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Vollständige Version anzeigen : Karte als Zahlungsmittel


gismick
28.08.2002, 16:14
Wie schaut es bei Dir aus?

Setzt Du eine EC oder Kreditkarte als Zahlungsmittel ein?

Odo
28.08.2002, 16:24
ich zahle nur mir meinem guten Namen.
Was anders habe ich gar nicht,nicht einmal EC.

Auge
28.08.2002, 18:19
Ich bin mal wieder der einzige Barzahler...:D

Stefano
28.08.2002, 20:41
hola,

immer diese outings :rolleyes: möcht net wissen, wie gross eure schon datenbank ist :rolleyes: :dunce:

Stefano
28.08.2002, 20:42
hola,

welche kreditkarte ist die älteste auf erden :rolleyes: :rolleyes:

Odo
28.08.2002, 20:56
Ich denke die Diners,wenn ich richtig informiert bin

Stefano
28.08.2002, 20:59
hola,

http://www.aktienboard.com/vb/images/icons/icon14.gif http://www.aktienboard.com/vb/images/icons/icon14.gif http://www.aktienboard.com/vb/images/icons/icon14.gif

Ca$hmandt
28.08.2002, 21:00
war mal ne frage bei günter jauch, weiss aber auch nicht mehr welche es war :(

ich nutz ne visa card, hab ich mir mal für meinen hongkong urlaub geholt vor jahren, jetzt nehm ich sie ausschließlich zum tanken, dann hab ich immer ne sehr genaue übersicht!

Odo
28.08.2002, 21:03
manchmal weiß ich auch was ;)

Stefano
28.08.2002, 21:07
hola,

jenau cashi, dat war bei jünter jauch ;)

gismick
29.08.2002, 07:34
stefano - die Daten sind rein intern und werden auch nirgens gespeichert ! :D ;)

zockerpeter
29.08.2002, 09:04
nach der einführung des sch........euro zahl ich jett auch mit der karte, damit ich das blöde geklimper nich so hör. das schillinggeklimper war mir lieber !!

gismick
29.08.2002, 09:28
ZP haste Dich denn immer noch nicht an den Euro gewöhnt?

zockerpeter
29.08.2002, 09:34
SCH................... Euro :angry:

Odo
29.08.2002, 09:40
Bin über das Abstimmungsergebnis überrascht:
Nur ein AMEX USER???
Oder habt ihr euch vertippt?? ;)

zockerpeter
29.08.2002, 09:41
schon das wort allein erinnert mich ununterbrochen daran, daß wir wieder ein stück eigenständigkeit aufgeben mußten :mad:

Odo
29.08.2002, 10:08
@ZP:
dont worry,be happy

Össis und Eigenständigkeit sin doch schon ein Widerspruch in sich :D :D :dunce:

Stefano
29.08.2002, 11:14
hola,

die Daten sind rein intern und werden auch nirgens gespeichert !

da bin ich aber beruhigt gismick ;) :D

gismick
29.08.2002, 12:58
Odo, die American zählt nicht gerade zu den weitverbreitetsten Kredikarte! :D
Kommt davon, wenn man zu früheren Zeiten nur ausgewählte Mitglieder haben wollte.! ;)

zockerpeter
29.08.2002, 13:13
hey, odo,

was heißt "Össis und Eigenständigkeit sin doch schon ein Widerspruch in sich" ??????

nur weil die powidltatschkerln aus böhmen kommen, das wiener schnitzel aus italien, das gulyas aus ungarn, das bier aus budweis :eek: :eek: :confused: :D

außerdem:
ein echter wiener hat mindestens einen böhm´ in der familie "ggg"

und der "teutsche" ??????? naja, dann schau mal, woher d u kommst (rückblickend :D )

Odo
29.08.2002, 13:37
dann schau mal, woher d u kommst

Ich ?? von DS 9,
ist doch klar :D :D

Auge
29.08.2002, 19:16
Ursprünglich stammtst Du doch aus einem Tümpel weil Deine Leute Dich in die Ferne geschickt haben...

...und ich dachte Du wärst ein Fan...

Odo
29.08.2002, 19:41
Auge, das ist aber gar nicht nett :(

zockerpeter
29.08.2002, 19:58
nett od(o)er nicht nett, das ist hier nicht die frage "ggggggg"

aber interessant wärs doch, seine "abstammung" zu kennen ???!!!

Schneewittchen
29.08.2002, 20:07
überall, wo es geht zahle ich mit der ec-karte...
und es geht fast überall.. ;)
flugreise..mit visa.. dann soll irgendeine Versichrung dabei sein...

freue mich an den tag , wo es die überflüssigen Münzen und scheine.. nicht mehr gibt..
..ich bin doch nicht blöd..und zähle das rückgeld.. :rolleyes:

sw
und jetzt weiter machen mit *odo-nerven*

Odo
29.08.2002, 20:12
:eek: meine Abstammung,ist die wichtig? :eek:

@SW: ich habe ein dickes Fell,bevor ich hier ins Board gehe nehme ich Baldrian. :D
Ärgern kann mich nur meine Tochter. (das reicht auch) ;)

Odo
29.08.2002, 20:13
ich habe noch was vergessen:
Ich zahle mit: In Gold gepressten Lantinum. :lol :lol :lol

Auge
29.08.2002, 20:15
@Odo
Willst Du etwa behaupten dass Du nicht aus einem Tümpel kommst?
Oder, genau genommen, ein Teil dieses Tümpels bist...

