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Vollständige Version anzeigen : 85. Giro d'Italia


Stefano
21.05.2002, 17:46
hola,

na das läuft ja super für die dt. :cool:

Heppner weiter Gesamtspitzenreiter

Orvieto - Jens Heppner fährt beim 85. Giro d'Italia weiter im rosa Trikot des Spitzenreiters. Auf der 224 Kilometer langen achten Etappe von Capannori nach Orvieto verteidigte der 37 Jahre alte Radprofi vom Team Telekom die Gesamtführung zum zweiten Mal souverän vor dem Italiener Stefano Garzelli, der seit Samstag unter Doping-Verdacht steht. Der Tagessieg ging an den Spanier Aitor Gonzales.

Hinter dem siegreichen Kelme-Fahrer, der sich erst kurz vor dem Ziel aus einer ersten Hauptgruppe gelöst hatte, erreichte Heppner gemeinsam mit allen Giro-Favoriten mit wenigen Sekunden Rückstand das Ziel. In der Gesamtwertung hat der Geraer mit Wohnsitz im belgischen Kelmis weiter 3:33 Minuten Vorsprung auf Garzelli. Platz zwei der Tageswertung ging an den Italiener Francesco Casagrande vor dessen Landsmann und Titelverteidiger Gilberto Simoni. Die neunte Etappe der Italien-Rundfahrt führt an diesem Dienstag über 208 Kilometer von Tivoli nach Caserta.

Stefano
21.05.2002, 17:59
hola,

Caserta - Radprofi Mario Cipollini hat die neunte Etappe des 85. Giro d'Italia gewonnen und damit seinen dritten Tagessieg bei der diesjährigen Italien-Rundfahrt gelandet. Der Italiener setzte sich nach 208 Kilometern von Tivoli nach Caserta im Massenspurt vor dem Australier Robbie McEwan und seinem Landsmann Cristian Moreni durch.

Das rosa Trikot des Spitzenreiters verteidigte Jens Heppner vom Bonner Rad-Rennstall Team Telekom erfolgreich. Der 37-jährige Thüringer erreichte wie alle Spitzenfahrer mit dem Hauptfeld das Ziel und hat weiter 3:33 Minuten Vorsprung auf den zweitplatzierten Italiener Stefano Garzelli. :cool: Auf der zehnten Etappe führt der Giro am Mittwoch über 151 Kilometer von Maddaloni nach Benevento.

Stefano
22.05.2002, 12:39
hola,

Vorjahressieger Simoni mit Kokain gedopt :rolleyes:

Gilberto Simoni droht bei einer postitiven B-Probe der Ausschluss
Maddaloni - Der Giro d'Italia gerät immer tiefer in den Doping-Sumpf. Nachdem sich am Dienstagabend der Doping-Verdacht gegen den bisherigen Zweiten der Italien-Rundfahrt, Stefano Garzelli, bestätigt hatte, steht nun auch sein italienischer Landsmann und Vorjahressieger Gilberto Simoni am Pranger.

Nach Informationen der italienischen Nachrichtenagentur ANSA wurden bei dem Saeco-Kapitän bereits im April in einer Doping-Probe bei der Trentino-Rundfahrt Spuren von Kokain entdeckt. Die Teamleitung bestätigte den Fall am Mittwochmorgen inoffiziell.

Pressekonferenz wird einberufen

Bislang gibt es nur eine positve A-Probe. Solange das Ergebnis der B-Probe noch nicht vorliegt, gilt Simoni als unschuldig

und darf weiter am 85. Giro teilnehmen.

Weder vom Übeltäter noch von seinem Team gab es bisher eine offizielle Stellungnahme zum erneuten Dopingfall. Allerdings soll noch am heutigen Mittwoch eine Pressekonferenz einberufen werden, auf der sich die Saeco-Mannschaft zu den Vorwürfen äüßern wird.

Heppner in Rosa - aber keiner kriegt es mit

Der "Fall Simoni" ist ein weiterer harter Schlag für das ohnehin angekratzte Image des Radsports. Schon im letzten Jahr versank der Giro im Doping-Sumpf, als die italienische Staatsanwaltschaft nachts die Teamhotels stürmte und unangekündigte Razzien vornahm.

Und natürlich wird auch die tolle Leistung von Telekom-Fahrer Jens Heppner durch die Doping-Fälle überschattet. Der Routinier fährt immer noch im Rosa Trikot des Spitzenreiters - nur nimmt im Moment kaum jemand Notiz davon.

Stefano
23.05.2002, 11:15
hola,

Kokain! Doping-Lawine über dem Giro

So war es 2001: Gilberto Simoni jubelt im Rosa Trikot
Maddaloni - Der Giro d'Italia versinkt im Doping-Sumpf. Nach der Disqualifikation Stefano Garzellis wegen nachgewiesenen Dopings wurde auch Vorjahressieger Gilberto Simoni überführt. Ein positiver Test auf Kokain einen Tag vor Beginn der Trentino-Rundfahrt am 24. April wurde dem Italiener zum Verhängnis.

