Vollständige Version anzeigen : Private Krankenversicherung
Steven Broker
28.06.2002, 13:06
Hallo Leute...
wer von Euch ist privat Krankenversichert! Vollversicherung oder Zusatzversicherung?
Was habt Ihr für Leistungen? Wie sind Eure Erfahrungen bei Ärzten usw...!
Ca$hmandt
28.06.2002, 13:35
hi steven..mal wiedeer lol
lass uns doch mal hier nen punkt private finanzen aufmachen, das fehlt noch in diesem board, ich würde da auch den mod mitmachen notfalls.
da könnte man dann fragen zu verischerung, bausparen, stromkosten usw usw. reinposten.
was meinst du?
Steven Broker
28.06.2002, 13:44
Naja....so viele Fragen gibts doch gar nicht...die auch nicht im bestehenden Board hinterfragt werden könnten.....und das ganze Board ist doch voll mit "Privaten Finanzen"! :D
Mich interresiert mal, wie viele User hier wie Krankenversichert sind! ;)
zockerpeter
28.06.2002, 18:59
hi steven,
in ö sind wir ja "sozial"versichert = zwangsversichert :mad: und dazu hab ich noch private kv (garantie bei den spitalskosten-kein limit) und dazu noch die fachärzte (ambulante leistungen).
man wird nicht jünger "ggggggggg" und nur mit geld erhältst du dir dein leben (bei den ärzten :rolleyes: ).
gruß
zp
:)
Steven Broker
29.06.2002, 23:36
Welch wahre Worte doch vor allem im letzten Satz liegen!!!
Medizinische Sicherheit wird ein grosses Thema in den nächsten Jahren werden!!!
;)
Es wird nicht mehr lange dauern, bis auch die gesetzliche Krankenversicherung weiter beschnitten wird, bis sie nur noch eine Grundversorgung darstellt. So wie es auch langsam aber sicher mit der gesetzl. Rentenversicherung geschieht. Ansonsten wird es bald zum Kollaps der Sozialsysteme kommen... :rolleyes:
Steven Broker
29.06.2002, 23:56
Ja...und schon bald wird das anfange, schätze ich!
Egal wer dann an der Regierung ist, die Pläne dürften schon in den Schubladen von Schröder und Stoiber liegen! Vor der Wahl traut sich nur niemand mit Einzelheiten an die Öffentlichkeit!
Aber drum rumkommen werden wir net!
zockerpeter
30.06.2002, 11:24
na, wenn nur die gesetzliche krankenversicherung "beschnitten" wird :confused: :rolleyes: :D
man wird ja sooooooooooooooo bescheiden "ggggggg"
gruß
zp
:)
Knapp acht Millionen Kunden mit einer privaten Krankheitskosten-Vollversicherung müssen zum 1. Januar mit durchschnittlichen Preiserhöhungen von mehr als zehn Prozent rechnen. Das erwartet Jan Boetius, Chef des Marktführers Deutsche Krankenversicherung (DKV). Die DKV gehört zur Ergo, und damit zur Münchener Rück.
"Die Unternehmen am Markt werden durch die Bank ihre Beiträge zweistellig anpassen, zum Teil sogar deutlich zweistellig", sagte Boetius der FTD. Für die DKV prognostiziert er zwar Anhebungen "deutlich unter Marktschnitt". Aber auch sie muss die Preise kräftiger hochsetzen als in den letzten fünf Jahren, als es im Schnitt zwei Prozent jährlich waren. Boetius macht gestiegene Kosten für Arztbehandlungen und Arzneimittel für die Erhöhungen verantwortlich. Außerdem werde die Branche geänderte Rahmenbedingungen - vor allem die gestiegene Lebenserwartung - berücksichtigen.
Die Krise der Aktienmärkte hat dagegen kaum unmittelbare Auswirkungen auf die privaten Krankenversicherer (PKV), sagte Boetius. Nur Unternehmen, die "vielleicht in einer Panikreaktion" alle Aktien verkauft hätten, könnten in ein paar Jahren Probleme bekommen: "Wenn sie jetzt alles in festverzinslichen Papieren mit niedrigem Zinssatz anlegen, haben sie bei wieder steigenden Zinsen enormen Abschreibungsbedarf. Das könnte bei manchem an die Substanz gehen."
Zurzeit geht das Neugeschäft der privaten Krankenversicherer gut. Die DKV erwartet einen Zuwachs der Vollversicherten von 768.000 Ende 2001 um 16.000 oder 2,1 Prozent für 2002, deutlich über den 1,6 Prozent des Vorjahres. Einer der Gründe: Gesundheitsministerin Ulla Schmidt hatte angekündigt, dass sie die Versicherungspflichtgrenze von 3375 Euro auf 4500 Euro erhöhen will. Nur Angestellte, deren Monatsverdienst oberhalb dieser Grenze liegt, dürfen sich privat versichern, die anderen müssen in den gesetzlichen Kassen bleiben. Jetzt wechseln viele freiwillig bei den Kassen Versicherte noch schnell zu den PKV-Gesellschaften.
Gegen die Änderung der Pflichtgrenze läuft die Branche seit Monaten Sturm - offenbar mit Erfolg. Boetius, ein guter Kenner der Berliner Gesundheitspolitik, ist sich jedenfalls sicher, dass auch eine erneute rot-grüne Regierungskoalition die derzeitige Versicherungspflichtgrenze nicht in Frage stellen wird. "Ich glaube fest daran, dass es zu keiner Erhöhung der Versicherungspflichtgrenze kommt, egal welche Partei die Wahl gewinnt", sagte er.
Für 2002 rechnet Boetius mit einer Steigerung der Beitragseinnahmen um drei Prozent auf 3,05 Mrd. Euro. Zurzeit ist das Unternehmen mit Hilfe der Unternehmensberatung McKinsey dabei, seine Kostenstruktur gründlich zu überprüfen. Ohne Entlassungen soll die Belegschaft im Innendienst - zurzeit 4500 Mitarbeiter - in den nächsten drei Jahren um zehn Prozent reduziert werden. Unter anderem strafft die DKV ihre Schadenbearbeitung und ändert dabei auch die von Kunden und Ärzten oft als kleinlich empfundene Prüfung der Rechnungen. Aufgeben will Boetius solche Prüfungen nicht, wohl aber anders gestalten. "Wir schießen nicht mehr mit Schrot, sondern mit Kugeln", sagte er. Bei der personalintensiven manuellen Kontrolle will sich die DKV auf kostenträchtige Behandlungen konzentrieren, zum Beispiel Zahnimplantate. "In solchen Feldern bringt die genaue Rechnungskontrolle erhebliches Einsparpotenzial."
naja, die gesetzlichen Versicherer sind in letzter Zeit auch wesentlich teurer geworden.....zwar nicht 10%, aber.....
Steven Broker
07.08.2002, 23:10
Und das wird noch viel schlimmer werden, vor allem im gesetzlichen Bereich!!! :(
Gordon Shamway
16.08.2002, 16:20
Also wenn ihr in den nächsten Wochen Post von der privaten KV bekommt, solltet ihr euch hinsetzen, bevor ihr den Schrieb aufmacht. :angry:
Es werden eher 15% Beitragserhöhung, zu denen noch zusätzlich die Beitragsrückstellung kommt, die sich im Januar turnusgemäß auch wieder erhöht. :(
Steven Broker
16.08.2002, 23:55
Was hast du bekommen? Wie hoch ist die erhöhung ausgefallen?
Welche Vers. ist das?
kann mir bitt einer eine gute und günstige Privatversicherung empfehlen?? Wie wird da abgerechnet??
Möchte mich ab Jan. 2003 privat versichern.
zockerpeter
18.08.2002, 23:44
hi, odo,
versuchs doch mal hier:
www.versicherungsmakler.de
und such dir nen makler in deiner umgebung, laß dir zwei, drei offerte von verschiedene anstalten rechnen.
hola,
Nach den bedrohlichen finanziellen Schieflagen einiger Lebensversicherer sind nach einem Bericht des Wirtschaftsmagazins "Capital" nun auch einige private Krankenkassen durch die Börsentalfahrt existenziell bedroht.
Überleben mancher Versicherungen fraglich
Demnach stehen einige private Krankenversicherer am Rand der Insolvenz. Christian Brünjes vom Branchenführer Deutsche Krankenversicherung (DKV) bestätigte "Capital", dass es "Unternehmen gibt, bei denen die Überlebensfähigkeit gefährdet ist".
Auffanglösungen werden entwickelt
Auch der Geschäftsführer des Branchenverbands PKV, Volker Leienbach, räumte gegenüber "Capital" ein, dass sein Verband derzeit an Auffanglösungen für finanziell angeschlagene Gesellschaften arbeite: "Eine Arbeitsgruppe entwickelt Szenarien, wie man mit Problemfällen umgeht." Bei den Auffanglösungen orientiere man sich an dem von den Lebensversicherern entwickelten Pool-Modell: "Auch die Krankenversicherer sind von den ungünstigen Entwicklungen am Kapitalmarkt betroffen, aber in abgeschwächter Form."
Oft einziges Mittel: Beitragserhöhung
Nicht alle Unternehmen könnten mit Beitragserhöhungen gegensteuern. Diese seien nur dann erlaubt, wenn die Schadenausgaben um mindestens fünf Prozent wachsen. Die Kosten stiegen derzeit aber auch aus anderen Gründen wie etwa der höheren Lebenserwartung. Auf diesen Lasten bleibe das Unternehmen sitzen.
hola,
ist es nicht gerade zu .ervers, dass für die selbe leistung unterschiedlich abgerechnet wird :rolleyes:
beispiel:
normle untersuchung, wie brustkorb abhören, blutdruck messen, e.t.c. kostet bei der gesetzlichen sagen wir mal 50 € die private kassiert hierfür bis zu 2 1/2 mal mehr :eek: :eek: und das ist legal!!! ich verstehe es nicht, genauso wenig, dass wir die abrechnungen der ärzte immer noch nicht überprüfen dürfen :mad: ich beahaupte mal, jeder 2te azt rechnet zu seinem gunste falsch ab :rolleyes:
Nach den bedrohlichen finanziellen Schieflagen einiger Lebensversicherer sind nach einem Bericht des Wirtschaftsmagazins "Capital" nun auch einige private Krankenkassen durch die Börsentalfahrt existenziell bedroht.
Überleben mancher Versicherungen fraglich
Demnach stehen einige private Krankenversicherer am Rand der Insolvenz. Christian Brünjes vom Branchenführer Deutsche Krankenversicherung (DKV) bestätigte "Capital", dass es "Unternehmen gibt, bei denen die Überlebensfähigkeit gefährdet ist".
