Vollständige Version anzeigen : Fast risikofreie Anlagen
Gordon Gecko
19.09.2002, 18:03
Wie legt ihr den sicheren Teil Eures Depots an? Renten, Rentenfonds?
Was würde ihr empfehlen, wenn Geld für 4 Jahre fest anzulegen ist? Die Bank hat einen Rentenfonds empfohlen: Uni Capital Net
Was haltet ihr davon?
Gruss Gecko
Ich bin zu arm um mir einen sicheren Teil im Depot leisten zu können...
Ich habe nur Cash oder Aktien.
@ Gordon,
ich würde Dir einen Rentenfonds empfehlen, und zwar den „DWS Internationale Renten“ mit de WKN 976979. Den gibt´s schon seit 1995 mit gutem Erfolg (etwas über 90% seit 1995) und er hat ein gutes Rating (A) bei FERI Trust ( www.feritrust.de ) und ist außerdem ohne Aufschlag.
Wenn ich selbst Anleihen mit guten Zinsen aussuche, erwische ich immer Luschen, z.B. Argentinien (z.Zt. nur noch 17% wert) oder Brasilien (z.Zt. nur noch ca. 60% wert). Deshalb meine Empfehlung: Wenn Renten, dann Fonds. Und den o.g. Rentenfonds halte ich nach vielen Vergleichen für optimal.
Hi Gordon!
Es kommt darauf an, wie groß Dein sicherer Teil des Depots letztendlich ist. Macht es von der Kapitaldecke her Sinn, würde ich darüber nachdenken zwischen einem globalen Rentenfonds (zB den INKA von Trinkaus) und einem Immo-Fonds (zB von der SEB)zu splitten.
Gruss
Swingie
Steven Broker
20.09.2002, 08:11
Also...ich stimmt Deinem Anlageberater zu!
Es handelt sich beim UniKapital-net um einen Rentenfond ohne Ausgabeaufschlag! Deshalb könntst du im Falle, das die Zinsen auf einmal schnell steigen, jederzeit ohne Gebührenverlust raus!
Auch interessant wär der UniEurokapital-net...der legt halt nur in europäische Wertpapiere an! Aber das würd ich nur tun, wenn du von einem steigenden Dollar ausgehst, denn dann hat der UniKapital-net ein Währungsrisiko, und der Eurokapital-net keins! ;)
Ps. Festanlagen ohne Ausstiegsmöglichkeit würd ich zur Zeit nicht auf 4 Jahre festmachen
Ps2. Du suchst eine Risikoarme Anlagemöglichkeit....also Risiko ist auch bei Rentenfonds gegeben, aber hier könntest du kurzfristig reagieren! ;)
Ertragsstabilisierung mit Offenen Immobilienfonds
Offene Immobilienfonds zeichnen sich vor allem durch kontinuierliche Wertzuwächse bei geringem Risiko aus. Sie sollten daher bei den Anlageentscheidungen als eigene Asset-Klasse gesehen werden. Insbesondere in den Portfolios sicherheitsorientierter Anleger dürften sie ihren angemessenen Platz behalten.
Private Haushalte in Deutschland verfügen über ein Bruttovermögen von insgesamt rund 9,1 Billionen •. Davon halten sie mit circa 3,7 Billionen • lediglich 40 % als Geldvermögen. Etwa die Hälfte entfällt auf Immobilien, wobei es sich in den meisten Fällen um das selbst genutzte Wohneigentum handelt. Hinzu kommt das Gebrauchsvermögen, bei dem es sich um langlebige Verbrauchsgüter wie z.B. Möbel und Kühlschränke handelt.
Trotz der bereits starken Konzentration auf Immobilien haben die privaten Haushalte allein in den ersten sieben Monaten dieses Jahres Anteile an Offenen Immobilienfonds in Höhe von knapp 11 Mrd. • erworben. Dies übertrifft deutlich das bisher beste Jahresergebnis von 7,5 Mrd. • in 1999.
Stetige Wertentwicklung Die Rekordnachfrage kann bei genauerer Betrachtung der Chancen und Risiken der verschiedenen Asset-Klassen nicht überraschen. Die Aktienkurse sanken Anfang August 2002 zeitweise auf 5-Jahres-Tiefs. Die Renditen am Rentenmarkt befinden sich zur Zeit auf einem niedrigen Niveau, so dass bei Anleihen das Risiko von Kursverlusten trotz der sich wieder abschwächenden Konjunktur zugenommen hat.