Simoni bleibt im Rennen

Die Internationale Antidoping-Agentur (WADA) hatte unangemeldet kontrolliert. Simoni erklärte allerdings am Mittwoch, dass er nach Rücksprache mit seinem Teamchef Claudio Corti trotzdem zur 10. Etappe in Maddaloni starten wolle. Die B-Probe steht noch aus.

Gianni Petrucci, Präsident des Italienischen Olympischen Komitees (CONI), kündigte für unmittelbar nach Giro-Ende am 2. Juni einen "Krisen-Gipfel" auch mit Vertretern des Weltverbandes UCI an. "Wir müssen Gegenmaßnahmen ergreifen, um aus der schwerwiegenden Situation wieder herauszukommen", so Petrucci.

Giro-Direktor Carmine Castellano hatte indes keine Sorgen, die Rundfahrt termingerecht zu beenden: "Der Giro wird wie geplant in Mailand ankommen und sei es mit nur noch einem einzigen Rennfahrer."

Andere Regeln füe Simoni?

Mit seinem Start am Mittwoch stellte Simoni für sich selber andere Regeln auf, als er sie für Konkurrenten angewendet wissen will. Am Dienstag hatte Simoni erklärt: "An Garzellis Stelle hätte ich den Giro verlassen, wie wir Fahrer es in unserem Ehren-Codex für den Fall einer positiven Analyse festgelegt hatten."

Garzelli wurde nach Bekanntwerden seiner positiven B-Probe am Dienstagabend disqualifiziert. Das gleiche Los wird auch Simoni treffen, der bei der großen Giro-Razzia des Vorjahres in San Remo noch ungeschoren davon gekommen war.

Koks vom Zahnarzt?

Von den am 11. Mai in Groningen/Niederlande gestarteten Topfavoriten auf den Gesamtsieg wäre dann nur noch der Italiener Francesco Casagrande - zur Zeit 4:08 Minuten hinter Spitzenreiter Jens Heppner - im Rennen. Simoni liegt auf Rang acht mit 4:29 Minuten Rückstand.

Der Giro-Gewinner des Vorjahres behauptet, ein Zahnarzt-Besuch könnte dafür gesorgt haben, dass Kokain-Spuren bei ihm entdeckt worden seien.

Rad-Amateure kommen "mit Doping zur Welt"

Bei einem 105-minütigen Polizei-Verhör erklärte der inhaftierte Ex- Polizist und Amateurfahrer Armando Marzano, italienische Rad-Amateure kämen quasi "mit Doping zur Welt". Alle Teamchefs wüssten, welche Fahrer auf welche Weise gedopt seien und würden die wahre Leistungsstärke der Fahrer danach beurteilen.

Zwischen 1999 und 2000 habe Marzano, Trauzeuge des ebenfalls inhaftierten Panaria-Profis Antonio Varriale, regelmäßig Doping-Produkte besorgt.

Pevenage: "Es hört nicht auf"

Ähnlich äußerte sich auch Telekom-Teamchef Rudy Pevenage am Mittwoch am Start der 10. Etappe in Maddaloni: "Das Problem besonders in Italien ist, dass viele Amateure Profis werden, ohne sich durch Talent oder Ergebnisse besonders zu empfehlen.

Sie werden Radprofi, um Geld zu verdienen und helfen nach, wenn die eigenen Voraussetzungen nicht reichen." Die Stimmung sei sehr gedrückt, beschrieb Pevenage die Giro-Atmosphäre: "Es hört nicht auf: 1998 bei der Tour, im Vorjahr die Razzia in San Remo, jetzt das."

Pantani fordert "runden Tisch"

Die mitveranstaltende "Gazzetta dello Sport" sah am Mittwoch nach Bekanntwerden des Simoni-Dopingfalles "eine weitere Lawine" auf den Giro niedergehen. Ausgerechnet Marco Pantani, 1999 mit erhöhten Blutwerten im Rosa Trikot aus dem Giro genommen und seitdem in ständigem Kontakt mit den Ermittlungsbehörden seines Landes, forderte einen "Runden Tisch" des Radsports: "Wir müssen die Probleme pragmatisch lösen." Bei Garzellis Giro-Sieg 2000 war Pantani sein
Team-Kapitän.

Hört Garzelli auf?

Nach Bekanntwerden der positiven B-Probe im Labor des Radsport-Weltverbandes UCI in Lausanne hatte der 28-jährige Garzelli erklärt: "Ich habe keine Beweise für ein Komplott. Aber ich betone noch einmal: Ich habe dieses Medikament niemals genommen. Ich weiß nicht, ob ich wiederkomme. Jetzt habe ich erst einmal keine Lust mehr zum Radfahren."

Der Mountainbike-Weltcup-Sieger Cadel Evans aus Melbourne ist jetzt im Giro auf Rang 14 bester Fahrer der mit größten Ambitionen gestarteten Mapei-Mannschaft.

Garzelli war in Lüttich bei der obligatorischen Urin-Kontrolle nach der 2. Etappe der Gebrauch des verbotenen Mittels Probenecid, mit dem Dopingmittel verschleiert werden können, nachgewiesen worden. Unter Aufsicht des Niederländers Leon Schattenberg, dem Vorsitzenden der UCI-Anti-Doping-Kommission, war am Dienstag die B-Probe geöffnet worden.

Stefano
23.05.2002, 11:16
hola,

Heppner verteidigt Gesamtführung

München - Robbie McEwen, australischer Sprintspezialist aus dem Lotto-Rennstall, hat die zehnte Etappe des 85. Giro d'Italia gewonnen. Damit konnte er sich bereits den zweiten Tagessieg bei der Italien-Rundfahrt sichern.

Nach 151 Kilometer von Maddaloni nach Beneveto setzte sich der 29-Jährige im Endspurt gegen Coast-Fahrer Fabrizio Guidi und Giovanni Lombardi aus Italien durch.

Jens Heppner vom deutschen Team Telekom konnte das Rosa Trikot des Gesamtführenden auch heute erfolgreich verteidigen. Überschattet wurde die Etappe vom Doping-Verdacht gegen Vorjahressieger Gilberto Simoni, der Ende April positiv auf Kokain getestet wurde.

Stefano
24.05.2002, 17:54
hola,

Heppner verteidigt Rosa Trikot

München - Die zwölfte Etappe des diesjährigen 85. Giro d'Italia stand für die deutschen Fahrer unter einem guten Stern. Jens Heppner aus Gera verteidigte auch auf dem zwölften Teilstück souverän sein Rosa Trikot, und bleibt weiterhin Führender in der Gesamtwertung.

Am Freitag fuhr Heppner ein kluges Rennen und kam mit dem Hauptfeld ins Ziel. Den Sieg nach 203 Kilometern sicherte sich der Italiener Denis Lunghi. Riesenerfolg auch für Bert Grabsch.

Der Wittenberger belegte mit einer halben Minute Rückstand den zweiten Platz. Der unter Dopingverdacht stehende Vorjahres-Sieger Gilberto Simoni war nicht an den Start gegangen.

Stefano
27.05.2002, 16:20
hola,

Doping-Skandal und Heppners "Traum" in Rosa

München - Es ist Ruhetag beim Giro. Nach den Strapazen der zweiten Woche, gönnen sich die Fahrer ihre wohlverdiente Pause. Regenaration steht auf dem Programm.

Sport1 blickt auf die zweite Giro-Woche zurück und stellt Ihnen die bisherigen Gewinner und Verlierer dieser 93. Italien-Rundfahrt vor.

Stefano Garzelli musste wegen Dopings das Rosa Trikot wieder ausziehen.
Verlierer

Stefano Garzelli / Gilberto Simoni: Mapei-Fahrer Garzelli verteidigte auf der fünften Etappe (der ersten auf italienischem Boden) mit einer beeindruckenden Leistung das Rosa Trikot. Nur einen Tag danach wurde der Giro 2002 von einem Doping-Skandal um den Sieger von 2000 heimgesucht.

Garzelli fuhr bis zur Bekanntgabe der B-Probe noch weiter. Erst als diese ebenfalls positiv war, stieg der Italiener endgültig aus dem Rennen aus. Der Aufschrei in der Radsport-Welt war groß. Garzelli soll auf der Etappe von Köln nach Lüttich, wo er sich das Rosa Trikot holte, das verbotene Präparat "Probenecid" eingenommen haben.

Aber es sollte sogar noch schlimmer kommen: Auch Vorjahressieger Gilberto Simoni wurde vom Giro ausgeschlossen. Was erst jetzt heraus kam: Der Saeco-Profi wurde bei einer unangemeldeten Trainingskontrolle im April positiv auf Kokain getestet.

Doch der Titelverteidiger blieb erstmal stur: Er fuhr trotz Verdacht weiter und gewann sogar noch die 11. Etappe. Der Druck der Rennleitung wurde schließlich zu stark: Saeco musste Simoni aus dem Rennen nehmen. Die B-Probe wurde nicht mehr abgewartet.

Marco Pantani: "ll Pirata" war mit vollmundigen Versprechen in den Giro gegangen. Er wolle den Giro gewinnen, so Pantani im Vorfeld der Italien-Rundfahrt. Die Realität sieht anders aus: Der Italiener liegt mit über einer halben Stunde Rückstand auf Platz 67 der Gesamtwertung. Gerade in den Bergen, seinem vormaligen Lieblingsterrain, verlor Pantani Minute um Minute. Er selbst hat mittlerweile eingesehen, dass er "wohl zu alt" sei, um mit den Besten mitzuhalten.

