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DAX — technische Aussichten, Ansichten und Einsichten

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  • AW: DAX — technische Aussichten, Ansichten und Einsichten

    Zitat von conglom-o Beitrag anzeigen
    Das schon - aber Aktien allgemein als "Dreck" zu bezeichnen ist schon arg an der Realität vorbei. Und wer noch Aktien kauft, wenn die Medien einem wieder weiß machen wollen, was man alles verpasst (hat) ist selber schuld. Zur guten Aktienanlage gehört auch ein gewisses Timing. Und dann sind Aktien alles andere als "Dreck".
    Die Bezeichnung als Dreck bezog sich hauptsächlich auf den direkten Vergleich zur Betriebsrente, bei der die allermeisten Arbeitnehmer sicher ruhiger schlafen können als mit Gewinnentwicklungswettscheinen (Aktien).

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    • AW: DAX — technische Aussichten, Ansichten und Einsichten

      Zitat von Gordon Shamway Beitrag anzeigen
      Das sind nicht zu widerlegende Tatsachen.

      Bullshit war der "Tag der Aktie" ---> http://www.finanzen.net/nachricht/pr...denken-4239869


      Der Chartverlauf seitdem spricht Bände.
      Ja, dem kann ich wohl kaum widersprechen. - Aber dies als Beispiel zu nehmen, um Aktien generell als Dreck darzustellen?

      Das ist sehr wohl Bullshit. Aber gut, wir leben ja glücklicher Weise in einer pluralistischen Gesellschaft. Und da muss ich auch solche Meinungen aushalten.
      salām
      hedgehog

      "Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen: darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben." Primo Levi

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      • AW: DAX — technische Aussichten, Ansichten und Einsichten

        Zitat von Gordon Shamway Beitrag anzeigen

        Bullshit war der "Tag der Aktie"

        Der Chartverlauf seitdem spricht Bände.
        Ja, das weiß man aber, das auch Banken sich Marketingtricks einfallen lassen!

        Regel Nr. 1: hinterfrage grundsätzlich solche "Spartipps", an der Börse spart man nicht, hier wird investiert!

        Regel Nr. 2: wieso bekomme ich etwas günstig, ein Geschenk von einer Bank?! wo ist der Haken?! und vor allem, welchen Vorteil hat der andere, den wird er mir sicher nicht auf´s Butterbrot schmieren.

        was ist wirklich geschehen?! --> der Deutsche wurde an seinem liebsten Sport gepackt --> alles was billig erscheint, ja, das mag er und fällt regelmässig darauf rein.

        Der Werbeslogan: "Geiz ist geil!" hat sich untergründig festgesetzt, das haben Marketingexperten schon längst herausgefunden.

        Hauptsache Gebühren gespart, dafür kauft er zu Höchstkursen!!! Sorry, er ist selber schuld, alles andere ist eine Schuldverschiebung!

        Und wetten, hätte man zuvor mit einem der Geköderten gesprochen und ihn gewarnt, er hätte einen ziemlich blöd dastehen lassen und drei Wochen später einem noch gesagt: hätteste mal gemacht, ätsch, angezogen ....

        wer jemanden in Märkten schützen will, muss Angst verbreiten können (die andere psychologische Waffe einsetzen ), denn Geld verlieren, das mögen die wenigsten.
        Zuletzt geändert von Yina; 04.01.2016, 12:31.
        zur Wahrscheinlichkeit gehört auch, dass das Unwahrscheinliche eintreten kann (Aristoteles)

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        • AW: DAX — technische Aussichten, Ansichten und Einsichten

          Nix is schlimmer zu ertrage, als ein Woch voll Arbeitstage.

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          • AW: DAX — technische Aussichten, Ansichten und Einsichten

            Ein rabenschwarzer Jahresstart

            In [WIKI]China[/WIKI] wurde der Aktienhandel vorzeitig beendet, nachdem das Kursminus des Leitindex CSI300 sieben Prozent erreichte. Der automatische Stoppmechanismus wurde damit gleich an dem Tag aktiviert, an dem er in Kraft trat.

