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Alt 14.01.2002, 10:56   #21
ModOldie
 
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Siemens verkauft Panzersparte noch 2002

Von P. Marsh und A. Nicoll, London, G. Hegmann, München

Siemens will bis Jahresende seinen 49-Prozent-Anteil am deutschen Panzerhersteller Krauss-Maffei Wegmann (KMW) verkaufen. Das Unternehmen kann dabei die künftige Struktur der europäischen Heerestechnikindustrie mitbestimmen.

Wie der Siemens-Vorstandsvorsitzende Heinrich von Pierer der Financial Times erklärte, spreche der Elektronikkonzern mit anderen Gruppen über den Verkauf der Beteiligung an dem Rüstungskonzern. "Wir wollen das verkaufen und das Geld dafür haben - je früher desto besser. Es gibt keinen Handlungsdruck, aber wir hoffen, dass wir uns bis Ende 2002 von diesem Geschäft getrennt haben", sagte von Pierer.

Siemens kam im Jahr 2000 zu der Beteiligung an dem Panzerbauer durch den Kauf großer Teile des Industriegeschäftes (Atecs) von Mannesmann. Von Anfang an signalisierte der Elektrokonzern, dass er das Geschäft wieder verkaufen will, nachdem bereits vor Jahren der Ausstieg aus der Rüstungselektronik erfolgte.

Nach Angaben von Branchenkennern lief zum Jahresbeginn 2002 eine Verkaufssperre für den 49-Prozent-Anteil ab, der bei der Übernahme der Mannesmann-Geschäftsfelder vereinbart wurde. 1999 hatten sich das Kassler Rüstungsunternehmen Wegmann in Besitz der Familie Bode sowie die damalige Mannesmann-Tochter Krauss-Maffei zu einem Rüstungskonzern mit rund 2300 Beschäftigten zusammengeschlossen. Im Jahr 200 machte das Unternehmen einen Umsatz von etwa 730 Mio. Euro.

Keine Interviews

Die Kasseler Familie Bode hält zwar 51 Prozent an KMW. Firmenchef Manfred Bode veröffentlicht aber keine Bilanzen und gibt der Wirtschaftspresse keine Interviews, sodass die spärlichen Informationen Raum für Spekulationen lassen. Wegmann hat bei dem geplanten Verkauf des Siemens-Anteils ein Mitspracherecht. Die Details über ein mögliches Vetorecht sind aber nicht bekannt.

Auch vor dem Hintergrund staatlicher Interessen an der Rüstungstechnologie räumt Siemens-Chef von Pierer ein: "Wir müssen den richtigen Partner finden. Wir können den KMW-Anteil nicht einfach verkaufen, beispielsweise durch eine Bieterauktion."

Die Bundesregierung hatte im Herbst 2000 versucht, die führenden deutschen Heerestechnikkonzerne Rheinmetall (Düsseldorf), Krauss-Maffei Wegmann (München/Kassel) und Diehl (Nürnberg) zur engeren Zusammenarbeit bis hin zur Kapitalverflechtung zu bewegen. Das Vorhaben hat bislang aber zu keinem Ergebnis geführt. Sowohl Rheinmetall mit der dominierenden Familie Röchling im Hintergrund, als auch KMW signalisierten zwar ihre Bereitschaft zur Verflechtung - aber nur, wenn die Führung jeweils beim eigenen Unternehmen liegt. So ist das offizielle Statement von KMW, das Unternehmen sei "offen für die Aufnahme geeigneter Partner" mit dem Zusatz der weiterhin geltenden Führung durch das eigene Haus zu verstehen. KMW versteht die Einladung an neue Partner vor allem an europäische Adressen. Obwohl der gesamte Rheinmetall-Rüstungsbereich mit einem Umsatz von 1,6 Mrd. Euro im Jahr 2000 deutlich größer als KMW ist, spricht KMW von einem dreimal so hohen Pro-Kopf-Umsatz auf vergleichbarer Basis, was den Führungsanspruch als Generalunternehmer rechtfertige.

