PDA

Vollständige Version anzeigen : Fehler beim Traden


snahas
05.08.2002, 00:33
Immer wieder kommt die Frage auf, wie man denn Geld an der Börse und an den Terminmärkten verdient.

Ich halte es aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen für sinnvoll, dass Pferd von hinten aufzuzäumen...indem man wichtige Fehler sammelt und versucht, diese in Zukunft nicht mehr zu begehen.

Dadurch wird man nach meiner Überzeugung automatisch besser.

Also los, lasst uns doch mal zusammentragen, was für Fehler man selbst schon gemacht hat und welche man in Zukunft vermeiden sollte.

Ca$hmandt
05.08.2002, 00:36
also ich bin nach nem deal immer zu ungeduldig und will direkt wieder investieren, meist zu schnell, kann einfach kein geld rumliegen lassen, nun ja das war schon oft ein schuß in den ofen! :(

snahas
05.08.2002, 00:55
Ein grosser Fehler in der Vergangenheit war, dass wenn ein Stopkurs unterschritten wurde, ich auf eine technische Reaktion für den Ausstieg gewartet habe, damit ich noch günstiger wieder rauskam. Das hat ein paar Mal nicht geklappt und hat dann aber unverhältnismässig viel Geld gekostet. Wird von mir nicht mehr gemacht. Stopkurs aus irgendeinem Grund verpasst, heisst: raus.

Ein weitere Fehler: kleine Positionen aufgrund ihrer Grösse zu nachlässig behandelt. Verluste waren da mehrmals bedeutend höher als bei grossen Positionen, die schief liefen.

TheKing
05.08.2002, 12:06
OK, sehr gute Idee!!!!!!

Ich halte es aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen für sinnvoll, dass Pferd von hinten aufzuzäumen...indem man wichtige Fehler sammelt und versucht, diese in Zukunft nicht mehr zu begehen.

Dadurch wird man nach meiner Überzeugung automatisch besser

Das kann ich voll unterschrieben!
Damit unterscheidet sich Trading aber von vielen anderen Sachen, wo es gilt sich immer auf das positive Ergebnis zu konzentrieren.


Inhaltlich ists ähnlich wie bei Ca$h:
Overtrading, Overtrading, Overtrading!
Bloß nix verpassen wollen!

snahas, Deinen 1. Fehler hatte ich früher auch. Den bin ich aber los! ;)

Dawnrazor
05.08.2002, 12:11
Ein weitere Fehler: kleine Positionen aufgrund ihrer Grösse zu nachlässig behandelt. Verluste waren da mehrmals bedeutend höher als bei grossen Positionen, die schief liefen.

Bei mir war's einige Male so, daß ich den kleinen Positionen zu viel Aufmerksamkeit geschenkt und darüber die großen vernachlässigt habe. Deshalb vermeide ich es auch die meiste Zeit, neben dem Daytrading auch noch Swingtrading-Positionen zu führen, weil ich weiß, daß ich dort dann ständig auf die Kurse schaue, während ich mich eigentlich auf meine Hauptposition konzentrieren sollte.

rpg
05.08.2002, 12:25
Hi !
"Fehler beim Traden" ?
Hm,.......ich denke es beginnt damit , gewisse Fehler bereits VOR dem Trading zu vermeiden . Sozusagen erstmals vorbeugende Massnahmen setzen , die wie folgt wären:
Nur einen begrenzten Teil des eigenen Vermögens einzusetzen , die alte Regel je ein Drittel ist halt doch nicht so schlecht . Für´s reine Daytrading auch wiederum nur einen Teil der eigenen Barschaft einsetzen ,und schon kann man zumindest nicht alles verbraten :D
Nun denn , ansonsten ,......machen oder machten wir nicht alle hier dieselbigen Fehler ?
Wichtig - er darf kein zweites Mal passieren , das wäre ein Zeichen von Undiszipliniertheit , und sowas hat an der Börse nix verloren :)
Grüße :)
PS:
Will jetzt nicht alle Fehler von mir niederschreiben , es wären zu viele , dafür bin ich jetzt zu faul ;) , abgesehen davon würde es den Rahmen sprengen :D
Grüße :)

indextrader
05.08.2002, 12:46
meines erachtens nach ist der größte fehler beim traden
diese nicht zu erkennen, sie sich nicht einzugestehen und dementsprechend
gemachte fehler immer zu wiederholen.
wer es schafft seine fehler zu erkennen und selbstständig ein zu stellen, wer es schafft dadurch sein trading immer weiter zu perfektionieren
wird beim traden langfristig auch erfolgreich sein.

traden bedeutet handeln :D

und nicht nachahmen

IT :D

TheKing
05.08.2002, 12:46
IT, 100% !!!!!


Wichtig - er darf kein zweites Mal passieren , das wäre ein Zeichen von Undiszipliniertheit , und sowas hat an der Börse nix verloren

Mensch, rpg, was bist Du nur für ein Optimist!

Es darf kein 10. Mal passieren? --- trifft es eher.

Es darf nicht so oft passieren, dass Du in Schwierigkeiten kommst (finanziell und psychisch) --- trifft es am ehesten!

Dawnrazor
05.08.2002, 12:48
Es darf nicht so oft passieren, dass Du in Schwierigkeiten kommst (finanziell und psychisch) --- trifft es am ehesten!

Stimmt. :)

rpg
05.08.2002, 13:10
Hi !Es darf kein 10. Mal passieren? --- trifft es eher.

Aber nur nicht hintereinander! Wenigstens dazwischen sollte man ab und zu das Richtige machen :D

Es darf nicht so oft passieren, dass Du in Schwierigkeiten kommst (finanziell und psychisch) --- trifft es am ehesten!
Siehe oben , 10 mal hintereinander bringt die meisten von uns nunmal in solche Schwierigkeiten ;)
cu

jetzgehtslos
05.08.2002, 13:19
Hi,

also ich glaube nun auch, das fast jeder von uns hier die meisten Fehler schon am eigenen Leib verspürt hat.

Was mich zusätzlich interessieren würde, wäre:

Welche Methode habt ihr um diese Fehler zu vermeiden?

Ich z.B. hab einige Zeit den Fehler gemacht mein fast komplettes Kapital in den Aktienmarkt zu investieren. Seit einiger Zeit habe ich einen Finanzplan, der versucht jede Schiene abzudecken.

Was hilft z. B. bei euch gegen Overtrading ...?

Was hilft gegen "Tips"?

...

Ciao
jgl

Dawnrazor
05.08.2002, 13:27
Was hilft gegen "Tips"?

Wenn Du Einzelwert-Gepushe meinst: Ignorieren oder das Board durchforsten (als Abschreckung, die meisten gingen nämlich in die Hose).

jetzgehtslos
05.08.2002, 13:36
Hi Dawnrazor,

ich glaube das Gepushe am Board bringt uns wahrscheinlich wenig dazu dem noch zu folgen. Hier sind wir wahrscheinlich alle immun. Das haben die meisten wahrscheinlich auch schmerzhaft erfahren.

Aber die Tips kommen nicht immer vom Board, sie kommen von Personen, die vielleicht Freunde sind, gute Bekannte, Vorbilder etc. Hier dürfte es schon weit schwieriger sein, diese Tips nicht zu beachten.

Ciao
jgl

TheKing
05.08.2002, 13:36
Welche Methode habt ihr um diese Fehler zu vermeiden?

