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Air Berlin geht an die Börse

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    aus n-tv.de

    "Die Würfel sind gefallen" - Air Berlin geht an die [WIKI]Börse[/WIKI]

    Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin will an die [WIKI]Börse[/WIKI]. "Die Würfel sind gefallen. Wir wollen unsere Marktchancen wahrnehmen und gehen an die [WIKI]Börse[/WIKI]", sagte Air Berlin-Chef Joachim Hunold auf der Reisemesse ITB. Am Vorabend hätten die bisherigen Gesellschafter diesen Schritt beschlossen. Zeitpunkt und Umfang des Börsengangs seien noch offen.

    Finanzkreise gehen unterdessen davon aus, dass der voraussichtlich größte Börsengang des Jahrs noch in der ersten Jahreshälfte über die Bühne gehen könnte. Das derzeit freundliche Klima an den Aktienmärkten spreche für einen schnellen Börsengang. Als Emissionsvolumen sind 500 Mio. bis 800 Mio. Euro in der Diskussion.

    Hunold zufolge sind die Vorbereitungen schon weit fortgeschritten: Das Eigenkapital wurde um 130 Mio. Euro erhöht. Air Berlin wurde zudem in eine britische Aktiengesellschaft umgewandelt. Dennoch wird eine Notierung im Premium Standard der Frankfurter [WIKI]Börse[/WIKI] angestrebt, wo höhere Anforderungen an die Transparenz der Unternehmenszahlen als im General Standard gestellt werden.

    Die bisherigen Gesellschafter, darunter auch Hunold selbst, wollen den Angaben zufolge nach dem Börsengang Aktionäre des Unternehmens bleiben. Er rechne damit, dass der Billigflugmarkt in Europa seinen Anteil am Gesamtmarkt in den nächsten Jahren nochmals verdoppeln werde, so Hunold.

    Air Berlin hat im vergangenen Jahr seinen Umsatz um 17 Prozent auf 1,22 Mrd. Euro und die Passagierzahl um 12,5 Prozent auf 13,5 Mio. gesteigert. Das [WIKI]operative Ergebnis[/WIKI] vor Zinsen, [WIKI]Steuern[/WIKI], Abschreibungen und Leasingkosten (Ebitdar) belief sich auf 153 Mio. Euro. Das ist 13 Prozent mehr als im Jahr zuvor.
    Ciao Stefano

    Ich wurde nicht gefragt...ob ich geboren werden wollte...
    Ich werde nicht gefragt...ob ich sterben will...
    also lasst mich LEBEN...wie ich es will...!

  • #2
    Der Hunold hat seine Kosten im Griff..
    Sinkt der Ölpreis ist Air Berlin erste Wahl.

    Langfristig denke ich, dass diese Gesellschaft den europäischen Markt aufrollen wird. Lufthansa & Co sind tot.

    Schaut euch nur mal Austrian Airlines an.
    Daran sieht man, dass diese klassischen Carrier keine Chance mehr haben.
    Was die AUA angeht - in 2 Jahren spätestens Bankrott, wenn's in dem Tempo weitergeht

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    • #3
      AB geht im Mai an die [WIKI]Börse[/WIKI], und will mehr als 50% der Anteile "versilbern" zu einem Preis von 600-900 Mio. € (laut n-tv)

      50 % des Erlöses sollen an die Altaktionäre gehen...


      bestätigt ist das allerdings noch nicht
      Nix für Zocker: Daytrading im Bund-Future

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      • #4
        Bin gespannt zu welchem Preis sie losfliegen.

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        • #5
          Air Berlin droht ein Konflikt mit den Piloten
          Berlin - Mitten in den Vorbereitungen für den Börsengang droht der Fluggesellschaft Air Berlin ein Konflikt mit ihren Piloten: In einem vertraulichen privaten Internet-Forum fordern unzufriedene Flugzeugführer der Gesellschaft ihre Kollegen zum massenhaften Eintritt in die Pilotenvereinigung Cockpit (VC) auf. Cockpit-Sprecher Markus Kirschneck bestätigte einen Bericht des "Spiegel"



          Laut Kirschneck sind inzwischen bereits mehr als ein Drittel der rund 500 Piloten der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft, die Anfang Mai an die Frankfurter [WIKI]Börse[/WIKI] gehen will, der Vereinigung beigetreten. Cockpit sei sehr daran gelegen, mit Air-Berlin-Geschäftsführer Joachim Hunold in einen konstruktiven Dialog zu treten. Der Sprecher verwies aber darauf, daß Hunold den Gewerkschaften ablehnend gegenüberstehe.