Nationale Struktur

Im Unterschied zur Luftfahrtindustrie oder der Rüstungselektronik ist die Heerestechnik noch weitgehend national strukturiert. Dabei nehmen die deutschen Firmen wegen ihrer Technik aber eine weltweit führende Stellung ein.

Zur Palette der möglichen neuen KMW-Gesellschafter gehört der britische Konzern Alvis Vehicles. Das Unternehmen ist wie KMW und Rheinmetall bereits am geplanten Bau für ein gepanzertes Transportkraftfahrzeug (GTK) beteiligt. An dem Projekt hat sich im Februar 2001 auch die Niederlande über den Stork-Konzern beteiligt. Längerfristig könnte es zum Bau von über 4000 Fahrzeugen für gut 4,5 Mrd. Euro kommen. Die ersten Auslieferungen sind für 2006 geplant.

Siemens hat mit seinem 49-Prozent-KMW-Paket jetzt die Fäden in der Hand. Als im Herbst Presseberichte erschienen, der KMW-Anteil könnte an die US-Konzerne General Dynamics oder United Defense oder etwa an Rheinmetall verkauft werden, gab es klare Dementis von der KMW-Führung. Offenbar fühlt sich sowohl die KMW-Führung als auch Rheinmetall stark genug, allein bestehen zu können.

Kein Rüstungsgeschäft

Bekannt Bereits vor Jahren hat sich Siemens von der Rüstungselektronik getrennt. Jetzt will der Vorstandsvorsitzende Heinrich von Pierer so schnell wie möglich die Anteile am Panzerbauer Krauss-Maffei Wegmann (KMW) verkaufen.

Geheim KMW ist nicht börsennotiert und erlaubt keinen Blick in seine Finanzlage. Das Unternehmen hat seine Stärken vor allem im Panzerbau.

quelle: Ftd

Gruss Indio


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Geld zu verdienen ist die leichteste Aufgabe, die ich in dieser Welt je hatte.
Es ist fast so einfach wie Geld zu verlieren. Fast, aber nicht ganz. H.L. Mencken
 
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Alt 15.01.2002, 15:08   #22
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Hallo

Reuters LONDON/MÜNCHEN.
Dem Münchener Technologiekonzern Siemens gehört die Atecs Mannesmann AG bald komplett.

Der britische Mannesmann-Eigentümer Vodafone habe seine Verkaufsoption für die restlichen 50 Prozent weniger zwei Aktien an Atecs Mannesmann ausgeübt, sagte eine Siemens-Sprecherin am Dienstag in München und bestätigte damit Angaben von Vodafone.

Siemens werde die fälligen 3,66 Milliarden Euro bis Ende März in bar zahlen. Siemens hatte mit dem Kauf von 50 Prozent plus zwei Aktien an der Mannesmann-Maschinenbausparte für 3,1 Milliarden Euro bereits 2001 die Kontrolle über Atecs übernommen.

Die Atecs-Sparten VDO und Dematic wurden seither in Siemens integriert, die Schweinfurter Atecs Rexroth AG wurde an Bosch und die Atecs Sachs AG an ZF Friedrichshafen verkauft.

Gruß Nobody


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Alt 23.01.2002, 14:58   #23
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Siemens: Drei von fünf Defizit-Sparten wieder mit Gewinn

Siemens ist zum Start des neuen Geschäftsjahres in die Gewinnzone zurückgekehrt. Konzernchef Heinrich von Pierer wollte keine Entwarnung geben, rechnet aber weiter mit einem deutlichen Gewinnanstieg.

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2001/02 (30. September) sei ein Nettogewinn von 538 Mio. Euro erzielt worden, teilte Siemens am Mittwoch mit. Dies war zwar nur gut halb soviel wie im Vorjahreszeitraum. Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2000/01 hatte Siemens jedoch wegen hoher Restrukturierungskosten und der Hightech-Flaute einen Nettoverlust von knapp 1,1 Mrd. Euro erzielt.

