Niko
26.06.2001, 00:12
Ich habe an der NASDAQ vor ungefähr 3 Monaten zu handeln begonnen. Habe dies mit meinen gesammelten Erfahrungen aus über 3 Jahren des Handelns in Deutschland (NM und vor allem in Dt. handelbare amerikanische Aktien) versucht - und bin nach anfänglichen Erfolgen, plötzlich (?) von Respekt und dann einer gewissen Ängstlichkeit überrascht worden.
Das hat mich dann einiges an Federn gekostet - bis ich kapiert habe, dass ich erheblichen Lernbedarf habe:
Charttechnik: kurz,- mittelfristig
Indikatoren: mit den meisten bin ich unzufrieden bzw. am ausprobieren, welche Einstellung zu welcher Trendphase passt. Wobei ich glaube, es ist Illusion das etwas "technisch-mathematisches" Hinweise in einem von Gier, Angst und anderen Emotionen beherrschten hochdynamischen System den richtigen Zeitpunkt vorhersagt. Aber gut - zur Orientierung kann sie beitragen.
Meine eigenen psychischen Fettnäpfe:
"Sollte ich nicht die "Welle" erwischt haben,bin ich sofort raus. Hatte zu Beginn zu oft zugewartet- das tue ich jetzt nicht mehr."
Ich kann Dir nur zustimmen - wobei ich sehr am trainieren bin, konsequent einen Stopp nachzuziehen bzw. die Position als trailing mitlaufen zu lassen.
Manchmal geht es nur so schnell, dass eine Entscheidung nicht lange auf sich warten lassen kann. In jedem Fall hab ich schon bevor ich buy oder short klicke im Kopf, wo meine äußerste Verlustbegrenzung liegt. Und ich bin immer noch dabei, mir das ins Hirn zu trainieren - das muss hochautomatisiert ablaufen, finde ich.
Bin in diesem Zusammenhang grad zwei Bücher am studieren:
Florek, Erich (2000): Neue Trading Dimensionen. Finanzbuch Verlag (reiserischer Titel und Untertitel, aber mit vielen Anregungen, und recht kritischen Bemerkungen)
Goldberg, Joachim/ von Nitsch, Rüdiger (2000): Behavioral Finance. Finanzbuch Verlag.
am lesen. Ich kann beide sehr empfehlen.
Auch mache ich mir fast täglich Notizen über Gedanken die ich meim echten oder "so tun als ob" Handeln durch den Kopf gehen. Ich muss mein persönliches Profil und meine "psychodynamischen" Anfälligkeiten und genauso, dass was ich gut mache kennenlernen und aufschreiben.
Ich glaube, an der NASDAQ handeln ist so ähnlich, wie in einem Freestyle Jazz Konzert gut MITzupielen
Ok, ertmal
Gruss
Niko
P.S.:
"Ist es möglich Spekulationsgewinne in den USA mit Verlustverkäufen in Europa gegenzurechnen?"
Nach meinem Kenntnisstand ist das zumindest in Dtl. so.
Das hat mich dann einiges an Federn gekostet - bis ich kapiert habe, dass ich erheblichen Lernbedarf habe:
Charttechnik: kurz,- mittelfristig
Indikatoren: mit den meisten bin ich unzufrieden bzw. am ausprobieren, welche Einstellung zu welcher Trendphase passt. Wobei ich glaube, es ist Illusion das etwas "technisch-mathematisches" Hinweise in einem von Gier, Angst und anderen Emotionen beherrschten hochdynamischen System den richtigen Zeitpunkt vorhersagt. Aber gut - zur Orientierung kann sie beitragen.
Meine eigenen psychischen Fettnäpfe:
"Sollte ich nicht die "Welle" erwischt haben,bin ich sofort raus. Hatte zu Beginn zu oft zugewartet- das tue ich jetzt nicht mehr."
Ich kann Dir nur zustimmen - wobei ich sehr am trainieren bin, konsequent einen Stopp nachzuziehen bzw. die Position als trailing mitlaufen zu lassen.
Manchmal geht es nur so schnell, dass eine Entscheidung nicht lange auf sich warten lassen kann. In jedem Fall hab ich schon bevor ich buy oder short klicke im Kopf, wo meine äußerste Verlustbegrenzung liegt. Und ich bin immer noch dabei, mir das ins Hirn zu trainieren - das muss hochautomatisiert ablaufen, finde ich.
Bin in diesem Zusammenhang grad zwei Bücher am studieren:
Florek, Erich (2000): Neue Trading Dimensionen. Finanzbuch Verlag (reiserischer Titel und Untertitel, aber mit vielen Anregungen, und recht kritischen Bemerkungen)
Goldberg, Joachim/ von Nitsch, Rüdiger (2000): Behavioral Finance. Finanzbuch Verlag.
am lesen. Ich kann beide sehr empfehlen.
Auch mache ich mir fast täglich Notizen über Gedanken die ich meim echten oder "so tun als ob" Handeln durch den Kopf gehen. Ich muss mein persönliches Profil und meine "psychodynamischen" Anfälligkeiten und genauso, dass was ich gut mache kennenlernen und aufschreiben.
Ich glaube, an der NASDAQ handeln ist so ähnlich, wie in einem Freestyle Jazz Konzert gut MITzupielen
Ok, ertmal
Gruss
Niko
P.S.:
"Ist es möglich Spekulationsgewinne in den USA mit Verlustverkäufen in Europa gegenzurechnen?"
Nach meinem Kenntnisstand ist das zumindest in Dtl. so.