Sozusagen...nen halber Liter:D
...Brackwasser, Jauche oder so...;):D

Hach, was bin ich wieder fiese heute:D

Odo
29.08.2002, 20:19
Auge das hat gesessen,muß mir für dich auch was adäquates einfallen lassen.
Du wirst von mir hören :D ;)

Auge
29.08.2002, 20:25
Ich mache erstmal Feierabend...;):D

...und immer schön fröhlich bleiben...:)

gismick
29.08.2002, 20:48
Odo - na nu aus welchen hintersten Loch kommst Du denn jetzt nu?

Odo
29.08.2002, 20:50
du jetzt auch noch gismick?? :mad: :mad:
det darf doch net wahr sein. ;) :rolleyes:

BeFrank
29.08.2002, 21:02
Odo ist ein Gestaltwandler, oder Wechselbalg. Er gehört zu den "Gründern", die das Dominion führen. Er wurde im Denorios-Asteroidengürtel gefunden. Auf Bajor wurde er untersucht und an Humanoiden gewöhnt, danach war er Chef der Sicherheit auf Terok Nor. Als die Cardassianer abzogen blieb er auf der Station und ist nun Constable. Odo kann jede beliebige Gestalt annehmen, auch wenn ihm teilweise Details wie ein gesicht Schwierigkeiten bereiten. Seine natürliche Form ist flüssig, und er muß alle 16 Stunden in diese Form zurückkehren. Odo muß nicht essen, außerdem hat er keinen Geruchssinn. Odo ist ein Perfektionist, den Gesetze weniger interessieren als Gerechtigkeit. Sein (natürlicher) Erzfeind ist Quark, dem er besonders genau auf die Finger sieht. Von Frauen hält er sich fern, aber seine Gefühle für Major Kira kann er nicht leugnen. Mit den Taten seines Volkes ist er nicht einverstanden. Odo war der erste Wechselbalg, der einen anderen verletzte. Die große Vereinigung stimmte über seine Strafe ab. Sie verwandelten Odo in einen Menschen.

Odo
29.08.2002, 21:10
KlLasse Be,mein uneingeschränktes Lob.
Endlich mal einer der sich mit meiner Vergangenheit auseinandersetzt ohne dumme Sprüche zu klopfen.
Das gäbe einen Karmapunkt (wenn es ging) :) :D


Bist du auch Star Trek Fan?? :rolleyes:

BeFrank
29.08.2002, 21:42
Wie ist Dir das nur aufgefallen? :D

Odo
29.08.2002, 21:46
ists mir gar nicht wenn ich ehrlich bin. War einfach eine Frage ins blaue,dann erst habe ich dein Bildchen gesehen. Schaue mir eigentlich nie das Profil anderer user an.


Frage: Hast du vielleicht die DS 9 Teile auf VHS ??

BeFrank
29.08.2002, 21:49
Schaue mir eigentlich nie das Profil anderer user an.

Kann durchaus hilfreich sein ;)

Zu Deiner Frage: Nein - auf Video bzw. DVD habe ich gar nix. Vielleicht lade ich mir noch ein paar Folgen der "Next Generation" runter...mal sehen...

P.S.: Ein weiteres Indiz: mein Wohnort :D

Odo
29.08.2002, 21:53
ja,werde mich in Zukunft öfters daran erinnern.

weist du wo ich die Teile bekommen kann,auf dt. natürlich??

BeFrank
29.08.2002, 21:58
Guck mal bei Amazon unter Stichwort "Deep Space" ;)

BeFrank
29.08.2002, 22:24
Und? Schon fündig geworden?

Odo
30.08.2002, 07:38
zu teuer,und nicht alle Teile erhältlich :(

gismick
09.09.2002, 20:40
Odo wie es scheint bist Du der einzige der bei American mit seinem guten Namen bezahlt?

Was habt Ihr gemacht um Eure Kreditkarte sicher zu bekommen?
Wer hat seine Karte mit einem Foto versehen - was sicherlich noch etwas mehr Sicherheit bringt als nur die Unterschrift!

Jo.Wi.
25.09.2002, 23:39
Sicher? Selbst meine Frau hat mit meiner. Karte bezahlt und die sieht wesendlich besser als ich aus. :D

Jo

Auge
26.09.2002, 20:28
Was habt Ihr gemacht um Eure Kreditkarte sicher zu bekommen?

Ich habe dreimal die PIN verkehrt eingegeben und die Karte selbst dicht gemacht:D

Steven Broker
27.09.2002, 08:28
Das ist eine gute Idee Auge!
Und sonst geht die Zahlung noch?

Auge
27.09.2002, 11:51
Nö, nur noch Kontoauszüge drucken...;):D

gismick
08.10.2002, 19:44
Auge - wofür hast Du denn dann überhaupt ne Karte beantragt, wenn Du diese sowieso nicht nutzt?

Auge
09.10.2002, 14:06
Das läuft bei mir automatisch.
Ich vergesse nur dauernd sie abzubestellen. :dunce:

gismick
15.10.2002, 13:01
Fast jeder dritte Einkauf wird bargeldlos beglichen
Mittlerweile wird fast jeder dritte Einkauf im Einzelhandel bargeldlos beglichen. Die berichtet "Die Bank" unter Berufung auf eine Untersuchung der Postbank. 1994 wurde erst jeder fünfte Bezahlung bargeldlos beglichen. Demnach ist beim Bezahlen ohne Bargeld die EC-Karte besonders beliebt. 16,9 Prozent aller Zahlungen erfolgen im Rahmen einer EC-Lastschrift (Karte plus Unterschrift), weitere 5,6 Prozent im Elec*tronic Cash-Verfahren (Karte plus Geheimzahl). Kreditkarten werden heute in 4,5 Prozent aller Bezahlvorgänge eingesetzt.