Erster und absolut notwender Schritt: Die Fehler eingestehen!

Da hilft evtl. auch dieser Thread.

D.h. man braucht ein System, das einem sagt, was zu tun ist, und das dann auch sagen kann, was überhaupt ein Fehler ist.

Dann: Ursachen suchen und nicht nur an den Symptomen rumpfuschen !

Die Ursachen sind dann imho oft woanders als man dachte: Eher im psychischen als im rein methodischen Teil.

Hier stehen ein paar Dinge (http://www.aktienboard.com/vb/showthread.php?threadid=28796)

Und das hier (http://www.aktienboard.com/vb/showthread.php?threadid=28794) könnte auch interessant sein.


Hilfe gegen Tips?
Ein System, indem Tips keine Rolle spielen.

snahas
05.08.2002, 13:44
Aber die Tips kommen nicht immer vom Board, sie kommen von Personen, die vielleicht Freunde sind, gute Bekannte, Vorbilder etc. Hier dürfte es schon weit schwieriger sein, diese Tips nicht zu beachten.
Ein sehr guter Punkt. Was macht man mit Tips von guten Leuten?
Ich denke, man sollte diese wirklich beherzigen und in die eigene Kalkulation einbeziehen.

rpg
05.08.2002, 13:58
Hi !
Naja , wie ich gerade lesen konnte gibt es auch solche Tipps :D
Die für unser Trading maßgebliche Trendeinschätzung ist bearish, bei gleichzeitiger Umkehrmöglichkeit
:eek:
cu

snahas
05.08.2002, 14:47
Dieser Satz ist mir auch schon übel aufgestossen...

boersenkater
05.08.2002, 15:03
fehler: in zu viele werte auf einmal investiert zu sein...

->je mehr streuung im depot desto mehr auch die streuung der
konzentration...
->am besten max. 5 werte...aber aus einer kontinuierlich geführten
Watchlist...diese kann einige werte mehr beeinhalten...aber auch
hier wieder -> zu viel streuung...
also nicht auf allen hochzeiten tanzen wollen...auf 2 oder 3 branchen
max. beschränken...sich 100% auf diese einschiessen...
news, TA der entsprechenden indizes, etc. pp


fehler: verluste laufen lassen - gewinne begrenzen

vor allem - einen gewinn der wieder zusammenschmilzt nicht klar
zu machen..."ach ich bin ja im plus"...es wird noch weniger..."ach
ich bin ja immer noch im plus"...es wird noch weniger und geht
ins minus..."ach der wird schon wieder ins plus drehen"...noch
weiter ins minus "nein ich realisiere keine verluste - es sind ja nur
buchverluste"...noch weiter ins minus..."das verdammte teil muss
ja irgendwann wieder hochgehen"...tiefkurs erreicht..."ich hab die
schnauze voll"...zum tiefkurs glattgestellt... :rolleyes:

schon witzig...wenn man im plus ist werden einem die gewinne
mehr oder weniger gleichgültig...man ist zufrieden das man ein
"gewinner" ist und wird dann doch schneller zum verlierer als man
schauen kann...
also - stopps nicht nur setzen sondern auch nachziehen...vor allem
wenn die disziplin zum glattstellen fehlt...

dann muss man nicht unbedingt vorher einen gewinn begrenzen...
erstens kann dieses niveau nur fast nicht erreicht werden oder
zweitens kann es noch viel weiter gehen...
also -> flexibel auf die aktuelle situation reagieren...
der stopp ist wichtiger als das ziel...

fehler: keinen tradingplan zu haben oder diesen ständig "anpassen"

-> disziplin, disziplin, disziplin...entweder es gibt einen plan oder
es gibt keinen - wenn der vorhandene schlecht ist - ursachen ergründen -
neuen tradingplan machen - aber nicht während eines trades...

fehler: mangelnde geduld

-> meditieren, spazieren gehen, für ausgleich sorgen, nix mit gewalt
erreichen wollen, mit der brechstange ist noch keiner zum ziel
gekommen...jedenfalls nicht langfristig...


die grössten fehler sind an und für sich die nichtbeachtung der absolut notwendigen tugenden...

disziplin und geduld machen 85% des erfolgs aus...

boersenkater
05.08.2002, 15:06
@rpg, snahas

dieser satz war letzte woche die überschrift einer ab.com-kolumne
auf der startseite...hab nicht weitergelesen...das hat mir gereicht...
weiss von daher nicht mehr von wem oder welcher inhalt...
irgendein investmenthaus oder so ein laden... :rolleyes:

gruss
bk :)

snahas
05.08.2002, 15:10
disziplin und geduld machen 85% des erfolgs aus...

Das mit der geduld ist so eine Sache. Grundsätzlich richtig!!
Aber: man muss genau wissen, wann man sich besser geduldet und wann es besser ist, so schnell wie möglich die Meinung zu ändern.
Ich gestehe, dass ich da bis heute noch einen Haufen Schwierigkeiten habe.

hoellenfuerst
05.08.2002, 15:13
wollte heute eigentlich in singulus einsteigen...., bis ich gemerkt hatte, daß ein großer "sell on good news" betreibt.
normalerweise wäre ich gegen 12:30uhr eingestiegen.
da der trend sich aber nicht bestätigt hat....
man muß meiner meinung nach in so einem fall dann schon bereit sein, seine meinung zu ändern...
ich habe seit letzter woche 7 trades gemacht und alle verloren :rolleyes: ....
trotzdem heißt es, immer schön locker bleiben...., daß mit der disziplin ist manchmal ein hartes los... :rolleyes:

jetzgehtslos
05.08.2002, 15:18
Hi,

weiß gar nicht was ihr gegen so einen Satz habt!! *g*

Er sagt einfach die Wahrheit aus, er zeigt nämlich, das der Autor selber nicht weiß, wie er reagieren soll! *g*

Er sichert also seinen Tip dadurch ab, das er auch wenn er falsch liegt, wieder richtig liegt um später keinen Fehler eingestehen zu müssen! *g* Irgendwie menschlich!

Ciao
jgl

boersenkater
05.08.2002, 15:26
@snahas
deswegen ja der tradingplan...

ich gehe so vor wie in diesem thread beschrieben
http://www.aktienboard.com/vb/showthread.php?threadid=46792

ich achte darauf das ich in mind. 3. time frames eine übereinstimmung
habe - aufwärts oder abwärts - 1er + 5er + 10er oder 30er...

ich habe oft kauf- bzw. shortsignale...gehe aber nicht auf diese ein
weil ich eben keine "deckenden" signale habe...es müssen erst
annähernd alle voraussetzungen meines tradingplans gegeben
sein...dann bin ich drin...das meine ich mit geduld und disziplin...
wenn ich mein verhältnis von "im trade" und warten gegenüberstelle -
bin ich sicher 80 - 90% des tages geduldig am warten... und erwisch
dann die fetten fische...die mir dann in wenigen trades (kein
overtrading) und kurzer "im-trade-zeit" (wenig psychische
dauerbelastung) gute gewinne bringen...

geduld und disziplin ist im grunde nix anderes als die 100%ige
umsetzung deines tradingplans

boersenkater
05.08.2002, 15:30
@jetztgehtslos

genau das ist ja der punkt...also was ist die aussage/analyse dann
wert? genau - überhauptgarnetirgendwasnix...

das erinnert mich voll an horoskope...im ersten abschnitt erzählen
sie genau das was sie wiederum indirekt im zweiten abschnitt
widerlegen...

gruss
bk :)

jetzgehtslos
05.08.2002, 15:38
Hi Börsenkater,

grundsätzlich ist für mich keine Analyse was wert, die ich nicht selber überprüft habe.

