baldige Wende ...
nolli
Der Nasdaq100 kämpft weiterhin um eine Bodenbildung und versucht sich auf aktuellem Niveau zu halten. In den nächsten Tagen sollte die Entscheidung fallen. Ein Überschreiten der 1800 wäre ein eindeutiges Trendwendesignal. Ein Rückschlag unter die 1600 würde hingegen einen weiteren Sellout auslösen.
Ich glaube nicht, das die Nortel-Gewinnwarnung gestern nachbörslich entscheident für die heutige Korrektur war/ist, vielmehr sucht man einen Grund um Gewinne aus den letzten Tagen zu realisieren.
Ich würde also zu diesem Zeitpunkt nicht verkaufen, ein SL ist sinnvoll dicht unter 1600 Punkten.
Nolli
00:27 Uhr | Freitag, 6. April 2001 Artikel: > drucken > mailen
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Wall Street startet wieder durch
Wieder im Aufwind: New Yorker Börse.
Ausgelöst von guten Ertragsankündigungen des Computerherstellers Dell und des Aluminiumproduzenten Alcoa hat es am Donnerstag ein wahres Kursfeuerwerk an der New Yorker Wall Street gegeben.
Bis Börsenschluss legte der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte nach vorläufigen Berechnungen um 402,63 Punkte oder 4,2 Prozent auf 9918,05 Punkte zu.
Dies war der zweithöchste Punktanstieg an einem Tag in der Geschichte. Am 16. März 2000 hatte das wichtigste Börsenbarometer sogar um 499,19 Punkte zulegen können.
Auch die Technologiebörse Nasdaq schoss nach oben und schloss mit 146,27 Punkten oder 8,9 Prozent im Plus bei 1785,07 Zählern. Das war nach Prozent der dritthöchste Anstieg in der Geschichte der Nasdaq. Umgesetzt wurden bis kurz vor Börsenschluss 1,04 Milliarden Aktien nach 1,13 Milliarden am Vortag.
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25.04.2001: WGZ-Bank: NASDAQ-Einstieg - Eile mit Weile! (Technische Analyse)
Um mehr als 30 % konnte der Nasdaq-Index in den letzten Tagen zulegen. Im Rahmen dieser Bewegung stieg der Stochastik-Oszillator an, scheint nun im überkauften Bereich zu drehen und damit ein zyklisches Verkaufsignal zu generieren.
Diese anstehende Schwäche könnte die kurzfristige Reaktion auf den ersten Teil einer neuen fünfteiligen übergeordneten Aufwärtsbewegung darstellen, denn folgende Aspekte unterstützen ein positives Szenario:
1. Die Linien des MACD zeigen positive Divergenzen gegen den Index: Während das letzte lokale Tief deutlich unter dem Tiefpunkt zur Jahreswende liegt, steigen die entsprechenden Extrempunkte des Indikators leicht an.
2. Der measured move, der sich aus dem zuletzt gültigen abwärtsgerichteten Trendkanal konstruieren ließ, wurde mit einem gap überwunden. Diese Konstellation spricht für eine deutliche Aufwärtsdynamik.
Fazit:
Wahrscheinlich wird der amerikanische High-Tech-Index noch einige wenige Tage korrigieren, bis er die measured-move-Linie erreicht hat. Diese ehemalige Widerstandslinie fungiert nun als Unterstützung. Unser 6-Monatsziel liegt bei 2.975 Punkten.
Quelle: WGZ-Bank
euroinvest
28.04.2001, 18:21
Nach den Gewinnen der vergangenen Wochen legen die US-Wachstumswerte erst einmal eine Verschnaufpause ein. Vor allem der einstige Börsenliebling Cisco verliert das Vertrauen der Anleger. Philip Morris und Walt Disney hingegen führen den Dow Jones nach oben. Unterschiedliche Signale senden die Konjunkturdaten.
5-Tageschart Nasdaq Composite
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Eindeutiger Verlierer der Woche ist der Netzwerkausrüster Cisco Systems, der von diversen Vorkommnissen belastet wird. Zum einen schließt Cisco eine israelische Firma, die erst im September für 135 Mio.$ übernommen wurde, dann wird ein Top-Manager des Konzerns wegen Betrugverdachts festgenommen und zu guter Letzt stuft die UBS Warburg den gesamten Sektor herunter, da immer mehr große Telefongesellschaften ihre Investitionen in den Netzausbau zurückstellen .
Nach unten geht es auch für den jetzt nur noch zweitgrößten PC-Hersteller der Welt Compaq . Nicht nur die aktuellen Quartalszahlen des texanischen Unternehmens, sondern vor allem der Ausblick auf die zukünftige Geschäftsentwicklung enttäuschen . In der aktuellen Marktsituation geradezu eine Todsünde.
Besser macht es da der größte Online-Einzelhändler der Welt Amazon. Nach Ebay ein weiterer Lichtblick für den gebeutelten Internetsektor. Amazon übertrifft nicht nur die Erwartungen, sondern bestätigt auch die Prognosen der Analysten. Besonders beruhigend für die Aktionäre: Die Unternehmenskasse ist gut gefüllt, Gerüchte über eine eventuelle Pleite sollten also vom Tisch sein .
5-Tageschart Dow Jones Industrial
<IMG SRC="http://www.wallstreet-online.de/img/news/000/98/72" border=0>
Zu den Gewinnern unter den Standardwerten gehört wieder einmal der Tabakkonzern Philip Morris. Grund ist die anhängige Klage der US-Regierung. Zeitungsberichten zufolge sind im Budget des neuen Präsidenten G. Walker Bush nicht genügend Mittel vorhanden, um das Verfahren erfolgreich abzuschließen.
Zumindest in der zweiten Wochenhälfte schießt die Aktie des zweitgrößten Medienkonzerns der USA Walt Disney in die Höhe. Disney macht im ersten Quartal 2001 deulich mehr Gewinn als von Analystenseite erwartet und will in Zukunft die Schätzungen nicht nur erfüllen, sondern sogar übertreffen . Zudem will man durch Akquisitionen von den niedrigen Bewertungen vieler Unternehmen profitieren.
