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    Wat für ne Quatsch

    Zwanzigers Plan - Liga für Amateure

    Die deutsche Fußball-Amateurmeisterschaft erlebt möglicherweise ihre Renaissance. Der Geschäftsführende Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Theo Zwanziger, erwägt mit der Gründung der neuen eingleisigen dritten Liga ab 2008, den Titelkampf der Amateure wieder einzuführen. Zuletzt wurde eine solche Meisterschaft 1998 ausgespielt.

    "Es gibt verschiedene Modelle, aber der Gedanke, wieder eine Amateurmeisterschaft zu etablieren, ist nicht abwegig - wenn es denn attraktiv geht", sagt Zwanziger der Zeitschrift "Sport Bild". Ab 2008 gibt es unter der dritten Liga drei Regionalligen, in denen auch die zweiten Mannschaften der Bundesligisten mitspielen. "Deshalb ist die Frage, ob man hier mit der Austragung einer Amateurmeisterschaft ansetzt oder eine Klasse darunter, noch offen", sagte Zwanziger weiter
    Ciao Stefano

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  • #2
    DFL lockt mit Liga-Sponsoring - Telekom und Deutsche-Fußball-Liga wollen den Streit um Bundesliga-Rechte kommende Woche beenden

    Am kommenden Dienstag wollen es T-Online-Vorstand Burkhard Grassmann und der Chef der Deutschen Fußball-Liga (DFL), Christian Seifert, erneut versuchen. Da treffen sich die beiden Manager, um den Streit über die Übertragungsrechte für die Bundesliga ab der kommenden Saison beizulegen.

    Bei dieser Verhandlungsrunde, für die beide Seiten "absolutes Stillschweigen" vereinbart hatten, geht es darum, ob die Telekom künftig die Fußball-Spiele live nur über das im Aufbau befindliche Hochgeschwindigkeitsnetz VDSL und über DSL übertragen darf oder auch über Kabel und Satellit. Die DFL hat der Telekom ein Ultimatum gesetzt, das am Freitag ausläuft.

    Nach Meinung der DFL darf die Telekom ihr IP-TV ausschließlich über ihr neues Breitbandnetz verbreiten. Im Vertrag sei IP-TV als "Fernsehen über das Internet" definiert. Ausschlaggebend sei das Konzept, das die Telekom der DFL im Zuge der Rechteausschreibung vorgelegt hatte. Dort sei von Kabel und Satellit nie die Rede gewesen.

    Anders sieht das die Deutsche Telekom. Schließlich sei man davon ausgegangen, daß Premiere ohne- hin die Pay-TV-Rechte bekommen würde. Bereits während der Ausschreibung hatten sich Telekom und Premiere untereinander darauf geeinigt, daß der Bonner Konzern zugunsten von Premiere auf die Ausstrahlung via Kabel und Satellit verzichtet. Nachdem aber der Neuling Arena, eine Tochter der Kabelgesellschaft Unity, die Rechte für 700 Millionen Euro erworben hatte, stellte sich für den Konzern die Lage neu dar. Er will jetzt die Berichterstattung über sämtliche Übertragungswege senden.

    Nachdem die Telekom bereits vorvergangenen Freitag eine kleine Kooperation mit Premiere beschlossen hatten, die eine gemeinsame Verbreitung über VDSL vorsieht, wollen sie gemeinsam mit dem Pay-TV-Anbieter auch über Kabel und Satellit ausstrahlen und so einen deutlich höheren Zuschauerkreis ansprechen. Das würde den Pay-TV-Inhaber Arena erzürnen, der schließlich für die Übertragung fünfmal mehr als die Telekom bezahlt hat und auf Exklusivität im Fernsehen beharrt.