Auffanglösungen werden entwickelt
Auch der Geschäftsführer des Branchenverbands PKV, Volker Leienbach, räumte gegenüber "Capital" ein, dass sein Verband derzeit an Auffanglösungen für finanziell angeschlagene Gesellschaften arbeite: "Eine Arbeitsgruppe entwickelt Szenarien, wie man mit Problemfällen umgeht." Bei den Auffanglösungen orientiere man sich an dem von den Lebensversicherern entwickelten Pool-Modell: "Auch die Krankenversicherer sind von den ungünstigen Entwicklungen am Kapitalmarkt betroffen, aber in abgeschwächter Form."
Oft einziges Mittel: Beitragserhöhung
Nicht alle Unternehmen könnten mit Beitragserhöhungen gegensteuern. Diese seien nur dann erlaubt, wenn die Schadenausgaben um mindestens fünf Prozent wachsen. Die Kosten stiegen derzeit aber auch aus anderen Gründen wie etwa der höheren Lebenserwartung. Auf diesen Lasten bleibe das Unternehmen sitzen.
hola odo,
schau doch mal zwei antworten zurück ;) :D
aber verstehe...ist wochenanfang, da ist man noch nicht so ganz drauf :lol ;)
:( :eek: peinlich :( warum muß auch immer mein Schatten Stefano mich erwischen?? :confused:
Naja, doppelt gemoppelt hält eben besser :rolleyes:
hola,
ja odo, ich bin gnadenlos und folge still und heimlich deinen spuren um so was aufdecken zu können :lol :lol ;)
Als Reaktion auf die anhaltende Flaute an den Aktienmärkten wollen die privaten Krankenversicherungen (PKV) ein Gremium schaffen, das Notfalllösungen für den Fall finanzieller Notlagen einzelner Unternehmen erarbeiten könnte. Akute Probleme gebe es jedoch nicht.
Der PKV-Verband kündigte am Montag die Einrichtung einer Arbeitsgruppe zu diesem Thema an. "Wir werden uns Gedanken über die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung machen", sagte Verbandsgeschäftsführer Christian Weber. Zwar ist dem Zusammenschluss von 50 privaten Versicherern eigenen Angaben zufolge kein Unternehmen bekannt, dem die Börsenflaute akute Probleme bereitet oder das in Zukunft bedroht sein könnte. "Ausschließen kann ich das nicht", sagte Weber allerdings. "Natürlich sind auch die privaten Krankenversicherungen von der Lage an den Aktienmärkten betroffen."
Entwarnung gab nach Berichten über bevorstehende Pleiten privater Krankenversicherer vom Wochenende am Montag zunächst die zuständige Kontrollbehörde, die Bonner Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin). "Wir sehen keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass die Erfüllbarkeit von Versicherungsverträgen gefährdet ist", sagte BAFin-Sprecher Peter Abrahams.
Zum zweiten Mal in diesem Monat haben sich die Privatversicherer mit den Pleitegerüchten negative Schlagzeilen eingehandelt. Zuvor hatten Äußerungen des Chefs des Branchenführers Deutsche Krankenversicherung (DKV), Jan Boetius, in den Branche für Unruhe gesorgt. Zweistellige Beitragserhöhungen könnten bevorstehen, sagte Boetius voraus, der nun auch der neuen Arbeitsgruppe vorstehen soll.
Protest gegen Regierungspläne
Solche Berichte kommen zu einem ungünstigen Zeitpunkt für die Versicherungen - noch für den September plant der PKV-Verband den Start einer neuen Kampagne gegen die Pläne von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. Schmidt will junge Versicherte länger in den gesetzlichen Kassen halten und damit den Strom von Wechslern zu den Privaten stoppen. Denen würden dann wichtige Beitragszahler wegbrechen. Wer über 3375 Euro pro Monat verdient, kann von der gesetzlichen in die privaten Kassen wechseln. Diese Grenze soll auf 4500 Euro erhöht werden.
Mehrere Faktoren beeinflussen die Finanzen privater Krankenversicherer: Die Zahl der Stornierungen, die Lebenserwartung der Mitglieder, die Ausgaben für medizinische Leistungen sowie die Verzinsung der Kapitalanlagen. "Ist ein Unternehmen ohnehin in einer schwierigen Situation, kann eine gespannte Lage an den Kapitalmärkten für Probleme sorgen", sagt DKV-Sprecher Stefan Hartwig. Besonders gefährdet wären kleine Kassen mit geringen Polstern.
Noch keine Pleite
Im Gegensatz zu Lebensversicherern haben private Krankenkassen die Möglichkeit, eine zusätzliche Geldquelle anzuzapfen: Sie können Beiträge erhöhen. Schranken setzen ihnen die gesetzlichen Auflagen. Nur wenn die Ausgaben um mindestens fünf Prozent gestiegen sind, kann eine Versicherung mehr verlangen.
Konkurs anmelden musste eine private Krankenversicherung bislang noch nie. Sollte es dazu kommen, wäre der Schaden für die Mitglieder gewaltig. "Vor allem für ältere Versicherte hätte das fatale Folgen", sagt Ulrike Steckkönig von der Stiftung Warentest. Denn ein Wechsel in eine gesetzliche Kasse ist ab einem Alter von 55 Jahren kaum noch möglich.
Die deutschen Lebensversicherer hatten auf die Probleme mancher Unternehmen mit den schwachen Aktienmärkten mit Vorbereitungen für die Gründung einer Auffanggesellschaft reagiert - auch um einen Imageschaden für ihre Produkte zu verhindern. Dieses Gemeinschaftsunternehmen soll die Versicherungsverträge übernehmen, wenn ein Anbieter finanziell in Bedrängnis gerät. "Diese geplante Pool-Lösung ist sehr tragfähig und solide", sagt Abrahams von der Aufsichtsbehörde BAFin.
ganz interessant:
http://www.suche-krankenversicherung.de/PKV/Allgemeines/Bilanzzahlen.html
http://www.versicherungs-verwaltung.de/800/kv-angebotsformular800.html
Die privaten Krankenversicherungen werden ihre Beiträge zur Pflegeversicherung nach eigenen Angaben zum Jahreswechsel deutlich absenken. Die Beiträge zur privaten Krankenversicherung werden aber steigen.
Die Beitragssätze für die private Pflegepflichtversicherung würden zum 1. Januar 2003 massiv reduziert, sagte der Vorsitzende des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV), Reinhold Schulte, am Mittwoch in Berlin. Die Beitragssenkung liege für die meisten bisherigen Mitglieder und für die Neuversicherten im zweistelligen Prozentbereich.
Neukalkulationen der privaten Krankenkassen hätten ergeben, dass die Ausgabenentwicklung in den vergangenen Monaten deutlich moderater ausgefallen sei, als ursprünglich angenommen. Insgesamt müssten die Beiträge zur privaten Krankenversicherung zum Jahreswechsel aber angehoben werden. Schulte bekräftigte, dieser Anstieg werde im Durchschnitt jedoch deutlich unter der Marke von zehn Prozent liegen, die in Medienberichten genannt worden war. Schulte sagte, im Gegensatz zur geplanten Beitragssenkung in der privaten Pflegeversicherung stünden bei der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung ab 2004, spätestens 2007 Beitragssteigerungen an.
Derzeit liegt der Beitragssatz zur gesetzlichen Pflegeversicherung bei 1,7 Prozent des Bruttolohns. Schulte sagte, die privaten Krankenkassen trügen mit ihrer Beitragssenkung erheblich zur Verringerung der Lohnnebenkosten bei. Dies könnten die gesetzlichen Krankenkassen nicht leisten.
SPD und Grüne haben sich auf erste Linien für die geplante Gesundheitsreform geeinigt. So soll der Wechsel zur privaten Krankenkasse erschwert werden, um mehr Gutverdienende bei den gesetzlichen Kassen zu halten. Darauf hätten sich Gesundheitsexperten in Vorgesprächen verständigt, bestätigten Koalitionskreise eine Bericht der "Frankfurter Rundschau".
So soll die so genannte Versicherungspflichtgrenze von heute 3.375 auf 4.500 Euro im Monat angehoben werden. Erst ab diesem Einkommen dürfen Kassenversicherte zu einer privaten Kasse wechseln. Unklar ist aber noch, ob die neue Grenze nur für Berufsanfänger oder für alle Versicherten gilt. In Kassenkreisen hieß es, eine Beschränkung auf Neuversicherte bringe den gesetzlichen Kassen kaum etwas.
SPD und Grüne wollen am Freitag in ihren Koalitionsverhandlungen über den Bereich Gesundheit beraten. Gestritten wird noch über die Forderung der Grünen, auch Miet- und Zinseinkommen bei der Beitragsbemessung zu berücksichtigen. Bislang konnet sie sich mit dieser Forderung nicht durchsetzen.
Kassen in Not
Die Verhandlungen über die Gesundheitspolitik werden von der schlechten Finanzlage der gesetzlichen Krankenkassen bestimmt, die bereits eine Anhebung der Beiträge angekündigt haben. Auch die privaten Versicherungen schließen eine Erhöhung ihrer Sätz nicht aus.
Mit der Erhöhung der Versicherungspflichtgrenze will die Regierungskoalition verhindern, dass Gutverdienende zu privaten Kassen abwandern. Im Jahr 2001 wechselten nach Kassenangaben rund 360.000 Personen zu privaten Versicherungen - die gesetzlichen Kassen beziffern den Einnahmeverlust auf rund 1,8 Mrd. Euro.
SPD und Grüne erwägen außerdem ein schnelles Vorschaltegesetz, um die drohenden Beitragserhöhungen abzumildern. Dabei soll durch verschiedene Eingriffe vor allem bei den Arzneiausgaben gespart werden. Ohne eine Trendwende rechnen die Krankenkassen für dieses Jahr mit einem Defizit von eins bis 1,5 Mrd. Euro.
Gordon Shamway
11.11.2002, 16:11
Für die private KV werden im Januar übrigens (für Altmitglieder) 6% Ergänzungsbeitrag fällig. :(
Die gesetzlichen Kassen melden 2,4 Milliarden Euro Defizit im 1. Halbjahr 2002. Da fragen sich viele Menschen, ob sie doch lieber in eine private Krankenversicherung wechseln sollten - zumal die meisten ohnehin nicht zufrieden sind mit Preisen und Leistungen der Gesetzlichen. Aber nicht jeder darf sich privat versichern, und nicht immer lohnt ein Wechsel.