Wie geht es weiter?
Noch macht sich kein Optimismus zur Lage der US-Wirtschaft breit. Ökonomen gehen immer noch von einer schwachen Konjunkturentwicklung aus, rechnen aber immerhin nicht mit einer Rezession . Überraschend gut fällt z.B. das Bruttoinlandsprodukt der USA für das erste Quartal aus. Mit einem Anstieg um 2,0% rechnete keiner der Experten . Auch die Hausverkäufe und die Auftragseingänge für März steigen überraschend stark an. Allerdings klettern die Anträge auf Arbeitslosenunterstützung auf ein neues Rekordhoch und das Verbrauchervertrauen fällt auf den niedrigsten Stand seit 4,5 Jahren.
Und die kommende Woche wird in dieser Hinsicht fast noch spannender. Verbrauchereinkommen und –ausgaben, Einkaufsmanager-Index für April und vor allem die Arbeitsmarktdaten zum Wochenschluss stehen auf der Liste.
Die Quartalszahlensaison geht natürlich ebenfalls weiter, auch wenn die ganz großen Namen in der kommenden Woche fehlen. Mit dabei sind aber u.a. der Software-Hersteller Macromedia, Mobilfunkbetreiber Nextel und die IT-Beratungsfirma Razorfisch.
Nasdaq: Techbörse kann deutlich zulegen
Sowohl NASDAQ als auch Dow können den Handel am Mittwoch in der Gewinnzone beginnen. Technologiewerte im allgemeinen und der Netzwerkbereich im speziellen können zulegen, während der Energiesektor schwächer notiert. Der NASDAQ-Composite klettert 37 Punkte, auf 2205, der Dow notiert bei 10910, ein Plus von 12 Puntkten. Ein wichtiger Auslöser für die Gewinne der Technologiebörse sind die positiven Kommentare des Investmenthauses Morgan Stanley in Bezug auf den Netzwerkriesen Cisco Systems, der in der kommenden Woche seine Quartalszahlen vorlegen wird.
Priceline.com konnte nachbörslich einen geringer als erwarteten Verlust für Q1 vorlegen. Außerdem erwartet der Internet-Einzelhändler im laufenden Quartal einen pro-forma Gewinn.
Der US-Krankenversicherer Cigna lieferte vorbörslich ein Quartalsergebnis im Rahmen der Markterwartungen.
Um 10.00 Uhr publiziert das US-Handelsministerium die Auftragseingänge für März. Im Vormonat hat es hier einen Rückgang um 0,4 Prozent gegeben.
Am Morgen stufte das Investmenhaus CS First Boston eine Vielzahl von Ölraffinerien von vormals "buy" auf nunmehr "hold" ab, da sie die vormaligen Kursziele übertroffen hätten und man in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres mit einem Rückgang der Gewinnspannen rechnet.
Intershop (Konsensschätzung: -22 Cents) berichtet seine Ergebnisse. Nachbörslich erwartet man die Zahlen von Cirrus Logic (Konsensschätzung: 6 Cents), Hotjobs.com (Konsensschätzung: -17 Cents), PacifiCare Health Systems (Konsensschätzung: 34 Cents) und McLeod USA (Konsensschätzung: -31 Cents).
Wall Street: Erste Tendenzen
Der US-Amerikanische Aktienmarkt hat heute den Handel fester eröffnet. Bereits eine Stunde vor Handelsstart notierte der Nasdaq-Future mit 18,5 Punkten im Plus bei 1959 Zählern, und gab somit schon einen positiven Trend vor. Auch der S&P 500-Future lag einen Punkt im Plus bei 1273 Zählern.
Nach gut 15 Minuten Handel notiert der Dow Jones bei 10920,20 Punkten mit 0,2% im Plus. Auch die Nasdaq verzeichnete zur gleichen Zeit ein Plus. Stattliche 2,4% ermöglichten einen Indexstand von 2220,50 Punkten.
Ganz weit vorne befinden sich an der technologielastigen Nasdaq die Titel von CMGI ( plus 17,11%) und I2 Technologies ( plus 8,33%). Auch Cisco Systems ( plus 8,20%) können wie Broadvision ( plus 6,64%) überzeugen. Im Dow Jones stehen dagegen die Titel von Intel ( plus 2,37%) und Microsoft ( plus 1,18%) auf der Gewinnerseite. Auch HP ( plus 2,67%) können Aufschläge mitnehmen.
Um 15:5o Uhr notiert der Dow Jones bei einem leichten Minus von 0,1% bei 10885,26 Punkten, während die Nasdaq bei 2209,34 Zählern ( plus 1,9%) steht.
[FON]
02.05.01 16:02 -cas
18:41 MEZ US-Börsen gemischt: Nasdaq gewinnt, Dow Jones belastet
Vor allem die Technologie-Werte haben am Mittwoch ihre anfänglichen Gewinne an den US-Börsen weiter ausbauen können. Cisco Systems (us:csco) führte die Tech-Gewinner mit einem Zuwachs von 8 Prozent auf $19,17 an, dicht gefolgt von Oracle (us http://www.stockboard.de/ubb/redface.gifrcl) und Intel (us:intc). Damit konnte die tech-lastige Nasdaq (us:comp) an ihre positive Dienstag-Performance weiter anknüpfen und legte um 1 Prozent auf 2.190 Punkte zu. Dagegen ging es für den Dow Jones Industrial Average (us:djia) nach unten. Nach Verlusten von mehr als 2 Prozent bei Exxon Mobil (us:xom) und Abschlägen bei Philip Morris (us:mo) wurde der Index um 55,56 Zähler nach unten gedrückt und notiert aktuell bei 10.842 Punkten. "Die Situation hat sich noch nicht vom Negativen ins Positive gewendet", so Brain Belski, Analyst bei US Bancorp Piper Jaffray. "Wir sehen stattdessen eine Wende vom Negativen ins weniger Negative, es ist ein klassischer Zyklus", so der Analyst.
