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EaS zu Viva TV:
"VIVA liefert sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit MTV. Kurssprünge sind nicht drin. Zeichnungsgewinne mitnehmen".
Nachtrag: die Expansion nach Polen (schon erfolgt), Schweiz (ab September) sowie Ungarn, Spanien und Italien sowie ein "deutschlandweites Radioprogramm" sind noch hervorzuheben...
VIVA mit 21 - 27 Euro fair bewertet
Sal. Oppenheim
Nach Auffassung der Analysten des Bankhauses Sal. Oppenheim liegt der faire
Wert der Aktie des Medienkonzerns VIVA Media (WKN 617106) zwischen 21 und 27
Euro. Das Bankhaus gehoere zum Emissionskonsortium.
Der Fernsehsender sei der quotenstaerkste TV-Musikkanal in Deutschland.
Angesichts der gleichzeitigen Ausrichtung als Themen- und Zielgruppenkanal
biete der Sender somit eine attraktive Werbeplattform. Die internationale
Expansion und der Aufbau zusaetzlicher Medienkanaele verspreche in den
kommenden Jahren hohe Wachstums- und Ertragspotentiale. Das im Jahr 1993
gegruendete Unternehmen habe im Fruehjahr 2000 mit den beiden
werbefinanzierten Musiksendern VIVA und VIVA 2 eine technische Reichweite
von 23 Mio. respektive 19 Mio. Haushalten aufgewiesen. Auf der Grundlage der
Marke VIVA und ihrer Akzeptanz in der Zielgruppe der 14- bis 29jaehrigen
baue VIVA Media neben dem Fernsehbetrieb ihre Geschaeftstaetigkeit aus und
expandiere in die Bereiche Internet, Kommunikationsagentur und Radio.
Im Rahmen des Boersenganges sei eine Kapitalerhoehung gegen Bareinlage um
4,655 Mio. Euro unter Ausschluss des Bezugsrechts fuer die Altaktionaere
geplant. Der Greenshoe von bis zu 0,695 Mio. wuerde ebenfalls aus einer
Kapitalerhoehung stammen. Zu den bisherigen Anteilseigner wuerden zu jeweils
24,7 Prozent die Universal Vertrieb, die EMI Group und Warner Music
gehoeren. Weitere Eigentuemer seien Edel Music mit 15,8 Prozent und eine
Kapitalbeteiligungsgesellschaft mit 5,1 Prozent.
Der mittlerweile profitable Musiksender habe im letzten Geschaeftsjahr
Umsatzerloese in der Groessenordnung von fast 49 Mio. Euro erzielen koennen.
Nach Einschaetzung der Experten sollen sich diese bis zum Jahr 2003 auf
knapp 128 Mio. Euro erhoehen. Gleichzeitig wuerde sich das operative
Ergebnis auf EBITDA-Basis von 4,4 Mio. im vergangenen Jahr bis dahin auf
18,5 Mio. Euro ansteigen. Der Gewinn je Aktie duerfte von prognostizierten
0,05 Euro im Jahr 2000 auf 0,59 Euro im Jahr 2003 zulegen.
Das Unternehmen strebe am 19.07.2000 die Erstnotiz am Neuen Markt an.
Juchu.de
03.07.2000, 17:28
VIVA Media AG: Börsengang an den Neuen Markt
* Erstnotierung voraussichtlich am 19. Juli 2000
* Zeichnungsfrist vom 04. bis zum 17. Juli 2000
* Finanzmittel aus dem Börsengang für weitere Expansion
Köln, 03. Juli 2000 - Die Aktien der VIVA Media AG, Köln, werden zwischen
16 und 23 Euro angeboten. Dies gaben heute der Sole Bookrunner Merrill Lynch
und das Unternehmen im Rahmen einer Pressekonferenz in Frankfurt bekannt.
Joint Lead Manager ist die Commerzbank. Im Konsortium sind außerdem Sal.
Oppenheim und die Stadtsparkasse Köln. Die Aktien des integrierten
Medienunternehmens können zwischen dem 04. und dem 17. Juli 2000 gezeichnet
werden. Der Ausgabepreis wird voraussichtlich am 18. Juli 2000
veröffentlicht. Die Aktien der VIVA Media AG (WKN: 617106) werden
voraussichtlich am 19. Juli 2000 erstmals am Neuen Markt der Frankfurter
Wertpapierbörse notiert.
Emittiert werden 4.655.000 Stk. auf den Namen lautende Stammaktien mit einem
rechnerischen Nennwert von 1 Euro aus einer Kapitalerhöhung. Dem
Bankenkonsortium wurde außerdem eine Mehrzuteilungsoption von 695.000
Namensaktien aus einer gegebenenfalls durchzuführenden weiteren
Kapitalerhöhung eingeräumt.
VIVA ist eine der führenden Musik-, Entertainment- und Lifestylemarken
Deutschlands. Derzeitiges Kerngeschäft der VIVA Media AG ist das
werbefinanzierte private Musik-TV mit dem Betrieb der Sender VIVA und VIVA
ZWEI. Neben der Ausstrahlung von Videoclips produziert VIVA Media jugend-
und trendorientierte Formate, wie Magazin-, Comedy- und Lifestyle-Beiträge.
Primäre Zielgruppe sind die 14- bis 29-jährigen sowie jene über 30-jährigen,
die ebenfalls jugend- und popkulturell orientiert sind. Die
VIVA-Media-Gruppe sieht sich in Deutschland als popkulturelle
Meinungsführerin ihrer Zielgruppe.
- 2 -
Seit September 1999 verfolgt die VIVA-Media-Gruppe konsequent die
Internationalisierung ihres Musik-TV-Geschäfts. In Ergänzung zu ihren
deutschen TV-Programmen gründete VIVA Media im April 2000 eine polnische
Tochtergesellschaft (VIVA Polska!), die derzeit ein polnisches VIVA-Programm
aufbaut. Im Mai 2000 beteiligte sich VIVA an der S Media Vision AG, einem
privaten Musiksender, der in der Schweiz das Programm SWIZZ betreibt und ab
September unter dem Namen VIVA SWIZZ firmieren wird. Darüber hinaus führt
VIVA Gespräche mit potenziellen Partnern in Italien, Spanien, den
Niederlanden und Ungarn.
Zusätzlich hat die VIVA Media-Gruppe eine umfassende Erweiterung ihrer
Geschäftstätigkeit eingeleitet und expandiert über den internationalen
Musik-TV-Bereich hinaus in die Geschäftsfelder Internet,
Kommunikationsagentur und Radio. In diesem Zusammenhang wird derzeit ein
jugend- und musikorientiertes Internetportal, das voraussichtlich noch in
der zweiten Jahreshälfte 2000 gestartet werden wird, entwickelt.
Weiterhin hat die VIVA Media AG einen Kaufvertrag über den Erwerb einer
bekannten deutschen Kommunikationsagentur, der VISIONS.comm GmbH,
unterzeichnet, die derzeit in VIVA-connect umfirmiert wird. Darüber hinaus
plant das Unternehmen den Einstieg in das Radiogeschäft und hat die hierfür
notwendigen ersten Schritte eingeleitet.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 1999 wurde (nach IAS) ein Umsatz von Euro 48,8
Mio. (Vj. 45,6 Mio.) bei einem EBIT - Ergebnis vor Zinsen und Steuern - von
Euro 4,4 Mio. (Vj. 3,2 Mio.) erzielt. Im ersten Quartal 2000 konnte das
EBIT bei einem Umsatz von 11 Mio. Euro (Vj. 9,2 Mio.) um Euro 1,3 Mio. auf
rund Euro 0,3 Mio. gesteigert werden.
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Pressekontakt: Investor Relations:
Fachpresse:
VIVA Media AG
Corporate Communications Haubrok Investor Relations
Position
Katrin Mehler Martin Scherer
Petra Esser
Im Mediapark 7 Kaistraße 8
Eifelstrasse 31
50670 Köln 40221 Düsseldorf
50677 Köln
Tel: 0221/ 5744- 4104 Tel: 0211/30126-0 Tel:
0221/931806-0
Fax: 0221/ 5744- 5102 Fax: 0211/30126-198 Fax:
0221/931806-60
Tja, was mußte ich da gerade in der Euro-am-Sonntag von gestern lesen - MTV Europe hat VIVA in Deutschland wieder von Platz 1 gestoßen...
Tssstssstsss...
So was darf aber nicht genau während des Börsenganges passieren, oder, Herr Gorny?
Unser Fazit: Finger weg!
Dieter ist zwar ein cleveres Kerlchen, der Sender ist auch gut und zielgruppenorientiert, aber die Emissionsspanne ist doch "sehr ambitioniert"...
westwood
19.07.2000, 12:19
Viva Media - erster Kurs
Der erste Kurs der Aktien der Viva Media AG wurde am Mittwoch am Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse mit 17,00 Euro nach einem Ausgabepreis von ebenfalls 17,00 Euro festgestellt.
Zu diesem Kurs wurden rund 211.000 Titel umgesetzt. Die erste Taxe hatte bei 16,50zu 18,00 Euro nach einer Bookbuilding-Spanne zwischen 16,00 und 23,00 Euro gelegen. Insgesamt wurden ohne Greenshoe 4,7 Millionen Stückaktien ausgegeben.
© 19.07.2000 www.stock-world.de (http://www.stock-world.de)
indianapu
01.08.2000, 13:34
Viva: Kaufkräftige Jugend soll der Aktie Flügel
verleihen
Für Katrin M. Mehler, der Sprecherin der Viva Media AG, (WKN:
617 106) ist der aktuelle Kurs bei 15,40 Euro nicht kritisch zu
bewerten. Denn in der momentanen Marktsituation sei der Kurs
relativ stabil.
Die schlechte Stimmung auf dem Parkett ist nach Angaben eines
Händlers für den Kursverfall verantwortlich. VIVA dürfte seiner
Meinung nach in den kommenden Monaten deutlich an Wert
gewinnen. Auf Grund der geringen Produktionskosten und der
Markenstärke in der Altersgruppe zwischen 12 und 19 Jahren werde
der Titel von guten fundamentalen Daten und Fantasie im
Mediensektor profitieren. Die Stärke des Titels sei die Verbindung
mit der kaufkräftigen "Jugend". Dies bestätigt Mehler: die
Werbeeinnahmen seien überproportional hoch.
Die Umsetzung der Strategien soll eine Kurssteigerung bewirken.
Auf der Popkomm im August soll die Pressekonferenz zum
Internetauftritt folgen. Weiter sagt Frau Mehler gegenüber w http://www.juchu.de/ubb/redface.gif, dass
man Verhandlungen in Spanien und Italien führe.
Die Viva Media AG ist seit dem 19. Juli 2000 am Neuen Markt
gelistet. Bei einer Bookbuildingsspanne zwischen 16 bis 23 Euro
ging die Aktie mit 17 Euro an den Markt.
Die Aktie sei vor allem bei institutionellen Anlegern stark
nachgefragt gewesen und "deutlich überzeichnet", erklärte das
Unternehmen.
Man habe das untere Ende der Bookbuildingspanne gewählt, um
guten Investoren den Einstieg zu ermöglichen. Die momentanen
Umsätze würden dieses Einstieg beweisen.
Das Kerngeschäftsfeld der VIVA Media AG ist das werbefinanzierte
private Musik-TV über die beiden Fernsehsender VIVA und VIVA
zwei. Eigenen Angaben zufolge erreichte man im Frühjahr 2000 in
Deutschland eine technische Reichweite von 23 Millionen
Haushalten. Das Kerngeschäftsfeld soll in naher Zukunft durch die
Bereiche Radio und Internet ausgeweitet werden.
Quelle: wallstreet- online
VIVA Media (WKN: 617 106) wird ab 1. Oktober
den Satellitenwechsel von Eutelsat auf Astra vollziehen. Dies bewirkt
eine Vergrößerung der Reichweite von 8,91 Millionen Haushalte für
VIVA (+ 39 Prozent) und VIVA ZWEI (+ 47
Prozent).
Laut Vorstandschef Dieter Gorny "schafft der Schritt auf
ASTRA eine hervorragende Basis zur weiteren Entfaltung der emotionalisierenden
Markenkraft von VIVA und unterstützt den konsequenten Ausbau des
TV-Geschäftes in Deutschland". Nach Unternehmensangaben ermöglicht die Steigerung der
technischen Reichweite einen Anstieg der effektiven Zuschauerzahlen und damit
die Erhöhung der Werbeeinnahmen.
Bei den Zuschauerzahlen musste
VIVA erst kürzlich Federn lassen. Mit 4,54 Millionen Zuschauern
pro Tag (14 Jahre und älter) hat MTV seinen
Kölner Wettbewerber auf Platz Zwei verwiesen. Viva kommt in
dieser Zielgruppe (14+) auf 4,37 Millionen Zuschauer. Die aktuellen
Ergebnisse der Allensbacher Werbeträgeranalyse (AWA 2000) bescheinigen MTV damit
die Marktführerschaft in allen Altersklassen: sowohl 3,09 Millionen der
14- bis 29-jährigen schalten täglich MTV ein (Viva: 2,98
Millionen) als auch 4,29 Millionen der 14- bis 49-jährigen
(Viva: 4,18 Millionen).
Doch VIVA ist für das Rematch
gerüstet. Das Kerngeschäftsfeld des Unternehmens ist das werbefinanzierte private
Musik-TV über die beiden Fernsehsender VIVA und VIVA zwei.
Im Bereich Internet arbeitet die VIVA Media AG mit
der ebenfalls am Neuen Markt notierten Pixelpark AG zusammen.
Mit der Internet-Agentur will man ein jugendorientiertes Musik-, Entertainment-
und Lifestyle-Portal ins Leben rufen. Fokussiert hat sich die
Gesellschaft dabei auf die zukünftige Verschmelzung der Neuen Medien.
Im Internet plant VIVA, sich vor allem bei ihrer
Zielgruppe und bei Werbekunden zu etablieren, um zusätzliche Umsätze
generieren zu können. Letztere sollen durch E-Commerce und Online
Werbung erzielt werden.
Im Rahmen der Popkomm will das
Unternehmen Expansions- und Globalisierungsvorhaben sowie Neuigkeiten zu Lizenzvergaben, dem
geplanten Internetauftritt der Unternehmenstochter VIVA New Media sowie erste
Personalentscheidungen aufgrund der neuen Konzernstruktur bekannt geben.
Die VIVA
Media AG setzte im ersten Quartal rund elf Millionen
Euro um und wies einen Überschuss von 143.000 Euro
aus. Das Ebit lag bei 303.000 Euro. Den größten
Kostenfaktor stellen die Programmherstellungskosten dar. Allein im ersten Quartal
diesen Jahres lagen diese bei rund 8,3 Millionen Euro.
Im Vergleich zum ersten Quartal des vergangenen Jahres ist
ein deutlicher Anstieg zu erkennen. Bei nahezu gleich bleibenden
Herstellungskosten konnte der Umsatz um rund zwei Millionen Euro
gesteigert werden. Im ersten Quartal 1999 hatte VIVA noch
einen Fehlbetrag von mehr als einer Million Euro ausweisen
müssen.
Der Kurs der Aktie notiert gegenwärtig bei
18 Euro.
westwood
19.08.2000, 09:11
Krieg der Musiksender : Wollte MTV den
Börsengang von VIVA komplottieren ?
Der VIVA-Chef Dieter Gorny hat den Konkurrenten
MTV vorgeworfen, ein Komplott gegen den
Börsengang von VIVA durchgeführt zu haben !
MTV habe alles versucht, den Börsengang so weit
wie möglich zu erschweren oder sogar zu
verhindern, so Gorny. So habe die MTV-Chefin
Christiane zu Salm vor der Emmission in den Neuen
Markt explizit auf eine Untersuchung verwiesen, in
der MTV in der
Zuschauergunst weit vorne läge. MTV habe
außerdem äußerst unfair auf die jüngsten Zahlen
von VIVA reagiert, die wiederum besagten, dass
VIVA der beliebtere Musiksender sei. Das Verhalten
von MTV sei höchst aggressiv und heftig.
Quelle: www.tvmania.de (http://www.tvmania.de)
Neunmonatszahlen bei VIVA Media
Die VIVA Media AG verkündete heute ihre
Zwischenbilanz zum 30. September 2000 und konnte
den Umsatz im pro forma Vergleichzum
entsprechenden Vorjahreszeitraum um 19,5% auf
EUR 39,25 Mio.steigern. Das Ergebnis vor
Ertragssteuern lag trotz der Mehrbelastung aus den
ersten auch internationalen Expansionschritten und
der Investitionen in die neue Internetplattform bei
EUR 1,58 Mio., ein Plus von 37,4%. Das Ergebnis vor
Ertragssteuern (PBT) lag im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum bei EUR 2,8 Mio., ein Plus von
107%.
Im Gesamtjahr 2000 erwartet man einen
Umsatzanstieg auf etwa EUR 57 Mio., investiert
werden soll in den Ausbau der derzeit vier
Geschäftsfelder Fernsehen, Internet, Radio und
Agentur. Zudem führt VIVA diverse
Akquisitionsgespräche im Ausland.
Quelle: www.finance-online.de (http://www.finance-online.de)
Moneygeil
19.12.2000, 09:33
Salve Aktienboarder,
wer hat nicht immer von der interessanten Welt der Musik geträumt? Nun besteht die Möglichkeit so richtig in die Sache hineinzuschnuppern, genügend Kleingeld?
Das Hamburger Musikunternehmen Edel Music AG will einem Zeitungsbericht zufolge seinen Anteil an dem Kölner Musiksender Viva in Höhe von 12,1 Prozent verkaufen."Wenn wir ein gutes Angebot für Viva erhalten sollten, werden wir das prüfen", sagte eine Unternehmenssprecherin der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagausgabe). Mehr als 20 Millionen DM seien im Gespräch. Mit angeblichen Liquiditätsengpässen habe dies nichts zu tun. Im Übrigen sei das Videoclip-TV für Edel schon immer eine Finanzbeteiligung gewesen, erklärte die Sprecherin. Der Zeitung zufolge steht bei Edel nach dem starken Wachstum seit dem Börsengang ein Konsolidierungskurs bevor. Defizitäre oder investitionsintensive Bereiche sollen verkauft werden. Zudem sei die Gesellschaft auf der Suche nach einem neuen Finanzvorstand, schreibte die Zeitung.
Die am Frankfurter Neuen Markt gelisteten Edel-Aktien gaben im frühen Geschäft 2,88 Prozent auf 5,05 Euro nach, während die ebenfalls in diesem Segment notierten Viva-Titel unverändert bei 12,61 Euro lagen.
Alors, Euer
Moneygeil
vcpro.de
28.03.2002, 09:00
Köln (ots) -
- EBITDA und EBIT Prognosen durch Entkonsolidierung von
Verlustbringern deutlich übertroffen
- Umsatzplus in 2001 von knapp 9% auf EUR 60,1 Mio. gegen den
Markttrend
- Übernahme der BRAINPOOL TV AG bringt Wachstumsschub für 2002
Der VIVA Konzern konnte im Geschäftsjahr 2001 trotz der negativen
Werbekonjunktur den Umsatz um knapp 9% auf EUR 60,08 Mio. steigern
(2000: EUR 55,15 Mio.). Deutlich besser als im Oktober 2001
prognostiziert, beträgt im Geschäftsjahr 2001 das Konzern EBITDA EUR
-4,87 Mio. (Prognose 10/01: EUR -9,67 Mio.; Vorjahr EUR 0,33 Mio.)
und das EBIT -13,91 Mio. (Prognose 10/01: EUR -17,86 Mio.; Vorjahr
EUR -1,64 Mio.). Grund für die deutliche Verbesserung war die
Entkonsolidierung der VIVA Plus Fernsehen GmbH (VIVA ZWEI Musik TV
und VIVAdigital) ab dem 1.10.2001, die als Joint Venture mit AOL Time
Warner geführt wird. Dadurch konnte bereits im 4. Quartal 2001 eine
deutliche Rückkehr in die Gewinnzone bei EBITDA und EBIT erreicht
werden. Nach einem Zinsergebnis von EUR 0,74 Mio. und den Effekten
der latenten Steuern liegt der Konzernjahresfehlbetrag bei EUR -9,65
Mio. (Vorjahr EUR -9,85 Mio.). Das entspricht bei aktuell 24.413.107
Aktien einem Ergebnis pro Aktie von EUR -0,40 (Vorjahr EUR -0,50 bei
19.805.000 Aktien).
Die Ende 2001 mehrheitlich übernommene BRAINPOOL TV AG wird in die
VIVA Konzernbilanz zum 31. Dezember 2001 integriert und ab 2002 auch
in die VIVA Konzern Gewinn- und Verlustrechnung aufgenommen. Die
Bilanzsumme steigt auf EUR 166,5 Mio. (Vorjahr EUR 114,4 Mio.), bei
einer Eigenkapitalquote von 74,8% (Vorjahr 81,4%). Die Finanzmittel
belaufen sich auf EUR 44,2 Mio. Die Zahl der Mitarbeiter
(Vollzeitäquivalente zum 31.12.2001) stieg auf 770, darunter 304
BRAINPOOL-Mitarbeiter.