    Nachdem sowohl Telekom als auch DFL öfters gedroht hatten, daß sie den Streit vor Gericht klären wollen, bahnt sich nun doch eine Lösung an. "Wir wollen das Feld befrieden", heißt es aus Verhandlungskreisen. Grundlage ist ein [WIKI]Brief[/WIKI] der DFL, der die Telekom vorvergangenen Freitag erreichte. Enthalten ist eine Vereinbarung, in der die Telekom bis spätestens Freitag auf die Übertragung via Kabel und Satellit verzichten soll.

    Einfach so klein bei geben wollen die Bonner nicht. "Je nachdem, wie die Verhandlungen ausgehen, wird die Telekom die Rechte entweder komplett verwerten oder darauf verzichten, falls sie andere Vorteile bekommen", sagt ein mit den Verhandlungen vertrauter Manager.

    Zur Verhandlungsmasse gehören nach Information der "Welt am Sonntag" drei Rechte. Die Telekom verlangt, daß Arena ihre IP-TV-Rechte nicht an einen anderen Telekommunikationskonzern sublizensiert. Auch hier ist die rechtliche Situation heikel. Arena soll damit gedroht haben, die Rechte an ein Telekommunikationsunternehmen weiterzugeben und so der Telekom über das Internet Konkurrenz zu machen. Da auch die DFL meint, daß eine Weitervergabe nicht möglich sei, werden sich die Manager von Telekom und DFL wohl schnell darüber einigen.
    Ciao Stefano

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    • #3

      Die DFL hat der Telekom ein Ultimatum gesetzt, das am Freitag ausläuft.

      ......datt ist doch wohl geradezu lächerlich, der Zwerg DFL setzt dem Riesen Telekom ein Ultimatum :

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      • #4
        DFL will mehr Wettbewerbs-Gerechtigkeit schaffen

        (sid) Mit Beginn der kommenden Saison wird die Deutsche Fußball Liga GmbH (DFL) ein Nach-Lizenzierungsverfahren für alle 36 Profi-Klubs einführen. So werden Vereine, die sich bis zum Ende der Transferperiode I am 31. August durch Spielerverpflichtungen weiter verschulden und nicht an die Auflagen halten, bereits im Oktober mit Geldbußen von bis zu einer Million Euro und Abzügen von bis zu neun Punkten bestraft. Das berichtet das Fachmagazin kicker am Freitag.

        "Der Arbeitskreis Finanzen sieht unisono die Notwendigkeit einer Lizenzierungsnachschau", erklärte Christian Müller, Geschäftsführer Finanzen bei der DFL. Im Verfahren für die Saison 2006/2007 bekam kein Profi-Klub die Lizenz verweigert. Dennoch zieht die Liga die Konsequenzen aus den in den vergangenen Jahren enstandenen Problemen bei Borussia Dortmund, 1860 München, Schalke 04 und Hertha BSC Berlin, die trotz hoher Schulden weiter intensiv auf dem Transfermarkt tätig gewesen waren und den Wettbewerb damit nach Ansicht der DFL verzerrten.

        Mehr Wettbewerbs-Gerechtigkeit

        Die Nach-Lizenzierung im Herbst 2006 soll vor allem wieder für mehr Wettbewerbs-Gerechtigkeit in der Bundesliga sorgen. Denn laut Müller geht es um "Finanzdoping", wenn Bundesligisten nicht sichere Einnahmen aus den folgenden Jahren vorzeitig in Spieler investieren.

        Eintracht Frankfurts Vorstandsboss Heribert Bruchhagen reagierte mit Wohlwollen auf die neu eingeführte Nach-Lizenzierung: "Über das Lizenzierungsverfahren muss man nicht mehr reden, seit Dortmund trotz massiver Neuverschuldung die Lizenz bekam. Vielleicht sorgt die neue Maßnahme für einen faireren Wettbewerb. Sanktionen sind wichtig, denn: Wir Manager sind mehrheitlich einfach nur schlecht!"

        http://de.sports.yahoo.com/26052006/...-schaffen.html

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        • #5
          "Kein gescheites Konzept" - Scharfe Kritik am DFB