Der Konzernumsatz wuchs im ersten Quartal vor allem durch ein gutes Auslandsgeschäft um sieben Prozent auf 20,5 Mrd. Euro. Bereinigt um Währungs- und Konsolidierungseffekte stagnierte er. Der Auftragseingang stieg sogar um zwölf Prozent auf 24,9 Mrd. Euro. Der operative Gewinn vor Steuern, Zinsen und Firmenwertabschreibungen sank im Jahresvergleich von gut einer Mrd. Euro auf 487 Mio. Euro. Beim Überschuss profitierte der Konzern vom Verkauf von Infineon-Anteilen, der netto das Ergebnis um 157 Mio. Euro aufbesserte. Im zweiten Quartal wird dieser Effekt noch stärker ausfallen. Mit den Ergebnissen übertraf der Konzern die Prognosen vieler Analysten.


Wegen der unsicheren Lage an den Märkten könne keine Entwarnung gegeben werden, sagte Konzernchef von Pierer am Mittwoch in München. Für das Gesamtjahr geht er aber weiter von einem deutlichen Gewinnanstieg aus. "Bei unseren Restrukturierungs- Anstrengungen haben wir gute Fortschritte erzielt", sagte Pierer. Der Konzernumbau sieht den Abbau von insgesamt 20.000 Arbeitsplätzen vor.



Sorgenkind Netzwerksparte


Die zuvor defizitären Sparten Mobilfunk (ICM), Logistik (Siemens Dematic) und Siemens Business Services (SBS) haben wieder schwarze Zahlen im operativen Geschäft geschrieben.

Die Bereiche Netzwerk (ICN) und Automobilelektronik (Siemens VDO) hätten dagegen noch Verluste verbucht, ihre Ergebnisse gegenüber dem Vorquartal aber ebenfalls verbessert, teilte Siemens am Mittwoch mit. So habe sich der Verlust vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebita) der Netzwerksparte im abgelaufenen Quartal auf 124 Mio. Euro von 498 Mio. Euro im vierten Quartal 2000/2001 (zum 30. September) verringert. Bei ICN müsse geprüft werden, ob weitere Anpassungen notwendig seien, sagte Pierer. Der Bereich soll bereits bisher 10.000 Stellen abbauen.


Der Siemens-Aktienkurs zog zwischenzeitlich um mehr als vier Prozent an, gab aber schnell wieder nach und lag zeitweise knapp ein Prozent im Minus bei 68,40 Euro. "Das Wohl und Wehe von Siemens hängt von der Entwicklung bei ICN und ICM ab", sagte Thomas Deser, Siemens- Analyst bei Union Investment. Nur wenn sich hier die Situation deutlich verbessere, könne der Siemens-Gewinn nachhaltig wachsen. Im Telekommunikationsgeschäft sei bisher aber noch keine wirkliche Besserung in Sicht.



Absatz bei Handys gestiegen


Mit der Entwicklung im Mobilfunkgeschäft zeigte sich Pierer zufrieden. Wegen der Konzentration auf günstige Einstiegsmodelle sei der Umsatz in der Sparte Mobiltelefone zwar zurückgegangen, sagte Pierer. Der Absatz stieg verglichen mit dem Vorquartal aber von 6,4 auf 9 Millionen Stück. Damit lag der Konzern nur leicht unter dem Vorjahresniveau.


Schwächer entwickelte sich das Geschäft beim Lichtspezialisten Osram, bei dem sich das operative Ergebnis im ersten Quartal auf 78 Mio. Euro fast halbierte. Bei der Medizintechnik ging der Gewinn leicht auf 212 Mio. Euro zurück. Den größten Sprung machte der Energiebereich, der das Ergebnis von 106 auf 302 Mio. Euro steigerte.