Odo
21.10.2002, 19:42
Das weltweit agierende Kreditkartenunternehmen Visa will die menschliche Stimme künftig verstärkt zur Legitimierung von Bezahlvorgängen heranziehen. Gemeinsam mit dem US-Spezialisten für Spracherkennung Vocent Solutions arbeitet Visa derzeit an der Entwicklung verschiedener Sicherheitsanwendungen auf der Basis von Stimmanalysen, die später im E- und M-Commerce eingesetzt werden sollen.

"Die Spracherkennung spielt bei der Verwirklichung unserer Strategie von einem uneingeschränkten Handel, dem so genannten U(niversal)-Commerce, eine bedeutende Rolle", erläuterte Visa-Sprecher Georgann Scally gegenüber US-Medien. Die Stimmanalyse als biometrische Authentifizierungsmöglichkeit biete sich an, weil Kommunikationsgeräte wie PDAs und Handys sowieso schon mit Mikrofonen ausgestattet seien und die Technik der Stimmerkennung mittlerweile sehr einfach und genau funktioniere.

Während Visa sich vorrangig auf die Definition von Standards konzentrieren und die finanzielle Basis für die Entwicklung von Prototypen stellen will, soll Vocent Solutions seine langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Spracherkennung in die "strategische Allianz" einbringen. Intern testet Visa zurzeit schon das Vocent-Produkt Voice Secure Password Reset, mit dem herkömmliche Passwörter durch individuelle Stimmproben ersetzt werden können.

rpg
21.10.2002, 20:07
Hi !
@Odo :
Wir sind wieder mal Außenseiter :D
Sind wohl die einzigen die AMEX bevorzugen , obwohl Visa auch ganz OK ist .
cu

Odo
22.10.2002, 07:35
@RPG:
Ja,bin auch etwas überrascht über die Umfrage. Visa habe ich auch, nutze sie nur fast nie ;)

rpg
22.10.2002, 08:14
Hi !
*grins*
Welche Gemeinsamkeiten , und das zwischen Ösi und Deutschem :D
Weil ich ebenso wie Du auch keine EC - Karte besitze .
Die Visa hatte ich auch bis vor kurzem , nutzte sie auch fast nie , und weil mir die Spesen der Gold-Card zu hoch waren , kündigte ich . Ich Depp !
Leider , denn der Versicherungsschutz ist bei Visa doch erheblich besser . Bei Visa bin ich immer versichert ( Todesfall) , wenn ich nur ein bisserl einkaufe , auch bei der Autofahrt , bei AMEX nicht . So ist das zumindest in Österreich .
Jetzt überlege ich wieder eine Visa-Karte zu nehmen , es ist der günstigste Versicherungs - Schutz den´s gibt .
@Odo : So ist die Aufteilung deiner Karten geradezu ideal :)
Grüße :)

Odo
22.10.2002, 09:23
@RPG:
bei der Amex ist bei uns auch ein umfangreicher Versicherschutz vorhanden. So z.B. bei Mietwagen oder Einkäufen die mit der Amex getätigt werden bekommst du bei Verlust,Diebstahl o. Beschädigungen innerhalb 90 Tagen ab Kaufdatum das Geld von Amex zurück. Kaufbeleg ausreichend (schon getestet ;) )
Bei Flugreisen kannst di in die Vip Lounge,das Bonusmailen sammeln usw.
Das war jetz alles aus dem Kopf,wen ich zu hause nachlese werde ich bestimmt noch mehr Annehmlichkeiten finden. :)

rpg
22.10.2002, 09:25
Hi !
THX :) , @Odo
Aber ich fliege nie , fahr nur mit der Kiste rum . Und ebendort ist man bei Amex nicht versichert , bei Visa jedoch schon . So zumindest in Österreich .
Vip-Lounge ,.......hm....... :scool: ......sitzen dort schöne Tussis ? :D
cu
PS :
Hast Du das Membership Reward Programm bei AMEX ?

Odo
22.10.2002, 09:34
Hast Du das Membership Reward Programm bei AMEX

ja,habe ich.

und schöne Tussis gibst überall- Tip: nur Augen auf :D
Ist aber schön sich dort verwöhnen zu lassen und den Golli rauszuhängen zu lassen :) ;)

rpg
22.10.2002, 09:39
:lol:lol:lol
Grüße aus Wien :)

Odo
22.10.2002, 09:41
Grüße aus dem Rheinland zurück :)

Odo
05.05.2003, 15:16
Pleite für den Kunden?

Die Kreditkartenfirmen Visa USA und MasterCard International haben in dem sechs Jahre währenden Streit mit US- Einzelhandelskonzernen um Gebühren überraschend milliardenschwere Vergleiche angeboten und Zugeständnisse eingeräumt. Für den Kunden scheint dabei am wenigsten übrig zu bleiben.

Überraschende Einigung

Im Rahmen des Vergleichs zahlt Visa den klagenden Einzelhändlern, zu denen auch Wal-Mart und Sears, Roebuck zählen, in den kommenden zehn Jahren zwei Mrd. Dollar. MasterCard entrichtet eine Mrd. Dollar. 25 Mio. Dollar erhalten die Händler sofort. Darüber hinaus wurden Zugeständnisse für die Akzeptanz der Kreditkarten sowie bei den Transaktionskosten vereinbart.

