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Vollständige Version anzeigen : Tour de France


Stefano
08.07.2001, 22:27
hola,

als begeisterter fan der tour werde ich jeden tag davon berichten bzw. entsprechende Berichte reinstellen. ist schon wahnsinn was hier in knapp drei wochen geleistet wird, da können sich die herren fussballer einige scheiben davon abschneiden, oder die möchtegern "sportler" golfer :D :D

Stefano
08.07.2001, 22:30
hola,

und hier der tour-plan
Etappen im Einzelnen:
Sa, 07.07.: Prolog DÜNKIRCHEN, 8,2KM

So, 8.7.: 1.ST OMER - BOULOGNE SUR MER, 194,5 KM
Nach drei Sprintwertungen stehen gegen Ende dieser Etappe zwei Bergwertungen der vierten Kategorie an: Obwohl sie zu weit vom Ziel entfernt sind um eine Entscheidung herbeizuführen heißt es für alle, die auf das Gesamt-Klassement fahren, wachsam zu sein. In Boulogne ist auf jeden Fall ein Massenankunft zu erwarten. Vielleicht kann sich Erik Zabel einen Tag nach seinem 31.Geburtstag selbst das schönste Geschenk machen.

Mo, 9.7.: 2. CALAIS - ANTWERPEN, 218.5 KM
Diese Flachetappe führt das Fahrerfeld in die belgische Diamantenmetropole Antwerpen. Es gibt drei Sprintwertungen auf dieser schnellen Etappe, deren schnellsten Schnitt die Societé du Tour de France mit 46 Stundenkilometern angibt. Ausreißversuche und Aktionen sind vor allem von den belgischen Teams "Lotto" und "Domo-Farm Frites" zu erwarten, die sich ihren Landsleuten von der besten Seite präsentieren wollen. Alternative: Sprintankunft.


Di, 10.7.: 3. ANTWERPEN - SERAING (LÜTTICH), 198,5 KM
Nach wiederum drei Sprintwertungen dieser vollkommen belgischen Etappe steht ein Reigen von drei Bergwertungen der dritten Kategorie auf dem Etappenplan: An der letzten Steigung "Côte de Sart-Tilman", bekannt aus dem Weltcuprennen Lüttich-Bastogne-Lüttich, wird vielleicht schon eine Entscheidung über den Etappensieg gefallen sein...

Mi, 11.7.: 4. HUY - VERDUN, 215 KM
Nach dem Start in Huy - bekannt für seine berühmte "Muur", die jedes Jahr Ziel des Frühjahrsklassikers "Wallonischer Pfeil" ist, geht es über drei Bergwertungen der vierten und eine der dritten Kategorie sowie drei Sprintwertungen zurück nach Frankreich, wo eine Sprintankunft zu erwarten ist. Die Teams der schnellen Männer werden auf den letzten Kilometern nach Verdun noch einmal ihre Abstimmung für das morgige Mannschaftszeitfahren ausprobieren können.

Do, 12.7.: Teamzeitfahren VERDUN - BAR-LE-DUC, 67 KM
Von vielen Fahrern eher ungeliebt ist das Mannschaftszeitfahren eine Augenweide: 18 Paar Beine wirbeln in möglichst perfekter Harmonie dem Ziel entgegen. Kommunikation und Abstimmung sind wichtig; ein Sieg ist gut für die Moral des Teams. Aber vor allem geht es darum nicht allzu viel Zeit zu verlieren - vor allem für Fahrer mit Ambitionen auf das Gesamtklassement in spanischen "Kletterteams".

Fr., 13.7.: 6. COMMERCY - STRAßBURG, 211.5 KM
Nach dem Start im lothringischen Commercy geht es über zwei Bergwertungen der vierten und eine der zweiten Kategorie sowie drei Sprintwertungen in die elsässische Schönheit Straßburg. Nach dem schweren Teamzeitfahren des Vortags bietet dieses Teilstück eine gute Bühne für Ausreißversuche - das Peloton wird sicherlich erst sehr spät reagieren wollen...


Sa, 14.7.: 7. STRAßBURG - COLMAR, 162,5 KM
Nach der ersten Woche der Tour geht es erstmals über 1000 Höhenmeter: Drei Berge der dritten, zwei der zweiten Kategorie. "Dach" dieser Etappe ist mit 1.135m der Col du Calvaire, etwa vierzig Kilometer vor dem Ziel. Außerdem gibt es wieder drei Sprintwertungen. Es wird sicherlich der eine oder andere Angriff von französischen Fahrern an diesem Nationalfeiertag zu erwarten sein, ebenso wie viele französische und deutsche Fans, die am Wochenende der Tour un ihren Helden vom Straßenrand aus zujubeln.

So, 15.7.: 8. COLMAR - PONTARLIER, 222,5 KM
Nach der ersten "milden Prüfung" des Vortags ist auf dieser Überführungsetappe außer den Zwischensprints und jeweils einer Bergwertung der vierten und dritten Kategorie mit moderaten Aktionen zu rechnen. Eine der letzten Möglichkeiten für die puren Sprinter vor den schweren Bergetappen der Alpen und Pyrenäen um den Sieg zu kämpfen. Vielleicht gibt es aber auch einen frühen "Selbstmord-Ausreißversuch" von Fahrern der französischen Teams, die sich am gestrigen Tag nicht "ins Fernsehen", und damit in die Aufmerksamkeit ihrer Landsleute, gefahren haben ...

Mo., 16.7.: 9. PONTARLIER - AIX-LES-BAINS, 185 KM
Neben drei Sprintwertungen und drei Bergwertungen (zwei Kategorie drei, eine Kategorie vier) geht es vor allem darum, daß die Fahrer das Ziel in Aix-les-Bains erreichen, ohne abzusteigen. Nach Sitzstreik, Protesten und Diskussionen über Tour-Abbruch auf dem Weg nach Aix 1998 wird es drei Jahre später hoffentlich einen fairen und sportlichen Wettstreit um den Etappensieg geben...

Di, 17.7.: 10. AIX-LES-BAINS - LALPE DHUEZ, 209 KM
Was für ein Tag! Nach Sprintwertungen und einer Bergwertung der dritten Kategorie gibt es mit dem Col de la Madeleine und dem Col du Glandon zwei Berge der höchsten "hors"-Kategorie zu überwinden, bevor die Bergankunft im mythischen Alpe dHuez auf 1 860m Höhe ansteht. Die Entscheidung um den Etappensieg fällt sicherlich erst auf den letzten 14 Kilometern der 21 Kehren in die "Ewigkeit". Die Chancen auf eine gute Platzierung im Gesamtklassement in der Tour kann aber heute für manche schon verloren sein...

Mi, 18.7.: 11. Bergzeitfahren: GRENOBLE - CHAMROUSSE, 32 KM
Bei diesem "Kampf gegen die Uhr, und den Berg, wird Gesamtklassement gemacht:
19 Kilometer dieser "Prüfung der Wahrheit" gehen bergauf. Der Aufstieg nach Chamrousse in 1.730m Höhe ist zwar nicht so steil wie der nach Alpe dHuez, aber einige Kilometer länger. Trotzdem wird diese erstmalig seit 1996 wieder ausgetragene Disziplin eher unter den kompletten Zeitfahrern als unter den reinen Bergfahrern ausgetragen - es sind packende Kämpfe bis zur Erschöpfung um das Gelbe Trikot zu erwarten...

Fr, 20.7.: 12. PERPIGNAN - AX-LES-THERMES, 166,5 KM
Zwei Sprintwertungen, zwei Berge der Dritten Kategorie, einer der zweiten, einer der ersten Kategorie - der 1.506 m hohe Col de Jau wird als erster Berg nach 68 Kilometern überquert, läuten das Pyrenäen-Wochenende ein. Am Ende folgt der Schlußanstieg (Kategorie 1) über 9,4 Kilometer bei durchschnittlich sieben Steigungsprozenten. Die Bergankunft Plateau de Bonascre in Ax-les-Thermes ist Neuland,wird zum ersten Mal von der Tour angesteuert. Die große Frage ist, wie die Fahrer die "Transfer-Strapazen" des gestrigen Ruhetags verkraftet haben...

Sa, 21.7.: 13. FOIX - SAINT-LARY-SOULAN/PLA DADET, 194KM
Die Königsetappe der Tour de France 2001. Auf 194 Kilometern gibt es aufgeteilt auf fünf Berge der ersten und dem "hors-catégorie"-Anstieg zum Ziel nach Saint-Lary Soulan 68 Kilometer bergauf. Das Profil dieser härtesten Bergprüfung sieht furchterregend aus:
Wie ein Haifischgebiss geht es zackig rauf und runter, gegen Ende gibt es immer weniger Flachstücke zwischen den in Länge und Steilheit ansteigenden "Zähnen". Nach Pla dAdet werden alle außer den absoluten Assen auf dem Zahnfleisch kriechen...

So, 22.7.: 14. TARBES - LUZ-ARDIDEN, 144 KM
Das "Pyrenäen-Finale" ist die letzte Chance für die "Bergflöhe" noch einmal ihr Können unter Beweis zu stellen. Als vorletzter Bergriese steht nach dem Col dAspin (Kategorie 1) die klassischste aller "Tour-Hürden" auf dem Etappenplan: Der Tourmalet. 16,8 Kilometer bergauf, bei 7,5 Prozent Steigung, machen ihn zur "hors-catégorie". Danach folgt dann noch die "hors-catégorie"-Steigung über 14 Kilometer auf 1 720 m zum Ziel in Luz-Ardiden. Abgesehen vom Zeitfahren ist heute außerdem die letzte wirkliche Chance für die Topfahrer "Klassement zu machen".

Di, 24.7.: 15. PAU - LAVAUR, 232,5 KM
Zwei "sprints intermédiaire"; also Zwischensprintwertungen, und drei Kategorie Vier sowie eine Kategorie Drei-Bergwertung charakterisieren dieses 15.Teilstück. Vor allem aber ist es die längste Etappe der Tour. Nach 2426 absolvierten Kilometern bis zum Start dieses "Mammut-Etappe" wird das Feld die lange Flucht von im Klassement zurückliegenden Fahrern förmlich herbeisehnen, um sich nach den Anstrengungen der Pyrenäen etwas zu erholen.

Mi, 25.7.: 16. CASTELSARRASIN - SARAN, 229,5 KM
Im Finale dieser mit 229,5 Kilometern nur unwesentlich kürzeren Etappe als der letzten und Längsten warten noch einmal zwei kleinere Berge auf die Fahrer: Kategorie Drei und Vier.
Sind wieder Ausreißer vorne, oder nutzen etwa gut klassierte Fahrer das wellige und zum Ziel hin ansteigende Profil für einen Überraschungsangriff?

Do. 26.7.: 17. BRIVE-LA-GAILLARDE - MONTLUCON, 194 KM
Im Ziel müssen die Fahrer zum ersten Mal seit vielen Tagen nicht reisen um zum Start der nächsten Etappe zu gelangen. Vorher gilt es aber noch die 194 Kilometer durch die westlichen Ausläufer des "Massif Central" mit zwei Sprintwertungen und zwei Bergwertungen der vierten Kategorie unter die Räder zu nehmen.

Fr, 27.7.: 18.Etappe: Einzelzeitfahren MONTLUCON - ST-AMAND-MONTROND, 61 KM
In diesem relativ flachen Einzelzeitfahren wird sich zeigen, wer die Tour de France 2001 gewinnt - wenn es bisher keine Entscheidung gegeben hat. Wenn doch, dann wird das Gelbe Trikot vielleicht zeigen wollen, daß es nicht zu Unrecht getragen wird, wie Lance Armstrong 2000, als er "gegen die Uhr" von Freiburg nach Mulhouse gewann. Es ist aber eher davon auszugehen, daß es 2001 eine knappe Entscheidung gibt; so oder so ...

Sa., 28.7.: 19. ORLEANS - EVRY, 149,5 KM
Die "Große Schleife" ist so gut wie "geschnürt": Das Podium in Paris wird bereits feststehen, auf den 149 flachen Kilometern geht es nur noch um den Etappensieg. Auf dem Weg nach Evry gibt es zwei Zwischensprints sowie eine Kategorie Vier-Bergwertung. Letztes Jahr gewann Erik Zabel die vorletzte Etappe der Tour in Troyes - wartet er 2001 wieder solange, oder holt er sich heuer den Sieg auf der Champs Elysées?

So, 29.7.: 20. CORBEIL-ESONNES - CHAMPS ELYSEES, 160,5 KM
Die Abschlußetappe auf dem Champs Elysées zu gewinnen ist der Traum jedes Sprinters.

Stefano
08.07.2001, 22:31
hola,

und hier die ergebnisse der 1. etappe, bzw. des prologs.

Etappenklassement
Stelle
Startnummer
Name
Nat.
Team

Zeit

1 031 MOREAU Christophe FRA FES in 09' 20"
2 024 GONZALEZ GALDEANO Igor ESP ONC at 00' 03"
3 001 ARMSTRONG Lance USA USP at 00' 04"
4 011 ULLRICH Jan GER TEL at 00' 07"
5 032 BRARD Florent FRA FES at 00' 07"
6 151 BOTERO Santiago COL KEL at 00' 10"
7 021 BELOKI Joseba ESP ONC at 00' 13"
8 107 O'GRADY Stuart AUS C.A at 00' 13"
9 028 SASTRE Carlos ESP ONC at 00' 14"
10 158 TAULER Antonio ESP KEL at 00' 14"

Stefano
08.07.2001, 22:32
hola,
1.ETAPPE UND GLEICH DER ERSTE SIEG FÜR:

ERIK ZABEL

1. Etappe, St.-Omer-Boulogne, 194,5 km

Zabel hat´s gepackt: Etappensieg!
Welch ein Triumph für Team Telekom: Erik Zabel hat sich gleich auf der ersten Etappe der 88. Tour de France den ersehnten Etappensieg geholt.

Der Unnaer verwies im Massensprint Weltmeister Romans Vainsteins und Francaise de Jeux-Fahrer Jimmy Casper auf die Plätze und feierte seinen insgesamt neunten Tour-Tagessieg. Im Gesamtklassement behauptete Christophe Moreau die Führung und das Gelbe Trikot.

Bereits vor dem Start zur ersten Etappe war das Fahrerfeld erstmals reduziert worden. Der Belgier Fabien de Waele (Lotto) war in der Vorbereitung zum Prolog gestürzt und am Sonntagmorgen hatte sich herausgestellt, dass er mit einem Hüft-Anriss aufgeben musste.

Ausreißer-Duo prägte den Renntag
188 Fahrer waren demnach bei Nieselregen und knapp 20 Grad in St.-Omer gestartet, doch der größte Teil des Renntages wurde von einem Ausreißer-Duo geprägt. Spezialist Jacky Durand - wer sonst - hatte sich früh davon gemacht und zu einer seiner klassischen Solo-Fahrten angesetzt. Dem Francaise de Jeux-Fahrer auf die Fersen heftete sich Christophe Oriol (Jean Delatour). Gemeinsam fuhren die beiden Franzosen einen zwischenzeitlichen Vorsprung von beinahe zehn Minuten heraus.