Wer wechseln darf und wer nicht
Arbeitnehmer müssen mit ihrem Einkommen über der sogenannten Versicherungspflichtgrenze liegen, also mehr als 3.375 Euro brutto verdienen, sonst kommt ein Wechsel nicht in Frage. Selbständige und Beamte hingegen sind generell von der Versicherungspflicht befreit, das heißt, sie können sich ihre Versicherung frei wählen, oder sich gar nicht versichern.
Wer später wieder unter die Versicherungspflichtgrenze fällt, durch Einkommensverlust oder Arbeitslosigkeit zum Beispiel, muss sich wieder gesetzlich versichern. Auf Antrag kann man sich hier aber von der Versicherungspflicht befreien lassen und weiterhin bei der privaten Kasse bleiben. Voraussetzung dafür ist aber, mindestens fünf Jahre privat abgesichert gewesen zu sein.
Schwierig wird es dann allerdings, wenn man zurück in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) wechseln möchte. Grenzfälle werden unterschiedlich gehandhabt, aber die Entscheidung für die private Krankenversicherung (PKV) ist meist endgültig. Also ist Vorsicht angebracht.
Die individuelle Zusatzversicherung
Wer zu wenig verdient, um in eine PKV zu wechseln, aber trotzdem auf den Komfort der Behandlung als Privatpatient nicht verzichten möchte, dem bleibt immer noch eine „individuelle“ Variante: Die private Zusatzversicherung. Hiermit kann der Versicherungsschutz nach Belieben um ein Vielfaches erhöht werden, je nachdem, wie viel man investieren möchte.
Für wen der Wechsel lohnt
Für Beamte lohnt sich der Wechsel zu den Privaten fast immer. Sie müssen sich nur über einen Anteil von maximal 50 Prozent versichern, der Rest wird vom Staat durch die sogenannte Beihilfe getragen. Dieser Zuschuss zu den Krankenkosten beträgt nach den Beihilfe-Vorschriften des Bundes und der meisten Länder für den Berechtigten selbst 50 Prozent (70 Prozent im Ruhestand), für den Ehepartner 70 Prozent und für Kinder 80 Prozent.
Ein Recht auf Beihilfe haben Beamte (auch auf Probe oder im Ruhestand), Richter (auch im Ruhestand) und deren Hinterbliebene (Witwen und Waisen). In der GKV müssten Beamte den gesamten Anteil übernehmen – auch den Arbeitgeber-Anteil.
Selbständige müssen in beiden Systemen, in GKV und PKV, stets den vollen Versicherungsbeitrag zahlen – nicht nur den vom Arbeitnehmer übernommenen Teil, sondern auch den Arbeitgeberanteil. Für sie lohnt sich ein Wechsel am ehesten, wenn ein deutlicher Leistungsvorteil entsteht.
Was noch wichtig ist
Kriterien für die Beitragshöhe in einer PKV sind Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand bei Antragstellung. Danach entscheidet es sich, wie günstig eine private Kasse im Einzelfall ist.
Immer genau informieren, ob der Wechsel auch wirklich die gewünschten Leistungs-Vorteile bringt. Dabei ist es wichtig daran zu denken, auch die zukünftige Beitragsentwicklung zu überprüfen: Die Privaten arbeiten nach dem so genannten Anwartschaftsdeckungsverfahren. Das bedeutet, dass die Beitragszahlungen zum Teil für laufende Kosten verwendet werden, ein anderer Teil wird angespart, um im Alter für die höheren Krankheitskosten aufzukommen. So können die Beiträge relativ stabil gehalten werden. Die Höhe dieser Rückstellung sollte bei einem eventuellen Versicherungswechsel unbedingt berücksichtigt werden.
Im Allgemeinen ist ein Wechsel zu den Privaten für gut verdienende männliche (jüngere) Singles am attraktivsten. Beachten sollte man aber die zukünftige Lebensplanung. Wer eine Familie gründen will, den kann eine private Kasse teuer zu stehen kommen, denn anders als in der GKV müssen alle Familienmitglieder einzeln versichert werden.
Krankenvorgeschichte beachten
Auch die Krankenvorgeschichte muss in Betracht gezogen werden. Hat man Schäden an der Wirbelsäule, ist Brillenträger und allergiebelastet und hat schlimmstenfalls noch Herzerkrankungen in der nahen Verwandtschaft stehen die Chancen eher schlecht: Einige werden gleich abgelehnt, andere zahlen enorme Aufschläge oder sind von wesentlichen Leistungen ausgeschlossen. Bei der Antragstellung ist es daher außerordentlich wichtig, alle aktuellen oder zurückliegenden Krankheiten anzugeben. Wer etwas verschweigt – wissentlich oder aus Versehen – kann seinen Vertrag verlieren. Im Krankheitsfall bekommt man dann nichts zurück. Also: lieber jede Kleinigkeit angeben – die überflüssigen Angaben werden von der PKV ohnehin rausgestrichen.
Das Problem mit den Selbstbeteiligungen
Vorsicht auch bei Selbstbeteiligungen. Hier muss von Fall zu Fall genau ausgerechnet werden, ob sie sich lohnen. Für Angestellte bietet sich ein Selbstbehalt eher nicht an: Der Arbeitgeber trägt diese Kosten nicht mit. Die höheren Gesamtkosten, die ohne Selbstbeteiligung entstehen, zahlt er hingegen zur Hälfte. Selbständige müssen auch hier für den gesamten Betrag aufkommen. Im Einzelfall kann sich ein Selbstbehalt zur Beitragsminderung lohnen. Für Beamte stellt sich die Frage erst gar nicht, da sie ohnehin nur den Betrag versichern, den die Beihilfe nicht übernimmt – also maximal 50 Prozent.
Das Projekt
Wer mehr wissen möchte, kann sich demnächst hier informieren. In Zusammenarbeit mit der DKV bietet Ihnen n-tv.de Wissenswertes zum Thema Krankenversicherung: die Gründung der gesetzlichen Kassen unter Bismarck, die Entstehung der heutigen Probleme, aktuelle politische Diskussionen sowie Tipps für den Alltag. Ein Versicherungs-Lexikon sorgt dafür, dass der Versicherungsberater nicht länger „chinesisch“ spricht.
Steven Broker
09.02.2003, 02:44
Doch lieber privat versichern!?! *ggg* *click* (http://www.extremeforums.de/vb/showthread.php?postid=542583#post542583)
ich habe am Do. ein Angebot der R+V Krankenversicherung erhalten.
Die waren ja glatt incl. Pflege 12 Euro teuer wie die DAK bei der ich freiwillig pflichtversichert bin. :confused:
Das wird wohl an meinem Alter und an meinen Kreigsleiden liegen :(
Steven Broker
09.02.2003, 14:07
Privat war teuerer!?! :confused:
Moment...waren da denn dann die Frau oder zumindest die Kinder dabei!?! Und die Absicherung ist auch viel viel mehr wie bei der gesetzlichen, oder? Sonst könnt ich mir das nicht erklären!
Steven Broker
09.02.2003, 14:08
Oder du hast einen entsprechneden Risikozuschlag aufgrund von Vorgeschichten!?!
Oder du hast einen entsprechneden Risikozuschlag aufgrund von Vorgeschichten!?!
ja,habe ich.
Ich denke das Alter hat hier auch eine große Rolle gespielt.
Die wollten von mit 286 Euro/Monat. :confused:
Ich bin vom Stuhl gefallen. Da bleibe ich eben wo ich bin. :rolleyes:
Steven Broker
09.02.2003, 19:32
Und wo bist du bisher?
Gesetzliche oder schon private Leistungen?
zockerpeter
09.02.2003, 19:42
he,odo, du junger spund :D :D
an meinen Kreigsleiden
was haben sie dir denn amputiert, was die kranken so teuer machen soll ???? :eek: :D
normalerweise kriegt man nen zuschlag, wenn man was "mehr :rolleyes: " hat als alle anderen :dunce:
@SB:
Ich bin freiwillig pflichtversichert (DAK) und zahle jeden Monat
257 Euro incl. Pflege.
@ZP:
Ich habe 40 % Erwerbsminderung wegen 2 ledierter Knochen
(der elfte Finger ist noch gesund :D ).
Das sind wirklich Kriegsleiden,ist bei der BW passiert. :rolleyes:
Steven Broker
10.02.2003, 19:28
Tja Odo...aber für nur 10 Euro mehr, haste dann erheblich mehr Leistungen oder!?! Sind Oda und die Odelinchen auch dabei?
zockerpeter
10.02.2003, 19:35
ist bei der BW passiert
jaja, das kommt vom soldat-spielen "fg" :rolleyes: :dunce:
@SB:
Sind Oda und die Odelinchen auch dabei?
Meine Olle ist im öffentlichen Dienst,fals du das gemeint hast. :rolleyes:
@ZP:
jaja, das kommt vom soldat-spielen
Das war nicht lustig,ich wäre da fast dabei draufgegangen :(
Und,..... ich war gerne Soldat,und das war nicht gespielt. :rolleyes:
Steven Broker
10.02.2003, 19:49
Genau das meinte ich...und die Kids...sind die dabei?
Bin seit 1989 privat versichert.
Um die Beiträge über die Jahre relativ niedrig zu halten, habe
ich meine Selbstbeteiligung öfters erhöht.
Mittlerweile beträgt sie 1300 Euro pro Jahr. Alles darüber wird
zu 100% erstattet.
Incl. Pflege bezahle ich aktuell 164 Euro pro Monat.
Schwacher Trost:
Werden keine Leistungen ( oder nur Zahnarzt, Ambulant etc. )
in Anspruch genommen, erstattet mir die Versicherung pro Jahr
ca. 2 Monatsbeiträge.
Hierdurch spare ich so viel, daß ich dafür unsinnig teure Armband-
uhren erweben kann ( um diese bei einer Baisse wieder zu ver-
flüssigen - siehe Armbanduhrenthread ).
grüße
Genau das meinte ich...und die Kids...sind die dabei?
Wir haben doch nur eins,und das ist bei meiner Ollen mitversichert. (TK) :)
Die Rürup-Kommission zur Reform der Sozialsysteme prüft Vorschläge, die private Krankenversicherung abzuschaffen. Dadurch ließen sich die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung nach Meinung von Experten deutlich senken.