          Nach dem Magazin-Bericht geht es den Flugzeugführern um bessere Arbeitsbedingungen, einen Tarifvertrag und die Bildung eines Betriebsrates. Ende vergangenen Jahres hätten bereits gut 40 Prozent aller Kapitäne und Kopiloten für die Gründung einer Arbeitnehmervertretung votiert. Sie kritisierten, daß sie, gemessen an Kollegen vergleichbarer Gesellschaften, trotz längerer Arbeitszeiten bis zu 30 Prozent weniger verdienten und zunehmend unattraktive Kurzstreckeneinsätze absolvieren müßten.

          Das Management weise die Vorwürfe vehement zurück. Der "Spiegel" gibt Flugvorstand Karl Lotz mit dem Argument wieder, Air Berlin sei als noch recht junges Unternehmen nur bedingt mit Konkurrenten wie LTU oder HapagFly vergleichbar. Außerdem hätten auch viele Wettbewerber die Gehälter für neu eingestellte Piloten inzwischen deutlich gesenkt und die Arbeitszeiten erhöht. AP

          Aus der Berliner Morgenpost vom 15. April 2006

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          • #6
            Börsengang von Air Berlin für den 5. Mai geplant
            Frankfurt/Main - Die Verluste schreibende Billig-Fluglinie Air Berlin strebt Finanzkreisen zufolge bereits in der ersten Mai-Woche an die [WIKI]Börse[/WIKI]. "Die heiße Phase hat bereits begonnen", hieß es am Mittwoch in den Kreisen. "Als [WIKI]Erstnotiz[/WIKI] wird der 5. Mai anvisiert." Kurzfristige Änderungen seien aber noch möglich. Auf Werbetour bei potentiellen Investoren will sich das Air-Berlin-Management vom 24. April an begeben. Die Preisspanne solle erst nach Beginn der Roadshow voraussichtlich am 27. April veröffentlicht werden. "Das genaue Veröffentlichungsdatum hängt vom Genehmigungsprozeß des Emissionsprospekts der britischen Behörden ab", hieß es. Air Berlin hat sich in eine Aktiengesellschaft nach britischem Recht umgewandelt. Das Emissionsvolumen dürfte sich nach Angaben von Finanzkreisen bis zu 900 Mio. Euro betragen. Ein Firmensprecher wollte sich dazu am Mittwoch nicht äußern.

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            • #7
              Warum eine deutsche Gesellschaft mit deutschem Namen in eine britische umwandeln? Wieder aus steuerlichen Gruenden?
              "Würdest du mir bitte sagen, wie ich von hier aus weitergehen soll?"
              "Das hängt zum großen Teil davon ab, wohin du möchtest", sagte die Katze. – Alice im Wunderland

              Tagebuch eines Spekulanten

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              • #8
                Das erspart Arbeit beim bilanzieren und bei der Steuererklärung und hat bestimmt auch Vorteile beim Arbeitsrecht.

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                • #9
                  Firmenchef Hunold: Air Berlin verkauft mehr als 50 Prozent der Anteile


                  MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Billigfluggesellschaft Air Berlin will bei ihrem geplanten Börsengang überraschend viele Anteile verkaufen. 'Ungefähr 50 Prozent der Anteile werden umplatziert. Dazu kommt eine [WIKI]Kapitalerhöhung[/WIKI], die höher sein wird als die Umplatzierung', sagte Unternehmenschef Joachim Hunold der 'Süddeutschen Zeitung' (Dienstagausgabe). Daraus würde sich ein Streubesitz von etwa 75 Prozent errechnen, bisher war von weniger ausgegangen worden. Derzeit gehört Air Berlin sieben Investoren, darunter auch Hunold. 'Ich gebe nichts ab. Meine Haltefrist liegt sogar bei 18 Monaten. Die der übrigen Gesellschafter wird wie üblich sechs Monate betragen'. sagte Hunold.

                  Air Berlin plane den Börsengang im Mai, bestätigte Hunold. Mit einem Volumen von 700 bis 900 Millionen Euro wäre es nach Wacker-Chemie der zweitgrößte Börsengang des Jahres. Nach Angaben Hunolds setzt Air Berlin auch auf Privatanlager. Offenbar sollen Vielflieger bei der Zuteilung in Kooperation mit der Commerzbank-Tochter [WIKI]Comdirect[/WIKI] bevorzugt werden. Commerzbank und Morgan Stanley begleiten den Börsengang. Laut Brancheninformationen soll die Preisfindungsphase am Montag kommender Woche beginnen.


