Conrad Barrois
24.11.2004, 20:45
Martin Gerdes wrote:
>>>Das Wesen des Bausparvertrags ist, daß man mit ihm ein Guthaben zu einem
>>>Zins unter Markt anspart und hinterher ein Darlehen zu einem Zins unter
>>>Marktkonditionen bekommt. Wenn Du es so willst, subventionierst Du Dir
>>>durch den Zinsverzicht in der Ansparphase hinterher den Zins Deines
>>>Baudarlehens herunter.
>
>>Wieso Zinsverzicht, garantierte 3% bei ratierlicher Besparung und
>>Verfügbarkeit mit dreimonatiger Kündigungsfrist, ist doch nicht "unter
>>Markt". Oder etwa doch?
>
> Nach unten ist von den Zinsen her momentan relativ wenig Platz, das gilt
> für Guthaben und Darlehen. Das heißt: Du bekommst nur wenig unter Markt
> Guthabenzinsen,
Mit welchen Instrumenten spart der Markt denn, um eine (wenn auch, wie
Du sagst, nur wenig) bessere garantierte Guthabenverzinsung zu erlangen?
> Umso mehr fallen Spesen ins Gewicht, hier die Abschlußgebühr.
Natürlich, alle Vertragsmerkmale müssen berücksichtigt werden.
> Wenn Du einen Tarif wählst, bei dem die Abschluß"gebühr" bei
> Darlehensverzicht zurückerstattet wird, kannst Du einen Bausparvertrag
> ggf. auch als langfristigen Finanzsparvertrag einsetzen. Die "hohe
> Rendite" solcher Konstruktionen, die in den Finanzblättchen immer wieder
> genannt wird, kommt allerdings über Sparzulagen zustande, und die sind
> in der Höhe streng begrenzt. Insoweit halte ich eine solche Angabe für
> etwas mißweisend.
"ggf.", ""hohe Rendite"", "Konstruktionen" und "Finanzblättchen" ist
polemisch. Du lenkst auch ab, denn es ging nicht um eine "hohe Rendite
über Sparzulagen", sondern um den ganz normalen Sparvorgang, mit
dem Dein Markt, bisher angeblich, den garantierten Zinsvorteil erlangt.
> Wenn Du tatsächlich bauen oder kaufen willst, ist es natürlich ein Weg,
> einen kleineren Teil des ins Auge gefaßten Preises per Bausparvertrag
> abzudecken, unter anderem der unproblematischen Sondertilgung wegen.
>
> (Ich mag die Dinger trotzdem nicht)
Trotzdem solltest Du sachlich argumentieren.
>>>Das Wesen des Bausparvertrags ist, daß man mit ihm ein Guthaben zu einem
>>>Zins unter Markt anspart und hinterher ein Darlehen zu einem Zins unter
>>>Marktkonditionen bekommt. Wenn Du es so willst, subventionierst Du Dir
>>>durch den Zinsverzicht in der Ansparphase hinterher den Zins Deines
>>>Baudarlehens herunter.
>
>>Wieso Zinsverzicht, garantierte 3% bei ratierlicher Besparung und
>>Verfügbarkeit mit dreimonatiger Kündigungsfrist, ist doch nicht "unter
>>Markt". Oder etwa doch?
>
> Nach unten ist von den Zinsen her momentan relativ wenig Platz, das gilt
> für Guthaben und Darlehen. Das heißt: Du bekommst nur wenig unter Markt
> Guthabenzinsen,
Mit welchen Instrumenten spart der Markt denn, um eine (wenn auch, wie
Du sagst, nur wenig) bessere garantierte Guthabenverzinsung zu erlangen?
> Umso mehr fallen Spesen ins Gewicht, hier die Abschlußgebühr.
Natürlich, alle Vertragsmerkmale müssen berücksichtigt werden.
> Wenn Du einen Tarif wählst, bei dem die Abschluß"gebühr" bei
> Darlehensverzicht zurückerstattet wird, kannst Du einen Bausparvertrag
> ggf. auch als langfristigen Finanzsparvertrag einsetzen. Die "hohe
> Rendite" solcher Konstruktionen, die in den Finanzblättchen immer wieder
> genannt wird, kommt allerdings über Sparzulagen zustande, und die sind
> in der Höhe streng begrenzt. Insoweit halte ich eine solche Angabe für
> etwas mißweisend.
"ggf.", ""hohe Rendite"", "Konstruktionen" und "Finanzblättchen" ist
polemisch. Du lenkst auch ab, denn es ging nicht um eine "hohe Rendite
über Sparzulagen", sondern um den ganz normalen Sparvorgang, mit
dem Dein Markt, bisher angeblich, den garantierten Zinsvorteil erlangt.
> Wenn Du tatsächlich bauen oder kaufen willst, ist es natürlich ein Weg,
> einen kleineren Teil des ins Auge gefaßten Preises per Bausparvertrag
> abzudecken, unter anderem der unproblematischen Sondertilgung wegen.
>
> (Ich mag die Dinger trotzdem nicht)
Trotzdem solltest Du sachlich argumentieren.