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Vollständige Version anzeigen : Biotech allgemein


hoellenfuerst
01.10.2002, 09:43
da man nirgendwo allgemeine infos reinstellen kann. eroeffne ich einfach mal son thread :cool:


ein interessanter link (http://www.utoronto.ca/jcb/_genomics/top10biotechnologies.html)

Auge
01.10.2002, 19:23
Morgan Stanley stuft 8 BioTechs ein Alle Nachrichten

01.10. / 15:32


Mit Gleichgewichten werden erstmalig bewertet:

- Exelixis

- Tularik

- Lexicon Genetics

Mit Untergewichten werden erstmalig eingestuft:

- Incyte Genomics

- CuraGen

- Celera Genomics

Mit Übergewichten werden erstmalig bewertet:

- Myriad Genetics, Kursziel $34

- Human Genome, Kursziel $22

© BörseGo

Odo
08.10.2002, 22:30
Ilex Oncology hat die weltweit gültigen Rechte für Campath, einem Antikörperprodukt zur Behandlung von bestimmten Formen der Leukämie, von BTG International abgekauft. Finanzielle Details wurden geheim gehalten. Campath wird für die Behandlung der sogenannten, auf englisch bezeichneten Form der "B-cell chronic lymphocytic " Leukämie verwendet.

hoellenfuerst
17.11.2002, 21:32
Aus der FTD vom 18.11.2002
www.ftd.de/us-pharma

Von Peter Kuchenbuch, Hamburg Pfizer, Merck & Co. und Schering-Plough geraten wegen Korruptionsfällen verstärkt ins Visier der US-Justiz. Die Börse reagiert empfindlich.
Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb (BMS) wird seine Bilanz für das dritte Geschäftsquartal nicht fristgerecht bei der US-Börsenaufsicht SEC abliefern. Das Unternehmen gab am Freitag bekannt, dass es die dezidierte Aufschlüsselung seiner Geschäftsvorgänge erst mit dreimonatiger Verspätung im Februar 2003 präsentieren werde. Der Konzern muss, wie kürzlich bekannt wurde, seine Bücher der Geschäftsjahre 2000 und 2001 und des ersten Halbjahres 2002 berichtigen. Denn im April musste BMS einräumen, mit einer groß angelegten Rabattaktion 2001 die Nachfrage des Pharmagroßhandels nach dem Diabetesmittel Glucophage von BMS künstlich angeheizt und anschließend falsch verbucht zu haben.

Die US-Pharmaindustrie insgesamt steht im Verdacht, ihre Marketingmethoden über die Grenzen des Erlaubten hinweg auszureizen. So reagierte die Börse vergangene Woche sehr empfindlich auf die Anhäufung von Meldungen über staatsanwaltschaftliche Ermittlungen wegen unlauteren Wettbewerbs und bundesweite Untersuchungen wegen Betrugsverdachts und Bestechung. Kursverluste zwischen drei und sechs Prozent verbuchten die Branchengrößen Pfizer, Merck & Co., Schering-Plough und Bristol-Myers Squibb am vergangenen Mittwoch, denn ihre Namen wurden im Zusammenhang mit Korruptionsermittlungen genannt.

Preisabsprachen mit Versicherern und Ärzten

Auslöser für die negativen Kursreaktionen war der Abschluss eines Verfahrens des amerikanischen Justizministeriums gegen den US-Konzern Merck und dessen Einflussnahme auf Ärzte und Manager des staatlichen Gesundheitsprogramms Medicare. Schon tags zuvor musste der amerikanische Konkurrent Schering-Plough eingestehen, dass die Staatsanwaltschaft in Boston Untersuchungen über verbotene Preisabsprachen mit Versicherern und Ärzten ausweiten wird. Und auch der weltgrößte Pharmakonzern Pfizer ist im Visier der Justiz. Im Bundesstaat Louisiana soll die Pfizer-Tochter Parke-Davis mit dem Pharmagroßhändler Ochsner 1999 Rabatte ausgehandelt haben, die Ochsner nicht an seinen Auftraggeber, das bundesstaatliche Medicaid-Programm, weitergegeben habe. Pfizer erklärte sich vor gut drei Wochen bereit, die Schuld anzuerkennen, und zahlte eine vergleichsweise geringe Strafe von 49 Mio. $.

Aber in einem noch größeren Verfahren sind derzeit 48 Bundesstaatsanwälte mit Ermittlungen gegen Parke-Davis beschäftigt. Sie gehen der Frage nach, ob das Unternehmen in den Jahren 1994 bis 1997 Einfluss auf staatlich anerkannte Weiterbildungseinrichtungen genommen hat, um Ärzte und Klinikpersonal in seinem Sinne zu beeinflussen. Ausdruck dieser Manipulation ist der Umstand, dass das Epilepsiepräparat Neurontin 80 Prozent der Umsätze in Höhe von 2 Mrd. $ in Einsatzgebieten macht, für die es gar keine Zulassung gibt. Das Präparat wird nicht nur gegen Epilepsie, sondern fälschlicherweise auch gegen Angstzustände, Phobien und Migräne verschrieben.

Schutz für aussagewillige Insider

Solche Manipulationen werden in den USA größtenteils von Insidern aufgedeckt, den so genannten Whistleblowers. Die US-Justiz hat für die Aussagewilligen einen besonderen Schutz gegenüber den Schadenersatzforderungen der Pharmakonzerne vorgesehen. Ein solcher Whistleblower- Prozess endete im Oktober 2001 mit einer Strafe in Höhe von 875 Mio. $ für den Pharmakonzern Tap Pharmaceuticals, ein Joint Venture der japanischen Takeda und des amerikanischen Konzerns Abbott Laboratories. Konzerne und Fachärzte hatten sich unter der Hand darauf verständigt, für Gratispackungen bestimmter Produkte staatliche Rückvergütungen einzuwerben. Die Verschreibungspraxis der Ärzte ging dabei zu Lasten der Budgets staatlicher Programme und der Wettbewerber.

Abbott droht jetzt neuer Ärger. Anfang Oktober machte ein Richter im Bundesstaat Ohio für eine Sammelklage von über 1000 Klägern den Weg frei. Dem Konzern wird vorgeworfen, für die falsche Anwendung des Schmerzmittels Oxycontin mit verantwortlich zu sein. Obwohl das Präparat nur für Krebspatienten im Endstadium zugelassen und konzipiert ist, hätten sogar Zahnärzte das Präparat ohne Bedenken ihren Patienten verschrieben.

Die US-Justiz hat auf den Druck der Politik reagiert und nimmt in Zeiten klammer Gesundheitskassen die Konzerne stärker unter die Lupe. "Ich glaube, Investoren sind besorgt, dass es mit dieser Art von Untersuchungen weitergehen wird," sagt Analyst Robert Hazlett von Sun Trust.
? 2002 Financial Times Deutschland

Odo
18.11.2002, 13:19
Gran Ando, Chef der Forschungs- und Entwicklungs-Abteilung des US-Medikamentenherstellers Pharmacia, ist auf der Favoritenliste für einen neuen Vorstandschef von Celltech ganz oben auf der Liste.

Dies berichtet die Financial Times in der neuesten Ausgabe. Celltech befindet sich seit Juni auf der Suche nach einem neuen Vorstandchef, als Peter Fellner zurücktrat um Vorstand im Unternehmen zu werden.

Weitere Kandidaten sind Peter Ringrose, Bristol-Myers Squib´s Wissenschaftsvorstand, Rolf Stahel, ein ehemaliger Mitarbeiter von Shire Pharmaceuticals und Peter Allen, der jetzige Finanzvorstand von Celltech.

the mind
21.11.2002, 01:31
....beim stöbern findet man immer wieder interessante texte, das datum ist nicht so wichtig, die basics stimmen noch....eine kleine biotech-education! :)


By Zeke Ashton April 5, 2000

The biotechnology sector has emerged as one of the hottest of the past year. More and more investors are pouring their money into this sector, hoping that companies will translate flashy new technologies into revenue-producing drugs. While biotechnology has come of age, and the number of profitable companies with products on the market has continued to swell, the vast majority of companies are still pinning their hopes on the positive outcomes and subsequent FDA approval of the drugs being tested in clinical trials. This article is for those investors who are interested in learning a little more about the FDA and the clinical trial process.

The FDA, short for Food and Drug Administration, is the government agency responsible for ensuring the health and safety of consumers in the areas of drugs, biologics, food, cosmetic products, and medical devices. It is the agency's mission to ensure that these products are safe, effective, and are produced under sanitary conditions. In addition, all product packaging and labeling should be truthful, informative, and not deceptive in any way.

The FDA: A Short History

The FDA's roots date back to 1862, when Abraham Lincoln appointed chemist Charles M. Wetherill to serve in the newly created Department of Agriculture. Wetherill's appointment marked the beginning of the Bureau of Chemistry, later the Food and Drug Administration. In 1902, the Biologics Control Act was introduced, which authorized the Public Health Service to regulate and license biological drug laboratories in the production of antitoxins used in vaccines. The catalyst for this act was the death of 10 children after they received a vaccine shot. It was later discovered that the horse used in the production of the antitoxin was infected with tetanus.

In 1911, in response to the widespread sales of "snake venom" and other wonder cures, the Sherly Amendment was passed. This amendment made it a crime to make false claims in drug labeling.

In 1928, the government formed a separate law enforcement agency, originally called the Food, Drug, and Insecticide Administration. In 1930, the name was changed to the Food and Drug Administration.

The foundation of the modern clinical trial process was enacted in 1938 with the Federal Food, Drug, and Cosmetic Act. This was also the first attempt to regulate cosmetics and medical devices. This act required that drugs be proven safe prior to marketing. The manufacturers of drugs now had to provide scientific proof of safety by submitting an Investigational New Drug (IND) filing prior to human trials, and a New Drug Application (NDA) before marketing new drug products.

In 1962, the FDA was thrust into public view as a result of the discovery that the use of Thalidomide, a sleeping pill, resulted in thousands of birth defects in western Europe. Because of the FDA's role in keeping the drug off the market in the U.S., the agency received a lot of positive press. Twenty years later, the much publicized deaths of seven people from Tylenol laced with cyanide prompted the passage of tamper-resistant packaging regulations by the FDA in 1982.

In 1983, the Orphan Drug Act provided incentives for drug companies to develop drugs for rare diseases.

Finally, in 1992, the Prescription Drug User Fee Act was passed, which required drug and biologic manufacturers to pay application and other fees to the agency. This revenue is used to hire more FDA reviewers, and has resulted in increased efficiency in the drug approval process.

The Clinical Trial Process
The drug approval process starts in the laboratory. After discovering a promising compound, studies using the compound in cell cultures, isolated tissues, and laboratory animals are conducted. This gives researchers a pretty good idea of what to expect in human trials. On average, only one compound in a thousand will actually make it to human testing. Assuming the data is promising, the company makes the decision whether to begin the long and costly process of getting the compound to market. Since most drug companies have multiple candidates, the company must take into account the size of the potential patient population, whether the market for that particular drug is already well-served, and the company's financial situation, all of which will factor in to the decision to begin clinical trials. Because most companies file for and receive patents for the commercial use of the compound that they are developing during pre-clinical trials, the patent clock usually starts ticking at this point. Patents generally last between 17 years for those dated before June 7, 1995, and 20 years for patents granted after that date. The pre-clinical trials for most drugs average about five years. Also, the patent protection for the drug, generally lasting 17 years, begins to tick once the compound begins pre-clinical trials. The pre-clinical trials for most drugs average about five years.

Assuming the company decides to pursue human studies, it must first submit an Investigational New Drug application to the FDA for approval. The IND becomes effective 30 days after receipt by the FDA (assuming the FDA does not require further information), and must be filed annually thereafter until the completion of clinical testing. The IND must provide pre-clinical data of sufficient quality to justify the testing of the drug in humans. About 85% of all IND applications move on to begin clinical trials. Assuming the company receives FDA go-ahead, the company will move the drug on to Phase 1 testing in human subjects. At this point, the compound has a one in five chance of eventually reaching the market, and will normally take another five to nine years to reach that destination.

Phase 1
Phase 1 trials concentrate on developing the drug's safety profile. The human subjects in the study are normally healthy volunteers, though sometimes patients who have terminal illnesses and have no other therapeutic alternative will take part in Phase 1 studies as well. The sample is normally not more than 100 patients in Phase 1. The basic goal of Phase 1 is to determine how the drug is absorbed, distributed in the body, metabolized, and excreted. The duration of the drug's effects are also measured. Phase 1 testing ranges from one to three years, on average.

Assuming the data from Phase 1 are positive and the safety of the compound is established, the drug moves on to Phase 2 testing. If the company moves on to begin Phase 2 trials, the drug's chance of eventually making it to market improves to just under 30%.

Phase 2
Phase 2 trials consist of small, well-controlled experiments to continue to evaluate the drug's safety and assess side effects. The drugs are given to volunteers (usually between 100 and 300 patients) who actually suffer from the disease or condition being targeted by the drug. This phase is where the optimal dosage of the drug is established. Also, statistical end points are established for the drug that represent the targeted favorable outcome of the study. The current standard of care for the medical condition can be used as a benchmark in setting the end point. Phase 2 trials last an average of two years.

A drug that moves on to begin Phase 3 testing has about a 60% chance of actually being approved by the FDA.

Phase 3
Phase 3 testing is intended to verify the effectiveness of the drug against the condition that it targets, based on the statistical end points established in Phase 2. The study also continues to build the safety profile of the drug and record possible side effects and adverse reactions resulting from long-term use. Phase 3 studies are tightly controlled, double-blind studies with a sample size of at least 1000 patients. If the drug proves to be effective in this stage, the trial is deemed successful (pivotal). Normally two pivotal trials are required to ensure the validity of the studies, although if the results are extremely strong, one may suffice. Phase 3 testing averages between three and four years.

Assuming the drug reaches the desirable end point in Phase 3 trials, the company will then file a New Drug Application, which can contain 100,000 pages of data supporting the efficacy and safety of the drug. At this point, the drug has better than a 70% chance of being approved by the FDA.

Approval of the NDA can take anywhere from two months to an extreme of several years (in the case that the FDA requests additional information), with an average wait of between 18 and 24 months. Upon approval, the company may begin to market and distribute the drug.