Bahnschranke stoppte Führungs-Duo
Ein Kuriosum bei km 107: Eine heruntergelassene Bahnschranke zwang die beiden Ausreißer, über drei Minuten stehenzubleiben. Tour-Chef Jean-Marie Leblanc allerdings höchstpersönlich kümmerte sich darum, dass den beiden kein Nachteil entstand: Auch das Hauptfeld musste eine entsprechende Zwangspause einlegen.

Rund 70 km vor dem Ziel verstärkten die Sprinterteams ihr Engagement und bei immer stärker werdendem Seitenwind entwickelte sich ein spannendes Finale. In Staffel-Formationen verschärften die Teams das Tempo, der Vorsprung der Ausreißer schrumpfte zusammen, bis das Feld sie bei km 180 geschluckt hatte. Für Jacky Durand allerdings lohnte sich der Kraftakt, er sicherte sich bei den zwei Bergwertungen das gepunktete Bergtrikot.

Opfer des hohen Renntempos wurde der von vielen Experten favorisierte Belgier Tom Steels. Der Top-Sprinter des Mapei-Teams verlor frühzeitig den Kontakt zur Spitze und konnte nicht in den Sprint um den Tagessieg eingreifen. So triumphierte zum neunten Mal Erik Zabel, der zur Belohnung seines Husarenritts auch noch mit dem Grünen Trikot des Punktbesten dekoriert wurde.

Gesamtwertung nach prolog und erster etappe:

Stelle
Name
Nat.
Team
Zeit

1 MOREAU Christophe FRA FES 5h 04' 35"
2 GONZALEZ GALDEANO Igor ESP ONC + 00' 03"
3 ARMSTRONG Lance USA USP 00' 04"
4 KIRSIPUU Jaan EST A2R 00' 07"
5 ULLRICH Jan GER TEL 00' 07"
6 BRARD Florent FRA FES 00' 07"
7 BOTERO Santiago COL KEL 00' 10"
8 O'GRADY Stuart AUS C.A 00' 11"
9 DURAND Jacky FRA FDJ 00' 13"
10 BELOKI Joseba ESP ONC 00' 13"

Stefano
09.07.2001, 18:37
hola,

Tour de France: Wauters gewinnt zweite Etappe
Antwerpen

Der Belgier Marc Wauters hat die zweite Etappe der 88. Tour de France gewonnen. Der Fahrer vom Team Rabobank setzte sich auf dem flachen Teilstück über 220,5 Kilometer von Calais nach Antwerpen im Schlussspurt einer 16-köpfigen Ausreißgruppe vor dem Franzosen Arnaud Pretot durch. Wauters eroberte durch seinen Erfolg auch gleichzeitig das Gelbe Trikot des Spitzenreiters in der Gesamtwertung. Die Tour-Favoriten Lance Armstrong aus den USA (US Postal-Team) und der Merdinger Jan Ullrich (Team Telekom) kamen mit dem Hauptfeld ins Ziel.

Ullrichs Mannschaftskollege Erik Zabel (Unna) musste nur einen Tag nach seinem Tageserfolg auf der ersten Etappe das Grüne Trikot an den Esten Jaan Kirsipuu abgeben. Am Dienstag steht die einzige Etappe auf dem Programm, die komplett in Belgien stattfindet. Der Abschnitt mit drei Sprintwertungen hält am Ende auch noch drei Bergprüfungen der dritten Kategorie für die Pedaleure bereit. Der Start erfolgt in Antwerpen, das Ziel wird nach 198,5 Kilometern in Seraing bei Lüttich erreicht.

Stefano
10.07.2001, 17:13
hola,

W A H N S I N N erneut.

soeben gewann

ERIK ZABEL

die dritte etappe der tour.
war ein geiler sprint und das bei einer 10 % steigung.
obwohl die tour voll auf ulrich ausgerichtet ist, zabels helfer blieben diesmal daheim in old germany, gewann er bereits die zweite ertappe!!!:cool: :cool:

Stefano
11.07.2001, 18:00
hola,

4. Etappe: Huy-Verdun, 215 km

Altmeister Jalabert dominiert in Verdun

Altmeister Laurent Jalabert hat die vierte Etappe der Tour de France gewonnen. Rang zwei ging an nach 215 km ging an den Belgier Ludo Dierckxsens. In Gelb bleibt Stuart O´Grady (Credit Agricole).

Einen Tag nach der selektiven Ardennen-Etappe, die Erik Zabel dominiert hatte, liess es das Peloton nach dem Start in Huy zunächst geruhsam angehen. Das nutzte eine neun Fahrer starke Gruppe, die bei km 45 eine überraschende Attacke lancierte. Mit dabei: Udo Bölts. Der Pfälzer war allerdings lediglich als "Aufpasser" abgestellt worden - schließlich befanden sich auch die starken Klassementfahrer Bobby Julich (CA), Christophe Moreau (Festina) sowie Michael Boogerd (Rabobank) unter den Ausreissern.

Dennoch kam die Gruppe bis auf zehn Minuten vom Feld weg, in dem Once und US-Postal die Pace machten. 80 km vor dem Finale war die Flucht dann beendet, hatte sich eine 41 Fahrer starke Gruppe mit allen Favoriten gebildet. Darunter vier Telekoms mit Jan Ullrich und Lance Armstrong mit seinen "Postmännern" sowie das Maillot Jaune mit Stuart O`Grady.

Casagrande gab auf
Einer der vermeintlichen Tour-Favoriten war zu diesem Zeitpunkt nur noch Augenzeuge und nicht mehr aktiv am Rennen beteiligt: Francesco Casagrande. Der ehemalige Weltranglisten-Erste von Fassa Bortolo laboriert noch immer an die Folgen seines Handbruchs, den er sich beim Giro zugezogen hatte und zog die schmerzliche Konsequenz.

35 km vor Ultimo konnten 35 Fahrer zur Spitzengruppe aufschließen. Ruhe kam dennoch nicht ins Feld, so dass Dierckxsens, Jalabert und Francisco Mancebo (Banesto) wegspringen konnten. Das Peloton nahm die Attacke nicht ernst genug und startete erst 15 km zur Aufholjagd, die zur Freude Jalaberts und seines sportlichen Leiters Bjarne Riis - ehemaliger Telekom-Profi - allerdings knapp mißlang. Auf den letzten 50 m spielte Jalabert seine Routine aus und kam zum 133. Sieg seiner Karriere.

Zabel bleibt in Grün
In Grün bleibt weiterhin Erik Zabel, der allerdings 18:07 Minuten später als Jalabert das Ziel erreichte und nun in der Sprintwertung noch sechs Punkte Vorsprung auf Stuart O´Grady hat. Der 31 Jahre alte Unnaer hatte tags zuvor bei seiner Galavorstellung in Seraing viel Kraft gelassen hatte.

Team Telekom, US Postal und Once gut in Form
Einen Tag vor dem Mannschaftszeitfahren hinterließen genau jene Teams einen blendenden Eindruck, die für die 67 km von Verdun nach Bar-le-Duc allgemein als favorisiert gelten: US-Postal, Once und Team Telekom. Diese drei Rennställte waren vorn am stärksten vertreten: Deutlicher Fingerzeig auf die derzeitigen Machtverhältnisse im Peloton.

Stefano
12.07.2001, 20:20
hola,

Radsport: Credit Agricole gewinnt Teamzeitfahren
Bar-le-Duc - Das französische Team Credit Agricole ist souveräner Sieger des Mannschaftszeitfahrens der 88. Tour de France. Angeführt vom Gesamtführenden Stuart O'Grady und dem Berliner Jens Voigt setzte sich das Team auf dem 67 Kilometer langen Teilstück von Verdun nach Bar-le-Duc mit 31 Sekunden Vorsprung vor Once in 1:21:32 Stunden durch.

Das Team Telekom kam 1:50 Minute hinter Credit Agricole als siebtbeste Mannschaft ins Ziel. "Wir haben kaum Zeit auf die anderen Mannschaften verloren und können zufrieden sein", erklärte ein erschöpfter Jan Ullrich nach der Zieleinfahrt. O'Grady verteidigte durch den Teamsieg gleichzeitig das Gelbe Trikot des Spitzenreiters, während Kollege Voigt auf Rang zwei der Gesamtwertung vorrückte. Das amerikanische US Postal-Team verlor durch einen Sturz einige Sekunde und erreichte den vierten Platz.

Auf dem sechsten Teilstück am morgigen Freitag sind erstmals die Bergspezialisten auf dem Weg ins Elsass gefordert. Die Etappe wird in Commercy gestartet und endet nach 211,5 Kilometer in Straßburg. Bei der Fahrt durch die Vogesen sind zwei Bergprüfungen der vierten Kategorie und erstmals am 727 Meter hohen Col du Donon auch ein Aufstieg des zweitenhöchsten Schwierigkeitsgrades zu bewältigen.

Steven Broker
14.07.2001, 18:07
Was ist los, bist Du offline gegangen???
Warum hast Du Deine Berichterstattung aufgegeben???

SB:cool:

Stefano
14.07.2001, 18:22
hola steven,

das rennen ist doch erst kurz um :confused:
ich muss doch erstmal luft holen, hab doch noch nen andern job:lol

so bitte schön:dunce:


nachgeholt die 6.etappe!!


Jaan Kirsipuu gewinnt gefährlichen Massensprint

Straßburg - Die sechste Etappe der 88. Tour de France konnte Jann Kirsipuu für sich entscheiden. Erik Zabels Hoffnungen auf einen dritten Sprintsieg wurden zunichte gemacht.

Der Telekom-Kapitän wurde im Schlussspurt der sechsten Etappe über 211,5 Kilometer vom lothringischen Commercy nach Straßburg im Elsass vom dem Franzosen Damien Nazon behindert und musste sich mit dem fünften Platz begnügen.

Zabel wurde behindert

Am Sieg von Kirsipuu gab es jedoch nicht zu deuteln. Der estische Zeitfahrmeister gewann nach 4:50:39 Stunden vor "Rempler" Nazon, Jan Svorada (Tscheche) und Tom Steels (Belgien).

"Ich muss mich bei Ludovico Capelle bedanken. Er hat mich toll zum Sieg gefahren", sagte Kirsipuu.

Mit seinem fünften Platz vor Stuart O'Grady verteidigte Zabel das schon fünfmal in Paris gewonnene Grüne Trikot des Punktbesten erfolgreich und baute seine Führung aus.

Lücke nicht gefunden

"Ich bin heute nicht durchgekommen. Man ist natürlich nie zufrieden, wenn man vorne dabei ist und nicht gewinnt. Aber damit muss man leben", sagte Zabel.

Zufrieden war Teamdirektor Rudy Pevenage: "Es war für uns heute nicht so schwer. Bei dieser Zieleinfahrt und dem Rückenwind mussten die Sprinter alleine arbeiten. Das hat Erik gut gemacht und das Grüne Trikot verteidigt".

Konkurrenz musste arbeiten

Im Hauptfeld waren die Tour-Favoriten Jan Ullrich und Lance Armstrong, die am Freitag die Arbeit der Konkurrenz vom französischen Rennstall Credit Agricole überließen.

Die Mühen der Team-Zeitfahrsieger wurden belohnt und das Gelbe Trikot von O'Grady erfolgreich verteidigt. Der Australier führt weiter das Gesamtklassement mit 26 Sekunden Vorsprung vor seinen Teamkollegen Jens Voigt aus Berlin und 27 vor dem US-Amerikaner Bobby Julich an.

Voigt soll das gelbe Trikot übernehmen

"Vielleicht kann ich das Gelbe Trikot ja noch etwas länger behalten und dann an Jens Voigt abgeben", sagte O'Grady, der damit seinem Teamkollegen aus der Seele sprach.

"Ich habe ja noch die Chance auf Gelb, und nach erst einer Woche bin ich noch nicht kaputt. Aber es war heute ein schwerer Tag und ein schnelles und gefährliches Finale", meinte Voigt.

Mannschaftszeitfahren hinterließ Spuren

Telekom-Kapitän Ullrich hat weiter 2:20 Minuten Rückstand auf O'Grady, Titelverteidiger Armstrong liegt 1:53 Minuten zurück. Nach dem anstrengenden Teamzeitfahren vom Vortag hatte der Tour-Tross die erste Bergetappe der "Großen Schleife" ruhig angehen lassen.

Lediglich "Berg-König" Patrice Halgand (Frankreich) setzte sich bei Kilometer 9,5 an der ersten Bergwertung der vierten Kategorie in Szene und sicherte sich die fünf Punkte. Danach dauerte es bis Kilometer 52, bevor wieder eine Aktion gestartet wurde.

Fünf setzten sich ab

Mit Frankreichs Ex-Weltmeister Laurent Brochard und dem zweimaligen Weltcup-Gesamtsieger Michele Bartoli (Italien) an der Spitze setzten sich fünf Fahrer vom Peloton ab.

Neben dem ehemaligen belgischen Straßenmeister Axel Merckx und seinem Landsmann Rik Verbrugghe gehörte auch der Franzose Frederic Bessy von Credit Agricole als "Aufpasser" für das Gelbe Trikot von Stuart O'Grady dazu.

Obwohl die Credit-Crew mit acht Fahrern an der Spitze des Hauptfeldes das Tempo vorgab, hatte das Ausreißer-Quintett 85 Kilometer vor dem Ziel 3:30 Minuten Vorsprung herausgefahren.

Weitere Fahrer gaben auf

Erst nach der Passage über den 727 m hohen Col du Donon, dem ersten Bergpreis der zweiten Kategorie in diesem Jahr, holte die Tour-Karawane bei der Fahrt hinunter ins Rheintal mächtig auf und stellte die Ausreißer nach 155 Kilometer langen Flucht am Stadtrand von Straßburg.

Einen Ausfall hatte am Freitag das spanische Once-Team von Ex-Telekom-Profi Jörg Jaksche aus Ansbach zu beklagen.

Nach rund 70 Kilometern musste der Spanier Santos Gonzalez aussteigen, wenig später hatte auch der Franzose Olivier Trastour vom Team Jean Delatour genug. Damit sind nur noch 183 von ursprünglich 189 Startern im Rennen.

sodele und hier die aktuelle von heute!!!!

7. Etappe: Strasbourg - Colmar, 162, 5 km

Jalabert zum Zweiten - Voigt nun in Gelb
Während Laurent Jalabert (CSC Tiscali) an Frankreichs Nationalfeiertag die 7. Etappe und damit seine zweite Tour-Etappe dominierte, übernahm Jens Voigt (Credit Agricole) durch einen zweiten Rang das Gelbe Trikot des Spitzenreiters von seinem Teamkameraden Stuart O`Grady.