          Karl-Heinz Rummenigge hat die Nachwuchsarbeit beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) scharf kritisiert. "Das Problem ist, dass der DFB bisher überhaupt kein gescheites Konzept gehabt hat. Ich bin ziemlich sicher, wenn wir eine Statistik auflegen würden, wie viele Spieler durch den DFB in der Bundesliga spielen, kommen wir wahrscheinlich auf null Prozent", monierte der Vorstandschef des deutschen Meisters FC Bayern München am Montagabend in der Eurosport- Sendung "Dropkick 06". Und ergänzte: "Die ganze Nachwuchsarbeit wird exklusiv von der Bundesliga geleistet."

          Rummenigge hofft auf Besserung durch den neuen DFB-Sportdirektor. "Deshalb ist Matthias Sammer jetzt sehr wichtig, dass er eine neue Philosophie und ein neues Konzept einbringt, das endlich mal greift. Vom DFB muss wesentlich mehr geleistet werden, möglicherweise auch finanziell, dass es endlich einen Unterbau gibt", forderte der Ex- Nationalspieler. Zudem müsse in der Trainerausbildung "eine andere Qualität herbeigeführt" werden. "Das größte Problem, das wir in Deutschland haben, ist der Fakt, dass wir gar nicht mehr gute und qualifizierte Trainer haben." Es gehe schon in der Bundesliga langsam los, ganz zu schweigen von unterklassigen oder Jugendmannschaften.

          Rummenigge wiederholte seine Auffassung, dass Jürgen Klinsmann nach der am 9. Juli endenden Weltmeisterschaft als Bundestrainer aufhören wird. "Das ist für mich so sicher wie das Vaterunser in der Kirche. Wenn er Erfolg hat, wird er einen wunderbaren Abgang haben. Und wenn er keinen hat, wird er auch einen haben", glaubt er.
          Ciao Stefano

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          • #6
            Bundesliga verbucht größten Umsatzsprung aller Top-Ligen

            Wirtschaftlich zählt die Fußball-Bundesliga zur Champions League. Im Jahr vor der Weltmeisterschaft in Deutschland erzielte die deutsche Elite-Liga das stärkste Umsatzwachstum aller fünf europäischen Top-Spielklassen.

            In der Saison 2004/2005 steigerten die 18 Clubs ihre Einnahmen um 17 Prozent auf insgesamt 1,24 Mrd. Euro. Das geht aus dem "Annual Review of Football Finance" hervor, in dem die renommierte Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte zum 15. Mal die Finanzdaten im europäischen Spitzenfußball untersucht hat.

            Trotz des Wachstums blieb die Bundesliga im europäischen Ranking an dritter Stelle. Doch die Zukunft sieht gut aus. "Dank des anhaltenden Zuschauerbooms und des neuen TV-Vertrags ist auch in Zukunft mit einem weiteren Anstieg der Einnahmen der deutschen Bundesliga-Clubs zu rechnen", prophezeite Stefan Ludwig, Senior Manager der Sportbusiness Gruppe von Deloitte in Deutschland.

            Ab dem Sommer gilt der neue Fernsehvertrag, der den deutschen Proficlubs rund 220 Mio. Euro jährlich einbringt und eine Steigerung auf diesem Gebiet von etwa 24 Prozent bedeutet. Mit einem Zuschauerschnitt pro Spiel von rund 37.000 in der Saison 2004/2005 ist die Bundesliga schon jetzt top.

            Einsamer Umsatz-Spitzenreiter ist weiter die englischen Premiere League. Die 20 Vereine lagen mit einem von den Transfererlösen bereinigten Gesamtumsatz von 1,97 Mrd. Euro auch 2005 weit vorn. Die italienische Serie A, deren Umsatz um immerhin 16 Prozent stieg, verteidigte mit 1,34 Mrd. Euro den zweiten Rang. Hinter der Bundesliga kamen die Primera Division in Spanien (1,03 Mrd. Euro) und die Ligue 1 in Frankreich (0,7 Mrd. Euro) auf die Plätzen vier und fünf. Die "Big Five"-Ligen machten mit insgesamt 6,3 Mrd. Euro (2003/2004: 5,92 Mrd. Euro) mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes im europäischen Fußball (11,6 Mrd. Euro) aus.