So können die Händler ab jetzt den Einsatz so genannter debit cards (wie die EC-Karte) von Visa und MasterCard ablehnen, wenn sie auf der anderen Seite die Kreditkarten akzeptieren. Bislang konnten die Kunden in den USA wählen, ob sie beim Einsatz einer debit card unterschreiben oder eine persönliche Geheimzahl (PIN) eingeben, wobei die Transaktionen mit Visa/Mastercard-debit cards im wesentlichen auf der Unterschriftenvariante basierten. Die Transaktionskosten bei der Unterschrift waren mit 1,50 Dollar pro 100-Dollar-Einkauf wesentlich höher als bei der PIN-gestützen, direkten Abbuchung, die nur rund 15 Cent pro 100 Dollar Einkauf an Kosten für die Händler verursachten.

In der Auseinandersetzung zwischen Visa/MasterCard und den Händlern hatten die Supermarktbetreiber den Vorwurf erhoben, die Kreditkartenfirmen würden sie zur Akzeptanz ihrer debit cards zwingen. Die Umsätze mit debit cards in den USA betrugen im Jahr 2001 etwa 384 Mrd. Dollar. Davon entfielen rund 70 Prozent auf Visa und MasterCard-Karten.

Aufgrund der hohen Verbreitung hatten Visa und MasterCard eine Regel „Akzeptiere alle Karten“ aufgestellt, wonach die Einzelhändler verpflichtet wurden, ihre debit cards zu akzeptieren. Sollten sie diese Regel nicht befolgen, drohte ihnen nach Angabe der Kläger der Lizenzentzug zur Akzeptanz jeglicher Kredit- und debit cards aus den beiden Häusern. Viele Kunden hätten sich im Ernstfall der Konkurrenz zugewandt, die weiterhin ihre Karten angenommen hätte.

Verlierer Verbraucher?

Während sich die Vertreter der Einzelhändler in Schmähreden üben, geben sich Visa und MasterCard optimistisch, dass sich die Entscheidung nicht sonderlich auf ihre Geschäfte auswirken werde. Verbraucherschützer sehen den Kunden als möglichen Verlierer.

„Visa und MasterCard müssen sich auf etwas einstellen, was sie bislang nicht kannten - Wettbewerb „ erklärte Lloyd Constantin, der leitende Anwalt der Einzelhändler gegenüber dem "Wall Street Journal" (WSJ). Demgegenüber äußerte Elisabeth Buse, stellvertretende Leiterin Visa-Produktentwicklung und -management , die Einzelhändler würden sich zurückhalten, die 129 Millionen Nutzer einer Visa-debit card abzuweisen.

Hilfreich für die Visa-Theorie dürfte zudem die Vereinbarung der Streitparteien über die Senkung der Transaktionskosten sein - den nach Meinung von Marktbeobachtern wesentlichsten Punkt des Vergleichs. In 2002 entrichteten die Einzelhändler acht Mrd. Dollar für die Transaktionen mit unterschriftbasierten debit cards. Unter Verweis auf die wachsende Popularität der debit cards sieht Constantine nun ein Sparpotenzial von bis zu 100 Mrd. Dollar bis zum Jahr 2010. Kreditkartenfirmen wie Experten erwarten aber auch, dass die Händler aufgrund der niedrigeren Kosten die Bezahlung per Unterschrift weiter akzeptieren.

Ein Studie der Beratungsfirma Unisys Global Financial Service unterstützt die Visa/MasterCard-Hoffnungen noch in einem dritten wesentlichen Punkt: Nur ein Viertel aller Einzelhändler in den USA besitzt die Terminals zur Prozessierung von PIN-gestützten debit cards. Bei den Branchenriesen sind es gerade einmal 50 Prozent. Gegenwind erhalten die PIN-Verfechter schließlich noch von Seiten der Banken, die an den Transaktionskosten mitverdienen. Laut WSJ berechneten einige Institute ihren Kunden bislang für die Benutzung der PIN eine Gebühr von je 1,50 Dollar. Auf der anderen Seite wurden Kunden im Rahmen von Bonussystemen mit Flugmeilen belohnt, wenn sie beim Einkauf statt durch die Eingabe einer Geheimzahl mit ihrem Namen bezahlten.

Verbraucherschützer befürchten indes, die neue Wahlmöglichkeit der Einzelhändler führe für den Kunden zu einer Einschränkung seiner Entscheidungsfreiheit hinsichtlich der Zahlungsweise. Zudem könnten die Kreditkartenfirmen und Banken den Konsumenten höhere direkte Kosten aufbürden. Eine unabhängige Prognose über die tatsächlichen Auswirkungen des Urteils gibt es indes bislang nicht.

tomylee
05.05.2003, 15:24
wenn ich kann dann zahle ich immer mit VISA, da wird das geld erst é monate später von meinem konto gebucht :) aber leider geht das oft nicht, die deppen nehmen oft nur EC :(

Odo
05.05.2003, 15:32
wenn ich kann dann zahle ich immer mit VISA, da wird das geld erst é monate später von meinem konto gebucht

Ist das nicht bei allen Karten so?? :eek:

Zumindest die Amex bucht auch später ab :cool:

Gordon Shamway
05.05.2003, 15:53
entscheidend ist nicht das abbuchungsdatum, sondern vielmehr das wertstellungsdatum :angel:

Stefano
05.05.2003, 16:07
hola,

appropo karte...man wird ja tatsächlich schief angesehen wenn man KEINE besitzt...so geschehen im interconti 5* in vienna...von der empfangsdame...als sie meine dicke geldbörse sah...reichte ihr dann ne sicherheitshinterlegung von 70 € in bar aus :eek:

auf die frage warum überhaupt...sicherheitsleistung...u.a. dat man net die minibar leert und dann abhaut....war odo etwa schon dagewesen :rolleyes: :D :lol ;)

tomylee
05.05.2003, 16:11
wertstellungsdatum
was ist das?