Der 32-jährige Jalabert, der sich zehn km vor dem Ziel allein absetzte und Jens Voigt mit zwölf Sekunden Vorsprung auf Rang zwei verwies, machte im Gesamtklassement einen Sprung von Rang 25 auf Platz zwei. "Der Sieg von Verdun war für mich wie eine Befreiung. Jetzt der erste Sieg und noch dazu am Nationalfeiertag - es ist ein Traum", freute sich Jalabert.

Voigt erstmals in Gelb
Erstmals in seiner Karriere konnte sich der Mecklenburger Voigt das Maillot Jaune überstreifen lassen. "Mit dem Trikot, das ist für mich eine traumhafte Sache", sprudelte es aus dem 29-Jährigen anschließend heraus. Erste Glückwünsche erhielt Voigt von Telekom-Turbo Erik Zabel, der sein Grünes Trikot erfolgreich verteidigte.

Bei nasskaltem Wetter entwickelte sich genau das Rennen, das Telekom-Kapitän Jan Ullrich vorausgesagt hatte: "Heute wird es ziemlich hektisch werden und sicher einige Attacken geben." Tatsächlich versuchten immer wieder einige Fahrer wegzukommen.

Der entscheidende Vorstoß gelang schließlich einem Quintett mit dem Mecklenburger Jens Voigt, das vor dem Aufstieg auf den Col du Calvaire (1.135 m) bei km 124 fast fünf Minuten vor dem Peloton mit sämtlichen Favoriten hatte. Zwar forcierten die Verfolger - an der Spitze mit Team Telekom und US-Postal - das Tempo, doch am Ende brachte der siegreiche CSC-Tiscali-Profi 4:28 Minuten Vorsprung vor dem Peloton über die Ziellinie.

Neues Berg-Rad
Telekom-Kapitän Jan Ullrich, der erstmals sein weniger als acht Kilogramm wiegendes speziell für die Berg-Etappen gefertigtes Rad benutzte, überstand die erste ernsthafte Prüfung dieser Tour ohne an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gehen zu müssen. Gleiches galt allerdings auch für seinen vermeintlich schärfsten Konkurrenten Lance Armstrong, der sich immer an der Seite von Jan Ullrich aufhielt und weiterhin 27 Sekunden Vorsprung vor dem Merdinger aufweist.

Die erste Bergprüfung dieser Tour war geprägt durch den Ausfall einiger prominenter Fahrer. So stieg Stefano Zanini (Mapei), der im letzten Jahr die Schluss-Etappe auf den Champs-Elysees dominiert hatte, ebenso aus, wie Christophe Rinero (Cofidis/Tour-Vierter 1998).

US-Postal nur noch zu Acht
Auch US-Postal blieb nicht vom Ausfallpech verschont. Das Armstrong-Team wird fortan auf Christian Vandelvelde verzichten müssen. Der 25-Jährige war bereits am Donnerstag beim Team-Zeitfahren gestürzt und machte heute erneut mit dem Asphalt Bekanntschaft.

Steven Broker
14.07.2001, 18:25
Weil doch die 6.Etappe fehlt!
Sorry! Immer weitermachen!
SB:cool:

Stefano
14.07.2001, 18:31
hola steven,

was die hab ich vergessen ???
nee, so geht das aber wirklich nicht!
hole ich sofort nach :lol

jetzt schnallt es bei mir:rolleyes:

lag doch flach gestern, da kann man von mir doch kein arbeiten erwarten, oder sieht das hier jemand anders :confused: :lol

Steven Broker
14.07.2001, 18:37
Naja, Stefano,
Du lagst also flach?:confused: Und wahrscheinlich lag eine blonde Frau über Dir!:D
Da kann man wirklich keine Arbeit von Dir erwarten!!!:lol
SB:scool:

Stefano
14.07.2001, 18:43
hola,

eine blonde Frau :confused: und ich hab nichts gemerkt ???
oh was gings mir dreckig:rolleyes: aber hola meine kleine ist doch gar net blond:rolleyes: :lol

Steven Broker
14.07.2001, 23:36
Sonst hättest Du die blonde bemerkt!!!:rolleyes:
Nee, mal im Ernst: Gute Besserung!!!;)
SB:cool:

Stefano
15.07.2001, 09:57
hola steven,

erst fing es so an:

http://www.venue.de/dobschat.de/kotzen.de/img/0000013-tb.JPG

dann ging´s so weiter:

http://www.niewiederkotzen.de/pics/xyz.jpg

dann erhielt ich:

http://www.hessenhoefe.de/assets/images/Zwieback.jpghttp://www.teehaus-luedenscheid.de/images/teetasse_anim.gif

und jetzt sitz ich schon wieder am:

http://www.web4you-online.de/computer2.gif

Stefano
15.07.2001, 18:54
hola,

8. Etappe: Colmar - Pontarlier, 222, 5 km

Dekker dominiert paradoxe Regen-Etappe
Tour paradox: Der Rabobank-Profi Erik Dekker dominierte nicht nur die 8. Etappe der Tour de France, sondern sorgte zugleich für einen Rekord der besonderen Art.

Mit 35:53 Minuten Vorsprung vor dem Hauptfeld erreichte Erik Dekker das Ziel nach 222,5 km in Pontarlier. So lange war bei der Großen Schleife noch nie eine Siegerehrung vorbei, als das Hauptfeld endlich die Ziellinie kreuzte. Den bisherigen "Rekord" hielt der Spanier Jose-Luis Viejo, der es 1976 auf 22:50 Minuten Vorsprung brachte.

Derart lange wollten die meisten der Zuschauer bei Dauerregen und Temperaturen um zehn Grad Celsius im Zielraum gar nicht warten: Als das Hauptfeld endlich eintrudelte, waren die meisten der Fans schon auf dem Heimweg.

"Durch das Wetter hat sich eine gewissen Lethargie auf das Feld gelegt", erklärte Telekoms Teamsprecher Olaf Ludwig. Routinier Udo Bölts war schon am Start klar: "Heute heißt es nur gesund ankommen. Alles andere ist Nebensache." Sein Teamkollege Jens Heppner hatte bei strömenden Regen sogar eine besondere Premiere. "Es war das erste mal, dass ich bei einer solch langen Etappe nicht trinken musste."

Erik Dekker, der den 40. Erfolg seiner Profi-Karriere feierte und zu seinem vierten Tour-Etappensieg kam, setzte sich auf dem drittlängsten Teilstück der 88. Tour aus einer ursprünglich 14 Fahrer starken Ausreisser-Gruppe durch, die ca. 40 km vor dem Ziel auseinanderfiel und zu der auch der Australier Stuart O`Grady gehörte. Der 27-Jährige nahm durch seinen fünften Platz seinem Team-Kameraden Jens Voigt (Credit Agricole) nach nur einem Tag das Gelbe Leibchen das Spitzenreiters wieder ab.

O`Grady in Gelb und Grün
Und nicht nur das: Quasi im Vorbeifahren holte sich O`Grady auch noch das Grüne Trikot von Erik Zabel. Da der Australier jedoch nicht zwei Trikots anziehen kann, wird der Telekom-Turbo auch am Montag wieder in Grün antreten.

Entsprechend des Tour-Reglements, das vorsieht, dass Fahrer, die zehn Prozent der Siegerzeit überschreiten, ausgeschlossen werden, dürfte die Tour nun nur noch mit 14 Fahrern fortgesetzt werden. Diese Grenze hätte heute bei rund 30 Minuten gelegen.

Doch keine Regel ohne Gegenregel. Schließlich gilt ebenfalls: Sind von diesem Rückstand mehr als 20 Prozent des Pelotons betroffen, kann die Jury in Absprache mit der Tour-Direktion die Karenzzeit ausweiten.

Auftanken vor den Alpen
24 Stunden nach der ersten schweren Bergprüfung quer durch die Vogesen ließ das Peloton bei unwirtlichen äußeren Bedingungen die Beine baumeln. "Kräfte tanken und regenerieren" hieß die Devise, bevor am Dienstag erstmals im mythischen Alpe d`Huez dünne Höhenluft geschnuppert werden muss.

Doch nicht das komplette Feld hielt sich an die kollektive Tour-Strategie. Bereits 17 km nach dem Start formierte sich eine illustre 15er-Gruppe, in der Team Telekom zunächst mit Deutschland-Tour-Sieger Alexander Winokurow vertreten war.

Ein Reifendefekt zwang den blonden Kasachen jedoch vom Rad und zur Pause - aus der Traum vom Etappensieg. "Vorn waren keine Fahrer, die im Gesamtklassement eine Rolle spielen", erklärte Telekoms Sportlicher Leiter Mario Kummer die Bierruhe des Pelotons, das teilweise mit bis zu 37 Minuten hinter den Ausreißern herzockelte.

Morgen wird die Tour mit der neunten Etappe fortgesetzt. Das 185 km lange Teilstück von Pontarlier nach Aix-les-Bains ist zugleich der letzte weitgehend flache Tagesabschnitt vor dem Einstieg in die Alpen.