            Von den fünf Top-Spielklassen arbeiteten 2004/2005 nur zwei rentabel: Die englische Premier League erzielte mit einem Betriebsergebnis von 240 Mio. Euro sogar einen Rekord. Bei den 18 Bundesligisten blieben von den Einnahmen 65 Mio. Euro übrig, das waren immerhin 13 Mio. Euro mehr als in der Vorsaison.

            Bei den Löhnen und Gehältern setzt sich die Vernunft in den europäischen Vereinen weiter durch. 2004/2005 gingen die Aufwendungen im Vergleich zur Vorsaison um 0,4 Prozent auf 3,6 Mrd. Euro zurück. Nur in Deutschland (0,4 Prozent) und Spanien (acht Prozent) stiegen die Kosten in diesem Bereich. In England und Frankreich reduzierten die Clubs die Gehaltsaufwendungen jeweils um drei Prozent, in Italien sparten die Vereine zwei Prozent ein.

            Trotz der leichten Steigerung ist in der Bundesliga der Anteil der Lohnkosten am Umsatz mit 44 Prozent noch immer am niedrigsten. In anderen Ligen investierten die Vereine im Durchschnitt bis zu 62 Prozent ihres Umsatzes in die Bezahlung ihrer Angestellten.

            Die Polarisierung in den "Big Five"-Ligen schreitet derweil weiter voran. Die fünf umsatzstärksten Clubs in den jeweiligen Ligen machten zwischen 44 und 67 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Diese ungleiche Verteilung gilt insbesondere für die Ligen in Italien (64 Prozent) und Spanien (67 Prozent). "Auf Grund der dezentralen Vermarktung der medialen Rechte in diesen beiden Ländern und der damit verbundenen Konzentration der Einnahmen aus diesem Bereich auf wenige Clubs, entsteht ein erhöhtes Ungleichgewicht innerhalb dieser Ligen", sagte Ludwig. Die Zentralvermarktung der medialen Rechte in England, Deutschland und Frankreich wirke diesem [WIKI]Trend[/WIKI] "zumindest teilweise entgegen".
            Ciao Stefano

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            • #7
              Telekom lenkt im Bundesliga-Streit ein

              Im Streit um die Übertragungsrechte für die Fußball-Bundesliga ist die Deutsche Telekom offenbar zu einem Kompromiss bereit. Nach FTD-Informationen würde der Konzern seinen Anspruch auf die Kabel- und Satellitenrechte fallen lassen, wenn er im Gegenzug die Mobilfunk- und Namensrechte an der Bundesliga zu entsprechend günstigeren Bedingungen bekäme.

              Walter Raizner Über den Preis und weitere Details verhandelten Telekom und Deutsche Fußball Liga (DFL) am Mittwoch allerdings noch. "Beide Seiten müssten sich auf jeden Fall noch bewegen", hieß es aus dem Umfeld der Verhandlungen.

              Die Zeit drängt: Nach Angaben von Insidern hat die Liga der Telekom ursprünglich bis Freitag Zeit gegeben, um auf einen Kompromissvorschlag einzugehen. "Am Freitag wird entschieden", sagte ein Liga-Manager der FTD. Anderenfalls droht der Bundesliga-Vermarkter mit juristischen Schritten. Die Telekom muss indes schon deshalb hart pokern, weil sie sonst Klagen ihrer Aktionäre zu befürchten hätte.