Im gesamten Geschäftsjahr strebt Pierer weiterhin eine deutliche Ergebnisverbesserung an. Dies dürfte nach Einschätzung von Analysten schon allein wegen niedrigerer Restrukturierungskosten und der Infineon-Einnahmen leicht zu bewerkstelligen sein. Im vergangenen Geschäftsjahr war der Gewinn bei Deutschlands größtem Elektrokonzern von 8,9 auf 2,1 Mrd. Euro eingebrochen.
Quelle ftd

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Alt 24.01.2002, 18:59   #24
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100-Millionen-Auftrag aus dem Sudan

Erlangen
Beim Bau des größten Dieselmotoren-Kraftwerks der Welt führt der Münchener Konzern Regie.

Siemens baut im Sudan das größte Dieselmotorenkraftwerk der Welt. Einen entsprechenden Auftrag habe der malaysische Energieerzeuger DPKX dem Siemens-Bereich Industrial Solutions and Services erteilt, informierte Siemens in Erlangen. Der Wert des Auftrags, den sich der Elektrokonzern mit der polnischen Firma H. Cegielski teilt, beläuft sich den Angaben zufolge auf rund 200 Millionen Euro. Rund die Hälfte des Auftragsvolumens entfällt nach eigenen Angaben auf Siemens. Das in Khartoum schlüsselfertig zu errichtende Kraftwerk soll im Jahr 2004 in Betrieb gehen.

Der Siemens-Auftrag umfasst den Angaben zufolge die Lieferung und Installation der kompletten Elektro- und Leittechnik für das Kraftwerk, die Kühlwasserversorgung sowie die Brennstoffzulieferung und -Lagerung. Abnehmer des künftig erzeugten Stroms sei die staatliche sudanesische National Electricity Corporation mit Sitz in Khartoum. Das Kraftwerk soll zunächst mit importiertem Schweröl betrieben werden. Mittelfristig sei aber eine Versorgung aus heimischer Produktion geplant.

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Alt 25.01.2002, 06:57   #25
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Merill Lynch erhöht Prognose für Siemens

Das Investmenthaus Merrill Lynch hat die Prognose für den Gewinn pro Aktie (EPS) der Siemens erhöht. Zuvor hatte der Münchener Technologiekonzern Zahlen für das erste Quartal 2001/02 vorgelegt.

Der Gewinn pro Aktie werde von 1,29 auf 2,10 Euro erhöht. Die Anlageempfehlung "Neutral" für werde bestätigt, hieß es in einer am Donnerstag in London veröffentlichten Studie.

Zwar hätte das operative Ergebnis des ersten Quartals unterhalb der Erwartungen gelegen, doch würden sich der kürzlich erfolgte Verkauf von Infineon-Anteilen und deutlich reduzierte Firmenwertabschreibungen positiv auf die Cash-Flow-Gewinne auswirken, schrieben die Analysten. Lag das Cash-Flow-Ergebnis im ersten Quartal bei minus 1,7 Mrd. Euro, konnten nicht-operative Erträge das Konzern-Ergebnis auf plus 307 Mio. Euro verbessern. Für 2003 erhöhten die Experten ihre EPS-Prognose von 3,5 auf 4,2 Euro.


Für das operative Ergebnis hingegen bestätigten die Experten für 2002 bei ihre bisherige Prognose von 1,3 Euro pro Aktie. Für 2003 wurde sie hingegen auf 3,3 Euro zurückgenommen. Insbesondere die Töchter Osram und ICN würden sich im laufenden Jahr deutlich schlechter entwickeln und so das Konzernergebnis negativ belasten. Gemäß ihrer Anlageempfehlung erwarten sie, dass die Aktie einen Gesamtertrag von bis zu zehn Prozent abwerfen wird.
Quelle ftd

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Alt 03.02.2002, 21:37   #26
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Siemens: Hanauer Plutoniumfabrik wird demontiert

Siemens will noch im Februar mit dem Abbau der nie benutzten Plutoniumanlage im hessischen Hanau beginnen. Damit ziehe der Münchner Konzern einen Schlussstrich unter das 700 Mio. Euro teure Projekt, in dem Plutonium-Brennstäbe hergestellt werden sollten.

Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in seiner neuen Ausgabe. Der Chef des Hanauer Siemens-Brennelementewerks, Helmut Rupar, sagte am Samstag, dass zunächst Versorgungsleitungen aus der Anlage ausgebaut werden sollen. Das Gebäude mit bis zu zwei Meter dicken Wänden werde stehen bleiben. Das Unternehmen werde versuchen, einen Teil der Einrichtung zu verkaufen. Der Rest werde verschrottet.

Das Werk war 1991 fertig gestellt und 1995 aufgegeben worden, nachdem Siemens aus der Brennelementeproduktion in Hanau ausgestiegen war. Danach bot Siemens das nagelneue Werk zum Export nach Russland an. Ziel war es, mit der Anlage russisches Waffenplutonium in zivile Brennelemente umzuwandeln. Weil auch Mitte vergangenen Jahres die Finanzierung für den Export noch offen war, gab Siemens diesen Plan auf.

Aus einem Gemisch aus Plutonium und Uran (MOX) waren in Hanau länger als 20 Jahre Brennelemente gefertigt worden. Dabei wurden 8,5 Tonnen Plutonium aus der Wiederaufarbeitung verarbeitet. Die neue Fabrik hatte eigentlich die aus den 70er Jahren stammende alte Plutoniumverarbeitung ersetzen sollen.
Quelle ftd

Gru0 Nobody


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Alt 11.02.2002, 06:50   #27
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"Wir würden Siemens bevorzugen."
Afghanistan will Siemens mit dem Aufbau des Telefonnetzes im vom Krieg zerstörten Land beauftragen.

Düsseldorf
Die afghanische Übergangs-Regierung hat großes Interesse daran, den Aufbau des Festnetzes im Land der Siemens AG zu übertragen. "Wenn sie bald kommen, dann haben sie eine gute Chance, den Zuschlag zu erhalten", sagte der afghanische Minister für Telekommunikation, Abdul Rahim, in einem Gespräch mit dem Handelsblatt (Montagsausgabe). "Wir würden Siemens bevorzugen." Das Auftragsvolumen für das Festnetz könnte nach Angaben des Ministers in einem ersten Schritt deutlich über 40 Millionen Dollar betragen.

Zwar liege dem Ministerium bereits eine Offerte aus China vor, die mit 125 Dollar je Telefonkunden äußerst preiswert kalkuliert sei, doch genieße die Siemens-Qualität in Afghanistan hohes Ansehen. Das Unternehmen hatte bereits in der Vergangenheit das Land mit Verteilerstationen ausgestattet.

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Alt 19.02.2002, 07:09   #28
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Süddeutsche Zeitung: Siemens erwartet Belebung im Mobilfunk-Geschäft


Rudi Lamprecht, Vorstand des Mobilfunkbereiches des Siemenskonzern erwartet im laufenden Jahr eine Verkaufssteigerung von zehn bis fünfzehn Prozent. Das sagte Lamprecht im Gespräch mit der 'Süddeutschen Zeitung' (aktuelle Ausgabe). Die Zahlen basieren aber auf niedrigen Schätzungen für 2001. 2001 sei ein extrem schwieriges Jahr für die Branche gewesen, "von Wachstumsraten von 50 Prozent ist der Markt runtergefallen auf Null", hiess es weiter.

Der Bereich würde versuchen gegen die Konkurrenten Ericsson, Nokia und Samsung wieder aufzuholen. Besonders im Billigsegment wolle man angreifen. Im vierten Quartal soll es die ersten UMTS- Handys von Siemens geben.