Stefano
15.07.2001, 18:56
hola,

Gesamtwertung nach der 8.Etappe
Stelle
Name
Nat.
Team
Zeit

1 O'GRADY Stuart AUS C.A 34h 57' 18"
2 SIMON François FRA BJR + 04' 32"
3 DE GROOT Bram NED RAB 21' 16"
4 KIVILEV Andrei KAZ COF 22' 07"
5 TEUTENBERG Sven GER FES 27' 15"
6 VOIGT Jens GER C.A 29' 23"
7 DIERCKXSENS Ludo BEL LAM 29' 49"
8 WAUTERS Marc BEL RAB 30' 12"
9 TURPIN Ludovic FRA A2R 30' 35"
10 GONZALEZ Aitor ESP KEL 31' 56"
11 JALABERT Laurent FRA CST 31' 57"
12 JULICH Bobby USA C.A 33' 49"
13 GONZALEZ GALDEANO Igor ESP ONC 34' 23"
14 BELOKI Joseba ESP ONC 34' 33"
15 SASTRE Carlos ESP ONC 34' 34"
16 JAKSCHE Jorg GER ONC 34' 38"
17 MOREAU Christophe FRA FES 34' 43"
18 GUTIERREZ Ivan ESP ONC 34' 46"
19 LODA Nicola ITA FAS 34' 47"
20 SERRANO Marcos ESP ONC 34' 49"
21 CASERO Angel ESP FES 34' 59"
22 PRADERA Mikel ESP ONC 35' 08"
23 PEREZ Luis ESP FES 35' 16"
24 ARMSTRONG Lance USA USP 35' 19"
25 BOTERO Santiago COL KEL 35' 37"
26 GUTIERREZ José Enrique ESP KEL 35' 43"
27 ULLRICH Jan GER TEL 35' 46"
28 KLÖDEN Andreas GER TEL 35' 58"
29 HERAS Roberto ESP USP 36' 00"
30 SEVILLA Oscar ESP KEL 36' 05"
31 WINOKUROW Alexander KAZ TEL 36' 11"
32 BOOGERD Michaël NED RAB 36' 13"
33 BARTOLI Michele ITA MAP 36' 59"
34 HEULOT Stéphane FRA BIG 37' 10"
35 GARZELLI Stefano ITA MAP 37' 10"
36 ROUS Didier FRA BJR 37' 14"
37 BENETEAU Walter FRA BJR 37' 41"
38 ROBIN Jean-Cyril FRA BJR 37' 48"
39 BROZYNA Thomasz POL BAN 37' 56"
40 KNAVEN Servais NED DFF 38' 02"
41 PASCUAL RODRIGUEZ Javier ESP BAN 38' 04"
42 MANCEBO Francisco ESP BAN 38' 06"
43 ODRIOZOLA Jon ESP BAN 38' 08"
44 TOSATTO Matteo ITA FAS 38' 09"
45 WADECKI Piotr POL DFF 38' 17"
46 BROCHARD Laurent FRA DEL 38' 19"
47 BÖLTS Udo GER TEL 38' 20"
48 BLANCO Santiago ESP BAN 38' 20"
49 MERCKX Axel BEL DFF 38' 22"
50 HINCAPIE George USA USP 38' 23"
51 BELLI Wladimir ITA FAS 38' 26"
52 HALGAND Patrice FRA DEL 38' 34"
53 SALMON Benoit FRA A2R 39' 23"
54 CHAURREAU Inigo ESP EUS 39' 26"
55 CHANTEUR Pascal FRA FES 39' 37"
56 MONTGOMERY Sven SUI FDJ 39' 40"
57 AERTS Mario BEL LOT 39' 41"
58 VAN DE WOUWER Kurt BEL LOT 39' 43"
59 HEPPNER Jens GER TEL 39' 55"
60 BRARD Florent FRA FES 41' 12"
61 PENA Victor Hugo COL USP 41' 58"
62 GUERINI Giuseppe ITA TEL 43' 07"
63 VIDAL José Angel ESP KEL 43' 25"
64 SORENSEN Nicki DEN CST 44' 12"
65 WESEMANN Steffen GER TEL 44' 32"
66 BOUYER Franck FRA BJR 44' 51"
67 LIVINGSTON Kevin USA TEL 46' 02"
68 BAGUET Serge BEL LOT 46' 10"
69 PETACCHI Alessandro ITA FAS 49' 37"
70 GARCIA-ACOSTA Vicente ESP BAN 50' 27"
71 TRENTIN Guido ITA COF 50' 46"
72 MENGIN Christophe FRA FDJ 50' 58"
73 CUESTA Inigo ESP COF 50' 58"
74 DEKKER Erik NED RAB 52' 13"
75 VAN HYFTE Paul BEL LOT 52' 23"
76 HUNTER Robert RSA LAM 52' 43"
77 LAMOULLER Loïc FRA BIG 52' 45"
78 BOUVARD Gilles FRA DEL 53' 04"
79 HAMILTON Tyler USA USP 53' 11"
80 GARCIA CASAS Félix ESP FES 53' 22"
81 POZZI Oscar ITA FAS 53' 27"
82 PASCUAL LLORENTE Javier ESP KEL 53' 54"
83 LOTZ Marc NED RAB 54' 10"
84 TAULER Antonio ESP KEL 54' 11"
85 EKIMOV Vjatceslav RUS USP 54' 24"
86 BETTINI Paolo ITA MAP 55' 29"
87 BALDATO Fabio ITA FAS 56' 32"
88 PIEPOLI Leonardo ITA BAN 56' 59"
89 RODRIGUEZ Fred USA DFF 57' 02"
90 GOUBERT Stephane FRA DEL 57' 09"
91 LAISEKA Roberto ESP EUS 57' 19"
92 ETXEBARRIA David ESP EUS 57' 25"
93 BOTCHAROV Alexandre RUS A2R 57' 33"
94 MIKHAILOV Guennadi RUS LOT 57' 44"
95 MONCOUTIE David FRA COF 57' 59"
96 VAUGHTERS Jonathan USA C.A 57' 59"
97 KJAERGAARD Steffen NOR USP 58' 16"
98 JAN Xavier FRA BIG 58' 24"
99 LELLI Massimiliano ITA COF 59' 51"
100 ROUX Laurent FRA DEL 1h 00' 00"
101 LINO Pascal FRA FES 1h 00' 24"
102 DURAND Jacky FRA FDJ 1h 00' 27"
103 VERHEYEN Geert BEL RAB 1h 00' 53"
104 PIIL Jakob DEN CST 1h 01' 48"
105 ATIENZA Daniel ESP COF 1h 02' 06"
106 MATTAN Nico BEL COF 1h 02' 07"
107 CHAVANEL Sylvain FRA BJR 1h 02' 26"
108 LARSEN Nicolay Bo DEN CST 1h 02' 27"
109 ZABEL Erik GER TEL 1h 02' 55"
110 GONZALEZ GALDEANO Alvaro ESP ONC 1h 03' 26"
111 ZUBELDIA Haimar ESP EUS 1h 03' 37"
112 LOPEZ DE MUNAIN Alberto ESP EUS 1h 03' 42"
113 VOGONDY Nicolas FRA FDJ 1h 03' 43"
114 SCHNIDER Daniel SUI FDJ 1h 03' 49"
115 MAGNIEN Emmanuel FRA FDJ 1h 05' 47"
116 SIVAKOV Alexei RUS BIG 1h 05' 56"
117 NIERMANN Grischa GER RAB 1h 06' 03"
118 RUBIERA José Luis ESP USP 1h 06' 34"
119 BLAUDZUN Michaël DEN CST 1h 06' 46"
120 TALABARDON Sébastien FRA BIG 1h 06' 54"
121 DEN BAKKER Maarten NED RAB 1h 07' 15"
122 NARDELLO Daniele ITA MAP 1h 07' 24"
123 RENIER Franck FRA BJR 1h 07' 44"
124 NAZON Damien FRA BJR 1h 07' 45"
125 JIMENEZ Eladio ESP BAN 1h 08' 15"
126 IVANOV Serguei RUS FAS 1h 09' 22"
127 MORIN Anthony FRA C.A 1h 10' 10"
128 VERMAUT Steve BEL LOT 1h 10' 10"
129 CAPELLE Christophe FRA BIG 1h 10' 10"
130 ETXEBARRIA Unai VEN EUS 1h 10' 52"
131 CARDENAS Félix COL KEL 1h 11' 02"
132 AGNOLUTTO Christophe FRA A2R 1h 11' 33"
133 PINOTTI Marco ITA LAM 1h 11' 57"
134 JALABERT Nicolas FRA CST 1h 12' 32"
135 CEREZO Francisco ESP CST 1h 12' 33"
136 BESSY Frédéric FRA C.A 1h 13' 29"
137 GUESDON Frédéric FRA FDJ 1h 13' 58"
138 MENCHOV Denis RUS BAN 1h 14' 25"
139 BERNARD Jérome FRA DEL 1h 15' 28"
140 MUSEEUW Johan BEL DFF 1h 15' 59"
141 HUSHOVD Thor NOR C.A 1h 17' 28"
142 SVORADA Jan SLO LAM 1h 17' 34"
143 BELOHVOSCIKS Raivis LAT LAM 1h 18' 14"
144 CASTRESANA Angel ESP EUS 1h 18' 47"
145 VERSTREPEN Johan BEL LAM 1h 19' 09"
146 SEIGNEUR Eddy FRA DEL 1h 19' 30"
147 VERBRUGGHE Rik BEL LOT 1h 19' 32"
148 MC GEE Bradley AUS FDJ 1h 21' 26"
149 GOUVENOU Thierry FRA BIG 1h 21' 34"
150 FRUTTI Matteo ITA LAM 1h 21' 39"
151 MAIGNAN Gilles FRA A2R 1h 22' 03"
152 MILESI Marco ITA DFF 1h 22' 06"
153 KIRSIPUU Jaan EST A2R 1h 23' 19"
154 VAINSTEINS Romans LAT DFF 1h 23' 40"
155 HINAULT Sébastien FRA C.A 1h 24' 26"
156 CAPELLE Ludovic BEL A2R 1h 24' 42"
157 DEMARBAIX Sébastien BEL A2R 1h 25' 31"
158 PERRAUDEAU Olivier FRA BJR 1h 26' 24"
159 GARCIA Marcelino ESP CST 1h 27' 21"
160 AUGER Guillaume FRA BIG 1h 27' 36"
161 CASSANI Enrico ITA DFF 1h 27' 53"
162 BERTOGLIATI Rubens SUI LAM 1h 30' 54"
163 BRAMATI Davide ITA MAP 1h 31' 36"
164 ORIOL Christophe FRA DEL 1h 31' 38"
165 AUGER Ludovic FRA BIG 1h 31' 49"
166 STEELS Tom BEL MAP 1h 32' 08"
167 SORENSEN Rolf DEN CST 1h 33' 03"
168 JENNER Christopher NZL C.A 1h 33' 24"
169 SERPELLINI Marco ITA LAM 1h 33' 50"
170 CASPER Jimmy FRA FDJ 1h 34' 26"
171 BERGES Stéphane FRA A2R 1h 35' 36"
172 VAN HEESWIJK Max NED DFF 1h 38' 13"
173 BLIJLEVENS Jeroen NED LOT 1h 47' 18"
174 LEYSEN Bart BEL MAP 1h 55' 14"
175 MILLAR David GBR COF 1h 57' 25"

Steven Broker
15.07.2001, 23:00
Fantastisch! Deine kleine Reality-Bildergeschichte ist wahrlich ein Meisterwerk!!!

Ich hab heut auch die Tour geschaut, war ja der Hammer was da passiert ist! Meinste die bekommen den o´grady noch? Wenn der jetzt unmenschliche Kräfte enwickelt und sein Team mitzieht, wirds vielleicht noch eng! Auf jeden Fall scheint es die Spannenste Tour der letzten 2 Jahre zu werden!
SB:cool:

Stefano
16.07.2001, 18:34
hola,

9. Etappe: Pontarlier - Aix-les-Bains, 185 km

Sergej Iwanow schafft Etappensieg
Einen Tag vor der Königsetappe in den Alpen, hinauf zur mythischen Ski-Station Alpe d´Huez, präsentierten sich die Tour-Favoriten auf der neunten Etappe souverän, aber unauffällig. Lance Armstrong und Jan Ulrich wirkten stets hochkonzentriert, ließen sich keine Sekunde aus den Augen und fuhren nach 185 km Seite an Seite über die Ziellinie in Aix-las-Bains.

Dementsprechend gelöst klang auch Jan Ullrichs Kommentar zur Etappe: "Wir haben uns heute keineswegs ausgeruht, aber die Spannung konzentrierte sich schon ein bisschen auf morgen. Trotzdem hätten wir gern noch einmal Erik Zabel in die Spurt-Entscheidung gefahren, leider hat´s nicht mehr ganz gereicht."

Tatsächlich hatte das jagende Hauptfeld die drei Ausreißer Sergej Iwanow (Fassa Bortolo), David Etxebarria (Euskaltel) und Bradley McGee (FDJ) nicht mehr einholen können. Nach einer Flucht über 150 km setzte Iwanow 1.000 Meter vor dem Ziel zum Solo an, das ihm den Sieg vor Etxebarria, McGee und Erik Zabel brachte, der den Spurt des Feldes gewann.

Stuart O ´Grady weiter in Gelb
In der Gesamtwertung gab es keine entscheidenden Veränderungen: Der Australier Stuart O´Grady blieb im Gelben Trikot und verteidigte auch das Grüne Jersey des Punktbesten. Allerdings wird Erik Zabel auch morgen wieder als Zweitplatzierter der Punktewertung in Grün starten. Telekoms Sportlicher Leiter Rudy Pevenage war zufrieden: "Jan hat sich heute wieder gut und souverän präsentiert. Ich denke, morgen werden wir ein großes Spektakel sehen."

Erneut hatten die Fahrer für eine schnelle Etappe gesorgt, eine Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 47 km/h verlangte den Profis einiges ab. Eine erstaunliche Leistung brachte Sergej Iwanow den Tagessieg. Der zweimalige russische Meister setzte etwa einen Kilometer vor dem Ziel zu einem Solo an, das er in beeindruckender Weise erfolgreich beendete.

Erleichterte Gesichter: Kein Regen
Erleichterte Fahrer-Gesichter hatten die Zuschauer ausmachen können, als sich das Peloton um 12.44 Uhr in Pontarlier auf den Weg gemacht hatte. Der Grund: Es war trocken. Und so sollte es auch im Etappenverlauf bleiben.

Wer allerdings erwartet hatte, dass es das Peloton angesichts der "drohenden" Bergetappen an den nächsten Tagen heute etwas ruhiger angehen lassen wollten, sah sich getäuscht. Vom Start weg wurde ein Ausreißversuch nach dem anderen gestartet. Bei km 35 dann glückte die entscheidende Flucht des Tages.

David Etxebarria und der Australier Bradley McGee fuhren davon, zu ihnen gesellte sich wenig später Iwanow. Die drei konnten ihren Vorsprung zwar nicht in dem Maße ausbauen, wie es der Gruppe am Vortag gelungen war, doch ein Maximum von rund neun Minuten schafften auch sie. Vergeblich hatte zwischenzeitlich Christophe Agnolutto (Ag2R) versucht, den Kontakt zu den Führenden herzustellen, doch der Franzose blieb zwischen Führungsgruppe und Hauptfeld "kleben" und wurde später aufgesogen.

Stefano
17.07.2001, 17:52
hola,

so wie der armstrong heut dem ulrich davongezogen ist, so gewinnt er auch die tour!

hola,

10. Etappe: Aix-les-Bains - Alpe-d´Huez, 209 km

Pokerface Armstrong siegt vor Ullrich
Lance Armstrong hat das erste Kräftemessen der Tour-Favoriten gewonnen und die Königsetappe der Tour de France hinauf nach L`Alpe d´Huez in beeindruckender Manier vor Jan Ullrich dominiert.

Wie entfesselt hatte der 29-Jährige am Fuß des mythischen, 1.850 m hohen Berges mit seinen 21 Spitzkehren angegriffen, sich an die Spitze der ca. 30 Fahrer starken Spitzengruppe gesetzt und auch Telekom-Kapitän Jan Ullrich und die anderen Tour-Favoriten abgeschüttelt.

Der Merdinger zeigte sich nur kurz beeindruckt und blies, nachdem er seinerseits Beloki, Sevilla und Moreau abgehängt hatte, allein zur Aufholjagd. Am Ende kreuzte der Tour-Zweite des vergangenen Jahres 1:59 Minuten hinter seinem wie entfesselt fahrenden großen Gegenspieler die Ziellinie.

"Ich bin in sehr guter Form und zweiter geworden. Lance hat einen Super-Tag gehabt. Andererseits kann ich optmistisch sein. Das war erst die erste von fünf Bergetappen. Da ist noch nichts entschieden. Ausserdem: Im letzten Jahr habe ich auf Lance bei einer solchen Etappe das Doppelte verloren. Jetzt muss ich mich weiter konzentrieren und morgen beim Bergzeitfahren alles geben", sagte Ullrich nach dem Rennen.

Beim testenden Blick in den Morgenhimmel hatte Jan Ullrich vor dem Start in Aix-les-Bains noch konstatiert: "Die Sonne scheint, das kann mein Tag werden." "Regenspezialist" Armstrong und seinen "Postmännern" dagegen verschlug`s eher die Sprache: Schließlich schüttete es 1999 und 2000 aus allen Wolken, als der Texaner die entscheidenden Abschnitte im Alleingang dominiert und das Peloton dabei regelrecht demoralisiert hatte.

Davon allerdings ließ sich "Big Tex" nicht wirklich beeindrucken. Auch, wenn es lange Zeit so ausgesehen hatte: Mit verkniffenem Gesicht, nur noch von Jose-Luis Rubiera begleitet, stapfte der 29-Jährige dem Peloton hinterher und überließ Team Telekom die Arbeit. Spätestens beim Einstieg in die 13,8 km lange Rampe hinauf nach L`Alpe d`Huez erwies sich dies aber als Pokerspiel.

Mit einem trockenen Antritt schloß Armstrong zur Tete auf, an der Team Telekom den ganzen Tag über für die Pace gesorgt hatte, und stiefelte schließlich im Alleingang davon. Vor sich nun nur noch der Franzose Laurent Roux, der sich bereits bei km sechs abgesetzt hatte und der später auch von Ullrich geschluckt wurde.

"Unsere Jungs haben eine Superleistung gebracht und auch Jan ist gut drauf, sonst hätte er seine Mannschaft nicht den ganzen Tag arbeiten lassen", sagte Telekoms Sport-Direktor Rudy Pevenage, der sich selbst vor dem Anstieg nach Alpe d`Huez nicht auf die Form von Armstrong festlegen lassen wollte: "Vielleicht pokert er nur." Und der gewiefte Belgier hatte Recht.

"Ich habe gesehen, dass Jan etwas müde ausgesehen hat und dann habe ich mich entschlossen zu attackieren", erklärte Armstrong, der durch seinen Husaren-Ritt auf den dritten Gesamtrang vorstieß. Neuer Spitzenreiter ist nun der Franzose Francois Simon.

Stefano
18.07.2001, 18:24
hola,

man der armstrong lässt auch ulrich nicht den hauch einer chance.

11. Etappe: Bergzeitfahren Grenoble - Chamrousse, 32 km

Armstrong gewinnt vor Ullrich
24 Stunden nach seinem Sieg in L`Alpe d`Huez hat Lance Armstrong auch das Bergzeitfahren von Grenoble nach Chamrousse gewonnen. Wie bereits gestern verwies der 29 Jahre alte Texaner Telekom-Kapitän Jan Ullrich auf Rang zwei.

Einen Tag nach der ersten Alpen-Prüfung wurde das Gesamtklassement weiter kräftig durcheinandergerüttelt. Einen Sprung nach vorn machte Jan Ullrich, der in 1:08:27 Stunden lediglich 60 Sekunden auf Armstrong verlor und nun auf Rang fünf notiert wird.

Das Maillot Jaune in Sichtweite hat bereits Armstrong, dessen Siegerzeit von 1:07:27 Stunden den US-Postmann bis auf 13:07 Minuten an Francois Simon (Bonjour) und auf Rang drei heranbrachte. Den zweiten Platz in der Gesamtwertung belegt weiterhin der Kasache Andrej Kiwilew (Cofidis), der 11:01 Minuten Rückstand zu Simon und 2:06 Minuten Vorsprung auf Armstrong hat.

