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Vollständige Version anzeigen : KLV, PRV und Berufsunfähigkeit - Eine muss weg?


Christian
02.12.2004, 12:15
Hallo,

ich hoffe mir kann jemand ein paar tips geben.
Ich habe seit 1989 eine Kapitallebensversicherung die 2200 Euro im Jahr
kostet.
Seit 1998 habe ich zusärtzlich eine Private Renteversciherung auch für 2200
Euro im Jahr.
Dann habe ich mich 2001 überreden lassen eine
Berufs/Erwerbsunfähigkeitsversicherung gekoppelt mit einer LV
abzuschliuessen
für 3480 Euro im Jahr.

Bisher habe ich die LV und RV aus einem Depot finanziert, so dass mir das
Geld subjektiv gesehen nicht fehlte.
Jetzt ist das Depot leer und ich muss mich von irgendewtas trennen, bzw.
Beritragsfrei stellen.
Was macht denn hier am meisten Sinn?
Ich tendiere zur letzten abgeschlossenen Versicherung, da sie auch am
teuersten ist.

Ich bin dankbar für jede Info.
Lediglich auf Belehrungen, dass ich mein Geld teilweise zum Fenster
rausgeschmissen habe, weil es tausend bessere Anlageformen gibt, könnte ich
Verzichten.

Danke und Gruss
Christian

Robert van Geldern
02.12.2004, 19:15
Christian wrote:


> Bisher habe ich die LV und RV aus einem Depot finanziert, so dass mir das
> Geld subjektiv gesehen nicht fehlte.
> Jetzt ist das Depot leer und ich muss mich von irgendewtas trennen, bzw.
> Beritragsfrei stellen.

Beitragsfrei kannst du eine Versicherung wohl erst, wenn ein positiver
Rückkaufswert erreicht ist. Das ist bei der letzten evtl. noch nicht der
Fall.

Auch würdest du den BU-Schutz verlieren. Auch keine gute Option. Sofern
du allerdings jung und gesund bist und die Bedingungen deiner BU auch
nur Mittelmass sind kannst du dich ggf. nach einer neuen umschauen und
dann diesmal ohne LV-Kopplung abschliessen. Sollte das keine Option sein
(auch hier fallen natürlich Beiträge an) würde ich über eine
Beitragsfreistellung der ersten Versicherung, die seit 1989 besteht
nachdenken. Evtl. ist dieser Vertrag auch veräusserbar (z.B.
http://www.cashlife.de/).

mfg,
Robert

Andreas D. Bauer
03.12.2004, 09:45
Hallo

Christian (rocko.casalla@gmx.de) schrieb am 02.12.04

>Jetzt ist das Depot leer und ich muss mich von irgendewtas trennen,
>bzw. Beritragsfrei stellen.
>Was macht denn hier am meisten Sinn?

Das hängt von dem ab was wie deine Situation aussieht und was du
versichern möchtest.

BU: Wie viel Verdienstausfall möchtest du versichern?

Eine mögliche Betrachtungsweise einer BU wäre, daß man nur das wirklich
allernotwendigste versichert, sprich man ist Berufsunfähig, hat kein /zu
wenig Vermögen mit dem man puffern könnte.
Wer aussreichend finanzielle Mittel hat das durchzustehen könnte, geht
man nach dieser Philosophie, sich eine BU-Versicherung wohlmöglich
komplett sparen.

Man könnte die BU-Rentenhöhe verringen. Man könnte eine Karenzzeit
vereinbaren (= erst ab 6, 12, 18 etc Monanten der Berufsunfähigkeit gibt
es erst die Rente).

Es gibt auch reine BU-Versicherung ohne LV. Und es gibt auch BU in
zusammenhang mit der Risikoversicherung.

Vielleicht würde ja auch einer deiner anderen Versicherungen eine BU mit
einschliessen.


Zu den LV und Rentenversicherungen:

Was willst du abdecken? Mußt du im Todesfall an Frau, Kinder, bedürftige
Eltern etc. denken?
Welche Absicherung möchtest du durch diese Form der Geldanlage für
später vorsehen.
Welche Rolle spielen Steuerliche Aspekte z.B. in Sachen
Vorsogeaufwendungen.


Bei diesen Versicherungen ist im allgemeinen eine Beitragsfreistellung
einer Kündigung (aus Kostengründen) vorzuziehen.





Ciao, Andreas

alternative E-mail-adresse: deefen.t.adbadb (at) recursor.net
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