Manchmal gehts weniger darum, ob eine Analyse zutrifft oder ob man dadurch neue Ideen gewinnt.

Sag mir doch einmal, wie oft es eine Analyse gibt, die 100%ig zutrifft? Manchmal kann ich 100%ig genaue Kursziele angeben, die dann auch ein Hoch oder Tief sind, aber viel öfter geht es mir so, das mir einfach auch nur für den Handelstag eine Idee fehlt was passieren könnte. Zu wissen, wann man einfach keinen Plan hat, und wann der Plan mit hoher Wahrscheinlichkeit richtig ist, und diesen dann auch tradet, das ist wahrscheinlich das Wichtigste eines Traders.

Ciao
jgl

boersenkater
05.08.2002, 16:03
Manchmal gehts weniger darum, ob eine Analyse zutrifft oder
ob man dadurch neue Ideen gewinnt

Zu wissen, wann man einfach keinen Plan hat, und wann der
Plan mit hoher Wahrscheinlichkeit richtig ist, und diesen dann
auch tradet, das ist wahrscheinlich das Wichtigste eines Traders.


volle zustimmung...

anmerkung zu ersterem - als youngster im börsenleben - du wirst
dich sicher erinnern - nimmst du die analysen der "heiligen" analysten
viel ernster als jetzt...ist von daher wichtig den newbies genau das zu sagen...

grundsätzlich ist für mich keine Analyse was wert, die ich nicht
selber überprüft habe.

die meisten taugen einfach nix...vor allem wegen ihrer indifferenziertheit
und im selben atemzug gemachten gegensätzlichen aussagen...

zu zweiterem = andere definition von geduld und disziplin...

gruss
bk :)

TheKing
06.08.2002, 12:24
Die fortgeschrittene Diskussion, wie man Fehler behebt, umgeht, verhindert, ... sollte keinen davon, seine dicken Dinger hier zu posten.


Ein Problem ist sicher auch Faulheit. Gerad im Bereich der Recherche oder der Planung.
Heikel wird es dann, wenn die Trading-Lust gepaart mit Faulheit die Gründlichkeit besiegt.

DOTcom
06.08.2002, 12:31
Ich hab damals bei Postbank son paar dicke Klöpse erlebt - also es ging um 20.000 (DM) und mit ein bischen geschick verbuchen die alles ein wenig fehlerhaft - so das einem für ca. 4 oder 5 Tage das doppelte (sprich 40.000) zur Verfügung stehen. Für Daytrader eine super sache >> ich hab allerdings auch schon mal ne pleite erlebt. Aber irgendwie ist das immer so ein wenig gewinn und verlust - so das am ende gerade mal ein kleiner zuwachs in meinen finanzen zu spüren war. Aber der spass am traden ist halt was mich an der börse fesselt. ;)

jetzgehtslos
06.08.2002, 13:10
Hi,

wo soll ich bei den dicksten Dingern nur anfangen?

Ich hab schon so viel Shit gemacht, da wirds schon sehr schwierig.

Ich hab jetzt schon 3x mein Konto (Futurehandel NQ) bei IB geplättet!!!

Beim 1. Mal war es ganz einfach:

Ich hatte das große Geld gerochen, hab paar gute Gewinne gemacht, und das hat mich einfach zu der These gebracht:

ICH KANN NICHT FALSCH LIEGEN!! Deshalb hab ich dann meine Verluste laufen lassen. Meine Gewinne haben das einfach nicht mehr ausgeglichen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich auch noch kein System. Am Ende war ich dann einfach "nervös", traute mir nichts mehr zu und hab einfach eine Auszeit gebraucht.

2. Mal

Beim zweiten Mal wollte ich alles besser machen. Ich wollte meine Verluste klein machen. Aber dafür war mein System, das ich in der Zwischenzeit im Papertrading entwickelt hatte, einfach nicht ausgerüstet. Ich machte zwar nur noch kleine Verluste, aber wenn ich einen Gewinn machte, war dieser Gewinn auch zu gering, und das ganze frustrierte mich einfach. 5-10 Trades in 3 Stunden waren keine Seltenheit.

3. Mal

Diesmal habe ich mein System nochmals zuvor erneuert, hatte eine Gann-Komponente eingebaut, leider mit zu wenig Tests. Das dumme war nun das ich im Septembercrash (war während des Anschlags schon Futurelong) immer wieder versucht habe den Boden zu finden. Teils hörte ich auf andere, dann meinte ich, das mein System Einstiegssignale lieferten, wo überhaupt keine waren. Als der Boden da war und ich auch punktuell wußte, das es dieser für einige Zeit war, hatte ich leider kein Kapital mehr auf meinem Futurekonto.

Ich habe noch viel mehr Fehler gemacht, außerbörslich liefen mal die Kurse gut hoch, mein KZ war schon erreicht, aber die Gier übermannte mich. Der Markt stürzte noch vor Handelsstart teilweise ab, aber ich wollte nicht bei "solch tiefen Kursen" verkauen und verspielte meine ganzen guten Gewinne.

Nach meiner Outung können ja mal andere anfangen! :D

Ciao
jgl

sterntaler
06.08.2002, 13:55
Börsenkater (u.a.), Ihr sprecht mir aus der Seele. habe auch sehr oft alle denkbaren Fehler gemacht und mache sie zum Teil auch jetzt noch. Am schlimmsten ist das Laufenlassen von Verlusten mit einer konsequenten, stringenten stop-win-Strategie ;-) Einen winzigen Teil daran trägt vielleicht auch eine unbequeme, fast immer zu langsame (ist echt anstrengend) und teure SL-Orderausführungsart des DirektBrokers. Das wirkt sich nach ein paar Tagen der Anstrengung immer wieder einschläfernd aus und kommt meiner Faulheit und Unfähigkeit sehr entgegen. Leider !

rpg
06.08.2002, 13:55
Hi !
Nicht mehr "Gefangener der Börse" zu sein war mein wichtigster "Gewinn" den ich in den letzten einenhalb Jahren erfahren habe .
Habe mich auch geistig sozusagen "gesunddistanziert" , und das Allerwichtigste:
Ich bin draufgekommen , man muss nicht immer investiert sein um an der Börse langfristig Geld zu verdienen .
Oder präziser ausgedrückt in meinem Fall :
Man muss nicht die ganze Kohle immer reinstecken müssen,......
Wenn ich mal nix mache , und dies war zuletzt oft der Fall , so what! .......es läuft einem nix davon:)
Wichtig.......ein gesundes Verhältnis mit der Börse zu finden , mit sich selbst im Einklang stehen , nicht zwanghaft alte Verluste wieder reinholen zu wollen.......
Ich habe mich schon lange damit abgefunden die seinerzeitigen Verluste nicht mehr wiederzusehen . Es war schwer sich selbst dies einzugestehen , aber es hat geklappt . Seitdem läuft es einfach besser . Das Daytrading , also nicht mehr "investieren" zu müssen , hat mir sehr dabei geholfen . Alleine deshalb hat es sich schon ausgezahlt .
Mit Verlusten halte ich es zuletzt eigentlich wie im Leben :
Das erste Nein ist das leichteste Nein .
Der erste kleine Verlust schmerzt am wenigsten , und es fällt relativ leicht dementsprechend danach zu handeln .
Je länger man das rauszögert desto mehr fällt es schwer
Grüße :)

rpg
06.08.2002, 14:06
Hi !
Mein allergrößter Fehler war doch noch ein anderer , der eine Kettenreaktion sogar auslöste :
Ich habe es mein Umfeld spüren lassen , wenn´s schief lief .Und es lief damals oft schief .
Es ging mir weniger um das verlorene Geld , mehr um meine Unfähigkeit damals . Das liess ich meine Liebsten spüren . Es herrschte über Monate eine angespannte Atmosphäre , die ich dann wiederum an weitere Personen abgab .
Dann ist man noch nervöser , handelt automatisch schlechter , weil nur noch von Emotionen gelenkt , versucht es mit der Brechstange .
Gedanken kreisen ständig , total stupid eigentlich , nur mehr über dies Sache.....Börse, Zahlen , Werte , .........
Nein , niemals mehr so eingeengt sein!
Ich weiß nicht was die Zukunft bringt , werde nicht wissen ob ich je verdiene oder nicht ,weiss nicht was kommen wird , aber eines weiss ich mit Sicherheit :
NIEMALS mehr werde ich meinen Unmut an andere mehr auslassen . Niemals werde ich mehr "Gefangener der Börse" sein .
Das ist es mir einfach nicht wert , egal wieviel Geld das auch bringen könnte.........
Grüße :)

sterntaler
06.08.2002, 15:01
rpg, das ist es! das ist ein wahres Wort und kann m.E. von keinen methodischen, strategie-mäßigen etc. Fehlern hier im Thread mehr getoppt werden. Im Vergleich zu den Liebsten (oder z.B. der Gesundheit) relativieren sich die Geldgeschichten meist. Ich weiß, darum ging es hier nicht ursprünglich, aber ich glaube, man kommt immer mal wieder an einen Punkt, wo die Relativität der Werte auf dem Prüfstand steht.

TheKing
14.08.2002, 18:25
rpg,

Kompliment Deinem Mut zur Offenheit!



Ein weiterer Fehler:

Die Unfähigkeit einmal gefasste Entscheidungen und Einstellungen (zum Markt, zur einer Strategie, zu einer "Kleinigkeit") zu hinterfragen und ggf. zu revidieren!

Bsp:
- Änderungen der Marktsituation zu spät erkennen
- Dann werden z.B. Trendbrüche zu spät erkannt.
- ...

jetzgehtslos
14.08.2002, 18:37
Hi THE KING,

du hast vielleicht recht mit deiner Aussage, dennoch das große Geld verdient man wohl nur in den großen Bewegungen und dazu gehört Disziplin und Beharrlichkeit.

Ein Notausgang sollte aber in jeder Strategie drin sein, also wenn es nicht so läuft wie man erwartet, dann lieber raus. Heißt aber nicht, das man dann das Gegenteil tradet, denn dies kann leicht zum Overtrading o. ä. führen.

Jeden Trade sollte man nochmal überdenken, was kann man besser machen, was hat man falsch gemacht usw. und so in die Strategie mit einfließen lassen.

Ciao
jgl

TheKing
14.08.2002, 20:11
du hast vielleicht recht mit deiner Aussage, dennoch das große Geld verdient man wohl nur in den großen Bewegungen und dazu gehört Disziplin und Beharrlichkeit.

Große Bewegungen --> großes Geld

Das klingt irgendwie selbstevident, ist es jedoch nicht.
Imho sollte man das hinterfragen und ggf. revidieren! ;)


Was ist denn mit erfoglreichen Daytrader?

Kleine Bewegungen --> kleines Geld? Sicher nicht!

Was ist denn eig. eine große Bewegung? Wird das absolut gemessen, oder in Relation zur eigenen Haltedauer?


Abgesehen davon: Klar muss man Disziplin und Beharrlichkeit haben, nicht nur um nen Trade, sondern auch um ne Strategie durchzuziehen!! Beides kann hart sein, das stimmt!

Ich wollte keinesfalls wildes Gezapple anpreisen!
Gegen Hinterfragen und gegebenenfalls Revidieren hat wohl keiner was.

snahas
16.08.2002, 11:54
Um diesen wertvollen thread nicht einschlafen zu lassen (eigentlich unverständlich, dass hier keine grössere Beteiligung stattfindet) ein weiterer Fehler von mir:

ich habe fast immer Geld verloren, wenn ich versucht habe, einen Rückschlag durch Trading wieder reinzuholen. Da wird man nicht mehr objektiv und nimmt auch schlechte Chancen wahr.

Ein ähnliches Problem stellt sich, wenn man einen Trade durchführt, der einem irgendwelchen Konsum ermöglich soll. Das wurde schon mal im "Spiel der Spiele" genannt und ich habe es am eigenen Leib miterlebt.

Eigentlich habe ich schon so gut wie jeden erdenklichen Fehler gemacht. Ich glaube, ich könnte ein Seminar darüber abhalten, was meint ihr? Wär das ne Marktlücke?

snahas
16.08.2002, 11:58
TheKing,
jetzt werd mal nicht so kleinlich...grosse Bewegung heisst doch im allgemeinen Bewegungen, die sich über mehrere Tage, wennicht Wochen und Monate hinziehen. In diesen Bereichen werden die grossen Gelder in der Regel (!!! klar gibt es Ausnahmen) gemacht. Alle grossen Trader, die ich kenne, haben ihren Grundstock des Kapitals und die Megaperformance im Bullmarkt gemacht. Mit Daytrading wird i.d.R. nicht mehr als 50% p.a. aufs Kapital rausgeholt. So Sachen wie 300%-1000% kommen über längere Halteperioden (i.d.Regel wohlgemerkt). Wobei dabei natürlich nicht ausgeschlossen ist, dass um eine Position herumgetradet wird.

wilhelm
16.08.2002, 12:20
Was wäre das Traden/Spekulieren ohne Fehler? Entsätzlich
langweilig wäre es!
Ebenfalls dürfte ich so ziemlich alle Fehler an meinem eigenen
Geld "ausprobiert" haben und für die Zukunft bin ich optimistisch,
daß noch genug ( neue/alte ? ) Fehler dazukommen.
Man muß eben lernen damit umzugehen dann verzeiht einem
sein Depot auch so einiges...
Aber wie sagte schon Kosto:
"Ein alter Spekulant kann alles verlieren, außer seine Erfahrung,
einem Anfänger bleibt zunächst gar nichts übrig..."

snahas
16.08.2002, 13:25
Ein weiterer Mega-Fehler ist pure Gier:

Die Angst, die nächste Rally zu verpassen.

Das hat mich schon richtig tief in die Taschen greifen lassen.

Ist auch gar nicht so leicht dagegen vorzugehen. Denn als Trendfolger sind es meist nur wenige Trades, die für den Gesamterfolg zuständig sind. Wenn man da einen verpasst, siehts mit der Performance schon düsterer aus.

