Howie
16.06.2001, 17:18
Moin!
Vorjahressieger Audi hat erneut große Ziele in Le Mans
München - Die Favoritenrolle ist erdrückend, der Aufwand millionenschwer: Vorjahressieger Audi hat beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans erneut große Ziele und einen zweistelligen Millionenbetrag in die Vorbereitung auf den berühmtesten Langstrecken-Klassiker der Welt investiert.
Sämtliche Konkurrenten betrachten die Bayern als Favoriten, doch gerne hören sie dies nicht. "In Le Mans kann niemand einen Sieg garantieren", sagte Teamchef Reinhold Joest angesichts der Unwägbarkeiten des Marathon-Rennens in Frankreich und versuchte damit gleichzeitig, den Druck von der Audi-Mannschaft zu nehmen.
Horrorcrash von Alboreto belastet Audi sehr
Knapp zwei Monate nach dem Unfalltod von Michele Alboreto bei den Le-Mans-Testfahrten auf dem Lausitzring belastet der Horrorcrash des italienischen Piloten das Team immer noch sehr.
"Als ich das erste Mal nach diesem Unfall im R8 saß und schnell fuhr, hatte ich ein ganz komisches Gefühl. Momentan denke ich sehr oft daran. Ich hoffe, dass ich es bald verarbeiten kann", sagte der Neusser Frank Biela, der einzige deutsche Werksfahrer in Le Mans.
Joest: "Man braucht aber auch das nötige Quäntchen Glück"
Zum dritten Mal startet Audi am Samstag (16 Uhr) bei dem Klassiker an der Sarthe, zum ersten Mal als Titelverteidiger. Das einzige deutsche Werksteam setzt in der Prototypen-Klasse zwei Fahrzeuge ein: Die im Vergleich zu 2001 in zahllosen Details weiter entwickelten Audi R8 werden von den Vorjahressiegern Frank Biela, Emanuele Pirro (Italien) und Tom Kristensen (Dänemark) sowie Rinaldo Capello (Italien), Laurent Aiello (Frankreich) und dem Neuzugang Christian Pescatori (Italien) pilotiert.
"Man braucht ein schnelles und zuverlässiges Auto, die besten Fahrer, ein perfekt eingespieltes Team - aber auch das nötige Quäntchen Glück", meinte Teamchef Joest über die Anforderungen.
Audi mit weniger Ausgaben im Jahr 2001
Trotz der Investitionen ist das diesjährige Le-Mans-Engagement im Vergleich zum Vorjahr geradezu "günstig". Genaue Zahlen verrät Audi traditionell nicht, aber diesmal reicht ein zweistelliger Millionenbetrag für die Verfeinerungen und Verbesserungen am R8.
2001 waren noch schätzungsweise 150 Millionen investiert worden. Dafür verschlingt in diesem Jahr allein das VIP-Zelt mitsamt der Betreuung der 500 geladenen Gäste rund fünf Millionen Mark.
Bentley-Auftritt wird interessant
Sollte Audi erneut gewinnen, würden die Ingolstädter auch im nächsten Jahr wieder am Start stehen. "Zuerst will man mit seinem Team Le Mans einmal gewinnen, dann denkt man vor dem nächsten Start an den zweiten Sieg. Und ich bin sicher, wenn man das geschafft haben sollte, wünscht man sich nichts sehnlicher als den dritten Sieg", beschrieb Biela die Faszination des Langstrecken-Spektakels.
Auch Sportchef Wolfgang Ullrich wünscht sich, "dass Audi drei Mal hintereinander auf dem Le-Mans-Siegerpokal verewigt ist".
Wirklich starke Herausforderer gibt es nicht. Interessant wird der Auftritt von Bentley, in den Jahren 1924 bis 1930 immerhin fünf Mal Gesamtsieger in Le Mans. Die Briten starten in einer anderen Klasse, hinterließen aber bei den Vortests einen hervorragenden Eindruck.