Der VIVA Konzern erwartet für 2002, 1,5 Jahre früher als zum IPO
geplant, eine deutliche Rückkehr in die Gewinnzone mit einem Umsatz
von etwa EUR 125 Mio. und einem aufgrund von Sondereffekten
(Cash-Zufluss von EUR 30 Mio., Umzug, Digitalisierung) angepassten
EBITDA auf EUR 44 Mio. und EBIT auf EUR 37 Mio. Finanziell ist der
Konzern mit liquiden Mitteln von rd. EUR 70 Mio. für eine weitere
Expansion gut ausgestattet.
Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender der VIVA Media AG: "Die
Höhepunkte aus strategischer Sicht waren zum einen das Joint-Venture
mit AOL Time Warner und zum anderen die Übernahme der BRAINPOOL TV
AG: Neben einer Diversifizierung der Einnahmequellen erschließen wir
uns damit neue Wachstumspotenziale. Daher werden wir bereits 1,5
Jahre früher als zum Börsengang prognostiziert in die Gewinnzone
zurückkehren."
Jörg Grabosch, Content-Vorstand der VIVA Media AG: "Aufgrund der
bestehenden und der verlängerten Lizenzverträge für die
Erfolgsformate TV total, Die Wochenshow, elton.tv und Ladykracher
sowie vielversprechender Verhandlungen für neue Formate, erwarten wir
für das BRAINPOOL-Kerngeschäft einen deutlichen Umsatzanstieg. Als
Teil der VIVA-Gruppe focussiert sich BRAINPOOL im zukünftigen
Wachstum auf das lizenzgestützte Kerngeschäft und den systematischen
Aufbau von TV-Talenten, wie beispielsweise die erste VIVA/BRAINPOOL
Koproduktion Alles Pocher, ...oder was? zeigt. Die VIVA-Sender bieten
BRAINPOOL für die Programmentwicklung eine hervorragende
Testplattform."
Christian Gisy, Finanzvorstand der VIVA Media AG: "Der
VIVA-Konzern verfügt trotz Konjunkturkrise mit VIVA Musik TV in
Deutschland über ein ertragreiches Kerngeschäft mit EBIT-Margen von
30%. In 2002 können wir mit einer hohen Cash Position und einem
soliden operativen Cash Flow mit entsprechend hoher Schlagkraft
agieren. Wir haben viel getan, um uns mit umfassenden Maßnahmen zur
Kostensenkung und Portfoliobereinigung in eine gute Ausgangsposition
für ein Wiederanspringen der Konjunktur zu bringen."
Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.vivamediaag.com (http://www.vivamediaag.com) abrufbar.
ots Originaltext: VIVA Media AG
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de
Pressekontakt:
VIVA Media AG
Im Mediapark 2 (Musictower)
D-50670 Köln
www.vivamediaag.com (http://www.vivamediaag.com)
VIVA Media AG
Corporate Communications
Katrin M. Mehler Tel: +49 (221) 5744-1100
email: kmehler@vivamediaag.com
Die Analysten vom Bankhaus HSBC Trinkaus & Burkhardt stufen die Aktie von VIVA Media (WKN 617106) unverändert mit "buy" ein und sehen das Kursziel bei 13 Euro.
Die endgültigen Zahlen für 2001 seien besser als erwartet ausgefallen. Der Ausblick für 2002 sei leicht positiv. Die TV-Werbeausgaben von VIVA Media dürften im laufenden Jahr um ein bis zwei Prozent steigen. Das EBIT erwarte man bei 37 Millionen Euro (inklusive 30 Millionen Euro aufgrund der Veräußerung des 49%-Anteils an VIVA Plus).
Die Kosten für den Umzug von VIVA und Brainpool seien in den EBITDA- und EBIT-Prognosen noch nicht vollkommen enthalten. Synergien seien jedoch auch noch nicht in die Schätzungen einbezogen.
Vor diesem Hintergrund empfehlen die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt die Aktie von VIVA Media zu kaufen.
VIVA kauft niederländischen Musik-Sender
Die VIVA Media AG hat am Freitag Abend bekannt gegeben, dass sie den niederländischen Musiksender „The Box“ zu 100 Prozent von den bisherigen Eigentümern erworben habe. Bislang waren Liberty Media und der Medienunternehmer Maarten van den Biggelaar zu jeweils 50 Prozent Eigentümer des Sender.
The Box bietet den Zuschauern interaktive Plattformen zur aktiven Gestaltung des eigenen Wunschprogramms an. Der Sender finanziert sich zum einen durch Werbung, zum anderen durch Einwahlgebühren für diese Dienste.
Im vergangenen Jahr lag der Umsatz bei 4,33 Mio. Euro, der Gewinn bei 0,65 Mio. Euro. Für das laufende Jahr rechnet das Management mit einem Umsatz von 5,32 Mio. Euro und einem Gewinn von 0,9 Mio. Euro.
vcpro.de
10.05.2002, 19:10
München (ots) - Der Musikkonzern MTV Networks in Amerika will
Mehrheitseigner der Kölner Viva Media AG werden. Nach Informationen
des Kontakter liegen den Gesellschaftern Universal Music, EMI und dem
Frankfurter Medienunternehmen In-Motion bereits Angebote für eine
Aktien-Übernahme vor. Das Trio hält zusammen knapp 37 Prozent an
Viva. Anvisiertes Ziel der Amerikaner ist es, 51 Prozent des Senders
zu übernehmen. Das berichtet der Branchendienst Der Kontakter in
seiner aktuellen Ausgabe (EVT: 13.Mai).
Nach Kontakter-Informationen hatte MTV-Networks-Chef Tom Freston
bereits vor zwei Jahren Pläne für eine Viva-Übernahme. Über die
Investmentbank Morgan Stanley hatte Freston kurz vor dem
Viva-Börsengang angeboten, für eine Übernahme den Emissionskurs plus
30 Prozent zu bezahlen. Die Plattenmultis waren damals allerdings
noch nicht zu einem Verkauf bereit.
DER KONTAKTER, der Nachrichten-Dienst für die
Kommunikationsbranche erscheint seit 1961 wöchentlich in der
märkte&medien verlagsgesellschaft. Unter www.kontakter.de (http://www.kontakter.de) liefert DER
KONTAKTER täglich branchenrelevante News.
ots Originaltext: Der Kontakter
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de
Weitere Informationen:
Stefan Krüger
Der Kontakter
Tel: 089/54852-502
Fax: 089/54852-520
0171/5348212
Emmy-Noether-Str. 2e
80992 München
Heutige Meldung des Kölner VIVA-Konzerns:
Der VIVA Konzern kann das 1. Quartal 2002 mit einem Rekordgewinn abschließen. Neben
einem positiven operativen Ergebnis tragen auch die fast 30 Mio. € aus dem Verkauf des 50 % - Anteils von "VIVA Plus" an AOL Time Warner. Auch die Ende 2000 übernommene Brainpool AG konnte positiv zum Ergebnis beitragen. Viva konnte insgesamt besser als der Markt abschneiden - das Konzernergebnis für das 1. Quartal beträgt 31,7 Mio. € bei noch verbliebenen liquiden Mitteln i.H.v. 71,2 Mio. €, mit denen die weitere Expansion (u.a. in Holland) angestrebt wird.
Quelle: www.vcpro.de
Ich denke, i.V.m. den Übernahmegerüchten durch MTV ist VIVA evtl. kurzfristig wieder als recht interessant einzustufen.
Was denkt Ihr?
Gruss,
S.
Ca$hmandt
05.06.2002, 10:11
Hallöle,
nach meinem consors reinfall bin ich mal in viva rein heute, ein wenig spät vielleicht aber wenns dann offiziel wird denke ich sind noch ein paar euros drin.
Also los postet mal was ihr so meint dazu und was es neues gibt!
Ca$hmandt
05.06.2002, 10:31
Düsseldorf (vwd) - Der Streit zwischen den beiden US-Medienkonzernen AOL Time Warner und Viacom um den Musiksender Viva Media AG, Köln, steht nach einem Bericht des "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) kurz bevor. AOL hält 15,3 Prozent der Viva-Anteile. "Ich habe ein großes Interesse daran, dass die wilden Spekulationen um die Eigentümerverhältnisse in der nächsten Zeit beendet werden", sagte Viva-Media-Vorstandsvorsitzender Dieter Gorny der Zeitung.
"Wir sind nicht unglücklich, wenn bei uns ein großer amerikanischer Konzern die Mehrheit übernimmt", fügte er hinzu. Sowohl der französische Medienkonzern Vivendi Universal SA, Paris, als auch der britische Musikkonzern EMI Group plc, London, wollen ihre Anteile von jeweils 15,3 Prozent an Viva verkaufen.
vwd/12/5.6.2002/mr/mim
der große Zug für VIVA dürfte schon abgefahren sein!
Meinst Du wirklich, dass noch große Kurssprünge nach diesem Anstieg möglich sind?
Heute sind es schon wieder +20% - es wird wohl keiner richtig prognostisieren können!
Ca$hmandt
05.06.2002, 10:51
bin bei 13,25 rein...
der aktuelle kurs liegt doch bei 14 noch was, tageshoch war bei über 16! ;)
Glückwunsch - VIVA liegt jetzt bei 15,5... ;) :)
Ca$hmandt
05.06.2002, 10:59
danke war ne bauchentscheidung heut morgen! dann hab ich mal meine banker angerufen, wo ich noch ein konto habe und schwups da hat ich sie!