Davide Rebellin: Auf der zwölften Etappe des Giro d'Italia kam für Davide Rebellin vom Team Gerolsteiner das Aus. Rebellin hatte bereits seit Tagen über Durchfall geklagt und musste nun, nachdem er auch Magenschmerzen bekommen hatte, das Rennen abbrechen. Schade, aber vor allem ärgerlich für den Gerolsteiner-Kapitän, der beim Giro endlich beweisen wollte, wie wertvoll er für sein neues Team sein kann.

Schon jetzt einer der ganz großen Gewinner des Giro: Jens Heppner

Jens Heppner: Der Telekom-Oldie ist die Überraschung des diesjährigen Giro d'Italia. Seit der siebten Etappe fährt Heppner im Rosa Trikot des Führenden. "Heppe" scheint das "Maglia Rosa" nicht mehr hergeben zu wollen. Mit zum Teil sensationellen Leistungen verteidigte er in der zweiten Woche das begehrte Jersey und trägt es noch immer.

Heppner, den die italienischen Zeitungen despektierlich "Opa" nennen, erlebt beim Giro "die schönste Zeit" seiner Karriere. Niemand hat ihm diese Leistung im Herbst seiner Karriere noch zugetraut. Spätestens am kommenden Mittwoch und der ersten schweren Dolomiten-Etappe wird Heppner, nach eigener Einschätzung, das Trikot wohl verlieren. Aber wer weiß, vielleicht geht der "Traum" in Rosa ja doch noch weiter.

Tyler Hamilton: Mit seinem Sieg im Zeitfahren von Numana hat sich der Amerikaner auf Platz drei der Gesamtwertung katapultiert. Der ehemalige Edel-Helfer von Lance Armstrong ist ab sofort der Topfavorit auf den Gesamtsieg. Hamilton ist in der Form seines Lebens und hat mit seinen Teamkollegen vom Team CSC Tiscali darüberhinaus exzellente Helfer (u.a. Carlos Sastre) an seiner Seite. Der Sieg beim Giro geht nur über ihn.

Alessio: Die junge italienische Mannschaft, die im letzten Jahr noch zweitklassig war, fährt erneut einen hervorragenden Giro. Mit Franco Pellizotti (12.) und Pietro Caucchioli (7.) hat Alessio in der Gesamtwertung zwei Fahrer in den Top 20. Die beiden italienischen Youngster haben noch Ambitionen im Gesamtklassment.

Vor Beginn der dritten Giro-Woche führt Alessio die Team-Wertung an. Sollte das auch in Mailand noch so sein, dann hätte das Team die Einladung zu den drei großen Rundfahrten in 2003 sicher.

rpg
27.05.2002, 16:27
Hi !
Ich meine es muss doch jedem klar sein , dass es sich hier um einen konservenblutverschmierten Sport handelt :rolleyes:
Nicht nur taktisches Geplänkel beim Fahren sondern auch eine Orgie an anabolen Steroiden und mittlerweile anderen "modernen Muntermachern" .
Pfui ,...................
Die Frage ist einmal mehr : nicht wer dopt sondern wer sich nicht erwischen lässt :rolleyes:
Grüße :)

Stefano
27.05.2002, 16:45
hol,a

stimmt rpg, wobei ich mich frage warum es soweit kommen musste :confused: ist es auch nicht so, dass hier eine gewisse schuld bei anderen zu suchen ist, u.a. bei den veranstaltern die dem radfahrer fast unmögliche strecken abforden, immer höher, kaum pausen usw. gilt nicht nur für den radsport, wenn ich an die marathonstrecke bei olympia in barcelona denke, kurz vor laufende noch nen anstieg einzubauen und den start auf den heissen mittag zu verschieben, kann ich schon manchen sportler verstehen dass er etwas zu sich nimmt, auch wenns verkehrt ist!

rpg
27.05.2002, 17:22
Hi !
Richtige Worte @Stefano
Da hast du schon recht . So sehe ich das auch :)
Andererseits muss doch jeder fähig sein das zu tun was man -ohne Einfluss von außen - auch vor sich selbst verantworten kann .
Diese Extremsportler verantworten halt die Nebenwirkungen . Sind wohl entweder extrem erfolgsorientiert , sportverliebt oder beides .
Jedoch ,......traurig ist nur , dass ,- wenn der Nachwuchs vor hat z. Bsp. im Radsport erfolgreich zu werden , man gleich nur die eine Wahl hat:
Keinen Erfolg oder eben doch Doping .
Irgendwie ist das ein Teufelskreis :rolleyes:
Aber die Leistungen die etwa im Radsport vollbracht werden sind dennoch gigantisch . Muss man - trotz Doping - neidlos anerkennen .
Grüße :)

Stefano
27.05.2002, 17:28
hola,

yeap, deinen worten ist nichts mehr hinzuzufügen, ist schon schwer heutzutag wo 2te plätze nichts mehr wert sind.