Dagegen glänzen Offene Immobilienfonds mit stetigen Wertzuwächsen. Seit Auflegung des ersten Offenen Immobilienfonds im Februar 1959 konnte bisher jede Gesellschaft jedes Jahr positive Anlageergebnisse erwirtschaften. Mehr Sicherheit bezahlt der Anleger in der Regel mit dem Verzicht auf hohe Renditeergebnisse. So liegt die durchschnittliche Rendite dieser Asset-Klasse, gemessen am S&P-Index Offene Immobilienfonds Europa, für den Zeitraum von 1970 bis heute mit 5,8 % deutlich unter der entsprechenden Performance bei Renten mit 8,3 % (REXP) und Aktien mir 10,3 % (DAX 30).
Dafür schwankte die Jahresrendite Offener Immobilienfonds in diesem Zeitraum mit der geringen Spannbreite von 2,7 % und 11,3 % sehr wenig. Wesentlich größer fallen dagegen die Schwankungen der Jahresrenditen bei Renten zwischen -5,2 % bis +22,1 % und vor allem bei Aktien zwischen -40,3 % und +75,5 % aus.
Möglicherweise werden die Performanceschwankungen Offener Immobilienfonds in den kommenden Jahren zunehmen, weil die Gesellschaften jetzt ihre Immobilieninvestitionen breiter streuen können. Mit dem am 1. Juli 2002 in Kraft getretenen 4. Finanzmarktförderungsgesetz wurde die Grenze, höchstens 20 % außerhalb der Eurozone investieren zu können, beseitigt.
Jetzt muss nur noch die Vorgabe von maximal 30 % ungesichertem Währungsrisiko berücksichtigt werden. Um die hohe Stabilität möglichst weitgehend zu erhalten, werden die attraktiven Investitionsstandorte in Europa aber zunächst die Kernmärkte der meisten Offenen Immobilienfonds bleiben, da diese unverändert ein attraktives Chance-Risiko-Profil bieten.
Nur begrenzte Abhängigkeit vom Immobilienmarkt Die stetigen Ertragszuwächse Offener Immobilienfonds stehen in Widerspruch zur Baukonjunktur, die erheblichen Schwankungen unterliegt, und zur schweren Strukturanpassungskrise, in der sich die deutsche Bauwirtschaft seit Mitte der 90er Jahre befindet. Diese Diskrepanz läßt sich mit den Eigenschaften Offener Immobilienfonds erklären. Die in den Fonds enthaltenen überwiegend gewerblich genutzten Gebäude werden in der Regel langfristig vermietet. Dabei sind die Mieten meist indexiert und folgen deshalb der allgemeinen Preisentwicklung.
Die Bewertung der Grundstücke erfolgt gemäß des Ertragswertverfahrens anhand der nachhaltig erzielbaren Mieterträge, wobei kurzfristige Mietpreisschwankungen eher vernachlässigt werden. Zudem achten die Gesellschaften auf eine hohe Flexibilität und Wiederveräußerbarkeit der Objekte. Schließlich betreiben sie durch die Auswahl der Liegenschaften aus verschiedenen Nutzungsarten (Büro, Einzelhandel) und Regionen eine Chance-Risiko-Diversifikation.
Potenzial für Diversifikation Anhand welcher Kriterien lässt sich vor diesem Hintergrund eine Empfehlung für den Anteil dieser Asset-Klasse in einem gut strukturierten Portfolio treffen? Die fundamentalen Einflussfaktoren können generell zwei Gruppen zugeordnet werden. Einerseits handelt es sich um gesamtwirtschaftliche Indikatoren wie Konjunkturerwartungen, Einzelhandelsumsätze, Beschäftigung, Inflation und Zinsentwicklung. Andererseits spielen immobilienmarktspezifische Faktoren wie Bestand an Büroflächen, Leerstände, Büromieten eine wichtige Rolle. Dabei kommt den lokalen Märkten für die Wertentwicklung einer Immobilie eine hohe Bedeutung zu.
Bei diesen Indikatoren kann es sich nach den aktuellen Forschungsergebnissen nur um erste Ansatzpunkte handeln. Daher hängt eine Entscheidung für eine Über- oder Untergewichtung Offener Immobilienfonds gegenüber einer Benchmark, an der der Erfolg eines Portfolios gemessen wird, wesentlich von der aktuellen Einschätzung der anderen Asset-Klassen ab. Offene Immobilienfonds stellen damit quasi eine Restgröße dar, die in unsicheren Börsenzeiten als ein „Ruhekissen“ dienen können.