Phase 4
Once the drug is on the market, the company must continue to perform observational studies in an ongoing evaluation of the drug's safety during routine use. The company also attempts to monitor any usage of the drug for conditions other than the approved medical indication. If the drug is being successfully used for off-label indications, the company will often initiate further clinical trials for those indications in order to widen the potential market for the drug. The company cannot advertise or endorse off-market use of the drug, however.

For the Investor
The clinical trial process is costly as well as time-consuming. Estimates as to the cost of pushing a drug through clinical trials range from between $350 million and $500 million. Investors interested in early stage companies should factor in the costs, risk, and extended time to market required for FDA approval.

hoellenfuerst
21.11.2002, 21:15
Das Sterben der Biotechs

von Jan Dams

Rund 120 Beschäftigte bei Morphosys, Labors und Büros ? das alles summiert sich mittlerweile zu Ausgaben von über neun Mio. Euro im Quartal. Viel zu viel für ein Unternehmen, das bislang nur rund 16 Mio. Euro an Einnahmen im Jahr hat. Nur eine Kapitalerhöhung des Berliner Pharmakonzerns Schering hält Morphosys am Leben. Zuletzt hatte die Firma noch 24 Mio. Euro in der Kasse. Doch auch die reichen nur bis Mitte nächsten Jahres, wenn die Firma wie bisher weiter ihr Geld ausgibt.

So wie Morphosys geht es mittlerweile vielen Firmen in
Martinsried, dem deutschen Biotech-Valley. Ohne einen Blick in seine Akten könnte Horst Domdey, der als Chef der halbstaatlichen Bio-M AG bis Ende 2001 Fördermittel verteilte, etliche Kandidaten nennen, denen die Pleite droht. ?An der Börse gibt es für die Firmen kein Geld mehr?, sagt Domdey, dessen Bio-M AG Unternehmensgründer der Branche berät. ?Spätestens im nächsten Jahr wird es für viele sehr eng.? Beobachter schätzen, dass in den nächsten Jahren die Hälfte der über 360 deutschen Biotech-Firmen stirbt.

Gerade zwei Jahre ist es her, da schien die Branche vor
dem unaufhaltsamen Aufstieg zu stehen. Damals, im Frühjahr 2000, hatte der Amerikaner Craig Venter die erste Karte für das menschliche Erbgut vorgelegt. Nun, dachten die Wissenschaftler, bräuchten sie bei Krankheiten wie Krebs oder Alzheimer nur noch die Gendefekte ausfindig zu machen, um diese Krankheiten zu besiegen.

Es schien der Anfang einer Revolution in der
Pharmaindustrie. War es doch bisher üblich, nach dem Prinzip Zufall zu forschen. Was ein Kreislaufmittel werden sollte, wirkte schon einmal gegen Impotenz und wurde für Pfizer zu einem Verkaufsschlager ? der blauen Potenzpille Viagra. Mit dem Zufallsprinzip sollte endgültig Schluss sein: Im Jahr 2005, so die Prognosen des deutschen Branchenverbandes, würde das Umsatzpotenzial für Biotech-Wirkstoffe bei 38 Mrd. Dollar liegen, doppelt so viel wie heute.

Von diesem Geschäft wollten auch die Deutschen profitieren. In den frühen neunziger Jahren, als kaum jemand Geld mit der Gentechnik verdiente, war die Branche jahrelang mit restriktiven Gesetzen aus dem Land verbannt worden. Die Bayern erkannten als erste die Chancen. Plötzlich gab es genügend Geld für Anschubfinanzierungen vom Staat und blauäugigen Anlegern.

In Martinsried, einem Dorf an der Stadtgrenze zu
München, brach das Goldfieber aus. Bauern wurden reich, weil sie ihre Äcker teuer an die Biotech- Unternehmen verpachten konnten. Danach freuten sich die Bauunternehmer über eine blendende Auftragslage. Über das Innovations- und Gründerzentrum (IZB), in dem Bio-M-Chef Domdey wissenschaftlicher Geschäftsführer ist, pumpten der Freistaat Bayern und die Bundesregierung Millionen an Fördergeldern in Büro- und Laborgebäude für die Start-ups. Wo vor Jahren Getreide wuchs, arbeiten heute 50 Firmen mit mehr als 1500 hochqualifizierten Beschäftigten. Die Zeiten schienen so golden, dass hochbezahlte Investmentbanker aus Frankfurt in das Dorf kamen, um sich als Berater für die Unternehmen anzubieten.

Doch die Revolution lässt auf sich warten. Heute weiß
Domdey, dass manches viel zu schnell ging. ?Was jetzt passiert, war wohl bitter nötig?, sagt der Biochemiker und fährt sich durch den angegrauten Vollbart. ?Viele haben Geld bekommen, obwohl sie noch nicht reif dafür waren.? In so jungen Branchen ist es jedoch normal, dass ein Drittel aller Neugründungen die ersten fünf Jahre nicht übersteht. Das zeigen auch die Studien der Risikokapitalgeber aus den USA.

Die Hürden auf dem Weg zum Erfolg für die jungen
Biotech-Unternehmen sind hoch. Ein Medikament entwickeln, es an den Markt bringen, ein börsennotiertes Unternehmen führen ? dazu braucht es mehr als eine fundierte wissenschaftliche Ausbildung. Wie bei einem Marathonlauf, dessen Teilnehmer nur für die Kurzstrecke trainiert sind, stellen die hiesigen Biotech-Manager plötzlich fest, dass ihnen die Luft weit vor dem Ziel ausgeht. Connex, Elegene oder ID Pharma ? die Liste der Verlierer wird immer länger.

Friedrich von Bohlen ist zumindest noch im Rennen. Seine Heidelberger Firma Lion Bioscience sammelte beim Börsengang vor zwei Jahren mehr als 230 Mio. Euro ein. Doch der Weg zur ?SAP der Biotechnologie? ist für den Nachfahr der Stahlfamilie von Bohlen und Halbach unerwartet holprig. Lion entwickelt Software, mit der Pharmakonzerne Forschungsergebnisse besser auswerten und daher Geld sparen können. Trotzdem hat Bohlen bis heute nur einen lukrativen Großvertrag mit dem Pharmariesen Bayer unterschrieben ? das ist drei Jahre her. Dass sich das schon bald ändern könnte, glauben Branchenbeobachter nicht mehr: ?Geld gibt die Branche derzeit nur für Wirkstoffe aus?, sagt ein Pharmamanager.

Auch Simon Moroney hat die richtige Phase des
Konjunkturzyklus verpasst. Als der hagere und stets reservierte Neuseeländer mit Morphosys an die Börse ging, wollte er als Dienstleister für Pharmaunternehmen Antikörper finden, die zum Beispiel gegen Krebs eingesetzt werden könnten. ?Die Technologie ist Weltspitze?, sagt der Vorstand eines Pharmariesen. ?Seit vergangenem Jahr aber wollte er eigene Antikörper entwickeln, und Morphosys sollte ein Pharmakonzern werden. Dafür gibt es in der jetzigen Wirtschaftsflaute kein Geld.? Branchenbeobachter sehen das ähnlich. ?Wäre Moroney zwei Jahre früher mit diesen Plänen gestartet?, sagt ein Analyst, ?die Finanzierung wäre kein Problem gewesen.?

Stattdessen ist Moroney in eine Falle getappt. Wie viele
andere Jungmanager hatte er vermutlich US-Firmen wie Amgen vor Augen. Der Konzern aus Thousand Oaks war einst nur eine kleine Biotech-Firma. Dann aber entdeckte Amgen das Blutmedikament Epogen. Das war der Durchbruch: Mit einer Marktkapitalisierung von knapp 50 Milliarden Dollar ist Amgen teurer als die deutschen Chemieriesen Bayer und BASF zusammen. ?Das war nur möglich, weil die Amerikaner mehr Geld, die richtigen Partner und eben auch das nötige Glück hatten?, sagt ein deutscher Unternehmensberater.

Aber es funktioniert auch in schwierigen Zeiten, wie die Firma GPC Biotech zeigt. Das Unternehmen liegt nur einen Steinwurf von Morphosys entfernt und doch trennen beide derzeit scheinbar Welten. GPC-Chef Bernd Seizinger hat im Gegensatz zu vielen Kollegen, die aus den Labors der Unis heraus Manager wurden, früher für den Pharmariesen Bristol Myers in den USA gearbeitet. Aus dieser Zeit wusste der 45-Jährige, wie lange die Entwicklung eigener Medikamente dauert. Daher schloss er lieber Dienstleistungsverträge mit den großen Pharmakonzernen ab. Die Strategie ist aufgegangen. ?Für die Zusammenarbeit mit Altana bekommt GPC in den nächsten fünf Jahren 60 Mio. Euro. Weitere 118 Mio. Euro brachte der Börsengang vor gut zwei Jahren. Das reicht inzwischen auch für die Suche nach eigenen Medikamenten. Gerade hat Seizinger einen weit entwickelten Wirkstoff gegen Prostatakrebs bei der Konkurrenz eingekauft.

Die Martinsrieder Nachbarn können da nur neidisch
zuschauen. ?Der sitzt auf einem dicken Polster?, heißt es. Einer, der fast alle deutschen Biotech-Firmen kennt, sieht nur noch eine Alternative: ?Die, die noch Kapital haben, müssen sich mit denen verbinden, die gute Technologien haben.? Morphosys hat zum Beispiel eine, aber kein Geld. Andere haben die Finanzen. Das hatte auch Moroney erkannt, als er mit British Biotech über eine Fusion verhandelte. Die Briten haben zwar keinen Erfolg in der Forschung, aber 50 Mio. Pfund in der Kasse. Doch das Geschäft scheiterte. Der Druck war wohl noch nicht groß genug.

Artikel erschienen am 22. Nov 2002 in der welt

Odo
24.11.2002, 10:32
Der wissenschaftliche Arzneimittelauschuss der europäischen Zulassungsbehörde (CPMP) hat eine positive Empfehlung zur Zulassung von Vardenafil ausgesprochen. Dies teilt das Unternehmen aktuell mit. Damit dürfte innerhalb der nächsten Monate eine europäische Zulassung erteilt werden und die Markteinführung in Europa in der ersten Jahreshälfte 2003 folgen. Der Wirkstoff wird nun gemeinsam mit GlaxoSmithKline plc (GSK) vermarktet.

Odo
25.11.2002, 11:37
Das Pharma Unternehmen Enzon schliesst die Übernahme der nordamerikanischen Vertriebsrechte für das Medikament Abelcet vom irischen Pharma Unternehmen Elan ab. Abelcet wird u.a. bei Organtransplantationen eingesetzt. Enzon waren die Rechte an der Arznei eine Barzahlung von $360 Mio. wert.

Ausserhalb der Märkte USA, Japan und Kanada wird Elan die vollständigen Vermarktungsrechte behalten. Des weiteren plant das Unternehmen nach eigenen Angaben die 80%ige Beteiligung an Athena Diagnostics für $122 Mio. an Behrman Capital zu verkaufen. Die beiden Verkäufe sind Teil eines umfassenden Restrukturierungsplans für Elan, der auch den Abbau von zwei Drittel des Arbeitnehmer beinhaltete

Odo
26.11.2002, 15:40
BioSphere Medical hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA eine Vermarktungszulassung für Embosphere Microspheres zur Durchführung der Embolisationstherapie erhalten.

Embosphere Microspheres sind winzige Perlen, die das Wachstum von Myomen in der Gebärmutter der Frau durch die Unterbrechung der Blutzufuhr unterbinden sollen.

Myome sind gutartige Muskelwucherungen der Gebärmutterwand, die je nach Grösse und Lage verschiedene Probleme bereiten können. Sie können eine verlängerte und schmerzhafte Periode, verstärkte Periodenblutungen, Zwischenblutungen oder dauernde Blutungen hervorrufen.

Die Embolisationsbehandlung stellt eine nichtoperative, gebärmuttererhaltende Behandlungsform dar.

Odo
26.11.2002, 15:42
Die Analysten der UBS Warburg stufen Barr Laboratories von Hold auf Buy auf, nachdem sich die Experten mit dem Management des Unternehmens über geplante Produkte unterhielten. Die Analysten zeigen sich zunehmend überzeugt davon, dass Barr Laboratories die Prognosen für das Geschäftsjahr 2003 erreichen wird.

Odo
27.11.2002, 21:38
Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat Schering-Plough die Vermarktung von Claritin als verschreibungsfreies Medikament zugelassen. Die Aktie verdoppelte ihren Anstieg auf +3.96% und notiert bei $22.82.

Odo
28.11.2002, 14:25
Die Transkaryotic Therapies Aktie fiel am Dienstag um 32.96% auf $9.56, nachdem das Unternehmen schwache Studienergebnisse für das Medikament Replagal bekanntgab. Die US-Gesundheitsbehörde habe darüber hinaus weitere Informationen über das Medikament angefordert, dass gegen die seltene "Fabry Krankheit" eingesetz werden soll. Weltweit sind 5,000 Menschen von dieser Krankheit betroffen und können bislang in 25 Ländern mit dem Transkaryotic-Medikament behandelt werden.

Eine Marktzulassung in den USA liegt noch nicht vor, sollte aber laut einem Analysten von RBC Capital Markets auch jetzt nach der Anfrage der US-Gesundheitsbehörde erwartet werden.

Odo
29.11.2002, 14:35
Lexicon Genetics hat bei der US-Börsenaufsichtsbehörde FDA einen Antrag auf den Verkauf von bis zu 12 Millionen Stammaktien eingereicht. Die Erlöse des Aktienverkaufs sollen für die Medikamenten Forschungs Programme und für den allgemeinen Geschäftsbtrieb verwendet werden. Ende September hatte Lexicon 52.3 Millionen ausstehende Aktien.

Odo
03.12.2002, 09:29
Die Aktien des Biotechunternehmens Corixa konnten am Montag nach Börsenschluss um knapp 24% zulegen nach dem die FDA sich bereit erklärt hatte, das Anti-Krebs-Medikament Bexxar noch einmal genau unter die Lupe zu nehmen.

Bexxar wird zusammen von Corixa und GlaxoSmithKline entwickelt. Vormals hatte die FDA ein Vermarktungsgesuch abgelehnt, nun aber neue Zahlen bekommen, die eine erneute Untersuchung notwendig machen.

Odo
03.12.2002, 18:49
JP Morgan ist der Meinung, dass nun die Zeit gekommen sei, Biovail genauer zu beobachten. Die Aktie stehe unmittelbar vor mehreren Ereignissen, die den Aktienkurs beflügeln könnten. Darüber hinaus zeichne sich die Aktie durch eine günstige Bewertung aus. Die Aktie könnte im Januar beginnen, nachhaltig zu steigen und sich auf Sicht von 12 Monaten verdoppeln. Das Papier, dass zuletzt bei $33.52 notierte, könnte bis auf $58 steigen, so die Analysten.