            Nach der Berg- und Talfahrt im vergangenen Jahr hatten Chinas Aufsichtsbehörden den Schutzmechanismus eingeführt. Bei Schwankungen um mehr als fünf Prozent wird der Handel für 15 Minuten [WIKI]ausgesetzt[/WIKI], während bei mehr als sieben Prozent eine Schließung für den Rest des Tages verfügt wird. So folgte am Montag auf die erste 15-minütige Unterbrechung die völlig Aussetzung, als die Kurse weiter nachgaben.

            Für negative Stimmung sorgte insbesondere die chinesische Industrieproduktion. Sie schrumpfte im Dezember den zehnten Monat in Folge, wie eine Umfrage des Markit-Instituts und des Medienhauses Caixin ergab. Eine Rolle spielte ferner der bevorstehende Ablauf eines Aktien-Verkaufsverbots für Großaktionäre, das im Zuge von Chinas Börsencrashs im Sommer eingeführt wurde. Viele Anleger trennten sich von ihren Papieren, weil sie davon ausgingen, dass die Großinvestoren dies nach Fristende ebenfalls tun.
            zur Wahrscheinlichkeit gehört auch, dass das Unwahrscheinliche eintreten kann (Aristoteles)

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            • AW: DAX — technische Aussichten, Ansichten und Einsichten

              Soros zum China-Crash


              „Das erinnert mich an Krise von 2008“

              Der Einbruch des chinesischen Leitindex beunruhigt die Investoren-Legende George Soros. Vor allem die Abwertung des Yuan bereitet dem Investor Kopfschmerzen. Er fürchtet, [WIKI]China[/WIKI] könne die ganze Welt anstecken.

              George Soros ist nach den jüngsten Kurseinbrüchen an den chinesischen Börsen alarmiert. Die internationalen Finanzmärkte stünden einer Finanzkrise gegenüber. Deshalb müssen Investoren nun äußerst vorsichtig seien, sagte Soros auf einem Wirtschaftsforum in Sri Lanka.

              Nachdem ein Sicherheitsmechanismus, ein sogenannter Circuit Breaker, den Handel am chinesischen Leitindex CSI 300 am Donnerstag nach nur einer halbe Stunde nach Börsenbeginn stoppte, nehmen die Sorgen über die Konjunktur der Volksrepublik zu. Schon am Montag wurde der Handel [WIKI]ausgesetzt[/WIKI]. Danach hat Chinas Regierung hunderte Milliarden Dollar in seine Finanzmärkte gepumpt. Das hat die Börsen jedoch nur kurz beruhigt. Am Donnerstag rutschten die Kurse abermals in die Tiefe.

              China hat Probleme, neue Wachstumsmodelle zu finden. Die Volksrepublik möchte seine durch bisherige Industrie geprägte Konjunktur durch stärkeren Konsum und Dienstleistungen stützen. Doch das funktioniert bislang nicht wie geplant. In der Hoffnung, die Exporte anzukurbeln, senkte die Zentralbank den Mittelwert des Yuan bereits am achten Tag in Folge. Die Währung notiert auf einem Fünf-Jahres-Tief.

              Die fortwährende Abwertung könnte Folgen haben. Möglicherweise werden dadurch Chinas Probleme auf den Rest der Welt übertragen, glaubt Soros. Erst am Mittwochabend hatte die Weltbank ihre Prognose für das globale Wirtschaftswachstum 2016 von 3,3 auf 2,9 Prozent gekappt. Einige [WIKI]Schwellenländer[/WIKI] würden sich wohl schwächer als noch im Juni gedacht entwickeln und das könne sich erheblich auf den Rest der Welt auswirken, hieß es. So werde in [WIKI]Russland[/WIKI] das Bruttoinlandsprodukt um 0,7 Prozent und in [WIKI]Brasilien[/WIKI] um 2,5 Prozent schrumpfen. Im Sommer hatte die Weltbank für beide Länder noch Wachstum vorhergesagt.