                  Mit dem Emissionserlös will Hunold das weitere Wachstum finanzieren. Auch Akquisitionen seien möglich: 'Wir werden uns mit Sicherheit das eine oder andere anschauen.' Zudem sollen Schulden abgebaut werden, sagte der Firmenchef. Der Start in das Geschäftsjahr 2006 stimme ihn zuversichtlich: 'Wir sind mit den Buchungszahlen sehr zufrieden.'/hi

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                  • #10
                    KAPITALHUNGER

                    Air Berlin will die Hälfte der Anteile verkaufen

                    Die Billigfluglinie Air Berlin will bei ihrem für Mai angepeilten Börsengang überraschend viele Aktien zum Verkauf anbieten: Rund 50 Prozent der Wertpapiere würden platziert, erklärte Airline-Chef Joachim Hunold in einem Interview. Auch eine [WIKI]Kapitalerhöhung[/WIKI] sei geplant.


                    München - "Ich war nie ein Hasardeur. Wir sind immer so viel gewachsen, wie das Unternehmen auch verträgt", erklärte Hunold der "Süddeutschen Zeitung". Bislang habe sich Air Berlin intern finanziert, jetzt brauche das Unternehmen mehr Kapital, um seinen Markennamen konsequent zu nutzen. Insgesamt sollen deshalb überraschend viele Aktien beim für Mai geplanten Börsenstart aufs [WIKI]Parkett[/WIKI] gebracht werden. "Ungefähr 50 Prozent der Anteile werden umplatziert. Dazu kommt eine [WIKI]Kapitalerhöhung[/WIKI], die höher sein wird als die Umplatzierung", erklärte Hunold. So will Hunold weiteres Wachstum finanzieren. Außerdem sollen Schulden abgebaut werden.



                    DDP
                    Air-Berlin-Chef Hunold: "Ich war nie ein Hasardeur"
                    Aus den Plänen würde sich ein Streubesitz von etwa 75 Prozent errechnen. Mit einem Volumen von 700 bis 900 Millionen Euro wäre dies nach Wacker-Chemie der zweitgrößte Börsengang des Jahres. Derzeit gehört Deutschlands zweitgrößte Airline sieben Investoren, darunter auch Hunold selbst. Und das soll vorerst auch so bleiben, erklärte der Unternehmenschef. "Ich gebe nichts ab. Meine Haltefrist liegt sogar bei 18 Monaten."

                    "Keine Hauruck-Aktion"

                    Der Zeitpunkt für einen Börsengang sei derzeit sehr günstig, sagte Hunold. Er habe schon seit 1998 mit der Aufnahme des Mallorca-Pendelverkehrs den Gang an den Aktienmarkt ins Auge gefasst. "Von 2003 an haben wir dann die Städteverbindungen aufgebaut. Jetzt haben wir eine Größenordnung, mit der wir interessant für die [WIKI]Börse[/WIKI] sind", sagte er. Der Start in das Geschäftsjahr 2006 stimme ihn für die Zukunft zuversichtlich, erklärte Hunold weiter: "Wir sind mit den Buchungszahlen sehr zufrieden."

                    Nach Angaben Hunolds setzt Air Berlin auch auf Privatanleger. Offenbar sollen Vielflieger bei der Zuteilung in Kooperation mit der Commerzbank-Tochter [WIKI]Comdirect[/WIKI] bevorzugt werden. Commerzbank und Morgan Stanley begleiten den Börsengang. Laut Brancheninformationen soll die Preisfindungsphase am Montag kommender Woche beginnen.

                    Für den Schritt an den Aktienmarkt plant Air Berlin laut Hunold die Rechtsform einer britischen Aktiengesellschaft Plc. an. Die erforderliche Genehmigung der britischen Aufsichtsbehörden liege allerdings noch nicht vor. "Da wir deutscher und britischer Gesetzgebung unterliegen, sind viele Abstimmungsprozesse nötig." Unter Zeitdruck, um die derzeit hervorragende Stimmung am Aktienmarkt auszunutzen, steht Air Berlin nach Hunolds Worten aber nicht. "Das ist keine Hauruck-Aktion. Der grobe Zeitraum steht schon lange fest."

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                    • #11
                      FRANKFURT (dpa-AFX) - Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin will bei ihrem Börsengang mehr als die Hälfte aller Aktien in den Streubesitz bringen. 'Es werden mit Sicherheit mehr als 50 Prozent sein', sagte Firmenchef Joachim Hunold am Freitag in einem Interview mit Bloomberg-TV. Finanzkreise gehen von einem Freefloat von bis zu 75 Prozent aus. Das Unternehmen gilt als [WIKI]MDAX[/WIKI]-Kandidat . Hunold zufolge zeichnet sich bereits ein Interesse an den Aktien ab. 'Bis jetzt gibt es ein gutes Feedback von den Investoren', sagte er. Eine [WIKI]Dividende[/WIKI] plane Air Berlin zunächst nicht. 'Erst einmal soll das Geld für Wachstum verwendet werden.'