11.05.2001 23:00:00: Nasdaq 100 - Korrektur läuft !
Klicken Sie hier, um zur gestrigen Übersichtsdarstellung vomNasdaq 100 (NDX.X) zu gelangenHeute wurde die entscheidende charttechnische Marke bei 1860 Punkten zusammen mit dem in diesem Bereich ebenfalls verlaufenden EMA 50 unterschritten. Damit handelte es sich lediglich um einen temporären Ausflug über den EMA 50 ähnlich der Situation damals im Bereich des Vorgänger Highs (Spitze des kurzfristigen bearishen Keils, die ebenfalls über dem EMA 50 lag).Mit dem heutigen Tag dürfte der Startschuß für den folgenden Downmove abgefeuert worden sein.
<IMG SRC="http://212.227.177.52/chart/axe1386.gif" border=0>
Anleger, die stark im deutschen Neuen Markt engagiert sind, sollten an Montag damit rechnen, daß es im Nemax zu Gewinnmitnahmen in größerem Ausmaß kommen wird.
© BörseGo
euroinvest
12.05.2001, 00:16
Na ja, ob das gut geht? http://www.stockboard.de/ubb/biggrin.gif
Am Montag geht der Dax hoch. Nemax natürlich runter, aber die Frage ist, bleibt auch runter?
14.05.2001: Helaba Trust: NASDAQ - Bodenbildungsprozess ernsthaft gefährdet?
INTERNATIONAL:
Die US-Wertpapiermärkte haben am Freitag mit deutlicher Verunsicherung auf die Veröffentlichung der unerwartet positiven Daten zur Entwicklung des Verbrauchervertrauens im Mai und der Einzelhandelsumsätze im April reagiert. Die wieder günstigeren Konjunkturdaten haben Hoffnungen auf eine weitere kräftigere Leitzinssenkung der Fed einen neuen Dämpfer versetzt und die zuvor bereits charttechnische Anfälligkeit der Märkte unterstrichen. Im Aktienbereich ermäßigte sich der Dow Jones Index bei allerdings recht gemäßigten Umsätzen (Wallstreet 890 Mio. Aktien) um 0,8% auf 10.821,31 Punkte und scheint sich nun doch auf eine ausgeprägtere Konsolidierung einzustellen. Diese Einschätzung wird dadurch unterstützt, dass der MACD-Indikator im noch stark übergekauften Bereich ein Verkaufssignal ankündigt. Die nächste maßgebliche Auffangzone ist um 10.600 angesiedelt. Der Nasdaq Composite bewegt sich mit 2.107 Punkten (-1%) weiter in Richtung der knapp unterhalb von 2.000 angesiedelten 50-Tage-Linie, die als letzte wichtige Auffanglinie den Anfang April gebildeten Aufwärtstrend stützen könnte. Deren Unterschreiten würde allerdings den gerade begonnenen Bodenbildungsprozess wieder ernsthaft gefährden.
Auch der Bondmarkt musste am Freitag deutliche Einbußen hinnehmen. Mit dem Anstieg auf 5,86% hat die Rendite 30-jähriger Staatsanleihen den längere Zeit bremsenden Widerstandsbereich um 5,80% überschritten und damit den neuen Aufwärtstrend ein weiteres Mal bestätigt. Dessen Struktur scheint sich somit zu festigen.
Der japanische Nikkei hat am Montag unter dem Eindruck der negativen US-Vorgaben ebenfalls schwächer geschlossen. Mit 13.873,00 Punkten (-1,2%) ist der Index wieder unter die Marke von 14.000 gefallen und orientiert sich offensichtlich weiter in Richtung der Durchschnittslinien für 100 und 50 Tage bei 13.400.
DEUTSCHLAND:
Die heimischen Aktienmärkte tendieren am Montag im frühen Handel ebenfalls leichter, bleiben allerdings bisher in den technisch erlaubten Konsolidierungsbereichen. Der DAX orientiert sich mit 6.112,97 Punkten in Richtung der Unterstützungszone um 6.000, die als letzte maßgebliche Unterstützung im kurzfristig gebildeten Aufwärtstrend anzusehen ist. Wegen des bereits erfolgten Verkaufssignals beim MACD-Indikator ist zunächst weiter Vorsicht zu empfehlen. Der Nemax 50 liegt mit knapp behauptet 1.799 Punkten unmittelbar an der Unterstützung von 1.800. Eine Entscheidung bezüglich der Fortsetzung der Bodenbildung ist jedoch erst beim 50-Tage-Trend um 1.650 zu erwarten.
Ein nach Bekanntgabe der US-Konjunkturdaten deutlich schwächerer Euro (aktuell bei 0,8739 USD/EUR bzw. 2,2375 DM/USD) und die Einbußen am Bondmarkt haben bereits am Freitag für kräftige Einbußen beim Bundfuture gesorgt. Mit derzeit 106,78 (-5 Stellen) liegt der Future unterhalb der unteren Begrenzung des Aufwärtstrends vom Januar des vergangenen Jahres, womit dieser als wieder unmittelbar gefährdet angesehen werden muss.
Quelle: Helaba Trust
14.05.2001: NASDAQ Reicht die Kraft nicht mehr?
Unternehmen: NASDAQ WKN: - Signal: Verkaufen
Kurs/Umsatz 01e: - KGV: - Div.-Rend.: -
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Der Nasdaq-Index hat sich in den letzten zwei Wochen seitwärts bewegt und konnte seine Aufwärtsbewegung trotz positiver Signale nicht fortsetzten. In den kommenden zwei bis vier Wochen ist mit einem Test, der unteren Kursregionen zu rechnen. Ob es den Index dabei wieder unter seine 38 Tage-Linie und somit in seinen Abwärtstrend drückt, bleibt vorerst reine Spekulation. Ein Rückfall in den alten Trend, hätte sehr negative Folgen. Ein Indexrückgang auf alte Tiefstände und das Unterschreiten dieser Punkte, müsste dann einkalkuliert werden. Denken Sie daran, das letzte Verkaufsignal im Januar führte zu einem Indexrückgang um mehr als 1.000 Punkten.