              Den Warnern schloss sich auch der britische Finanzminister George Osborne in einem Interview mit der BBC an. Nach dem erneuten Börseneinbruch in [WIKI]China[/WIKI] mahnt er vor globalen wirtschaftlichen und finanzpolitischen Turbulenzen gewarnt. „Unsere Wirtschaft steht zu Jahresbeginn einem gefährlichen Cocktail von Bedrohungen aus dem Ausland gegenüber.“

              Die Kommunistische Partei Chinas möchte bis 2020 den Yuan für den Handel an den internationalen Finanzmärkten freigeben und schrittweise die Kapitalkontrollen abbauen. Der Volksrepublik wird häufig vorgeworfen, den Yuan künstlich niedrig zu halten.

              Zudem sei die Rückkehr zu positiven Zinsraten eine Herausforderung für die [WIKI]Schwellenländer[/WIKI]. Erst im Dezember hatte die US-Notenbank [WIKI]Fed[/WIKI] zum ersten Mal seit zehn Jahren ihre Leitzinsen angehoben. Ökonomen erwarten, dass Investoren ihr Kapital nun zunehmend aus Schwellenländern abziehen, um es sicherer im Dollar-Raum anzulegen.

              „China hat große Probleme, sich anzupassen“, sagte Soros. Das aktuelle Marktumfeld „erinnert mich an die Krise, die wir im Jahr 2008 erlebt haben“, sagt Soros. Sowohl Währungen, Aktien als auch die Rohstoffmärkte stehen in der ersten Handelswoche des Jahres unter Druck. Fast 2,5 Billionen Dollar an Aktienwerten wurden seit Beginn des Jahres vernichtet.

              Und auch die [WIKI]Volatilität[/WIKI] werde an den weltweiten Märkten weiter zunehmen, glaubt man einschlägigen Volatilitätsindizes, die zu erwartende Schwankungen prognostizieren. So hat etwa der Chicago Board Options Exchange Volatility Index, der sich mit den Schwankungen am [WIKI]S&P 500[/WIKI] befasst, um 13 Prozent zugelegt. Der [WIKI]Volatilitätsindex[/WIKI] des [WIKI]Nikkei[/WIKI] kletterte um 43 Prozent. Doch auch auf [WIKI]Anleihen[/WIKI] weiten sich die Turbulenzen aus. So registriert die Bank Merrill Lynch etwa, dass die Schwankungen bei Staatspapieren um 5,7 Prozent gestiegen seien.

              Bereits 2011 hatte Soros vor einer erneuten Finanzkrise gewarnt. Damals bezog er sich allerdings auf die durch Griechenland befeuerte Euro-Krise. Die sei sogar schlimmer gewesen als jene nach der Pleite der Investmentbank Lehman-Brothers.

              Bekannt geworden ist Soros mit seinem „Quantum“ Hedgefonds. Zwischen 1969 und 2011 wuchs der [WIKI]Fonds[/WIKI] im Durchschnitt 20 Prozent. Damit hat es der US-Investor zu Reichtum gebracht. Berüchtigt ist Soros für eine Wette gegen das britische Pfund: 1992 spekulierte er auf einen fallenden Kurs der Währung. Er lag richtig – und verdiente damit eine Milliarde Dollar.




              zur Wahrscheinlichkeit gehört auch, dass das Unwahrscheinliche eintreten kann (Aristoteles)

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              • AW: DAX — technische Aussichten, Ansichten und Einsichten

                Mark Mobius im Interview


                „Herdeneffekt bei Verkäufen“

                Mark Mobius vom US-Fondshaus Franklin Templeton sieht chinesische Aktien noch nicht am Tiefpunkt. Der Schwellenländer-Experte erklärt die Kursschwankungen und erklärt ihre Folgen für andere Länder sowie den Ölpreis.

                Zwei Kursstürze von sieben Prozent in einer Woche bis zum Handelsstopp: Damit haben chinesische Börsen zum Jahresanfang die Welt geschockt. Die automatische Notbremse ist von der Börsenaufsicht prompt wieder ausgesetzt worden. Am Freitag erholen sich die Kurse, doch die Unsicherheit bleibt gewaltig. Mark Mobius hat Jahrzehnte Erfahrung mit schwankungsstarken Schwellenländern.