                      Air Berlin hatte am Vorabend im Börsenprospekt bekannt gegeben, dass der Schritt auf das [WIKI]Parkett[/WIKI] am 5. Mai erfolgt. Die Angebotsfrist wird am 28. April starten und soll frühestens am 4. Mai enden. Das Angebot besteht aus der Ausgabe neuer Aktien durch die Gesellschaft sowie alten Aktien, von denen sich bisherige Anteilseigner trennen. Durch den Börsengang soll der Gesellschaft ein Emissionserlös von etwa 350 Euro zufließen. Aus dem Verkauf der Altaktien soll Air Berlin aber keinen Erlös erhalten, heißt es in dem Prospekt. Dieser Anteil geht an die Altaktionäre.
                      sigpic
                      ”There’s class warfare, all right, but it’s my class, the rich class, that’s making war, and we’re winning.”
                      W. Buffet

                      Sommerzeit abschaffen

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                      • #12
                        Die Welt schreibt:

                        So bekannt Air Berlin inzwischen als Marke ist, so wenig vertraut sind Anleger jedoch noch mit dem Geschäftsmodell eines Niedrigpreis-Carriers.

                        Insgesamt sind an den weltweiten Börsen gar nicht so viele reine Billig-Airlines notiert, wie man angesichts deren Fülle meinen könnte: Nach Erhebungen der Citigroup fallen acht Börsenkonzerne in diese Kategorie, und zwar neben dem Veteran Southwest (siehe Kasten) in den USA Jetblue, in [WIKI]Indien[/WIKI] Jet Airways, in Malaysia Air Asia, in [WIKI]Brasilien[/WIKI] GOL, sowie in Europa Ryanair und EasyJet.

                        Mit den meisten fliegenden Billigheimern ließ sich gutes Geld machen. Abgesehen von Jet Airways und Jetblue konnten Anleger nicht nur ordentliche Renditen einfahren, sondern auch die Vergleichsindizes deutlich hinter sich lassen. So hat der brasilianische Niedrigpreis-Pionier GOL selbst den sehr gut gelaufenen Bovespa-Index seit dem Börsengang im Juni 2004 noch einmal um rund 100 Prozentpunkte abgehängt.

                        "Das Billigflieger-Segment ist eine Wachstumsbranche", meint Tim Marshall, Analyst bei der UBS. Zum einen gäben die Verbraucher einen immer größeren Anteil ihres Einkommens für Flugreisen aus. Zum anderen seien viele Märkte noch unterentwickelt für die Niedrigpreis-Carrier oder noch gar nicht erschlossen. Nach Einschätzung der Unternehmensberatung Boston Consulting Group werden diese bis 2010 einen Anteil von 30 Prozent am gesamten Flugaufkommen auf sich vereinigen. Diesen Anteil haben EasyJet & Co. gerade einmal in Großbritannien erreicht. In Deutschland hingegen liegt der Prozentsatz erst bei 16, in Frankreich sogar nur bei acht. Auch in den skandinavischen Ländern und in Osteuropa ist das Erschließungspotential immens. "Wachsen in einem Wachstumsmarkt", umschreibt Marshall die schon fast paradiesisch anmutenden Aussichten des Sektors.

                        Doch nicht alle Geschäftsmodelle haben gleichgute Chancen. So ist Ryanair nicht zuletzt deshalb so erfolgreich, weil die irische Firma das Billigflug-Geschäftsmodell in Reinform praktiziert. Die fast schon brutale Niedrigkosten-Politik beginnt bei der Auswahl des Flughafens und reicht bis zum spartanischen Service. So fliegt Ryanair die etablierten Luftdrehkreuze wegen deren hohen Gebühren gar nicht erst an, sondern nutzt die Infrastruktur günstiger Regionalflughäfen in der Nähe von großen Städten.

                        Eher mit dem Geschäftsmodell von Air Berlin vergleichbar ist aber EasyJet. Die Briten [WIKI]steuern[/WIKI] auch etablierte Flughäfen an und konkurrieren dadurch auch mit klassischen Airlines wie Lufthansa oder British Airways. "Damit bewegen sich solche Unternehmen in einem mittleren Segment zwischen Billig und Service", sagt Jürgen Pieper vom Bankhaus Metzler. Die Gesellschaften laufen Gefahr, irgendwann einmal die sehr preisbewußten Passagiere zu verschrecken und trotzdem die serviceorientierten Reisenden und Geschäftskunden nicht zu erreichen.

