Odo
18.06.2002, 20:51
Eine E-Mail ist schnell geschrieben. Das kann dann etwa so aussehen: "Ihre Kritik an Herrn Faßbender ist sicherlich berechtigt, jedoch gibt es während dieser WM kaum noch Chancen, ihn auszutauschen. Das hängt auch damit zusammen, dass er als Leiter des WDR-Sports ein Moderationsvorrecht genießt und dieses dementsprechend ausnutzt. Wir bedauern, Ihnen keine bessere Mitteilung machen zu können."
So lautete die schriftliche Antwort eines Mitarbeiters des "ARD WM Service Teams" auf eine E-Mail-Anfrage der "Frankfurter Rundschau". Es wird wahrscheinlich seine letzte gewesen sein.
Die ARD hat nun ihre Konsequenzen aus der Kritik an WM-Kommentator Heribert Faßbender gezogen. Rüdiger Oppers, Sprecher der Fernsehanstalt kündigte ein arbeitsrechtliches Nachspiel für den betreffenden Service-Mitarbeiter, eine studentische Hilfskraft, an.
"Das ist keine Stellungnahme der ARD gewesen, das ist nicht unser Stil," so Oppers. Vielmehr handle es sich um die private Meinung eines Mitarbeiters in der Service-Redaktion. In seiner Funktion im "ARD WM Service Team" hätte er so nicht antworten dürfen. Für den ARD-Sprecher liegt die einzig logische Schlussfolgerung auf der Hand: "Da werden ganz sicher Konsequenzen gezogen."
Dass Faßbender bei der Kommentierung der Achtelfinal-Begegnung zwischen Deutschland und Paraguay Fehler unterlaufen seien, wollte Oppers zwar einräumen, "die hat er aber sofort wieder korrigiert". Sein abschließender Kommentar zum kritisierten Kommentator: "Nobody is perfect".
Quelle: n-tv.de
So lautete die schriftliche Antwort eines Mitarbeiters des "ARD WM Service Teams" auf eine E-Mail-Anfrage der "Frankfurter Rundschau". Es wird wahrscheinlich seine letzte gewesen sein.
Die ARD hat nun ihre Konsequenzen aus der Kritik an WM-Kommentator Heribert Faßbender gezogen. Rüdiger Oppers, Sprecher der Fernsehanstalt kündigte ein arbeitsrechtliches Nachspiel für den betreffenden Service-Mitarbeiter, eine studentische Hilfskraft, an.
"Das ist keine Stellungnahme der ARD gewesen, das ist nicht unser Stil," so Oppers. Vielmehr handle es sich um die private Meinung eines Mitarbeiters in der Service-Redaktion. In seiner Funktion im "ARD WM Service Team" hätte er so nicht antworten dürfen. Für den ARD-Sprecher liegt die einzig logische Schlussfolgerung auf der Hand: "Da werden ganz sicher Konsequenzen gezogen."
Dass Faßbender bei der Kommentierung der Achtelfinal-Begegnung zwischen Deutschland und Paraguay Fehler unterlaufen seien, wollte Oppers zwar einräumen, "die hat er aber sofort wieder korrigiert". Sein abschließender Kommentar zum kritisierten Kommentator: "Nobody is perfect".
Quelle: n-tv.de