Yeti
10.10.2000, 09:42
DSW warnt vor Panikverkäufen
Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) warnt die Anleger am Neuen Markt vor Panikverkäufen. "Jetzt heißt es, kühlen Kopf zu bewahren und die Depots genau zu analysieren", sagte Jürgen Kurz, Sprecher des DSW, angesichts des Kurseinbruchs am Neuen Markt in den letzten Wochen. Ein Ende der Talfahrt sei noch nicht in Sicht, so Kurz. Langfristig sieht er aber wieder steigende Kurse.
Derzeit befinde sich der Neue Markt in seiner zweiten großen Korrekturphase. Diese nach Ansicht von Kurz "notwendige Selbstreinigung" sei inzwischen allerdings in eine Hysterie gemündet. So wie zu Jahrebeginn die guten Nachrichten überbewertet worden seien, ziehe nun jede negative Nachricht den Markt dramatisch nach unten.
Bei Unternehmen, deren Geschäftsmodell nicht überzeuge, sollten Anleger dennoch Verluste durch einen Verkauf realisieren, rät Kurz. Am Neuen Markt notierten viele untaugliche Kandidaten, so dass der Insolvenzantrag bei Gigabell sicherlich nicht der letzte in diesem Segment sei.
Andererseits sollten Investoren mit "langem Atem" prüfen, hinter welchen Werten genügend "realwirtschaftliche Kraft" stecke, so der DSW-Sprecher. Bei diesen Werten empfiehlt Kurz die Kursverluste auszusitzen.
© 10.10.2000 www.stock-world.de (http://www.stock-world.de)
Gruß Yeti
Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) warnt die Anleger am Neuen Markt vor Panikverkäufen. "Jetzt heißt es, kühlen Kopf zu bewahren und die Depots genau zu analysieren", sagte Jürgen Kurz, Sprecher des DSW, angesichts des Kurseinbruchs am Neuen Markt in den letzten Wochen. Ein Ende der Talfahrt sei noch nicht in Sicht, so Kurz. Langfristig sieht er aber wieder steigende Kurse.
Derzeit befinde sich der Neue Markt in seiner zweiten großen Korrekturphase. Diese nach Ansicht von Kurz "notwendige Selbstreinigung" sei inzwischen allerdings in eine Hysterie gemündet. So wie zu Jahrebeginn die guten Nachrichten überbewertet worden seien, ziehe nun jede negative Nachricht den Markt dramatisch nach unten.
Bei Unternehmen, deren Geschäftsmodell nicht überzeuge, sollten Anleger dennoch Verluste durch einen Verkauf realisieren, rät Kurz. Am Neuen Markt notierten viele untaugliche Kandidaten, so dass der Insolvenzantrag bei Gigabell sicherlich nicht der letzte in diesem Segment sei.
Andererseits sollten Investoren mit "langem Atem" prüfen, hinter welchen Werten genügend "realwirtschaftliche Kraft" stecke, so der DSW-Sprecher. Bei diesen Werten empfiehlt Kurz die Kursverluste auszusitzen.
© 10.10.2000 www.stock-world.de (http://www.stock-world.de)
Gruß Yeti