Odo
06.12.2002, 09:47
Das Biotechunternehmen SuperGen ließ verlauten, dass man von der FDA den „Orphan“ Medikamentenstatus für ein Medikament aus dem Bereich der Knochentransplantation zugesichert bekommen habe. Als Folge daraus könne das Unternehmen in den folgenden sieben Jahren über die Marktexklusivität verfügen. SUPG Aktien kosteten zuletzt unverändert 4,3$.

Odo
09.12.2002, 15:09
Cell Therapeutics meldet positive Daten aus der Studie des Medikamentes Trisenox. Das Krebsmedikament sei vorläufigen Testergebnissen zufolge effektiv und zeige eine Verringerung des Wachstums bei nicht heilbarem Blutkrebs bei 86% der Patienten. Die Aktie steigt um 16.69% auf $9.65.

Odo
18.12.2002, 15:59
Lexicon Genetics Incorporated ist mit Genentech in eine Allianz eingetreten, die zur Erforschung therapeutischer Proteine und möglichen Antikörpern dienen soll. Die Allianz wurde vorerst auf eine Dauer von drei Jahren festgelegt. Lexicon wird innerhalb der Vertragsbestimmungen eine Vorauszahlung erhalten. Zusammen mit leistungsabhängigen Zahlungen und weiteren Transaktionen könnte die Allianz für Lexicon einen Gesamtwert von $39 Millionen erreichen.

Odo
25.12.2002, 10:42
Eine Gruppe von Verbraucherschützern haben Pharmacia verklagt und behaupten, der Konzern verstoße bei der Vermarktung des Schmerzmittels Bextra gegen die Vorschriften. Das Medikament sei über Scirex vermarktet. Scirex bewerbe das Medikament auch für Anwendungsgebiete, die nicht von der US-Gesundheitsbehörde zugelassen seien, hieß es in der Klageschrift. Ein Pharmaunternehmen darf allerdings nur die zugelassenen Anwendungsgebiete vermarkten. Ärzte hingegen können die Medikamente in allen Bereichen verschreiben, für die sie einen Erfolg vermuten.

Odo
30.12.2002, 13:13
Das Biotechnologieunternehmen CV Therapeutics hat einen Zulassungsantrag bei der US-Gesundheitsbehörde FDA für das Medikament Ranexa gestellt. Ranexa diene zur Behandlung von Angina.

Angina ist das Hauptsymptom der sogenannten koronaren Herzerkrankung (Erkrankung der Herzkranzgefäße), die mit einer Minderversorgung des Herzmuskels oder einem gesteigerten Bedarf des Körpers an Sauerstoff einhergeht. An Angina sind Millionen Menschen erkrankt. Die Krankheit ist oft ein Vorbote einer Herzattacke.

Swingie
30.12.2002, 13:20
Wir warten immer noch verzweifelt auf Deine Einschätzung zu Medimmune, Odo! Wolltest Du nicht wieder mehr über Biotechs diskutieren? ;)

Odo
30.12.2002, 13:44
@ swingie:

Ich habe es nicht vergessen. Ich wühle mich z.Z. durch medi durch?? Melde mich dann.
Und hetze mich nicht. ;)

Odo
30.12.2002, 13:44
Der britische Medikamentenhersteller Shire Pharmaceuticals Group Plc hat ein Produktportfolio für $72 Millionen an das nicht-börsengelistete Unternehmen Purdue Pharma L.P. verkauft. Als Grund gab Shire an, dass die Produkte nicht zum Kerngeschäft gehörten. Weitere Details wurden nicht bekannt

Odo
30.12.2002, 16:34
ausdrücklich nur für Swingie: ;)

zu medi:

Die Chancen das FluMist im Sommer 2003 zugelassen wird stehen z.Z. recht gut. Auch wenn die Zulassung nicht für ältere Menschen erfolgen sollte dürfte sich mit dem Medikament ein hoher Umsatz generiert lassen. Das Medikament Synagnis verkauft sich auch gut. Über die zu erzielenden Umsätze mit FluMist gibt es je nach Analyst doch starke Schwankungen die sich von 50-300 Mio. $ im ersten Jahr bewegen. Da die Umsätze
mit mehr oder weniger Grippekranken fallen oder steigen, kann man dahingehend noch keine genaue Prognose abgeben.
Für mich ist medi somit ein Kauf,das Risiko nach unten halte ich für begrenzt. Nach oben sehe ich bei 2 Jahren durchaus Luft bis ca. 50 Dollar.

(so viel ich weiß ist im BB Biotech Fonds medi überdurschnittlich stark gewichtet)

Odo
03.01.2003, 12:41
Ein Artikel im British Medical Journal stellt in den Raum, dass die weiblichen Probleme mit Sexualität vergleichbar mit den männlichen Erektionsproblemen teilweise durch die Pharma Industrie als Mythos hochgepusht worden seien, um auch für die Frauen "Potenzmittel" entwickeln zu können. Für Frauen existieren aber noch keine zugelassenen Medikamente am Markt, was auch als Gegenargument der Pharma Industrie angeführt wird - er wird jedoch bereits eifrig geforscht.

Nach Meinung des Journalisten Ray Moynihan seien Zahlen, wonach 43% der Frauen zwischen 18 und 59 Jahren sexuelle Dysfunktionen auweisen würden, irreführend und sogar gefährlich.

Ein Sprecher von Pfizer wies die Vorwürfe zurück. Neben Viagra kommen in den kommenden Monaten auch ähnliche Produkte von Bayer/GlaxoSmithKline und Eli Lilly/Icos auf den Markt.



Mir fällt es zwar schwer,aber ich spar mir meinen Kommentar :rolleyes: :) ;)

Odo
03.01.2003, 14:47
CEO Arthur Higgins verkündet nach einer Überprüfung neuer Daten aus Phase I Tests das PEG-Paclitaxel Entwicklungsprogramm einzustellen und die hier verwendete Resourcen auf das umfangreiche Reservoir an vorklinischen Testkandidaten anzuwenden. In der übrigen Pipeline seien die Chancen einen insgesamt positiven Return auf die eingesetzte Zeit zu erhalten besser, so das Unternehmen.

hoellenfuerst
05.01.2003, 13:05
ANGEBLICHER WERBETRICK

Ein Artikel in einem medizinischen Fachblatt erhebt schwere Vorwürfe gegen Pharmakonzerne wie Pfizer. Sie sollen eine gar nicht existierende, weibliche Sexualkrankheit regelrecht erfunden haben, um ein Pendant der erfolgreichen Potenzpille Viagra vermarkten zu können.

London - Der Artikel, der im "British Medical
Journal" erscheint und aus dem die "Financial Times" vorab zitiert, wirft Konzernen und konzernnahen Ärzten vor, das Krankheitsbild "weibliche sexuelle Disfunktion" ohne hinreichende medizinische Studien konstruiert zu haben. Der Pfizer-Konzern wies die Vorwürfe des Fachjournalisten Ray Moynihan scharf zurück.

Moynihan schreibt, vieles deute darauf hin, dass die Konzerne durch die "Medizinalisierung" normaler Lustlosigkeit künstlich einen profitträchtigen Markt für eine weibliche Sexualpille schaffen wollten. Offenbar hätten die Pharmakonzerne darauf spekuliert, auch mit diesem Produkt Milliardenumsätze einzufahren und damit den Erfolg von Viagra zu wiederholen. Die Erektionspille beschert Pfizer Umsätze von über einer Milliarde Dollar jährlich, Konkurrenten wie Bayer und Lilly bereiten Nachahmerprodukte vor.

Ärzte und Aktionäre

Nach der Definition einiger wirtschaftsnaher Ärzte, so der Beitrag, litten 43 Prozent aller Frauen an dem Krankheitsbild, das sich in sexueller Lustlosigkeit äußere. Moynihan vertritt die These, dass die "weibliche sexuelle Fehlfunktion" real gar nicht existiert. Tatsächlich sei Lustlosigkeit bei Frauen auch durch zahlreiche nicht-körperliche Faktoren wie etwa Stress oder soziale Faktoren bedingt. Die Fiktion der weiblichen Sexualkrankheit solle Ärzte offenbar dazu verleiten, Medikamente zu verschreiben, die nicht notwendig seien und womöglich sogar körperliche Schäden anrichten könnten. Zugleich könne gesunden Frauen suggeriert werden, sie seien krank.

Dem Artikel zufolge ist das Krankheitsbild in der Folge eines Treffens von Pharmavertretern auf der US-Halbinsel Cape Cod im Jahr 1997 und bei weiteren Veranstaltungen "konstruiert" worden. Von den 19 Autoren, die im Jahr 1998 einen Bericht über die vermeintliche Disfunktion verfasst hätten, hätten 18 finanzielle Interessen am Verkauf eines neuen Sexualpräparates oder direkte Verbindungen zu Pharmakonzernen.

Tests an weißen Karnickeln

Die medizinische Erforschung des vermeintlichen Krankheitsbildes beschreibt der Artikel als unzureichend. Die verbreitete Aussage, dass 43 Prozent aller Frauen unter der Disfunktion litten, stütze sich auf eine Umfrage unter gerade einmal 1500 Frauen, die keinen Ersatz für eine profunde klinische Erforschung darstelle. Einige der "Forschungsergebnisse" der Pharmakonzerne und ihrer Anhänger, schreibt Moynihan, basierten lediglich auf der Untersuchung von Genitalien weißer Kaninchen aus Neuseeland.

Der Pfizer-Konzern warf dem Fachautor vor, die sexuellen Nöte und Frustrationen von Frauen nicht ernst genug zu nehmen. Moynihan erweise denjenigen Frauen einen Bärendienst, die wieder und wieder in Umfragen bestätigt hätten, dass sie mit ihrem Sexualleben unzufrieden seien. Pfizer räumte ein, dass das Krankheitsbild medizinisch noch unzureichend beschrieben sei. Das bedeute aber nicht, dass es nicht existiere, sondern nur, dass es noch weiter erforscht werden müsse. Auch die "erektile Disfunktion", zu deren Behandlung Viagra entwickelt wurde, sei anfangs nicht hinreichend bekannt gewesen.

Odo
06.01.2003, 16:31
Die Investmentbank Salomon Smith Barney stuft den BioTech-Sektor von Übergewichten auf Markt-Gewichtung zurück. In den kommenden Monaten sei nur mit einem mässigen Fluss an Neuigkeiten zu rechnen, was das Interesse von Investoren auf den Sektor lenken könnte.

Biogen und MedImmune werden von In-Line auf Underperform abgestuft. Beide Unternehmen seien nur von einem Produkt und einem neu anstehenden Produkt Launch abhängig. Medarex wird ebenfalls von In-Line auf Underperform abgestuft.




medx abgestuft?? :eek: :confused:

Odo
07.01.2003, 11:10
Sunesis Pharmaceuticals ist laut dem Wall Street Journal mit Biogen in eine Zusammenarbeit eingetreten, die die Entwicklung von entzündungshemmenden und Autoimmunerkrankungen zum Ziel habe. Dabei werden die Kooperationspartner Protein Targets verwenden, die von beiden entdeckt wurden. Pro Protein Target sei ein potentieller Umsatz von $60 Millionen für Sunesis möglich, hieß es. Nebst den bereits erforschten Protein Targets sei auch die Erforschung weiterer Inhalt der Kooperation. Weiteres über Protein Targets und den Einsatz dieser in der Heilung von Krankheiten finden Sie auf dem Biotech-Experte.de.

Odo
09.01.2003, 21:45
Zeichen von Leben hoffen die Investoren auf der jährlichen Healthcare Konferenz des Investmenthauses J.P. Morgan zu finden. Die einmal jährlich statt findende Konferenz ist bereits seit geraumer Zeit ein wichtiges Ereignis unter Investoren und zieht stets eine Reihe aussichtsreicher Unternehmen an, die mit entsprechenden Präsentationen Wall Street Analysten und Anleger von ihrer Expertise überzeugen wollen. Doch auf der von Montag bis Freitag dauernden Konferenz dürften die Investoren nicht wie bisher üblich ins schwärmen geraten. Denn auch die Biotechnologie konnte sich im vergangenen Jahr der allgemeinen Börsenflaute nicht entziehen, viele Aktien mussten immense Verluste hinnehmen und die Indizes waren mit unter den am schlechtesten performenden Branchen. Der Amex Biotechnologieindex stürzte im Jahr 2002 immerhin um mehr als 40% ab, im Jahr 2001 hatte diese Benchmark lediglich 10% ihres Wertes eingebüßt.

+Erholung für 2003 erwartet. Nicht nur die Unternehmen der Branche, auch einige Analysten sind allerdings zuversichtlich, die Branche werde 2003 eine deutliche Erholung erfahren. Die Investoren sind davon überzeugt, auf der JP Morgan Konferenz optimistische Ausblicke von einer Vielzahl von Unternehmen zu hören. Robert LeBoyer vom New Yorker Unternehmen InvestBio glaubt fest daran, dass die Biotechindustrie in 2003 die Talsohle entgültig verlassen wird. Diese Erwartung wird von den Hoffnungen getragen, dass die US-Gesundheitsbehörde FDA schon bald einige wichtige Wirkstoffe zulassen wird, die dem Sektor wieder nach oben verhelfen dürften. So sollten schon bald Biogen und Trimeris für positive Nachrichten sorgen, ihre Wirkstoffkandidaten, Amevive gegen Psoriasis und Fuzeon gegen HIV, sollten erwartungsgemäß....

Odo
13.01.2003, 09:58
Die Aktien des australischen Biotechnologieunternehmens Novogen Ltd. steigen am Montag um 8.2%, nachdem das Unternehmen von den australischen Behörden eine Patentzulassung für ein Hautkrebsmedikament erhielt. Das Medikament, NV-07, habe sich als effektiv erwiesen, was den Wiederaufbau der Immunzellen und der Hautzellen anbelange, hieß es. Laut Vorstandschef Christopher Naughton sei das Patent auch bezüglich der weltweiten Vermarktungsmöglichkeit von NV-07 interessant

Odo
13.01.2003, 13:49
Der Medikamentenhersteller American Pharmaceutical Partners (APP) hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA eine 180 tägige Vermarktungsexklusivität für das Medikament Calcitrol erhalten, dass Hypocalcemie bei Dialysepatienten verwaltet. Calcitriol ist die Generika-Version zu Abbott Laboratories´Calcijex Medikament. Die Vermarktungsexklusivität bedeutet, dass im Zeitraum von 180 Tagen kein anderes Generika am Markt vertrieben werden darf. Sie wird Mitte 2003 mit der Markteinführung des Produktes anlaufen.