Die Aussage der Indikatoren bekräftigen eine Korrektur. MACD, RSI und die Stochastik geben aktuell Verkaufsignale. Dem stehen jedoch Kaufsignale auf Wochenbasis gegenüber. Was heißt das nun konkret. Es besteht somit die Möglichkeit, dass der Index eine verhaltene Konsolidierung vollzieht, ohne dabei seine vorherigen Tiefstkurse anzusteuern. Damit würde es sich um eine Korrektur im Aufwärtstrend handeln und die Trendumkehr hätte einen wichtigen Schritt für weitere Indexsteigerungen vollzogen.
Fazit
Die Situation kann aus technischer Sicht mit denen im September letzten Jahres und im Januar diesen Jahres verglichen werden. Es ist mehr die Hoffnung, dass es zu einer Fortsetzung der laufenden Erholung kommt. Klare Hinweise liegen aber nicht vor und der langfristige Abwärtstrend W1 ist unverändert intakt. Die mittel-/langfristige Einstufung bleibt für den Nasdaq Index damit auf Verkauf.
Signal mittelfristig: Verkaufen
Datum: 27.05. 16:43 Nasdaq Composite - Wochenanalyse
NASDAQ Composite
Der Index kämpft weiterhin gegen die ca. 27-jährige Oberkante des primären Uptrends an.
Die Range von ca. 2.025 bis 2.250 Punkten scheint dabei mit von entscheidender Bedeutung zu sein.
Grundsätzlich wäre die Rückeroberung zum jetzigen Zeitpunkt aus meiner Sicht nicht als „gesund" zu betrachten. Denn die Übertreibung von ca. 2.000 Punkten im Jahre 97 bis zum ATH erscheint auch aus technischer Sicht viel zu extrem verlaufen zu sein. Die vielen bärischen Fehlsignale in den letzten Wochen deuten zumindest keine gesunde Basis für eine solche Erholung an und würden die Nachhaltigkeit in Frage stellen.
Der dominante Downtrend wurde zwar gebrochen, aber im technischen Sinne bisher nicht signifikant. Der Bruch hat den übergeordneten bullischen Keil, innerhalb dessen sich der Crash bisher vollzogen hat, zunächst einmal nur aufgeweitet. Formations- und indikatorentechnisch deutet sich nun ein erneuter Entscheidungsspielraum innerhalb der nächsten Woche bis spätestens Mitte Juni an.
Nach oben ergibt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch ein Spielraum bis in die Range von 2.375 bis 2.430 Punkten, was dem theoretischen Kursziel der letzten Umkehrformation auch entspräche. Bis zu dieser Marke ist das mittelfristige, bärische Szenario auf jeden Fall noch realistisch. Zugegebenermaßen unbefriedigender Tatbestand, aber der mittelfristig steigende Bear-Keil läßt noch soviel Spielraum zu.
Mit Sicht auf die nächsten Handelstage deutet sich eine verstärkte Schwäche an. Das theoretische Kursziel bis Ende nächster Woche beträgt ca. 2.030 Punkte. Es bleibt spannend, ob die bärischen Signale der letzten Woche nun „eingelöst" werden oder zunächst auch wieder zu Fehlsignalen werden.
Red Shoes
Nasdaq Delistings - es nimmt kein Ende
Die Anzahl der aus dem Nasdaq genommenen Unternehmen hat sich in diesem Jahr bisher verdreifacht, da ehemals interessante Unternehmen im Internet- und Telekom-Markt nicht mehr die Erwartungen der Regulatoren des Nasdaq Stock Market erfüllen können oder pleite gegangen sind.
Bis zum Ende April wurden 147 Unternehmen vom Nasdaq Handel ausgeschlossen, im Vorjahreszeitraum lag diese Zahl bei 46 Delistings. Innerhalb des gesamten Jahr 2000 wurden 240 Unternehmen von der Kursliste gestrichen.
Der ISP PSINet, Drkoop.com und Globe.com wurden im letzten Monat von der Kursliste genommen, da sich die Aktienkurse für eine längere Periode nicht über $1 halten konnten. Diese bekannten Unternehmen folgten eToys und Pets.com, die ihre Pforten für immer schließen mussten, da die ehemals wilde Spekulation auf hohe Gewinne bei weitem nicht erfüllt werden konnte.
"Das sind die IPO Nachwehen," so Michael Balkin, stellvertretender Verwalter des William Blair Small Cap Growth Fund. "Es passiert fast jedes Mal. Man muss den Preis auf der anderen Seite begleichen."
Es gab im Jahr 2001 bisher 37 IPOs, im Jahr 2000 wurden 439 und im Jahr 1999 gar 561 Neuemissionen gezählt.
Laut Commscan LLC werden aktuell 122 dieser IPOs unter der kritischen Marke von $1 gehandelt.
Viele Unternehmen gingen nur mit dem Zweck an die Börse, um bekannter zu werden. Da man noch Verluste erwirtschaftete, hofften die Internet-Pioniere darauf, aufgekauft zu werden. So ging Pets.com am 29. März 2000 an die Börse und wurde bereits 14 Monate danach wieder vom Kurszettel gestrichen.
Nasdaq warnt die Unternehmen davor, ihren Aktienkurs nicht aus den Augen zu verlieren. Sollte der Kurs für über 30 Tage unter $1 gehandelt werden, so werden die Unternehmen für immer vom Handel ausgesetzt. Für einige Unternehmen liegt diese Marke sogar bei $5. Die Chancen für ein erneutes Listing nach einer Streichung stehen sehr schlecht.
"In den meisten Fällen kümmert sich niemand mehr um diese Unternehmen," so Balkin.