              Sollte der Telekom-Konzern tatsächlich einlenken, wäre ein monatelanger Streit um die Nutzung der Internetrechte an der Fußball-Bundesliga vom Tisch. Die Telekom, die die Rechte für rund 45 Mio. Euro gekauft hat, hatte bisher darauf beharrt, dass ihre Onlinerechte nicht nur die Verbreitung über das superschnelle VDSL-Netz umfassen, sondern auch die Übertragung des IP-Signals per Kabel und Satellit auf den TV-Schirm. Die Telekom greift damit aber die Exklusivrechte der Kabelfirma Arena an. Die Tochter des Netzbetreibers Unity Media hatte 220 Mio. Euro für die TV-Rechte gezahlt. DFL und Arena hatten der Telekom daher mit Klage gedroht.

              Premiere zittert
              Intraday 3 Monate Informieren Sie mich per E-Mail über aktuelle News zu diesem Unternehmen
              Für den Bezahlsender Premiere wäre ein Kompromiss zwischen Liga und Telekom allerdings ein herber Rückschlag: Premiere müsste dann die Hoffnung begraben, dem Großteil seiner Abonnenten doch noch Bundesligaspiele zeigen zu können. Der Sender hatte die Live-TV-Rechte im Dezember verloren und seither auf die Hilfe der Telekom gehofft. Vor zwei Wochen verkündeten beide Unternehmen zwar, bei der Übertragung der Spiele über VDSL zu kooperieren. Das Angebot aber wäre zum Saisonstart am 11. August nur für wenige Premiere-Kunden verfügbar. Bei einer Verbreitung per Kabel und Satellit dagegen hätte Premiere alle seine Kunden weiter bedienen können.

              Aus Telekom-Kreisen hieß es, im Konzern sei darüber diskutiert worden, wie sehr sich die Telekom in dem Rechtepoker von Premieres Interessen abhängig machen dürfe. Zwar sei auch dem Konzern daran gelegen, mit einem Angebot per Kabel und Satellit zu verhindern, dass Bundesliga-Fans in das Lager des Kabelnetzbetreibers Unity abwandern. Aber für die Telekom sei zuerst das VDSL-Netz von Bedeutung.

              Mit einem Einlenken hätte der Konzern nicht nur einen risikoreichen Rechtsstreit abgewendet, sondern auch die Gefahr eines Imageschadens. Zudem hofft die Telekom offenbar, dass sich die Kompromissbereitschaft bei der erneuten Rechte-Ausschreibung in zwei Jahren auszahlt.

              "Wir brauchen nichts zu verschenken"

              In Kreisen der DFL werden die Mobilfunkrechte, die eine Übertragung der Spiele auf das Handy umfassen, auf 5 bis 10 Mio. Euro beziffert. Der Wert der Namensrechte soll je nach Ausgestaltung bei 30 bis 45 Mio. Euro liegen. Für beide Rechte gebe es auch andere Interessenten, hieß es. "Wir brauchen nichts zu verschenken", betonte ein DFL-Manager. Der Bundesliga-Vermarkter müsste einen Discount für die Telekom auch vor den Klubs rechtfertigen. Zudem läuft für die Mobilfunkrechte bereits eine offizielle Ausschreibung.

              Die Telekom macht offenbar einen deutlichen Preisnachlass zur Bedingung. In der Liga, die einen Rechtsstreit ebenfalls scheut, heißt es dazu: "Es ist klar, dass ein Kompromiss beiden Seiten die Chance geben muss, das Gesicht zu wahren." Unklar ist, ob das Anfang der Woche von der DFL vorgelegte Kompromisspaket bereits die Namensrechte einschließt oder ob dies erst von der Telekom ins Spiel gebracht wurde, um eine Einigung vor den Anlegern besser rechtfertigen zu können. Ebenfalls unklar ist, ob die Onlinerechte von Arena noch eine Rolle spielen.
              Ciao Stefano

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              • #8
                Bundesliga könnte bald nach Telekom benannt werden

                Im anhaltenden Streit zwischen der Fußball-Bundesliga und der Telekom gibt es Bewegung: Die Bundesliga könnte Medienberichten zufolge schon ab der kommenden Saison die Deutsche Telekom als Namenssponsor gewinnen.