Ist das nicht bei allen Karten so??
bei Kreditkaten ja, nur bei EC nicht ;)

Orgami
21.03.2004, 20:25
Süddeutsche 21.03.2004


Betrug mit EC-Karten

Der Handel spart an der Sicherheit

Weil die meisten Geschäfte aus Kostengründen auf die Abfrage der PIN-Nummer verzichten, haben Betrüger in Deutschland leichtes Spiel. Deren Tricks werden immer ausgeklügelter.
Von Hans-Jörg Heims


Bad Bederkesa ist eigentlich ein friedlicher Ort. Eingebettet zwischen grünen Wiesen, Elbe und Weser bietet die Samtgemeinde gute Erholungsmöglichkeiten. Im November vergangenen Jahres wurde die Idylle jedoch gestört. Gleich 30 Fällen von EC-Kartenbetrug musste die Kriminalpolizei nachgehen. Mehrere zehntausend Euro hatten unbekannte Täter von den Konten der Opfer abgehoben. Kein Einzelfall, wie die polizeiliche Kriminalstatistik lehrt.

In Deutschland besitzen 50 Millionen Menschen eine EC-Karte. Der Missbrauch mit gestohlenen Karten hat dramatische Ausmaße erreicht. Allein in Nordrhein-Westfalen verdoppelte sich die Zahl der Delikte innerhalb eines Jahres von 7259 auf 15.110. Dabei entstand ein Schaden von fünf Millionen Euro. Bundesweit verzeichnete die Polizei im Jahr 2002 einen Anstieg um 59 Prozent. Auf 38,8 Millionen Euro belief sich der Schaden.



Die Polizei ist verärgert
Wenn sich an der „gängigen Praxis“ nichts ändere, bleibe dem Missbrauch weiterhin Tür und Tor geöffnet, heißt es bei der Polizei. Die „gängige Praxis“ sieht so aus: In den meisten Geschäften reicht beim Bezahlen mit der EC-Karte die Unterschrift auf dem Kassenbeleg aus. Das Lastschriftverfahren ist für den Handel billiger als eine Online-Abfrage mittels der PIN-Nummer des Kunden.

Weil es an den Kassen jedoch häufig hektisch zugeht, prüfen Verkäufer nur ungenau die Identität des Käufers. Eine Ausweiskontrolle findet nur manchmal bei hohen Beträgen statt. Eine gefälschte Unterschrift fällt unter diesen Bedingungen nicht sofort auf. Diesen Umstand nutzen Betrüger aus. Mit einer einzigen gestohlenen Karte können sie zudem mehrmals unbehelligt einkaufen.

Dabei müsste der Handel eigentlich ein Interesse an einer sicheren Zahlungsabwicklung haben. Denn hat ein Kunde bei Verlust die EC-Karte sperren lassen, dann bleibt der Verkäufer auf den Kosten sitzen. Dennoch ist vielen Geschäftsinhabern die Anschaffung eines Kartenlesegerätes ebenso zu teuer wie die Gebühren für die Online-Abfrage bei der Bank nach Eingabe der PIN-Nummer.

„Der Handel hat die Haustüren seiner Kaufhäuser aus Gründen der Kostenminimierung ausgehängt und erwartet nun, dass die Polizei sich davor stellt, um Straftäter draußen zu halten“, heißt es im nordrhein-westfälischen Landeskriminalamt angesichts von Forderungen aus dem Handelsbereich, die Polizei solle Betrugsdelikte mit gestohlenen EC-Karten stärker verfolgen.



Neues System Kuno
Erwartet wird, dass die Polizei die Kartendaten der Bestohlenen sammelt und an den Einzelhandel übermittelt, damit dieser dann die Karten sperrt. Ein solches System der „Kriminalitätsbekämpfung im unbaren Zahlungsverkehr unter Nutzung nichtpolizeilicher Organisationsstrukturen“ (Kuno) existiert bereits seit August 2001. Ausgetüftelt hat es ein Kriminalkommissar in Dresden.





50 Millionen Deutsche Besitzen eine EC-Karte
Foto: dpa


Kuno funktioniert so: Bei Verlust einer EC-Karte werden die entsprechenden Daten durch die Polizei per E-Mail an den lokalen Einzelhandel übermittelt. In den Geschäften wird die Karte dann für zehn Tage gesperrt. Obwohl eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe die bundesweite Einführung von Kuno empfohlen hat, wird das Projekt nicht verwirklicht werden. Während Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, das Saarland und Thüringen das System umsetzen wollen, stößt es nicht von ungefähr in den großen Flächenländern wie Bayern, Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen auf Ablehnung – obwohl es dort örtliche Kuno-Pilotprojekte wie beispielsweise in Bielefeld gibt.

Der Aufwand für eine flächendeckende Einführung von Kuno sei unverhältnismäßig hoch, sagt der nordrhein-westfälische Innenminister Fritz Behrens. Denn alle 50 Kreispolizeibehörden müssten mit 22 regionalen Einzelhandelsverbänden analoge Projekte entwickeln und einführen. Das könne die Polizei nicht leisten – und das sei auch nicht ihre Aufgabe, sagt der SPD-Politiker. Zudem sehen Datenschützer in der ungeschützten Übermittlung von Angaben mittels E-Mail oder Telefax erhebliche Risiken.



