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Vollständige Version anzeigen : RWB/DKM als Alternativen zu KLV/RV?


Thies Meier
26.11.2004, 10:45
Hallo,

ich hatte vor kurzem eine Dame von einer unabhängigen
Versicherungsagentur (auf das "unabhängig" hat sie viel
Wert gelegt) bei mir zu Besuch.

Die Gute hat mir anstatt "klassischer" Altersvorsorge
Produkte wie Lebens- und Rentenversicherung, die
Private Equity Anlagemöglichkeiten der RWB AG und die
Global Opportunities Funds der Deutschen Kapital
Management (DKM) präsentiert.

Kennt die jemand? Hat jemand Erfahrung damit? Ist das
was um eine Altersvorsorge bzw. Kapitalaufbau zu
betreiben?

Ich persönlich bin eigentlich schon jemand der gerne
auf ein Renditeprozentchen zu Gunsten der Sicherheit
verzichtet, aber die Struktur und die Sicherheitsaspekte
der RWB z.B. gefallen mir bis jetzt schon ganz gut und
die mauen Renditen der klassischen Produkte (u.a. wegen
derer Kostenapparate) lassen einen schon überlegen wie
man vorgehen sollte.

Das sie mir empfohlen hat meine bisherige KLV und
RV zu kündigen (Laufzeit bisher 1, bzw. 2 Jahre und
bis 2040 ausgelegt) und die bisher eingezahlten
Werte als Lehrgeld abzuschreiben, ist dabei wohl eher
eine andere Geschichte, zu der ihr aber auch gerne
Stellung nehmen dürft - wenn ihr wollt ;-)
Eine ihrer Begründungen war z.B. das aufgrund der
eingebauten Dynamik im Jahr 2038 ein Monatsbeitrag
von ~450 Euro fällig sein wird, was mich schon
irgendwie verunsichert hat. Andere Begründungen waren
z.B. die Kostenapparate der klassischen Anbieter wie
Allianz, Signal, ... , das Niedertswertprinzip, Buch-
wertprinzip und die mauen Renditen mit ungewissen
Überschussbeteiligungen etc.

Würde mich über Hinweise zu den beiden Alternativen
freuen. Vielen Dank und viele Grüße

Thies

Dieter Schulz
26.11.2004, 11:15
Hi!

"Thies Meier" <thies.meier@ksm.de> wrote...

Nur ein kleiner Kommentar zu

> Eine ihrer Begründungen war z.B. das aufgrund der
> eingebauten Dynamik im Jahr 2038 ein Monatsbeitrag
> von ~450 Euro fällig sein wird, was mich schon
> irgendwie verunsichert hat. [..]

Dir ist schon klar, dass das bei 3% Inflation einer heutigen Kaufkraft
von 160,- Euro entspricht?
Damit sollte ein Teil der Verunsicherung rausgenommen sein...

MfG
Dieter

Martin Müller
26.11.2004, 11:15
Hi Thies,

"eingebauten Dynamik im Jahr 2038 ein Monatsbeitrag
> von ~450 Euro fällig sein wird, was mich schon
> irgendwie verunsichert hat"
1.) Kannst du die Dynamiserung nicht stoppen oder die Versicherung
beitragsfrei stellen?
2.) Verunsicherung der Kunden ist ein standard Werkzeug
3.) Jetzt bist du schon mit der KLV reingefallen, warum willst du in die
nächste Falle laufen?
(ich würde so wenig Geld wie möglich umschichten, es bleibt immer was
irgendwo "kleben")

Ich werde jetzt einfach mein Geld für 30 Jahre bei der Volkswagenbank
festlegen für
- 30 Jahre
- kann ich ggf. nach 8 Jahren kündigen
- zahle keine Proviosion/Gebühren und bekomme dafür 4.3 %.

Eigentlich können doch alle Versicherer die Kohle bei der VW-Bank anlegen,
selber 4.3% einfahren und die garantierten 2.75% abgeben.

Ciao
Martin

"Thies Meier" <thies.meier@ksm.de> wrote in message
news:co6tlp$ije$01$1@news.t-online.com...
> Hallo,
>
> ich hatte vor kurzem eine Dame von einer unabhängigen
> Versicherungsagentur (auf das "unabhängig" hat sie viel
> Wert gelegt) bei mir zu Besuch.
>
> Die Gute hat mir anstatt "klassischer" Altersvorsorge
> Produkte wie Lebens- und Rentenversicherung, die
> Private Equity Anlagemöglichkeiten der RWB AG und die
> Global Opportunities Funds der Deutschen Kapital
> Management (DKM) präsentiert.
>
> Kennt die jemand? Hat jemand Erfahrung damit? Ist das
> was um eine Altersvorsorge bzw. Kapitalaufbau zu
> betreiben?
>
> Ich persönlich bin eigentlich schon jemand der gerne
> auf ein Renditeprozentchen zu Gunsten der Sicherheit
> verzichtet, aber die Struktur und die Sicherheitsaspekte
> der RWB z.B. gefallen mir bis jetzt schon ganz gut und
> die mauen Renditen der klassischen Produkte (u.a. wegen
> derer Kostenapparate) lassen einen schon überlegen wie
> man vorgehen sollte.
>
> Das sie mir empfohlen hat meine bisherige KLV und
> RV zu kündigen (Laufzeit bisher 1, bzw. 2 Jahre und
> bis 2040 ausgelegt) und die bisher eingezahlten
> Werte als Lehrgeld abzuschreiben, ist dabei wohl eher
> eine andere Geschichte, zu der ihr aber auch gerne
> Stellung nehmen dürft - wenn ihr wollt ;-)
> Eine ihrer Begründungen war z.B. das aufgrund der
> eingebauten Dynamik im Jahr 2038 ein Monatsbeitrag
> von ~450 Euro fällig sein wird, was mich schon
> irgendwie verunsichert hat. Andere Begründungen waren
> z.B. die Kostenapparate der klassischen Anbieter wie
> Allianz, Signal, ... , das Niedertswertprinzip, Buch-
> wertprinzip und die mauen Renditen mit ungewissen
> Überschussbeteiligungen etc.
>
> Würde mich über Hinweise zu den beiden Alternativen
> freuen. Vielen Dank und viele Grüße
>
> Thies

Thies Meier
26.11.2004, 11:15
Hallo Dieter,

> Dir ist schon klar, dass das bei 3% Inflation einer heutigen Kaufkraft
> von 160,- Euro entspricht?

darüber habe ich vermutlich noch nicht wirklich nachgedacht.
Recht hast du natürlich. Ich war zu dem Zeitpunkt erst einmal
schockiert und habe gleich überlegt, wie ich denn solche Beiträge
aufbringen soll.

Gruss
Thies

Thies Meier
26.11.2004, 11:45
Hallo Martin,

> 1.) Kannst du die Dynamiserung nicht stoppen oder die Versicherung
> beitragsfrei stellen?

Das kann ich natürlich, ist zur Zeit natürlich nicht relevant
und ich hoffe, mir wird es immer so gut gehen das ich diese
Möglichkeiten nicht nutzen muss.

Die Dame wollte mir quasi sagen, dass ich alles "falsch" gemacht
habe und ich zu ihr wechseln soll. Da trifft dann dein Punkt 2
voll zu.

> 2.) Verunsicherung der Kunden ist ein standard Werkzeug

Leider, aber irgendwie müssen sie sich ja auch morgens ein
Brötchen kaufen. Wäre aber schön wenn sie das vielleicht
auch erst einmal mit Ehrlichkeit versuchen würden. Könnte
mir vorstellen, dass das beim Kunden auch gut ankommt ;-)

> 3.) Jetzt bist du schon mit der KLV reingefallen, warum willst du in die
> nächste Falle laufen?
> (ich würde so wenig Geld wie möglich umschichten, es bleibt immer was
> irgendwo "kleben")

Das sie mir vorgeschlagen hat alles zu kündigen heisst
ja nicht das ich das auch tue. Ich bin zwar kein Geizkragen,
aber dennoch sitze ich gerne auf dem was ich habe und da
passt "Kündigen und Verluste machen" nicht unbedingt zu, es
sei denn es ist unabdingbar - bin halt eher konservativ.

> Ich werde jetzt einfach mein Geld für 30 Jahre bei der Volkswagenbank
> festlegen für
> - 30 Jahre
> - kann ich ggf. nach 8 Jahren kündigen
> - zahle keine Proviosion/Gebühren und bekomme dafür 4.3 %.

Hört sich interessant an und werde ich mir mal anschauen.

Vielen Dank für dein Posting.

Gruss
Thies

Benedikt Schubert
26.11.2004, 11:45
Thies Meier <thies.meier@ksm.de> wrote:

> Die Gute hat mir anstatt "klassischer" Altersvorsorge
> Produkte wie Lebens- und Rentenversicherung, die
> Private Equity Anlagemöglichkeiten der RWB AG und die
> Global Opportunities Funds der Deutschen Kapital
> Management (DKM) präsentiert.

Du weisst schon was "Private Equity" bedeutet, oder?

> Kennt die jemand? Hat jemand Erfahrung damit? Ist das
> was um eine Altersvorsorge bzw. Kapitalaufbau zu
> betreiben?

Keine Erfahrung damit. Halte es für die Altersvorsorge auch nicht
geeigent, weil zu risikoreich. Ist wohl eher etwas zum Steuernsparen.

> Ich persönlich bin eigentlich schon jemand der gerne
> auf ein Renditeprozentchen zu Gunsten der Sicherheit
> verzichtet, aber die Struktur und die Sicherheitsaspekte
> der RWB z.B. gefallen mir bis jetzt schon ganz gut

Welche Renditen wurden dir denn _garantiert_? Welche Sicherheiten gibt es
bei Konkurs?

> und
> die mauen Renditen der klassischen Produkte (u.a. wegen
> derer Kostenapparate) lassen einen schon überlegen wie
> man vorgehen sollte.

Da gebe ich dir recht.

> Das sie mir empfohlen hat meine bisherige KLV und
> RV zu kündigen (Laufzeit bisher 1, bzw. 2 Jahre und
> bis 2040 ausgelegt) und die bisher eingezahlten
> Werte als Lehrgeld abzuschreiben, ist dabei wohl eher
> eine andere Geschichte, zu der ihr aber auch gerne
> Stellung nehmen dürft - wenn ihr wollt ;-)

Also wenn du die KLV und die RV _jetzt_ kündigst, sind vermutlich alle
bis jetzt bezahlten beiträge futsch. Die müsstest du dann mit einer
alternativen Anlage erstmal wieder reinholen. Vielleicht kannst du aber
die Laufzeit verkürzen oder die Beiträge mindern.

> Eine ihrer Begründungen war z.B. das aufgrund der
> eingebauten Dynamik im Jahr 2038 ein Monatsbeitrag
> von ~450 Euro fällig sein wird, was mich schon
> irgendwie verunsichert hat.

Sie hat dir aber sicher vorgerechnet, dass bei einer angenommenen
Inflationsrate von 2% die 450 Euro im Jahr 2038 "nur" ca. 230 Euro im
Jahr 2004 entsprechen?

> Andere Begründungen waren
> z.B. die Kostenapparate der klassischen Anbieter wie
> Allianz, Signal, ... , das Niedertswertprinzip, Buch-
> wertprinzip und die mauen Renditen mit ungewissen
> Überschussbeteiligungen etc.

Einen Großteil der Kosten der KLV/RV hast du ja bereits jetzt schon durch
die ersten Jahresbeiträge bezahlt.

Das nur so als Denkanstoß.

Gruß
Benedikt

Thies Meier
26.11.2004, 12:15
Hallo Benedikt,

> Du weisst schon was "Private Equity" bedeutet, oder?

Na klar, habe mich natürlich darüber schon informiert.


> Keine Erfahrung damit. Halte es für die Altersvorsorge auch nicht
> geeigent, weil zu risikoreich. Ist wohl eher etwas zum Steuernsparen.

Das ist doch schon einmal eine interessante Aussage.

> Welche Renditen wurden dir denn _garantiert_? Welche Sicherheiten gibt es
> bei Konkurs?

Auf die Möglichkeit des Totalverlustes wurde ich
hingewiesen. Wobei der Totalverlust aufgrund des Systems
der RWB als ein sehr geringes Risiko heruntergespielt
wurde und durch Pressetexte div. Magazine untermalt
wurde.
Gerechnet hat sie mit 16%. Da ich aber auch nicht
vollkommen blöd bin, habe ich diese Zahl für mich
persönlich auch nicht als Garantie angesehen.

> Da gebe ich dir recht.

Na, wenigstens eine Übereinstimmung ;-)

> Also wenn du die KLV und die RV _jetzt_ kündigst, sind vermutlich alle
> bis jetzt bezahlten beiträge futsch. Die müsstest du dann mit einer
> alternativen Anlage erstmal wieder reinholen. Vielleicht kannst du aber
> die Laufzeit verkürzen oder die Beiträge mindern.

Sollte ich mich gegen KLV und RV entscheiden, ist dies
zumindest ein guter Hinweis um Schadensbegrenzung zu betreiben
ohne alles abschreiben zu müssen.

> Sie hat dir aber sicher vorgerechnet, dass bei einer angenommenen
> Inflationsrate von 2% die 450 Euro im Jahr 2038 "nur" ca. 230 Euro im
> Jahr 2004 entsprechen?

Nö, das hat sie nicht gemacht, denn sonst wäre die
Schockwirkung nicht so gut ;-) Mittlerweile habe ich das
auch kappiert, an dem Abend war ich erst einmal baff.

> Einen Großteil der Kosten der KLV/RV hast du ja bereits jetzt schon durch
> die ersten Jahresbeiträge bezahlt.

Da hast du recht.

Vielen Dank für dein Posting.

Gruss
Thies

Don Smeagle
26.11.2004, 15:15
"Martin Müller" <martinmueller999@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:co6v6q$34a$1@news.sap-ag.de...

> irgendwo "kleben")
>
> Ich werde jetzt einfach mein Geld für 30 Jahre bei der Volkswagenbank
> festlegen für
> - 30 Jahre
> - kann ich ggf. nach 8 Jahren kündigen
> - zahle keine Proviosion/Gebühren und bekomme dafür 4.3 %.

Und die Volkswagen-Bank lebt nur von Luft und liebe, gelle ;-))

>
> Eigentlich können doch alle Versicherer die Kohle bei der VW-Bank anlegen,
> selber 4.3% einfahren und die garantierten 2.75% abgeben.

weil man am Markt momentan mehr Zinsen bekommen kann als 4,3

Thies Meier
26.11.2004, 15:15
Hallo Emil

> Wenn Du Dich schon solange festlegen willst warum gehst Du dann nicht
> zur Quelle-Bausparkasse mit 4,75 % Zins?
>
> Wenn Dein Einkommen niedrig genug ist dann bekommst Du noch
> Wohnungsbaupräme dazu und die VL kannst du auch noch mit anlegen. Damit
> kommt eine Gesamtrendite von kanpp 6 % raus.

schaue ich mir auch mal an. Danke für den Tip.

Gruss
Thies

Thies Meier
26.11.2004, 15:15
Hallo Thomas,

> Das du noch nicht darüber nachgedacht hast, das kann schon vorkommen.
> Aber hast du jetzt mal darüber nachgedacht, aus welchen Gründen diese
> Verkäuferin dir das nicht so dargestellt hat?

jetzt natürlich schon und es klar was dabei rauskommen
sollte. Ich bin froh hier mal ein paar wirklich unabhängige
Meinungen bekommen zu haben.

Vielen Dank und viele Grüße
Thies

Martin Müller
26.11.2004, 15:45
"Emil Naepflein" <Emil.Naepflein@philosys.de> wrote in message
news:tm6eq0tvv81m0qltcht2kqfio7dtjrd7br@4ax.com...
> "Martin Müller" <martinmueller999@gmx.de> wrote:
>
> > Ich werde jetzt einfach mein Geld für 30 Jahre bei der Volkswagenbank
> > festlegen für
> > - 30 Jahre
> > - kann ich ggf. nach 8 Jahren kündigen
> > - zahle keine Proviosion/Gebühren und bekomme dafür 4.3 %.
> >
> > Eigentlich können doch alle Versicherer die Kohle bei der VW-Bank
anlegen,
> > selber 4.3% einfahren und die garantierten 2.75% abgeben.
>
> Wenn Du Dich schon solange festlegen willst warum gehst Du dann nicht
> zur Quelle-Bausparkasse mit 4,75 % Zins?
>
> Wenn Dein Einkommen niedrig genug ist dann bekommst Du noch
> Wohnungsbaupräme dazu und die VL kannst du auch noch mit anlegen. Damit
> kommt eine Gesamtrendite von kanpp 6 % raus.
>
> Emil

Der Vorteil bei der Volkwagenbank ist, dass du heute den Zins für 30 Jahre
festlegen kannst (und trotzdem in 8 Jahren dran kommst), man weiss nicht ob
Quelle das Angebot in 7 Jahren wieder so macht.

@Quelle Bauspar: 1.) Welche Gebühren fallen da an ?

=>Wahrscheinlich ist eine Mischstrategie am besten (Quelle Bausparkasse +
Volkswagen Bank)

Gruß
Martin

P.S. Ich würde bei VW-Bank einige kleine Verträge abschließen, die man dann
ggf. einzeln nach Bedarf kündigen kann

Steffen P.
29.11.2004, 03:45
Gerhard Strangar schrieb am 26.11.2004 12:38:

> Bei sämtlichen Berechnungen steht immer etwas von 3% Inflation, aber wie
> hoch war sie eigentlich in den letzten Jahren?

1998: 0,4%
1999: 1,1%
2000: 2,1%
2001: 1,6%
2002: 1,2%
2003: 1,1%

Aktuell liegt sie bei 1,8%. Das letzte mal über 3% war sie 1993.

Steffen

--
Rechtschreibfehler sind gewollt und dienen der Belustigung des Lesers.

STEINWVB
13.02.2006, 12:04
Die Nachricht in dem Forum ist zwar schon etwas älter, aber vielleicht erreicht Sie meine Nachricht ja trotzdem.
Ich habe die Antworten auf Ihre Anfrage nur kurz überflogen, habe aber den Eindruck, dass keine der Antworten wirklich wusste worum es hier geht.
Mir sind beide Anlagen dieser sog. alternative investments bestens vertraut. Unter derzeitigen Marktgegebenheiten halte ich beide für höchst interessant. Es gibt auf dem Markt kaum geeignetere Anlageprodukte.
Selbstverständlich müssen diese sowohl zu Ihrem Anlagehorizont, als auch Ihren sonstigen Lebensverhältnissen passen.
Wenn Ihre Beraterin Ihnen eine fundierte Ausbildung (Finanzwirtin o.ä. in Verbindung mit den Grundlagenseminaren der DKM sowohl als auch der RWB (sind von Produktgeberseite für den Vertrieb vorgeschrieben)) darlegen kann, können Sie i.d.R. davon aussgehen, dass Ihre Einschätzung auch richtig und fundiert ist.
Gern kann ich Ihnen auch weitere Informationen hierzu zukommen lassen.
unter kontakt auf meiner homepage stein-wvb.de können Sie mich erreihen..
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Stein

daytrater
22.02.2006, 18:06
für alle die in Zukunft mit rwb liebeugeln

http://www.stiftung-warentest.de/online/geldanlage_banken/meldung/1335677/1335677.html

machen auch veranstaltungen, also vorsicht.


kurz zur lebensversicherung
4,5 % kann jeder Versicherte erwarten, wenn er z.B bei der Allianz ist.
Jeder muß selber wissen, ob das ausreicht, um Altersvorsorge zu betreiben.

Breiten
10.03.2006, 08:55
Hallo Thies,

sorry, aber alle Beiträge können und werden Dir nicht wirklich weiterhelfen, denn keiner (behaupte ich mal) kennt Deine persönliche Situation, oder?

Davon ist die Beratung und die Produktauswahl in erster Linie abhängig!

Schau mal ins Internet, weißt Du was Du dort findest? Über jede Gesellschaft, sei es Banken, Versicherungen, Kapitalanlagegesellschaften, Vermittler etc. irgendwelche negativen Artikel, richtig? Über positives wird selten berichtet.

Dann schreibt jemand, schau doch mal bitte bei Stiftung Warentest oder der Verbraucherzentrale etc.. Glaubst Du allen Ernstes, die sind unabhängig, neutral und objektiv?

Also, unterm Strich wollen alle nur das eine, nämlich Dein Geld. Der Unterschied ist einfach der, das der eine mehr damit (für Dich und für sich) erwirtschaftet, als der andere, einverstanden?

Seit 1995 bin ich selber in der Finanzdienstleistung, und soll ich Dir was sagen, es macht mit mehr Spaß denn je. Warum? Weil ich immer mehr Menschen darauf aufmerksam mache, dass die Banken, Versicherungen und Bausparkassen mit dem eingesammelten Geld ihrer Kunden ein MEHRFACHES verdienen und einen Bruchteil an den Kunden lediglich weitergeben!

Also, kleiner Tipp, lege dort an, wo die institutionellen Anleger ihr Geld hinbringen. Entweder machst Du das direkt, geht ab 2-5 Millionen Euro bereits oder Du suchst Dir einen Emittenten (Kapitalanlagegesellschaft), die Gelder bündelt und dort dann anlegt.

In der Regel kommst Du nicht umhin auf SICHERER Basis zweistellige Renditen durchschnittlich langfristig hinzunehmen.

"Der freie Berater e.V." "predigt" seit Jahren, dass jeder eine zweistellige Rendite benötigt, da erstens die gesetzliche Rente tot ist und der Großteil der Bevölkerung nicht in der Lage ist um die 1.500 Euro pro Monat für die Altersvorsorge hinzublättern.

Was Deine LV´s angeht, wirst Du diese wahrscheinlich nicht freistellen können und der Rückkaufswert liegt wahrscheinlich bei null. Ausserdem, das sei Dir auch noch gesagt, überlege mal bitte auf wieviel Prozent Deines monatlichen Beitrages die Garantieverzinsung gewährt wird.

Einigen, die dann mit 4,5 % oder 4,75%, ggf. bei Ausnutzung der VL, vielleicht bei 6 % liegen, sie gesagt, auch diese ist nicht ausreichend.

Die Zeiten haben sich geändert oder wer von Euch fährt noch immer eine Auto von 1960 mit 30 PS, mal ernsthaft?

Was die Inflation angeht, liegt diese wirklich unter 3 % p. a.? Schaut Euch mal den Warenkorb an und dann überlegt noch einmal bitte. Zahlt Ihr nicht auch für andere Dinge immer mehr drauf? Gesetzliche Krankenversicherung, Sprit, Heizung etc. etc.

Wenn Du noch Fragen hast Thies, dann komme gerne auf mich zu. Meiner Meinung nach ist die Beraterin auf dem richtigen Weg Dir sehr gute Alternativen aufzuzeigen, denn die Zeiten haben sich geändert.

Michael
michael.breitkreutz(at)web.de