Hamburg - Nach einem Modell des Berliner Kommissionsmitglieds Gert Wagner sollen Privatpatienten, überwiegend Beamte, Selbständige und gut verdienende Angestellte, künftig in die gesetzliche Krankenversicherung einbezogen werden. Im Gegenzug dürften Privatversicherungen und Krankenkassen allen Mitgliedern private Zusatzpolicen etwa für Chefarzt-Behandlung oder besondere zahnärztliche Leistungen anbieten. Wagner, im Hauptberuf Ökonom am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), hofft auf "sinkende Lohnnebenkosten und positive Verteilungswirkungen": Durch die Ausweitung der gesetzlichen Solidargemeinschaft könnte der Krankenversicherungsbeitrag um rund einen Prozentpunkt sinken.
Geht es nach dem Willen der privaten Krankenversicherer, dann soll die Absicherung des Krankengeldes den Privatkassen übertragen werden. Der Verband der Privaten Krankenversicherungen (PKV) kritisiert die Idee von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, wonach das Geld unter dem Dach der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verbleiben solle.
Ein Rechtsgutachten, das die privaten Versicherer jetzt vorgelegt haben, sieht in diesem Plan einen Verstoß gegen die grundgesetzlich geschützte Berufsfreiheit, da den Privatkassen ein "absolutes Betätigungsverbot" auferlegt werde.
Nach Ansicht des Verbandsvorsitzenden Reinhold Schulte lassen sich nur über die Privatkassen "mehr Generationsgerechtigkeit und eine maximale Lohnzusatzkostensenkung" erreichen. Seinen Berechnungen zufolge ließe sich der Beitragssatz in den GKV von derzeit 14,3 auf 12,9 Prozent senken, wenn Krankengeld und Zahnersatz künftig privat abgesichtert werden würden. Dabei müsste die paritätische Finanzierung der Solidarversicherung durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer nicht aufgegeben werden.
Die Privatversicherungen könnten ein "sozial adäquates Angebot" vorlegen, bei dem jeder Beschäftigte ohne Risikoprüfung und zu altersabhängigen Beiträgen akzeptiert werde, so Schulte.
Nach Darstellung der Privatkassen müsste ein 34-Jähriger mit 2.500 Euro Monatseinkommen für eine private Krankenpolice 37,70 Euro monatlich zahlen. Bei der GKV liegt der entsprechende Beitrag nach PKV-Modell dagegen bei 41,11 Euro. Experten bezweifeln aber beriets die Berechnungsgrundlagen.
Mitglieder gesetzlicher Kassen sollen künftig ohne Gesundheitsprüfung in eine private Krankenversicherung wechseln können. Auch Alten und Kranken wollen die Privatkassen einen Standardtarif anbieten.
Nach einem internen Strategiepapier des Verbandes der privaten Krankenversicherungen zur "Zukunft der PKV" will sich die Branche verpflichten, selbst Alten und Kranken einen "risikounabhängigen Standardtarif" anzubieten. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in seiner neuen Ausgabe. Mit den Vorschlägen wolle die Branche die Bundesregierung davon abhalten, das Konzept für eine Bürgerversicherung weiterzuverfolgen, wonach die PKV nur noch für Zusatzversicherungen zuständig sein würden.
Eine Risikoprüfung werde nur beim Abschluss von Versicherungen mit Zusatzleistungen wie Chefarztbehandlung oder Einzelzimmer im Krankenhaus verlangt. Die Behandlungskosten für Standardversicherte, die krankheitsbedingt besonders hohe Ausgaben verursachen, will die Branche dem Bericht zufolge über einen gemeinsamen Finanzpool bezahlen.
Auch Kassenwechsel möglich
Nach gegenwärtiger Gesetzeslage können Arbeitnehmer erst ab einem Bruttoeinkommen von 3862,50 Euro im Monat von der gesetzlichen in eine private Kasse wechseln. Für Selbstständige und Beamte gilt eine solche Grenze nicht.
Bei der Privatversicherung soll es mit dem Standardtarif künftig auch möglich sein, von einer Kasse in eine andere zu wechseln. Die bei dem alten Unternehmen angesparten Rückstellungen würden dabei "ungekürzt dem aufnehmenden Unternehmen zur Verfügung gestellt, und zwar ohne Berücksichtigung des Risikos", zitiert der "Spiegel" aus dem PKV-Strategiepapier.
Medikamentenausgaben drastisch gestiegen
Unterdessen streitet Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt mit den gesetzlichen Krankenkassen weiter über Beitragssenkungen. Schmidt sagte dem "Hamburger Abendblatt": "Die Kassen werden absenken! Die Absenkung ist angelaufen. Sie geht weiter." Sie appellierte an die Kassenfunktionäre, sich zu bewegen. "Sie sollen nicht jammern ... Sie sollen zusehen, wie sie sich so organisieren und ihre Verträge so gestalten, dass jeder Euro ihrer Versicherten optimal eingesetzt wird." Die Reform sollte ursprünglich die Durchschnitts-Beitragssätze der gesetzlichen Krankenversicherung von 14,3 auf 13,6 Prozent des Bruttoeinkommens senken.
Die Kassen verwiesen ihrerseits auf drastisch gestiegene Medikamentenausgaben im Dezember. Nach Ermittlungen des Bundesverbandes der Betriebskrankenkassen (BKK) gab es bei den Medikamentenausgaben im Dezember einen Zuwachs von 30 Prozent, berichtete der Berliner "Tagesspiegel". Die Techniker Krankenkasse (TK) führt dies laut "Nürnberger Nachrichten" vor allem auf "Hamsterkäufe" der Versicherten bei den Arzneimitteln vor Beginn der Reform zurück.
franki.49
24.02.2004, 23:01
Autor: Holger Balodis
Willy (76) und Elfriede Kohlmeier (79) aus Frankfurt sind seit über 40 Jahren privat krankenversichert. Mittlerweile kommt sie das teuer zu stehen. Zum Jahreswechsel stieg der monatliche Beitrag auf 928 Euro. Dazu kommt aber noch eine sehr hohe Selbstbeteiligung von 4.600 Euro jährlich, die sie aufgrund ständiger Behandlungen auch voll ausschöpfen. Umgerechnet steigt damit ihre Gesamtbelastung auf 1311 Euro monatlich.
Besonders erzürnt die beiden aber, dass seit einigen Jahren obendrein die Leistungen zusammen gestrichen werden: Rechnungen werden mit Hinweis auf fehlende preisliche Angemessenheit gekürzt und in Einzelfällen werden sogar medizinisch notwendige Leistungen komplett verweigert.
Besonders hart: der stationäre Aufenthalt von Elfriede Kohlmeier in einer Bad Homburger neurologischen Fachklinik wird von der Continentalen Krankenversicherung seit drei Jahren nicht mehr erstattet. Dabei ist Elfriede Kohlmeier nach einem Schlaganfall linksseitig gelähmt und benötigt neben ihren regelmäßigen Krankenbehandlungen nach Ansicht ihres Neurologen dringend einmal jährlich einen stationären Klinikaufenthalt. Den zahlen Kohlmeiers nun aus der eigenen Tasche: Im vergangenen Jahr rund 4.400 Euro - zusätzlich zu den hohen Prämien und der Selbstbeteiligung!
Die Continentale begründet die Ablehnung gegenüber [Plusminus so: " Eine stationäre Kur ist im von Frau Kohlmeier gewählten Tarif nicht versichert. Daher bestand keine Grundlage für eine Leistung."
Der behandelnde Arzt und die Klinik bestreiten jedoch, dass es sich bei dem medizinisch notwendigen Krankenhausaufenthalt um eine "Kur" handelt. Sogar die Continentale Krankenversicherung selber stufte noch im Jahre 2000 exakt die gleiche Behandlung anstandslos als Tarifleistung ein und erstattete die Kosten.
Kein Einzelfall
Experten beobachten Leistungskürzungen für Privatversicherte trotz steigender Beiträge auf breiter Front. Frank Braun vom Bund der Versicherten berichtet über regelrechte Beitragsexplosionen zum Jahreswechsel mit Prämiensteigerungen von 30 Prozent und mehr. Gleichzeitig berichteten immer mehr Versicherte, dass ihnen Rechnungen gekürzt oder Leistungen ganz verweigert werden.
Offenbar wollen viele Krankenversicherer dieses Verhalten nun rechtssicher in ihren Versicherungsbedingungen verankern. So verschickten die drei Krankenversicherer Axa, Barmenia und HUK- Coburg zum Jahreswechsel einseitig geänderte Versicherungsbedingungen. Darin stellen sie ihre Leistungen künftig unter den Vorbehalt der "preislichen Angemessenheit". Verbraucherschützer halten dies für einen Freibrief, künftig Leistungen problemlos abzulehnen. Für preisliche Angemessenheit gibt es - so Frank Braun vom Bund der Versicherten - nämlich keine objektiven Kriterien. "Offenbar wollen die Versicherungen selber festlegen, was preislich angemessen ist. Damit ist der Willkür Tür und Tor geöffnet."
Der Bund der Versicherten (BdV) will gegen die einseitigen Vertragsänderungen vorgehen und hat bereits Klage gegen Axa und Barmenia eingereicht. Der BdV sieht im Vorgehen dieser Versicherungen einen "Testballon". Kämen die Versicherer damit juristisch durch, werde die Branche komplett nachziehen, erklärte Braun.
Hintergrund der neuen Versicherungsbedingungen: Der Bundesgerichtshof erklärte am 12.3.2003 in seinem Urteil zur "Alphaklinik", dass private Krankenversicherer "medizinisch notwendige Heilbehandlungen" voll und ganz bezahlen müssen. Wenn die Behandlung medizinisch notwendig sei, dürfe die Privatversicherung auch sehr hohe Rechnungsbeträge nicht kürzen.
Ein Urteil mit weitreichenden Folgen: Seit dem können sich die Privatversicherungen eigentlich nicht mehr mit Verweis auf eine fehlende preisliche Angemessenheit die Rechnungen kürzen.
Doch genau dieses Recht wollen sich einige Versicherungsunternehmen nun durch die neuen Vertragsbedingungen quasi selber wieder einräumen. Verbraucherschützer kritisieren: damit werde das höchstrichterliche Urteil durch die Hintertür ausgehebelt.
Die drei Krankenversicherer sehen das anders und verweisen darauf, dass juristische Treuhänder den Bedingungsänderungen zugestimmt hätten.
Die Barmenia Krankenversicherung teilte mit, man habe "auschließlich im Interesse der Kunden" für mehr Klarheit sorgen wollen. Eine Beschränkung auf das "angemessene Maß" von Preisen stelle "materiell keine Schlechterstellung gegenüber der vorherigen Situation dar."