Trotz der noch offenen Fragen bei der Analyse und des großen Anteils des eigenen Häuschens am Gesamtvermögen der privaten Haushalte sollten die Anteile an Offenen Immobilenfonds daher zukünftig bei der Allokation eines Portfolios als eigenständige Asset-Klasse – neben Aktien, Renten und Liquidität – gesehen werden. Dies gilt um so mehr, als sie einen wesentlichen Beitrag zur Diversifikation in einem gut strukturierten Portfolio leisten und damit auch einen wichtigen Bestandteil der Altersvorsorge darstellen können.
Für risikoscheue und langfristig orientierte Anleger besonders geeignet Dies gilt vor allem für Anleger, die an einer hohen Sicherheit ihrer Anlagen interessiert sind. Sie sollten daher – entsprechend dem Chance-Risiko-Profil eines Anlegers – als stabilisierendes Element in einem ausgewogen strukturierten Depot enthalten sein.
Anleger, die Offene Immobilienfonds als vorübergehende „Parkstation“ für eine kurzfristige Geldanlage nutzen wollen, sollten beachten, dass Offene Immobilienfonds ihre Qualitäten aufgrund der besonderen Merkmale der Immobilie nur bei einer mittel- bis längerfristigen Anlagedauer ausspielen können.
Hierbei spielt auch der üblicherweise erhobene Ausgabeaufschlag von 5 bis 6 % eine wichtige Rolle. Dafür fallen die Managementkosten mit jährlichen Verwaltungsgebühren von 0,25 bis 0,7 % im Vergleich zu anderen Fondsgattungen relativ gering aus.
Für den privaten Anleger kommt noch ein Merkmal hinzu.
Ein wesentlicher Teil der jährlichen Rendite ist steuerfrei. Dieser Aspekt dürfte mit dem erwartet höheren Anteil von Auslandsimmobilien in den Portfolios der Offenen Immobilenfonds in den nächsten Jahren sogar noch an Bedeutung gewinnen.
Dr. Klaus Schrüfer ist Chief Asset Strategist (Portfolio Management Privatkunden) bei der SEB AG, Frankfurt.
Literatur: Immobilienfonds, von Werner Klumpe u. Ulrich A. Nastold, 25.50, ISBN 3870810459.
Steven Broker
20.09.2002, 12:10
Auch offene Immo-Fonds sind interessant!
Das Risiko ist aber auch umso schneller die Zinsen steigen könnten!
Wenn du das Geld wirklich auf 4 Jahre siehst, ist sowas vorzuziehen, denn beachte auch den Ausgabeaufschlag der bei Immo-Fonds fällig wird! ;)
Gordon Gecko
20.09.2002, 12:17
Danke Leute,
@Steven: inwiefern bestehen beim Rentenfonds denn Risiken?
Klar, über die Kurse, aber ich denke die müssten doch derart gemanaged sein, dass zumindest immer positive Renditen entstehen. ICh will ja keinen Junk Bond Fonds.
Kann man irgendwo eine Ertragshistorie dazu finden, oder zumindest, welche Länder, welche Ratings wie stark vertreten sind?
@swingie:
Hast du gute Erfahrungen mit offenen Immobilienfonds gemacht? Die sind doch vorallen Dingen auch aus steuerlichen Aspekten interessant, oder?
Gruss Gecko
Steven Broker
20.09.2002, 12:31
@Gordon:
Immo-Fonds eigentlich aus steuerlichen Gründen nur interessant, wenn dein Freistellungsauftrag nicht mehr ausreicht! :rolleyes:
Einen Überblick (Daten, Verkaufsprospekt...) über den UniKapital-net bekommst du hier!!! (http://www.union-investment.de/fondstools/fondsportal.php?wkn=975017) (click vor allem auf Details!) (ps. Ich seh grad das die den US-Dollar-Anteil ganz schön zurückgefahren haben!!!)
Klar sind die Risiken begrenzt, aber theoretisch ist es möglich das auch negative Renditen am Jahresende rauskommen! Da kommt es dann auf die durchschnittliche Restlaufzeit der Papiere an usw...