"Die Tour ist erst in Paris entschieden", sagte der 27 Jahre alte Olympiasieger, der den von Armstrong geworfenen Fehdehandschuh aufgenommen hat. Von Beginn an lieferten sich Ullrich und Armstrong, getrennt von sechs Minuten, einen erbittert geführten Zweikampf um den Etappensieg.

Telekom-Kapitän in guter Verfassung
Bei zunächst trübem Wetter und wolkenverhangenem Himmel präsentierte sich Jan Ullrich dabei in guter Verfassung und zeigte, dass er die gestrige Strapaze bestens verkraftet hat. Auf Experimente wollte sich Ullrich jedenfalls nicht einlassen und vertraute von Anfang an auf seine ultraleichte Bergkonstruktion statt auf sein Zeitfahrrad.

Dennoch wurde sein großer Widersacher, der im Gegensatz zu Ullrich öfters aus dem Sattel ging und sein Renntrikot schon kurz nach dem Start weit offen trug, immer mit den besten Zwischenzeiten gestoppt. Am Ende hatte Armstrong, der gestern Hollywood-Qualitäten unter Beweis gestellt hatte, exakt 60 Sekunden vor Ullrich, der seinerseits den im Gesamtklassement bis dato vor ihm liegenden Christophe Moreau (Festina/1:59 Minuten) deutlich distanzierte und auch den Rückstand zu Joseba Beloki (Once/0:35 Minuten) bis auf 24 Sekunden verringern konnte.

Ullrich setzt auf Pyrenäen
"Hauptsache Jan bekommt heute keine zwei Minuten, dann bekommen wir ein Problem", hatte Telekom-Manager Walter Godefroot noch vor dem Start erklärt. "Es kommen noch drei schwere Pyrenäen-Etappen. Auch Armstrong darf sich keinen schwachen Tag leisten", meinte Jan Ullrich.

"Unsere Jungs haben heute insgesamt eine gute Leistung gebracht", attestierte Sport-Direktor Rudy Pevenage seinen Telekom-Männern anschließend eine Verfassung, "die mich für die kommenden drei schweren Bergetappen in den Pyrenäen zuversichtlich stimmt".

Doch bevor es soweit ist, gönnen sich die Profis morgen den ersten von insgesamt zwei Ruhetagen bei dieser Tour. Richtig ruhig wird es allerdings nicht werden, schließlich steht ein Flug-Transfer nach Südfrankreich auf dem Programm, ehe am Freitag der 12. Abschnitt von Perpignan nach Ax-les-Thermes über 166,5 km zu absolvieren ist.

"Richtig Ruhe haben wir nicht, die ganze Reiserei ist schon ziemlich stressig", sagte Telekom-Turbo Erik Zabel (88./1:16:54), der eine sehr gute Leistung bot und fast zeitgleich mit dem Zeitfahr-Olympiasieger Wjatscheslaw Jekimow (US Postal) ins Ziel kam.

Stefano
19.07.2001, 11:12
hola,

Chamrousse - Jan Ullrich konnte strampeln wie er wollte, unter dem langen Schatten von Lance Armstrong gab es kein Entkommen. Während sich der deutsche Herausforderer die steile Bergstraße oberhalb der französischen Alpen-Metropole Grenoble hinaufkämpfte, kam ihm der US-Amerikaner Meter um Meter näher. In Chamrousse, dem Ziel des Bergzeitfahrens der Tour de France, hatte der 29 Jahre alte Titelverteidiger am Ende eine Minute zwischen sich und seinen härtesten Verfolger gelegt - für die Strecke von 32 Kilometer eine halbe Ewigkeit.

Am Tag nach dem erfolgreichen Blitzangriff auf der Etappe nach L'Alpe d'Huez zwang Armstrong die Konkurrenten diesmal Tritt für Tritt in die Knie. "Dieser Sieg war ganz anders, weil das Rennen keine taktischen Spielchen erlaubte, diesmal war alles klar auszurechnen", erklärte der Toursieger von 1999 und 2000. Unter dem Strich blieben die nackten Zahlen: 3:10 Minuten Vorsprung vor dem Spanier Joseba Beloki, 3:34 Minuten vor Ullrich und 5:14 Minuten vor dem Franzosen Christophe Moreau.

Zuvor hatte Armstrog eine weitere Demonstration geliefert. Während Ullrich und Co. auf den siebenprozentigen Anstieg die Qualen nach und nach ins Gesicht geschrieben standen, verzog der Kapitän des US Postal-Teams keine Miene. "Es hat mich wieder viel Kraft gekostet, ich hoffe nicht, dass ich irgendwann den Preis dafür zahlen muss", erklärte der Sieger und wirkte dabei, als wollte er die Geschlagenen trösten. Telekom-Kapitän Ullrich hatte dagegen gelitten, immer wieder die unrasierten Wangen aufgeblasen und sich auf den letzten 3,5 km auch noch mit einem lockeren Lenkaufsatz herumschlagen müssen.

Dennoch suchte er nicht nach Ausreden. "Lance hat vor einem Jahr gesagt, dass er mich für talentierter hält als sich, ich schätze, das sollte er nochmal genau überdenken." Zufrieden war der Telekom-Kapitän nicht mit sich, obwohl er als Zweiter weiter an Boden gut gemacht hatte. Armstrong richtete derweil den Blick auf das Gelbe Trikot, das der Franzose Francois Simon behielt: "Gelb rückt näher und näher, aber ich muss trotzdem weiter auf der Hut sein." Als Dritter hinter Simon und dem Kasachen Andrej Kiwiljew dürfe er nicht nur auf seine Verfolger schauen: "Es wird sehr hart, den Rückstand aufzuholen und sich gleichzeitig nicht von hinten angreifbar zu machen. Ich darf meine Reserven nicht zu schnell verbrauchen."

Einer freute sich indes, dass Armstrong nicht noch mehr Energie in das Zeitfahren gelegt hatte. Davide Bramati aus Italien, der als Letzter des Tagesklassements 22:01 Minuten Rückstand auf die Spitze aufwies, war nur knapp dem Tour-Aus entkommen. Denn wäre Armstrong noch 15 Sekunden schneller gewesen, hätte Bramati die Ausschlusszeit überschritten.

Stefano
19.07.2001, 20:56
hola,

ruhetag heute :sleep: :sleep: :sleep:

Stefano
20.07.2001, 17:50
hola,

hola,

12.Etappe, Perpignan - Ax-les-Thermes, 166,5 km

Armstrong pariert Ullrichs beherzten Angriff
Jan Ullrich hat seine Ankündigung wahr gemacht und auf der ersten Pyrenäen-Etappe einen beherzten Angriff auf Lance Armstrong unternommen.

Am Fuße des letzten Anstiegs hinauf ins 1375 m hoch gelegene Ax-les-Thermes setzte sich der Telekom-Kapitän mit Lance Armstrong vom Feld ab. Die beiden "sammelten" beinahe alle bis dahin ausgerissenen Konkurrenten ein, bis 3000 Meter vor dem Ziel Armstrong noch einmal konterte. Aus dem Windschatten Ullrichs setzte er zu einem letzten Schluss-Spurt an und nahm dem Merdinger noch einmal 23 Sekunden ab.

Tagessieger wurde der Kolumbianer Felix Gardenas (Kelme), der gemeinsam mit David Etxebarria vor Ullrich und Armstrong in den letzten Berg gegangen war und seinen knappen Vorsprung vor den beiden Topstars ins Ziel rettete. In der Gesamtwertung gab es keine entscheidenden Veränderungen. Francois Simon blieb vor Andrej Kiwiljew in Gelb, dahinter folgt Lance Armstrong.

Nach verhaltenem Beginn hatte sich bei km 60, dem Anstieg zum Col du Jau, die erste Ausreißergruppe gebildet. Sieben Fahrer u. a. mit Alexander Winokurow, gingen an die Spitze, doch profitierten letztlich nur zwei Mann von diesem Fluchtversuch: Stuart O ´Grady (Credit Agricole) und Paolo Bettini (Mapei) setzten sich weiter ab.

Doch der Australier musste Bettini ziehen lassen: Beim nächsten Anstieg zum Col de Coudons verlor er Bettinis Hinterrad, wurde kurz später vom Duo David Etxebarria (Euskaltel) und Felix Cardenas (Kelme) eingeholt, sicherte sich aber in der zweiten Tages-Sprintwertung die vier Zähler für den Zweitplatzierten. Damit führt der Australier im Kampf um das Grüne Trikot nunmehr mit 13 Zählern Vorsprung auf Erik Zabel.

Bettini aber setzte sein Solo fort, wurde erst mitten im elf Kilometer langen Schlussanstieg hinauf nach Ax-les-Thermes, bei dem bei einer maximalen Steigung von 10 % 610 Höhenmeter überwunden werden mussten, von seinen Verfolgern geschluckt.

Überschattet wurde die Etappe vom Unfall des Rabobank-Fahrers Bram de Groot. Der Niederländer stürzte auf der Abfahrt vom Col du Jau über die Leitplanke hinweg und musste von einem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen werden. Mit verwickelt in den Sturz auch Sergej Iwanow, der sich einen Schlüsselbeinbruch zuzog. Kurz zuvor hatte sich Christophe Moreau (Festina) verabschiedet. Der letztjährige Tour-Vierte, der vor der heutigen Etappe auf Rang sechs gelegen hatte, begründete seine Aufgabe mit einer Magenverstimmung.

Steven Broker
20.07.2001, 17:59
...nicht besonders gut, seht Ihr das auch so?

SB:cool:

Stefano
21.07.2001, 23:16
hola,

der sieger steht wohl fest, sowohl als sieger der tour, sowie als sieger der fairness-trophe, dass war heut aller erste sahne von armstrong. aber auch klasse von jan, wie er gekämpft hat!

13. Etappe, Foix - St.-Lary-Soulan, 194 km

Armstrong gewinnt und fährt in Gelb
Lance Armstrong hat die superschwere Pyrenäenetappe über 194 km und insgesamt sechs Bergwertungen hinauf zur Bergankunft auf dem Plat d´Adet gewonnen und ist gleichzeitig ins Gelbe Trikot geschlüpft.

Erneut konterte der Texaner einen Angriff Jan Ullrichs auf dem abschließenden zehn Kilometer langen Anstieg und setzte sich mit einer Minute Vorsprung vor dem Merdinger durch. Das Führungstrikot eroberte er von Francois Simon, der über 13 Minuten auf den Tagessieger verlor.

Doch auch Ullrich zeigte eine beeindruckende kämpferische Leistung und ließ sich selbst von einem Sturz nicht von seiner Angriffslust abbringen. Immer wieder attackierte er Armstrong, doch der Titelverteidiger ließ sich einfach nicht abhängen. Dafür waren wieder die anderen Konkurrenten chancenlos. Joseba Beloki verlor 45 Sekunden auf Ullrich, Andrej Kiwilew wurde ebenfalls auf dem Schlussanstieg deutlich distanziert.

Angriff am Col de Peyresourde
Der Angriff Jan Ullrichs begann schon am Col de Peyresourde, bei km 136. Alexander Winokurow und Kevin Livingston bereits vorausgeschickt, trat der Merdinger am dritten Tagesanstieg der 1. Kategorie an und entwischte - mit Lance Armstrong am Hinterrad - den Konkurrenten gleich um einige hundert Meter.

Doch dann das Drama: Auf der Abfahrt versteuerte sich Ullrich bei rasender Fahrt und stürzte in den Abgrund. Glücklicherweise passierte nichts Ernstes und der Olympiasieger war blitzschnell wieder auf dem Rad, um mit Hilfe von Kevin Livingston den Anschluss zu den enteilten Armstrong, Beloki und Kiwiljew herzustellen.

Das Tempo weiter verschärfend, ging es für die Favoritengruppe über den letzten Berg der 1. Kategorie, den Col de Val-Louron (1580 m), ehe auf dem Schlussanstieg erneut das bei dieser Tour ewig spannende Duell zwischen Armstrong und Ullrich begann.

Jalabert mit starkem Solo
Zuvor hatte über weite Teile der Etappe der französische Publikumsliebling Laurent Jalabert das Geschehen bestimmt. "Jaja" war bereits bei km 25 mit acht Fluchtgenossen ausgerissen, setzte sich bald vor allem durch seine glänzenden Abfahrtfähigkeiten allein ab.

Sowohl auf dem Col de Menthe (1349 m), dem folgenden Col de Portillon (1320 m), als auch auf dem Col de Peyresourde (1569 m) und dem Col de Val-Louron (1580 m) holte sich der 33-jährige Franzose in einem beeindruckenden Solo die vollen 30 Punkte für die Bergwertung. Er wurde zwar auf dem letzten Berg von den Spitzenfahrern ein- und überholt, doch einen Lohn konnte er für seine bravouröse Fahrt, die ebenfalls von einem Sturz unterbrochen wurde, dennoch einstreichen: Das rot gepunktete Bergpreistrikot, das er dem bis dato führenden Laurent Roux abnahm.

Steven Broker
22.07.2001, 00:11
Mann muss Armstrong wohl mittlerweile gratulieren! Er ist eine ganze Klasse besser!!!
Team Telekom hätte sich wohl besser ein wenig mehr auf Erik Zabel und das grüne Trikot konzentrieren sollen, denn das dieses Jahr wenigstens zu holen wird noch sehr sehr schwer werden! Das gelbe ist wohl auf jeden Fall futsch!!!
SB:cool:

Stefano
22.07.2001, 18:28
hola,

14. Etappe, Tarbes - Luz-Ardiden, 141,5 km

Roberto Laiseka triumphiert in Luz-Ardiden
Jan Ullrich und Lance Armstrong fuhren beinahe gemeinsam über die Ziellinie. Doch diesmal war die Reihenfolge eine andere: Der Telekom-Kapitän gewann gegen den Texaner den Sprint um Rang drei.

Hinauf zur Bergankunft nach Luz Ardiden hatten sich die beiden Top-Stars der Tour erneut den bereits bekannten Zweikampf geliefert, ohne allerdings die beiden Erstplatzierten Roberto Laiseka (Euskaltel) und Wladimir Belli (Fassa Bortolo) noch einzuholen.

Im Ziel erneut eine Geste des Respekts zwischen Ullrich und Armstrong: Der Merdinger reichte seinem Kontrahenten die Hand zum Dank, denn Armstrongs Helfer Roberto Heras war es, der beim Aufstieg lange Zeit das Tempo gemacht und dafür gesorgt hatte, dass die Konkurrenten wie Beloki, Kiwilew und Sevilla erneut nicht folgen konnten.

Und Platz drei war für Jan Ullrich wichtig. Die acht Sekunden Zeitgutschrift reichten, um in der Gesamtwertung endlich auch tabellarisch die bisherige Geschichte der Tour widerzuspiegeln: Lance Armstrong führt mit 5:05 Minuten Vorsprung vor Jan Ullrich, der nun acht Sekunden vor dem Kasachen Andrej Kiwilew liegt.

Als Tagessieger aber konnte sich Roberto Laiseka feiern lassen. Der Baske im leuchtendorangen Trikot, unterstützt von rund 5000 Anhängern, griff am Fuße des letzten Anstiegs beherzt an und setzte sich schnell die entscheidenden Meter ab. Und weil Armstrong und Ullrich erst 5000 Meter vor dem Ziel zum Spurt ansetzten, reichte es für den schmächtigen Kletterer.

Armstrong jetzt vor Ullrich
Vor dem Finale drückte eine neunköpfige Ausreißergruppe der Etappe ihren Stempel auf. Bei km 35 davongefahren, arbeitete sich die Gruppe, in der auch Andreas Klöden und Jens Heppner vom Team Telekom steckten, bis zum Fuße des Col d´Aspin einen Vorsprung von 4:35 Minuten heraus.

Bobby Julich (Credit Agricole) sicherte sich dann die erste Bergwertung auf der Überfahrt über de 1489 m hohen Col d´Aspin (1. Kat.), bevor die Gruppe zerfaserte und Klöden und Heppner den Anschluss verloren.

Telekom versuchte wieder alles
Das Team Telekom aber versuchte wieder alles: Zunächst wurden vor dem Anstieg zum Tourmalet Alexander Winokurow und Udo Bölts an die Spitze des Hauptfeldes geschickt, um das Tempo hochzuhalten, anschließend übernahmen Giuseppe Guerini und Kevin Livingston die Tempomacherdienste für Jan Ullrich. Und tatsächlich folgte drei Kilometer vor dem Gipfel der erneute Angriff Ullrichs auf Armstrong.

Während in der Spitzengruppe der junge Schweizer Sven Montgomery als Erster den 2115 m hohen Tourmalet überkletterte, folgten 50 Sekunden später Ullrich und Armstrong, die mittlerweile den Rest der ehemaligen Spitzengruppe eingeholt hatten. Doch dies alles war nur das Vorspiel zum packenden Finale, das sich auf dem abschließenden Anstieg zum 1715 m hoch gelegenen Zielort Luz-Ardiden ereignen sollte.

Stefano
24.07.2001, 21:33
hola,

Rik Verbrugghe gwinnt die Ausreißer-Etappe

Rik Verbrugghe (r.) lässt Marci Pinotti im Sprint nicht den Hauch einer Chance
Lavaur - Rik Verbrugghe feierte am Dienstag den Tagessieg auf der 15. und mit 232,5 km längsten Etappe der 88. Tour de France von Pau nach Lavaur.

Der Belgier hatte sich 27 Kilometer vor dem Ziel von einer ursprünglich 25-köpfigen Spitzengruppe abgesetzt und gewann den Spurt vor dem Italiener Marco Pinotti einige Sekunden vor den übrigen Verfolgern aus der Ausreißergruppe. Das Hauptfeld mit Jan Ullrich (Merdingen), Lance Armstrong (USA) und Erik Zabel (Unna) hatte rund14 Minuten Rückstand.


Ullrich und Armstrong weit hinten

Verbrugghe gilt als die belgische Entdeckung des Jahres, gewann den Fleche Wallonne, den Prolog des Giro d'Italia und fuhr anschließend mehrere Tage im Rosa Trikot.

Der Träger des Gelben Trikots, Lance Armstrong, und der zweitplatzierte Ullrich haben längst Frieden geschlossen. Der Abstand der beiden zueinander - 5:05 Minuten zu Gunsten des zweifachen Toursiegers aus Texas - veränderte sich am Dienstag nicht.

Das 61 Kilometer lange Einzelzeitfahren am Freitag von Montlucon nach Saint-Amand-Montrond, das Ullrich unbedingt gewinnen will, könnte noch ein Mal geringe Zeit-Verschiebungen der beiden Tour-Giganten zueinander bringen.

Wie Erik Zabel prophezeit hatte, war die längste Tour-Etappe am Dienstag wie zugeschnitten für Ausreißer. Nach 66 Kilometer hatte sich eine 25-köpfige Spitzengruppe gebildet, in der auch die beiden Deutschen Jens Heppner (Gera) vom Team Telekom und der Ansbacher Jörg Jaksche von Once fuhren.

Stunde für Zabel und O'Grady schlägt später

Die großen Fahrer im Feld konnten einen relativ ruhigen Tag verleben, weil keiner der "Flüchtlinge" im Gesamtklassement ihre Positionen gefährden konnte. Gefahr, wie in Pontarlier plötzlich über 35 Minuten zu verlieren, bestand kaum.

"Ich hatte mir heute vorgenommen, die Etappe zu gewinnen. Leider hat es nicht geklappt", sagte Jaksche einen Tag nach seinem 25. Geburtstag. "Die Gruppe war zu groß und es wurden unterwegs ständig zu viel Attacken gefahren, als dass für mich heute mehr drin gewesen wäre", erklärte Heppner.

Die Stunde für den zweifachen Etappensieger Zabel, in der Punktwertung um das Grüne Trikot weiter 13 Zähler hinter dem Australier Stuart O'Grady, soll erst in den letzten Tour-Tagen schlagen. "Es war heute schön warm - fast wie in Australien", war O'Grady mit dem Tag zufrieden, obwohl er wie Zabel keine Punkte sammeln konnte.

Die Stunde für den zweifachen Etappensieger Zabel, in der Punktwertung um das Grüne Trikot weiter hinter dem Australier Stuart O'Grady, soll erst in den letzten Tour-Tagen schlagen.

Etappe zu Ehren von Jaques Chirac

Die 16. und zweitlängste Etappe führt am Mittwoch von Castelsarrasin in Südfrankreich nach Sarran. Auf 227,5 Kilometern sind im letzten Viertel der Strecke noch ein Mal zwei Berge der dritten und vierten Kategorie zu bewältigen.

Die Tour macht in Sarran zu Ehren von Staatspräsident Jacques Chirac Station. Ein Museum dort trägt seinen Namen und ist mit Präsenten bestückt, die der Präsident auf Staatsreisen erhielt

Stefano
25.07.2001, 17:45
hola,

16. Etappe: Castalsarrasin-Sarran, 229,5 km

Voigt erfüllt sich Traum - Heppner scheidet aus
Während sich Jens Voigt (CA) durch seinen Etappensieg beim 16. Tagesabschnitt einen ganz persönlichen Traum erfüllte, wurde die Fahrt durch das Zentralmassiv für Telekom-Profi Jens Heppner zum Albtraum: Der 36-Jährige zog sich einen Schlüsselbeinbruch zu und schied aus.

Auch Jan Ullrich in Sturz verwickelt
Überschattet wurde der 229,5 km lange Tagesabschnitt von einem Massensturz im Hauptfeld 30 km vor dem Ziel, in den neben Telekom-Kapitän Jan Ullrich auch Sprint-Star Erik Zabel sowie Andreas Klöden und Jens Heppner verwickelt waren. Am schlimmsten erwischte es Heppner, der sofort wusste, was die Stunde geschlagen hatte: "Diesen Schmerz kenne ich genau. Mir war klar: Die Tour ist für mich beendet."

Mit Schürfwunden am Knie konnte Andreas Klöden die Etappe beenden. Nachdem bereits Steffen Wesemann wegen schwerer Magenprobleme die Segel streichen musste, ist Team Telekom noch mit sieben von ursprünglich neun Profis bei der 88. Tour de France dabei. "Schade für Jens, er wäre bei seiner letzten Tour gerne ins Ziel gekommen", sagte Telekom-Manager Walter Godefroot.

Ebenfalls aufgeben mussten der Italiener Oscar Pozzi (Fassa Bortolo/Schlüsselbeinbruch), Marc Wauters (Rabobank), der die zweite Etappe gewonnen hatte, sowie das junge Schweizer Talent Sven Montgomery (FDJ).

Duplizität der Ereignisse
Einen Tag nach der längsten Etappe hatte das Peloton eine Art "Deja-vu-Erlebnis". Wie schon gestern rekrutierte sich früh eine Fluchtgruppe, die vom Feld nicht mehr zurückgeholt wurde. Bei Temperaturen um über 30 Grad Celsius setzten sich sieben Fahrer ab und fuhren in der Etappe quer durchs Zentralmassiv zeitweise bis zu 26 Minuten vor dem Feld her.

21 km vor dem Ziel nahmen Jens Voigt und Bradley McGee ihr Herz in die Hand und setzten sich couragiert ab. Auf dem letzten km bewies dann der Mecklenburger Voigt das größere Stehvermögen und holte in souveräner Manier den 49. deutschen Etappensieg in der Tour-Geschichte.

Das Hauptfeld erreichte mit 25:45 Minuten Rückstand ins Ziel. Auf den ersten zehn Plätzen in der Gesamtwertung gab es somit keine Veränderung. "US-Postmann" Lance Armstrong (US Postal) liegt weiterhin 5:05 Minuten vor Telekom-Kapitän Jan Ullrich.

Zabel verkürzt Rückstand auf O`Grady
Derweil entwickelt sich der Kampf um das Grüne Trikot zwischen Stuart O`Grady (CA) und Erik Zabel zu einem wahren Krimi. Als Achter und Sieger des Massensprints im Hauptfeld war der 31-Jährige Zabel diesmal exakt einen Platz vor dem Australier. Damit verkürzte der Telekom-Turbo seinen Rückstand auf O`Grady um einen auf nunmehr zwölf Zähler.

Am Donnerstag wird die Tour de France mit der 17. Etappe fortgesetzt, die über 194 km von Brive-la-Gaillarde nach Montlucon führt.

Stefano
27.07.2001, 13:09
hola,

hola,

17. Etappe von Brive-La Gaillarde nach Montlucon

Team Telekom hilft Zabel zu spät

Der Belgier Serge Baguet gewinnt die 17 Etappe der Tour de France
Montlucon - Einen Tag vor dem Einzelzeitfahren in Montlucon schlug am Donnerstag bei der Tour die Stunde des Belgiers Serge Baguet. Das Telekom-Team hatte Erik Zabel etwas zu spät auf die Zielgerade gebracht.

Eine Dreier-Spitzengruppe, die Baguet dominierte, rettete 15 Sekunden Vorsprung vor dem Hauptfeld ins Ziel der 17. Etappe von Brive-La Gaillarde nach Montlucon über 194 Kilometer.

Der Weltcup-Gewinner aus Unna konnte aber wenigstens im Kampf um das Grüne Trikot wieder etwas Boden gegen den Spitzenreiter der Punktwertung, Stuart O'Grady (Australien) gut machen. Zabel sprintete auf Rang sechs einen Platz vor O'Grady, der jetzt noch elf Punkte Vorsprung hat.

An der Spitze des Gesamtklassements änderte sich nichts: Lance Armstrong (USA) führt drei Tage vor Paris weiter mit 5:05 Minuten Vorsprung vor Jan Ullrich (Merdingen).

Wieder ein Tag der Ausreißer

Schon 7 Kilometer nach dem Start hatten sich 16 Fahrer vom Feld abgesetzt. Diesmal hatte auch der unermüdliche Winokurow, der am Donnerstag die letzte Chance auf einen möglichen Etappensieg hatte, den Sprung in die Ausreißergruppe geschafft.

Der Olympia-Zweite von Sydney war mit dafür verantwortlich, dass die Spitzengruppe teilweise auf maximal fast fünf Minuten Vorsprung vor dem Feld davon gefahren war.

Vornehmlich der Equipe Bonjour war es anfangs zu verdanken, dass der Abstand im Finale schrumpfte. Das französische Team hatte auf seinen Sprinter Damien Nazon gesetzt.

Als 18 Kilometer vor dem Ziel nur noch drei Fahrer vorne strampelten, schaltete sich auch Telekom für Zabel in die Verfolgung ein - doch es reichte nicht.

Punkte auch in den Zwischensprints verloren

Zabel konnte in den Zwischensprints nichts auf O'Grady gut machen. Aber für Samstag und Sonntag haben sich der zweifache Etappengewinner Zabel und sein Team zum Tour-Finale noch viel vorgenommen.

Das Rennen um das Grüne Trikot, das Zabel die vergangenen fünf Jahre trug, und der Kampf zwischen Joseba Beloki (Spanien) und Andrej Kivilev (Kasachstan) um Platz drei hinter Armstrong und Ullrich ist das einzige, was die Tour noch richtig interessant macht.

Zwei weitere deutsche Teilnehmer mussten aufgeben

Das Feld der deutschen Tour-Teilnehmer ist von zehn auf sieben Fahrer zusammen geschmolzen. Grischa Niermann (Hannover) konnte mit seiner Knieverletzung nicht mehr zum Start der 17. Etappe antreten.

Nach dem Massensturz am Mittwoch 30 Kilometer vor dem Ziel hatte sich der 24-Jährige noch bis Sarran geschleppt. Im Krankenhaus wurde eine tiefe Wunde genäht.

Jens Heppner (Gera) war mit gebrochenem Schlüsselbein am Mittwoch direkt ins Krankenhaus gebracht worden. Am Morgen flog der Zimmernachbar Ullrichs während der Tour zu einem Spezialisten nach München. Sein Telekom-Kollege Steffen Wesemann (Wolmirstedt) hatte am vergangenen Samstag mit einer Magen- Darm-Infektion aufgeben müssen.

Stefano
28.07.2001, 07:25
hola,

18. Etappe: Einzel-Zeitfahren, Montlucon - Saint-Amand-Montrond, 60,5km

Armstrong auf dem Weg zum dritten Tour-Sieg
Lance Armstrong hat den Weg für seinen dritten Toursieg endgültig geebnet: Der 29 Jahre alte Texaner dominierte das prestigeträchtige Einzel-Zeitfahren und verwies Igor Gonzalez Galdeano (Once) und Jan Ullrich auf die Plätze zwei und drei.

Im Ziel nahm der US Postal-Fahrer nach 60,5 km von Montlucon nach Saint-Amand-Montrond mit der Siegerzeit von 1:14:16 Stunden Igor Gonzalez Galdeano 1:24 Minuten und Jan Ullrich 1:39 Minuten ab. Im Gesamtklassement hat der Kapitän des Team Telekom seinen zweiten Platz gefestigt (jetzt 6:44 Minuten zurück).

Joseba Beloki nun Dritter
Auf den dritten Rang schob sich Joseba Beloki (Once/9:05 Minuten hinter Armstrong) vor, der einen Rückstand von 1:20 Minuten auf den Kasachen Andrej Kiwilew (Cofidis) in einen Vorsprung von 48 Sekunden verwandelte. Damit liegen genau die drei Fahrer in Gesamtwertung vorne, die auch im letzten Jahr in gleicher Reihenfolge auf dem Podium standen.