Stefano
29.05.2002, 08:36
hola,

ich denke nach der heutigen königsetappe wird jens wieder sein team-trikot tragen :rolleyes: aber trotzdem ne super leistung von ihm das rosa trikot so lange zu tragen/fahren ;)

Straßen-Rambo Casagrande vom Giro ausgeschlossen

Jens Heppner fährt die Königsetappe im "Maglia Rosa"
Conegliano - Der favorisierte italienische Radprofi
Francesco Casagrande (Fassa Bortolo) ist am Dienstag vom 85. Giro d'Italia ausgeschlossen worden. Diesen Entschluss fassten die Rennkommissare am Abend. Casagrande hatte auf der 15. Etappe von Terme Euganee nach Conegliano willentlich den Sturz des anderen Fahrers verursacht.

Schwerer Sturz von abgedrängtem Garcia
Der kolumbianische Meister John Fredy Garcia (Selle Italia) war von Casagrande gegen die Absperrung gedrängt worden und gestürzt. Garcia zog sich Gesichtsverletzungen zu und war sogar einige Minuten bewusstlos.

Francesco Casgrande galt als aussichtsreichster Sieganwärter bei der Rundfahrt durch Italien. In der Gesamtwertung belegte der 31-Jährige aus Florenz mit 1:07 Minuten Rückstand auf den führenden Jens Heppner den vierten Platz. Für Mittwoch hatte man in den Dolomiten einen Angriff Casagrandes auf das Rosa Trikot des Spitzenreiters erwartet.

Heppner behält Rosa
Natürlich überschattet dieser Vorfall die Tagesaktualität. Zum neunten und wohl letzten Mal hat Telekom-Oldie Jens Heppner das Rosa Trikot beim 85. Giro d'Italia erfolgreich verteidigt.

Damit geht der 37 Jahre alte Thüringer als Spitzenreiter der Gesamtwertung mit weiterhin 48 Sekunden Vorsprung vor dem zweimaligen Mountainbike-Weltcupsieger Cadel Evans (Mapei) aus Australien auf die "Königs-Etappe" in den Dolomiten.

Cipollini erneut souverän
Beim 38. Giro-Tagessieg von Italiens Sprintstar Mario Cipollini (Acqua & Sapone) nach 3:58:06 Stunden vor dem Spanier Isaac Calvez Lopez (Kelme) auf dem 15. Teilstück über 158 Kilometer von Terme Euganee nach Conegliano reichte dem früheren deutschen Meister ein Platz im Hauptfeld, um die auf der sechsten Etappe eroberte Trophäe noch einen weiteren Tag zu behalten.

Vier schwere Bergprüfungen warten auf die Fahrer
"Das ganze ist wie ein Traum. Ich genieße jeden Tag, aber wenn es morgen in die Dolomiten geht, wird meine Zeit vorbei sein", sagte Heppner nach dem Gewinn seines zehnten "Maglia Rosa".

Das wird der im belgischen Kelmis lebende Geraer auf der 16. Etappe über 163 Kilometer von Conegliano mit vier schweren Bergprüfungen bis nach Corvara in Badia kaum behalten können.

Danilo Hondo drückt seinen Teamkollegen die Daumen
Giro-Geschichte vor allem aus deutscher Sicht hat der letzte DDR-Straßenmeister allerdings ohnehin schon geschrieben. Nur zwei Deutsche fuhren vor ihm in der Geschichte der 1909 erstmals gestarteten Italien-Rundfahrt in Rosa. Vor exakt 70 Jahren führte der Berliner Hermann Buse fünf Tage die Gesamtwertung an, 1981 trug Gregor Braun aus Neustadt einen Tag das begehrte Trikot.

Daheim in Cottbus fiebert Danilo Hondo mit seinem Teamkollegen Heppner. "Die Mannschaft fährt sensationell für Papi. Heppe hat uns jungen Fahrern viel Erfahrung mitgegeben. Er ist wie ein Vater. Er weiß, wie man sich durchbeißen muss", sagte der Sprinter, der nach der fünften Etappe wegen des Todes seiner Mutter beim Giro ausgestiegen war.

Thierry Marichal startete Ausreiß-Versuch
Trotz regnerischem Wetter hatte Heppner keine Schwierigkeiten, um mit Hilfe seiner Teamkollegen auf dem meist flachen Abschnitt das Feld zu kontrollieren.

Auf die Flucht von Thierry Marichal (Lotto) 38 Kilometer nach dem Start reagierte das Peloton nicht, als "Einzelkämpfer" holte der Belgier zeitweise über zwei Minuten Vorsprung heraus, wurde aber nach rund 70 Kilometer wieder eingefangen.

Blutkontrolle für alle 157 Fahrer

Vor dem Start hatten sich alle 157 Giro-Fahrer Blutkontrollen unterziehen müssen. Offenbar waren dabei sämtliche Ergebnisse negativ. Zum Doping-Problem legte Giro-Direktor Carmine Castellano dem Internationalen Radsportverband (UCI) ein Dokument mit einer Reihe von Vorschlägen zur Bekämpfung des Übels vor.

Punkt eins des Dokuments sieht vor, dass Radsportler, die bei der A-Probeals Dopingsünder positiv getestet wurden, sofort das Rennen aufgeben müssen, ohne auf das Ergebnis der B-Probe warten zu können.

Stefano
29.05.2002, 08:39
hola,

So langsam hat er sich an das Feiern gewöhnt: Jens Heppner
München - Mit ihm hatte keiner gerechnet: Jens Heppner sorgt beim diesjährigen Giro d'Italia für die Überraschung: Der 37-jährige "Telekom-Oldie" fährt seit der siebten Etappe im begehrten "Maglia Rosa". Im Sport1-Interview verrät der Radprofi wie es sich anfühlt ganz oben auf dem Treppchen zu stehen und wer seine persönlichen Favoriten sind.

Sport1: Zuerst einmal die wichtigste Frage - wie geht es Ihnen und wie haben Sie den Ruhetag genutzt?

Jens Heppner: Der Tag ging eigentlich viel zu schnell vorbei. Heute haben wir einmal lange geschlafen, weil wir noch bis um 24 Uhr einen Transfer hatten. Momentan ist Ferienende und deshalb war auf der Strecke Rimini - Bologna nur Stop-and-Go. Deshalb haben wir heute Morgen bis um 10 Uhr geschlafen, ein großes Frühstück eingenommen und anschließend 50 Kilometer trainiert. Am Nachmittag sind wir dann schön in ein Café gegangen und haben etwas gegessen.

Sport1: Sie haben sich heute also gut erholt?

Heppner: Ich hoffe es, aber jetzt fühle ich mich wieder ganz gut.

Sport1: Genießen Sie es mit Ihrer Erfahrung mehr, im Moment im Rosa Trikot zu fahren als beispielsweise ein junger Fahrer?

Heppner: Normal ist das sicher nicht und ich genieße es auch. Ich merke das auch an den E-Mails und Anrufen, dass irgendetwas passiert.

Sport1: Ihre Leistung hat in Deutschland eine wahnsinnige Begeisterung zur Folge gehabt.

Heppner: Ich bekomme davon gar nicht so viel mit, höchstens vielleicht mal über meine Freunde. Hier haben wir einen langen stressigen Tag, der meistens erst um halb neun im Hotel endet. Für mich ist das eigentlich ein ganz normaler Arbeitstag. Es ist natürlich schön im Rosa Trikot zu sein und eine Mannschaft hinter mir zu haben, die für mich fährt. Ansonsten war ich immer in der Situation, dass ich für Jan Ullrich fahren musste.

Sport1: Es ist trotzdem etwas Neues für Sie, dass sich andere Fahrer in Ihren Dienst stellen?

Heppner: Nein, es war schon bei der Deutschland Tour so und bei verschiedensten Klassikern, deshalb ist mir das nicht mehr ganz so neu. Nur bei einer großen Rundfahrt wie dem Giro war es noch nicht so, außer für eine kurze Zeit bei der Tour de France, als ich bis auf einige Sekunden vorne dran war.

Sport1: Verleiht das Rosa Trikot Ihnen eigentlich extra Kräfte, weil Sie vor einer Woche bereits gesagt haben "Ich trage das Trikot nur noch ein paar Tage" und dann hieß es nur bis Mittwoch?

Heppner: Mittwoch ist definitiv Schluss. Selbst wenn ich richtig gute Beine hätte und wenn ich richtig gut ausgeruht wäre, kann ich das Trikot nicht verteidigen. Dazu reicht auch der Vorsprung nicht mehr aus. Das habe ich natürlich auch gesagt, damit die Konkurrenz verunsichert ist. Wenn ich gesagt hätte, ich halte das Trikot jetzt zehn Tage, dann hätten sie gesagt "Spinnt der eigentlich" und hätten mich angegriffen. Aber so habe ich gesagt, morgen ist alles vorbei und ich denke von Tag zu Tag und es war im Rückblick auch gut so.

Sport1: Wie sieht es mit dem leidigen Thema der Vertragsverlängerung bei Team Telekom aus?

Heppner: Weiß ich nicht, da hat sich nichts geändert.

Sport1: Und wie sieht es mit der Tour de France aus?

Heppner: Da fahre ich definitiv nicht.

Sport1: Und wer wird dann bei der Tour Kapitän bei Telekom werden?

Heppner: Ich denke Erik Zabel wird es werden. Eine Doppelspitze mit Alexandre Vinokourov kann ich mir nicht vorstellen. Alex ist zwar ein sehr guter Fahrer, aber ich denke, er kann noch nicht die Tour gewinnen. Er braucht eher eine Außenseiter-Etappe, bei der er dann ganz vorne hineinrutscht. Wie ich das letztes Jahr beobachtet habe, weiß das US-Postal auch und lässt ihn deshalb nicht fahren. Deshalb werden sie ihn dieses Jahr erst recht nicht fahren lassen, denn sie wissen, dass er bei Telekom der Mann für die Gesamtwertung ist. Ich glaube, er hat dieses Jahr einen schwereren Stand als im vergangenen Jahr. Da hätte er vielleicht noch den "Außenseiter-Abstauber" spielen können, aber dieses Jahr nicht. Ich gehe davon aus, dass Telekom deshalb eher auf Etappensiege baut.