Odo
13.01.2003, 13:50
Der Hersteller von chirurgischen und medizinischen Geräten Conmed gibt am Montag die Akquisition von Bionx Implants für $48 Millionen bekannt, um seine Sportmedizin-Produktpalette zu verstärken. Conmed wird je Bionx-Aktie $4.35 zahlen, der Schlusskurs der Aktie lag am Freitag bei $3. Die Transaktion soll in den nächsten vier Monaten abgeschlossen werden. Weitere Details über die Transaktion wurden nicht bekanntgegeben. Conmed rechnet durch den Zukauf mit einem jährlichen Umsatzbeitrag zwischen $18-$20 Millionen.

Odo
13.01.2003, 16:02
Analyst Girish Tyagi von Thomas Weisel hat Johnson & Johnson's Rating von Buy auf Attraktiv abgestuft. Der Analyst macht sich Sorgen um die Healthcareprodukte des Pharmagiganten. Das Medikament gegen Anämie Procrit steht unter einem hohen Wettbewerbsdruck durch ein konkurrierendes Produkt von Amgen. Daher werde der Optmismus der Anleger gedämpft sein, was der Aktie nicht zu gute komme, hieß es.

Odo
14.01.2003, 07:07
Guidant gibt bekannt, dass die US-Gesundheitsbehörde FDA das Herzfehler Therapie System des Unternehmens zur Vermarktung zugelassen hat. Der kommerzielle Start von Contak Renewal werde am 20. Januar sein, hieß es seitens des Herstellers medizinischer Geräte. Die Aktie des Unternehmens steigt um 0.06% auf $32.42.

Odo
14.01.2003, 21:10
Ista Pharmaceuticals' Aktien steigen um 11.15% auf $5.98. Sollte die Aktie heute im Plus schließen können, wovon man ausgehen kann, so wäre dies der sechste Handelstag mit Kursgewinnen. Seit dem 6. Januar stieg die Aktie um 100%. Am 7. Januar gab Senju Pharmaceutical bekannt, für das Medikament Istalol eine Vermarktungszulassung in den USA erhalten zu haben. Ista hält die Marketingrechte für das Medikament, dass zur Behandlung von Glaukomen genutzt wird.

Odo
15.01.2003, 11:22
Hemispherx Biopharma wird laut einem Antrag bei US-Regulatoren bis zu 5 Millionen eigene Stammaktien verkaufen. Das in Philadelphia ansässige Unternehmen wird den Verkaufserlös für die Finanzierung von Forschung & Entwicklung sowie für mögliche Akquisitionen nutzen, hieß es. Innerhalb der Antragsstellung bei den Regulatoren ist es Hemispherx freigestellt, von Zeit zu Zeit Aktien zu verkaufen. Der Umfang, der Kurs und weitere Details des Verkaufs können zum Verkaufszeitpunkt variabel definiert werden, hieß es.

Odo
15.01.2003, 15:02
Die Aktien von Transkaryotic Therapies fallen in der Vorbörse um 27%, nachdem ein Beratergremium der FDA sich gegen das Medikament zur Behandlung der genetischen Erkrankung Fabry Disease aussprach. Eine positive Empfehlung erhielt am gestrigen Montag Genzyme. Nun wird eine Vermarktungszulassung für Transkaryotic´s Medikament unwahrscheinlich, denn die FDA richtet sich bei ihren Zulassungsentscheidungen meist nach den Empfehlungen ihrer Expertengremien.

Odo
22.01.2003, 20:48
Baxter International meldet für das abgelaufene vierte Quartal einen Gewinn von $9 Millionen oder 2 cents nach einem Verlust im Vorjahr. Vor Einmaleffekten lag der Gewinn bei 59 cents, während Analysten von 60 cents ausgingen. Der Umsatz wuchs um 10% auf $2.26 Milliarden.

Das EPS (Gewinn je Aktie) im ersten Quartal soll zwischen 42-45 cents liegen, während im Gesamtjahr zwischen $2.22-$2.29 erwirtschaftet werden sollen. Analysten gehen von 45 cents respektive $2.25 aus.

Odo
27.01.2003, 15:04
Ilex Oncology vergrößerte seinen Umsatz im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahr von $6,3 auf $7,2 Millionen, während der Nettoverlust von $71,7 auf $10,8 Millionen respektive von $2.47 auf $0.33 je Aktie verringert werden konnte. Analysten rechneten mit einem Verlust je Aktie von 42 cents. Die Aktie schloss bei $6.06.

Odo
27.01.2003, 21:13
Andrx und der Medikamtenhersteller Perrigo werden gemeinsam eine Generika-Version des Allergie-Medikamentes Claritin vermarkten.

Schering-Plough ist der Original-Hersteller von Claritin. Das US-Patent für Claritin lief allerdings im Dezember aus, sodass Nachahmerversionen möglich werden. Nun verkauft Schering-Plough die Medikamente über den Schalterverkauf, um auf diesem Wege zu versuchen, möglichst wenig Marktanteile an die günstigere Generika-Konkurrenz zu verlieren.

Odo
28.01.2003, 09:56
Die Medikamentenhersteller Aventis und Andrx werden $80 Millione zahlen, um eine Klage niederzulegen, die den beiden Unternehmen vorwarf, die Markteinführung für Generika-Medikamente verhindern zu wollen. Darüber hinaus habe die US-Gesundheitsbehörde bei Andrx weitere Daten über das Antibiotikum Ketek angefordert. Diese weiteren Details seien vor einer möglichen Vermarktungszulassung einzureichen.

Insgesamt 29 Bundesstaaten hatten gegen Andrx und Aventis geklagt, da sie versucht hatten, günstigere Generika-Medikamente vom Markt fernzuhalten.

"Wir werden es Unternehmen nicht erlauben, auf dem Rücken der Kranken und Alten ihre Gewinne zu erhöhen," sagt New York Staatsanwalt Eliot Spitzer.

Odo
29.01.2003, 15:30
BioMarin Pharmaceutical und der größere Partner Genzyme geben bekannt, dass die US-Gesundheitsbehörde die Effizienz und Sicherheit des Medikamentes Aldurazyme bestätigt habe. Die Behörde habe keine weiteren Sicherheits- oder Patiententests angefordert und werde nun mit einer Vermarktungszulassungsprüfung beginnen. Ein Zeitpunkt für eine mögliche Zulassung konnte allerdings nicht genannt werden. Aldurazyme diene zur Behandlung der seltenen Krankheit namens MPS-I.

Odo
29.01.2003, 19:52
Der US-Präsident stellte in seiner Ansprache an die Nation ein Investitionspaket für einen internationalen Fonds vor, der sich gegen den Immunschwächevirus AIDS einsetzen soll. Hersteller von AIDS-Medikamenten sind im Handelsverlauf am Mittwoch gefragt. VaxGen steigen um 10.04% auf $16.00, während OraSure Technologies um 6.22% auf $6.30. Aktuell investiere die US-Regierung pro Jahr $1.5 Milliarden im In- und Ausland für den Kampf gegen AIDS. Zusätzliche $500 Millionen sollen für einen internationalen Fonds zur Verfügung gestellt werden, so Präsident Bush.

Odo
30.01.2003, 17:04
Ivax geht davon aus, eine sechsmonatige Vermarktungsexklusivität für ein Generika-Medikament auf Pfizer´s Neurontin erhalten zu können. Neurontin dient zur Behandlung von Krämpfen. Ivax sei das erste Unternehmen, dass einen Vermarktungszulassungsantrag für das Medikament stellen werde und hofft somit auf eine exklusive Vermarktungszulassung.

Odo
31.01.2003, 21:38
Die Bradley Pharmaceuticals Aktie notiert anhaltend schwächer und fällt zur Stunde um 14.99% auf $10.89, nachdem das Papier bereits am Donnerstag um 21% an Wert verlor. Das Unternehmen gab am Donnerstag bekannt, eine Urheberrechtsklage gegen eine Tochter von Aventis eingereicht zu haben (mehr dazu hier). Heute ernannte Bradley Ralph Landau zum Vice President und zum Vorstand der Wissenschaftsabteilung. Landau war zuvor bei dem irischen Medikamentenhersteller Elan beschäftigt.

Odo
04.02.2003, 18:34
Watson Pharmaceuticals meldet für das abgelaufene vierte Quartal einen Gewinn von $43.1 Millionen oder 40 cents je Aktie nach $46.3 Millionen oder 43 cents im Vorjahr. Eine Einmalbelastung ausgeklammert, lag der Gewinn bei $48.4 Millionen oder 45 cents je Aktie, was einen cent über den Konsensschätzungen der Wall Street liegt

Odo
04.02.2003, 21:05
Der irische Medikamentenhersteller Elan plant, dem neuen Vorstandschef G. Kelly Martin ein Jahresgehalt von $798,000 zu zahlen, und abhängig von bestimmten Leistungszielen könne Martin weitere Boni erhalten. Dies geht aus einem Dokument hervor, dass Elan bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC eingereicht hat.

Odo
05.02.2003, 13:59
Der irische Medikamentenhersteller Elan meldet für das abgelaufene vierte Quartal einen Nettoverlust von $639 Millionen oder $1.83 je Aktie nach einem Nettogewinn von $3.5 Millionen im Vorjahr. Der Umsatz brauch um 54% auf $223.6 Millionen ein. Im Laufe des Jahres 2002 sei der Wert von Beteiligungen an anderen Unternehmen um 60% gefallen. Dem Umsatz machte besonders die günstigere Generika-Konkurrenz zu schaffen, hieß es. Darüber hinaus mussten hohe Abschreibungen getätigt werden.

Odo
10.02.2003, 14:18
Pharmacopeia und AstraZeneca haben ihre Forschungsallianz ausgeweitet. Beide Unternehmen werden ihre Anstrengungen von der Erstellung von Screening Verzeichnissen auf die Entwicklung von Medikamenten umstellen. AstraZeneca wird dem US-Konzern einen Zielstoff vorgeben, zu dem Pharmacopeia ein Medikament basierend auf seiner eigenen Expertise entwickeln wird. Die bisherige Allianz im Bereich Screening Verzeichnisse soll wie bisher weiter geführt werden. Finanzielle Details wurden einbehalten.

Odo
12.02.2003, 09:58
Die Aktien des Biotechunternehmens SuperGen konnten zuletzt mehr als 8% im Kurs gewinnen nach dem man ein Patent für das Medikament “Orathecin” gegen Krebs erhalten hat. Das Präparat könne man direkt injizieren, so das Unternehmen. Der Chairman Joseph Rubinfeld nannte die Entwicklung sehr positiv und Anstoß für weitere Forschungen

Odo
12.02.2003, 10:49
Roche Holding AG plant seinen US-Marktanteil mit dem Verkauf von Insulinpumpen in zwei Jahren auf 50% zu erhöhen. Maßgeblich soll sich hier die Akquisition des Diabetes Unternehmens Disetronic auswirken. Primär möchte man neue Kunden gewinnen, die nie zuvor eine Insulinpumpe verwendeten. Roche gab in dieser Woche die Akquisition von Medtronic für 1.6 Milliarden Schweizer Franken bekannt.

Odo
13.02.2003, 14:46
Der Spezialist für Schmerzbehandlungstherapien Endo Pharmaceuticals Holdings meldet für das abgelaufene vierte Quartal einen Umsatzanstieg um 45% auf $113.5 Millionen bei einem Nettogewinn von $21.7 Millionen oder 21 cents je Aktie, nach $8.0 Millionen oder 8 cents je Aktie im Vorjahr. Vor Einmaleffekten lag der Gewinn gar bei $30.1 Millionen oder 29 cents, während Analysten von einem EPS von 24 cents ausgingen.

Odo
13.02.2003, 17:53
Id Biomedical steigen um 10.84% auf $6.85, nachdem das im US-Bundesstaat Vancouver ansässige Unternehmen positive Testresultate für den Grippeimpfstoff FluNsure präsentieren konnte. Die Ergebnisse seien sowohl hinsichtlich der Sicherheit als auch der Effizienz des Medikamentes zufriedenstellend. Der Konkurrenz MedImmune, der mit dem konkurrierenden Medikament FluMist in der Entwicklung aufwartet, verliert an der Börse 3.97% auf $28.03.

the mind
17.02.2003, 01:16
WTO Nearer To Deal On Poor Countries' Access To Drugs -FT

TOKYO -(Dow Jones)- A Brazilian proposal at the weekend has raised hopes of a breakthrough in the World Trade Organization's deadlocked talks on poor countries' access to essential medicines, the Financial Times reported on its Web site Monday.

Brazil unveiled its initiative, intended to meet U.S. concerns on the issue, during a three-day informal meeting in Tokyo of trade and agriculture ministers.

Brazil suggested that the World Health Organization be asked to verify whether poor countries seeking compulsory licenses for drugs had the domestic capacity to make them, thus aiming to narrow differences blocking an agreement on the supply of essential medicines, the FT reported.

The European Union backed the suggestion. "It could help solve this uncertainty on what does a country without manufacturing capacity mean," said Pascal Lamy, E.U. trade commissioner. "It could contribute to solving this confidence gap which we still have," he said, according to the FT.

All WTO members except the U.S. said in December they would support a draft agreement designed to prevent the organization's patent protection rules from stopping the supply of essential medicines to poor countries suffering serious public health problems.

The U.S. pharmaceuticals industry influenced Washington's move out of concern that the draft agreement would enable other countries to legally flout patents on a wide range of its products.

Breaking the deadlock on medicines and achieving progress in the agriculture talks are crucial to the fate of the Doha round. Supachai Panitchpakdi, WTO director-general, warned ministers at the start of this weekend's meeting that the negotiations faced "imminent gridlock".

In addition to Lamy and Franz Fischler, E.U. agriculture commissioner, ministers from the U.S. and about 20 other countries participated in the meeting.

Odo
20.02.2003, 14:42
NPS Pharmaceuticals wird Enzon Pharmaceuticals für $770 Millionen in Aktien kaufen. Die Unternehmen werden zusammen eine Marktkapitalisierung von $1.6 Milliarden haben. Enzon Aktionäre erhalten 0.7264 NPS Aktien pro Enzon-Aktie. Damit bewertet NPS eine Enzon Aktie mit $17,68, die Aktie schloss am Mittwoch bei $14.03.