Ps. Das gleiche Kursproblem der Rentenfonds haben übrigens auch zum grossen Teil die offenen Immo-Fonds! Warum? Nun, die Fonds sammeln das Geld der Anleger, und investieren ja nicht jeden Euro direkt weiter in Immos, sondern investieren immer mal wieder in teilweisen grossen Zeitabständen in Objekte! Die Zeit bis zum nächsten Objekt, und die Sicherheitsreserven wegen Kapitalabflüssen führen dazu, das viel Geld bei den offenen Immo-Fonds in Rentenpapieren geparkt wird!!! Das ist ein direkter Zusammenhang! ;)
@ Gordon,
das Länder-Rating von Standard & Poors findest Du bei
http://www.standardandpoors.com/RatingsActions/RatingsLists/Sovereigns/SovereignsRatingsList.html
Aber wie gesagt, ich habe mit den Selbst-Aussuchen schon 2 mal danebengegriffen. Bei Argentinien droht sogar Totalverlust. Das war vor einigen Jahren als ich die Anleihen kaufte, noch nicht abzusehen. Ich würde deshalb nicht mehr viel auf eine Karte (Land) setzen und habe deshalb den o.g. Internationale-Renten-Fond ausgesucht.
Wenn Du Dich ausführlicher über Fonds informieren willst, empfehle ich den WISO FondsManager (Buch und Software und historische und aktuelle Daten) von www.buhl.de und beachte das Fonds-Rating von www.feritrust.de
In letzter Zeit habe ich mit Fonds gar keine Erfahrungen mehr. Ich hatte glücklicherweise beschlossen, mein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Andernfalls sässe ich jetzt wahrscheinlich nicht hier, sondern mit der Obdachlosenzeitung vor dem DWS Hauptquartier und würde Mr. Kaldemorgen fragen, ob er mir eine abkauft :rolleyes:
Nichtsdestotrotz behalte ich Renten- und Immofonds mit einem Auge im Blick. Gerade unter Gesichtspunkten der Kapital- bzw. Altersabsicherung werde ich mir in diesem Bereich wieder einen Stake sichern.
Gruss
Swingie
Gordon Gecko
20.09.2002, 15:41
in der aktuellen Wirtschaftswoche wird eine 6,125 prozentige Anleihe der Ford Motor Credit epfohlen. Endfällig September 2005, Kurs ca 100.
Das ist doch nicht schlecht.
Gruss Gecko
Steven Broker
20.09.2002, 19:47
Da der Kurs bei ca. 100 liegt, und die Verzinsung auf 3 Jahre über 6 % liegt, schätz ich mal das das Rating nicht so gut ist!?!
Warum willst Du das Risiko auf ein einziges Pferd setzen und auch noch den risikoärmeren Teil Deines Kapitals einer Überwachungsnotwendigkeit unterwerfen?
Die diskutierte Idee mit dem/den Fonds war doch eigentlich gut!
Hier ist die Rede von fast Risikofreien Anlagen - zumindest in der Threadüberschrift. Daher verbietet es sich schon fast von alleine, sich auf eine Unternehmensanleihe zu konzentrieren, da man dort abhängig von der Bonität eines einzelnen Schuldners ist :rolleyes:
Will man sich dennoch in diesem Segment tummeln, so gibt es hochrentable Anleihen aus Argentinien, Brasilien und wie sie alle heissen. Das Problem an der Sache ist: man weiss nicht, ob und wenn überhaupt - wieviel vom eingesetzten Kapital man wiedersieht... Doch auch in Deutschland kann man sich einem hohen Risiko aussetzen, wie die WKN 362213 (Gontard & Metallbank), 635232 (ProSiebenSat1) oder auch 241796 (Dt. Nickel - ca. 12% Vorsteuerrendite!!!) zeigen.
Einen Rentenfond mit recht hoher Rendite (ca. 17% im letzten Jahr...) haben wir mit der WKN 940540. Doch auch hier ist Vorsicht angebracht, denn der Fond besteht erst seit gut einem Jahr...
Ausserdem ist auch er nicht risikofrei:
Das Fondsmanagement investiert in Renten der Länder Zentral- und Osteuropas sowie ausgewählter Mittelmeer-Anrainerstaaten. Im Mittelpunkt stehen dabei die zehn Beitrittskandidaten zur Europäischen Union sowie Russland. Staatsanleihen und Anleihen von Unternehmen, Behörden und staatlichen Organisationen bilden den Schwerpunkt. Der Fonds kann sowohl in lokale Währungsbonds als auch auf Euro oder US-Dollar lautende Rentenpapiere der Konvergenzländer investieren. Risiken von Währungsschwankungen werden zu mindestens 75% abgesichert.