Die HUK Coburg teilte mit, kein Kunde müsse "durch unsere Bedingungsänderung unliebsame Überraschungen befürchten...Vielmehr geht es darum, zu einer Rechtslage zurückzukehren, wie sie vor der Entscheidung des BGH vom 12.3.2003 bestand."
Die AXA- Krankenversicherung teilte mit, es könne nicht im Interesse der Versicherten sein "Luxusmedizin" zu finanzieren: "Es geht also um Leistungskürzungen bei Versicherten, die Leistungen über Gebühr beanspruchen...Die Bedingungsänderung geschieht also zum Schutz der Mehrzahl der Versicherten, die preisbewusst handeln."
Ungenügende Aufklärung
Viele Kunden dürften die Verschlechterung ihrer Verträge noch gar nicht bemerkt haben. Die Informationen sind zusammen mit der jährlichen Mitteilung über Beitragserhöhungen im Falle der AXA- Krankenversicherung in einem bunten Mitgliederprospekt neben zahlreichen weiteren Themen erläutert. Dass es sich dabei aus Kundensicht um eine klare Verschlechterung der Ansprüche handelt, wird nicht deutlich herausgestellt oder sogar abgestritten: So schreibt die AXA in dem Mitgliederrundschreiben: "Diese Änderungen haben keine Beschränkungen Ihres bisherigen Leistungsumfangs zur Folge." Auch gegenüber [Plusminus erklärte die AXA: "...dass die Änderungen der Bedingungen lediglich unsere bisherige Leistungspraxis vor dem BGH-Urteil fortführt. Daher kann nicht die Rede davon sein, dass unsere Kunden Nachteile dadurch erfahren."
Verbraucherschützer sehen jedoch in der Einführung eines "Gummiparagraphen preisliche Angemessenheit" eine deutliche Verschlechterung der Versichertenposition. Frank Braun vom Bund der Versicherten: "Warum haben die Unternehmen dann die Vertragsänderungen gemacht, wenn sich dadurch angeblich keine Verschlechterungen für die Kunden ergeben?"
Rechtsexperte bezweifelt Recht auf einseitige Vertragsänderung
Bleibt die Frage, ob die Versicherungen überhaupt befugt sind, einseitig Verträge ändern dürfen. Letztlich haben nach der durch den Bund der Versicherten eingereichten Klage die Gerichte zu entscheiden. [plusminus bat den renommierten Dortmunder Vertrags- und Versicherungsrechtler Professor Wolfgang Schünemann um eine Einschätzung: "Grundsätzlich gilt in unserem Rechtssystem: Einmal geschlossene Verträge sind auch einzuhalten. Ein zweiseitig geschlossener Vertrag kann nur mit Zustimmung des Kunden geändert werden. Dies gilt auch für Versicherungsverträge und deshalb ist jede einseitige Änderung im Grundsatz unmöglich."
Allerdings gibt es sehr eng umrissene Ausnahmen von diesem Grundsatz. So erlaubt VVG § 178 g (3) bei einer grundlegenden Veränderung der Verhältnisse des Gesundheitswesens möglicherweise doch eine einseitige Vertragsänderung. Doch hier stellt der Jurist klar: "In dem BGH-Urteil kann ich keine gravierende Änderung der Verhältnisse des Gesundheitswesens erkennen, die eine einseitige Vertragsänderungen rechtfertigen könnten."
Im Bereich der privaten Krankenversicherung gilt zudem: Die Versicherten müssen hier ganz besonders gegen einseitige Vertragsveränderungen geschützt werden. Hintergrund: Privatversicherte können mit steigendem Alter praktisch nicht mehr das Unternehmen wechseln. Wer Vorerkrankungen hat, wird von der Konkurrenz vermutlich abgelehnt. Ein ebenso gravierendes Hindernis: wer wechselt, verliert sämtliche Altersrückstellungen. Bei der Konkurrenz würde es also insbesondere für ältere Versicherte noch deutlich teurer als bei der alten Gesellschaft. So sind Privatversicherte ab einem gewissen Alter auf Gedeih und Verderb ihrer Versicherung ausgeliefert.
Aufsichtsbehörde prüft
Die neuen Versicherungsverträge stehen jedoch nicht nur demnächst vor Gericht auf dem Prüfstand. Auch die Aufsichtsbehörde, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) in Bonn sieht solche einseitigen Abänderungen sehr kritisch und prüft derzeit den Sachverhalt. Gegenüber [Plusminus teilte das BAFin mit, dass die betroffenen Unternehmen nur dann die Verträge einseitig ändern dürften, wenn sie als Folge des BGH-Urteils eine dauerhafte und nicht unerhebliche Kostensteigerung nachweisen könnten. "Gelingt den Unternehmen der Nachweis nicht" so das BAFin "werden wir die notwendigen Maßnahmen ergreifen." In diesem Fall würde also die Aufsichtsbehörde die Versicherungen anweisen, die Vertragsänderungen zurückzunehmen. :mad:
Dieser Text gibt den Fernseh-Beitrag vom 24.02.04 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.
: WWW.plusminus.de von ARD
---------------------------------------------------------
Wenn ich soetwas in einer Sendung sehe, wird mir Angst und Bange. Wenn ich erfahre, dass die alten Leutchen 1311€ Beitrag zahlen, was bleibt denen noch zum Leben? Miete, Heizung, Telefon, Wasser u.a. kommen ja auch noch. Das schlimme daran ist aber, dass meine PKV (Barmenia) ebenfalls negativ benannt wurde. Die Versicherer wissen, dass die Alten gegeiselt sind und nutzen dies schamlos aus. Bleibt nur zu hoffen, dass die Richter unbefangen und gerecht urteilen werden bei den anstehenden Prozessen.
Franki
Versicherungen verweigern Verträge
Immer wieder treten Probleme bei der praktischen Umsetzung der Gesundheitsreform auf. Jetzt trifft es die älteren Menschen. Sie müssen ab dem kommenden Jahr um vernünftigen Zahnersatz bangen.
Zu
Der Rentner Markus Dosch ist gesetzlich krankenversichert. Weil er seiner Kasse in Reformzeiten nicht mehr traut, will er seine Zähne zusätzlich privat versichern. Mit der Privat-Vorsorge folgt Markus Dosch dem Appell der Politik. Doch dann kommt die große Enttäuschung: Keine Privatversicherung will ihn haben. Die Begründung: Dosch ist mit 72 Jahren zu alt.
Zu alt für Zahnersatz
"Das hat mich echt geschockt", erzählt Dosch. "Es ist doch unmoralisch, dass man ältere Menschen so ausgrenzt, die besonders auf diese Leistungen angewiesen sind. Die Zähne werden ja bei uns nicht besser, wenn man älter wird."
Private werben mit Gleichbehandlung
Vielen älteren Menschen geht es wie Dosch. Millionen bekommen auf ihre Anfragen von Privat-Versicherern immer die gleiche Antwort: Sie seien zu alt, deshalb gäbe es keine Zusatz-Versicherung. Dabei werben die privaten Versicherungen mit Gleichbehandlung aller Kunden, wie zum Beispiel die Allianz im Internet.
So heißt es in dem Allianz-Werbespot: "Das ist ein Influenza-Virus. Es infiziert mit Vorliebe den Hals-, Nasen- und Lungenbereich. Es behandelt alle Menschen gleich. Ihm ist es egal, wie viel sie verdienen. Genau wie einer Krankenzusatzversicherung der Allianz." Alle werden gleich behandelt? Wer alt ist und einen Antrag stellt, der bekommt sofort mitgeteilt: "Eingabefehler - Die zu versichernde Person darf nicht älter als 65 Jahre alt sein."
Dazu Regierungsberater Prof. Dr. Karl Lauterbach vom Institut für Gesundheitsökonomie: "Wenn private Krankenversicherungen Zusatzversicherungen nur für Jüngere anbieten, so dass der ältere Mensch keinen Zugang hat, ist das für mich unethisch - zumindest für eine solidarische Krankenversicherung, wie wir sie immer gehabt haben. Der ältere Mensch hat keine Chance und hat in der Regel dann auch nicht das Geld, die Leistungen selbst einzukaufen. Und er hatte auch keine Möglichkeit, sich früher für die jetzt aus dem Leistungskatalog entfernten Bereiche zu versichern. Das ist aus meiner Sicht sehr bedenklich."
"Es ist unglücklich, wenn Versicherer auf den Markt gehen und ganze Bevölkerungsgruppen, wie die Älteren, diskriminieren und nicht aufnehmen", sagt auch der Vorsitzender des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte, Wilfried Beckmann. "Denn das sind nicht unbedingt schlechtere Risiken. Es gibt Patienten jeden Alters, die ein großes Risiko tragen, Zahnersatz zu benötigen, und es gibt Menschen jeden Alters, die ein gutes Risiko darstellen. Wir halten das sowohl fachlich als auch wirtschaftlich und gesellschaftlich für unvertretbar, hier Teile der Bevölkerung, wie zum Beispiel die über 65jährigen, auszugrenzen."
Gewinn schlägt Solidarität
Die private Versicherungswirtschaft jedoch interessiert nur die Kosten-Nutzen-Rechnung. Der Gewinn schlägt die Solidarität: "Natürlich muss für einen Zusatzschutz, der freiwillig abgeschlossen wird, auf beiden Seiten Freiwilligkeit bestehen - sowohl bei dem, der einen Versicherungsschutz abschließt, als auch bei dem, der einen Versicherungsschutz anbietet", so Christian Weber vom Verband der privaten Krankenversicherung. "Alles andere wäre kaum denkbar."
Freiwilligkeit beider Seiten bedeutet also in der Praxis: Allein die Anbieter diktieren, wen sie versichern wollen und wen nicht, wer bessere Zähne hat und wer nicht. Auf der Strecke bleiben die Alten, nicht nur bei den privaten Zusatzversicherungen, sondern auch, wenn sie allein auf die Leistungen der gesetzlichen Kassen angewiesen sind
ich habe mich nun doch durchgerungen auf dem schnellsten Wege in die private KV zu wechseln. Meine bisherige KV wo ich freiwillg versichert war will von mir ab 05 316 Euro pro Monat,das ist mir für die miese Leistung einfach zu wenig.
Frage:
Wie hoch sollte man (in %) die Eigenbeitigung bei Zahnversatz und Zahnbehandlung ansetzen??
Wenn ich das Angebot der Huk mit 100% Zahnbehandlung und 60% Zahnbehandlung ansetze käme ich mit Pflegvers. auf einen monatlichen Beitrag von 146,00 Euro.