                Herr Mobius, hat die Aktienbaisse in China jetzt ihre zweite Phase gezündet – nach dem Crash vor einem halben Jahr?

                Ich kann keine erste, zweite oder sogar dritte Phase ausmachen. In den vergangenen Jahren schwankten die Kurse wild und ziemlich irrational. Grund war die angeheizte Spekulation, weil die Regierung eingriff, um die Marktrichtung zu beeinflussen.

                Sind nicht gerade die chinesischen Privatanleger sehr verunsichert?

                Bei den für Inländer reservierten A-Aktien sind 80 Prozent der Besitzer Privatleute. Die gerieten in Panik, weil am 9. Januar die Verkaufsbeschränkungen für große Aktien-Anteilsbesitzer aufgehoben werden. Auch die Regeln für Handelsunterbrechungen bei starken Verlusten schürten die Unsicherheiten. Dazu kam die Angst vor möglichen vielen neuen Börsengängen Anfang März. Es gab einen regelrechten Herdeneffekt bei den Verkäufen.

                Wo glauben Sie ist der Boden der Abwärtsbewegung?

                Es gibt keinen wirklichen Boden in diesem Markt, weil Kräfte wirken, wie ich sie gerade beschrieben habe. Ich würde nicht sagen, dass wir derzeit am Tief sind. Sollten die Kurse weiter fallen, kann ich mir gut vorstellen, dass beispielsweise die nächsten Börsengänge erst einmal verschoben werden.

                Wie wichtig ist die Abwertung der chinesischen Währung?

                Man kann die Abwertung in einem gewissen Umfang hinnehmen. Ich glaube aber es gibt einen kritischen Punkt, ab dem die Zentralbank eingreifen wird um einen Kollaps gegenüber dem Dollar zu verhindern.

                Wie bewerten Sie die fundamentale Lage in China?

                Die Fundamentaldaten bleiben exzellent. Es ist eine der am schnellsten wachsenden Ökonomien der Welt – trotz der abnehmenden Zuwachsraten. Der Markt ist in Turbulenzen, weil das Land einen dramatischen Umbau von der Agrargesellschaft hin zu einer städtischen Ordnung durchlebt. Gleichzeitig wechselt die Wirtschaft den Fokus von Exporten auf inländischen Konsum.

                Wird die negative Stimmung in China andere Schwellenländer belasten?

                Diese negative Stimmung in China oder was China angeht wie etwa die Sorge über den Immobilienmarkt hatte bereits auf die Schwellenländer durchgeschlagen. Es scheint als würde sich das langsam auflösen.

                Einige Währungen von aufstrebenden Volkswirtschaften haben stark verloren. Muss man mit weiteren Verlusten rechnen?

                Manche dieser Währungen sind meiner Meinung nach am Tief und jetzt ziemlich billig.

                Kann das China-Thema auch die Aktienbörsen der Industrieländer weiter nach unten ziehen, wie wir es seit Montag gesehen haben?

                Die Industrieländerbörsen rund um die Welt sind schwach – auch unabhängig von China. Die Wall Street ist ohnehin schwach. Das strahlt auf die Psychologie der Investoren weltweit aus. Und es gibt die Unsicherheiten bei der US-Zinspolitik. Mit den Erwartungen weiter steigender Zinsen fließt weltweites Kapital in den US-Dollar und US-Vermögenswerte. Dieses Geld kommt auch aus China. Chinesische Anleger sind nervös und suchen vielleicht auch den sicheren Hafen USA. Das verstärkt den Fall.

                Auch die Rohstoffpreise haben gelitten. Können die Turbulenzen in der Volksrepublik auch diese Märkte zusätzlich unter Druck setzen?

