Moneygeil
21.11.2000, 09:45
Hallo Boardergemeinde,
wie ich soeben in Erfahrung bringen konnte hat das FBI überall seine Augen!
Datenschützer vermuteten es schon lange: Carnivore, das Internet-Schnüffelprogramm des FBI, lässt doch noch ein paar Fragen offen. Wie die US-Zeitung "Washington Post" berichtete, ist das Programm, das übersetzt "Fleischfresser" heißt, leistungsfähiger als bisher gedacht. Demnach kann es alle E-Mails und Chats, die über einen Internet-Provider laufen, auffangen und auf FBI-Computern speichern.
Bisher hatte das FBI erklärt, mit Hilfe des Programms würden nur die Mails verdächtiger Personen gesucht und gespeichert. Datenschützer und Onlinedienste hatte große Bedenken gegen das Schnüffelprogramm in den USA geäußert - berechtigt, wie sich nun herausstellte.
Entgegen vorherigen Aussagen des FBI ist nun doch bekannt geworden, dass Carnivore riesige Datenmengen speichern kann. "Das widerspricht der Erklärung des FBI, das System würde nur verdächtige Daten herausfiltern. Wenn das wahr wäre, warum wird das System dann dazu benutzt, alles mögliche zu speichern?" fragt sich David Sobel von der Datenschutz-Organisation EPIC (Electronic Privacy Information Center).
Bisher verteidigte das FBI Carnivore, da es angeblich in den Weiten des Datennetzes nur verdächtige Mails findet, indem es innerhalb einer Sekunde angeblich Millionen von Nachrichten liest. Dazu muss die US-amerikanische Bundespolizei FBI das System direkt bei den Internet-Providern einsetzen, dort überprüft es Absender-, Empfänger- und Betreffzeile der ein- und ausgehenden Mails. Diejenigen, die an einen Verdächtigen gehen oder von ihm kommen, werden herausgefischt. Bei diesen Mails werde dann der Inhalt abgespeichert. Die Kontrolle liegt beim FBI, nicht bei den Providern. Bereits ein US-amerikanischer Internet Provider hat sich geweigert, Carnivore in seinem Netzwerk zu installieren.
Alors, Euer
Moderator Moneygeil
wie ich soeben in Erfahrung bringen konnte hat das FBI überall seine Augen!
Datenschützer vermuteten es schon lange: Carnivore, das Internet-Schnüffelprogramm des FBI, lässt doch noch ein paar Fragen offen. Wie die US-Zeitung "Washington Post" berichtete, ist das Programm, das übersetzt "Fleischfresser" heißt, leistungsfähiger als bisher gedacht. Demnach kann es alle E-Mails und Chats, die über einen Internet-Provider laufen, auffangen und auf FBI-Computern speichern.
Bisher hatte das FBI erklärt, mit Hilfe des Programms würden nur die Mails verdächtiger Personen gesucht und gespeichert. Datenschützer und Onlinedienste hatte große Bedenken gegen das Schnüffelprogramm in den USA geäußert - berechtigt, wie sich nun herausstellte.
Entgegen vorherigen Aussagen des FBI ist nun doch bekannt geworden, dass Carnivore riesige Datenmengen speichern kann. "Das widerspricht der Erklärung des FBI, das System würde nur verdächtige Daten herausfiltern. Wenn das wahr wäre, warum wird das System dann dazu benutzt, alles mögliche zu speichern?" fragt sich David Sobel von der Datenschutz-Organisation EPIC (Electronic Privacy Information Center).
Bisher verteidigte das FBI Carnivore, da es angeblich in den Weiten des Datennetzes nur verdächtige Mails findet, indem es innerhalb einer Sekunde angeblich Millionen von Nachrichten liest. Dazu muss die US-amerikanische Bundespolizei FBI das System direkt bei den Internet-Providern einsetzen, dort überprüft es Absender-, Empfänger- und Betreffzeile der ein- und ausgehenden Mails. Diejenigen, die an einen Verdächtigen gehen oder von ihm kommen, werden herausgefischt. Bei diesen Mails werde dann der Inhalt abgespeichert. Die Kontrolle liegt beim FBI, nicht bei den Providern. Bereits ein US-amerikanischer Internet Provider hat sich geweigert, Carnivore in seinem Netzwerk zu installieren.
Alors, Euer
Moderator Moneygeil