© Godmode-Trader.de
Nasdaq100: Bis Mitte Juni Notierungen um die 1.600 Punkte
Dow Jones: Freundlicher Beginn der kommenden Woche möglich
Der Nasdaq100-Index hat in der gestrigen Sitzung die erwartete Zwischenkorrektur ausgebildet. Das anvisierte, vorherige Mini-Ziel von 1.755 Punkten wurde aber nicht erreicht. Nichtsdestotrotz bleibt mit der gestrigen Entwicklung das übergeordnete Szenario weiter bestehen.
Dabei befindet sich der Nasdaq100 seit dem letzten Hoch bei 2.071 in einer mehrwöchigen Korrekturwelle ii. Diese stellt die technische Reaktion auf den vorherigen Anstieg seit Ende März dar. Das ursprüngliche Korrekturziel liegt bei rund 1.700 Punkte. Da der Index diese mittlerweile fast erreicht hat, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass bis Mitte Juni sogar Notierungen bis rund 1.600 realistisch sind. Im Anschluss an diese Korrektur wird ein zweiter grosser Hausseimpuls folgen, der den Index dann auf Sicht von 3-4 Monaten bis rund 2.800 Punkte ansteigen lässt.
Wie gestern diskutiert, befand sich der NDX am Ende der kleinen Impulswave iii'. Folglich startete mit dem gestrigen Mittwochs-Schlusskurs bereits die Korrekturwave iv' (Miniwave 5'' von iii' als Failure-Five). Es entwickelte sich ein dreiwelliges Korrekturmuster, das mit dem Intraday-Hoch alle Voraussetzungen für eine vollständige Konsolidierung erfüllt. Der Rückgang gegen Handelsschluss unter 1.818 Punkte war bereits als kleines Verkaufssignal zu werten, das den Start der Wave v' ankündigt.
Grundsätzlich besteht ja die Erwartung, dass der Index im Rahmen der aktuellen Tieferbewertung ein markantes Zwischentief bei rund 1.700 Punkten ausbildet. Das Minimalziel für diesen noch ausstehenden Move liegt bei 1.750 Zählern. Also sollte es heute eigentlich wieder abwärts gehen.
Aber: Aus technischer Sicht besteht zumindest die Chance, dass dieser Downmove um wenige Stunden nach hinten verschoben wird. Nämlich, dann wenn eine unerwartet positive Handelseröffnung vorliegt, wobei es gelingt, über 1.820 zu klettern. In diesem Fall wird die Korrekturwave iv' ausgedehnt, sodass im Laufe der heutigen Sitzung zunächst 1.861 Punkte angesteuert wird, bevor die o.g. Wave v' beginnt. Grundsätzlich bleibt also die Abwärtstendenz weiter bestehen.
Markttechnik: Auf Tagesbasis stehen die technischen Indikatoren durchweg auf 'verkaufen'. Im kurzfristigen Notierungsbereich wurden gestern zu Handelsschluss bereits wieder kleine Verkaufssignale generiert, sodass die Grundtendenz heute eigentlich klar bearish ist und fallende Kurse erwarten lässt.
Fazit: Der kurzfristige Abwärtstrend ist weiter intakt. Wenn nicht gleich zu Eröffnung 1.818 Punkte überschritten werden (was aus aktueller Sicht nicht zu erwarten ist), ist heute mit weiter fallenden Kursen zu rechnen. Das Kursziel von rund 1.700 bleibt weiter bestehen.
Der Dow Jones hat sich gestern zu Handelsbeginn erstaunlich stabil gehalten. Somit wurde auch das Mini-Kursziel von 10.800 nicht ganz erreicht. Die ausgestandene Zwischenkorrektur startete somit von einem etwas höheren Notierungsniveau, sodass sich auch das Korrekturziel dieser Höherbewertung entsprechend veränderte.
Trotz dieser kleinen Differenzen in der Intraday-Entwicklung bleibt übergeordnet alles beim Alten: Der Dow befindet sich nämlich in der großen Korrekturwelle ii. Diese sollte auf Sicht von 2-3 Wochen Abwärtspotenzial bis 10.200 Punkte besitzen. Das Kurzsiel der ersten Zwischenstation (Ende Wave a) lag ursprünglich bei 10.800 Punkten, sodass sich bald eine entsprechende Gegenbewegung bis 11.050 ausbilden kann.
Am sehr kurzfristigen Wellencount hat sich soweit auch nichts verändert. Lediglich ist nun klar, dass bereits mit dem Mittwochs-Close die Mini-Impulswelle iii' beendet wurde. Es steht also noch eine kleine Wave v' aus. Da die dritte Subwave nicht extensierte, besteht eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass diese fünfte Welle sich nicht ausdehnt. Also wird der noch ausstehende Downmove wahrscheinlich nicht signifikant unter 10.800 Punkte laufen, sondern bereits dort eine markantes Zwischentief ausbilden.
Dieser Move steht heute auf dem Programm, sodass zu Beginn der nächsten Handelswoche der Dow wieder nach oben blicken kann.
Aber: Bei 10.940 befindet sich bereits ein sehr nahe liegender Widerstand. Würde der Dow wider Erwarten bei einer freundlichen Eröffnung diese Chartmarke überschreiten, so verschiebt sich der noch ausstehende Downmove um einige Stunden. Zuvor wird in diesem Fall die Wave iv' sich doch noch bis 11.020 Punkte ausdehnen. Der zentrale Widerstand liegt jedoch bei 11.050 Punkten. So lange der Dow diese nicht überschreitet, bleibt der Abwärtstrend und die bearishe Grundtendenz in jeden Fall bestehen.
Fazit: Der kurzfristige Abwärtstrend ist weiter intakt. Der Dow sollte heute idealerweise bei 10.800 Punkte die Abwärtsbewegung der letzten Tage beendet (Zwischentief). Erst dann ist eine kräftige Gegenbewegung wahrscheinlich. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass sich dieser Move zeitlich verschiebt, wenn der Dow wider Erwarten freundlich in den Handel startet.
Autor: Mathias Onischka, WO
Insider nutzen Erholung zum Ausstieg
In dem Maße, wie sich der technologielastige Nasdaq-Composite-Index von Anfang April bis vor wenigen Tagen erholt hat, haben Insider Aktien ihrer Unternehmen verkauft. Es scheint als trauten die Führungsetagen dem Aufschwung nicht. Das analysiert das Wall Street Journal in seiner Online-Ausgabe.
Als Insider werden Mitglieder des oberen Managements und die Mitglieder der Verwaltungsräte bezeichnet. Die Transaktionen in Wertpapieren ihrer Unternehmen unterliegen strengen Regularien und Meldepflichten, die über das hinausgehen, was seit Anfang März für die Insider am deutschen Neuen Markt gilt. Doch mancher Beobachter hält selbst die amerikanischen Vorschriften noch für zu lasch.
Im April waren die Insiderverkäufe 37 Mal umfangreicher als die Käufe. Im März lag das Verhältnis bei lediglich 16. Da befanden sich Technologieaktien noch in einer Korrekturphase, bevor sie am 4. April ihr letztes zyklisches Tief ausbildeten! und dann - beflügelt durch Zinsschritte der amerikanischen Notenbank - bis zum 22. Mai um mehr als 40% zulegten. Beobachter sehen klare Parallelen zum Januar, als mit dem Zwischenspurt an der
amerikanischen Technologiebörse Nasdaq schon einmal in diesem Jahr die Verkäufe von Insidern absolut und im Verhältnis zu den Käufen in die Höhe schnellten.
Beobachter schätzen ! das Insider-Sentiment insgesamt vergleichsweise neutral mit einem leichten pessimistischen Einschlag ein. Im Technologiesektor sei es im April aber wieder sehr viel pessimistischer geworden. Es hat den Eindruck, als glaubten die Manager von Technologiefirmen selbst nicht an einen
anhaltenden Aufschwung.
Anhaltend starke Verkäufe und unregelmäßige kleinere Käufe kö! nnen ein schlechtes Zeichen sein, meint Richard Zandi. Der Analyst, der für die Deutsche Banc Alex Brown 11 Internet-Gesellschaften verfolgt, hat in diesem Jahr nur 6 Meldungen über Insiderkäufe bei diesen Unternehmen gesehen. Dem stehen 26 Verkaufsmeldungen gegenüber. Das Wall Street Jounal zitiert ihn mit den Worten: "Wenn ich mit diesen Unternehmen spreche, erzählen die mir eine Stunde lang, wie toll sie sind. Warum kauft dann keiner?"
Nolli
euroinvest
08.06.2001, 14:27
Trotz einer Reihe von Gewinnwarnungen stehen die US-Börsen wohl vor einer positiven Handelseröffnung. Darauf deuten die Futures auf die maßgeblichen US-Indizes hin, die ein Bild der vorbörslichen Stimmung an der Wall Street abgeben. Die Termingeschäfte auf den Technologie-Index Nasdaq stehen 0,6% besser, während die Kontrakte auf den breiter gefassten S&P 500-Index derzeit unverändert notieren.
Am gestrigen Abend warnten bereits der Hersteller von tragbaren Kleinstcomputern Handspring und der Netzwerk-Ausrüster 3Com vor einer schwächeren Entwicklung des laufenden Quartals . Besonders bei Handspring, der Nummer zwei der Branche hinter Palm, fällt die Senkung der Prognosen drastisch aus. Um rund 50% wird der Umsatz unter den bisherigen Prognosen liegen. Handspring fällt vorbörslich von 8,90$ auf 8,01$, während das 3Com-Papier im außerbörslichen Handel fast unverändert bei 5,66$ notiert.
Hinzu kommt noch der Halbleiter-Hersteller Lattice Semiconductor. Der Umsatz des Unternehmens soll im laufenden Quartal um 30% fallen und sich damit noch schlechter entwickeln als bereits in vorherigen Prognosen angedeutet. Als Grund nennt die Unternehmensführung die schwache Nachfrage nach Kommunikations- und Computer Chips. Außerbörslich verbilligt sich die Aktie von 25,90$ auf 25,19$. Vorbörslich reiht sich dann noch der Netzwerk-Ausrüster Juniper Networks ein. Juniper wird im 2. Quartal nur noch einen Umsatz zwischen 200 und 210 Mio.$ erzielen. Bisher hat der Cisco-Konkurrent mit Quartals-Umsätzen in Höhe von 300 bis 330 Mio.$ gerechnet. Im vorbörslichen Handel geht die Aktie von 46,63$ auf 40,35$ nach unten.
Die Anleger zehren offenbar immer noch vom relativ positiven Ausblick, den der Chip-Gigant Intel gestern nachbörslich gegeben hat. Allerdings monieren Analysten, dass Intel eigentlich nichts wirklich Neues mitgeteilt habe .
Charttechnik
Die Nasdaq behält ihre Seitwärtsbewegung bei. Nachdem die 2.200 Punkte geschlagen wurden, scheint es jetzt, dass die Schiebezone zwischen 2.000 und 2.320 Zählern zu definieren ist. Man könnte sogar einen leichten Aufwärtskanal vermuten. Dennoch bleibt eine weitere Seitwärtsphase am wahrscheinlichsten.
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Darauf weist vor allen Dingen die Markttechnik hin. Der Trendbestimmungsindikator Aroon erkennt eine richtungslose Tendenz. Der ProjectionOscillator hat dabei die Aufwärtsbewegung der vergangenen Sitzungen bestens vorhergesehen. Auch jetzt steht er noch auf „kaufen“. Allerdings ist Vorsicht angebracht, da der Oszillator schon in der überkauften Zone notiert. Der MACD signalisiert „verkaufen“. Er befindet sich aber auf dem besten Weg, bald ein Kaufsignal zu senden. Die Umsätze stagnieren seit einem Monat – ein typisches Merkmal der Seitwärtsphase. Wichtigster Widerstand befindet sich nun bei 2.320 Zählern. Darauf folgt die 2.520. Unterstützung biete 2.250 und die 2.200 Zähler sowie die Marke von 2.000 Punkten.