Ansonsten habe ich mir keine Sonderleistungen rausgesucht,ist das sinnvoll?? :confused:
Wenn ich das Angebot der Huk mit 100% Zahnbehandlung und 60% Zahnbehandlung ansetze käme ich mit Pflegvers. auf einen monatlichen Beitrag von 146,00 Euro.
Ansonsten habe ich mir keine Sonderleistungen rausgesucht,ist das sinnvoll?? :confused:
gute Frage :tup:
ich könnte ja mal für Dich :pctap: aber ein paar mehr Daten als Beginn 01.01.2005 und HUK für 146 € brauche ich da schon :chin:
was brauchste denn :confused:
:tup: :pray: :pray: :D ;)
:mobile: OK :tup: :sblink:
und jetzt :goodbye:
ich habe mir geraden mal die Beitragssteigerungen der Privaten von den letzen 10 Jahren angesehen,das ist da beängstigend :rolleyes:
die Beitragssteigerungen der GKV durch anheben der bemessungsgrenze :(
und dazu noch die Leistungskürzungen finde ich viel beängstigender :eek:
Ca$hmandt
13.12.2004, 11:44
nun ja es gibt private, deren beitrag sich doch glatt verdoppelt hat innerhalb von 10 jahren... :chin:
die Beitragssteigerungen der GKV durch anheben der bemessungsgrenze
wenn man immer schon drunter liegt macht das nichts :D ;)
nun ja es gibt private, deren beitrag sich doch glatt verdoppelt hat innerhalb von 10 jahren... :chin:
och Cashi :eek:
100 % in 10 J. :rolleyes: ganz locker sogar :tup:
zB. AXA Tarif EL 1995 = 106,50 € - 2005 = 200,69
und was hat die GKV in den letzten 10 Jahren geschaft :confused:
1994 = 278,29 € - 2004 = 484,98 € :bang: und da sind die Kosten aus den Leistungskürzungen :( noch nicht mal berücksichtigt .
alleine die Beitragsersparnis reicht locker um bei IB ein Konto zum Traden zu eröffnen :D
( Beitragserparnis ca 200 mtl x 12 x 10 = 24000,- € ;) )
und evtl. sollte mann ja auch vor dem wechsel in die PKV vergleichen und da findet mann auch gesellschaften wie die Universa ( 1996 157,63 € - 2005 = 154,28 € :tup: letzte anpassung 1997 - 2,13 % von 157,63 € auf 154,28 € , Tarif DS ohne SB gerechnet mit Männlich Bj. 30.12.1964 , ups sehe garade das ich bald 40 werde :eek: )
Gordon Shamway
13.12.2004, 16:09
Wenn ich das Angebot der Huk mit 100% Zahnbehandlung und 60% Zahnbehandlung ansetze käme ich mit Pflegvers. auf einen monatlichen Beitrag von 146,00 Euro.
Sind die 146 € jetzt für die gesamte KV oder nur für die BZ + Pflege? :confused:
Wenns für die gesamte KV wäre, wie hoch ist denn dann die Selbstbeteiligung? :chin:
nee,Pflege kommt noch mit dazu. :rolleyes:
Gehe doch mal auf www.huk.de dort kannst du online dir den Beitrag ausrechnen lassen :)
Sind die 146 € jetzt für die gesamte KV oder nur für die BZ + Pflege? :confused:
Wenns für die gesamte KV wäre, wie hoch ist denn dann die Selbstbeteiligung? :chin:
habe mal kurz im KV - Vergleichrechner gesucht :rolleyes:
vorgabe Männlich , 01.01.1963 , Tarifgebiet West und 0 - 1000 SB ,
schätze mal HUK Tarif E100 :)
der hat : E100 134,04 € + 13,40 € GZ und 27,60 PVN macht 175,04 €
( ohne KT und KHT )
und der hat 100 € SB p. a.
Gordon Shamway
13.12.2004, 16:32
habe mal kurz im KV - Vergleichrechner gesucht :rolleyes:
vorgabe Männlich , 01.01.1963 , Tarifgebiet West und 0 - 1000 SB ,
schätze mal HUK Tarif E100 :)
der hat : E100 134,04 € + 13,40 € GZ und 27,60 PVN macht 175,04 €
( ohne KT und KHT )
und der hat 100 € SB p. a.
Also da kann man wohl nicht meckern. :eek:
:nono: :bang:
gucken auf www.huk.de
Also da kann man wohl nicht meckern. :eek:
jau ,, wenn einem die Leistungen so reichen :rolleyes:
Ich bin halt der meinung , wenn Privat dann richtig :)
z.B die Bayrische ::::
BBKK 5 Tarif CompactPrivat/S 124,96 € + 12,50 € GZ
+ Tarif S2 34,91 € + GZ 3,49
+ PVN 26,48 €
= 202,34 € mtl. und da sind privatärztliche behandlung im 2 Bettzimmer und 80 % Zahners. drinn :)
ach ja und 0 € SB :tup:
:nono: :bang:
gucken auf www.huk.de
:confused: da seh ich dann aber nur 1 Gesellschaft :( :bang:
oder haben die auf Ihrer Seite etwa einen vergleichsrechner :eek:
ich habe doch auch nur von der HUK gesprochen :D :bang:
:nono: :bang:
gucken auf www.huk.de
habe ich gemacht und nichts aufregendes gefunden :cool:
.................................................. .................................................. .
Sichere Arbeitsplätze - motivierte Mitarbeiter
- Kontinuierlicher Mitarbeiterzuwachs dank anhaltendem Geschäftserfolg :eek:
oder soll ich da etwa anfangen :eek: so als Treppenterrier :D
ich habe doch auch nur von der HUK gesprochen :D :bang:
hört sich gut an :D
HUK Odo hat gesprochen :tup: glaube bei den Indis. sagte mann früher HAU :tup: na ja da wurde halt im laufe von 100 Jahren 1 Buchstabe ausgetauscht :D
aber jetzt :backtop:
wenn jemand ernsthaft über einen wechsel zur PKV nachdenkt sollte er gründlich Tarife und Gesellschaften vergleichen weil mann eine KV nicht wie eine KFZ - Vers. jedes jahr kündigen sollte und eine übereilte entscheidung kann in der KV recht teuer werden im laufe der Jahre .
am besten einen vernünftigen Vers.- Makler .
sogar von uns ist einer in Deiner nähe :eek:
http://www.aruna24.de/index.php?sessid=vVHQPDEXj896PxSMUhVxw7mXo
sieht mann unter
- ARUNA - Infos und dann auf - ARUNA - Zahlen und dann ganz unten :rolleyes:
und außer uns soll es auch noch andere Vers.-Makler geben die gut sind :D
Privat versichert, gut versichert. So dachte auch Radunka G. Doch vor fünf Monaten erlitt die selbständige Kurierfahrerin einen Bandscheibenvorfall. Ihr Hausarzt überwies sie in eine Spezialklinik, wo die Privatpatientin sofort operiert wird. Die Rechnung der Klinik reicht sie bei ihrer Versicherung ein. Doch dann der Schreck: Die Privatkasse will ihr von 5.256 Euro nur 3.841 Euro erstatten. Den Rest von 1.415 Euro soll sie selber bezahlen.
Eine verzwickte Situation - und kein Einzelfall. Denn private Krankenkassen sind längst nicht mehr so spendabel wie früher. Immer häufiger werden Rechnungen nicht in voller Höhe erstattet. Die Allianz Private Krankenversicherung zum Beispiel prüft jede Abrechnung systematisch per Computer. Das Resultat: Jede zehnte Rechnung wird beanstandet. Laut Wilfried Johannßen, Vorstand der Allianz Private Krankenversicherungs-AG rechnen Ärzte und Kliniken meist einfach zu hoch ab: "Die häufigste Fehlerursache, die wir bei Stationärrechnungen feststellen, ist, dass bei bestimmten Operationen zu viele Positionen abgerechnet werden, die nach der Gebührenordnung nicht berechnungsfähig sind."
Doch wer hat im Gebührenstreit Recht? Wer liegt falsch? Arzt beziehungsweise Klinik oder die Kasse? Für Versicherte ist das schwer zu durchschauen. Im Fall von Radunka G. argumentiert die Krankenversicherung: "Die Klinik berechnet Preise, die nach unserer Meinung deutlich über denen vergleichbarer Kliniken liegen. Deshalb orientieren wir uns bei der Abrechnung am DRG-Fallpauschalensystem..." - sprich am System der gesetzlichen Krankenversicherung. Randunka G. und ihr Mann können das nicht verstehen: "Fallpauschale sagt uns, dass das für die gesetzliche Krankenversicherung zutrifft und nicht für die Private. Meine Frau ist in der Privaten."
Für die Klinik, die nur Privatpatienten aufnimmt, ist die Rechtslage dagegen eindeutig. Sie informiert bei der Aufnahme: "Die Aufwendungen, die dem Patienten aus der Behandlung entstehen, sind von der privaten Krankenversicherung zu erstatten."
Ein typischer Fall: Privat Versicherte müssen ihren Arzt oder ihre Klinik bezahlen, aber sie können nicht sicher sein, dass die Versicherung die Rechnung tatsächlich übernimmt. Hakt die Kasse eine Abrechnung nicht einfach nur ab, sitzen die Versicherten zwischen den Stühlen - so die Erfahrung von Wolfgang Schuldzinski von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V.: "Jeder Privatversicherte muss sich darüber im Klaren sein, dass er allein dafür verantwortlich ist, ob die Rechnung bezahlt wird und ob die Rechnung stimmt. Der Patient kann das aber kaum kontrollieren, und deswegen ist er in vielen Fällen auch der Dumme, der zwischen Krankenkasse und Arzt sozusagen zerrieben wird, wenn es Streit um die Rechnung gibt."
In der Praxis können Patienten daher nur hoffen, dass eine der beiden Seiten - Arzt oder Kasse - auf vermeintliche Ansprüche verzichtet. Einige Kassen bieten ihren Versicherten auch fachliche und juristische Hilfe an, wenn Ärzte oder Kliniken falsch abrechnen, aber nicht einlenken.