Quelle: sport1.de
So long
Howie :smokin:
Vorjahressieger Audi hat erneut große Ziele in Le Mans
München - Die Favoritenrolle ist erdrückend, der Aufwand millionenschwer: Vorjahressieger Audi hat beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans erneut große Ziele und einen zweistelligen Millionenbetrag in die Vorbereitung auf den berühmtesten Langstrecken-Klassiker der Welt investiert.
Sämtliche Konkurrenten betrachten die Bayern als Favoriten, doch gerne hören sie dies nicht. "In Le Mans kann niemand einen Sieg garantieren", sagte Teamchef Reinhold Joest angesichts der Unwägbarkeiten des Marathon-Rennens in Frankreich und versuchte damit gleichzeitig, den Druck von der Audi-Mannschaft zu nehmen.
Horrorcrash von Alboreto belastet Audi sehr
Knapp zwei Monate nach dem Unfalltod von Michele Alboreto bei den Le-Mans-Testfahrten auf dem Lausitzring belastet der Horrorcrash des italienischen Piloten das Team immer noch sehr.
"Als ich das erste Mal nach diesem Unfall im R8 saß und schnell fuhr, hatte ich ein ganz komisches Gefühl. Momentan denke ich sehr oft daran. Ich hoffe, dass ich es bald verarbeiten kann", sagte der Neusser Frank Biela, der einzige deutsche Werksfahrer in Le Mans.
Joest: "Man braucht aber auch das nötige Quäntchen Glück"
Zum dritten Mal startet Audi am Samstag (16 Uhr) bei dem Klassiker an der Sarthe, zum ersten Mal als Titelverteidiger. Das einzige deutsche Werksteam setzt in der Prototypen-Klasse zwei Fahrzeuge ein: Die im Vergleich zu 2001 in zahllosen Details weiter entwickelten Audi R8 werden von den Vorjahressiegern Frank Biela, Emanuele Pirro (Italien) und Tom Kristensen (Dänemark) sowie Rinaldo Capello (Italien), Laurent Aiello (Frankreich) und dem Neuzugang Christian Pescatori (Italien) pilotiert.
"Man braucht ein schnelles und zuverlässiges Auto, die besten Fahrer, ein perfekt eingespieltes Team - aber auch das nötige Quäntchen Glück", meinte Teamchef Joest über die Anforderungen.
Audi mit weniger Ausgaben im Jahr 2001
Trotz der Investitionen ist das diesjährige Le-Mans-Engagement im Vergleich zum Vorjahr geradezu "günstig". Genaue Zahlen verrät Audi traditionell nicht, aber diesmal reicht ein zweistelliger Millionenbetrag für die Verfeinerungen und Verbesserungen am R8.
2001 waren noch schätzungsweise 150 Millionen investiert worden. Dafür verschlingt in diesem Jahr allein das VIP-Zelt mitsamt der Betreuung der 500 geladenen Gäste rund fünf Millionen Mark.
Bentley-Auftritt wird interessant
Sollte Audi erneut gewinnen, würden die Ingolstädter auch im nächsten Jahr wieder am Start stehen. "Zuerst will man mit seinem Team Le Mans einmal gewinnen, dann denkt man vor dem nächsten Start an den zweiten Sieg. Und ich bin sicher, wenn man das geschafft haben sollte, wünscht man sich nichts sehnlicher als den dritten Sieg", beschrieb Biela die Faszination des Langstrecken-Spektakels.
Auch Sportchef Wolfgang Ullrich wünscht sich, "dass Audi drei Mal hintereinander auf dem Le-Mans-Siegerpokal verewigt ist".
Wirklich starke Herausforderer gibt es nicht. Interessant wird der Auftritt von Bentley, in den Jahren 1924 bis 1930 immerhin fünf Mal Gesamtsieger in Le Mans. Die Briten starten in einer anderen Klasse, hinterließen aber bei den Vortests einen hervorragenden Eindruck.
Quelle: sport1.de
So long
Howie :smokin: