moony
31.07.2002, 20:18
Sicherheitsexperten sind bemüht, mittels neuartiger Technologien einen höheren Schutz für Flugpassagieren garantieren zu können. Biometrische Verfahren wie Fingerabdruck, Gesichtserkennung, Iriserkennung und Handgeometrie stehen auf der Wunschliste der Fachleute ganz oben, da sie erheblich verlässlicher als die derzeit eingesetzten Sicherheitsprozeduren sind. Der Umsatz soll von 2,7 Millionen $ in 2001 auf 639,7 Millionen $ in 2006 steigen.
Fingerabdrucksysteme:
Vor einem Masseneinsatz von biometrischen Systemen müssten allerdings noch einige Herausforderungen gemeistert werden. Insbesondere fehlen einheitliche technische Standards, durch die Produkte verschiedener Anbieter miteinander kompatibel würden. Daneben müssen die begründeten Zweifel von Datenschützern ausgeräumt werden, die vor einem möglichen Missbrauch der gespeicherten biometrischen Merkmale warnen. Einen Ausweg könnte hier eine Smartcard-Lösung bieten, bei der die biometrischen Merkmale auf einer Plastikkarte gespeichert sind. Da die Karte sich im Besitz der Fluggäste bzw. des Personals befindet, können die Daten nicht zu anderen Zwecken missbraucht werden. Ein weiteres Problem stellt die Fehlerwahrscheinlichkeit der Systeme dar. Hierfür müssen Standardprozeduren entwickelt werden, die dem Massenaufkommen bei der Passagieridentifikation und der Überwachung Rechnung tragen. Die derzeit ausgereifteste und am häufigsten eingesetzte Technologie sei die Fingerabdruckerkennung. Knapp 50 Prozent der Umsätze entfallen 2001 auf das Segment. Einsatzgebiete sind die Zugangskontrolle für das Flughafenpersonal und die Identifizierung der Fluggäste. Die Technologie ist bewährt und dank Massenfertigung auch heute schon relativ günstig. Im Lauf der nächsten Jahre werden allerdings die anderen biometrischen Verfahren an Bedeutung gewinnen, so dass im Jahr 2006 der Umsatzanteil der Fingerabdrucksysteme auf ca. 35 Prozent abnehmen wird.
Gesichtserkennung:
Mit biometrischen Systemen zur Gesichtserkennung wurden 2001 ca. 26 Prozent der Umsätze erwirtschaftet. Besonders geeignet sind die Systeme zur Identifikation von bekannten Verbrechern oder Terroristen. Zudem können sie zur Passagieridentifikation eingesetzt werden. Per Kamera werden Gesichter erfasst und mit gespeicherten Bildern oder Fotos auf Ausweisdokumenten verglichen. Der große Vorteil besteht darin, dass die Systeme passiv sind, sprich keine aktive Beteiligung der überwachten Personen erforderlich ist. Allerdings hängt die Genauigkeit von externen Faktoren wie Lichtverhältnissen, Pose, Kamerawinkel und Gesichtsausdruck ab. Im Jahr 2006 soll bereits ein Drittel aller Umsätze auf diese Technologie entfallen.
Iriserkennung:
Abgesehen von Retinaerkennung hat die Iriserkennung die höchste Zuverlässigkeit bei den biometrischen Verfahren. Einsatzgebiete für die Iriserkennung sind die Zugangskontrolle und die Passagieridentifikation.Knapp 20 Prozent der Gesamtumsätze entfielen in 2001 auf die Iriserkennung. Im Jahr 2006 sollen es mehr als 26 Prozent sein.
Handgeometrie:
Mit einem Anteil von ca. 5 Prozent des Umsatzes sind Verfahren zur Erkennung der Handgeometrie das kleinste Segment. Der Anteil soll sich bis zum Jahr 2006 auch kaum verändern. Handgeometrie wird zur Passagieridentifikation und Zugangskontrolle genutzt.
Fingerabdrucksysteme:
Vor einem Masseneinsatz von biometrischen Systemen müssten allerdings noch einige Herausforderungen gemeistert werden. Insbesondere fehlen einheitliche technische Standards, durch die Produkte verschiedener Anbieter miteinander kompatibel würden. Daneben müssen die begründeten Zweifel von Datenschützern ausgeräumt werden, die vor einem möglichen Missbrauch der gespeicherten biometrischen Merkmale warnen. Einen Ausweg könnte hier eine Smartcard-Lösung bieten, bei der die biometrischen Merkmale auf einer Plastikkarte gespeichert sind. Da die Karte sich im Besitz der Fluggäste bzw. des Personals befindet, können die Daten nicht zu anderen Zwecken missbraucht werden. Ein weiteres Problem stellt die Fehlerwahrscheinlichkeit der Systeme dar. Hierfür müssen Standardprozeduren entwickelt werden, die dem Massenaufkommen bei der Passagieridentifikation und der Überwachung Rechnung tragen. Die derzeit ausgereifteste und am häufigsten eingesetzte Technologie sei die Fingerabdruckerkennung. Knapp 50 Prozent der Umsätze entfallen 2001 auf das Segment. Einsatzgebiete sind die Zugangskontrolle für das Flughafenpersonal und die Identifizierung der Fluggäste. Die Technologie ist bewährt und dank Massenfertigung auch heute schon relativ günstig. Im Lauf der nächsten Jahre werden allerdings die anderen biometrischen Verfahren an Bedeutung gewinnen, so dass im Jahr 2006 der Umsatzanteil der Fingerabdrucksysteme auf ca. 35 Prozent abnehmen wird.
Gesichtserkennung:
Mit biometrischen Systemen zur Gesichtserkennung wurden 2001 ca. 26 Prozent der Umsätze erwirtschaftet. Besonders geeignet sind die Systeme zur Identifikation von bekannten Verbrechern oder Terroristen. Zudem können sie zur Passagieridentifikation eingesetzt werden. Per Kamera werden Gesichter erfasst und mit gespeicherten Bildern oder Fotos auf Ausweisdokumenten verglichen. Der große Vorteil besteht darin, dass die Systeme passiv sind, sprich keine aktive Beteiligung der überwachten Personen erforderlich ist. Allerdings hängt die Genauigkeit von externen Faktoren wie Lichtverhältnissen, Pose, Kamerawinkel und Gesichtsausdruck ab. Im Jahr 2006 soll bereits ein Drittel aller Umsätze auf diese Technologie entfallen.
Iriserkennung:
Abgesehen von Retinaerkennung hat die Iriserkennung die höchste Zuverlässigkeit bei den biometrischen Verfahren. Einsatzgebiete für die Iriserkennung sind die Zugangskontrolle und die Passagieridentifikation.Knapp 20 Prozent der Gesamtumsätze entfielen in 2001 auf die Iriserkennung. Im Jahr 2006 sollen es mehr als 26 Prozent sein.
Handgeometrie:
Mit einem Anteil von ca. 5 Prozent des Umsatzes sind Verfahren zur Erkennung der Handgeometrie das kleinste Segment. Der Anteil soll sich bis zum Jahr 2006 auch kaum verändern. Handgeometrie wird zur Passagieridentifikation und Zugangskontrolle genutzt.