                Die Rohstoffpreise haben unserer Meinung nach bereits ihr Tief erreicht. Das muss keine schnelle Erholung bedeuten. Aber die Preise werden sich wahrscheinlich auf den jetzigen Niveaus stabilisieren. Das hängt grundsätzlich natürlich vom wirtschaftlichen Umfeld ab.
                zur Wahrscheinlichkeit gehört auch, dass das Unwahrscheinliche eintreten kann (Aristoteles)

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                • AW: DAX — technische Aussichten, Ansichten und Einsichten

                  Nach dem Börsen-Beben

                  China stemmt sich gegen Kapitalabflüsse

                  Nach dem Börsen-Crash der vergangenen Tage fließen gewaltige Summen aus China ab. Nun will die Zentralregierung aus Peking gegensteuern.

                  Nach dem Börsencrash in China zu Jahresbeginn will die Notenbank die abkühlende Konjunktur stützen und für mehr Stabilität sorgen. Sie werde über zusätzliche Kreditprogramme Schlüsselbereichen der Wirtschaft unter die Arme greifen, erklärte die Zentralbank PBOC am Freitag. Zugleich werde sie das Zinssystem weiter liberalisieren und ihre geldpolitischen Instrumente flexibel handhaben, um das Bankensystem mit angemessener Liquidität zu versorgen. Zudem versicherte die Zentralbank, die Landeswährung Yuan grundsätzlich stabil zu halten. Ferner werde sie weiterhin daran arbeiten, die Devisen stärker international zu verankern. Der Yuan ist nicht frei handelbar, sondern darf einen täglich festgesetzten Referenzwert um maximal zwei Prozent über- oder unterschreiten.

                  Am Freitag hat China erstmals seit Tagen seine Währung nicht mehr weiter abgewertet und damit für steigende Aktienkurse in Fernost gesorgt. Geldhäuser – etwa in der Finanzmetropole Shenzhen – dürften im Januar nicht mehr Dollar an Kunden weiterreichen als im Dezember, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider. Ziel sei es, Panikverkäufe zu stoppen. Die Zentralbank in Peking hatte zuvor schon der Deutschen Bank und der britische Großbank Standard Chartered bestimmte Devisengeschäfte untersagt. Um weitere Kapitalabflüsse zu verhindern, seien unter anderem großvolumige Yuan-Handelsgeschäfte zwischen Schanghai und Hongkong verboten worden, berichteten Finanzmedien.

                  China hat schon lange eine große Mauer aus Gesetzen und Vorschriften für die Finanzmärkte. Sie sollten Chinas Finanzsystem vor den Risiken und Angreifern im internationalen Geldsystem schützen. Das hat während der Krise 2008 gut funktioniert, und das Milliardenreich weitgehend vor den internationalen Verwerfungen geschützt.

                  Aber seit Peking die Landeswährung Renminbi, auch Yuan genannt, zum Globalwährung aufwerten will, lockert Peking die Vorgaben. Die Volksrepublik ist zum Handelsweltmeister aufgestiegen. Nun möchte sie auch in der Finanzwelt an Gewicht gewinnen. Deswegen hat die Zentralregierung Löcher in der Finanzmauer zugelassen – Kapitalverkehrskontrollen wurden gelockert.

                  Doch seitdem Chinas Börsen immer wieder in Turbulenzen geraten und die Realwirtschaft schwächelt, werden Investoren misstrauisch und ziehen ihr Geld ab. Nach Hochrechnungen des Bankenverbands Institute of International Finance (IIF) ist im vergangenen Jahr mit mehr als 500 Milliarden Dollar so viel Geld wie nie zuvor abgezogen worden. Das IFF stützt sich in den Berechnungen auf Handelsdaten, Bank-Transaktionen und Daten der Zentralbanken. Wegen der Zinswende in den USA gehen Experten davon aus, dass noch mehr Investoren ihr Geld abziehen könnten, weil US-Anlagen wieder attraktiver werden.

                  Jetzt steuert China gegen.