                        Auch an den Börsenkursen läßt sich ablesen, daß es von den Investoren nicht honoriert wird, weder Fisch noch Fleisch zu sein. So hat EasyJet an der [WIKI]Börse[/WIKI] deutlich schlechter abgeschnitten als Ryanair. Kurzfristig sieht Pieper ohnehin das Pendel zu den Netzwerk-Carriern wie Lufthansa zurückschlagen: "Auf Sicht von sechs bis zwölf Monaten würde ich Lufthansa kaufen, auf Sicht von fünf Jahren wird sich die langfristige Überlegenheit von Ryanair auch wieder an der [WIKI]Börse[/WIKI] durchsetzen."
                        Nix für Zocker: Daytrading im Bund-Future

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                        • #13
                          Presse: Air Berlin peilt Ausgabepreis von unter 50 Euro an
                          21.04.2006 21:33:00

                          Bei ihrem Börsengang peilt die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin plc (ISIN GB00B128C026/ [WIKI]WKN[/WIKI] AB1000) einen Ausgabepreis von unter 50 Euro je [WIKI]Aktie[/WIKI] an. Dies berichtet der "Tagesspiegel" am Freitag vorab aus ihrer Samstagausgabe.
                          Wie die Zeitung unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, plant Air Berlin daher kurz vor Bekanntgabe der Preisspanne am kommenden Donnerstag ein Aktiensplit. Ohne diesen Schritt würde der Ausgabepreis bei 12,5 Millionen Aktien über 50 Euro liegen, was Unternehmenskreisen zufolge "zu teuer für Privatanleger" sei.

                          Air Berlin hatte heute die Road-Show vor Investoren begonnen, die voraussichtlich bis zum 4. Mai laufen soll. Die Zeichnungsfrist wird den Angaben zufolge voraussichtlich am 28. April beginnen. Bis zu diesem Termin soll auch die Preisspanne veröffentlicht werden, die im so genannten Decoupling-Verfahren auf Basis der Resonanz aus den Investorengesprächen festgelegt wird. Die Air Berlin-[WIKI]Aktie[/WIKI] soll dann ab dem 5. Mai im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden.


                          Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG
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                          ”There’s class warfare, all right, but it’s my class, the rich class, that’s making war, and we’re winning.”
                          W. Buffet

                          Sommerzeit abschaffen

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                          • #14
                            Der Preis wird auch dann noch zu hoch sein , wenn man sich die Kurse und den Kursverlauf der anderen Airlines ansieht.
                            Warum sollte man kaufen???

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                            • #15
                              Zitat von snorb
                              Der Preis wird auch dann noch zu hoch sein , wenn man sich die Kurse und den Kursverlauf der anderen Airlines ansieht.
                              Warum sollte man kaufen???
                              Gute Frage... bin auch eher skeptisch. Noch dazu, da Herr Mehdorn mit in's AirBerlin Boot soll...

                              20.04.2006 - 21:34 Uhr, Der Tagesspiegel [Pressemappe]
                              Berlin (ots) - Die vor dem Börsengang stehende Fluggesellschaft
                              Air Berlin hat als nicht operativ tätige Mitglieder des Vorstands
                              ("non-executive directors") prominente Namen vorgesehen.
                              Entsprechende Anfragen wurden unter anderem an Bahnchef Hartmut
                              Mehdorn, Ex-Mercedes-Chef Eckhard Cordes sowie Metro-Chef
                              Hans-Joachim Körber gerichtet. Air Berlin wählt für den Börsengang
                              die Rechtsform einer britischen Aktiengesellschaft Plc..

                              Die Grünen kritisierten ein mögliches Engagement Mehdorns. "Hier
                              sehe ich einen klaren Interessenskonflikt", sagte der
                              verkehrspolitische Sprecher, Winfried Hermann, dem "Tagesspiegel"
                              (Freitagausgabe). "Für einen, der so sehr wie Mehdorn gegen die
                              Billigflieger gewettert hat, passt es nicht zusammen." Man müsse
                              fragen, was sich Air Berlin davon verspreche. "Das kann nur heißen,
                              dass Mehdorn den Wettbewerb aufgibt", sagte der Grünen-Experte. Weder
                              Air Berlin noch die Bahn wollten die Personalie kommentieren.

                              Der einzige Grund wäre, daß die lemminge den Wert unbedingt haben wollen und man auf Zeichnungsgewinne spekuliert.
                              sigpic
                              ”There’s class warfare, all right, but it’s my class, the rich class, that’s making war, and we’re winning.”
                              W. Buffet

                              Sommerzeit abschaffen

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