Stefano
22.05.2002, 13:46
hola,
am sonntag 26.05 ist´s wieder soweit.
hier vorab schon nachrichten betreffend stallorder ferrari und monaco.
Stuck: "Mit Ralfs Attacke kann ich gut leben"
"Dass er so reagiert, kann ich verstehen", so Stuck über Schumachers Attacke
München - Das Thema Ferrari-Stallorder beim Grand Prix von Österreich zieht weiter seine Kreise.
"Ich war sehr enttäuscht über die Reaktion sachkundiger Leute, wie zum Beispiel Herrn Stuck, der in seinen Aussagen ja wirklich unterstes Niveau an den Tag gelegt hat. Als Rennfahrer sollte er wissen, wie es in Teams ist", kommentierte Ralf Schumacher die Aussagen des Formel-1-Experten nach dem Rennen.
Stuck bleibt bei seiner Meinung
Dieser hatte die Vorgänge auf der Zielgeraden in Spielberg als "Volksverarschung" betitelt.
Bei diesem Statement bleibt Hans-Joachim Stuck auch eineinhalb Wochen später - auch nach der Attacke Schumachers: "Kritik ist immer gut, aber sie ändert meine Meinung nicht", macht er gegenüber Sport1 deutlich.
"Er möchte Michael natürlich in Schutz nehmen"
Stuck weiter: "In Fach- und Fahrerkreisen wurde das, was ich gesagt habe, einhellig für gut befunden. Mit Ralfs Attacke kann ich gut leben."
Die Motive des Spielberg-Vierten liegen für ihn auf der Hand: "Er möchte Michael natürlich in Schutz nehmen. Das würde ich als Ralfs Bruder wahrscheinlich genauso machen. Wer aber sein Gesicht nach dem Rennen im Park Fermé gesehen hat, kann sich seinen eigenen Reim auf Ralfs eigentliche Meinung zu dem Thema machen."
Kein Verständnis für weitere Stallorder
"Dass er nun in der Öffentlichkeit so reagiert, kann ich verstehen", ergänzt der ehemalige Formel-1-Pilot.
Eine erneute Ferrari-Teamorder beim nächsten Rennen in Monaco wäre für Stuck dennoch unverständlich: "Ross Brawn hat ja bereits erklärt, dass es durchaus wieder zu einer Stallorder kommen kann. Dafür habe ich weder Verständnis noch macht es für mich irgendeinen Sinn."
FIA müsste handeln
Stuck geht sogar noch weiter und fordert härtere Maßnahmen der FIA: "Eigentlich hätte ich erwartet, dass die FIA sich mit allen Teamchefs unterhält und ansagt, was Sache ist."
"Auf der anderen Seite kann man es Ferrari nicht verbieten. Aber ob sie damit sich und dem Sport einen Gefallen tun und damit die Fans noch mehr vergraulen wollen, ist ihr Bier", weiß er aber auch um den begrenzten juristischen Handlungsspielraum des Automobil-Weltverbandes.
Ferrari erlitt Imageverlust
"Wenn Schumacher und Brawn sagen, dass es ihnen um die WM geht, ist das aus ihrer Sicht sicherlich richtig, aber ob sie es sich erlauben können, ist eine andere Frage", verdeutlicht er gegenüber Sport1.
Dass Ferrari in Spielberg einen großen Imageverlust erlitt, davon ist Stuck weiter überzeugt.
Überraschungen in Monaco
Beim kommenden Grand Prix im Fürstentum von Monaco - von den Fahrern wegen des Layouts geliebt, wegen der Sicherheit gefürchtet - wird der Sieg nach Stuck wieder nur über Ferrari führen: "Es gibt eigentlich keinen Grund, warum Ferrari nicht auch in Monaco gut sein sollte."
Eine überraschende Prognose hält er aber dennoch parat: "Ich bin jedoch überzeugt davon, dass einige andere Teams dichter aufschließen können. Auf jeden Fall wird BMW-Williams vorne mit dabei sein, aber auch Teams wie Arrows - dank Heinz-Harald Frentzen - und Renault dürften für eine Überraschung gut sein."
Große Meinung von Sauber
Und noch einem anderen Team traut er einiges zu.
"Nicht zu vergessen ist natürlich auch Sauber. Für mich sind die Schweizer nicht nur dritte Kraft, sondern ich traue dem Team auch durchaus einmal zu, in die erste oder zweite Startreihe zu fahren. Im Qualifying ist definitiv alles möglich", so "Strietzel".
am sonntag 26.05 ist´s wieder soweit.
hier vorab schon nachrichten betreffend stallorder ferrari und monaco.