Forderung des Handels: Banken sollen Abfrage-Tarife senken
Der schnellste Weg, um den Betrug mit EC-Karten einzudämmen, wäre es, das Bezahlen mit Plastikgeld nur in Verbindung mit der Geheimnummer zu erlauben. Doch dagegen regt sich weiterhin Widerstand beim Handel, wie sich Anfang März bei einem Gespräch im Düsseldorfer Innenministerium zeigte. Allerdings deutete der Vizepräsident des Hauptverbandes Deutscher Einzelhandel, Erich Greipl, während des Treffens ein Umdenken für den Fall an, dass die Banken ihre Konditionen für das Online-Verfahren preiswerter gestalteten.

In Krefeld und dem Kreis Viersen hat die Sparkasse dem örtlichen Einzelhandel bereits solche Sondertarife eingeräumt. Mit Erfolg: 84 Prozent aller Zahlungen in der niederrheinischen Stadt werden inzwischen per Eingabe der geheimen PIN-Nummer –und damit sicherer – abgewickelt.

(SZ vom 22.03.2004)

Orgami
21.03.2004, 20:26
21.03.2004 18:03 Uhr


Tricks der Ganoven

Falsche Polizisten und manipulierte Eingabeschlitze

Betrüger erschleichen sich mit immer neuen Tricks die Geheimnummern – die Banken schieben die Schuld oft auf die Kunden.
Von Hans-Jörg Heims


Kriminelle schrecken vor nichts zurück, nicht einmal davor, sich selbst als Polizisten auszugeben. Mit diesem Trick verschafften sich Betrüger in Bayern den Zugang zu Geheimnummern von EC-Karten. Zunächst hatten sie die Karten zumeist in Krankenhäusern gestohlen. Unter dem Vorwand, die Karte zu sperren, meldeten sich die Diebe dann als Polizeibeamte getarnt bei ihren Opfern und erfragten die PIN-Nummer. Manche der Betrogenen fielen auf die Masche herein.

Grundsätzlich haften die Banken für den entstandenen Schaden bei Verlust oder Diebstahl der EC-Karte. Hat ein Kunde allerdings grob fahrlässig die goldene Regel im Umgang mit dem Plastikgeld verletzt – niemals die PIN-Nummer an Dritte weiterzugeben –, verweigern die Kreditinstitute die Schadensregulierung. Doch wann sich jemand grob fahrlässig verhalten hat, darüber gibt es immer wieder Streit.

Der Fall ist eindeutig, wenn sich jemand seine Geheimnummer auf der Karte notiert hat oder auf einem Zettel in unmittelbarer Nähe aufbewahrt. Auch die Betrogenen, die auf die falschen Polizisten hereinfielen, sind auf ein Entgegenkommen ihrer Bank angewiesen. Geldinstitute führen Schäden, die unter Benutzung der PIN-Nummer entstehen, in erster Linie auf das Fehlverhalten der Kartenbesitzer zurück. Und bisher folgen die Gerichte dieser Argumentation.

Immer häufiger stellt sich aber heraus, dass die technischen Systeme zur Autorisierung der PIN-Nummer gar nicht so sicher sind, wie von den Banken immer behauptet. So mussten Benutzer eines Geldautomaten der Postbank in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofs vor zwei Jahren erfahren, dass man auch gewaltfrei ausgeraubt werden kann.



BKA warnt vor E-Mail-Masche
Betrüger hatten einen kleinen Kartenleser auf den Eingabeschlitz für die EC-Karte geklebt. Auf diese Weise kamen die Täter an die Daten von 120 Kartenbesitzern heran. Solche Kartenlesegeräte oder andere technische Manipulationsmittel gibt es im Elektronikfachhandel schon ab 100 Euro zu kaufen. Auch über das Internet versuchen Betrüger, an persönliche Angaben heranzukommen.

Erst vergangene Woche warnte das Bundeskriminalamt vor einer neuen Methode zur Erlangung von Kreditkarten-Daten. Per E-Mail werden die Empfänger – meistens in englischer Sprache – darüber informiert, dass ihre Kreditkarten-Nummern für missbräuchliche Einkäufe im Internet benutzt worden seien.

Um weiteren Missbrauch zu verhindern und die falschen Umsätze zu stornieren, sollen die vermeintlich Geschädigten ein der E-Mail angehängtes Formblatt ausfüllen. Verlangt werden dabei Daten und persönliche Informationen, die man eigentlich nicht so ohne weiteres weitergeben sollte. Absender der elektronischen Post sind nämlich nicht wie angegeben die Sicherheitsabteilungen der Kreditkartenfirmen, sondern weltweit operierende Betrügerorganisationen.



Verbraucherschützer wollen juristische Klarstellung
Weil solche Formen des modernen Raubrittertums zunehmen, ohne dass sich die Kunden dagegen wehren können, strebt die Verbraucherschutz-Zentrale Nordrhein-Westfalen eine juristische Klarstellung an. Mehr als 1000 Betrugsfälle im Zusammenhang mit EC- und Kreditkarten mit einer Schadenssumme von 2,6 Millionen Euro hat die Verbraucherschutz-Zentrale seit Sommer vergangenen Jahres gesammelt.

Von 79 Kunden ließen sich die Verbraucherschützer die Rechte für einen Musterprozess gegen die Deutsche Bank, die Citibank, die Stadtsparkasse Düsseldorf und Eurocard abtreten. Ziel des Verfahrens ist es, die Haftungssituation der Kunden zu verbessern. Noch in diesem Jahr soll es ein erstes Urteil geben. Die Prozessbeteiligten gehen aber davon aus, dass eine abschließende Bewertung erst der Bundesgerichtshof treffen wird.