Politiker wollen Viva schützen
04. Jun 12:30
Ungewisse Zukunft: Viva-Chef Dieter Gorny
Foto: ddp
Politiker und Medienwächter setzen sich für Viva ein - zwei US-Konzerne kämpfen um dessen Übernahme. Ex-RTL-Chef Helmut Thoma befürchtet, dass Viva eingestellt werden könnte.
Deutsche Politiker setzen sich dafür ein, dass der Musiksender Viva deutsch bleibt. «Wenn Viva an einen US-Konzern ginge, würde ein Stück Musikkultur in Deutschland verloren gehen», zitiert die «Süddeutsche Zeitung» am Dienstag den Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin.
Zwei Konzerne versuchen, die Mehrheit der Viva-Aktien zu übernehmen. Der Kampf von Viacom und AOL Time Warner scheint eine medienpolitische Diskussion in Gang zu bringen.
Durch Medienwächter genehmigungspflichtig?
Übernahmespekulation treibt Viva-Kurs
03. Jun 13:44
MTV will Viva kaufen
13. Mai 2002 12:58
VivaPlus gestartet
07. Jan 2002 13:30
Der frühere RTL-Chef Helmut Thoma, derzeit unter anderem Medienbeauftragter des Landes Nordrhein-Westfalen, hält es sogar für möglich, dass die Viva-Programme nach einer Übernahme durch MTV eingestellt werden könnte.
Einer mehrheitlichen Übernahme von Viva Media AG durch den US-Konzern Viacom, dem auch MTV gehört, steht die nordrhein-westfälische Landesanstalt für Rundfunk (LfR), die für den Kölner Viva-Sender zuständig ist, skeptisch gegenüber. Bei einer gravierenden Veränderung der Eigentümerstruktur könnte es sich um einen Lizenzkauf handeln, der genehmigungspflichtig sei, wird LfR-Direktor Norbert Schneider zitiert. Gegen einen Minderheitseinstieg von Viacom bei Viva gebe es keine Mittel.
Ein Fall fürs Bundeskartellamt?
Dass Viva mit seinen rund 700 Mitarbeitern ein «wichtiger Baustein des Medienstandortes Nordrhein-Westfalen» sei, sagte die für Medien zuständige Staatssekretärin Miriam Meckel: «Das Bundeskartellamt wird sich für diese Frage sicher interessieren». Allerdings ist noch offen, ob das Kartellamt das Musikfernsehen als eigenen Markt betrachtet, oder als Teil des gesamten Fernsehmarktes. Wäre der ganze Fernsehmarkt der wettbewerbsrechtlich Maßstab, bestünde keine Möglichkeit, MTV an der Übernahme von Viva zu hindern. (nz)
Also werden sie wohl in jedem fall übernommen!
hast Du wenigstens durch einen SL Deine Gewinne gesichert?
Der Zeit gibt es nur noch 13€ nach dem man schon die 16€ gesehen hat!
Ca$hmandt
06.06.2002, 20:24
nein ich depp hätt ich machen sollen mein banker hat noch gefragt als der kurs bei 14, 50 stand.....
denke aber heut sind die spekulanten raus und morgens gehts wieder hoch. werd morgen direkt mal ein limit setzen bei 14, 50.
ach so, hier noch die meldung:
ANALYSE/WestLB: Viva vor veränderter Aktionärsstruktur
Nach Auffassung der WestLB wird es massive Veränderungen in der Aktionärsstruktur von Viva geben. Eine Übernahme durch Viacom oder AOL sind nach Einschätzung der Analysten die wahrscheinlichsten Möglichkeiten. Der Aktienkurs werde eindeutig von diesen Spekulationen nach oben getrieben, die Aktie sei in der Zwischenzeit teuer geworden. Sie werden zum 30,4-fachen KGV 2003 gehandelt. Für den Fall einer Übernahme gehen die Analysten von einem Aufschlag von 25 Prozent auf den Fair Value aus. Vor diesem Hintergrund werde das Kursziel auf 13,5 EUR von 10,8 EUR angehoben. Das Rating wird auf "Neutral" von "Outperform" reduziert. +++
hoellenfuerst
09.06.2002, 15:37
dpa-AFX-Nachricht
Sonntag, 09.06.2002, 13:43
FRANKFURT (dpa-AFX) - Ungeachtet aller Übernahmegerüchte will der Kölner
Musiksender VIVA Media AG weiter wachsen. "Die Expansion geht weiter",
sagte Vorstandschef Dieter Gorny der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".
In der vergangenen Woche habe er in Moskau über mögliche Kooperationen
verhandelt. In Litauen wird Viva demnächst Teenager mit Musikvideos versorgen.
Der Kurs der Viva-Aktie war vorige Woche stark gestiegen, nachdem Medien
über eine Übernahmeschlacht berichtet hatten. Angeblich kämpfen die
US-Unternehmen AOL Time Warner Inc. und Viacom Inc.
, der Mutterkonzern des Viva-Konkurrenten MTV, um die
Anteile der Großaktionäre EMI Group Plc und Vivendi
Universal SA . Beide halten derzeit jeweils 15,2 Prozent der
Aktien.
Gorny war deshalb laut "FAS" zu Gesprächen in New York, wollte aber nicht
verraten, welcher neuer Gesellschafter ihm bei Viva lieber wäre. "Ich habe keine
Präferenzen. Ist auch nicht mein Job, den Großaktionär zu bestimmen", sagte er
der Zeitung. "Wer mehr bietet, der wird es wohl werden." Ihm liege vor allem an
einer raschen Entscheidung./FP/ar
info@dpa-AFX.de
Ca$hmandt
10.06.2002, 10:09
Viva: Im Visier amerikanischer Medienkonzerne (Euro am Sonntag)
Zwei Medien-Riesen balgen um Viva. Aktionäre hoffen auf eine fette Übernahmeprämie. Sie könnten sich verspekulieren.
Als Dieter Gorny dieser Tage von seiner bislang wohl heikelsten Mission aus New York ins heimische Köln zurückkehrte, gab er sich zugeknöpft: "Ja, ich habe Gespräche geführt. Ich sage aber nicht, mit wem."
Damit ist so gut wie amtlich, was die Spatzen seit Wochen von den Dächern pfeifen: Um die Viva Media AG, deren Aktien am Neuen Markt notiert sind, tobt ein Übernahmekampf. Gleich zwei mächtige Medienkonzerne streiten um die Mehrheit am Kölner Musiksender. Zum einen AOL Time Warner, weltweit die Nummer 1 im Mediengeschäft und mit seiner Tochter Warner Music auch einer der ganz Großen im Musikgeschäft. Gegenspieler ist die Nummer 3 der Branche, der US-Medienriese Viacom, der auch den Viva-Rivalen MTV betreibt. Gorny macht gute Miene zu einem Spiel, von dem noch nicht absehbar ist, ob es für Viva gut oder böse endet. "Uns liegt natürlich daran, endlich Ruhe in die Gesellschafterstruktur zu bekommen", sagt er. Was soll er auch sonst sagen? Verhindern könnte er den Deal sowieso nicht. Denn schon lange ist klar, dass zwei der bisherigen Großaktionäre, der französische Medienriese Vivendi Universal und der britische Musikkonzern EMI, ihren Viva-Anteil von jeweils 15,3 Prozent lieber heute als morgen abstoßen würden. Sie brauchen das Geld zum Abbau ihrer horrenden Schulden.
Wer das Rennen macht, dazu will sich der schwergewichtige Unternehmens-Chef nicht äußern. "Derjenige, der am meisten bietet, wird es wohl werden", sagt Gorny lakonisch. Glaubt man den Gerüchten, dann ist eine Entscheidung im Bietergefecht nur noch eine Sache von Tagen.
"Wir wären nicht unglücklich, wenn ein großer US-Konzern die Mehrheit übernehmen würde", kommentiert Gorny. Mit einem starken Großaktionär wie AOL Time Warner im Rücken könnte endlich die internationale Expansion vorangetrieben werden. "Selbst ein Eintritt in den MTV-Heimatmarkt USA wäre dann nicht ausgeschlossen", schätzt Jan Herbst, Medienanalyst bei Sal. Oppenheim.
Dagegen dürfte allerdings Viacom-Chef Sumner Redstone einiges einzuwenden haben. Schließlich ist sein Sender MTV mit derzeit 400 Millionen Haushalten in 164 Ländern der meistverbreitete Fernsehkanal überhaupt. Konkurrenz auf dem Heimatmarkt ist so ziemlich das letzte, was Redstone gebrauchen kann. Schon werden Befürchtungen laut, bei einem Zuschlag könnte Viacom dem lästigen Konkurrenten den Saft abdrehen.
Wahrscheinlicher ist allerdings eine andere Variante. "Viacom könnte künftig eine Zwei-Marken-Strategie fahren: Viva wird auf die junge Zielgruppe ausgerichtet, MTV bedient die ältere Generation", schätzt Analyst Herbst. Schließlich hat sich Viva in Deutschland zu einer wertvollen Marke entwickelt. So etwas wirft man nicht einfach weg, nachdem man es für viel Geld erworben hat. Mit der Unabhängigkeit von Viva aber wäre es wohl auf jeden Fall vorbei.
Auch der Medienstandort Köln würde an Bedeutung verlieren. Das Herz der Musikindustrie schlägt nun mal in London und New York. Kein Wunder, dass Viacom von vielen heimischen Politikern nicht gern gesehen wird. Einige drohen schon unverholen mit dem Widerstand der nordrhein-westfälischen Landesanstalt für Rundfunk oder dem Bundeskartellamt. Selbst der Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin sah sich zu warnenden Worten veranlasst: "Wenn Viva an einen US-Konzern ginge, würde ein Stück Musikkultur in Deutschland verloren gehen."
Das kleinere Übel wäre aus Sicht der Politiker gewiss AOL Time Warner. Tatsächlich stehen die Chancen des Konzerns nicht schlecht - immerhin besitzt er bereits 15,3 Prozent der Anteile. Zudem verfügt AOL über die Stimmrechte von weiteren 15,5 Prozent der Viva-Aktien, die die Gründungsmitglieder des Senders in einem Pool mit den AOL-Anteilen zusammengeführt haben. Viacom-Mann Redstone müsste also wohl ziemlich tief in die Tasche greifen, wenn er den Konkurrenten AOL Time Warner ausstechen wollte.
Genau darauf spekulieren offenbar auch viele Anleger, die das Papier vergangene Woche bis auf 16,20 Euro hochgetrieben haben. Auslöser der Spekulation waren Meldungen, wonach Viacom angeblich bis zu 24 Euro bieten soll - offiziell bestätigen will das natürlich niemand. Fundamental schätzt Analyst Herbst den Wert der Viva-Aktie auf zehn bis elf Euro. Der Verdacht, dass hier nur wieder mal gezielt ein Gerücht gestreut wurde, ist somit nicht von der Hand zu weisen. Zudem soll es bei den Gesprächen Gornys in New York auch um die Frage gegangen sein, wie die Mehrheitsübernahme von Viva zu bewerkstelligen wäre, ohne den übrigen Aktionären ein Abfindungsangebot machen zu müssen. Das Risiko eines Rückschlags ist also hoch.
Ca$hmandt
17.06.2002, 09:37
VIVA Media limitierte Kauforder
Quelle: BÖRSENBRIEF FINANZEN NEUER MARKT
Datum: 12.06.02
Die Experten von "Finanzen Neuer Markt" legen für ihr Musterdepot eine limitierte Kauforder für die Aktien der VIVA Media AG in den Markt. Der Bieterkampf um VIVA Media spitze sich weiter zu. VIVA-Gründer- und Vorstandschef Dieter Gorny bekenne sich mittlerweile offen dazu, dass er in New York mit einem amerikanischen Interessenten verhandelt habe. In der Gerüchteküche würden AOL Time Warner, bereits Inhaber eines 15,3%-igen VIVA-Anteils, und Viacom, der Mutterkonzern des VIVA-Konkurrenten MTV favorisiert. Obwohl sich VIVA Media nach der abgeschlossenen Übernahme der Produktionsfirma Brainpool operativ auf dem richtigen Weg zu befinden scheinen, gelte eine Übernahme durch eine der beiden US-Gesellschaften als ausgemachte Sache. Der Preis dürfte irgendwo zwischen 16 und 20 Euro liegen, wobei die Wahrscheinlichkeit eines höheren Preises mit jedem Tag, den sich Viacom und AOL um VIVA streiten würden, steige. Daher legen die Experten von "Finanzen Neuer Markt" für ihr Musterdepot eine auf 13,50 Euro limitierte Kauforder für 300 VIVA-Aktien in den Markt. Es werde ein Stopp bei 12 Euro empfohlen.
Ca$hmandt
21.06.2002, 09:40
es geht los!
Nachrichten: AOL erhält Beteiligung an der Viva Medien AG
Einem Bericht von vwd zur Folge, hat die AOL Time Warner Inc nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" einen 15,3-prozentigen Anteil an der Viva Media AG von der EMI Group plc, London, übernommen. AOL sei bereits an Viva und dem eigenständigen Musikkanal Viva Plus beteiligt und beabsichtige, auch die Viva-Anteile von der Vivendi Universal SA zu kaufen. AOL werde dann 45,9 Prozent an der Viva Media AG halten und strebe im Anschluss eine Mehrheitsübernahme an, so die Meldung weiter.
http://212.63.80.132/public/contents/Article.cfm?POSFN=Nachrichten&CNTID=31048
Ca$hmandt
21.06.2002, 09:42
Bei Viva sind nach Einschätzung eines Händlers Kursgewinne zu erwarten. Denn AOL Time Warner hat nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" einen 15,3-prozentigen Anteil an Viva von der EMI Group übernommen. AOL wolle auch die Anteile von Vivendi übernehmen. Zwar sei kein Kaufpreis genannt worden, spekulativ dürfte die Aktie aber erst einmal nach oben laufen, so der Händler weiter. +++ Manuel Priego Thimmel
vwd/21.6.2002/mpt/tw
21. Juni 2002, 08:42
Ca$hmandt
21.06.2002, 10:15
SHARPER-BLITZ zu Viva Media
Für den Inhalt ist allein die Meteor GmbH Co KG / www.sharper.de verantwortlich
Viva erwacht zu neuem Leben
-Von Andreas Braun-
Frankfurt, 21.06.2002 (sharper.de) - Eine mehrheitliche Übernahme des Musik-TV-Senders Viva durch AOL TimeWarner dürfte Aktionäre demnächst entzücken. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" hat AOL einen Anteil von weiteren 15,3 Prozent an dem Sender von der EMI-Group übernommen. Wie die Zeitung berichtet, will der US-Konzern danach auch den gleich großen Anteil von Vivendi Universal übernehmen und würde dann 45,9 Prozent an Viva besitzen. Eine Offerte an die restlichen Aktionäre wäre die logische Folge. Für Viva würde die Übernahme durch AOL eine Schärfung des eigenen Profils gegenüber MTV bedeuten. Aktionäre dürfen trotz des bisherigen Kursanstiegs noch auf eine Prämie hoffen.
© 21.06.2002 sharper.de - Die Börsensite von Reuters und Handelsblatt
WKN:617106 (http://www.sharper.de/sharperweb/fn/sharp/sfn/go/id/83029/go.htm)
Ca$hmandt
21.06.2002, 19:11
kann das hier jemand überprüfen??????
Sorry, ich steh grad auf meiner Leitung und bin gerade leicht konfus, da ich schon den ganzen Tag am Compi sitze und mein Windoof 2K neu installiere. Habe jetzt schon bereits 5 Krisen hinter mir! Was ich jetzt auf die schnelle nicht verstehe:
Wie EMI am Freitag mitteilte, erlöst sie aus dem Verkauf 52,290 Mio EUR. Abzüglich der ursprünglichen Investition in Viva ergebe sich ein Gewinn von rund 43 Mio EUR.
24,4Mio shares im Umlauf.
Die ursprüngliche Investition war doch 17€ per share; bei 3,7Mio shares; ergibt 62,9 Mio Euro. Und jetzt machen die noch einen Gewinn von 43Mio????? Ergibt p.s. 11,62 Euro Das würde ja dann einen Preis p.s. von 28,62Euro ausmachen.
Na das wäre dann doch prima für uns! Wo liegt denn jetzt mein Fehler bei dieser Rechnung? Bitte weckt mich aus meinem Traum!
gruss christiank
Der Christian vergißt die Kohle, die sich die CEOs in die Tasche stecken;):D
Nee, im Ernst...
...kann ich nicht nachvollziehen...
hoellenfuerst
21.06.2002, 22:26
finance online-Nachricht
Freitag, 21.06.2002, 18:38
AOL wird größter Aktionär bei VIVA
Der amerikanische Medienkonzern AOL hat heute die bisher von EMI gehaltenen
Anteile am deutschen Musiksender VIVA übernommen. Durch die Übernahme wird AOL
der größte Anteilseigner an dem am Neuen Markt notierten Unternehmen.
Für die 15,3 Prozent an VIVA will AOL etwas über 52 Mio. Euro gezahlt haben,
hieß es heute. Der AOL Anteil an VIVA hat sich durch diese Übernahme auf 45,9
Prozent erhöht.
Das seit längerem anhaltende Rennen zwischen Viacom und AOL um VIVA scheint
nun also zu Gunsten von AOL entschieden.
Die VIVA Aktie konnte heute ein Kursplus von 2,29 Prozent auf 13,40 Euro verbuchen.
info@finance-online.de
Der Medienkonzern AOL Time Warner hat sich bereits ein Aktienpaket an VIVA gesichert. Wie die 'Süddeutsche Zeitung' am Freitag berichtet umfasst dieses Aktienpaket die 15,3 Prozent, die bisher die Plattenfirma EMI hielt.
AOL Time Warner will darüber hinaus weitere Aktienpakete kaufen, um die Mehrheit an der VIVA Media AG zu bekommen. So stehen auch die Anteile des französischen Medienkonzerns Vivendi Universal an Viva auf dem Einkaufszettel der Amerikaner.
Mit dem Bundeskartellamt seien bereits Vorgespräche geführt worden, da dies der Transaktion zustimmen muss.
Ca$hmandt
24.06.2002, 10:36
schöne scheisse: :angry:
Viva Media verbuchen Abschläge. Der Kurs fällt bis 9.08 Uhr um 3,7 Prozent auf 12,90 EUR. Am Freitag hatte das Unternehmen mitgeteilt, AOL Time Warner habe den 15,3-prozentigen Anteil der EMI Group übernommen. Wie "Euro am Sonntag" schreibt, steigen damit die Chancen der Gruppe, auch das Aktienpaket der Vivendi (15,3 Prozent) zu übernehmen. Bei einem solch hohen Anteil werde aber AOL Time Warner den freien Aktionären kein all zu lukratives Übernahmeangebot machen, heißt es aus dem Handel.
Die einmal genannten 17 EUR plus X seien vom Tisch. In "Euro am Sonntag" heißt es gar, AOL habe die bisherigen Stimmrechte vor Inkrafttreten des Gesetzes mit denen der Altaktionäre gebündelt und hoffe, so um ein Übernahmeangebot herum zu kommen.+++ Claus-Detlef Großmann
vwd/24.6.2002/cg/hab
Ca$hmandt
24.06.2002, 12:19
was gibs dazu zu sagen??? dürfen die dn aktionären denn weniger wie unten angegeben anbieten??? ich hoffe doch wohl nicht.... :mad:
Wie die Süddeutschen Zeitung berichtet, ist der Übernahmepoker um den Viva Media Konzern beendet. Demnach hat Viacom die Verhandlungen eingestellt. AOL Time Warner habe den 15,3 prozentigen Anteil von der EMI-Gruppe übernommen, so das Blatt.
Aus Branchenkreisen sei ein Übernahmepreis von 52,3 Mio Euro genannt worden. Dies entspricht einem Preis je Aktie von 14 Euro.
Nachdem der Konzern nun mehr als 30 Prozent der Anteile hält, muß AOL allen Aktionären ein Übernahmeangebot unterbreiten.