Steven Broker
21.09.2002, 08:56
Da hätt ich auch noch was:
Einen Rentenfond, der in Renten von Beitrittskandidaten der EU investiert! Oft müssen die Zinsen in diesen Ländern in den nächsten Jahren noch von einem hohen Zinsniveau runter kommen, um die Kriterien der EU zu erfüllen! Das Währungsproblem ist aber nicht ausser Acht zu lassen!
989805 UniEuroAspirant
Fondsstruktur
Aktien 00,00 %
Renten 94,60 %
Kasse 4,40 %
Futures 1,00 %
durchschnittl. Ertrag
durchschnittl. Ertrag 7,20 %
durchschnittl. Laufzeit
durchschnittl. Laufzeit 6 Jahre / 3 Monate
Renten nach Fälligkeit
Ungarn 17,99 %
Polen 15,41 %
Großbritannien u. Nord-Irland 4,20 %
Frankreich 3,94 %
Schweden, Königreich 3,65 %
Slowakei 2,75 %
Bundesrepublik Deutschland 2,71 %
Europaeische Investitionsbank 2,41 %
Nykredit 2,18 %
Deutsche Pfandbrief- u. Hypothekenbk. 1,98 %
Renten nach Währungen
EUR-Anlagen 22,30 %
HUF-Anlagen 19,10 %
PLN-Anlagen 18,50 %
GBP-Anlagen 10,80 %
CZK-Anlagen 8,00 %
SKK-Anlagen 7,30 %
SEK-Anlagen 4,20 %
DKK-Anlagen 4,00 %
NOK-Anlagen 0,40 %
durchschnittl. Ertrag 7,20 %
durchschnittl. Laufzeit 6 Jahre / 3 Monate
Wertentwicklung
Stand 31.08.2002
laufendes Jahr 2,55
12 Monate 11,16
3 Jahre 36,07
Der Fond tritt dieses Jahr noch etwas auf der Stelle...aber seit ein paar Wochen legt er wieder zu! ;)
Gordon Shamway
21.09.2002, 16:58
Bei der Commerzbank gibts ein so genanntes "Balance-Zertifikat", das zu 70 % aus einem Renten-Index, zu 20 % aus dem DAX-Index und zu 10 % aus dem Nemax50-Index besteht. Wegen letzterem würde ich noch estwas abwarten, aber wenn der Nemax im Oktober sein Ziel von 300 Punkten erreicht hat, wäre es vielleicht eine Versuchung wert. WKN 647964.
Mehr als 5-10% p.A. würde ich aber nicht erwarten wollen. :o
jetzgehtslos
21.09.2002, 17:08
Hi,
also ich habe neben einem Immofond nur noch Bankprodukte wie ein Wachstumszertifikat oder aktuell hauptsächlich Tagesgeldkonto.
Rentenfonds sind mir zu unsicher und außerdem habe ich nicht genug Zeit mich damit zu beschäftigen um es spekulativer zu betreiben.
Ciao
jgl
Steven Broker
21.09.2002, 17:35
noch Bankprodukte wie ein Wachstumszertifikat
Prinzipiell ne feine Sache, aber wenn du heute eins Anglegen willst...naja...die Zinsen sind auch bei solchen Produkten in den Keller gegangen!
Trotzdem...stimmt schon, man sollte nicht alles bei einer Gesellschaft, oder einer Anlageart haben!!!
Bankprodukte sollte man nie völlig aussen vor lassen. Häufig sind sie zwar von den Zinskonditionen her etwas schlechter, aber sie werden auch seltener (ist zuindest meine persönliche Erfahrung) durch Nebenkosten geschmälert. Bei Fonds bezahlt man i.d.R. auch noch Gebühren für das Depot, eine Depotbankgebühr, Managementvergütung oder (bei Nicht-Tradingfonds) einen Ausgabeaufschlag, welche bei relativ kleinen Anlagebeträgen deutlich die Rendite schmälern können.
Steven Broker
21.09.2002, 17:45
Und wenn man an einem Bundesschatzbrief intressiert ist, dann sollte man sich mal nach einem Wachstumszertifikat erkundigen, denn zwar sind die nominalen Zinsen in den Jahren oft ganz leicht höher, allerding haben die meisten Wachstumszertifikats-Produkte den Zinseszinseffekt...und schon liegt die Rendite über der des Bundesschatzbriefes! ;)