Sport1: Zurück zum Giro - stört es Sie, dass durch den Doping-Skandal Ihre Leistung in den Hintergrund rückt?

Heppner: Mich persönlich stört der Doping-Skandal gar nicht, es ärgert mich nur, dass der Radsport dadurch ins Negative gezogen wird. Ich frage mich, warum die das machen, sie sind doch ohnehin die besten Rennfahrer der Welt und sie haben es nicht nötig. Die italienischen Journalisten sehen es meiner Meinung nach nicht so gerne, dass ein Ausländer im Rosa Trikot fährt und deshalb schreiben sie lieber über den Doping-Skandal der Italiener, als über die Leistungen eines Deutschen. Was ich aber in den letzten Tagen erlebt habe ist, dass die italienische Bevölkerung total begeistert ist. Ich habe den Eindruck, sie finden es sogar gut, dass kein Italiener führt.

Sport1: Letzte Frage, wer gewinnt den Giro?

Heppner: Entweder Hamilton, Casagrande oder Evans. Ich schätze einer der Drei.

Stefano
30.05.2002, 11:37
hola,

...wurde, dass jens die führung abgeben würde.

Auf der 16. Etappe des Giro d'Italia musste Telekom-Fahrer Jens Heppner sein Rosa Trikot des Spitzenreiters an einen anderen Radprofi abgeben.

Neuer Gesamtführender des 85. Giro d'Italia ist der Australier Cadel Evans. Doch auf der ersten Dolomitenetappe des Rennens hatte man damit gerechnet, dass Heppner seinen Platz als Spitzenreiter nicht verteidigen kann.

Gewinner des 16. Tagesabschnitts wurde souverän Julio Perez Cuapio. In 4:54:54 Stunden konnte der Mexikaner nach einer Alleinfahrt seine zweite Etappe beim diesjährigen Giro d'Italia gewinnen.

Stefano
02.06.2002, 10:21
hola,

...was aber seine grandiose leistung nicht schmälern sollte ;)

Monticello Brianza - Abfahrtsspezialist Paolo Savodelli hat das in den Dolomiten eroberte Rosa Triko beim Giro d'Italia auch im letzten Zeitfahren erfolgreich verteidigt und steht vor dem Gesamtsieg bei der 85. Italien-Rundfahrt.

Die Führung im Gesamtklassement ist dem "Falken von Clusone" auf der letzten Etappe über 141 Kilometer von Cantu nach Mailand kaum noch zu nehmen.

Savoldelli schüttelte seine Verfolger ab

Beim Kampf gegen die Uhr über 43,9 Kilometer von Cambiago nach Monticello Brianza wehrte Savodelli die Attacke des amerikanischen Verfolgers Tyler Hamilton ab und zeigte in seiner lombardischen Heimat eine Glanzleistung.

Der 29 Jahre alte Giro-Gesamtzweite von 1999 wurde in 57:14 Minuten gestoppt und belegte damit den dritten Platz hinter dem Spanier Aitor Gonzalez (55:56) und dem früheren Zeitfahr-Weltmeister Sergej Gontschar (56:41) aus der Ukraine.

Hamilton belegte Platz vier

Hamilton wurde 1:31 Minuten hinter Gonzalez Vierter. "Ich bin sicherlich nicht der stärkste Zeitfahrer. Aber um den Giro zu gewinnen, musste ich schneller als Hamilton sein. Ich hatte ein gutes Gefühl", sagte Savoldelli, der in seiner sechsjährigen Profilaufbahn zwölf Siege auf dem Konto hat. Im Gesamtklassement führt Savoldelli vor dem Finale mit 1:41 Minuten vor Hamilton.

Bert Grabsch überzeugte im Zeitfahren

Savodelli hatte am Donnerstag zum zweiten Mal nach 1999 eine Giro-Etappe gewonnen und damit erstmals in seiner Laufbahn das Rosa Trikot übernommen.

Der Sachsen-Anhalter Bert Grabsch hatte lange die Bestzeit.Der 26-jährige Wittenberger vom Schweizer Phonak-Team benötigte 58:19 Minuten und fuhr damit auf den ausgezeichneten vierten Rang. Dabei war er deutlich schneller als sein Bruder Ralf (1:00:47 Stunde) und dessen Telekom-Kollegen Torsten Hiekmann (59:36 Stunde) und Matthias Kessler (1:01:11 Stunde).

Bester Deutscher in der Gesamtwertung: Grischa Niermann

Bester deutscher Fahrer im Gesamtklassement ist auf dem 22.Platz 22:33 Minuten hinter Savodelli der Hannoveraner Grischa Niermann. Der Rabobank-Fahrer benötigte für das Zeitfahren 1:00:14 Stunde.