Die Schwierigkeit liegt dann darin, wirklich High-Probalbility Chancen von wenig versprechenden zu unterscheiden, da viele zu Beginn der Bewegung sehr ähnlich aussehen.

Dawnrazor
16.08.2002, 13:28
Ein weiterer Fehler ist es, sich bei der Eingabe von Orders zu vertippen. :D

hopy
16.08.2002, 13:58
Hallo zusammen!

Neben Investments im Neuen Markt war das mein bisher größter Klops:

Ich hatte ein relativ einfaches Trendfolgesystem backgetestet und dann über 2 Monate hinweg "real" getestet und eine zufriedenstellende Performance erreicht.

Dann habe ich es eingesetzt und direkt drei negative Trades in Folge produziert. Konsequenterweise ;) habe ich erst einmal gestoppt und somit die 4 Gewinntrades der nächsten 5 Trades nicht mitgenommen.

Dann wieder eingesetzt und...richtig, wieder zwei Verlusttrades.

Wenn man also ein mechanisches Handelssystem einsetzt, muß man ihm vertrauen oder es bleiben lassen.
Ich hoffe, ich habe es jetzt gelernt.

Viele Grüße aus Köln
Hopy

jetzgehtslos
17.08.2002, 16:41
Hi The King,

auch für einen Daytrader ist es meist lohnender auf größere Bewegungen zu setzen als auf die kleinen. Wobei für jeden Trader die Größe einer Bewegung unterschiedlich ist.

Vom Grundsatz wollte ich damit nur ausdrücken:

HIN UND HER MACHT TASCHEN LEER!!

Wenn man mal ausgestiegen ist, ist es meist wieder schwer zu einem niedrigeren Niveau wieder einzusteigen. Meist läuft man irgendwann den Kursen hinterher oder versucht die kleinsten Bewegungen zu traden. Sicher gibt es Trader die das ab und zu schaffen, aber zu welchem Preis. Das ganze endet wohl eher im Overtrading, als das es mit großem Erfolg beschieden ist.

Für mich sind größere Bewegungen ab 50 Punkte im S+P oder NQ. Aber ich halte auch über Nacht!! Ich lege schon vor dem Handelstag fest, welche Richtung ich trade. Ab und zu auch beide, aber dies in den seltensten Fällen!! Oder ich nehme gleich die dritte Richtung und die heißt nix tun, weil ich von einem Seitwärtsmarkt ausgehe!

Die einzige Ausnahme ist wohl der Scalper, der aber sehr mechanisch tradet.

Ciao
jgl

TheKing
16.10.2002, 11:26
Ein weiterer Fehler ist es, sich bei der Eingabe von Orders zu vertippen.
:angry:
Das waren noch Zeiten, als die Sparkassen-Dame einen drauf hinwies, als man Stückzahl und WKN verwechselte.
Falls sie es nicht selbst tat. :D


jgl

klar will man immer große Bewegungen in Relation zur Haltedauer, bzw. Erwartung.

Götterdämmerung
20.10.2002, 15:30
@Alle

Meine Hochachtung an jene die es fertigbringen derart offen und ehrlich über ihre Erfahrungen, Fehler und kleinen Schwächen zu posten. Das ist nicht einfach, jeder kann das nachvollziehen. Um so wertvoller für die Community!!!

Ich trade auch schon seit locker 20 Jahren, vorwiegend mit Aktien, auch mal OS. Bin aber bei weitem nicht so fit wie etliche von euch. Beim durchlesen "eurer" Fehler wurden es "unsere" Fehler, denn ich kenne sie. Alle!

Inkonsequenz, Disziplinlosigkeit und Spieltrieb sind die größten Feinde des professionellen Traders, denke ich.

Nach einem Jahr Abstinenz oder Auszeit möchte ich es jetzt wieder versuchen, hoffentlich professioneller.

Was haltet ihr von folgender Idee? Einen Thread eröffnen indem Checklisten, Tradingpläne, Verhaltensmaßregeln entwickelt werden mit dem know how was ihr hier mitbringt? Davon könnten vielleicht alle profitieren, nicht nur newbies.

Grüße
Götterdämmerung

indextrader
20.10.2002, 17:18
@Götterdämmerung

Einen Thread eröffnen indem Checklisten, Tradingpläne, Verhaltensmaßregeln entwickelt werden mit dem know how was ihr hier mitbringt? Davon könnten vielleicht alle profitieren, nicht nur newbies.


nicht lange fragen handeln :D ....allerdings wird das ein ziemliches durcheinander geben da es sich um verschiedene themen handelt und dazu natürlich jeder willkürlich seine meinungen und ansätze postet. allerdings könnte man versuchen das wie schon bei dem brokervergleich oder den ab.com stimmungsindikator in einer art teamwork zusammenzutragen und dann zu gliedern und aus allen zusammengetragenen infos zusammenhängende threads zu schaffen.
also erstmal alles rein in einen thread und dann sehen welche themen wie zu neuen zusammengeführt werden können. das zusammenlegen der einzelnen postings in neue threads kann ich dann recht einfach aus dem entstandenen machen.


schau mal hier da gibt es schon einiges zu tradingplänen (http://aktienboard.com/vb/search.php?s=&action=showresults&searchid=49197&sortby=lastpost&sortorder=descending)

meinst du in etwa sowas?

IT :D

Götterdämmerung
20.10.2002, 21:07
Sieht doch schon ganz gut aus!! Ist nur leider kein Ergebnis bei heraus gekommen oder?

Dein Einwand hinsichtlich einer Strukturierung aller Infromationen ist natürlich berechtigt.

Vielleicht sollten wir mal die o.a. Begriffe definieren und eine Range festlegen. Ein Tradingplan kann sicher aus einigen Zeilen oder aus vielen Seiten bestehen. Er sollte nur Gesetzmäßigkeiten beinhalten die immer oder zumindest über einen längeren Zeitraum ihre Geltung behalten; dynamische Komponenten, die durch Marktbegebenheiten täglich variieren können, machen keinen Sinn und widersprechen dem Versuch etwas zu planen. ;)

Fangen wir vielleicht mal klein an, um zu vermeiden, dass der Thread durch eine Fülle von Unterthemen gleich gesprengt wird.

Ist nur ein Vorschlag. Wie seht ihr das? :help:

Gruß
Götterdämmerung

hoellenfuerst
20.10.2002, 21:09
leg los ;) :D

Götterdämmerung
20.10.2002, 21:54
@unseren warmen Bruder ;) :D ;)
(oder ist es mittlerweile kälter da unten?)

Lasse selbstverständlich den Vollprofis den Vortritt! :angel:

Gruß
Götterdämmerung

hoellenfuerst
20.10.2002, 22:00
@unseren warmen Bruder (oder ist es mittlerweile kälter da unten?)

heiß höllisch heiß :D

schlaubi
21.10.2002, 09:34
@Götterdämmerung

eine Gute Idee, nur weiß ich jetzt nicht worauf Du genau hinauswillst? Es wird doch wohl sehr schwer sein einen Tradingplan für alle Aktienboarder zu finden. Jeder hat andere Interessen, andere Ziele, unterschiedlich viel Geld auf dem Konto und nicht zu unterschätzen nicht so viel Zeit wie andere wiederum.