Unternehmen heute
Der Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb wird nun tatsächlich die Medikamenten-Sparte vom Chemie-Riesen DuPont übernehmen. Der Preis beträgt 7,8 Mrd.$ in bar. Damit ist der Preis höher als von Beobachtern erwartet, doch kann Bristol-Myers nun seine Marktstellung im Bereich Aids-Bekämpfung und Herzmedikamente ausbauen. Im außerbörslichen Handel steigt das Papier von 56,68$ auf 57,00
Rockwell International gibt für das 3. Quartal eine Ergebniswarnung heraus. Der Hersteller von Automatisierungs-Geräten wird demnach nur noch rund halb so viel Gewinn erzielen wie bislang prognostiziert. Außerdem sollen 1.000 Stellen gestrichen werden. Rockwell begründet diese Schritte damit, dass der Umsatz um ca. 15% einbrechen wird.
Ähnlich hart trifft es Transwitch. Der Produzent von Halbleitern für Internet und Telekommunikation erwartet nun einen Verlust pro Aktie von 11 Cent. Analysten sind von einem Gewinn von 5 Cent pro Aktie ausgegangen. Transwitch verliert außerbörslich von 14,86$ auf 12,25$.wo
euroinvest
23.10.2001, 00:32
Bei einem sehr erfreulichen Wochenauftakt konnte die US-Technologiebörse Nasdaq am Montag auf einem Tageshoch schließen, nach dem Investoren die politischen Bedenken über den Krieg gegen den Terror unberücksichtigt gelassen und sich entschieden hatten, auf den wirtschaftlichen Aufschwung im nächsten Jahr konzentriert zu bleiben.
So konnte der Nasdaq am Ende um 37 Punkte oder 2,2% auf 1708 Punkte zulegen, der Nasdaq100-Index gewann 2,63% auf 1383 Punkte dazu. Zu den Tagesgewinnern gehörten die Unternehmen Atmel, Network Appliance, Amazon.com und CMGi, während Comverse Technology, McLeodUSA, Citrix und XO Communications die größten Verlierer darstellten.
Gut zulegen konnten auch Blue-Chip-Aktien wie die von Intel, Microsoft und Oracle, die alle über 2,8% gewannen. Der stärkste Sektor war wieder einmal der Halbleiterbereich, der SOX gewann am Ende 5,45% hinzu. Tagesgewinner mit einem Kursplus von jeweils über 7% waren die Aktien von KLA Tencor, Novellus Systems und Rambus. Verlierer gab es im SOX keine.
Sehr gut im Rennen lag auch der Biotechbereich, der 3,84% (BTK) und 2,76% (IXBT) gewinnen konnte. Die Bereiche Software, Hardware, Netzwerke und Internet waren dagegen mehrheitlich Underperformer.
"Die Erwartungen sind so niedrig daß jede auch nur annähernd gute Nachricht einen Kursschub auslöst", erklärte Richard Sichel, der 550 Mio $ verwaltet. "Die Leute wollen sagen: Wir haben das Schlimmste hinter uns, der Boden ist gefunden, laßt uns nun ein paar Schnäppchenkäufe tätigen".
Nach Ansicht von Händlern würden die Aktienkurse bereits sehr schlechte Meldungen einpreisen, bei positiven Überraschungen gebe es daher große Kursausschläge.
Aber was ist mit den Terroranschlägen, von denen uns täglich neue Hiobsbotschaften erreichen? "Wir wissen alle, daß es Bioterrorismus bei uns gibt, wir wissen daß ein Krieg statt findet- aber wir können nicht Stunde für Stunde und Minute für Minute darüber nachdenken. Wir wissen auch, daß eine Erholung der Wirtschaft ansteht und davon wollen wir alle profitieren", meinte der Marktanalyst Larry Wachtel von Prudential Securities.
"Meine Kunden kaufen ein weil sie attraktive Bewertungen sehen und glauben, das Schlimmste hinter sich zu haben", erläutert Holly Liss.
euroinvest
24.10.2001, 01:22
Knapp ins Minus abgerutscht waren US-Aktien am Dienstag, nachdem immer mehrere Berichte über Bioterroranschläge mit Milzbranderregern auf einen Markt einfielen, der ohnehin unter schwachen Aussichten von Unternehmen wie SBC Communications zu leiden hatte. Einen vorläufigen Höhepunkt erreichten die Anthrax-Attacken, als nun erstmals auch im Weißen Haus Erregerspuren gefunden worden sind.
Am Ende schloß der Nasdaq Composite mit einem Minus von 0,21% auf 1704 Punkten, der Nasdaq 100 notierte dagegen unverändert. Zu Tagesbeginn waren beide Indizes mit einem deutlichen Plus in den Handel gestartet, die gute Laune der Anleger ebbte aber von Zeit zu Zeit ab.
Zu den größten Gewinnern gehörten die Unternehmen XO Communications, Amazon, I2 Technologies und BroadVision, während Human Genome Sciences, Abgenix, ADC Telecomm. und Novell die Verliererliste anführten. Etwa ausgeglichen zeigten sich die umsatzstärksten Aktien, manche konnten zulegen, wie Sun Microsystems (+3,5%), manche gaben ab, wie Cisco Systems (-2,5%), heftigere Kursausschläge gab es bei den Blue Chip-Techs heute nicht.
Unterstützung erhielt der Nasdaq heute nur von den Bereichen Netzwerke, Internet und Software, die alle nur marginal gewinnen konnten. Leicht verloren dabei die beiden Sektoren Halbleiter und Biotech, die in den vergangenen Tagen aber die Outperformer waren.
Analysten wiesen darauf hin, daß die Angst vor einer Eskalation des Terrorkonfliktes in den Anlegerköpfen zurückgekehrt sei. "Es besteht eine ernsthafte Gefahr, daß die Bioterroranschläge die Wirtschaftserholung weiter hiansuzögern könnten", erklärte Peter Coolidge, ein Aktienhändler.