Häufig bleibt Privatpatienten, wollen sie nicht selbst auf den Kosten sitzen bleiben, aber nur noch der Gang vor Gericht. Sei es, indem sich der Versicherte vom Arzt oder der Klinik verklagen lässt, sei es, dass er selbst gegen seine Versicherung vorgeht. Wichtig dabei ist: Meist wird sich eine gerichtliche Auseinandersetzung für den Versicherten lohnen. Denn: In einem Prozess haben die Patienten plötzlich gute Chancen. Jost Peter Nüßlein, Rechtsanwalt von der Frankfurter Kanzlei Jusmed, legt dar: "In einem Rechtsstreit hat der Patient eigentlich eine sehr gute Ausgangsposition, denn er kann auf dem Wege der Streitverkündung sowohl die Versicherung, als auch den Arzt in diesen Prozess mit hineinbeziehen. Und das Urteil müssen dann beide Seiten gegen sich gelten lassen. In der Regel kann so ein Verfahren dann nur mit einem Urteil ausgehen, dass entweder das Gericht feststellt, die Rechnung ist tatsächlich überhöht - dann muss der Patient nicht zahlen -, oder aber: die Leistung ist korrekt abgerechnet worden. Dann muss die Versicherung diese Kosten erstatten."
Ein weiterer Fall: Elke H. kann auf diesem Weg den Streit mit ihrer privaten Krankenkasse nicht lösen. Denn bei ihr geht es nicht um die Höhe einer Rechnung, sondern darum, ob ihre Behandlung überhaupt notwendig war. Vor zwei Jahren hatte sie eine Augenlaser-Operation, eine sogenannte LASIK. Seitdem braucht sie keine Brille mehr. Doch ihre Versicherung weigert sich - wie bei solchen Operationen üblich -, die Kosten von rund 4.000 Euro zu übernehmen. Die Begründung: Die Behandlung sei eine "life-style-Operation" und medizinisch nicht nötig gewesen. Elke H. will das nicht so einfach hinnehmen: "Ich fahre ohne Brille Auto, ich arbeite am PC ohne Brille. Das zeigt doch, dass mir diese LASIK geholfen hat. Und allein diese Hilfestellung, die Besserstellung als vorher mit Brille oder Kontaktlinse, das sollte Ausschlag gebend sein. Denn wer urteilt denn tatsächlich, was eine medizinische Notwendigkeit ist."
Tatsächlich hatte Elke H. ihre Kontaktlinsen nicht mehr vertragen. Und: Durch die Operation spart sie der Versicherung sogar Geld, weil sie nicht mehr regelmäßig eine neue Brille benötigt. Trotzdem muss Elke H. ihrer Kasse jetzt beweisen, dass die Operation medizinisch notwendig war - eine Sache zum Verzweifeln. Vicki Irene Commer, Fachanwältin für Arzt und Medizinrecht, hat Erfahrung mit solchen Fällen: "Sie müssen sehr viel Zeit und Geduld mitnehmen. Auch müssen Sie ein Päckchen Geld mitbringen, außer Sie sind rechtsschutzversichert. Denn zunächst wird ein Gutachten eingeholt. Dann dürfen beide Seiten dazu Stellung nehmen. Das führt in der Regel dazu, dass es zu einem Ergänzungsgutachten kommt, einem schriftlichen Ergänzungsgutachten. Es ist letztendlich daher offen, wie die Beweiserhebung ausgehen wird. Sie machen das alles auf Ihr Risiko, und es wird letztendlich auf Ihrem Rücken entschieden, was ist medizinisch notwendig."
Wie können Patienten vermeiden, dass es zu einem solch komplizierten Streit um medizinisch notwendige Heilbehandlungen kommt? Wolfgang Schuldzinski von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. rät: "Privatversicherte müssen im Zweifel eigentlich vor fast jeder Behandlung, bei der es nicht um absolute Bagatellen geht oder bei der sie bereits die Erfahrung gemacht haben, dass die Kosten übernommen werden, bei der Versicherung nachfragen, ob die Kosten für diesen Fall gezahlt werden."
Bericht: Annegret Bauer, Josef Streule
Mareike Giesler
18.07.2005, 12:13
Liebe Mitglieder,
ich bin grade dabei meine eigene Versicherung ausszuwählen.
Ich habe leider noch zu wenig Informationen über die einzelnen Krankenversicherungen. Eine Kollegin schlug mir vor auf eine die funds&finance zu gehen ,wo neben Fondsanbietern auch mehrere Versicherungen ausstellen. Habt Ihr sonst einen Vorschlag, welche Versicherung gut wäre?? Ansonsten besuch ich diese Messe und versuche mich da vor Ort Kund zu tun!
Euch nen schönen tag.
M.Giesler
zockerpeter
18.07.2005, 12:42
servus, mareike und herzlich willkommen auf "unserem" :D board ........... und wegen einer kv suchst du am besten einen unabhängigen versicherungsmakler auf, der hat die marktübersicht und kann dir die beste/günstigste möglichkeit suchen/finden.
und lies dich durch die obigen berichte durch :dunce: :tup:
Zocki, verschwende nicht zuviel Energie mit der Beantwortung von Fragen, die nicht ernst gemeint sind. ;)
"Mareike" arbeitet doch nur ihre Liste ab, um Werbung für diese Messe zu machen. :o
zockerpeter
18.07.2005, 14:42
"Mareike" arbeitet doch nur ihre Liste ab, um Werbung für diese Messe zu machen wir werdens ja merken ;) , falls sie sich nochmal meldet :rolleyes: :D
Hallo Mareike,
wie Peter schon schrieb...nimm dir nen VM...ich biete dir unsren Service über unsre Hotline an...dort bekommst du schnell alle Antworten auf deine Fragen!
Hotline: 1230190456789
Carex flacca
18.07.2005, 23:09
Hallo Mareike,
was meinst Du denn für eine KV - PKV oder GKV?
Hast Du überhaupt eine Ahnung davon?
Im Internet/ Stiftung Wartentest gibt es Vergleiche, die solltest Du Dir anschauen.
Deine Messe bringt Dir gar nix, nullkommanix.
Makler verdienen an der Vermittlung einer PKV 8 Monatsbeiträge.
Ein gutes Geschäft - für der Makler.
Gruß
Carex flacca
Makler verdienen an der Vermittlung einer PKV 8 Monatsbeiträge.
Ein gutes Geschäft - für der Makler.
Gruß
Carex flacca
WOW...jetzt kapier ich bei Zocki so Einiges :D ;)
Private Krankenversicherungen - Beiträge steigen drastisch
Privat Krankenversicherte müssen damit rechnen, künftig deutlich mehr zu zahlen. Wer bereits jetzt Kunde der privaten Krankenversicherungen (PKV) sei, müsse sich ab 2009 auf eine Erhöhung der Beiträge "um mindestens zehn Prozent oder mehr" einstellen, sagte der Chef des Verbandes der PKV und Vorstandschef der Signal Iduna, Reinhold Schulte, der "Rheinischen Post". Die Tarife für neue Kunden würden um mindestens zwölf Prozent steigen. So viel koste es die Versicherungen allein, dass Kunden nun bei einem Wechsel in eine andere private Krankenversicherung ihre Altersrückstellung teilweise mitnehmen dürften, erklärte Schulte. Bisher durften die Versicherer die Rückstellung behalten.
"Eingriff in bestehende Verträge"
Die Pläne der Koalition wertet Schulte als Eingriff in bestehende Verträge. "So etwas hat es in der Geschichte der deutschen Krankenversicherung noch nie gegeben", sagte der PKV-Chef. Damit unterhöhle die Koalition das Vertrauen in den Rechtsstaat. Der Verband prüfe daher eine Verfassungsklage.
"Basistarif treibt die Beiträge"
Auch den geplanten Basistarif kritisierte der Verbandsvertreter. Ab 2009 müssen die Privatversicherer einen Tarif anbieten, der ohne Risikoprüfung die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) umfasst. Für Geringverdiener ist ein Beitrag in Höhe von 125 bis 250 Euro im Monat im Gespräch. "Damit können wir in der Regel die Kosten nicht decken", sagte Schulte der Zeitung; "die Differenz geht zu Lasten der Versichertengemeinschaft. Und das treibt die Beiträge."
Reform wahrscheinlich ab 2009 wirksam
Nachdem sich die Große Koalition erneut über die Pläne zur Gesundheitsreform geeinigt hatte, erwarten Beobachter nun eine planmäßige Verabschiedung und Umsetzung. Dann würde der geplante Basistarif 2009 zusammen mit dem Gesundheitsfonds eingeführt werden. Bereits privat Versicherte können während einer kurzen Frist in den Tarif wechseln. Außerdem soll eine allgemeine Versicherungspflicht eingeführt werden. Die heute rund 300.000 Nichtversicherten müssen also Mitglied einer gesetzlichen oder einer privaten Krankenkasse werden.
zockerpeter
16.01.2007, 11:27
WOW...jetzt kapier ich bei Zocki so Einiges :D ;)
:bang: :eek: also, ich weiß ja nicht, woher carex die weisheit hernimmt:eek: :confused: , aber wenn ich d a s verdienen würde, machte ich jeden tag nen luftsprung :bang: :irony: .... oder ihr habt in d provisionsvereinbarungen die gern hätt :behh: :dunce:
außerdem ist die prov. ja nur einmalig (im ersten jahr) und die betreuung geht durch jahre, der kunde will ja immer irgendwas :rolleyes: ;) ... uind ich hab daher die arbeit auch jahrelang:irony: ;)
WOW Zocki du hast dir ja wenig Zeit gelassen für die Antwort ;) ;)
jau ,, wenn einem die Leistungen so reichen :rolleyes:
Ich bin halt der meinung , wenn Privat dann richtig :)
z.B die Bayrische ::::
BBKK 5 Tarif CompactPrivat/S 124,96 € + 12,50 € GZ
+ Tarif S2 34,91 € + GZ 3,49
+ PVN 26,48 €
= 202,34 € mtl. und da sind privatärztliche behandlung im 2 Bettzimmer und 80 % Zahners. drinn :)
ach ja und 0 € SB :tup:
naja, diese aussage widerspricht sich selbst. weder die HUK noch die BBKK gehören zu den empfehlenswerten gesellschaften am markt. bei der pkv zählt eben nicht das motto: geiz ist geil!
gruß
NewUser
Dr.Wittkugel
10.07.2007, 12:55
der meinung bin ich allerdings auch...
der beschriebene tarif birgt leider einige gefahren.
klar lesen sich die eckdaten erstmal schön.
0 SB
80% ZE
2-Bett und Privatarzt
und das für 200 € im monat... SUPER!!
nur leider sind hier einige dinge zu beachten, die einem schnell das lächeln aus dem gesicht zaubern werden.