Jeder ist ein Individuum an der Börse, jeder hat andere Bedingungen welche für ein Investment oder auch für einen Trade stimmen müssen. Nur in einem sind wir uns einig geworden (bisher zumindest :rolleyes: ). Man braucht einen Plan!

by
schlaubi

eesti
12.10.2003, 19:17
Traden sollte verboten werden.
Ich lege maximal 10% meines Vermögens in Tradingpositionen an und davon sind einige eher als Absicherung meiner bestehenden Positionen gedacht (OS und K.o.- Scheine).
Mit den Tradingsachen haben ich einen Teil der zumindest prozentual hohen Gewinne verzockt.
Aber ich werde einfach nicht schlau und steige oft ein, wenn der Markt das macht, was ich erwarte.
Allzuoft überlegt er es sich dann anders und ich stehe dumm da.
Es ist im Nachhinein immer die beste Strategie gewesen einfach die Bilanzen von Firmen unabhängig von irgendwelchen Börsenbriefen oder ähnlichen Empfehlungen zu lesen und nur nach den echten Daten zu handeln.
Alles andere, was nicht durch echte Ergebnisse hinterlegt ist, löst sich früher oder später in Luft auf.
Mein Schwerpunkt ist derzeit Osteuropa und da insbesondere Rußland und ich bin nicht enttäuscht worden.
Die Scheine (OS, K.o. etc.) kosten doch nur Geld. Die Emittenten wissen schon, was sie machen, wenn sie diese zu den gegebenen Bedingungen verkaufen.
Das wird zu oft vergessen.
Natürlich verdienen einzelne Personen einen Haufen Geld damit aber die Masse (auch ich) sind Melkvieh für die Emissionsbanken).

hoellenfuerst
12.10.2003, 19:19
Traden sollte verboten werden.

:rolleyes: :D

rumpe
12.10.2003, 19:20
Ursprünglich geschrieben von eesti
Traden sollte verboten werden.

Natürlich verdienen einzelne Personen einen Haufen Geld damit aber die Masse (auch ich) sind Melkvieh für die Emissionsbanken).

Also es geht deshalb nicht weil viele oder fast alle denken es ist zu leicht...
Man sollte da sehen wie eine lange Lehrzeit. Die auch zum Teil viel Geld kostet.

Aber wieso gibts den noch so viele Schwerarbeiter und so wenig Trader....
Weil es doch nicht so einfach ist... ;)

Dawnrazor
12.10.2003, 19:24
Traden sollte verboten werden.

:lol

Tolle Einstellung: "Ich kann's nicht, also sollte es verboten werden." Lass es doch einfach sein, niemand zwingt dich dazu. :rolleyes:

terminus
12.10.2003, 19:52
Traden sollte verboten werden.
:confused:

Ich lege maximal 10% meines Vermögens in Tradingpositionen an und davon sind einige eher als Absicherung meiner bestehenden Positionen gedacht (OS und K.o.- Scheine).
was soweit ja noch in Ordnung wäre...

Mit den Tradingsachen haben ich einen Teil der zumindest prozentual hohen Gewinne verzockt. Aber ich werde einfach nicht schlau und steige oft ein, wenn der Markt das macht, was ich erwarte. Allzuoft überlegt er es sich dann anders und ich stehe dumm da.
und wer hat dabei Schuld gehabt? Der Markt?

Es ist im Nachhinein immer die beste Strategie gewesen einfach die Bilanzen von Firmen unabhängig von irgendwelchen Börsenbriefen oder ähnlichen Empfehlungen zu lesen und nur nach den echten Daten zu handeln.
das is ja schon mal ne Erkenntnis die es in Zukunft umzusetzen gilt, denn wenn du schreibst im Nachhinein, hört sich das so an als ob du bisher anderes an die Sache herangegangen wärst.

Die Scheine (OS, K.o. etc.) kosten doch nur Geld. Die Emittenten wissen schon, was sie machen, wenn sie diese zu den gegebenen Bedingungen verkaufen. Das wird zu oft vergessen. Natürlich verdienen einzelne Personen einen Haufen Geld damit aber die Masse (auch ich) sind Melkvieh für die Emissionsbanken).
so isses - ich hoffe man hat dich nicht gezwungen an den Börsen zu zocken.
Setze einfach deine Erfahrungen um, sch*** auf Analysten und Börsenbriefe/Gurus. Mehr kann ich nicht sagen,
Wenn es bei dir mit OS nicht hinhaut dann lass eben die Finger davon - wie bereits gesagt zwingt dich doch keiner das Zeugs zu handeln (zumindest hoffe ich das).

Gruß
terminus

eesti
12.10.2003, 21:19
was soweit ja noch in Ordnung wäre...


und wer hat dabei Schuld gehabt? Der Markt?

Nö, war natürlich meine Dummheit, aber darüber wollten wir ja schreiben und nicht nur Selbstbeweihräucherungen von uns geben, wenn es mal gut lief.


das is ja schon mal ne Erkenntnis die es in Zukunft umzusetzen gilt, denn wenn du schreibst im Nachhinein, hört sich das so an als ob du bisher anderes an die Sache herangegangen wärst.

Ja, teilweise war ich ohne die Betrachtungen der Fundamentaldaten in Märkte gegangen. Um mal ein Roß zu nennen: 30% unter Höchstkurs bin ich in Intershop eingestiegen. Einfach nur, weil ich nach dem schnellen Einbruch auf eine Zwischenerholung gesetzt hatte. Fundamental Unsinn. NACHHER war ich schlauer. Aber da waren weitere 30% weg. Insgesamt war ich zu 30% im NM drin, was mich etwa 10% meines Depotvermögens gekostet hat.

so isses - ich hoffe man hat dich nicht gezwungen an den Börsen zu zocken.
Setze einfach deine Erfahrungen um, sch*** auf Analysten und Börsenbriefe/Gurus. Mehr kann ich nicht sagen,
Wenn es bei dir mit OS nicht hinhaut dann lass eben die Finger davon - wie bereits gesagt zwingt dich doch keiner das Zeugs zu handeln (zumindest hoffe ich das).

Ich betrachte die Investments in OS und Co. ja nicht nur als Zockerei, sondern wie geschrieben auch als Absicherung. Wenn man stark in Einzelmärkte außerhalb des Euroraumes vertreten ist, wie ich, so ist es in meinen Augen vernünftig sich gegen Währungseventualitäten zumindest teilweise abzusichern. Dabei zockt man eben auch etwas rum. Das ist menschlich und macht ja auch einen heiden Spaß. Und die Absicherung kostet üblicherweise Geld. Das weiß ich und will durch Rumgezocke diese Absicherungskosten nur etwas minimieren.
Und mein Maximum in diesen Märkten (OS+k.o.+ Zertifikate) ist mal 25% gewesen. Jetzt liege ich mit etwa 5% (davon vor allem langfristige Optionsscheine) in einem vernünftigen Niveau.
20-50% mache ich üblicherweise pro Jahr mit seriöser Anlagepolitik. Dieses Jahr sogar noch deutlich mehr.
Wenn ich maximal 10% in OS einsetze und diese allesamt wertlos verfallen würden, kommt trotzdem noch mehr bei raus, als bei jedem ordinären Fonds. Langfristig jedenfalls.

Gruß
eesti

Atlantis
12.10.2003, 22:26
Der größte Fehler ist es ohne Stop zu traden.
Nach dem Motto: "Hey ich habe ein gutes Gefühl das sie weitersteigt."

Stop-Loss:
Verlustbegrenzung und Gewinnsicherung zugleich
Wenn man kurzfristig an den Märkten spekulieren möchte, dann ist es extrem wichtig, über ein gut definiertes Risikomanagement zu verfügen. Denn nur, wer Verluste von Anfang an klein hält, ist auch vor größeren Katastrophen geschützt.

Das kennt wohl jeder von uns,...........hoffentlich nur noch aus der Vergangenheit.

eesti
12.10.2003, 22:50
Ursprünglich geschrieben von Atlantis
Der größte Fehler ist es ohne Stop zu traden.
Nach dem Motto: "Hey ich habe ein gutes Gefühl das sie weitersteigt."

Stop-Loss:
Verlustbegrenzung und Gewinnsicherung zugleich
Wenn man kurzfristig an den Märkten spekulieren möchte, dann ist es extrem wichtig, über ein gut definiertes Risikomanagement zu verfügen. Denn nur, wer Verluste von Anfang an klein hält, ist auch vor größeren Katastrophen geschützt.

Das kennt wohl jeder von uns,...........hoffentlich nur noch aus der Vergangenheit.

Ich arbeite ganz konsequent ohne SL.
Warum?
Fast alle Investments sind nach meinem Einstieg leicht gefallen, um dann erheblich zu steigen.
Nach der klassischen SL- Methode hätte ich die schönen Gewinne nie gesehen, weil ich kurz unter den SL- Punkt gefallen wäre.
Klar - größere Verluste, wie das Intershopdebakel hätte es dann nicht gegeben. Aber viel wichtiger war, dass ich ohne die SL nicht aus Werten rausgestoppt worden bin, die fundamental Perlen waren und teilweise noch sind.
Gelernt habe ich aber dadurch auch.
Ich kaufe jetzt nicht mehr 100% von dem, was ich eigentlich kaufen will, sondern nur die Hälfte.
Fast alles bekommt man einige Wochen später viel billiger nachgekauft.
Warum?
Ist wohl Psychologie, dass man irgendwo etwas hört, die Nachricht verarbeitet und dann kauft. Und wenn das nicht nur ich, sondern viele Anleger machen, dann kaufen wir wohl alle in diesem Moment etwas zu teuer. Es ist aber in meinen Augen wichtig trotzdem in dem betreffenden Wert drin zu sein, denn wenn es keine leichte Korretur nach einer beeinflussenden Meldung gibt ärgert man sich viel mehr, völlig draußen zu sein.
Es ist wichtiger, sich genau das anzugucken, worin man rein geht, als auf irgendwelche Indikatoren zu setzen.
Und ob der Markt kurzfristig meiner Meinung ist, ist mir sxxxxxxegal. Es zählen nur die Fundamentaldaten und das Umfeld. Jedenfalls für mich, der üblicherweise in mindestens 12- Monatszeiträumen denkt und hofft.

Gute Nacht und allen eine schöne Börsenwoche ab morgen!
eesti
(Labas Rytas)

wanderer
14.10.2003, 00:42
und wer hat dabei Schuld gehabt? Der Markt?

Nö, war natürlich meine Dummheit, aber darüber wollten wir ja schreiben und nicht nur Selbstbeweihräucherungen von uns geben, wenn es mal gut lief.

Schön. Und warum genau sollte traden dann bitte verboten werden? :rolleyes:

Gruenfeld
14.10.2003, 00:50
was! traden soll verboten werden? wie soll das denn gehn??? :eek: :confused: :lol

eesti
14.10.2003, 11:10
Per Gesetz natürlich.
Vor der Freischaltung zum Traden wird ein Fragebogen auszufüllen sein, der das Traden nur bei einem IQ von 70 bis 95 erlaubt. Bei IQs von über 110 verliert die Emissionsbank nur Geld. Und das kann sich unsere Wirtschaft in der jetzigen Lage nicht leisten (siehe Steuererleichterung für die vor dem Bankrott stehenden Versicherungen).
Ich gehöre da zur ersten Gruppe und würde natürlich die Erlaubnis zum Traden bekommen. :-(
Aber im Ernst. Ich kenne einige Leute aus meinem nahen Bekanntenkreis, die darüber einen Haufen Geld verloren haben. Und noch mehr werden es nicht sagen, weil es doch etwas peinlich ist. Hier im anonymen Board kann man ja frei drüber sprechen aber in der Arbeitswelt wäre man der ewige Trottel der Brigade.
Labas rytas!

rumpe
14.10.2003, 11:53
zum Traden braucht man keinen hohen IQ....

eesti
14.10.2003, 12:04
Stimmt.
Aber es ist leichter Gewinne zu machen, wenn man etwas Gehirn hat.
Ich meine, wenn man auch versteht es einzusetzen.

Auch ohne Hirn läßt sich wundarbar traden und man hat trotzdem das Gefühl ein Mann von Welt zu sein. obwohl unter'm Strich fast nur Verluste bei rauskommen.
Und wenn es dann bei den 40%, wo man Gewinne macht, wieder geklappt hat denkt man, man wäre sonstwas von intelligent.
Und die anderen, die gerade auf des gegenteilige Pferd gesetzt hatten sind alle blöd.

Dawnrazor
14.10.2003, 12:05
zum Traden braucht man keinen hohen IQ....

Für mich ist Traden das Erkennen von Zusammenhängen und das Ziehen von richtigen Schlussfolgerungen. Also nichts anderes als das, was man üblicherweise unter dem Begriff "Intelligenz" zusammenfasst.

rumpe
14.10.2003, 12:23
Es stimmt schon was Dawnrazor sagt, aber man müsste man einmal eine Studie darüber machen wieviel Trader Intelligent sind....

UnTaHoSn
14.10.2003, 12:24
Meiner meinung nach Spielt die intelligenz eine sehr große rolle

aber etwas bischen dummheit würde einem auch gut tun beim traden! :D

NYC
14.10.2003, 12:27
Meiner meinung nach Spielt die intelligenz eine sehr große rolle
aber etwas bischen dummheit würde einem auch gut tun beim traden!

solange du keine praktischen Erfahrung mit dem Trading gemacht hast, kannst du auch nicht darüber urteilen.
spätestend in ein paar Wochen/Monaten wirst du festestellen ob du an deiner Intelligenz gescheitert bist oder nicht.

UnTaHoSn
14.10.2003, 12:30
naja urteilen kann ich schon! :D

Nur ist die frage obs richtig ist! :rolleyes:

Zocco
14.10.2003, 18:58
Nach meiner Meinung ist Intelligenz beim Traden nicht wichtig, eher schädlich. Dadurch bekommt man nur zu viele Bedenken, weil man ahnt, was alles schief gehen könnte. Man wird dadurch beim Traden zu zögerlich (zu später Einstieg) und zu ängstlich (zu früher Ausstieg im ungünstigsten Moment). Wichtiger als Intelligenz ist eine stabile Psyche mit einer guten Portion Selbstvertrauen. Zumindest sehe ich das so für das Daytrading.

Ist jemand anderer Meinung?