                Bei einer Pressekonferenz sind auf einem [WIKI]Wimpel[/WIKI] die Logos von Telekom und DFL zu sehen.Nach übereinstimmenden Medienberichten wird darüber zwischen den Streitparteien verhandelt. Am 30. Mai soll es ein weiteres Spitzengespräch geben. Sowohl Telekom als auch die Deutsche Fußball-Liga (DFL) wollten dies zunächst nicht kommentieren.

                Beide Seiten sind sich weiterhin uneinig, inwieweit die im Dezember 2005 von der Telekom erworbenen Online-Rechte genutzt werden dürfen. Als Namenssponsor der Bundesliga würde die Telekom auf die umstrittene Verbreitung des Internet-Signals über Satellit und Kabel verzichten, berichteten "Focus" und "Welt am Sonntag".

                Namenssponsoring wesentlicher Lösungsansatz

                Weitere Punkte, über die verhandelt werden könnte, sind die noch zu vergebenden Mobilfunk-Rechte, an denen die Telekom interessiert ist. Verhandelbar wäre zudem der Verzicht von Arena, die Fernsehberichte im Internet zu zeigen. Das neugegründete Unternehmen, dass die Live-Rechte für Pay- und Free-TV erhalten hatte, darf seine Fernseh-Berichte einmalig über das Internet verbreiten.

                Das Namens-Sponsoring durch die Telekom könnte ein wesentlicher Lösungsansatz sein. Die Liga sucht seit Jahren ein passendes Unternehmen. Zuletzt hatte die DFL bestätigt, dass drei Angebote zur Auswahl stehen. Die Postbank ist nach Medienberichten aber ausgestiegen. In anderen europäischen Ligen ist ein Namens-Sponsoring bereits üblich. In Frankreich heißt die höchste Spielklasse offiziell "Ligue 1 Orange", in England "Barclays Premiership".

                Die Telekom ist im Sport bereits als Sponsor aktiv, unter anderem bei mehreren Bundesligisten wie dem deutschen Rekordmeister Bayern München sowie als offizieller Partner der Fußball-Weltmeisterschaft. Problematisch dürfte es jedoch sein, wenn Arena über die Telekom-Bundesliga berichten müsste.
                Ciao Stefano

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                • #9
                  Bundesliga-Übertragungsrechte - Ende des Streits in Sicht

                  Im Streit um die Übertragungsrechte der Fußball-Bundesliga zwischen der Deutschen Telekom und der Deutschen Fußball-Liga (DFL) soll einem Pressebericht zufolge am Mittwoch eine Einigung bekannt gegeben werden. Eine endgültige Lösung des Streits sei am Freitag am Rande des Länderspiels zwischen Deutschland und Kolumbien erzielt worden, schreibt das "Handelsblatt" unter Berufung auf gut unterrichtete Kreise.

                  Der genaue Inhalt sei noch nicht bekannt. Klar sei aber, dass die Telekom auf die Übertragung via Kabel und Satellit verzichte. Im Gegenzug erhalte sie weitere Rechte zu günstigeren Konditionen. Zur Wahl stünden die Namensrechte an der Bundesliga, der Ligapokal, die Mobilfunkrechte und die Übertragung in den Sport-Bars. Die Internetrechte des TV-Rechteinhabers Arena sollen nicht angetastet werden, schreibt die Zeitung.

                  Die Telekom hatte die Internet-Übertragungsrechte für 45 Millionen Euro pro Saison bis 2008 erworben. Mit dem Partner Premiere wollte die Telekom Live-Spiele auch über Kabel und Satellit zeigen. Dagegen hatte sich der Kabelsender Arena gewehrt, der 210 Millionen Euro pro Saison für die Fernseh- und Internetrechte gezahlt hat.
                  Ciao Stefano

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                  • #10
                    Am Montag werden die Spieltage der 1.BL u. 2.BL für die Saison 06/07 veröffentlicht.
                    Ciao Stefano

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                    • #11
                      Mit Spannung erwartet man heuer den Spielplan 06/07...hier schon der...