Vor dem Scherbenhaufen seiner Karriere steht Titelverteidiger Gilberto Simoni. Wegen seiner Kokain-Affäre wurde der 30-Jährige am Samstag mit sofortiger Wirkung beim italienischen Saeco-Rennstall entlassen. Der Giro-Gesamtsieger des Vorjahres war, wie am Freitagabend bekannt wurde, ein zweites Mal "nicht negativ" getestet worden.

Stefano
03.06.2002, 11:12
hola,

...doping blieb noch ein italiener übrig, der den giro gewann ;)

Savoldelli krönt Karriere - Sechster Sieg für Cipollini
Mario Cipollini knüpft an seine beeindruckende Erfolgsserie an. Der "König der Löwen" hat am Sonntag mit seinem sechsten Tagessieg die Schlussetappe des 85. Giro d'Italia gewonnen.

Damit weist der 35 Jahre alte Mailand-San-Remo-Sieger nun insgesamt 40 Erfolge bei der Italien-Rundfahrt auf und verkürzt den Rückstand auf die Bestmarke (41) der italienischen Radsportlegende Alfredo Binda. Es war nach 1990, 1991, 1997 und 2001 der fünfte Triumph von Italiens Sprint-Star auf dem letzten Giro-Teilstück.

"Ich danke meinem Team für die außergewöhnliche Arbeit, die sie geleistet hat. Ich danke dem Publikum, das an der Strecke begeistert war trotz allem, was mit Simoni und Garzelli vorgefallen ist. Ich werde nächstes Jahr versuchen, mit Binda gleichzuziehen und ich hoffe, 42 Siege zu erreichen. Es wäre eine schöne Belohnung nach so vielen Jahren", sagte der Toskaner nach dem Rennen.

Nach 141 Kilometern von Cantu hinein in die norditalienische Giro-Endstation Mailand verwies der Acqua-e-Sapone-Profi im Massensprint nach zwölf 6,2 Kilometer langen Runden auf dem Innenstadtkurs wie schon am Freitag seinen Landsmann Alessandro Petacchi (Fassa Bortolo) und den Österreicher Rene Haselbacher (Gerolsteiner) auf die Plätze. Team Telekom kam mit dem Hauptfeld ins Ziel und wurde Zwölfter von 22 Sportgruppen der Mannschaftswertung (Sieger: Alessio).

Der "Falke" krönt seine Karriere nach Zweifeln
Gesamtsieger des zweitgrößten Radrennens der Welt wurde der 29 Jahre alte Italiener Paolo Savoldelli (Index Alexia) - aufgrund seiner rasanten Abfahrten der "Falke" genannt - vor dem Amerikaner Tyler Hamilton (CSC/ 1:41 Minuten Rückstand) und seinem Landsmann Pietro Caucchioli (Alessio/ + 2:12).

"Ich weiß, dass man sagen wird, dass ich den Giro nur durch die Probleme von Simoni und Casagrande gewonnen habe. Aber ich will meinen Sieg auskosten. Für einen italienischen Radprofi ist es wie ein Traum. Ich war nie von mir überzeugt. Ich musste erst ein Erfolgserlebnis haben, jetzt folgt hoffentlich der ganze Rest", erklärte der Italiener nach seinem Triumph.

Kessler im Klassement wieder mit vorne
Bester Telekom-Profi in der Gesamtwertung des 3.364,2 Kilometer langen "Euro-Giros" 2002, der anlässlich der Währungseinführung durch sechs Länder Europas führte, wurde wie im letzten Jahr der 23-jährige Franke Matthias Kessler als 25. Knapp vor dem Telekom-Youngster belegte der Hannoveraner Rabobank-Profi Grischa Niermann als bester Deutscher im Klassement den 22. Platz.

"Dafür, dass wir mit einem ersatzgeschwächten Team dabei waren, haben wir uns toll verkauft. Jens Heppner hat unsere Mannschaft toll präsentiert. :cool: Und Matthias Kessler, hat trotz seiner Helferrolle gezeigt, dass er bald ein Spitzen-Rundfahrer sein wird. Ich bin mit meiner Mannschaft hoch zufrieden", erklärte Sport-Direktor Rudy Pevenage, der die Bonner Equipe in den drei Wochen betreut hat.

Das Grüne Trikot des besten Bergfahrers beim Giro d'Italia geht 2002 an den Mexikaner Julio Perez Cuapio (Panaria), der auf 30 Bergwertungen 69 Punkte erzielte, vor dem Kolumbianer Joaquin Castelblanco (33/Colombia) und Pawel Tonkow (25/Lampre). Phonak-Profi Massimo Strazzer sicherte sich das blaue Intergiro-Trikot und das pinkfarbene "Maglia Ciclamino", das Trikot des Punktbesten, gewann ebenfalls Tagessieger Cipollini.