Die Protagonisten der Tour bescherten an diesem schwül-heißen Tag trotz Temperaturen um 40 Grad in Zentralfrankreich den zahlreichen Zuschauern Gänsehautstimmung. Besonders Lance Armstrong beeindruckte erneut durch seinen dynamischen und agressiven Fahrstil, der im Gegensatz zu Jan Ullrichs Technik stand. Der 27-Jährige arbeitete kraftvoll und ruhig, der Amerikaner mit der Präzision und der Schnelligkeit einer "Nähmaschine".

"Nähmaschine" Armstrong
Der US-"Postmann", ausgestattet mit einem futuristischen Zeitfahrhelm, der wie eine Haifischflosse über seinen Rücken ragte, verbuchte damit seinen vierten Etappensieg bei der diesjährigen Tour und gewann zum vierten Mal in Folge ein Zeitfahren bei der "Großen Schleife".

Für eine faustdicke Überraschung hatte zwischenzeitlich der unbekannte Schweizer Rubens Bertogliati (Lampre) gesorgt. Er ging als Vorletzter des Gesamtklassements als Zweiter auf die Strecke ging und hielt 115 Fahrer lang mit 1:18:44 Stunden die Bestzeit und wurde schliesslich 14. Der erste Profi, der diese Marke unterbot, war Andreas Klöden, der in 1:17:33 Stunden auf Platz Elf abschloss. Zweitbester Pedaleur des Team Telekom hinter Jan Ullrich wurde Alexander Winokurow (1:17:33) auf Rang Neun.

Team Telekom will nun Grünes Trikot
Nach der wohl verlorenen Jagd auf das Gelbe Trikot gilt die ganze Konzentration des Team Telekom jetzt dem Kampf um das Grüne Trikot. Auf den letzten beiden Teilstücken soll Erik Zabel den Rückstand von elf Punkten auf Stuart O´Grady wett machen. Der Telekom-Turbo ist bestens gerüstet für den Schlussakkord, denn er fuhr beim Zeitfahren mit 1:20:58 Stunden auf einen hervorragenden 31. Platz.

"Ich bin hoch zufrieden und habe mich sehr gut gefühlt. Am Samstag und in Paris werde ich mit der Unterstützung der Mannschaft alles versuchen, um Stuart O´Grady das Grüne Trikot noch abzunehmen", erklärte Erik Zabel angriffslustig.

Die erste Gelegenheit bietet sich morgen. Dann wird die Tour mit der 19. und vorletzten Etappe fortgesetzt, die über 149,5 km von Orleans nach Evry führt.

Stefano
28.07.2001, 07:27
hola,

Gesamtwertung

Stelle
Name

Nat.
Team
Zeit

1 ARMSTRONG Lance USA USP 79h 07' 33"
2 ULLRICH Jan GER TEL + 06' 44"
3 BELOKI Joseba ESP ONC 09' 05"
4 KIVILEV Andrei KAZ COF 09' 53"
5 GONZALEZ GALDEANO Igor ESP ONC 13' 28"
6 SIMON François FRA BJR 17' 22"
7 SEVILLA Oscar ESP KEL 18' 30"
8 BOTERO Santiago COL KEL 20' 55"
9 SERRANO Marcos ESP ONC 21' 45"
10 BOOGERD Michaël NED RAB 22' 38"
11 ROUS Didier FRA BJR 24' 22"
12 CHAURREAU Inigo ESP EUS 28' 09"
13 GARZELLI Stefano ITA MAP 28' 19"
14 MANCEBO Francisco ESP BAN 28' 33"
15 HERAS Roberto ESP USP 30' 44"
16 WINOKUROW Alexander KAZ TEL 33' 29"
17 BOTCHAROV Alexandre RUS A2R 41' 15"
18 JULICH Bobby USA C.A 48' 04"
19 JALABERT Laurent FRA CST 50' 06"
20 SASTRE Carlos ESP ONC 50' 20"
21 BROZYNA Thomasz POL BAN 52' 54"
22 MERCKX Axel BEL DFF 55' 29"
23 BROCHARD Laurent FRA DEL 56' 01"
24 BELLI Wladimir ITA FAS 56' 48"
25 GUTIERREZ José Enrique ESP KEL 59' 17"
26 KLÖDEN Andreas GER TEL 59' 53"
27 AERTS Mario BEL LOT 1h 00' 06"
28 LAISEKA Roberto ESP EUS 1h 01' 34"
29 JAKSCHE Jorg GER ONC 1h 06' 02"
30 ATIENZA Daniel ESP COF 1h 06' 29"
31 GOUBERT Stephane FRA DEL 1h 07' 59"
32 PEREZ Luis ESP FES 1h 10' 26"
33 BARTOLI Michele ITA MAP 1h 12' 24"
34 ETXEBARRIA David ESP EUS 1h 15' 16"
35 SALMON Benoit FRA A2R 1h 16' 26"
36 VERMAUT Steve BEL LOT 1h 19' 32"
37 GARCIA CASAS Félix ESP FES 1h 20' 33"
38 RUBIERA José Luis ESP USP 1h 21' 07"
39 GUERINI Giuseppe ITA TEL 1h 21' 20"
40 HEULOT Stéphane FRA BIG 1h 22' 02"
41 PASCUAL RODRIGUEZ Javier ESP BAN 1h 22' 37"
42 LIVINGSTON Kevin USA TEL 1h 23' 34"
43 BENETEAU Walter FRA BJR 1h 24' 28"
44 PIEPOLI Leonardo ITA BAN 1h 26' 21"
45 TRENTIN Guido ITA COF 1h 28' 59"
46 VOIGT Jens GER C.A 1h 30' 08"
47 MENCHOV Denis RUS BAN 1h 31' 09"
48 MONCOUTIE David FRA COF 1h 31' 28"
49 ROUX Laurent FRA DEL 1h 32' 45"
50 SORENSEN Nicki DEN CST 1h 33' 14"
51 BÖLTS Udo GER TEL 1h 33' 29"
52 PINOTTI Marco ITA LAM 1h 33' 48"
53 BOUVARD Gilles FRA DEL 1h 34' 54"
54 O'GRADY Stuart AUS C.A 1h 36' 52"
55 HALGAND Patrice FRA DEL 1h 37' 57"
56 ROBIN Jean-Cyril FRA BJR 1h 38' 52"
57 NARDELLO Daniele ITA MAP 1h 41' 08"
58 PASCUAL LLORENTE Javier ESP KEL 1h 44' 40"
59 MIKHAILOV Guennadi RUS LOT 1h 46' 23"
60 TOSATTO Matteo ITA FAS 1h 49' 26"
61 CARDENAS Félix COL KEL 1h 54' 44"
62 PRADERA Mikel ESP ONC 1h 57' 09"
63 CUESTA Inigo ESP COF 1h 57' 50"
64 GUTIERREZ Ivan ESP ONC 1h 59' 12"
65 CHAVANEL Sylvain FRA BJR 1h 59' 40"
66 SCHNIDER Daniel SUI FDJ 2h 00' 02"
67 LELLI Massimiliano ITA COF 2h 00' 45"
68 WADECKI Piotr POL DFF 2h 02' 03"
69 ODRIOZOLA Jon ESP BAN 2h 04' 42"
70 BOUYER Franck FRA BJR 2h 05' 29"
71 ZUBELDIA Haimar ESP EUS 2h 05' 36"
72 BETTINI Paolo ITA MAP 2h 05' 38"
73 HINCAPIE George USA USP 2h 05' 46"
74 VERHEYEN Geert BEL RAB 2h 05' 53"
75 DEN BAKKER Maarten NED RAB 2h 07' 01"
76 TAULER Antonio ESP KEL 2h 07' 30"
77 LOPEZ DE MUNAIN Alberto ESP EUS 2h 07' 38"
78 TURPIN Ludovic FRA A2R 2h 09' 21"
79 PENA Victor Hugo COL USP 2h 10' 05"
80 BALDATO Fabio ITA FAS 2h 11' 07"
81 TEUTENBERG Sven GER FES 2h 11' 22"
82 EKIMOV Vjatceslav RUS USP 2h 17' 04"
83 MC GEE Bradley AUS FDJ 2h 17' 54"
84 BAGUET Serge BEL LOT 2h 22' 09"
85 VIDAL José Angel ESP KEL 2h 22' 28"
86 BLAUDZUN Michaël DEN CST 2h 22' 28"
87 LINO Pascal FRA FES 2h 23' 28"
88 ETXEBARRIA Unai VEN EUS 2h 26' 04"
89 VOGONDY Nicolas FRA FDJ 2h 26' 56"
90 KNAVEN Servais NED DFF 2h 27' 10"
91 VAN HYFTE Paul BEL LOT 2h 29' 16"
92 DEKKER Erik NED RAB 2h 29' 16"
93 HAMILTON Tyler USA USP 2h 30' 54"
94 LOTZ Marc NED RAB 2h 31' 02"
95 GONZALEZ GALDEANO Alvaro ESP ONC 2h 32' 41"
96 SEIGNEUR Eddy FRA DEL 2h 33' 38"
97 PETACCHI Alessandro ITA FAS 2h 35' 08"
98 ZABEL Erik GER TEL 2h 35' 22"
99 MATTAN Nico BEL COF 2h 35' 39"
100 LODA Nicola ITA FAS 2h 35' 51"
101 KJAERGAARD Steffen NOR USP 2h 36' 43"
102 BRARD Florent FRA FES 2h 36' 51"
103 MENGIN Christophe FRA FDJ 2h 40' 12"
104 JIMENEZ Eladio ESP BAN 2h 42' 27"
105 CASTRESANA Angel ESP EUS 2h 42' 41"
106 SIVAKOV Alexei RUS BIG 2h 43' 02"
107 BERNARD Jérome FRA DEL 2h 43' 28"
108 DEMARBAIX Sébastien BEL A2R 2h 45' 30"
109 MORIN Anthony FRA C.A 2h 46' 07"
110 BELOHVOSCIKS Raivis LAT LAM 2h 47' 33"
111 NAZON Damien FRA BJR 2h 48' 10"
112 ORIOL Christophe FRA DEL 2h 48' 19"
113 VERBRUGGHE Rik BEL LOT 2h 48' 36"
114 JALABERT Nicolas FRA CST 2h 49' 30"
115 MAGNIEN Emmanuel FRA FDJ 2h 49' 37"
116 CHANTEUR Pascal FRA FES 2h 50' 26"
117 RENIER Franck FRA BJR 2h 56' 00"
118 PIIL Jakob DEN CST 2h 57' 25"
119 CEREZO Francisco ESP CST 2h 59' 16"
120 GARCIA Marcelino ESP CST 2h 59' 56"
121 BESSY Frédéric FRA C.A 3h 00' 21"
122 AGNOLUTTO Christophe FRA A2R 3h 00' 43"
123 MAIGNAN Gilles FRA A2R 3h 00' 46"
124 CAPELLE Christophe FRA BIG 3h 05' 12"
125 SERPELLINI Marco ITA LAM 3h 07' 06"
126 GUESDON Frédéric FRA FDJ 3h 07' 12"
127 TALABARDON Sébastien FRA BIG 3h 08' 21"
128 DURAND Jacky FRA FDJ 3h 08' 24"
129 FRUTTI Matteo ITA LAM 3h 13' 01"
130 SVORADA Jan SLO LAM 3h 17' 58"
131 VERSTREPEN Johan BEL LAM 3h 20' 05"
132 GOUVENOU Thierry FRA BIG 3h 23' 42"
133 VAINSTEINS Romans LAT DFF 3h 25' 04"
134 AUGER Ludovic FRA BIG 3h 26' 02"
135 VAN HEESWIJK Max NED DFF 3h 27' 22"
136 BERGES Stéphane FRA A2R 3h 29' 12"
137 AUGER Guillaume FRA BIG 3h 30' 30"
138 HINAULT Sébastien FRA C.A 3h 33' 21"
139 JENNER Christopher NZL C.A 3h 37' 40"
140 PERRAUDEAU Olivier FRA BJR 3h 38' 00"
141 BERTOGLIATI Rubens SUI LAM 3h 38' 24"
142 SORENSEN Rolf DEN CST 3h 38' 30"
143 CASSANI Enrico ITA DFF 3h 41' 05"
144 BRAMATI Davide ITA MAP 3h 41' 14"
145 CASPER Jimmy FRA FDJ 3h 52' 17"

Stefano
28.07.2001, 17:33
hola,

19. Etappe: Orleans - Evry, 149,5km

Fabelhaft: Zabels dritter Etappensieg
Erik Zabel wunderbar: Der Top-Sprinter des Team Telekom holte sich auf der 19. Etappe über 149,5 km von Orleans nach Evry bereits seinen dritten Tagessieg bei der Tour 2001.

Der fünfmalige Gewinner des Grünen Trikots gewann den Massensprint, der beispielhaft von seinen Mannschaftskollegen vorbereitet worden war. "Super. Alle sieben Kollegen haben voll für mich gearbeitet und sehr gut zusammengearbeitet", zeigte sich Zabel im Ziel begeistert.

Und welch ein Herzschlagfinale steht im Kampf um das Grüne Trikot bevor: Stuart O´Grady, der mit seinem letzten Punch auf Rang zwei des Tages-Klassements spurtete, führt noch mit zwei Zählern vor dem Unnaer. Und verneigt sich vor dem Telekom-Mann: "Zabel ist für mich einer der größetn Renfahrer überhaupt. Ich bin schon solz, dass ich ihm überhaupt einen so packenden Kampf bieten kann."

Schluss-Etappe muss Entscheidung bringen
Morgen, auf der Schlussetappe nach Paris, stehen noch zwei Sprintwertungen sowie der erneute Kampf um den Tagessieg bevor. Da wird es natürlich nichts mit der neutralisierten Schluss-Etappe, morgen geht´s knallhart um die Entscheidung für das Grüne Trikot. Das erwartet auch Zabel: "Sonst bin ich immer total relaxt nach Paris gefahren, diesmal ist alles anders. Hoffentlich erzeugt das den Druck, den ich brauche, um doch noch das Grüne Trikot zu holen."

Gleich vom Start in Orleans weg war das Renngeschehen vom packenden Zweikampf um das begehrte Grüne Trikot geprägt: Credit Agricole von Stuart O´Grady gegen Team Telekom mit Erik Zabel. Hier das Team des Australiers, das an Ausreißergruppen interessiert war, dort die Magenta-Fahrer, die das Feld zusammenhalten wollten.

Bereits vor der ersten Sprintwertung bei km 62 daher ausgeprägtes taktisches Geplänkel: Credit Agricoles tempohärtester Fahrer Jens Voigt enteilte zweimal dem Feld, wurde aber immer wieder zurückgeholt. Bei der Sprintwertung dann für beide ein Teilerfolg. Während Voigt tatsächlich die sechs Punkte für den Ersten holte, gewann Erik Zabel den Sprint vor O´Grady und konnte seinen Rückstand in der Punktwertung um zwei Zähler reduzieren.