Ca$hmandt
24.06.2002, 17:18
Ist Viva ein Schnäppchen?
[ 24.06.02, 16:04 ]
Von Joachim Dreykluft
Muss AOL Time Warner den Viva-Aktionären 14 Euro je Aktie zahlen? Das ist derzeit völlig unklar. Denn das Abfindungsangebot für die übrigen Aktionäre könnte im juristischen Hickhack enden.
Am Wochenende hatte der britische Musikkonzern EMI bekannt gegeben, seinen Viva-Anteil von 15,3 Prozent an AOL Time Warner verkauft zu haben. Damit hat der Übernahmekampf um den deutschen Musiksender ein Ende gefunden. Daran war zunächst auch Viacom beteiligt, Betreiber des größten Viva-Konkurrenten MTV.
AOL hielt bereits 15,3 Prozent an Viva. Damit wäre jetzt die Schwelle von 30 Prozent überschritten, bei der laut Wertpapierübernahmegesetz ein Angebot an die übrigen Aktionäre erfolgen muss. Die Höhe müsste bei 14 Euro je Aktie liegen, da AOL so viel an EMI gezahlt hat.
Soweit die graue Theorie. In der Praxis fällt der Viva-Kurs heute auf elf Euro. Anleger sollten jedoch nicht bei dem vermeintlichen Schnäppchen zugreifen. Denn ob es tatsächlich ein Angebot geben muss, ist rechtlich völlig offen.
Möglicherweise hat AOL Time Warner rein juristisch betrachtet bereits mehr als 30 Prozent der Stimmrechte besessen. Denn es besteht ein Stimmenpool mit drei Kapitalbeteiligungsgesellschaften ("Die Initiatoren Eins, Zwei und Drei". Gemeinsam mit denen kam der US-Medienriese auch ohne die EMI-Aktien bereits im vergangenen Jahr auf 30,8 Prozent.
Das Gesetz gilt erst seit Beginn des Jahres und es gibt bislang keine Gerichtsurteile zu ähnlichen Fällen. Wer also jetzt auf ein Übernahmeangebot hofft, tritt in eine juristische Grauzone. boerse-online.de rät deshalb zum Halten unter Beachtung des Stoppkurses.
Zum Nachlesen:
Die entsprechende Regelung findet sich in Paragraph 30, Absatz 2 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes, zu finden auf der Internetseite der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (http://www.bafin.de).
Empfehlung: HALTEN
Kurs am 24. Juni: 11,00 Euro
Stoppkurs: 9,30 Euro
http://www.boerse-online.de/ac/de/nemax/150324.html
PS: Also daher weht also der Wind.
Da ich in meinen Annahmen immer davon ausgegangen bin das AOL TW nur einen 15,3% Anteil hält und durch die jetzige Übernahme der Anteile von EMI es zur Überschreitung der 30%-Hürde kommt und damit ein Pflichtangebot an alle Aktionäre auslöst, sehen ich mich jetzt vor neue Tatsachen gestellt,die wohl nur durch Juristen zu lösen sein werden.
Ob sich das neue Übernahmegesetz so leicht aushebeln lässt mag ich nicht beurteilen und muss gerichtlich geklärt werden.
Inwieweit durch ein Poolvertrag ein Pflichtangebot zur Übernahme der restkichen Aktien durch AOL TW umgangen werden kann sollte das BaFin schnellstens klären, um nicht noch weiter an Vertrauen zu verlieren.
Dawnrazor
24.06.2002, 19:07
nach meinem consors reinfall
Vielleicht solltest Du die Finger ja lieber ganz von diesen Übernahme-Geschichten lassen.
indextrader
24.06.2002, 19:11
das ist die spieler-natur in unserem Ca$hmandt ;)
so wie ich den sex, braucht er einfach den nervenkitzel beim zocken :D :cool:
IT :D .........*sein risikobedürfnis mit dem fdax still*
Ca$hmandt
24.06.2002, 19:16
hey das ist doch betrug am kleinanleger, ok consors war ok, da liefs ja einigermaßen fair ab, aber das mit viva wäre ja wohl der hammer, die bezahlen 14 euro für ein paket aber dem kleinanleger wollen sie weniger geben... :angry:
ich hab heut nen scheiß beschissenen tag bisher, dann kommt diese kotzmeldung (nun gut offiziel ist ja nix)....
alle aol user mögen verflucht sein, kann eh nicht verstehen, das jemnad mit aol arbeitet... :angry: :pukey: :pukey: :smash: :pissed:
Dawnrazor
24.06.2002, 19:25
hey das ist doch betrug am kleinanleger
Wenn jemand alleine aufgrund von Abfindungsgerüchten in eine Aktie springt und dabei Verlust macht (noch dazu, wenn er die Möglichkeit, diesen Verlust zu begrenzen, nicht genutzt hat), weil es halt doch nicht so läuft, wie er es sich erhofft hatte, habe ich absolut kein Verständnis für solche Schuldzuweisungen.
indextrader
24.06.2002, 19:34
Ca$hmandt
ich hab heut nen scheiß beschissenen tag bisher
bei thiel biste gut raus, was hast du denn jetzt wieder angestellt :rolleyes:
wenn es dich tröstet ich gebe mein 9er dte bulli heute wohl auch wieder zurück hat sich nicht so zum kassenschlager entwickelt :D
was solls kaufen wir halt das 8er ;)
IT :D .......*mit dem 9er bulli dem markt ein wenig seines geldes spend*
Ca$hmandt
24.06.2002, 19:40
moment dawn darum gehtrs nicht nur kann ich nicht der einen seite 14 bieten und der anderen weniger...... :eek:
indextrader
24.06.2002, 19:45
....warum nicht :confused:
wenn sie die aktien der kleinanleger für das
was sie vorhaben nicht benötigen
ist doch ok dann kaufen sie ein grosses päckchen teuer und fertig.
frei marktwirtschaft nennt man sowas obwohl es ja selbst
dafür gesetze gibt die sowas regeln
IT :D
Dawnrazor
24.06.2002, 19:46
moment dawn darum gehtrs nicht nur kann ich nicht der einen seite 14 bieten und der anderen weniger......
Den Artikel hast Du doch selbst gepostet:
Soweit die graue Theorie. In der Praxis fällt der Viva-Kurs heute auf elf Euro. Anleger sollten jedoch nicht bei dem vermeintlichen Schnäppchen zugreifen. Denn ob es tatsächlich ein Angebot geben muss, ist rechtlich völlig offen.
Möglicherweise hat AOL Time Warner rein juristisch betrachtet bereits mehr als 30 Prozent der Stimmrechte besessen. Denn es besteht ein Stimmenpool mit drei Kapitalbeteiligungsgesellschaften ("Die Initiatoren Eins, Zwei und Drei". Gemeinsam mit denen kam der US-Medienriese auch ohne die EMI-Aktien bereits im vergangenen Jahr auf 30,8 Prozent.
Das Gesetz gilt erst seit Beginn des Jahres und es gibt bislang keine Gerichtsurteile zu ähnlichen Fällen. Wer also jetzt auf ein Übernahmeangebot hofft, tritt in eine juristische Grauzone. boerse-online.de rät deshalb zum Halten unter Beachtung des Stoppkurses.
Das Gesetz gilt erst seit Beginn des Jahres und es gibt bislang keine Gerichtsurteile zu ähnlichen Fällen.
Seit wann gelten an der Börse irgendwelche Gesetze? :confused:
Ca$hmandt
24.06.2002, 19:59
aus trotz werde ich keine einzige verkaufen sondern die restlichen im umlazuf befindlichen aktien aufkaufen, die werden schon sehen was sie davon haben.... ;)
indextrader
24.06.2002, 20:00
recht so und dann wenn der sender dir gehört
machst du einen pornosender draus :D
yippi ;)
Dawnrazor
24.06.2002, 20:03
aus trotz werde ich keine einzige verkaufen
Du hast ein Problem damit, Verlustpositionen zu verkaufen, richtig? Nur weiter so...auf diese Weise wirst Du eine sehr intensive Traderkarriere haben, auch wenn sie ziemlich kurz ausfallen dürfte. :hmpf:
Ca$hmandt
24.06.2002, 20:54
ja es scheint so dawn....aber wann hätte ich den verkaufen sollen bitte???? als ich geschaut habe warten wir auf 11 euro der kurs hatte sich stabilisiert, und ist meiner meinung nach nur aufgrund einer noch nicht mal offiziellen meldung gefallen. das dann natürlich der große abverkauf kam (wohl aufgrund des bo artikels konnte keiner ahnen).
aber im grunde hast du recht, ich muss mich da noch um einiges ändern einfach kalt und ohne feelings handeln, ich denke einfach zuviel denke ich.... :(
Ca$hmandt
24.06.2002, 21:09
aktuelle (24.06.2002) VIVA MEDIA-Beurteilungen:
1.Concord Effekten: VIVA Media Downgrade
Die Analysten vom Investmenthaus Concord Effekten stufen die Aktie von VIVA Media von "buy" auf "sell" zurück. (WKN 617106) Der amerikanische Medienkonzern AOL habe die bisher von EMI gehaltenen Anteile an VIVA übernommen. Durch die Übernahme werde AOL der größte Anteilseigner an dem Unternehmen. Für die 15,3 Prozent an VIVA habe AOL 14 Euro je Aktie gezahlt. Man rechne aber nicht mit einem öffentlichen Angebot, da AOL bereits vor der Transaktion über 30,8 Prozent der Anteile gehalten habe. Der AOL Anteil an VIVA habe sich durch diese Übernahme auf 46,1 Prozent erhöht. Die gute Kursentwicklung dürfte auf die Spekulationen im Hinblick auf ein öffentliches Übernahmeangebot zurückzuführen sein. Investoren sollten nun Gewinne mitnehmen. Vor diesem Hintergrund empfehlen die Analysten von Concord Effekten die Aktie von VIVA Media nunmehr zu verkaufen.
Quelle: http://212.162.62.70/Analysen/default_an.asp?sub=2&pagetype=5&AnalysenID=210714
2. SAL. OPPENHEIM: VIVA Media neutral
Die Analysten vom Bankhaus Sal. Oppenheim stufen die Aktie von VIVA Media unverändert mit "neutral" ein und sehen den fairen Wert bei 10 Euro. (WKN 617106) EMI habe bekannt gegeben ihren 15,3%-Anteil von VIVA Media an AOL Time Warner für 52,3 Millionen Euro verkauft zu haben. Dies entspreche einem Preis je Aktie von 14 Euro.. Die Cash-Komponente könnte aber nicht einziger Teil des Abkommens gewesen sein. AOL Time Warner kontrolliere nun 46,1 Prozent der VIVA-Aktien. Höchstwahrscheinlich werde AOL Time Warner den Minderheitsaktionären kein Übernahmeangebot machen müssen, da der Vertrag über den Zusammenschluss anscheinend bereits in 2001 geschlossen worden sei. Der Deal unterstreiche die Absicht von AOL Time Warner VIVA Media als globale Musik-TV Marke aufbauen zu wollen. Ein mögliches Angebot sollte die Marke von 14 Euro nicht deutlich überschreiten. Vor diesem Hintergrund bewerten die Analysten von Sal. Oppenheim die Aktie von VIVA Media weiterhin mit Votum "neutral".
Quelle: http://212.162.62.70/analysen/default_an.asp?sub=2&pagetype=5&AnalysenID=210865
3.INDEPENDENT RESEARCH: Viva Media marktneutral
Die Analysten von Independent Research bewerten die Viva Media-Aktie mit "marktneutral". (WKN 617106) Das Unternehmen habe am 06.05.2002 in einer Pflichtveröffentlichung gemeldet, dass AOL Time Warner 30,8% der Stimmrechte zustünden. AOL Time Warner habe somit bereits vorher die Kontrolle bei Viva. Man gehe daher davon aus, dass AOL Time Warner auch nach dem neuen Übernahmegesetz kein öffentliche Übernahmeangebot machen müsse, nachdem die Viva-Beteiligung um den EMI-Anteil aufgestockt worden sei. Die Anteile von Vivendi Universal plane AOL Time Warner ebenfalls zu übernehmen. An dem Sachverhalt mit der Übernahmeangebot ändert sich auch dann nichts. Falls kein Übernahmeangebot erfolgen müsse, gehe man davon aus, dass der Kurs, der durch diese Phantasie getrieben worden sei, zunächst wieder zurück komme. Ihre Schätzungen und ihr Votum "marktneutral" für Viva Media behalten die Analysten von Independent Research bei.
Quelle: http://212.162.62.70/Analysen/default_an.asp?sub=2&pagetype=5&AnalysenID=210838#
Ca$hmandt
24.06.2002, 21:18
ich denke es ist im allgemeinen besser wenn man sich auf den indexhandel beschränkt, da läuft man nicht gefahr von einer aktie überzeugt zu sein.
das werde ich auch in naher zukunft in angriff nehmen, dann braucht man sich nicht über betrügerische vorstände aufzuregen usw und so fort... ;) :D
Gordon Shamway
24.06.2002, 22:44
Hoffentlich denkst du da nicht an den Nemax-50-Index. :eek:
Das wäre letztendlich kumulierte Sch....e hoch n+1 . :angry:
Ca$hmandt
24.06.2002, 22:52
nemax nein danke!
ich denke nur noch day nasdaq und s+p
muss aber erstmal alle aktien loswerden :D
Ca$hmandt
25.06.2002, 12:12
Aus dem Geschäftsbericht 2001 der Viva Media AG S.8
Verschiebungen innerhalb der Aktionärsstruktur
Die für die Übernahme der BRAINPOOL TV AG notwendigen Kapitalmaßnahmen haben für Verschiebungen innerhalb der Aktionärsstruktur gesorgt.
Die Übernahme erfolgte über einen Aktientausch im Verhältnis 2,14 BRAINPOOL für eine VIVA Media Aktie (das Umtauschangebot lief zwischen dem 9. November und dem 7. Dezember).
Aufgrund der hohen Umtauschquote von etwa 95,9% wurden rund 4,6 Mio. neue VIVA Media Aktien ausgegeben.
Damit hat sich die Aktienzahl zum Jahresende von über 19,8 Mio. auf über 24,4 Mio. Stück erhöht.
Entsprechend der höheren Aktienzahl haben sich die Aktienanteile der VIVA Altaktionäre leicht reduziert.
Die Großaktionäre AOL Time Warner, EMI und VIVENDI Universal verfügen Ende Februar 2002 über jeweils 15,3% der Stimmrechte!!!.( => Die Betonung liegt hier auf Stimmrechte !!!)
Das ehemalige BRAINPOOL-Management hält zusammen rund 11% der VIVA Anteile.
Im Mai 2001 wurde außerbörslich der Aktienanteil der edel music AG von 2,4 Mio. Aktien an „Die Initiatoren Drei Kapitalbeteiligungs KG“ umplatziert.
Hinter dieser Aktionärsgruppe verbergen sich VIVA Gründungsmitglieder sowie die IN-motion AG.
Der Streubesitz wurde von 23,5% auf 24,2% erhöht.
Die Zahl an im Streubesitz befindlichen Aktien stieg von 4,65 Mio. auf über 5,91 Mio.
Die Zahl der Aktionäre lag Ende 2001 bei circa 15.000. Institutionelle Anleger hielten durchschnittlich über 65% des VIVA Streubesitzes.
Etwa 10% liegen dabei in Händen ausländischer Investoren.
http://www.vivamediaag.com/Kurs/Geschaeftsbericht_2001_endgueltige_Fassung.pdf
Im Geschäftsbericht ist also kein Wort von einem Poolvertrag mit AOL TW zu finden,so das man hier von einem Versuch der Umgehung des WpÜG ausgehen kann.
Ca$hmandt
27.06.2002, 12:26
VIVA Gruppe plant mehrheitliche Übernahme von VIVA SWIZZ
Die VIVA Media AG gab am Mittwoch bekannt, dass sie beabsichtigt, ihren Anteil am schweizerischen Musiksender VIVA SWIZZ von 44 Prozent auf 96 Prozent aufzustocken. Zur Höhe des Kaufpreises wurden keine Angaben gemacht, jedoch soll die Zahlung aus Barmitteln erfolgen.
Die Übernahme steht u.a. unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Schweizer Konzessionsbehörde. Als Mehrheitsaktionärin von VIVA SWIZZ wird die VIVA Gruppe das Konzept des schweizerischen Marktführers konsequent fortsetzen. Am Sendestandort Zürich wird VIVA SWIZZ als junger Spartenkanal in Mundart moderiert und enthält einen hohen Musikanteil aus der Schweiz.
Die Aktie von VIVA Media gibt derzeit 7,83 Prozent auf 9,07 Euro ab.
Ca$hmandt
01.07.2002, 21:18
VIVA Media: Marketperformer (Stadtsparkasse Köln)
Die Analysten der Stadtsparkasse Köln stufen die Aktien von VIVA Media in ihrer Analyse vom 24. Juni auf “Marketperformer“ herunter.
Aufgrund von Spekulationen um einen Übernahmekampf zwischen AOL und Viacom habe die VIVA-Aktie in der Vergangenheit bereits deutliche Kurssteigerungen erzielt. Durch die Übernahme des 15,3%igen Anteils von EMI durch AOL sei nun einiges an Phantasien aus der Kursentwicklung genommen worden. Aus strategischer Sicht sei die Anteilserhöhung ein positiver Schritt für VIVA, so dass die Aussichten weiterhin gut seien. Die Aktie habe möglicherweise noch Potenzial, kurzfristig erwarten die Analysten jedoch eine Übertreibung des Marktes nach unten und weitere Kursverluste. Die Aktie sei insgesamt haltenswert, über Gewinnmitnahmen könne jedoch angesichts von Kursgewinnen seit Anfang des Jahres von 30% ebenfalls nachgedacht werden.
Analyst: Stadtsparkasse Köln
WKN der Aktie: 617106
KGV 03e: 26,37
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: Marketperformer
Quelle: Aktien & Co 28.06.2002 15:04
Ca$hmandt
02.07.2002, 15:26
Die Analysten von Independent Research stufen die Aktie von Viva Media von "Marktneutral" auf "Übergewichten" herauf.
Nachdem die Übernahmespekulation bei Viva durch die Übernahme der EMI-Anteile durch AOL Time Warner beendet worden sei, sei der Kurs von Viva Media wieder deutlich zurückgekommen. Die Analysten hatten bereits im Vorfeld auf dieses Risiko hingewiesen und hatten die Mehrheitsübernahme durch Viacom für die unwahrscheinlichere Variante gehalten. Die Analysten gehen davon aus, dass die Aktionäre, die lediglich auf ein hohes Übernahmeangebot durch Viacom spekuliert hätten, ihre Viva-Anteile zu großen Teilen bereits wieder freigesetzt hätten, was zu diesem deutliche Kursverfall geführt habe. Vom Schlusskurs bei 13,60 Euro vor Bekanntgabe der Entscheidung sei der Viva-Kurs knapp 40% gefallen. Kurzfristig dürften die Abgabe von Restbeständen den Kurs jedoch noch belasten. Die Analysten gehen jedoch davon aus, dass der Kurs von Viva bei ca. 8,00 Euro, was in etwa dem Stand vor den Spekulationsgerüchten entsprochen habe, einen Boden bilden könne, was wiederum die Basis für eine längerfristige Erholung sein sollte. Gegenüber einer Peer-Group nationaler und internationale werbefinanzierter TV-Sender weise Viva bereits einen leichten Bewertungsabschlag auf. Viva weise auf Basis der 2003er Schätzungen ein KGV von rund 20 auf, während die Peer-Group bei rund 23 liege. Dies eröffne bereits wieder ein gewisses Erholungspotenzial in die Region von 10 Euro. Langfristig sehen die Analysten Viva als gut positioniert an.
Das Unternehmen sollte von AOL Time Warner als starkem Partner profitieren können. Die Analysten gehen davon aus, dass AOL Time Warner nach der Zustimmung der deutschen Aufsichtsbehörden für den EMI-Anteil an Viva nun auch den Anteil von Vivendi Universal an Viva übernehmen werde. Mit AOL Time Warner an der Seite dürfte Viva mittelfristig auch den Markteintritt in den USA wagen und damit MTV auch auf dem Heimatmarkt Konkurrenz machen. Viva sei für die weitere Expansion gut aufgestellt. In 2002 habe das Unternehmen nach der Akquisition des niederländischen Musiksenders „The Box“ im April 2002 nun auch die Anteile am schweizerischen Musik TV-Sender VIVA SWIZZ von zuvor 44% auf 96% aufgestockt. Die Akquisition der weiteren 52% stehe noch u.a. unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Schweizer Konzessionsbehörde.
