Stefano
24.05.2002, 10:22
hola,
sollte doch nen extra thread wert sein ;) die mädels retten die ehre frankfurts. nach dem dfb-pokalsieg, jetzt der uefa-cup, und meister werden sie auch, sind noch 6.spieltage und sie brauchen nur noch 4 punkte :cool:
Frauen-Fußball
UEFA-Cup, Finale: 1. FFC Frankfurt - Umea IK 2:0 (0:0) - 23.05.2002 19:55
Frankfurt schreibt Geschichte
Frankfurt: Wissink - Tina Wunderlich, Nardenbach, Künzer - Hansen, Minnert, Pia Wunderlich, Lingor, Kliehm - Prinz, Jones
Umea: Lundgren - Paulsson, Bergqvist, Marklund, - Dahlqvist, Runesson, Moström, Eriksson, Sjöberg - Kapstad, Sjöström
Eingewechselt: 77 Jennifer Meier für Kliehm, 86. Rech für Hansen, 90. Affeld für Prinz - 75 Nordbrandt für Runesson, 79. Lindqvist für Kapstad
Schiedsrichterin: Katriina Elovirta (Finnland)
Tore: 1:0 Jones (69., Kopfball, Vorarbeit Prinz), 2:0 Prinz (89., Kopfball, J. Meier)
Zuschauer: 12 106 (in Frankfurt)
Gelbe Karten: - Bergqvist
--------------------------------------------------------------------------------
In der Anfangsviertelstunde war Frankfurt aggressiver und zielstrebiger als die Schwedinnen. Der frisch gebackene deutsche Pokalsieger war zunächst technisch überlegen und konnte die bessere Physis in die Waagschale werfen. Doch Jones (4.), Pia Wunderlich (11.) und Lingor, die nach 15 Minuten nur die Latte traf, konnten die sich bietenden Chancen nicht nutzen.
In der Folgezeit konnten sich die Schwedinnen an das Tempo des dreimaligen DFB-Pokalsiegers gewöhnen und die Partie offener gestalten. Chancen ergaben sich für die Skandinavierinnen aber nur aus Standardsituationen: Zunächst strich ein Freistoß von Eriksson knapp über die Querlatte (34.) und zwei Minuten später vergab Marklund nach einem Eckball die große Möglichkeit zum Führungstreffer, als die Verteidigerin mit einem Kopfball aus kurzer Distanz nur knapp ihr Ziel verfehlte. Insgesamt war dem schwedischen Meister das Fehlen der Nationalspielerinnen Ljunberg (gesperrt) sowie von Östberg, Nordlund und Göras (alle verletzt) deutlich anzumerken.
Am Spielgeschehen änderte sich auch nach dem Seitenwechsel wenig. Frankfurt dominierte die Partie weiterhin, doch die so oft beobachtete spielerische Überlegenheit kam etwas zu kurz. Umea gab zwar keinen Zentimeter Boden verloren, doch der Druck der Frankfurterinnen nahm mit fortdauernder Spielzeit stetig zu.
Da aber bei den Spielerinnen von Trainerin Monika Staab der finale Pass nicht ankam, musste ebenfalls eine Standardsituation helfen. Zunächst musste Umeas Keeperin Lundgren Kopf und Kragen riskieren, um bei einem Kopfball von Nardenbach einen Rückstand zu verhindern, doch im Anschluss an die folgende Ecke war die Torfrau der Schwedinnen machtlos. Nationalspielerin Jones konnte einen verunglückten Schuss von Prinz zur 1:0-Führung einköpfen (69.).
Umeas Trainer versuchte noch einmal das Blatt zu wenden und wechselte mit Nordbrandt und Lindqvist zwei frische Stürmerinnen ein, doch Frankfurt ließ sich jetzt die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Gegen nun offensivere Gegnerinnen boten sich den Frankfurterinnen sogar noch etliche Tormöglichkeiten. Torjägerin Prinz war es letztendlich, die eine Minute vor Spielende das erlösende 2:0 erzielte.
Frankfurt war die aktivere und überlegenere Mannschaft, tat sich gegen die kampfstarken und kompakt stehenden Schwedinnen aber lange Zeit äußerst schwer. Doch der FFC konnte sich auf seine beiden Nationalspielerinnen Jones und Prinz verlassen, die sich mit ihren Treffern das schönste Geschenk zum Abschied (beide wechseln in die USA) selbst machten.
Frankfurt hielt sich durch den größten Erfolg in der Klubgeschichte auch die Chance auf das „Triple“ offen. Nach DFB-Pokalsieg und UEFA-Cup soll nun auch die deutsche Meisterschaft noch unter Dach und Fach gebracht werden.
sollte doch nen extra thread wert sein ;) die mädels retten die ehre frankfurts. nach dem dfb-pokalsieg, jetzt der uefa-cup, und meister werden sie auch, sind noch 6.spieltage und sie brauchen nur noch 4 punkte :cool:
Frauen-Fußball
UEFA-Cup, Finale: 1. FFC Frankfurt - Umea IK 2:0 (0:0) - 23.05.2002 19:55
Frankfurt schreibt Geschichte
Frankfurt: Wissink - Tina Wunderlich, Nardenbach, Künzer - Hansen, Minnert, Pia Wunderlich, Lingor, Kliehm - Prinz, Jones
Umea: Lundgren - Paulsson, Bergqvist, Marklund, - Dahlqvist, Runesson, Moström, Eriksson, Sjöberg - Kapstad, Sjöström
Eingewechselt: 77 Jennifer Meier für Kliehm, 86. Rech für Hansen, 90. Affeld für Prinz - 75 Nordbrandt für Runesson, 79. Lindqvist für Kapstad
Schiedsrichterin: Katriina Elovirta (Finnland)
Tore: 1:0 Jones (69., Kopfball, Vorarbeit Prinz), 2:0 Prinz (89., Kopfball, J. Meier)
Zuschauer: 12 106 (in Frankfurt)
Gelbe Karten: - Bergqvist
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In der Anfangsviertelstunde war Frankfurt aggressiver und zielstrebiger als die Schwedinnen. Der frisch gebackene deutsche Pokalsieger war zunächst technisch überlegen und konnte die bessere Physis in die Waagschale werfen. Doch Jones (4.), Pia Wunderlich (11.) und Lingor, die nach 15 Minuten nur die Latte traf, konnten die sich bietenden Chancen nicht nutzen.
In der Folgezeit konnten sich die Schwedinnen an das Tempo des dreimaligen DFB-Pokalsiegers gewöhnen und die Partie offener gestalten. Chancen ergaben sich für die Skandinavierinnen aber nur aus Standardsituationen: Zunächst strich ein Freistoß von Eriksson knapp über die Querlatte (34.) und zwei Minuten später vergab Marklund nach einem Eckball die große Möglichkeit zum Führungstreffer, als die Verteidigerin mit einem Kopfball aus kurzer Distanz nur knapp ihr Ziel verfehlte. Insgesamt war dem schwedischen Meister das Fehlen der Nationalspielerinnen Ljunberg (gesperrt) sowie von Östberg, Nordlund und Göras (alle verletzt) deutlich anzumerken.
Am Spielgeschehen änderte sich auch nach dem Seitenwechsel wenig. Frankfurt dominierte die Partie weiterhin, doch die so oft beobachtete spielerische Überlegenheit kam etwas zu kurz. Umea gab zwar keinen Zentimeter Boden verloren, doch der Druck der Frankfurterinnen nahm mit fortdauernder Spielzeit stetig zu.
Da aber bei den Spielerinnen von Trainerin Monika Staab der finale Pass nicht ankam, musste ebenfalls eine Standardsituation helfen. Zunächst musste Umeas Keeperin Lundgren Kopf und Kragen riskieren, um bei einem Kopfball von Nardenbach einen Rückstand zu verhindern, doch im Anschluss an die folgende Ecke war die Torfrau der Schwedinnen machtlos. Nationalspielerin Jones konnte einen verunglückten Schuss von Prinz zur 1:0-Führung einköpfen (69.).
Umeas Trainer versuchte noch einmal das Blatt zu wenden und wechselte mit Nordbrandt und Lindqvist zwei frische Stürmerinnen ein, doch Frankfurt ließ sich jetzt die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Gegen nun offensivere Gegnerinnen boten sich den Frankfurterinnen sogar noch etliche Tormöglichkeiten. Torjägerin Prinz war es letztendlich, die eine Minute vor Spielende das erlösende 2:0 erzielte.
Frankfurt war die aktivere und überlegenere Mannschaft, tat sich gegen die kampfstarken und kompakt stehenden Schwedinnen aber lange Zeit äußerst schwer. Doch der FFC konnte sich auf seine beiden Nationalspielerinnen Jones und Prinz verlassen, die sich mit ihren Treffern das schönste Geschenk zum Abschied (beide wechseln in die USA) selbst machten.
Frankfurt hielt sich durch den größten Erfolg in der Klubgeschichte auch die Chance auf das „Triple“ offen. Nach DFB-Pokalsieg und UEFA-Cup soll nun auch die deutsche Meisterschaft noch unter Dach und Fach gebracht werden.