Die zweite Sprintwertung bei km 125 dann noch dramatischer: Abwechselnd versuchten O´Gradys Teamkollegen wegzuspringen, doch die Telekom-Profis fuhren die entstandenen Lücken wieder zu. Bei der Wertung gewann Erik zabel dann den von Alexander Winokurow angezogenen Sprint vor O´Grady und verkürzte seinen Punkterücksatnd auf nur noch zwei Zähler.

Stefano
28.07.2001, 17:35
hola,

Um das GRÜNE Trikot:

Stelle
Name
Nat.
Team
Punkte

1 O'GRADY Stuart AUS C.A 212 pts
2 ZABEL Erik GER TEL 210 pts
3 NAZON Damien FRA BJR 149 pts
4 ARMSTRONG Lance USA USP 134 pts
5 ULLRICH Jan GER TEL 127 pts
6 PETACCHI Alessandro ITA FAS 126 pts
7 TEUTENBERG Sven GER FES 117 pts
8 SIMON François FRA BJR 99 pts
9 CAPELLE Christophe FRA BIG 98 pts
10 BELOKI Joseba ESP ONC 94 pts
11 VOIGT Jens GER C.A 90 pts

Stefano
29.07.2001, 17:50
hola,

20. Etappe: Corbeil - Paris, Champs Elysees, 160,5km

Fabelhaft - Eriks sechstes Grünes Trikot!
Erik Zabel hat´s geschafft, hat sich seinen großen Traum erfüllt: Der Unnaer holte bei der 88. Tour de France zum sechsten Mal in Folge das Grüne Trikot des besten Sprinters. Beim Schluss-Sprint auf den Champs Elysees in Paris reichte dem Unnaer ein zweiter Platz hinter Gewinner Jan Svorada, um das "Grüne Wunder" perfekt zu machen und seinem großen Konkurrenten Stuart O´Grady das wertvolle Leibchen in letzter Sekunde noch zu entreißen.

Lange hatte es so ausgesehen, als käme auf der Schlussetappe in Paris eine siebenköpfige Ausreißergruppe mit Telekom-Profi Alexander Winokurow durch, doch zwei Kilometer vor dem Ziel hatte das rasende Hauptfeld die Fluchtgruppe gestellt. Und so kam es zum sechsten Mal in Folge zum Massensprint auf der Schluss-Etappe, dem "Sprint Royal" auf den Champs Elysees, wie ihn die Franzosen nennen.

Und es passierte, womit kaum jemand gerechnet hatte: Der Tscheche Jan Svorada überraschte die Konkurrenz mit einem frühzeitigen Antritt 50 Meter vor der Ziellinie und verschaffte sich mit diesem Manöver die entscheidenden Meter Vorsprung. Erik Zabel, der diesen Angriff als Erster konterte, katapultierte sich auf Rang zwei, Stuart O´Grady wurde Dritter.

Beide Sprintwertungen gingen an Zabel
Schon bei der ersten Sprintwertung des Tages bei km 28,5 hatte Zabel über O´Grady triumphiert. Wie so oft glänzend von seinen Teamkollegen angefahren, ließ der Unnaer seinem Konkurrenten im Spurt keine Chance und holte sich die sechs Punkte vor dem Australier, der vier Punkte einheimste und Alexander Winokurow, dem als Drittem noch zwei Punkte gutgeschrieben wurden.

Schon zu jenem Zeitpunkt war Zabel bei Punktgleichheit aufgrund seiner drei Etappensiege im virtuellen Grünen Trikot.

Diesen Zwischenstand untermauerte der Weltcup-Sieger der vergangenen Saison im zweiten Zwischensprint bei km 78. Wieder setzte er sich souverän gegen O´Grady durch, der sich hinter Alexander Winokurow sogar mit Rang drei begnügen musste und in der Punktewertung nunmehr vier Zähler hinter Zabel zurücklag. Da war es kaum mehr eine Überraschung, dass Zabel beim Finale auf den Champs Elysees den Gewinn seines insgesamt sechsten Grünen Trikots perfekt machte.

Lance Armstrong gefeierter Gesamtsieger
Doch natürlich feierte nicht nur Erik Zabel in Paris. Schon vor der Schlussetappe war klar, dass Lance Armstrong sein dritter Gesamtsieg hintereinander nicht mehr zu nehmen sein würde, wenn nichts ganz Außergewöhnliches mehr passiert. Und so genoss der Texaner die Schluss-Etappe im Gelben Trikot, das er letztlich mit 6:44 Minuten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Jan Ullrich und 9:05 Minuten vor dem Drittplatzierten Joseba Beloki gewann.

Das Bergtrikot ging an Laurent Jalabert, der von den französischen Fans ganz besonders gefeiert wurde. Der CSC Tiscali-Fahrer, der vor wenigen Tagen zum vierten Mal Vater geworden war, schaffte mit dem Gewinn des Bergtrikots im übrigen eine bisher einzigartige Leistung. Denn nachdem er sich 1992 und 1995 jeweils das Grüne Trikot des besten Sprinters geholt hatte, ist er nun der bisher einzige Fahrer, der sowohl das Grüne, als auch das Gepunktete Leibchen gewinnen konnte.

Indio
30.07.2001, 12:38
@Stefano

Besten Dank für Deine lückenlose Berichterstattung von der diesjährigen Tour de France. Ich habe Deine Einträge täglich verfolgt.

Schade, jetzt müssen wir wieder ein Jahr Geduld haben ...

Gruss Indio

Stefano
30.07.2001, 12:47
hola,

@ indio

thank´s, na da hat sich die "arbeit" ja dann für mich gelohnt;)

war wieder mal ne beeindruckende tour.
da können sich die herren fusballer mal ne scheibe davon abschneiden. ;)

Indio
30.07.2001, 13:23
@Stefano

Sind für mich die wirklich voll Krassen, die da auf dem Rad in 3 Wochen einige Tausend Kilometer (mit einem 40 km/h Durchschnitt) abstrampeln. Auch wenn das Ganze in einem etwas diffusen Licht steht, von wegen Doping und so, die Kerls sind zu bewundern.

Da ich mich selber regelmässig auf's Rennrad setze und mich abmühe, bekommt die Leistung dieser Fahrer bei mir einen sehr hohen Stellenwert.

Die Telekom-Mannschaft hat mich überrascht, denn Jan Ullrich fuhr eine gute Tour, so stark wie diesesmal war er die letzten beiden Rennen nicht und doch hat es keinen Weg an Lance vorbei gegeben. Doch es hat ein paar gute Resultate gegeben, neben dem grünen Trikot und den 2ten Gesamtrang, ich denke da z.B. an Klöden oder Vinokourow. Über die Verpflichtung von Livingston kann man sich meiner Meinung nach streiten...

Vielleicht können wir uns später noch an der Vuelta 01 ein wenig freuen, denn diese Tour ist auch nicht ohne !

Bis dann kümmern wir uns wieder um das Geschäft, damit auch wir wieder die 'grünen Trikots' anziehen können ;)

Salve Indio

Stefano
30.07.2001, 15:10
hola,

@indio

komisch das alle immer wieder auf doping zurückkommen:confused: ist eine solch klasse leistung nicht auch ohne zu erreichen :confused: wer weiss:rolleyes:

ich glaub die vuelta dürfte nicht so von öffentlichen interesse sein, oder:rolleyes:

na, nen grünes trikot werd ich wohl so schnell nicht anziehen können, börsenmäsig gesehen sowohl auch sportlich betrachtet:lol

Indio
30.07.2001, 16:26
Hallo Stefano

Das mit dem Doping ist leider so, meine Frau ist seit längerer Zeit bei der Tour de Suisse dabei. Sie ist dabei verantwortlich, dass die Kerls genügend zu Trinken haben. Da Sie seit Jahren um die Rennfahrer herum ist (also ich hoffe mal nur in den 10 Tagen :rolleyes: ) und auch mit ehemaligen Fahrern zusammenarbeitet, weiss ich das aus guter Quelle ...

Es gibt niemand gerne zu, doch da wird gespritzt, dass sich die Balken biegen. Natürlich auch Gegenmittel, die das Doping nicht mehr sichtbar machen. Wenn Du als Rennfahrer gut bist und Dich für eine Profikarriere entscheidest, wirst Du wohl oder übel mit dem Mannschaftsarzt Termine haben.

Da ich dies aber schon länger weiss, ist es für mich als Zuschauer eigentlich kein Problem, und man kann auch davon ausgehen, dass dies mehr oder weniger Alle tun, welche sich als Spitzenfahrer bezeichnen. Insofern kann keiner sauber fahren, der in die Weltspitze vordringen will.

Ich weiss, dass klingt nicht gut doch trotzdem ist die Leistung enorm, setze Dich nur mal an 2 aufeinanderfolgenden Tagen für 5 - 6 Stunden aufs Rad und Du hast für die nächsten 2 Wochen genug :)

Stimmt schon, die Vuelta und auch der Giro d'Italia habe nicht dasselbe Zuschauerinteresse, sind aber ebenfalls mörderische und lange Rennen.

Na also, dann wünsch ich uns - börsenmässig - bald das 'grüne Trikot' und dies dazu ohne Dope ;)

Greetinx Indio

Stefano
30.07.2001, 17:12
hola,

@ indio

na denn bring doch mal paar ampullen dope rüber;) dann schaff ich wenigsten diesmal meinen marathon in ner ansprechenden zeit :lol

ist es aber auch nicht doping, 10 stunden vom put zu hocken bei 20 tassen kaffee :confused:

aber wir wollen ja nicht jetzt in ne endlose diskussion übergehen.
egal mit oder ohne, es bleibt ne super leistung.

und was 6 stunden sport am tag betrifft, biste schon mal 100 km am stück gelaufen:confused: ok waren paar stündle mehr bei mir :lol

deine frau hat nen echt coolen job oder :confused:

Indio
31.07.2001, 12:39
Hi Stefano

Egal mit oder ohne, sag ich ja es ist eine Super - Leistung. Aber 100 km am Stück laufen (Rennen ???) ist natürlich auch nicht ohne. Nee, hab ich noch nie gemacht, obwohl ich doch auch ziemlich oft zu Fuss unterwegs bin ...

Ich habe mal mit einem Freund vor 3 Jahren den Swiss-Gigathlon absolviert ... von Locarno im Tessin nach Zürich in 5 Disziplinen:
Schwimmen (~4km), Mountainbike (~60km), Inline-Skates (~25km), Rennrad (~150km) und zum Schluss noch ein Marathon (~42km), Als ich nach über 17 Stunden im Ziel ankam, mussten Sie mich gleich an den Tropf hängen :D. Als ich am nächsten Tag wieder einigermassen zu mir kam, habe ich mir geschworen, dass ich dies nie mehr machen werde ... :cry-baby:
(Das Anmeldeformular liegt bei mir zu Hause auf dem Schreibpult :rolleyes: )

Aber ich habe im Moment eher das Seelenbaumeln irgendwo in der Karibik im Sinn, vermutlich kann ich mich an mein Gelübde halten !

Na, das ist ja meistens so, wir schuften uns einen ab, sei's an der Börse oder im täglichen Geschäftsleben und die Frauen haben den coolen Job ;), aber was soll's - ich will mich nicht beklagen.

Wo gibts denn solche 100km - Läufe in Deutschland ?

Gruss Indio

Stefano
31.07.2001, 19:21
hola indio,

hey is ja echt cool von dir. wir sollten uns ä bissel unterhalten drüber.
werde morgen mal nen lauft-thread oder so ähnlich eröffen, da können wir dann, wenn de lust hast, ein bissel fachsimpeln :lol

Indio
16.11.2001, 14:07
Hallo Stefano

Schon lange nichts mehr von Dir gehört ??? :wink2:

Habe heute einen Bericht gefunden, welchen ich Dir natürlich nicht vorenthalten möchte:

RADSPORT

Sieben Neue für Lance Armstrong

In die kommende Saison geht das US-Postal-Team des dreifachen Tour-de-France-Siegers Lance Armstrong mit sieben neuen Fahrern, die drei hochkarätige Abgänge kompensieren sollen.

Austin - Der 30-jährige Armstrong besitzt im kommenden Jahr 20 Helfer aus zehn Nationen. Seine Landsleute David Clinger, Chann McRae und Floyd Landis sowie Gianpaolo Mondini (Italien), Pavel Padrnos (Tschechische Republik), Tom Boonen (Belgien) und Michael Berry (Kanada) stießen neu zur US-Postal-Mannschaft, die ihr erstes gemeinsames Trainingslager im Dezember in Austin/Texas absolvieren wird.
Danach teilt sich das Team in zwei Abteilungen zum Training in Europa und den USA. Wjatschelaw Jekimow (Karriere beendet), Levy Leipheimer (zu Rabobank/Niederlande) und Tyler Hamilton (TSC World online Tiscali/Dänemark) hatten die Mannschaft von US Postal verlassen.

Armstrong bereits im Training

"Unser Team ist durch die Neueinkäufe in guter Balance. Ich habe ein gutes Gefühl", sagte der belgische Teamchef Johan Bruyneel, unter dessen Regie Armstrong mit dem Training bereits begonnen hat.

"In jedem Jahr sagen wir, wir haben wieder ein besseres Team - so auch diesmal. Mit einem motivierten Lance Armstrong, einem gesunden Roberto Heras und einem auf den Punkt vorbereiteten George Hincapie werden wir bei der Tour wieder die Hauptrolle spielen und haben mit Hincapie auch Chancen in den Weltcup-Rennen", erklärte Teammanager Mark Gorsky am Freitag auf der Armstrong-Homepage.

Jan Ullrich, 1997 Gewinner der Tour, und in den vergangenen beiden Jahren jeweils von Armstrong in Frankreich deutlich auf Rang zwei verwiesen, befindet sich seit einer Woche im leichten Training im heimischen Schwarzwald. Ab 5. Dezember trainiert Ullrich, für dessen Telekom-Team seit vergangenem Jahr auch der ehemalige US Postal-Profi Kevin Livingston fährt, in Südafrika.


bis bald

Gruss Indio

Stefano
16.11.2001, 14:25
hola indio,

sorry aber als mod auf meinem heimatboard fehlt mir die zeit noch anderswo zu posten. so habe ich meine postings überall komplett eingestellt, aber rein schaun tu ich ab und zu schon mal :D ;)

dein bericht ist sehr interessant :)

gruss stefano :)

Indio
16.11.2001, 14:38
so, so neues zuhause :)

wo findet man Dich denn so neuerdings ?

Gruss indio

Stefano
16.11.2001, 14:42
hola,

nein es ist mein altes zu hause, da wo ich angefangen habe.
damit ich keine werbung mache schick ich dir ne pm.

gruss stefano :)