Einheitliche Hotline, um EC-Karte sperren zu lassen
Unabhängig davon wie dieses Verfahren ausgehen wird, empfehlen alle Experten größtmögliche Vorsicht bei der Benutzung von Plastikgeld. Weil die Maschen der Betrüger immer ausgeklügelter werden, sollte man stets einen Blick dafür haben, wer hinter einem steht, während man die PIN eingibt.

Auch sollte man Merkwürdigkeiten beim Auszahlen von Bargeld am Automaten umgehend der Bank oder der Polizei melden. Bei Verlust oder Diebstahl sollte die EC-Karte sofort unter der einheitlichen Nummer 01805/021021 gesperrt werden. Dies sollte man selbst tun und nicht der Polizei überlassen, weil die eben auch nicht immer echt ist.

(SZ vom 22.03.2004)

hoellenfuerst
21.03.2004, 21:27
http://www.web-hotels.com/images/amsterdam_cannabist.jpg

Xorron
23.03.2004, 18:21
es gibt garkeine ec-karten mehr :rolleyes:

und viele leute gehen echt katastrophal mit der geheimnummer um.

am besten auf nem zettel neben der karte.

Xorron
23.03.2004, 18:27
naja so eine onlineabfrage kostet 0,10-,30€ ungefähr.
wenn dann läden kunden mit beträgen von 100-500€ nur mit lastschrift zahlen lassen sind sie es selber schuld wenn da mißbrauch getrieben wird.

und der wird nicht nur von dieben betrieben sondern auch von kunden die kein geld haben.

Odo
03.06.2004, 13:06
Die Verbraucherzentrale NRW glaubt nicht, dass das Geldabheben am Automaten mit Kredit- oder EC-Karte sicher ist. In einer Reihe von Musterprozessen verklagt das Institut deshalb vier Banken und ein Kreditkartenunternehmen auf insgesamt 85.000 Euro Schadenersatz.


Karlsruhe - Die Summe sollen Kunden verloren haben, weil mit ihren gestohlenen oder verloren gegangenen Karten unbefugt Geld abgehoben wurde. Die Musterprozesse richten sich gegen die Deutsche Bank, die Postbank, die Citibank, die Stadtsparkasse Düsseldorf und das Kreditkartenunternehmen Eurocard. Die Verbraucherschützer wollen bis vor den Bundesgerichtshof ziehen.

Geklärt werden soll die Frage, ob das System der persönlichen Identifikationsnummern, kurz PINs, tatsächlich so sicher ist, wie die Banken behaupten. Bankkunden haben in den unteren Instanzen bisher meist den Kürzeren gezogen, wenn Fremde mit ihrer Karte am Automaten Geld abhoben, ohne dass diese die jeweilige PIN kannten.

Sachverständige hatten den Banken in diesen Prozessen Recht gegeben, da die vierstellige Geheimzahl weder errechnet noch erraten werden könne. Die Kunden müssten daher ihre PIN fahrlässigerweise zusammen mit der Karte aufbewahrt haben, argumentierten die Banken. Die Verbraucherschützer bezweifeln das. Ihrer Ansicht nach kann man auch mit der Karte allein - also ohne Geheimzahl - an das Geld kommen.

Verhandlungen beginnen im August

Die Verbraucherzentrale will in den anstehenden Prozessen Erklärungen von 74 Bankkunden vorlegen. Sie versichern, dass ihre Konten trotz sorgfältigen Umgangs mit PIN und Karte von Unbefugten am Automaten belastet worden sind. "Es hat sich jetzt herausgestellt, dass die Banken den Sachverständigen in der Vergangenheit niemals direkten Einblick in ihre Systeme gewährt, sondern nur das entsprechende Material zur Verfügung gestellt haben. Es handelt sich hier also um gerichtliche Gutachten per Ferndiagnose", sagte der Finanzjurist der Verbraucherzentrale NRW, Hartmut Strube. In den Prozessen will er diesen Einblick erzwingen. Nur dann hätten die Experten überhaupt die Möglichkeit, die Systemsicherheit seriös zu beurteilen.

Die Stadtsparkasse Düsseldorf wollte sich auf Anfrage wegen des anhängigen Verfahrens nicht äußern. Die Deutsche Bank sieht dem Prozessbeginn gelassen entgegen. Die PIN könne weder errechnet noch erraten werden, sagte ein Sprecher der Bank. "Vielmehr stellt das Geldabheben am Automaten mit PIN und Karte Sicherheit auf einem besonders hohen Niveau dar." Er verwies auf die jährlich rund 100 Millionen Transaktionen, die allein an den Automaten des Instituts ohne Probleme europaweit vorgenommen werden. Wäre das System nicht fälschungssicher, würde viel mehr passieren, so der Sprecher.

Die ersten Verhandlungen vor den Landgerichten in Düsseldorf und Frankfurt gegen die Deutsche Bank und die Sparkasse Düsseldorf sind für August terminiert. Ein höchstrichterliches Urteil zu dem Thema fehlt bislang.

Stefano
14.03.2007, 14:55
Betrüger spionieren EC-Kartenleser an Kassen aus

Betrüger brechen in Läden ein, um die EC-Kartenleser an der Kasse zu manipulieren - und unbemerkt Daten der Kunden zu erbeuten. Mit dieser neuen Masche haben sie im Ruhrgebiet schon Hunderttausende Euro erbeutet. Die Polizei steht vor einem Rätsel.