                      Rahmenterminkalender 06/07
                      Ciao Stefano

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                      • #12
                        Theo ohne den Rest der Welt - Zwanziger macht's allein

                        Der Inthronisierung von Theo Zwanziger als Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) steht nichts im Wege. Der Geschäftsführende DFB-Präsident ist bis zum Ablauf der Frist am vergangenen Montag sowohl von den 5 Regional- und 21 Landesverbänden als auch vom Liga-Verband als einziger Kandidat für den Posten vorgeschlagen worden. Daher gilt seine Wahl auf dem Außerordentlichen Bundestag am 7./8. September in Frankfurt am Main als sicher.

                        "Ich freue mich riesig über dieses Votum und werte es als Vertrauensbeweis für meine Arbeit als DFB-Schatzmeister und Geschäftsführender Präsident in den vergangenen Jahren. Dass alle Verbände mich für das Amt des DFB-Präsidenten vorschlagen, hätte ich nicht erwartet. Ich werde mich natürlich zur Wahl stellen", sagte der 61-Jährige.

                        Seit dem Bundestag im Oktober 2004 in Osnabrück leitet Zwanziger gemeinsam mit Gerhard Mayer-Vorfelder, der in Frankfurt wie angekündigt nach fünf Jahren sein Amt als DFB-Präsident aufgibt, die Geschicke des größten Sportverbandes Deutschlands. Zwanzigers große Stunde hatte erstmals im Zuge der chaotischen Bundestrainer-Suche nach der Europameisterschaft 2004 geschlagen. Dabei profilierte sich der damalige DFB-Schatzmeister und meldete eigene Führungsansprüche an. Allerdings scheute er eine offene Konfrontation mit Amtsinhaber Mayer-Vorfelder in letzter Minute und fügte sich zunächst in die "Doppelspitze".

                        Als kreativer Teil dieser anfangs argwöhnisch beäugten Konstruktion erwarb sich der Jurist aus Altendiez in den vergangenen zwei Jahren einige Meriten. Zwanziger bewährte sich vor allem als Krisenmanager im Wettskandal um Ex-Schiedsrichter Robert Hoyzer und gab auch als Mit-Organisator der Fußball-Weltmeisterschaft eine glänzende Figur ab. Im Organisationskomitee war er als Vizepräsident für die Bereiche Allgemeine Organisation, Recht, Finanzen und Personal zuständig.

                        Als vordringlichstes Ziel für die Zukunft nennt Zwanziger die Einheit des Fußballs in Deutschland, der sich im Spannungsfeld zwischen Profis und Amateuren befindet. "Dies hat für mich in den nächsten Jahren höchste Priorität. Deshalb freue ich mich auch darüber, dass der Liga-Verband mir sein Vertrauen schenkt und mich zur Wahl vorgeschlagen hat", sagte Zwanziger. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Frauen-Fußball, für dessen Entwicklung er sich seit Jahren stark macht. Das Herz des bekennenden Fans von Borussia Mönchengladbach schlägt daher seit einiger Zeit auch für den 1. FFC Turbine Potsdam.
                        Ciao Stefano

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                        • #13
                          Mehr Geld für Bundesliga-Schiedsrichter

                          Die Schiedsrichter der Bundesliga und der Zweiten Bundesliga sowie ihre Assistenten gehören schon vor Beginn der neuen Fußball-Saison zu den Gewinnern.

                          Schiedsrichter Wolfgang Stark und Manuel Gräfe als 4. Offizieller in Aktion. Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) beschloss auf seiner Sitzung, dass die Vergütungen der Unparteiischen und ihrer Helfer an den Seitenlinien in den Profiligen um durchschnittlich 18 Prozent angehoben werden sollen. Zuletzt waren die Bezüge vor der Saison 2000/2001 erhöht worden.