Odo
20.02.2003, 14:45
Mylan Laboratories hat ein Abkommen mit Bristol-Myers Squibb geschlossen und alle Streitigkeiten hinsichtlich des Medikamentes Buspirone ausräumen können. Innerhalb des Abkommens erhielt Mylan $35 Millionen von Bristol-Myers Squibb. Darüber hinaus hat Mylan die vollen Rechte zur Herstellung von Buspirone, einem Generika für das Bristol-Myers Medikament BuSpar erhalten. In einer separaten Pressemitteilung gab Mylan Labs bekannt, dass die US-Gesundheitsbehörde FDA das Parkinson-Medikament Apomorphine zur Vermarktung in den USA freigegeben habe.

Odo
24.02.2003, 09:56
Großbritanniens Shire Pharmaceuticals legte zwar robuste Zahlen für das Jahr 2002 vor, doch wollen Analysten mehr Klarheit über die Fortschritte bei der Suche nach einem neuen Vorstandschef und verweisen auf Probleme bei dem Verkauf des Medikamentes Adderall XR zur Behandlung von Hyperaktivität. Seit Oktober fiel der Marktwert des britischen Medikamentenherstellers um 40%, als eine Meinungsverschiedenheit im Vorstand zu dem unerwarteten Rücktritt des Vorstandschefs Rolf Stahel führte.

Im November vertieften sich die Probleme von Shire, als der US-Arzneimittelfabrikant Eli Lilly früher als erwartete eine Vermarktungszulassung für Strattera erhielt, dass direkt in Konkurrenz zu Adderall steht. Im Januar hatte dann ein nicht namentlich bekannter Generika-Medikamentenhersteller bei der US-Gesundheitsbehörde FDA einen Antrag auf Vermarktungszulassung für eine bioequivalente Version zu Adderall XR gestellt. Adderall XR trug im Jahr 2002 laut Analysten von Merrill Lynch zu einem Drittel des gesamten Produktumsatzes von Shire bei. Der namentlich nicht bekannte Medikamentenhersteller ist – so Analysten – vermutlich Barr Laboratories.

Doch konnte sich Shire in der Vergangenheit recht gut gegen Generika-Konkurrenz erwehren. Auch sollten rechtliche Maßnahmen und Klagen die Markteinführung eines Adderall Generikums bis mindestens 2005 verzögern, so Marktbeobachter. Shire zeigt sich zuversichtlich, sich in der Zwischenzeit der Konkurrenz durch Eli Lilly erwähren zu können

Odo
27.02.2003, 20:40
US Oncology steigen um 3.49% auf $7.71, nachdem das US-Unternehmen einen Gewinn vor Einmaleffekten von $14.2 Millionen oder 15 Cents je Aktie meldete, nach $12.8 Millionen oder 13 Cents im Vorjahr. Damit wurden die Erwartungen der Analysten erreicht. Der Umsatz wuchs von $388.9 Millionen auf $428.8 Millionen. Im Geschäftsjahr 2003 rechnet das Unternehmen mit einem Gewinnwachstum zwischen 15 und 20 Prozent.

Odo
28.02.2003, 07:36
NPS Pharma übertrifft im vierten Quartal mit einem Verlust von 76 Cents die Erwartungen um 4 Cents pro Aktie. Der Umsatz fiel im Jahresvergleich um 98,6% auf $0,1 Mio., die Prognose lag hier bei $0,2 Millionen.

Odo
28.02.2003, 11:28
Shire Pharmaceuticals Group PLC meldet für das Geschäftsjahr 2002 einen Umsatz von $1.04 Milliarden und übersteigt damit beim Jahresumsatz erstmals die Marke von $1 Milliarde. Im Vorjahr lag der Umsatz noch bei $852 Millionen. Der Vorsteuergewinn vor Einmaleffekten stieg auf $329.1 Millionen oder 49 Cents je Aktie von $295.4 Millionen oder 43.9 Cents im Vorjahr. Hauptgrund für das Wachstum war der weiterhin anhaltende Erfolg der Medikamente gegen Hyperaktivität – Adderall und die einmal täglich einzunehmende Version Adderall XR. Trotz der Warnung von Shire, dass günstigere Generika-Konkurrenz zu Adderall den Umsatz im Jahr 2002 schmälern könnte, stieg der Umsatz weiter an.

Odo
03.03.2003, 19:28
Großbritanniens Shire Pharmaceuticals gibt bekannt, dass die US-Gesundheitsbehörde FDA (Nachrichten) ihre Bereitschaft äußerte, das Medikament Fosrenol zur Behandlung der Kidney-Erkrankung zur Vermarktung freizugeben. Für ein endgültiges OK benötige die US-Behörde jedoch noch weitere Details zu Testergebnissen. Nach wie vor rechne Shire mit einer Marktzulassung vor Jahresende. Das Marktvolumen schätzen Analysten auf $300-500 Millionen.

Odo
04.03.2003, 11:43
Ein Gericht in den USA hat die Patente für GlaxoSmithKline´s Paxil Medikament für gültig befunden, aber mitgeteilt, dass ein rivalisierendes Produkt von Apotex nicht gegen die Patente verstoße. Apotex ist eine Tochter von TorPharm Pharmaceuticals. Die Patente für Paxil werden 2006 auslaufen. GSK werde bezüglich des Urteils über das Apotex-Konkurrenzprodukt in die Berufung gehen.

Odo
04.03.2003, 15:34
CuraGen gibt bekannt, dass die US-Gesundheitsbehörde FDA (Nachrichten) den Antrag auf Initiierung des Trials für CG53135, einem Medikament zur Behandlung von Mucositis, genehmigt habe. Nun plant CureGen die Einleitung der Phase I Tests, um Patienten nach einer Chemotherapie, die an Mucositis leiden, mit dem Medikament zu behandeln und um herauszufinden, wie sicher das Medikament ist. Die Aktie schloss am Montag bei $3.42.

Odo
04.03.2003, 15:36
Biovail meldet für das abgelaufene vierte Quartal einen Gewinn je Aktie von $0.60 und übertrifft damit die Analystenschätzungen um 4 cents. Der Umsatz wuchs gegenüber dem Vorjahr um 33.8% auf $238.7 Millionen, während $228.8 Millionen durchschnittlich vom Markt erwartet wurden. Die Aktie schloss am Montag bei $36.06.

Odo
05.03.2003, 14:41
Das Biotechnologieunternehmen CV Therapeutics gibt bekannt, dass die US-Gesundheitsbehörde FDA den Zulassungsantrag für das Anginamedikament Ranexa akzeptiert habe. Die Behörde erhielt den Antrag auf Vermarktungszulassung am 30. Dezember 2002, in dem CV Therapeutics versucht, die Zulassung des Medikamentes Ranexa zur Behandlung chronischer Angina zu erhalten.

Odo
06.03.2003, 14:24
Geron (WKN: 902213, US: GERN) hat an die PanCel Corp seine humane Telomerase Reverse Transkriptase Technologie lizenziert. Für die Lizenzvergabe erhielt Geron eine Vorauszahlung und wird im Laufe der Lizenzdauer abhängig von der Performance Umsatzbeteiligungen zugesprochen bekommen. Die GERN Aktie schloss in den USA bei $ 1.73.

Odo
06.03.2003, 14:25
Biosite (WKN: 905417, Nasdaq: BSTE), ein Hersteller von Geräten, die zur Diagnose von verschiedenen Krankheiten dienen, hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA eine Zulassung für ein Gerät erhalten, dass Herzattacken und Herzfehler diagnostizieren kann. Das Gerät namens Triage Cardio ProfilER wird im zweiten Quartal verfügbar sein.

Odo
17.03.2003, 17:06
Impath plant die Schließung einer Fabrik in Kalifornien, die 80 Mitarbeiter beschäftigt. Diese Mitarbeiter würden im Zuge der Fabrikschließung ihren Arbeitsplatz verlieren. Dies geht aus einem Dokument hervor, dass bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC eingereicht wurde. Die Schließung resultiere aus einer Prüfung der operativen Prozesse und einer Review der Kostenstrukturen. Die Fabrik soll bis Mitte Mai völlig geschlossen werden.

Odo
18.03.2003, 11:41
Die Schweizer Roche Holding AG ist mit dem deutschen Research-Unternehmen Epigenomics in eine Kooperation eingetreten. Gemeinsam wolle man in Zukunft Krebs-Diagnostik-Produkte entwickeln. Roche entrichtete eine Vorauszahlung an den neuen Partner von 4 Millionen Euro, weitere Zahlungen seien bei gewissen Meilensteinen und bei einer Vermarktungszulassung vorgesehen. Der Gesamtwert der Kooperation könnte die Marke von 100 Millionen Euro übertreffen, hieß es.

Odo
18.03.2003, 21:56
Versicor (WKN: 936633, US: VERS) fallen um 13.62% auf $11.23, nachdem das Unternehmen zwar gemischte Testergebnisse aus der Phase III Studie für Anidulafungin meldete, aber bestätigte, dass die Stellung eines Zulassungsantrages für das Medikament bei der US-Gesundheitsbehörde US-Gesundheitsbehörde FDA wie geplant Ende April durchgeführt würde. Jedoch zeigten sich die Analysten von JP Morgan Chase enttäuscht von den Testergebnissen und stuften die Aktie von Overweight auf Neutral ab. Das Medikament von Versicor sei im Vergleich zu einem konkurrierenden Produkt von Merck (WKN: 659990, US: MRK) (Cancidas) schlechter.

hoellenfuerst
06.04.2003, 10:51
Seit vor 50 Jahren die Struktur der menschlichen Erbsubstanz entdeckt wurde, ist die Biotechnologie zur Milliarden-Industrie geworden. Dennoch sind die Aktienkurse im Keller. Doch es gibt gute Gründe dafür, dass sich dies bei einigen Firmen bald ändern dürfte.

von Julia Groß / Euro am Sonntag

Von Chemie und Physik hatten sie wenig Ahnung. Aber dafür verfügten Francis Crick und James Watson über umso mehr Ehrgeiz. Die beiden Forscher, die an ihrer Universität in Cambridge als völlig verschroben galten, verfolgten gänzlich unbescheidene Ziele: Sie wollten Ruhm, Bewunderung - und den Nobelpreis.

Kollegen verspotteten sie als wissenschaftliche Clowns. Bis Watson und Crick all das erreichten, was sie sich wünschten. Ohne ein einziges Experiment setzten sie vor 50 Jahren selbst gebastelte Pappschablonen zu einem Modell der Erbsubstanz DNS zusammen und entschlüsselten so die Sprache des Lebens. In jeder Zelle speichert die DNS die genetische Information. Sie enthält den Bauplan für jedes Molekül, das einen Menschen, ein Tier oder eine Pflanze ausmacht.Mit dieser Entdeckung fiel der Startschuss für das Zeitalter der Biotechnologie. Innerhalb eines halben Jahrhunderts ist eine Milliarden- Industrie herangewachsen. Heute existieren mehr als 4000 Unternehmen, die börsennotierten Firmen darunter erzielen Umsätze von insgesamt mehr als 34 Milliarden Dollar im Jahr.

Die Aussicht auf die Entdeckung von Medikamenten gegen bisher unheilbare oder schlecht behandelbare Krankheiten lockt die Investoren. Schließlich hatten sich die Kurse von Biotech-Aktien im Zuge der allgemeinen Börseneuphorie vervielfacht. Der Amex-Biotech-Index, der die Entwicklung von 17 größeren US-Unternehmen abbildet, stieg zwischen Anfang 1999 und März 2000 um 300 Prozent. Das Rennen zwischen Craig Venters Firma Celera und dem von mehreren Staaten betriebenen Humangenom-Projekt um die buchstabengenaue Entschlüsselung der menschlichen Erbinformation stachelte Investoren noch mehr an. Die DNS schien unendlich viele Möglichkeiten zum Geldverdienen zu bieten.

Doch dann folgte der große Absturz. Ernüchterung machte sich breit, als Anleger zu realisieren begannen, dass der Weg von der Entdeckung eines Gens bis hin zur Vermarktung eines Medikaments lang und steinig ist. Beispiel Herceptin: Vor nunmehr 18 Jahren entdeckten Wissenschaftler, dass in Tumorzellen mancher Brustkrebs-Patientinnen ein bestimmtes Gen, das so genannte Her-2-Gen, ungewhnlich häufig vorkam. Relativ bald fanden die Forscher einen Zusammenhang zwischen den Her-2-Molekülen, die Wachstumssignale empfangen, und der Krebserkrankung. Bis aber das Medikament Herceptin, das auf diesem Mechanismus basiert, auf dem Markt war, vergingen 13 Jahre. Und: Herceptin wirkt nur bei dem Drittel der Patientinnen, die wirklich mehr als eine Her-2-Kopie in ihren Tumorzellen tragen. Ein Gentest gibt darüber Auskunft.Immerhin, im Fall Herceptin führte die jahrelange Entwicklung tatsächlich zu einem Medikament. Sogar einem sehr erfolgreichen, das Hersteller Genentech und dessen Mehrheitseigner Roche im vergangenen Jahr 682 Millionen Euro Umsatz bescherte.

Statistisch betrachtet, scheitern jedoch vier von fünf Medikamenten in der klinischen Entwicklung - weil sie schwere Nebenwirkungen haben oder schlicht und einfach nicht so funktionieren wie erhofft. Da Biotech- Unternehmen oft erst wenige Wirkstoffe in ihrem Entwicklungs-Portfolio, der Pipeline, haben, trifft sie ein solcher Fehlschlag hart. Eine Erfahrung, die viele Firmen in den vergangenen zwei Jahren machen mussten. Einzelne enttäuschende Studienergebnisse zogen dabei oft den gesamten Sektor nach unten.

„Die Minder-Performance der Biotech-Werte ist im Wesentlichen auch auf eine Verlangsamung der Zulassungsverfahren in den USA und einen Vertrauensverlust nach dem Imclone-Debakel zurückzuführen“, nennt Michael Sjöström, Fondsmanager des Pictet Biotech, als weitere Gründe für den Kursrutsch. Imclones Ex-Boss Sam Waksal sitzt heute wegen Insiderhandels und Steuerhinterziehung im Gefängnis.