Analyst: Independent Research
WKN der Aktie: 617106
KGV 03e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: Übergewichten
[B]
Dawnrazor
22.07.2002, 12:05
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?disclaimer=ok&hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=4&minYear=963964800&sAv1=na&sAv2=na&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=VVM.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=VVM.ETR&sTimeframe=1Y&sTimestamp=995801400+1027337400+963964800
Aktuell 6,75€...charttechnisch ein recht interessantes Niveau.
Ca$hmandt
26.08.2002, 23:12
Sondererlöse aus dem Verkauf von Anteilen an der Viva Plus Fernsehen GmbH an AOL Time Warner hat den Kölner Musiksender Viva Media AG im ersten Halbjahr 2002 in die Gewinnzone geführt. Das Konzernergebnis habe sich auf 11 Millionen Euro (Vorjahr: minus 8,8 Mio Euro) verbessert, teilte das Unternehmen mit.
na doll, also nix mit gewinn aus eigenleistung! :(
Ca$hmandt
14.12.2002, 11:29
Köln (rpo). Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" übernimmt die Kölner Viva Media AG die angeschlagene Kölner Musikkomm GmbH, die seit 1989 die Musikmesse Popkomm veranstaltet.
Die Popkomm gilt als weltgrößte Fachmesse für Popmusik. Die Viva Media AG bestätigte am Abend ein grundsätzliches Interesse, eine genaue Prüfung stehe aber noch aus. "Die Musikkomm ist ein sehr erfolgreiches Unternehmen mit hervorragender Substanz", sagte Viva- Sprecherin Katrin Mehler. Die Popkomm spiele aus standort- und kulturpolitischer Sicht eine wesentliche Rolle.
Nach Angaben der Zeitung gibt der bisherige Musikkomm- Geschäftsführer Uli Großmaas zum 1. Januar 2003 sein Amt auf. Im Anschluss soll die bisherige Viva-Marketingleiterin Kerstin Karpinski die Messe-Organisation übernehmen. Viva-Vorstandschef Dieter Gorny gehört zu den Gründervätern der Popkomm. Die Führung der Musikmesse hatte er 1993 zum Start des Musiksenders Viva an Großmaas übergeben. In den vergangenen beiden Jahren war die Zahl der Aussteller bei der Popkomm zurückgegangen.
Ca$hmandt
15.05.2003, 08:20
Konzern-EBITDA EUR 0,7 Mio.; EBIT EUR -1,5 Mio. -BRAINPOOL mit positivem EBIT von EUR 1,1 Mio. -Schwaches Werbeumfeld belastet 1. Quartal wie erwartet Köln, 15. Mai 2003. Das Geschäftsjahr 2003 hat für VIVA Media wie erwartet schwach begonnen. Die Zurückhaltung der Werbeindustrie und die für die TV- Produktion typischen Abrechnungsmodi haben im 1. Quartal 2003 für einen Umsatzrückgang um 17,8% von EUR 25,5 Mio. auf EUR 21,0 Mio. gesorgt. So lagen die werbemarktabhängigen Umsätze des Musik-TV-Geschäfts mit EUR 10,6 Mio. um 4,0% unter Vorjahr (EUR 11,0 Mio). Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich die Umsätze der internationalen Musik-TV Beteiligungen mit EUR 3,1 Mio. verdoppelt haben (Vorj. EUR 1,5 Mio.). Die Segmenterlöse der TV-Produktion lagen mit EUR 10,3 Mio. u.a. abrechnungsbedingt unter Vorjahr (EUR 14,0 Mio.). Neben der Entkonsolidierung von Westka und GFP (Quartalsumsatz 2002: EUR 0,5 Mio.) ist zu berücksichtigen, dass eine hohe Anzahl von Formaten im ersten Quartal produziert wurde, die aber erst im 2. oder 3. Quartal ausgestrahlt und erst dann umsatz- und ergebniswirksam werden. Im 1. Quartal 2003 wurde ein EBITDA von EUR 0,7 Mio. (Vorjahr EUR 31,7 Mio.) erzielt. Bereinigt um den positiven GuV-Effekt aus dem 49prozentigen Anteilsverkauf von VIVA Plus an AOL Time Warner in Höhe von EUR 29,7 Mio., ergibt sich ein Vorjahres-EBITDA von EUR 2,1 Mio. Im Berichtszeitraum 2003 betrug das EBIT EUR -1,5 Mio. (Vorj. EUR 0,3 (unbereinigt 30,0) Mio.). Das Segment Musik-TV wies einen Verlust von EUR -2,5 Mio. (Vorjahr EUR 29,4 Mio; bereinigt: EUR -0,3 Mio.) aus, das Segment TV-Produktion trotz des Umsatzrückgangs eine Steigerung des Gewinns von EUR 0,8 Mio. auf EUR 1,1 Mio. Das Konzernergebnis lag bei EUR -1,2 Mio. nach einem bereinigten Nettogewinn von EUR 0,3 Mio. in Q1 2002 (unbereinigt 18,0 Mio.). Das Ergebnis je Aktie betrug EUR -0,05 (Vorjahr: bereinigt EUR 0,01; unbereinigt EUR 0,74). Zum Stichtag 31. März 2003 waren 550 vollzeitäquivalente Mitarbeiter (Vorjahr 697) im VIVA Media Konzern beschäftigt. Mit einer Eigenkapitalquote von 83% (Vorjahr 80%) und Bankverbindlichkeiten von EUR 0,6 Mio. ist die Konzernbilanz weiter gut. Der Rückgang der Liquidität gegenüber Jahresende 2002 von EUR 44,2 Mio. auf EUR 36,1 Mio. basiert u.a. auf den vorproduzierten TV-Formaten.
Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 15.05.2003
Für 310 Millionen Euro oder 12,60 Euro je Aktie will der US-Medienkonzern Viacom 75,5 Prozent an Viva Media übernehmen.
Ca$hmandt
12.10.2004, 15:11
Köln, 12.10.2004. Die Viacom Holdings Germany LLC hat der VIVA Media AG heute
mitgeteilt, dass sie unter Einbeziehung der Aktien, für die ihr öffentliches
Übernahmeangebot während der weiteren Annahmefrist gemäß § 16 Abs. 2 WpÜG
bislang angenommen wurde, voraussichtlich über mehr als 95% des Grundkapitals
der VIVA Media AG verfügen und dementsprechend noch in dieser Woche ein
Verlangen gemäß § 327 a AktG auf Übertragung der Aktien der
Minderheitsaktionäre auf die Viacom Holdings Germany LLC (" Squeeze Out" )
stellen wird. Viacom Holdings Germany LLC hat in der Angebotsunterlage zu dem
öffentlichen Übernahmeangebot angekündigt, dass das Ergebnis des
Übernahmeangebots bis zum 15. Oktober 2004 veröffentlicht wird.
Darüber hinaus beabsichtigen Viacom Holdings Germany LLC und die VIVA Media AG
den Abschluss eines Beherrschungsvertrags. Über den Squeeze Out sowie die
Zustimmung zu dem Beherrschungsvertrag soll eine außerordentliche
Hauptversammlung der VIVA Media AG voraussichtlich noch dieses Jahr
entscheiden. Der Squeeze Out erfolgt gegen Gewährung einer angemessenen
Barabfindung durch die Viacom Holdings Germany LLC; auch der
Beherrschungsvertrag hat eine angemessene Barabfindung vorzusehen. Viacom
Holdings Germany LLC und die VIVA Media AG gehen davon aus, dass -
vorbehaltlich der Prüfung der Angemessenheit der Barabfindung durch den
gerichtlich zu bestellenden sachverständigen Prüfer - die Barabfindung für
Squeeze Out und Beherrschungsvertrag voraussichtlich in Höhe des
Angebotspreises von EUR 12,65 festgesetzt werden wird.
Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 12.10.2004
Ca$hmandt
01.03.2005, 12:38
Köln, 28.02.2005. - MTV und VIVA planen, ihr Musikfernsehgeschäft in
Deutschland zukünftig in Berlin zu konzentrieren um so Synergien besser nutzen
zu können. Gleichzeitig wird das Entertainmentgeschäft in Köln konzentriert
und ausgebaut. Dazu werden VIVA Plus und Brainpool ihren Unternehmenssitz in
Köln behalten. Auch das neue MTV Networks Europe Department für Business
Development und Network Relation wird in Köln angesiedelt werden. VIVA wird
einzelne Formate dort produzieren. Beide Sender werden weiterhin aus Köln
gesendet. Darüber hinaus wurde in der heutigen Aufsichtsratssitzung
beschlossen, Catherine Mühlemann mit Wirkung zum 01. März 2005 zum
Vorstandsmitglied zu bestellen. Mühlemann soll zukünftig den Bereich TV
verantworten.
Von den 600 Mitarbeitern der VIVA Gruppe verlieren voraussichtlich ca. 120
Festangestellte ihren Arbeitsplatz; befristete Verträge laufen voraussichtlich
aus. Die Verhandlungen mit dem Betriebsrat wurden bereits aufgenommen. Es
wird eine faire Verständigung angestrebt, die den Leistungen der Mitarbeiter
in angemessener Weise Rechnung tragen soll.
Kontakt:
VIVA Media AG. Schanzenstraße 22. D-51063 Köln. http://www.vivamediaag.com
Investor Relations. Verena Fink. Tel.: +49(0)221-6509-1010. ir@vivamediaag.com
VIVA Media AG
Schanzenstraße 22
51063 Köln
Deutschland
ISIN: DE0006171069
WKN: 617106
Notiert: Geregelter Markt in Frankfurt (General Standard); Freiverkehr in
Berlin-Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart
Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 28.02.2005
SchmitzF
01.03.2005, 14:07
Durch einen Umzug verbessert man kein Ergebnis. Dazu gehört allemal etwas mehr Initiative.