                          Nach der neuen Regelung wird ein Schiedsrichter ab der kommenden Saison für einen Einsatz in der Bundesliga nunmehr 3600 Euro (bislang 3068 Euro) erhalten. Seine Assistenten bekommen jeweils 1800 Euro (1534 Euro). Der Vierte Offizielle verdient zukünftig 900 Euro (750 Euro). Die Unparteiischen in der Zweiten Bundesliga erhalten ab der neuen Saison 1800 Euro (1534 Euro) pro Einsatz, ihren Assistenten wird jeweils 900 Euro (767 Euro) vergütet.
                          Ciao Stefano

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                          • #14
                            Ab Saison 2008/2009 - Dritte Profiliga soll kommen

                            Als neuer Unterbau der Fußball-Bundesliga und 2. Bundesliga soll von der Spielzeit 2008/09 an eine eingleisige 3. Liga eingeführt werden. Darauf hat sich eine Regionalkonferenz Nord zur Spielklassenreform mit DFB-Präsident Theo Zwanziger in Hamburg verständigt. Die dritte Profiliga unter dem Dach der Deutschen Fußball Liga (DFL) soll bereits auf dem Außerordentlichen DFB-Bundestag am 8./9. September in Frankfurt/Main beschlossen werden. Das Votum gilt als sicher.

                            Offen ist noch, ob in der neuen 3. Liga auch Reservemannschaften von Profiteams spielen dürfen. Es wird ein Vorschlag diskutiert, die Zahl der "Zweiten" auf maximal drei Mannschaften zu reduzieren. Derzeit spielen in der Regionalliga Nord sechs und in der Regionalliga Süd fünf Reserveteams. Als vierthöchste Spielklasse sollen zukünftig unterhalb der 3. Liga drei oder vier Regionalligen installiert werden.

                            Kontrovers wird die Zukunft der Oberligen nach der Neuordnung betrachtet. Die Nordverbände lehnen die Amateuroberliga ab und plädieren für Verbandsligen als fünfte Spielebene. "Eine Oberliga wäre wirtschaftlich nicht überlebensfähig", sagte Niedersachsens Verbandspräsident Karl Rothmund in Hannover.
                            Ciao Stefano

                            Ich wurde nicht gefragt...ob ich geboren werden wollte...
                            Ich werde nicht gefragt...ob ich sterben will...
                            also lasst mich LEBEN...wie ich es will...!

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                            • #15
                              76 Spiele ohne Niederlage - Stahl Riesa stellt Rekord auf

                              Die Bezirksklasse-Fußballer von Stahl Riesa haben einen neuen deutschen Rekord aufgestellt. Mit dem 3:1-Sieg bei der SG Kesselsdorf blieb der Verein zum 76. Mal hintereinander ungeschlagen. Den bisherigen Rekord hatte der TSV Buchbach aus Bayern mit 75 Spielen ohne Niederlage gehalten. Die am 31. August 2003 begonnene Serie der Riesaer setzt sich aus 74 Siegen und zwei Unentschieden zusammen.

                              Der TSV Stahl ist Nachfolger der BSG Stahl Riesa, die jahrelang in der DDR-Oberliga spielte. Nach der Wende erlebte der Verein nach Umbenennungen und einer Fusion eine sportliche Achterbahnfahrt, die in der [WIKI]Insolvenz[/WIKI] endete. Am 31. März 2003 gründeten Fans den Verein als TSV Stahl Riesa neu. Seit August 2003 ist er ununterbrochen von der 2. Kreisklasse Riesa, der 10. Liga, aufgestiegen und inzwischen in Staffel 4 der Dresdner Bezirksklasse angekommen.
                              Ciao Stefano

                              Ich wurde nicht gefragt...ob ich geboren werden wollte...
                              Ich werde nicht gefragt...ob ich sterben will...
                              also lasst mich LEBEN...wie ich es will...!

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