Trotzdem hält Sjöström, wie viele Branchenexperten, die Korrektur für vorübergehend. „Hatten wir im Jahr 2000 eine Übertreibung nach oben, so haben wir jetzt eine Übertreibung nach unten“, glaubt man auch bei der Schweizer Beteiligungsgesellschaft BB Biotech, einem der größten Investoren auf dem Sektor.

Denn inzwischen trennt sich zunehmend die Spreu vom Weizen. Die Unternehmen sind reifer geworden. Jahr für Jahr steigt die Zahl der zugelassenen Medikamente und die Zahl der profitablen Biotech-Firmen. So sind heute mehr als 160 Biotech-Arzneimittel zugelassen, vor fünf Jahren waren es erst 100. Gleichzeitig sind 280 Produkte in der letzten klinischen Testphase, mehr als doppelt so viel wie 1998.

Bei Partnerschaften mit großen Pharma-Konzernen erhalten die Biotech-Firmen immer höhere Lizenzgebühren und Gewinnbeteiligungen. Und: Der Weg an die Börse mag den Unternehmen zwar derzeit versperrt sein. Dennoch flossen vergangenes Jahr rund 14 Milliarden Euro Wagniskapital in den Sektor. Zahlreiche Firmen sind also finanziell nach wie vor komfortabel ausgestattet, auch wenn die Schlagzeilen, insbesondere in der deutschen Biotech-Szene, oft einen anderen Eindruck vermitteln. Anleger sollten deshalb bevorzugt auf Unternehmen setzen, die entweder profitabel arbeiten oder kurz davor stehen. So lässt sich das - in dieser Branche grundsätzlich hohe - Risiko zumindest begrenzen.

Beispiel Medimmune: Mit Synagis, einem Medikament, das Atemwegsinfektionen bei Säuglingen vorbeugt, erzielen die Amerikaner seit Jahren stetig steigende Gewinne. Doch die Sorge um ein verlangsamtes Wachstum und die teure Übernahme von Aviron ließen den Kurs von über 80 auf etwas mehr als 20 Dollar sinken. Mittlerweile hat die Stimmung wieder gedreht: Auch im vierten Quartal 2002 stieg der Synagis- Umsatz um 25 Prozent. Noch wichtiger: Medimmune erwartet im Sommer die endgültige Zulassung von Flumist, der ersten Grippe-Impfung per Nasenspray. Die Aussicht auf eine Milliarde Dollar Umsatz beflügelt die Aktie schon jetzt.

Noch ein ganz anderes Kaliber ist Branchenprimus Amgen. Vom gesamten Wachstum der Biotech-Branche im laufenden und kommenden Jahr wird die Hälfte allein auf Amgen entfallen. Grund: Das weltgrößte Biotech-Unternehmen aus der Nähe von Los Angeles profitiert derzeit von der erfolgreichen Einführung dreier neuer Medikamente. Die Produkte haben zum Teil eine Monopolstellung im Markt. Dank einer neuen Produktionsstätte kann beispielsweise erstmals überhaupt die Nachfrage nach dem Rheuma-Medikament Enbrel gedeckt werden. Das wird sich in den künftigen Ergebnissen niederschlagen. Die Firma ist sehr solide und für Anleger eine relativ sichere Bank, urteilt Roland Maier, Mitglied des Management-Teams bei BB Biotech. Die Aktie wird sich auf dem derzeitigen Niveau sicher nicht noch einmal verdoppeln, hat aber noch Potenzial. Amgen-Aktien machen 28 Prozent von BB Biotechs (ISIN CH0001441580) Investment- Portfolio aus. Nicht ganz so positiv steht aktuell das zweite Branchen-Dickschiff Genentech da. Die älteste Biotech-Firma der Welt, an der Roche die Mehrheit hält, laboriert an einem Krebsmedikament namens Avastin, das die Blutzufuhr von Tumoren blockieren soll. Nach einem enttäuschenden Studienergebnis glaubt in Investmentkreisen inzwischen kaum noch jemand, dass das Produkt noch zugelassen wird. Der Aktienkurs steht unter Druck. Doch wenn das Schicksal von Avastin geklärt ist, könnte Genentechs breites Produkt- und Entwicklungs-Portfolio wieder mehr in den Blick der Anleger rücken. Schließlich erwartet der US-Riese im laufenden Jahr 20 Prozent Gewinnwachstum.

Und Rückschläge gehören in der Branche zum Geschäft. Das musste schon Nobelpreisträger James Watson am eigenen Leib erfahren. Er gab einst zu, dass er durch die Entdeckung der DNS-Struktur unbedingt berühmt werden wollte, um leichter eine Freundin zu finden. Der heute 75-jährige Watson: Das hat leider nicht funktioniert.

info@finance-online.de

Odo
16.04.2003, 15:52
King Pharmaceuticals (WKN: 911091, US: KG) rechnet nicht mit einer zeitigen Einreichung des Geschäftsberichts „10-K“ bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC innerhalb der vorgeschriebenen 15 tägigen Verlängerungsphase. Jedoch wurde bereits ein nicht auditiertes Geschäftsergebnis für 2002 mit Auszügen aus dem 10-K Formular veröffentlicht. Am 11. März gab die SEC bekannt, eine Ermittlung bei King wegen möglicher Bilanzschummeleien begonnen zu haben. Gegenwärtig dauern die Ermittlungen und die Zusammenarbeit mit der Behörde noch an, sodass nicht mit einem zeitigen Einreichen der Bilanz gerechnet werden könne. Weitere Details wurden nicht genan

Odo
16.04.2003, 15:55
Baxter International (WKN: 853815, US: BAX) meldet für das abgelaufene erste Quartal vor dem Hintergrund schwacher Umsätze bei dem Verkauf seiner Bluttherapieprodukte einen Gewinnrückgang.

Der Gewinn lag bei $217.0 Millionen oder 36 Cents nach $253 Millionen oder 41 Cents im Vorjahr. Das Unternehmen hatte im März eine Gewinnwarnung ausgesprochen und senkte damals das dritte Mal innerhalb eines Jahres die Gewinnprognosen. Analysten rechneten mit einem EPS (Gewinn je Aktie) von 37 Cents. Der Umsatz wuchs von $1.88 auf $2 Milliarden.

Odo
16.04.2003, 15:56
Die Celltech Group hat Goran Ando zum neuen Vorstandschef mit sofortiger Wirkung berufen. Ando arbeitete in der F&E (Forschung & Entwicklung) Abteilung bei Pharmacia, bis das Unternehmen von Pfizer (WKN: 852009, US: PFE) aufgekauft wurde. Die Fusion zwischen Pfizer und Pharmacia wurde am 15. April abgeschlossen. Ando wird Peter Fellner ersetzen, der Vorstandschef von Celltech seit 1990 war. Fellner wird mit sofortiger Wirkung den Posten als Chairman einnehmen, nachdem John Jackson zurückgetreten war.

Odo
08.05.2003, 07:23
Das BioTech Unternehmen Exelixis konnte mit einem pro forma Verlust von 38 Cents die Analystenerwartungen um 3 Cents übertreffen. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 6,8% auf $12,3 Millionen, die Konsensschätzung lag hier bei $12,7 Millionen. Im Handelsverlauf gab die Aktie um 1,8% auf $8,33 nach.

Odo
22.05.2003, 14:44
Geron (WKN: 902213, US: GERN) präsentierte heute Forschungsergebnisse, die die Verwendung von embryonalen Stammzellen für zellenbasierende Therapien untermauern. In Forschungsarbeiten, die von Geron unterstützt und von dem Robarts Research Institute in Ontario durchgeführt wurden, wurde gezeigt, dass hämatopoietische Stammzellen, die die Zellenkomponenten des Blutes herstellen, aus embryonalen Stammzellen gewonnen werden können. Solche aus embryonalen Stammzellen gewonnene hämatopoietische Stammzellen könnten bei Knochentransplantationen oder anderen Therapien genutzt werden, so Geron, deren Aktie vorbörslich um 7.58% auf $5.25 steigt.

the mind
28.05.2003, 00:10
Buyout Rumors Flood the Biotech Sector

By Chris Nichols
Associate Editor
05/27/2003 05:17 PM EDT

Updated from 3:54 p.m. EDT
The biotech sector was saw another strong session Tuesday, and while the broad rally lifted the entire group, the action in some names was being driven by takeover rumors.

One of those stocks was Celgene (CELG:Nasdaq - news - commentary - research - analysis), which closed up $2.37, or 7.6%, at $33.47 after speculation made the rounds that Amgen (AMGN:Nasdaq - news - commentary - research - analysis) might have its eye on the company. Another factor helping Celgene's stock was a positive report out of Spain regarding one of the company's cancer drugs.

Traders were certainly interested in Celgene, as 8 million shares changed hands, more than five times the normal volume. Amgen, the rumored suitor, ended higher by $1.77, or 2.9%, to $63.65.

Another name being discussed in buyout circles was Sepracor (SEPR:Nasdaq - news - commentary - research - analysis), which rose $1.75, or 8.2%, to $23.15. The stock had been as high as $26.25 earlier in the day. As was the case with Celgene, volume was also heavy in Sepracor. The stock spiked at midday and the takeover rumors began.

Last week, rumors of consolidation in the sector had some theorizing that Genentech (DNA:NYSE - news - commentary - research - analysis) might eventually make a bid for Idec Pharmaceuticals (IDPH:Nasdaq - news - commentary - research - analysis). The two companies have a marketing agreement for the cancer drug Rituxan.

Shares of Genentech gained 4.8% to $63.85, and Idec was up 5% to $39.65, after trading as high as $41.22.

The Amex Biotech Index finished the day up 5.4%, and the Nasdaq Biotech Index climbed 5.7%.

For the time being, analysts didn't seem to be giving a great deal of credence to the speculation that was circulating through the sector, but they did offer some insight as to what might be powering the rumor mill.

"Genentech is hitting on all cylinders, and that wouldn't be the best use of their cash," said Jennifer Chao, an analyst with RBC Capital Markets. " [But] that clearly has been the reason for Idec trading into the $40s. It's a rumor that's surfaced in the past."

She added that the biotech sector is in a place where the group could see more licensing pacts and collaborations, some of which would probably involve a large company striking a business deal with a smaller company. In those cases, there's always the chance for the larger company in a strategic alliance to be talked about as a possible acquirer.

"In an environment where we're potentially re-entering a bull market, investors are likely to hear more of these sorts of rumors," she said.

Dennis Harp, an analyst with Deutsche Banc, said that until more facts emerge about any potential deals, making a sound judgment about which pairings might make sense and which don't was a difficult endeavor. "Until further information emerges, it would be useless to speculate," he said.

A recently proposed buyout in the biotech sector could have been the impetus for at least some of the takeover talk, he suggested.
"It might be related to news last week where it was announced that Chiron (CHIR:Nasdaq - news - commentary - research - analysis) was acquiring PowderJect, and it was a good strategic fit," Harp said. "I'm not surprised that other potential mergers or acquisitions would be hypothesized."

the mind
28.05.2003, 00:20
"In an environment where we're potentially re-entering a bull market, investors are likely to hear more of these sorts of rumors," she said.

eigentlich unglaublich, kaum kommt der sektor mal richtig in schwung kommen merger/takeover-gerüchte auf....."am boden" wäre es doch viel billiger für die large-caps gewesen! :rolleyes:

Odo
08.07.2003, 11:10
CV Therapeutics teilt mit, dass die US-Gesundheitsbehörde FDA das Angina Medikament Ranexa am 15. und 16. September prüfen und anschließend eine Entscheidung über die Vermarktungsfähigkeit empfehlen wird. Die Komitees der FDA sprechen Empfehlungen für die Vermarktungsfähigkeit von Medikamenten aus – Empfehlungen, denen die Entscheidungsgremien der Behörde oft auch folgen. Sollte Reanexa zugelassen werden, so wäre es das erste neue Medikament für Angina in mehr als 20 Jahren. Es wäre auch das erste kommerzielle Produkt von CV Therapeutics. Die Aktie schloss 44 Cents im Plus bei $31.94.

moony
18.05.2004, 15:52
UCB wird Celltech für 2,25 Mrd. Euro übernehmen.
Außerdem wird UCB von Celltech die exklusiven Rechte zur Entwicklung und Vermarktung des Athritis-Mittels CDP870 erhalten.

moony
20.07.2004, 14:45
Indien will schon bald Biotechunternehmen aus den USA ins Land locken.
Laut einem Bericht von Reuters wollen die Inder bis zum Jahr 2010 Investitionen in Höhe von $10 Milliarden ins Land ziehen.
Insgesamt eine Million neuer Jobs sollen durch diese Initiative in der Biotechbranche in Indien entstehen.

moony
27.07.2004, 12:42
Global Biotech Investing: CuraGen spekulativ interessant

Unternehmensinsider würden sich kräftig mit eigenen Aktien eindecken. Die Gesellschaft habe in den letzten Jahren ein vollständiges Technologie-Paket entwickelt, dass alle Stufen der Genomanalyse abdecke und durch eine spezielle Software vernetzt werde. Momentan bestünden Kooperationsabkommen mit mehreren Pharma- und Biotech-Firmen wie Bayer, Pfizer, Genentech, Biogen oder GlaxoSmithKline. Rein betriebswirtschaftlich gesehen sei die Bilanz von CuraGen allerdings sehr schwach. Im ersten Quartal sei bei einem Umsatz von 1,6 Mio. USD ein Verlust von 18 Mio. USD angefallen. Dennoch müsse man sich nicht sorgen, denn das Unternehmen besitze noch immer ein starkes Cash-Polster von mehr als 400 Mio. USD.

moony
28.07.2004, 15:32
Was im Moment bei den Biotechs abgeht ist absolut nicht nachzuvollziehen. :confused:
Die Branche steht so gut da wie nie zuvor.
Neuzulassungen, gute Testergebnisse, guter Ausblick und trotzdem wurde der NBI und BTK runter gezogen. :hmpf:

Hier einige News der letzten Tage, die ich eigentlich in die jeweiligen threads posten wollte. Ich musste aber mit Bedauern feststellen, dass (noch) gar keine existieren. :rolleyes:
Hab mir mal vor Jahren die Mühe gemacht, ausführliche Unternehmensprofile zu schreiben und in das damalige Partnerboard von AB.com zu stellen.
Die hätte ich eigentlich kopieren und hier reinstellen können.
Leider hat dort wohl ein Neuanfang stattgefunden und die Beiträge wurden komplett gelöscht. :nounder:
Außerdem habe ich nicht alle geschriebenen Unternehmensprofile auf FP gespeichert. :(
Tja, alle Mühen umsonst, darum kommen die restlichen News jetzt erst mal hier rein.