                  Um einer Abwertung des Renminbis gegenzusteuern, hatte die Notenbank zuletzt offenbar so stark wie noch nie interveniert. Im Dezember waren die Devisenreserven um 107,9 Milliarden Dollar gefallen. „Man mag China zwar unterstellen, dass die Währungsschwäche angesichts der konjunkturellen Situation gelegen kommt, aktiv herbeigeführt wird der Kursverfall aber ganz sicher nicht“, schrieb DZ-Bank-Analystin Dorothea Huttanus. Dass der Wert des Renminbis gegenüber dem US-Dollar trotz der Intervention gefallen sei, deute auf mächtige Marktkräfte hin, argumentierte Huttanus. Die Notenbank werde weiter einschreiten. „Nach einer Trendwende sieht es allerdings derzeit noch nicht aus.“
                  zur Wahrscheinlichkeit gehört auch, dass das Unwahrscheinliche eintreten kann (Aristoteles)

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                  • AW: DAX — technische Aussichten, Ansichten und Einsichten

                    Inzwischen hat [WIKI]China[/WIKI] den Mechanismus eines automatischen Handelsstopps bei Börsenturbulenzen wieder [WIKI]ausgesetzt[/WIKI], weiß die New York Times. Die Entscheidung, vorerst auf solche Notbremsen zu verzichten, beruhigte die Anleger laut Reuters zwar etwas.

                    http://financetoday.handelsblatt.com...sAZUzJcbqPdR6w

                    oh jeh ....
                    zur Wahrscheinlichkeit gehört auch, dass das Unwahrscheinliche eintreten kann (Aristoteles)

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                    • AW: DAX — technische Aussichten, Ansichten und Einsichten

                      eine ketzerische Frage wird da gestellt:
                      ...Wäre es nach dreißig Jahren nicht langsam mal an der Zeit, auch den Dax zu vergrößern, auf 40 oder gar 50 Werte statt der 30 wie seit anno dazumal?...

                      [ul]http://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/warum-es-zeit-wird-deutschlands-vorzeigeindex-[WIKI]dax[/WIKI]-zu-erweitern-15656121.html[/ul]


                      https://www.google.com/url?sa=t&rct=...aBWi0QAx-MEkEe

                      Link geändert wegen neuem Leistungsschutzrecht und möglicher Reform des Urheberrechts. Danke Axel Voss

                      ... An der [WIKI]Börse[/WIKI] kündigt sich Großes an, zumindest im Kleinen. Nach monatelangen Diskussionen mit Anlegern und Analysten wird die Deutsche [WIKI]Börse[/WIKI] ihre Aktienindizes aus der zweiten und dritten Reihe neu ordnen und vergrößern. Der M-[WIKI]Dax[/WIKI] wird von September an von 50 auf 60 mittelgroße Werte erweitert, im S-[WIKI]Dax[/WIKI] werden künftig sogar 70 kleine Unternehmen versammelt sein statt bisher 50. Außerdem werden im Tec-[WIKI]Dax[/WIKI] von September an auch Technologieunternehmen aus dem [WIKI]Dax[/WIKI] geführt...
                      so interessant die Idee ist, klingt sie für mich doch nicht realisierbar.
                      * gibt es überhaupt genug Werte in Deutschland, die eine Mindestgröße an [WIKI]Marktkapitalisierung[/WIKI] aufweisen?
                      * kleine Unternehmen werden eher übernommen als große Unternehmen, dann müsste der Index ständig angepasst werden. Was sind schon 10 Milliarden in der Finanzwelt?
                      * die Platzhirsche im [WIKI]Dax[/WIKI] würden bei einer Erweiterung immer noch dominieren, trotz Streubesitz-Bremse. Beim FTSE100 haben die nach [WIKI]Marktkapitalisierung[/WIKI] größten 10% der Unternehmen eine Gewichtung von 46%, beim [WIKI]Dax[/WIKI] anteilig 28%. Nach einer Erweiterung wäre es vielleicht 27%. Die Top10 im [WIKI]Dax[/WIKI] machen jetzt schon 64% der Indexgewichtung aus.
                      * ein radikaler Schritt wäre der zum Kursindex, weg vom trügerischen [WIKI]Performance[/WIKI]-Index.
                      Angehängte Dateien
                      Zuletzt geändert von Ahab; 26.06.2018, 08:15.
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