Stuck: "Mit Ralfs Attacke kann ich gut leben"
"Dass er so reagiert, kann ich verstehen", so Stuck über Schumachers Attacke
München - Das Thema Ferrari-Stallorder beim Grand Prix von Österreich zieht weiter seine Kreise.
"Ich war sehr enttäuscht über die Reaktion sachkundiger Leute, wie zum Beispiel Herrn Stuck, der in seinen Aussagen ja wirklich unterstes Niveau an den Tag gelegt hat. Als Rennfahrer sollte er wissen, wie es in Teams ist", kommentierte Ralf Schumacher die Aussagen des Formel-1-Experten nach dem Rennen.
Stuck bleibt bei seiner Meinung
Dieser hatte die Vorgänge auf der Zielgeraden in Spielberg als "Volksverarschung" betitelt.
Bei diesem Statement bleibt Hans-Joachim Stuck auch eineinhalb Wochen später - auch nach der Attacke Schumachers: "Kritik ist immer gut, aber sie ändert meine Meinung nicht", macht er gegenüber Sport1 deutlich.
"Er möchte Michael natürlich in Schutz nehmen"
Stuck weiter: "In Fach- und Fahrerkreisen wurde das, was ich gesagt habe, einhellig für gut befunden. Mit Ralfs Attacke kann ich gut leben."
Die Motive des Spielberg-Vierten liegen für ihn auf der Hand: "Er möchte Michael natürlich in Schutz nehmen. Das würde ich als Ralfs Bruder wahrscheinlich genauso machen. Wer aber sein Gesicht nach dem Rennen im Park Fermé gesehen hat, kann sich seinen eigenen Reim auf Ralfs eigentliche Meinung zu dem Thema machen."
Kein Verständnis für weitere Stallorder
"Dass er nun in der Öffentlichkeit so reagiert, kann ich verstehen", ergänzt der ehemalige Formel-1-Pilot.
Eine erneute Ferrari-Teamorder beim nächsten Rennen in Monaco wäre für Stuck dennoch unverständlich: "Ross Brawn hat ja bereits erklärt, dass es durchaus wieder zu einer Stallorder kommen kann. Dafür habe ich weder Verständnis noch macht es für mich irgendeinen Sinn."
FIA müsste handeln
Stuck geht sogar noch weiter und fordert härtere Maßnahmen der FIA: "Eigentlich hätte ich erwartet, dass die FIA sich mit allen Teamchefs unterhält und ansagt, was Sache ist."
"Auf der anderen Seite kann man es Ferrari nicht verbieten. Aber ob sie damit sich und dem Sport einen Gefallen tun und damit die Fans noch mehr vergraulen wollen, ist ihr Bier", weiß er aber auch um den begrenzten juristischen Handlungsspielraum des Automobil-Weltverbandes.
Ferrari erlitt Imageverlust
"Wenn Schumacher und Brawn sagen, dass es ihnen um die WM geht, ist das aus ihrer Sicht sicherlich richtig, aber ob sie es sich erlauben können, ist eine andere Frage", verdeutlicht er gegenüber Sport1.
Dass Ferrari in Spielberg einen großen Imageverlust erlitt, davon ist Stuck weiter überzeugt.
Überraschungen in Monaco
Beim kommenden Grand Prix im Fürstentum von Monaco - von den Fahrern wegen des Layouts geliebt, wegen der Sicherheit gefürchtet - wird der Sieg nach Stuck wieder nur über Ferrari führen: "Es gibt eigentlich keinen Grund, warum Ferrari nicht auch in Monaco gut sein sollte."
Eine überraschende Prognose hält er aber dennoch parat: "Ich bin jedoch überzeugt davon, dass einige andere Teams dichter aufschließen können. Auf jeden Fall wird BMW-Williams vorne mit dabei sein, aber auch Teams wie Arrows - dank Heinz-Harald Frentzen - und Renault dürften für eine Überraschung gut sein."
Große Meinung von Sauber
Und noch einem anderen Team traut er einiges zu.
"Nicht zu vergessen ist natürlich auch Sauber. Für mich sind die Schweizer nicht nur dritte Kraft, sondern ich traue dem Team auch durchaus einmal zu, in die erste oder zweite Startreihe zu fahren. Im Qualifying ist definitiv alles möglich", so "Strietzel".