Andere zeigten auf, daß die jüngsten Quartalszahlen zwar meist keine größeren bösen Überraschungen gebracht hätten, eine deutliche Verbesserung der Fundamentaldaten aber ebenfalls nicht erkennbar sei. "Das einzig gute dabei ist, daß die Erwartungen so tief geschraubt sind, daß Unternehmen diese erreichen können und dies dann als gute Nachricht aufgefaßt werden kann", weiß der Marktanalyst Charles Payne.
Godmode
euroinvest
25.10.2001, 01:49
Scheinbar unaufhaltsam stürmte der Nasdaq am Mittwoch weiter nach oben, nach dem der Optimismus über steigende Unternehmensgewinne sowie das Ausbleiben von weiteren Anthrax-Anschlägen Anleger wieder einmal in Kauflaune versetzen konnte. 27,10 Punkte oder 1,59% Plus ist die Bilanz des Mittwochshandels im Nasdaq Composite, der bis 1731 Punkte klettern konnte. Damit konnte der Index in den letzten fünf Handelstagen vier mal als Sieger den Handel beenden.
Im Nasdaq 100, der 2,94% hinzugewann, konnten gleich elf Unternehmen mehr als 10% Kursgewinn einstreichen, angeführt von Nextel (+17,43%), QLogic (+15,72%), Citrix, BroadCom und Juniper Networks. Die größten Verlierer waren USA Networks, Level3Comm., XO Comm., CNET Networks und Amazon, die 20% aufgrund schwacher Q-Zahlen abgeben mußten.
Auch Cisco Systems als umsatzstärkster Wert konnte 5% gewinnen, andere Technologiegiganten wie Intel, Microsoft, Sun Micro und JDS Uniphase erlebten leichte Kurszuwächse. Verloren haben die Aktien von Oracle, Worldcom, Amazon, Amgen und XO Comm. unter hohen Umsätzen.
Einen sehr starken Tag hatte wieder einmal der Halbleiterindex SOX, der 4,01% hinzugewinnen konnte und nur vom Netzwerkindex NWX (+4,47%) überflügelt wurde. Software- und Hardwareaktien konnten sich mit durchschnittlichen Zugewinnen von über 3% auch sehen lassen, underperformt haben die Bereiche Internet und Biotech, die sich nur minimal im Plus halten konnten.
"Die Leute glauben, wir haben den Boden gesehen. Viele Unternehmen senken ihre Planzahlen nicht mehr weiter und auch die Auftragslage scheint wieder besser auszusehen" erklärte Crit Thomas, Chef von National City Investment Management Co die jüngsten Kaufexzesse.
"Die Wirtschaft bleibt schwach, die FED bleibt dabei, die Zinsen abzusenken und die Aktien bleiben dabei, sehr billig auszusehen. Hier gibt es ein großes Potenzial", weiß David Ging, Stratege von der CSFB.
"Was wir heute gesehen haben, war eine Umschichtung in Technologieaktien. Es ist eine dieser Rallyes, bei denen du sehr flink sein mußt und ständig über deine Schulter zu schauen hast", warnt der Markttechniker Gary Kaltbaum.
p.s. wenn die wieder bullisch werden, dann ist time to go.
euroinvest
31.10.2001, 01:30
Fallende Aktien sahen Investoren am Dienstag an der Nasdaq, nach dem der Hauptwachstumsmotor der US-Wirtschaft -die Verbraucherausgaben- in den letzten Wochen nach jünsgten Wirtschaftszahlen deutlich zurückgegangen waren. Unerwartet stark fiel das Verbrauchervertrauen zuletzt ab, was nicht zuletzt auf die verheerenden Terroranschläge zurückzuführen ist. Anleger reagierten mit Aktienverkäufen.
"Die schwachen Verbrauchervertrauenszahlen gießen zusätzliches Öl ins Feuer. Die Leute, die ohnehin Gewinne mitnehmen wollen tun dies sofort bevor der Markt wieder deutlich gefallen ist", weiß Rick Meckler, der 1 Milliarde $ verwaltet.
Daneben gab es aber auch an der Unternehmensfront nicht viel positives zu vermelden. Am Vorabend hatten Unternehmen wie Openwave mit schlechten Zahlen und noch schlechteren Aussichten bereits für Verunsicherung gesorgt (BörseGo berichtete), der Nasdaqfuture lag auch ohne die Wirtschaftszahlen im Minus.
Als der Handel dann aufgenommen wurde, setzte es ein zu Beginn bei der Zahlenbekanntgabe ein heftiges Minus von über 3%, welches aber schnell wieder zurückgefahren werden konnte. Aus dem roten Bereich freilich konnte sich der Markt den ganzen Tag nicht bewegen. Am Ende verlor der Nasdaq Composite 1,89% auf 1667 Punkte, der Nasdaq100 gab 2,35% auf 1342 Punkte nach. Die drei größten Gewinner waren Metromedia, IDEC Pharma und Network Appliance (alle über 3%), die drei größten Verlierer CMGI, Inktomi und XO Communications (verloren alle über 10%).
Auch bei den meist gehandeltsten Aktien zeigte sich ein schwaches Bild: Unter den Top10 konnten nur Cisco und Oracle minimal gewinnen, alle anderen gaben deutlich nach, Openwave verlor 13,13% auf 7,81$.
Monoton schwach auch die einzelnen Hightechsektoren: Hardware, Internet, Software, Biotech verloren zwischen 2 und 3%, lediglich Netzwerke und Halbleiter verloren zwischen 3 und 4%.
Viele Analysten warnen bereits vor weiteren schwachen Quartals- und Wirtschaftszahlen, die in dieser Woche bekannt gegeben werden könnten: "Die heutigen Zahlen waren keine Überraschung. Ich sitze hier, schaue auf meinen Blidschirm und verfolge eine Schreckensmeldung nach der anderen. Jetzt ist Vorischt angesagt", erklärte Donna Van Vlack, die 7 Milliarden $ verwaltet.
p.s. VIX ist heute deutlich angestigen. "If the VIX is high, it's time to buy"
Nasdaq: Bullen triumphieren
(gatrixx) Die Hausse-Spekulanten konnten am Donnerstag e