0 SB ist grundsätzlich nicht falsch
die leistungsdaten in dem tarif für arznei- und verbandsmittel, hilfs- sowie heilmittel sagen aber leider was anderes. demnach zahlste in dem konkreten beispiel bis zu 204 € pro jahr selbst (selbst kommt von selbstbeteiligung)
bei sehhilfen werden großzügige 10,30 € von der gesellschaft getragen. wenn ich davon ausgehe, daß eine brille im schnitt um die 200 bis 300 € kostet, ist man wieder mit der jeweiligen preisklasse abzüglich der 10,30 € dabei.
ein punkt, wo der angesprochene tarif seine stärke hat, ist die beitragsrückerstattung von 3 MB ab dem ersten jahr. keine Frage
80% ZE
den zahn muß man als allererstes ziehen. es sind nämlich nur 60%.
die 80% betreffen die kieferothopädie.
dann ist immer die frage: 60% von was eigentlich?
hier muß man ganz klar sagen: 60% vom billigsten (ges. standard)
einlagefüllungen, kronen, brücken bis zahn 5 in metallischer ausführung. implantate zahlt man beispielsweise komplett selbst.
2-Bett und Privatarzt
...kann man sich getrost schenken, da sich hier die katze in den schwanz beißt. nimmt man privatärztliche leistungen in anspruch, so begibt man sich in aller regel in die hände eines spezialisten, der sich auch den höchstsatz der gebührenordnung bezahlen läßt. dieser liegt bei 3,5.
schaut man sich die erstattungssätze des compactprivat/S mal etwas genauer an, so wird man feststellen, daß dieser nur bis zum 2,0fachen satz der gebührenordnung leistet und damit nicht einmal den regelhöchstsatz von 2,3 abdeckt, den jeder allgemeine arzt für seine behandlung vom privatpatienten verlangt. im zweifelsfall zahlt man über 1/3 der gesamten behandlungskosten selbst. das mag bei einer gesamtrechnung von 1.000 euro noch kein beinbruch sein.
sollte man allerdings ernsthaft erkranken, und dafür ist die kv schließlich da, ist ein höchstsatztarif unbedingt zu bevorzugen.
bei einem rechnungsbetrag von 100.000 euro können schnell 30 bis 40T euro weg sein. wer sich das leisten kann...
beitragsstabilität:
der CP/S ist ja nun der osttarif, der am wenigsten von allen leistet...
berechnet wurde er mit auf der basis des ostabschlages von 10%, der, wie ja alle sicher wissen, zum 01.01.07 weggefallen ist. dies bedeutet, daß im bedarfsfall seit diesem jahr 10% mehr geleistet werden müssen, was die gesellschaft ja nicht aus eigener tasche zahlt. entsprechend saftige anpassungen werden die folge sein.
dazu kommt die 0 SB - geschichte. da jeder versicherte ab dem 1. euro seine rechnung an die gesellschaft schickt, weil es nunmal möglich ist, wird für jede zu erstattende summe ein verwaltungsakt in bewegung gesetzt, der um die 100 bis 150 euro ausmacht. bei 50 euro erstattungssumme sind das dann bis 200 euro, mit denen der tarif belastet wird. diese kosten legt der versicherer natürlich ebenso auf die beitragszahler um, die sich jahr für jahr über neue, vergleichsweise hohe beitragsanpassungen ärgern.
daher mein tip an kayser1:
wenns noch nicht passiert ist, so schnell wie möglich raus da und was solides suchen!! gibt da wirklich gute gesellschaften und tarife. sonst kann das böse enden.
ps.: in deinem beitrag ist gar kein tagegelt aufgeführt... wer zahlt deine laufenden kosten, wenn du arbeitstechnisch mal ein halbes jahr ausfällst??
Ich möchte hier kurz den Beitrag "ergänzen". Zum einen ist deutlich angegeben das Zahnersatz zu 60% erstattet wird! Das wiederrum ist deutlich mehr als die Gesetztliche Krankenversicherung mittlerweile erstattet. Die Beitragsentwicklung in diesem Tarif ist mehr als nur stabil und wenn ich 3 Tarifbeiträge erstattet kriege reiche ich definitiv nicht Rechnungen ab dem 1ten Euro ein. Zum 2,0 fachen Satz ist zu sagen das der bei einer 230 Euro Rechnung 30 Euro Eigenanteil ausmacht. Bei anderen Tarifen habe ich zb. 250 Euro Selbstbehalt und wenn der ambulante Arzt mit 2,3 abrechnet brauche ich schon Rechnungen über 2000 Euro damit ich mit dem 2,3 fachen Satz besser wegkomme. Grad für Selbstständige mit geringem Einkommen ist das daher ein guter Einstiegstarif. Das man für mehr Leistung mehr ausgeben muss ist BWL-Grundwissen. Trotz Wegfall der Abschlagszahlung hat der Tarif keine Beitragsanpassung erfahren was für sich selbst spricht.
Ich möchte hier kurz den Beitrag "ergänzen". Zum einen ist deutlich angegeben das Zahnersatz zu 60% erstattet wird! Das wiederrum ist deutlich mehr als die Gesetztliche Krankenversicherung mittlerweile erstattet. Die Beitragsentwicklung in diesem Tarif ist mehr als nur stabil und wenn ich 3 Tarifbeiträge erstattet kriege reiche ich definitiv nicht Rechnungen ab dem 1ten Euro ein. Zum 2,0 fachen Satz ist zu sagen das der bei einer 230 Euro Rechnung 30 Euro Eigenanteil ausmacht. Bei anderen Tarifen habe ich zb. 250 Euro Selbstbehalt und wenn der ambulante Arzt mit 2,3 abrechnet brauche ich schon Rechnungen über 2000 Euro damit ich mit dem 2,3 fachen Satz besser wegkomme. Grad für Selbstständige mit geringem Einkommen ist das daher ein guter Einstiegstarif. Das man für mehr Leistung mehr ausgeben muss ist BWL-Grundwissen. Trotz Wegfall der Abschlagszahlung hat der Tarif keine Beitragsanpassung erfahren was für sich selbst spricht.
Das würde ich so nicht unterschreiben!!!!!
1. Wenn ich mich privat Versichere weil ich die Vorzüge als Privatpatient für mich beanspruche möchte - dann Finger weg von Tarifen die nicht mindestens bis zu den Höchstsätzen erstatten - sprich bis zum 3,5 fachen Satz. Gerade Ärzte die nur privat Patienten behandeln gehen oft bis an die Höchstsätze und drüber hinaus. Weiter wird es teuer, wenn mal eine ambulante OP ansteht - eine OP Ziffer mit dem 3,5 fachen Satz sind schnell mal ein paar hundert Euro. Spätestens im Alter verbrennt man sich da die Finger und wechseln ist dann unmöglich (Mehrleistung nur mit Gesundheitsprüfung).
2. Wer sich privat versichern muss (jünger selbstständiger) sollte einen Starter Tarif nehmen der Beitragsstabil ist und eventuell eine Option auf Höherstufung bietet ohne erneute Risikoprüfung (bieten ein paar große Versicherer aber ich will keine Werbung machen) aber auch hier mindestens bis zu den Regelhöchstsätzen (2,3).
Alternativ geht man zu einem günstigen VVAG und wählt dort einen Einstiegstarif der auf GKV Niveau liegt.
ACHTUNG FÜR ALLE: Keinen Schnellschuss bei der Wahl der PKV, da ein Fehler schnell teuer werden kann und eventuell nur schwer wieder korrigierbar ist – der neue Standart oder Basistarif ist keine wirkliche Alternative!!!
Der Regelhöchstsatz liegt bei 2,3. Diesen dürfen Ärzte nich einfach überschreiten sondern müssen dies begründen. Dies fällt gerade Zahnärzten recht einfach, anderen Ärzte nicht. So ist also der 3,5 fache Satz nicht der Regelfall. Über den 3,5 fachen Satz hinaus werden Honorarvereinbarungen fällig, wenn dies Ärzte machen, sollte man überlegen ob man nicht mal den Arzt wechseln sollte. Das der Basistarif keine echte Option ist kann ich bestätigen, jedoch ist dieser Tarif auch nicht als Einstiegstarif in die Private Krankenversicherung gedacht. Klar sollte man wenn man die Wahl (oder besser gesagt das Geld) hat einen Tarif wählen der soviel wie möglich erstattet. Grad Tarife, bei denen Honorarvereinbarungen eingeschlossen sind bewegen sich auch finanziell auf höherem Niveau. Man sollte dich dessen bewußt sein das ein Einstiegstarif nur zum Einstieg dient und je älter man wird die Wahrscheinlichkeit steigt krank zu werden. Wie von Sammy2k völlig richtig erwähnt ist daher ein Tarif mit Option auf Höherversicherung eine gute Wahl. Es sollte dabei nicht nur auf die Erstattungssätze geachtet werden, auch bei den Heil- und Hilfsmitteln ist es angebracht zu vergleichen. Gerade da gibt es große Unterschiede.
@Tiga
Aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit bin ich sehr gut mit der GOÄ, GOZ und dem GebüH vertraut und kenne die Regulierungskreterin bei den privaten Krankenversicherern.
Auch bei ambulanten Behandlungen ist es ein leichtes auf den 3,5 fachen Satz zu steigern - die Begründung "hoher Zeitaufwand" ist hierbei völlig ausreichend. Das mag beim Routinecheck nur seltener vorkommen aber da liegen wir so oder so nur bei einem Rechnungsbetrag von ca. 100 Euro.
Wie du richtig erwähnt hast, ist ein Zahnarzt so gut wie bei jeder Füllung beim 3,5 fachen Satz aber richtig teuer wird es z.B. nach einem "kleinen Sportunfall" wo zur Sicherheit noch eine ambulante arthroskopie durchgeführt wird oder es kommen mal mehrere Röntgenuntersuchungen vor bei denen die Ärzte auch fast immer beim 3,5 fachen Satz liegen.
Wenn ich dann meinen Arzt wechsle weil er "zu teuer" ist, dann muss ich zum typischen Kassenarzt wo ich als Privatpatient keine oder kaum Vorzüge erhalte. Ich bin aber doch Privatpatient weil ich den besten Arzt und die beste Behandlung will oder nicht?
Sicherlich brauch ich keinen Tarif der über die Höchstsätze hinaus erstattet aber in eine teure Sportklinik brauch ich dann auch nicht zu gehen, denn ich kenne berufsbedingt Ärzte die sind ganz schnell bei 8-15 fachen Satz - glaub mir die gibt es!!!
PS: Alles was über den 5 fachen Satz hinaus geht ist aber reine gier des Arztes und hat nicht mehr mit Medizin zu tun!