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Alt 27.02.2002, 18:48   #29
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Siemens baut erstes Brennstoffzellen-Kraftwerk
Auftraggeber sind die Stadtwerke Hannover und Eon

Hannover
Der Siemens-Bereich Power Generation (PG) errichtet erstmals ein seriennahes Brennstoffzellen-Kraftwerk in Europa. Im Auftrag der Stadtwerke Hannover und des Energiekonzerns Eon soll bis 2003 eine entsprechende Anlage mit einer maximalen Leistung von 250 Kilowatt in der niedersächsischen Hauptstadt den Betrieb aufnehmen. Dabei handelt es sich nach Siemensangaben vom Dienstag um eine standardisierte SOFC-Anlage (Solid Oxide Fuel Cell). Sie produziert in Normalbetrieb 225 Kilowatt elektrische Leistung und 160 Kilowatt Wärme für das Fernwärmenetz von Hannover. PG-Bereichsvorstand Klaus Vogel nannte bei der Vertragsunterzeichnung die Anlage einen Meilenstein für eine breite Markteinführung der SOFC-Kraftwerke von Siemens.

SOFC-Brennstoffzellen arbeiten nach dem Prinzip einer Batterie. Sie erzeugen auf elektronischem Wege Strom. Im Unterschied zu anderen Typen können die Zellen Erdgas direkt verwenden, da bei fast 1000 Grad Celsius ein interner Umwandlungsprozess die Nutzung des Wasserstoffs aus dem Erdgas möglich macht.

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Alt 03.03.2002, 02:12   #30
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TA: Siemens: Kurzfristigen Abwärtstrend gebrochen

Die Aktie der Siemens AG (WKN 723610) konnte in der abgelaufenen Handelswoche einen kurzfristigen Abwärtstrend brechen und anschließend deutlich zulegen. Mit 68,90 Euro notiert die Aktie jetzt wieder in einer alten Handelsspanne.

Quelle: MARKET MAKER

Anfang Januar erzeugte der Kurs der Siemens AG ein Zwischenhoch bei 78,00 Euro, brach dann aber einen Aufwärtstrend und gab bis auf 67,00 Euro nach. In einer Handelsspanne von 67,00 bis 73,00 Euro bewegte sich der Kurs in den folgenden zwei bis drei Wochen seitwärts, ehe er Anfang Februar nach unten ausbrach. Zu diesem Zeitpunkt konnte ein neuer, kurzfristiger Abwärtstrend gezeichnet werden. Er begleitete die Aktie bis Ende Februar nach unten. Dabei wurde schließlich eine Unterstützungslinie bei 62,50 Euro getestet und bestätigt. Vor wenigen Tagen brach der Kurs dann den Abwärtstrend und erholte sich danach bis zum Wochenende bis auf 68,90 Euro. Der Kurs notiert damit am oberen Ende der Spanne, die von den Bollinger-Bändern aufgespannt wird.

Die Umsätze sind seit mehreren Woche nahezu unverändert hoch und lassen keine eindeutige Tendenz erkennen. Das Momentum schaffte Ende der vergangenen Woche den Sprung über die Basislinie. Es notiert jetzt bei 102 Zählern und lässt eine steigende Tendenz erkennen. Der MACD erzeugte vor wenigen Tagen ein neues Kaufsignal und notiert mit -0,42 Zählern nur noch leicht im Minus. Der RSI hält sich mit 56 Prozent in der neutralen Zone auf.

Ausblick: In den nächsten Tagen sollte der Kurs der Siemens Aktie weiter zulegen können. Eventuell verhindert eine Widerstandslinie bei 73,00 Euro aber einen weiteren Kursanstieg. Aus charttechnischer Sicht könnte dann eine Konsolidierung innerhalb der alten Handelsspanne von 67,00 bis 73,00 Euro folgen. Langfristig orientierte Anleger können jetzt noch günstig einsteigen.

Gruß Nobody


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