Nachgemachte EC-Karten mit Daten gefüttert
Begonnen hat alles mit scheinbar harmlosen Einbrüchen. Im Februar waren die Täter in Hamm und in Castrop-Rauxel in zwei Gartencenter eingestiegen. Dort manipulierten sie die Kartenlesegeräte an den Kassen. Wie das genau vor sich ging, ist den Ermittlern noch nicht bekannt. Fest steht nur so viel: Kurze Zeit später besaßen die Täter die Daten und die Geheimnummer zahlreicher Kunden. Mit den Daten fütterten sie nachgemachte EC-Karten, mit denen sie an Geldautomaten systematisch Bares abhoben - vor allem in Paris.

Deutschlandweit operierende Bande
Es könnte sich um eine deutschlandweit operierende Bande handeln, sagte heute die Staatsanwaltschaft Dortmund. Laut Oberstaatsanwalt Heiko Oltmanns könnten die Fälle nur "die Spitze des Eisbergs" sein. Bereits am vergangenen Mittwoch wurde ein tatverdächtiger Rumäne in Paris festgenommen. Man wolle nun die Auslieferung des Mannes nach Deutschland beantragen.

Vorgehensweise noch unbekannt
Die genaue Vorgehensweise der Täter sei bisher noch nicht bekannt, heißt es in Hamm wie in Castrop-Rauxel. "Das ist eine Form des Betrugs, die bei uns im Kreis neu ist", sagte der Sprecher der Kreispolizeibehörde Recklinghausen, Bernhard auf der Springe. Allerdings seien in der Schweiz ähnliche Fälle bekannt. Deshalb sei es auch gut möglich, dass es sich um eine Masche handle, die bundesweit verwandt werde. Im Kreis Castrop Rauxel seien insgesamt 17 Betrugsopfer bekannt, sagte auf der Springe zu Spiegel Online.

Geld in Frankreich und Spanien abgehoben
Auch dem Bundeskriminalamt ist ein ähnlicher Fall bekannt. Bereits im Januar kamen Unbekannte im südbadischen Singen in den Besitz von PIN und Kundendaten. "Die genauen Umstände sind noch unklar", sagte ein BKA-Sprecher Spiegel Online. Vor allem in Spanien und Frankreich wurde mit den Daten daraufhin Geld abgehoben. "Ermittlungen sind im Inland wie im Ausland eingeleitet", sagte der Sprecher. Ob die Fälle in Süddeutschland und im Ruhrgebiet miteinander zu tun haben, könne man aber noch nicht sagen.

Stefano
14.03.2007, 14:58
EC-Karten: Betrugsmasche an der Ladenkasse

Europaweit warnen die Behörden vor einer neuen Betrugstechnik bei Zahlungen mit der EC-Karte. Mit einer neuen Ausspähtechnik von Kartendaten bei Maestro (EC-)-Karten sowie der persönlichen Geheimnummer PIN werden die Informationen an Bandenmitglieder weiter geleitet. Von Kriminellen im Vorfeld manipulierte Zahlungsgeräte an der Kasse, die so genannten Point of Sales (POS-)-Terminals, senden - noch während der Kunde bezahlt - dessen Daten per SMS oder Internet-Leitung an Komplizen irgendwo auf der Welt weiter. Diese kodieren dann damit weiße Plastikkarten. Danach können die Kriminellen zum Geldautomaten und systematisch das Konto abräumen. Das berichtete ARD-Magazin Plusminus. Der geprellte Kunde hat das Nachsehen. Er ist in der Beweispflicht.

Der Kunde ist in der Nachweispflicht
Laut den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Banken und Sparkassen wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Kunde im Umgang mit Maestro- (EC-) und Kreditkarte seine Sorgfaltspflichten wahrzunehmen habe. Das bedeutet, er hat die Nachweispflicht, dass er nicht selbst das Geld abgehoben hat. Deutsche Verbraucherschützer kritisieren das und fordern deshalb eine Änderung zu Gunsten des Verbrauchers.

Italienischer Fall: 600.000 Euro Schaden
Fälle manipulierter Terminals, so der Zentrale Kreditausschuss in Berlin auf Anfrage von ARD Plusminus, sind bereits in Großbritannien, Frankreich und Schweden vorgekommen. Derzeit erschüttert Italien eine ganze Serie dieser neuen Form des Datenklaus. "Wir haben zum Beispiel ein Verfahren, da sind über 150 deutsche Kunden geschädigt, mit einer Summe von über 600.000 Euro. Also man sieht, hier geht es wirklich um Geld, um viel Geld", bestätigt Eduard Liedgens vom Bayerischen Landeskriminalamt.

Eine Alternative?
Ungarische Banken versuchen ihren Kunden durch einen sms-Service Sicherheit zu bieten. Der Kunde bekommt nachdem er Geld abhebt oder mit der EC-Karte zahlt umgehend eine Nachricht von seiner Bank. Damit wird informiert, wo, wann, welcher Betrag abgehoben oder bezahlt wurde. Falls er er die Zahlung oder Auszahlung nicht selbst veranlasst, so hat er sofort die Möglichkeit seine Karte sperren zu lassen.

Banker
14.03.2007, 17:16
Ich sags ja Leute: Nutzt Kreditkarten! Ich zahle in letzter Zeit auch mehr mit meiner MasterCard als mit meiner EC-Karte. Die Vorteile sind ganz eindeutig: Man bezahlt per Unterschrift, ein Missbrauch der Daten ist nahezu unmöglich und wenn die Kreditkarte mal verloren geht oder sie missbraucht wird, haftet man als Karteninhaber nur mit 50 Euro! :tup: