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Inflations-Widerstände

8. November 2013 – 13:45
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Im September 2011 erreichte der Goldpreis mit 1.920 US-Dollar sein bisheriges Allzeithoch. Diese Marke bot im normalen Chartbild keinen besonderen Widerstand. Betrachtet man allerdings den um die US-Inflationsrate bereinigten Goldpreis, dann lag eine relevante Widerstandsmarke vor: Das Allzeithoch von 1980 (blaue Linie folgender Chart).

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Botox-DAX-Marketing

7. Oktober 2013 – 10:49
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Der Performance-DAX legte in den vergangenen beiden Jahren um 3.600 Punkte zu. Scheinbar ohne Widerstand gleitet der deutsche Leitindex weiter von Allzeithoch zu Allzeithoch.

Der auf der Kurstafel im Frankfurter Börsensaal dargestellte Performance-DAX ist ein so genannter Total Return Index. Er rechnet Dividenden zur Kursentwicklung hinzu.

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Wie endet ein Bärenmarkt?

2. Oktober 2013 – 11:53
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Nichts fürchtet der deutsche Anleger so sehr wie Inflation. Dies ist nicht nur der Eindruck im privaten Kreis, sondern wird durch Umfragen bestätigt, z.B. hier http://tinyurl.com/nafkj8p

Man kann mit gutem Recht der Meinung sein, dass die offizielle Statistik die tatsächliche Inflationsrate untertreibt. Die nachfolgend dargestellten harmonisierten Inflationsraten (HVPI) mögen in Ihrer Höhe inkorrekt sein. Aber der Trend – und darauf kommt es uns an – geht bergab.

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Solarzyklus: „Gelehrtenstreit“ mit Tom McClellan

23. September 2013 – 9:18
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Der von mir geschätzte US-Börsenbriefschreiber Tom McClellan behauptet in seiner aktuellen Kolumne http://tinyurl.com/oktk3h7, dass ein sich mit Hilfe des Solarzyklus abkühlender Planet eine höhere Inflationsrate und steigenden Renditen zur Folge hat. Seit Jahren formuliere ich in Wellenreiter-Kolumnen – zuletzt am 27. Juni 2012 -, dass ein schwacher Solarzyklus üblicherweise fallende Inflationsraten bzw. Deflation nach sich zieht. Die Erkenntnisse von Tom McClellan und mir widersprechen sich....

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Heli-Ben und das Deflationsgespenst

2. September 2013 – 9:59
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Als die Aktienmärkte in den 1920er Jahren immer neue Höhen erklommen („Roaring Twenties“), zog eine Anlageklasse nicht mit: Die Rohstoffe. Diese markierten bereits zu Beginn der 1920er Jahre ihr Hoch. Nach dem Crash von 1929 zog es nicht nur die Aktienmärkte, sondern auch die bereits schwächelnden Rohstoffe weiter unten. Eine Phase der Deflation und Depression folgte.

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Sub-Dollar-Indizes mit zwei Wirklichkeiten

26. August 2013 – 9:05
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Die amerikanische Zentralbank interessiert sich in Währungsfragen für zwei Dinge. Erstens sollen die Effekte der Dollar-Auf- und Abwertung im Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit von US-Produkten erfasst werden. Zweitens möchte sie den Auf- oder Abwertungsdruck auf den US-Dollar an den Finanzmärkten einschätzen können. Dieser Druck entsteht gegenüber liquiden, viel gehandelten Währungen wie z.B. dem Euro, dem Yen oder dem Pfund.

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Zins-Brand attackiert auch Margin Debt

16. August 2013 – 8:36
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Man nehme ein DIN A4 Blatt und zünde eine Ecke an. Brennt die Ecke, greifen die Flammen schnell auf den Rest des Blattes über. Im Finanzsektor brennt aktuell die Zins-Ecke. Da der Zins- bzw. Anleihenmarkt fest mit dem restlichen Finanzmarkt (der Aktien-Ecke, der Währungs-Ecke etc.) verbunden ist, besteht die Gefahr eines Übergreifens auf weitere Teile des Finanzmarktes.

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Proteste, Aktienmärkte und Renditen

24. Juni 2013 – 8:40
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Die Proteste in der Türkei und in Brasilien sind Ausdruck einer zu Wohlstand gekommenen Generation. Es sind junge Menschen, die sich den Slogan der 1968er Generation „Unter den Talaren, Muff von 1000 Jahren“ zu Eigen machen. Die 1968er waren Kinder des Wirtschaftswunders, genauso wie heute die junge türkische und brasilianische Generation. Die Schere der bewussten Wahrnehmung zwischen dem jungen und gebildeten Teil der Bevölkerung einerseits und denjenigen, die in der Erhaltung des Status Quo verharren, öffnet sich mit zunehmendem Wohlstand immer mehr....

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Zahnpasta zurück in die Tube?

10. Juni 2013 – 13:29
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Die US-Zentralbank betrieb in den vergangenen Jahren eine Politik der quantitativen Lockerung. Aktuell werden - Monat für Monat - Staatsanleihen im Wert von 45 Mrd. US-Dollar und Hypothekenanleihen von 40 Mrd. US-Dollar gekauft. Diese Beträge werden den Banken, die ein Konto bei der Fed unterhalten, gutgeschrieben. Das frische Geld entsteht durch den Prozess der Gutschrift auf das so genannte Überschusskonto. Die US-Zentralbank hofft mit ihrer Stützungsaktion für US-Anleihen auf fallende Renditen. Kredite werden günstiger und beleben die Wirtschaft.

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DAX an Widerständen

27. Mai 2013 – 11:52
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Der Kurs-DAX zeichnet sich durch eine Verengung im langfristigen Chartbild aus. Jüngst markierte der Kurs-DAX bei 4.542 Punkten ein Verlaufshoch. Die obere Linie des nachfolgend dargestellten Dreiecksmusters verläuft bei etwa 4.600 Punkten. Man kann - im langfristigen Bild - von einem Erreichen dieser Widerstandsmarke sprechen.

Der von Medien und Deutscher Börse AG stärker propagierte Performance-DAX zeigt sich in einer ähnlichen Formation. Diese ist lediglich „nach oben gebogen“.

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