DeutscheDogge
14.10.2003, 20:50
@Zocco...mmmhh..Intelligenz sei hinderlich ?..gebe Dir einerseits Recht und füge noch ein Argument hinzu...je Intelligenter jemand ist ,um so eher ist er geneigt,Marktdaten ect. zu seinen Gunsten zu interpretieren ...und begründet es mit "Marktkenntnis" ...andererseits wende ich ein , wenn ein kluges Kerlchen,die "Macke" ( sich zu manipulieren ) erkannt hat und bereit ist daran zu arbeiten, wird er dies hervoragend meistern und aufgrund seiner Intelligenz das Potenzial besitzen, besser zu werden ,als der Durchschnitt...so denn er dies wirklich will und sein Ego nicht zu aufgeblasen ist....so ,hab meine Meinung gesagt.....Na denn ..tschüß sagt DD

Nemesis2009
28.01.2004, 17:26
Hallo alle zusammen bin neu im Forum und beim Traden :D
Den größten Fehler den ich häufig gemacht hab und immer noch mache is zu zeitig wieder auszusteigen. Ich sag mir dann immer man soll nich so gierig sein und damit ises dann auch erledigt und beim nächsten mal passiert es mir wieder. :mad:

Thypischer Anfängerfehler ?!?

Flo
28.01.2004, 17:40
Finde nicht das das nen Fehler ist, Gewinne machen kann garnicht falsch sein, die Spitzen erwischt man sowieso nur in den seltensten Fällen.

Der Fehler ist wohl eher: "Die sind ungerechtfertigterweise gefallen und jetzt hab ich nen Verlust aber die kommen schon wieder, irgendwann wird der Markt erkennen das die unterbewertet sind" ....

meine Meinung.

Nemesis2009
28.01.2004, 17:55
Naja der Fehler liegt bei mir glaub ich in der Ungedult. Und es is ärgerlich wenn man zum 10 mal zu zeitig ausgesteigen is nur weil man ungeduldig is. :) Vielleicht wird´s mit der Anzahl der Trades besser :D

Flo
28.01.2004, 18:00
Dann teste dich mal wen die gemachten Gewinne wieder rasant schwinden und deine Position von +10% in den Verlust läuft ... generell kann man das einfach nicht sagen, am besten du setzt dir schon beim Einstieg ein Ziel für den Verkauf und zwar nach unten und nach oben.

Nemesis2009
28.01.2004, 18:13
das ist ein guter Plan :tup: Dank dir für deine Anregungen ich werd mich ma versuchen

Lobbyist
29.01.2004, 11:45
Der größte Fehler war in meinem Leben das ich einmal auf meinen Vater gehört habe... aber naja mit gerade 18 macht man das eben manchmal noch... "Kauf am neuen Markt Aktien von IT Firmen und du hast in 2 Jahren das doppelte...
hätte ich mir für das Geld bloss Knock Outs gekauft, dass Geld wäre besser angelegt gewesen:-)
Um diesen Fehler nie wieder zu machen habe ich gesagt ich investiere nie wieder etwas... und dann wurde ich Gastronom...
jetzt ist eh alles zu spät und ich werde mal wieder anfangen aus den Fehlern die ich machen werde zu lernen...
Die beste Vorraussetzung zu traden ohne Fehler zu machen ist denke ich mit geschenktem Geld das man eigentlich nicht hätte und nicht bräuchte zu traden... Hätte ja auch sein können das man es nicht geschenkt bekommt... Wenns weg ist ist es eben weg, aber man hat eben keinen richtigen Erfolgsdruck, und ich denke das ist meistens der Grund warum Leute mehr Geld verlieren als das sie gewinnen. Ich meine irgendein Ziel verfolgt ja jemand der Geld anlegt... und das ist wahrscheinlich nicht, das es irgendwann weniger wird;-)

LongTrader
31.01.2004, 14:24
Mein erster Fehler war:
Erste (große) Gewinne eines Anfängers machen überheblich (ich bin so gut, meine Entscheidungen sind immer richtig!).
Daraus entstand Gier... *nochmehr%gewinnhabenwollen*
Was schließlich zur bitteren Erkenntnis führt, daß "der Markt zwar nicht immer Recht hat, man ihm aber immer Recht geben sollte".

Der zweite Fehler war, den Aufwand für "richtige" bzw "bessere" Entscheidungen zu unterschätzen. Als Berufstätiger habe ich nicht die Möglichkeit, in meiner Freizeit kurzfristiges Trading zu machen, mir fehlt einfach die Zeit. Daraus entstehen dann Fehler, weil nicht rechtzeitig auf aktuelle Entwicklungen reagiert werden kann.

Der dritte Fehler war, der Meinung zu sein, Verluste aussitzen zu können, weil die von mir gekauften Aktien als langfristige Investitionen gedacht waren. Ich wollte mir die Mühsal ersparen, optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Positionstrading zu finden, und beabsichtigte, meine Aktien jahrelang zu halten.
Dummerweise waren meine Aktien aber auch schon anderen Investoren aufgrund ihrer überlegenen Fundamentals aufgefallen und dementsprechend sehr teuer... was sie anfällig für Korrekturen machte, noch dazu, wo dies zu der Zeit geschah, in der die Volatilitäten der Märkte ständig zunahmen (vor dem Kollaps des $INDU), und Branchenrotationen immer heftiger ausfielen.
Kurzum, ich konnte die Volatilitäten nicht ertragen, und verkaufte - spät...
Es stellte sich heraus, daß ich das Marktumfeld bei meinen Käufen vernachlässigt hatte, meine Aktien sich aber diesem nicht entziehen konnten.

Mein vierter Fehler war, meine Spesenbelsatung zu unterschätzen. Die bis dahin erlangten Erkenntnisse brachten mich dazu, meine Aktien zu verkaufen, sobald sich Schwäche abzeichnete. Das führte zu hohem Turnover und dementsprechend ausufernden Spesen. Dabei unterlief mir noch der Fehler, versteckte Spesen nicht rechtzeitig zu erkennen.
Nebenbei entstand durch das Risikomanagement sehr hoher Arbeitsaufwand.

So, und hier bin ich jetzt an dem Punkt angelangt, daß ich
1. Verluste nicht aussitze und deshalb strenges Risikomangement betreibe, und
2. die Spesen auf ein absolutes Minimum reduzieren will und darauf alle Entscheidungen ausrichte (Was trade ich? Wie trade ich? Über welchen Broker trade ich?), sowie
3. den Arbeitsaufwand stark einschränke, und
4. alle erdenklichen Möglichkeiten ausschöpfe, um noch mehr Bruttoperformance zu erreichen, dabei keine Tabus kenne.


Grüße,
LT

Päda
31.01.2004, 14:29
Mein größter Fehler war es mit dem Traden anzufangen :D

LongTrader
31.01.2004, 15:17
:)
Es gibt ja auch Heerscharen von Fondsmanagern, die sehnsüchtig auf dein Geld warten, um ihre Luxusappartments zu finanzieren ... :D

Grüße,
LT :)

Dopamin
07.02.2004, 17:37
Ursprünglich geschrieben von rumpe
zum Traden braucht man keinen hohen IQ....

Kann aber nix schaden. Oder? :D
MfG Dopamin

TheKing
05.09.2006, 12:12
Ich halte es aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen für sinnvoll, dass Pferd von hinten aufzuzäumen...indem man wichtige Fehler sammelt und versucht, diese in Zukunft nicht mehr zu begehen.

Dadurch wird man nach meiner Überzeugung automatisch besser.

100%

joe_trader
28.03.2008, 05:08
naja gebe dir recht mit dem IQ.