Titan Pharmaceuticals erhielt von der FDA einen „Fast Track“ Status für Spheramine zur Behandlung der Parkinson-Krankheit

Transkaryotic Therapies erhielt von FDA für I2S zur Behandlung des Hunter Syndroms der „Fast Track Status“.

Neurocrine Bioscience hat mit Indiplon gegen chronische Schlaflosigkeit in verschiedenen klinischen Tests gute Ergebnisse erzielt. Man plane nun für das Q4, die Arzneimittelzulassung in zwei verschiedenen Verabreichungsformen für Erwachsene und ältere Patienten bei der FDA zu beantragen.

http://chart.bigcharts.com/bc3/quickchart/chart.asp?symb=nbi&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=2&state=8&sid=1040971&style=320&time=6&freq=1&nosettings=1&rand=7417&mocktick=1&rand=6299

http://chart.bigcharts.com/bc3/quickchart/chart.asp?symb=btk&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=2&state=8&sid=8675&style=320&time=6&freq=1&nosettings=1&rand=1736&mocktick=1&rand=3245

moony
19.08.2004, 14:36
:) Wow, der Biotechsektor außer Rand und Band. :eek: :eek: :eek:

http://bigcharts.marketwatch.com/charts/big.chart?symb=nbi&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=2&state=8&sid=1040971&style=320&time=18&freq=7&nosettings=1&rand=849&mocktick=1&rand=2286

http://bigcharts.marketwatch.com/charts/big.chart?symb=btk&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=2&state=8&sid=8675&style=320&time=18&freq=7&nosettings=1&rand=9007&mocktick=1&rand=9313

Jetzt heißt es:

Rosinen rauspicken

Biotechs, die die in den letzten Tagen besser gelaufen sind als der Index oder die Werte, die in den letzten Monaten einen Boden gebildet haben und jetzt nach oben ausbrechen.
Mal schauen was ich da so alles finden kann, Fundamentaldaten versuche ich zu berücksichtigen. ;)

Hier noch schnell die 10-Jahres-Charts:

http://bigcharts.marketwatch.com/charts/big.chart?symb=nbi&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=2&state=8&sid=1040971&style=320&time=13&freq=2&nosettings=1&rand=9452&mocktick=1&rand=2030

http://bigcharts.marketwatch.com/charts/big.chart?symb=btk&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=2&state=8&sid=8675&style=320&time=13&freq=2&nosettings=1&rand=6413&mocktick=1&rand=2091

moony
02.09.2004, 18:20
Applied Research Systems hat gegen Transkaryotic Klage aufgrund der Behauptung der rechtswidrigen Nutzung von Methoden zur Genherstellung durch Transkaryotic erhoben.

moony
13.09.2004, 03:20
Neurocrine berichtete über positive Resultate mit Indiplon.
Im kommenden Oktober könnte Neurocrine von der FDA die Genehmigung von zwei neue Medikamentenanwendungen erhalten.

moony
08.10.2004, 07:05
Die FDA hat Genvec die Einstellung von klinischen Testversuchen zu TNFerade empfohlen. Für Patienten mit Speiseröhrenkrebs besteht die Gefahr des Auftretens von Blutverklumpungen.

http://bigcharts.marketwatch.com/charts/big.chart?symb=genvec&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=2&state=8&sid=404478&style=320&time=11&freq=2&nosettings=1&rand=6266&mocktick=1&rand=5269

moony
13.10.2004, 17:57
Nabi hat von der FDA für seinen Staphylokokken-Impfstoff den Fast-Track-Status erhalten.

moony
13.10.2004, 18:32
Cell Genesys prognostiziert einen Verlust von 24 Mio. $ oder 54 Cents/Aktie bei einem Umsatz von 3,2 Mio. $.
Außerdem ist die Ausgabe von Wandelanleihen im Umfang von 100 Mio. $ geplant.

http://bigcharts.marketwatch.com/charts/big.chart?symb=cege&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=2&state=8&sid=9812&style=320&time=2&freq=6&nosettings=1&rand=3859&mocktick=1&rand=5610

moony
15.10.2004, 16:13
Die FDA hat sich für die Genehmigung von Riquent gegen Lupus ausgesprochen.
La Jolla muß aber noch bis zum Erhalt der Genehmigung die Wirksamkeit von Riquent durch doppelte Versuche unter Beweis stellen.

http://bigcharts.marketwatch.com/charts/big.chart?symb=LJPC&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=2&state=8&sid=12664&style=320&time=2&freq=6&nosettings=1&rand=1628&mocktick=1&rand=4006

moony
03.11.2004, 01:15
Amylin meldete einen Verlust von 34,1 Mio. $ bzw. 36 Cents/Aktie, nachdem im VJQ ein Verlust von 37,5 Mio. $ bzw. 40 Cents/Aktie verzeichnet wurde.
Die Umsätze schrumpften von 15,4 Mio. $ auf 13,4 Mio. $.

http://bigcharts.marketwatch.com/charts/big.chart?symb=AMLN&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=2&state=8&sid=8365&style=320&time=12&freq=2&nosettings=1&rand=5091&mocktick=1&rand=3847

moony
10.11.2004, 17:28
Genta hatte bekannt gegeben, dass Aventis die bestehende Entwicklungskooperation für Genasense aufgegeben hat.

Der Verlust konnte von 17,2 Mio. $ im Vorjahr auf 5,6 Mio. $ oder 7 Cents/Aktie reduziert werden.

moony
10.11.2004, 17:37
Bei Hollis-Eden Pharma fiel im Q3 ein Nettoverlust von 5,6 Mio. $ (VJQ: 10,3 Mio. $, 66 Cents/Aktie) bzw. 29 Cents/Aktie an.

Watson Pharma hat eine Vermarktungszulassung für Celexa von der FDA erhalten.

moony
30.11.2004, 19:56
Fachgremium hat Testergebnisse für Marqibo (Enzon und Inex) in Frage gestellt.
Morgen wird entschieden, ob der FDA die Zulassung empfohlen wird.

http://bigcharts.marketwatch.com/charts/big.chart?symb=ENZN&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=2&state=8&sid=1808&style=320&time=8&freq=1&nosettings=1&rand=2130&mocktick=1&rand=8842

http://bigcharts.marketwatch.com/charts/big.chart?symb=CA%3AIEX&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=2&state=8&sid=49623&style=320&time=8&freq=1&nosettings=1&rand=6581&mocktick=1&rand=15

Trüffelschwein
11.05.2005, 02:02
Ich möchte mal dezent darauf hinweisen, daß der Biotech HOLDRS (BBH) auf dem höchsten Stand seit Januar 2001 notiert. Das OBV ist zwar nicht überzeugend, und NBI sowie BTK haben noch nicht wieder so viel Boden gutgemacht. Aber es ist auf alle Fälle bemerkenswert, wie gut sich Biotechs derzeit halten.

http://bigcharts.marketwatch.com/charts/big.chart?symb=bbh&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=20&uf=8&lf=1&lf2=8&lf3=32&type=4&size=2&state=11&sid=161011&style=320&time=12&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9702&mocktick=1

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=bbh&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=20&uf=8&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=2&state=11&sid=161011&style=320&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9370&mocktick=1

Carex flacca
17.05.2005, 22:54
Hallo zusammen,

die Biotechaktien sind eigentlich eine Wucht, wenn man sich dagegen den Nasdaq 100 ansieht, oder?

Auf wallstreet-online gibt es eine aktuelle offene Analyse im Premium - Bereich von Herrn Mathias Onischka. Fazit: Vorsicht - ist die Mutter der Porzellankiste.

Seine Analysen sind für mich erstklassig und vor allem Elliotts.

Habe von Euch einen Hinweis auf GPC-Biotech erhalten und meine Chart´s reingestellt. GPC sieht sehr gut aus und sollte ein Kauf sein - sofort.

Hinweis: Keine Handelsaufforderung, meine rein persönliche Meinung.

Schlaft erstmal gut und verwöhnt Euere nächsten noch ein bißchen

Trüffelschwein
17.05.2005, 23:28
Auf wallstreet-online gibt es eine aktuelle offene Analyse im Premium - Bereich von Herrn Mathias Onischka. Fazit: Vorsicht - ist die Mutter der Porzellankiste.Ich vermute, Harald Schmidt würde wo als Unterschichten-Board bezeichnen... :D

Carex flacca
18.05.2005, 23:29
Wer ist Harald Schmidt, etwa der ... der "Schreinemakers"?

Carex flacca
25.05.2005, 14:54
Hallo Biotech-Trader,

anbei die aktuellen BTK-Elliott-Wellen-Analysen von Mathias Onischka.
14.05.2005
http://www.wallstreet-online.de/ws/news/chartanalyse/main.php?&action=open&id=1694276&m=3.59.2.0.0
05.06.2005
http://www.wallstreet-online.de/ws/news/chartanalyse/main.php?&action=open&id=1704884&m=3.59.0.0.0&adautor=49

Der BTK läuft bisher weiter nach oben.

Gruß

Carex flacca

Zar
10.06.2005, 01:56
:tup: Thema Biotech :

(Sehr umfangreich und qualitiv sehr, sehr gut )

http://biz.yahoo.com/special/biotech05.html


The chart below compares the performance (ex dividends) of the four largest competitors in the biotech industry, Genentech (DNA) Amgen (AMGN), Gilead Sciences (GILD) and Genyze (GENZ), to the S&P 500 (^GSPC) over the past five years.
http://ichart.finance.yahoo.com/z?s=%5EGSPC&t=5y&q=l&l=off&z=m&c=DNA,AMGN,GILD,GENZ&a=v&p=s
BusinessWeek Online
Biotechnology has finally come of age. This declaration may bring to mind the hype that has swirled around biotech so many times in the past. But a growing number of scientists and industry executives say today's enthusiasm is based on a new reality: The drugs actually exist. More...
The Next Wave of Biotech Drugs
BusinessWeek Online
Companies large and small have hundreds of biotech drugs in development. Here are some innovative candidates that are approaching the market, listed by drug name, company, for what disease, and how the drug works. More...

Investing in Biotech

Why Biotech Stocks Are Sedated
at BusinessWeek Online
Investor's have snapped up shares of Genentech, but they're still shunning the sector as a whole. More...

usw.

Ich finde es lohnt sich mal durchzustöbern nicht zulezt weil es so umfangreich und aktuell ist ;)

Gruss
Zar

moony
10.06.2005, 15:20
Der Riese Amgen läuft nur durchschnittlich und bei Gilead gab es eigentlich nie schlechte Nachrichten.
Die Perfomance vieler kleiner bis mittlerer Titel ist aber eher miserabel.

Carex flacca
10.06.2005, 16:16
Hallo aus dem BioCon Valley,

ich mag die Biotechs besonders gerne, weil es für mich:

- absolute Wachstumswerte mit Riesenpaotential,
- sehr volatile Werte und
- Werte der besseren Index-Entwicklung sind (im Vergleich von AMEX Biotech Index ./. Nasdaq 100)

Mir reicht für Tradings die einfache Nutzung von Trendlinien vollkommen aus.

Meine aktuellen und kommenden Lieblinge aus dem BTK AMEX Biotech

901198 Affymetrix
869640 Chiron
924632 Genentech
987137 Genzyme
885823 Gilead
919313 Invitrogen
881824 Medimmune
900625 Millennium Pharmaceuticals
883428 Protein Design Lab
882807 Vertex

Dazu weitere Werte:

878613 Immunogen
927079 Illumina
936592 Luminex
882759 Sepracor
934454 Tanox
903906 Viopharma

Gruß
Carex flacca

oranje
12.06.2005, 23:54
...schaut mal bei www.crucell.nl rein....sehr erfolgversprechendes ederlaendischer Unternehmen..auch Nasdaq notiert CRXL


greetz

Carex flacca
13.06.2005, 20:07
Hallo,

Crucell kannte ich bisher nicht.

Der Trend ist i.O.
Der GD200 steigt.

Aber:
Es gab einen neuen Höchstkurs.
Dieser wurde nicht bestätigt vom MACD, MOM20, und RSI14 auf Tagesbasis.
Der Kurs ist ganz schön weit weg vom GD200.

Ich tippe daher zunächst auf eine sich einstellende Korrektur ähnlich Anfang 2004. Dann muß man weiter sehen.

Gruß
Carex flacca

Mein Chart läuft nur in EUR und sieht, weil ihm die vollen Candles fehlen, nicht so toll aus. Deshalb fehlt er. Ihr kennt ihn ja sowieso.

oranje
14.06.2005, 00:32
Hallo,

Es wird ein einpendeln des Kurses geben ,rund 20Euro, aber wenn du siehst was alles noch kommt .


English:
z.b.Het malaria vaccine we developed in association with the USAS army and in association with English company GlaxoSmithKline

zb. the Ebola virus vaccine of Crucell

z.b.Crucell and Genentech can show that an cell with STAR 3 á 4x more Avastin and Herceptin (45:15) Avastin produced and Herceptin-are medecines which destroy cancer cell Len, (common turnover for 2005, supposedly about 2 billion


und so weiter ..

er. link
http://www.usmarkets.nl/modules.php?name=News&file=article&sid=52852

Wir in den Niederlanden haben ein sogenanntes ''DAGOBERT dUCK SZENARIO'' erstellt:-)))

Alles was betreff CRUCELL geschrieben wird ,kannst du auf dem forum von
www.iex.nl finden..sehr viel in niederlandisch auch sehr viel in englisch . Aber es gibt auch online uebersetungsprogramme...

falls noch fragen sind ,anytime

schoenen abend

GD

Zar
16.06.2005, 16:21
FEATURED EXPERT: Dr. Scott W. & Nadine Wong
15-JUN-05

Read about the information Nadine Wong, editor of the BioTech Stock Report newsletter, is expecting regarding Genzyme and discover the importance of the outcome of the DCOR (Dialysis Clinical Outcomes and Research) study, a major catalyst for Genzyme shares in 2005. Also, learn about Genzyme’s drug Renagel.

Genzyme – On Course


There are a variety of catalysts on the horizon for Genzyme (NASDAQ: GENZ ). In the next 3 months Nadine Wong and her team expect DCOR top-line data, Renagel carbonate development news, a decision from FDA about DX-88 Phase III trials, the first interim look at Campath in multiple myeloma, information on development of a substrate small molecule inhibitor for Gaucher disease, and the BLA filing of Myozyme in the U.S. in mid-2005.

But in the past month, Genzyme’s share price took a dip and Wong and her team believe the market is anticipating the outcome of the DCOR (Dialysis Clinical Outcomes and Research) study, a major catalyst for Genzyme shares in 2005. Recall that the DCOR study is the largest clinical study to be performed in the end-stage renal disease (ESRD) patient population to date, with 2100 patients enrolled. DCOR is a U.S. focused, 3-year study comparing all-cause morbidity and mortality in ESRD patients on Renagel versus calcium-based binders. The study is 80% powered to detect a 22% reduction in all-cause mortality. The trial is intended to demonstrate that lowering the rates of coronary calcifications will result in a survival advantage. Studies with Renagel have previously demonstrated that the progression of coronary calcification is reduced compared with traditional agents. In the general population, coronary calcification rates are correlated with atherosclerosis and poor outcomes, but data for the chronic renal failure population in particular is limited.

The company has indicated that it is preparing for a positive outcome of the trial. Renagel is a non-calcium based phosphate binder. Some of the drug’s key benefits over cheaper calcium-based binders are the lack of cardiac calcification, lowering LDL cholesterol, and lowering C-reactive protein levels. However, Renagel is widely believed to offer only equivalent phosphate binding compared to its cheaper competitors, and the drug’s cardiovascular benefits have not been established.

The DCOR study could fall short of showing a clear all-cause mortality benefit but meet some of the secondary objectives. This outcome would be acceptable and would support Renagel’s differentiation from calcium-based binders. However, this is unlikely to drive further market share gains.

Then there remains a chance that the DCOR study may fail to show any difference from conventional agents. However, metal-based phosphate-binders have their share of concerns. For example, there is the issue of whether Shire’s Fosrenol, a lanthanum (metal)-based binder, could cause neurotoxicity. Therefore, a negative outcome in the DCOR will not automatically cause physicians to switch patients off Renagel, but would likely blunt, new prescriptions.

The current formulation of Renagel is sevelamer hydrochloric acid, which can cause acidosis in patients on therapy. In order to penetrate the larger chronic kidney disease (CKD) stage III-V market, Genzyme is developing a second-generation non-chloride version of Renagel, namely sevelamer carbonate that is optimized for CKD patients with hyperphosphatemia,. For the remaining 2005, Genzyme plans to compete enrollment in an ESRD bioequivalence study of the carbonate versus hydrochloride tablets. The bioequivalence study will be the basis for approval of the carbonate. In addition, in late 2005, Genzyme will begin enrolling patients in the CKD study that will evaluate sevelamer carbonate versus placebo to treat CKD hyperphosphatemia. Positive results from the CKD study could lead to a U.S. approval in 2007 of sevelamer carbonate, followed by a European approval in 2008.

With all that is going to happen with Genzyme is positive, a dip in its share price represents an opportunity for investors.

moony
19.07.2006, 17:23
Paßt wohl eher ins TecDax-Forum, dennoch finde ich es sehr interessant, wenn deutsche Milliardäre deutsche Biotech-Aktien einsammeln ;)

Dietmar Hopp, Mitgründer des Software-Konzerns SAP, ist unbemerkt von der Öffentlichkeit zum wichtigsten Einzelinvestor der deutschen Biotechnologie aufgestiegen. Der 66 Jahre alte Milliardär sei inzwischen mit gut 200 Millionen Euro an 14 Firmen beteiligt. Dazu gehörten auch die Münchner Firmen GPC und Wilex. Der Großteil der Unternehmen entwickelt Präparate gegen Krebs oder Erkrankungen des Zentralen Nervensystems, sagte Hopp.

Bereits vergangene Woche hatte der Unternehmer angekündigt, gemeinsam mit Sohn Oliver 21 Millionen Euro in die noch börsennotierte Firma Lion Bioscience zu stecken, die jedoch nicht mehr operativ tätig ist, und diese mit der Pharmafirma Axaron zu verschmelzen.

In den Aufsichtsrat von Lion will Hopp sich aber nicht wählen lassen. "Nein, in dem Gremium will ich nicht mitarbeiten, ich habe zu viel anderes zu tun." Er sei nach wie vor an IT interessiert, doch Life Sciences gehört mit Sicherheit die Zukunft - auch wenn es eine risikoreiche Branche sei und viele Projekte wieder eingestellt würden. "Ja, ich bin wohl ein Spieler", kommentiert Hopp sein Engagement in der Risikosparte.

Mr.Arrogance
11.04.2007, 10:33
AMGN - rücktritt CFO

http://biz.yahoo.com/ap/070410/amgen_cfo_resigns.html?.v=2


AMGN hat aktuell einige probleme.
der einstige uneingeschränkte top-wert war in den letzten monaten der schwächste wert im BTK.

Mr.Arrogance
11.04.2007, 22:46
DNA ist mittlerweile die nummer 1... zumindest in bezug auf mcap.
heute nachbörslich zahlen:

http://money.cnn.com/2007/04/11/news/companies/genentech/index.htm?source=yahoo_quote

sehr ordentlich.

Mr.Arrogance
12.04.2007, 10:59
http://news.independent.co.uk/world/science_technology/article2442002.ece

Mr.Arrogance
12.04.2007, 11:07
http://biz.yahoo.com/pz/070412/117240.html

$5,5 mrd mehr in der kriegskasse, weitere fokussierung auf healthcare.

"This completes Novartis' divestiture program following its strategy to focus on healthcare with pharmaceuticals at the core"

Mr.Arrogance
14.04.2007, 16:02
http://yahoo.reuters.com/news/articlehybrid.aspx?storyID=urn:newsml:reuters.com: 20070414:MTFH87060_2007-04-14_08-17-54_L14399989&type=comktNews&rpc=44

When asked whether Novartis was interested in buying U.S. biotechnology firm MedImmune (MEDI.O: Quote, Profile , Research), Vasella said biotech firms were "on our radar screen," but declined to comment further.

es muß nicht MEDI sein!

Vasella said Novartis was most interested in acquisitions in biotechnology, in vaccinations and in over-the-counter medicines.

Mr.Arrogance
19.04.2007, 11:45
http://biz.yahoo.com/bw/070418/20070418006289.html?.v=1

"Patents are the key force behind such biotechnology innovation."

"The Patent Reform Act of 2007 would create a new post-grant opposition system, under which a patent is given no presumption of validity and could be broadly challenged administratively throughout its term --even years after the patentee and the public have come to rely on it, and years after biotech companies have invested hundreds of millions of dollars to bring a patented invention through clinical trials and regulatory approval."

Mr.Arrogance
19.04.2007, 11:50
http://public.cq.com/docs/cqm/cqmidday110-000002492418.html

"Senate Republicans today blocked a Democratic bill to allow Medicare to negotiate reduced prescription drug prices for seniors, holding fast against a motion to proceed to consideration of the measure

The 55-42 vote fell short of the 60 votes needed to invoke cloture and limit debate. Democrats had worked for days to find the votes needed to proceed to the bill, which would remove a prohibition in 2003 Medicare law that bars the government from negotiating drug prices."

FranzBauer
20.04.2007, 15:54
So, ich kaufe jetzt dna um 61,33.

Ich bin gerne bereit mich aufhalten zu lassen wenn irgendjemand meint es wäre ein Fehler.

Mr.Arrogance
21.04.2007, 00:44
http://www.cnbc.com/id/18139964

Many analysts believe that is soon as one big pharma pulls the trigger on a sizeable deal--whether a pharma/pharma or pharma/biotech--that there will be a quick domino effect.

gibt es mehrere große deals in diesem jahr?


p.s.: DNA-kauf-diskussion gehört nicht in diesen thread

Mr.Arrogance
23.04.2007, 10:31
der zuschlag geht an AZN!
und hat dabei ziemlich tief in die tasche gegriffen:

http://biz.yahoo.com/ap/070423/britain_astrazeneca_medimmune.html?.v=2

Mr.Arrogance
24.04.2007, 01:29
http://biz.yahoo.com/ap/070416/sector_focus_biotechnology.html?.v=1

The biotechnology sector continued growing in 2006 and is expected to garner more attention from Big Pharma suitors looking to fill pipelines and position themselves for future breakthroughs

Mr.Arrogance
24.04.2007, 10:26
http://www.cnbc.com/id/18273411

So, today's lotto winner is MedImmune. AstraZeneca is buying the company for a whopping $58 a share. That's 53% above where MEDI was trading when it announced it was entertaining offers a couple of weeks ago.

On that news, the stocks of many similar-sized biotechs are rallying: check out CELG, BIIB, GILD just to name a few. Rodman & Renshaw biotech analyst Mike King in a research note to clients calls it "The Aftershock of MEDI/AZN Acquisition

Big AL
24.04.2007, 11:49
Ich bin gerne bereit mich aufhalten zu lassen wenn irgendjemand meint es wäre ein Fehler.

Das solltest du niemals zulassen! :nono: Stehe zu dem was du tust und lass dir von niemandem reinreden. :)

Mr.Arrogance
25.04.2007, 11:08
+21%
http://biz.yahoo.com/bw/070425/20070424006560.html?.v=1

"spending on high-cost biotech drugs increased 21 percent in 2006"

"Spending increased 25 percent in 2005. Released at the company's annual Outcomes Conference, the 2006 Drug Trend Report also estimates overall biotech drug costs will reach $99 billion by 2010 accounting for 26 percent of total drug spending."

Mr.Arrogance
26.04.2007, 12:24
auch morningstar beteiligt sich an übernahmespekulationen und ermittelt folgende übernahmeziel-favoriten:

http://news.morningstar.com/article/article.asp?id=190410


AMLN
BMRN
LEXG
MNKD
VRTX

Mr.Arrogance
02.05.2007, 02:31
$140 milliarden umsatz stehen in der nächsten dekade durch auslauf der patente auf dem spiel:

http://biz.yahoo.com/rb/070501/pharmaceuticals_generics.html?.v=3

Mr.Arrogance
11.05.2007, 14:37
http://online.wsj.com/article/SB117873083650997398.html

auszug:

"If it becomes law, the Senate bill, called the Food and Drug Administration Revitalization Act, could shift the balance of power between regulators and the pharmaceutical industry. It requires the FDA to monitor drugs after they go on the market and provides new funding for that job. The bill would also require companies to make public the results from many of their studies."

"In a victory for the drug industry, the Senate rejected an effort to legalize imports of prescription drugs. Some other elements that the industry opposed, such as restrictions on advertising, were toned down."

"Sen. Kennedy has said he will add language that would allow the FDA to approve copycat versions of biotechnology drugs, a high-stakes issue."

Mr.Arrogance
15.05.2007, 20:38
http://yahoo.reuters.com/news/articlehybrid.aspx?storyID=urn:newsml:reuters.com: 20070514:MTFH33020_2007-05-14_08-26-18_L14560008&type=comktNews&rpc=44

A report by Swedish researchers last week said Britain had one of the worst records among developed countries in providing access to new cancer therapies.

Big AL
30.05.2007, 17:28
Biotech ist Jungbrunnen für Pharma-Riesen

Der Pharma-Branche steht höchstwahrscheinlich eine neue Welle von Fusionen und Übernahmen bevor, berichtet Technology Review in seiner aktuellen Ausgabe. In einer neuen Serie zur Zukunft der Medizin analysiert das Technologiemagazin den Zustand der Pharma-Industrie. Als Indikator für diesen Zustand lässt sich beispielsweise die Zahl der jährlichen Fusionen im Pharma- und Biotech-Bereich anführen, die sich in den vergangenen zehn Jahren von 289 auf 746 mehr als verdoppelt hat. "Es sind weitere Mergers und Acquisitions zu erwarten", sagt auch Olaf Tölke, Pharma-Analyst bei der Rating-Agentur Standard & Poor's. Denn trotz aller Deal-Aktivität hat die Pharmabranche im Vergleich etwa zur Auto-Industrie noch keinen sehr hohen Konzentrationsgrad erreicht: Pfizer als Nummer eins beispielsweise kommt auf einen Marktanteil von gerade einmal 6,5 Prozent. Wenn der Startschuss zur nächsten Runde erst einmal gefallen sei, so Tölke, könnten rasch andere folgen.

Denn die größten Vertreter der Pharma-Branche zehren von den Forschungserfolgen vergangener Zeiten, scheuen das Risiko von kompletten Neuentwicklungen und suchen stattdessen ihr Heil in Fusionen unter ihresgleichen – oder im Aufkauf von Biotech-Unternehmen, die viel versprechende Medikamente in der Entwicklung haben. Zunehmend werden auch Biotech-Firmen übernommen, die mit ihren Substanzen noch in der präklinischen Entwicklungsphase stecken.

Für drei Einsatzgebiete gelten Biopharmazeutika als besonders geeignet: bei schweren chronischen Erkrankungen wie Multiple Sklerose, rheumatoide Arthritis oder Krebs; als Impfstoffe für die Prävention von Infektionen oder bestimmten Krebsarten; und als Mittel gegen Immun- und Stoffwechselkrankheiten. Von den 36 neuen Medikamenten, die 2006 in Deutschland zugelassen wurden, waren elf Biopharmazeutika – prozentual und auch absolut der höchste Wert seit dem Biotech-Blasen-Jahr 2001. Bereits jetzt stammt mehr als die Hälfte der Produkte von Big Pharma nicht aus ihrer eigenen Forschung, sondern wurde entweder von kleineren Pharma-Unternehmen oder Biotech-Unternehmen einlizenziert.


Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/90388

benz
05.08.2007, 21:56
Mir ist der Begriff Biotech manchmal nicht klar wenn ich sehe, dass eine Lion Bioscience (jetzt Sygnis) mit ein paar Computern oder eine GPC mit mit dem Platinderivat (Platinderivate gibt es seit Jahrzehnten in der Prostatatherapie) Satraplatin als BIOTECH Firmen gehandelt werden. Selbst wenn eine Firma in BIOTECH macht und hunderte von Millionen ausgibt, scheinen eine gründliche Studienanalyse oder Marktüberlegungen überhaupt keine Rolle bei der Bewertung zu spielen oder sogar gefährlich für die Anlegerfantasie zu sein. Anders ist nicht zu erklären, warum Anleger auf Desmoteplase (Paion), Removall (Fresenius), Removab (Fresenius) und andere Schein-Block-Buster abfahren oder abgefahren sind.