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Mehr muß man dazu nicht sagen, es sollte Warnung genug sein.

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  • Mehr muß man dazu nicht sagen, es sollte Warnung genug sein.

    Justiz geht in einer groß angelegten Aktion gegen Anlagebetrüger vor
    von Bernd Lammert

    Freitag 24.09.2010, 11:03 Uhr München (BoerseGo.de) - Die deutsche Justiz ist in einer spektakulären Aktion gegen mutmaßliche Anlagebetrüger vorgegangen. Die Staatsanwaltschaft München hat die Büros und Wohnungen von Dutzenden Verdächtigen in Deutschland und in Österreich durchsuchen lassen. Der Razzia gingen mehr als zweijährige Ermittlungen voraus. Die Vorwürfe lauteten auf Marktmanipulation und Insiderhandel mit Aktien, sagte die Sprecherin eine Anklagebehörde am Donnerstagabend.

    Die Verdächtigen sollen in mindestens 20 Fällen Aktien von meist wertlosen Unternehmen gekauft und anschließend gemeinschaftlich hochgetrieben haben. Über Kanäle wie Börsenbriefe oder Onlineforen wurden die Papiere einer breiten Anlegerschaft zum Kauf angeboten. In der Mehrheit der Fälle stürzten die Aktienkurse anschließend ab, viele der Papiere dümpeln heute als Pennystocks vor sich hin.

    Anders lief es im wohl spektakulärsten Fall möglicher Marktmanipulation. Im Sommer 2008 brach die [WIKI]Aktie[/WIKI] des Internet-Zahlungsverkehrsspezialisten Wirecard ein, nachdem die Anlegerschutzorganisation SdK dem Unternehmen Fehlbilanzierung vorgeworfen hatte. Später stellte sich heraus, dass SdK-Vorstand Markus Straub und zumindest ein ehemaliges Mitglied mit Hebelpapieren auf einen Kursverfall der Wirecard-[WIKI]Aktie[/WIKI] gesetzt hatten. Straub musste daraufhin von seinem Amt zurücktreten. Um welche Aktien es sich bei den jetzt laufenden Ermittlungen dreht, ob sie auch im Zusammenhang mit dem Wirecard-Fall stehen und wer die Beschuldigten sind, wollten weder Staatsanwaltschaft noch BaFin auf Anfrage kommentieren.

    Laut Angaben der Staatsanwaltschaft laufen die Ermittlungen seit dem Jahr 2007.
    EISERN
    siko®

    Unsre Herrn, wer sie auch seien, sehen unsre Zwietracht gern, denn solang sie uns entzweien, bleiben sie doch unsre Herrn. (Bert Brecht) "Sie dachten sie wären an der Macht, dabei waren sie nur die Regierung." (Kurt Tucholsky)

  • #2
    AW: Mehr muß man dazu nicht sagen, es sollte Warnung genug sein.

    siko ... was hast du nur getan...? *scnr*
    Disclaimer: Meine Beiträge sind nie Anlageberatung. Sie dienen der Diskussion.
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    • #3
      AW: Mehr muß man dazu nicht sagen, es sollte Warnung genug sein.

      Der Beitrag gehört oben festgepinnt.
      Wer einen Prinzen will muß viele Frösche küssen.
      sigpic
      www.naturheilpraxis-mahndorf.de

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      • #4
        AW: Mehr muß man dazu nicht sagen, es sollte Warnung genug sein.

        http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/:.../50174823.html

        Über Jahre hat sich eine Clique von Finanzjongleuren mit windigen Geschäften gegenseitig Millionen zugeschachert. Nun ist das System aufgeflogen. Der Vorwurf: Kursmanipulation bei Aktien. Die Beteiligten: Unternehmer, Journalisten, Aktienhändler, Aktionärsschützer.
        von Renate Daum und Christian Kirchner Frankfurt

        Es ist zehn Uhr morgens, als die Ermittler zuschlagen. Etwa 160 Polizisten, zwölf Staatsanwälte und sieben Beamte der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) stürmen am vergangenen Dienstag 48 Büros und Wohnungen unter anderem in München, Hamburg, Berlin und Kitzbühel, darunter die Räume der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) und der VEM Aktienbank. 31 Beschuldigte sollen die Aktienkurse von mindestens 20 Unternehmen manipuliert und so illegal viele Millionen Euro verdient haben. Bei drei Verdächtigen sind die Anschuldigungen so schwerwiegend, dass sie in Untersuchungshaft genommen wurden.
        Die Razzia war der bislang größte Vorstoß gegen organisierte Kursmanipulation in Deutschland. Es geht um ein mutmaßlich kriminelles Netzwerk bei Börsengeschäften. Eine Bande von Männern, die sich untereinander mit Insiderinformationen versorgt haben sollen. Und mit künstlich herbeigeführten Kursbewegungen bei Aktiengesellschaften wie Wirecard , Nascacell, Thielert und Conergy jede Menge Geld kassiert haben sollen. Es geht ein Beben durch die Szene. Die Geschichte des Kartells scheint alle Zutaten zu haben, die ein ordentlicher Wirtschaftskrimi braucht: Manipulation, Doppelmoral, Rotlichtmilieu. Mittendrin Unternehmer, Aktienhändler, Finanzjournalisten, Herausgeber von Börsenbriefen - und Anlegerschützer. Ausgerechnet die Leute, die einst angetreten waren, um Anleger vor diesen kriminellen Machenschaften zu schützen.
        Schon seit zwei Jahren ermitteln die Behörden im Zusammenhang mit Kursmanipulation bei Aktien. Nun hatten sie offenbar genug beisammen, um im großen Stil losschlagen zu können. Die Untersuchungen werden lange andauern. Vor allem bei denen, die mit dem Pushen und Bashen von Nebenwerten zu tun haben, geht nun die Angst um. Denn es könnte nur der Auftakt eines großen Reinemachens sein.

        Bei den drei Inhaftierten handelt es sich nach FTD-Informationen um Markus Straub, den früheren Vorstand der SdK, Tobias Bosler, ebenfalls ehemaliger Funktionär der Schutzgemeinschaft und heutiger Vermögensverwalter, und den Verfasser eines Börsenbriefs. Von den Durchsuchungen sind auch etliche Journalisten betroffen. Sie sollen durch gezielte Veröffentlichungen die Aktienkurse herauf- oder heruntergeschrieben haben.
        Das System ist einfach und effektiv. Es gibt zwei Wege, eine Kursmanipulation herbeizuführen und daran zu verdienen. Beim "Scalping" wird ein Kurs gezielt durch fingierte oder ausschließlich positive Nachrichten nach oben getrieben, um von diesen Kurssprüngen zu profitieren. Oder die Aktien werden durch gezielt negative Nachrichten zum Absturz gebracht, um auch davon mit entsprechenden Aktienoptionen zu profitieren. Funktioniert das Empfehlungskarussell, ist das Potenzial enorm. Selbst mit kleinen Aktiengesellschaften sind so Millionengewinne möglich. Solche Marktmanipulationen sind genauso wie Insiderhandel nur schwer nachweisbar, können aber mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft werden. In der aktuellen Affäre geht es offenbar um beide Arten der Manipulation.
        Ausgerechnet Straub und ein weiteres SdK-Mitglied spielen eine wichtige Rolle in einem besonders eindrucksvollen Beispiel - dem Fall Nascacell Technologies. Beide gaben dem kleinen Münchner Unternehmen 2000 Risikokapital. Einer übernahm zeitweise den Aufsichtsratsvorsitz. Ende 2006 wurde die auf kleine Biomoleküle spezialisierte Firma in den unregulierten Markt der Frankfurter [WIKI]Börse[/WIKI] einbezogen - ohne offiziellen Prospekt. Auffällig war, dass rund um diesen Termin eine Reihe geradezu euphorischer Kaufempfehlungen erschienen. Ein bundesweites Anlegermagazin jubelte: "Das Management weiß, auf welchem Schatz es sitzt." Es sei nun "die einmalige Chance, zu Schnäppchenpreisen an die Aktien zu kommen". Ebenso trommelten die beiden Börsenbriefe "International Stock Picker" und "Small [WIKI]Cap[/WIKI] Scout" aus Zürich.

        Teil 2: Wenig Unrechtsbewusstsein

        Das Handelsvolumen war damals erstaunlich hoch, doch die meisten Aktionäre hatten wenig Freude an dem Wert. Als im November 2006 endlich doch noch der Wertpapierprospekt erschien, wurde klar, dass etliche relevante Informationen nicht in den Berichten über die [WIKI]Aktie[/WIKI] standen. Der Aktienkurs stürzte von 8 Euro am Tag der [WIKI]Erstnotiz[/WIKI] auf zuletzt weniger als 1 Cent. Die BaFin erstattete wegen des Verdachts auf Kursmanipulation Anzeige bei der Staatsanwaltschaft in München. Wer wie stark vom Börsengang profitierte, blieb bisher unklar. Die SdK selbst hat sich zu der [WIKI]Aktie[/WIKI] nie öffentlich geäußert. Die Wohnungen des Mitarbeiters des Anlegermagazins und des Mitarbeiters der Börsenbriefe wurden vergangene Woche jedenfalls ebenfalls durchsucht.
        Wie wenig Unrechtsbewusstsein bei Straub vorhanden war, zeigte sich beispielsweise bei einem Auftritt 2006. Als Vorstand der SdK wetterte er auf den Anlegerschutztagen in Berlin gegen die Maßlosigkeit der Banken, die komplexe [WIKI]Zertifikate[/WIKI] auf den Markt werfen. Kein Privatanleger durchblicke, wie ihn die Institute über den Tisch zögen, schimpfte er und nahm dabei wie gewohnt kein Blatt vor den Mund.

        Ein anderes Problemfeld, das für Anleger mindestens genauso viel Gefahren birgt, klammerte er dafür weitgehend aus. Schon damals schwappte eine Welle windiger Aktienempfehlungen durchs Land. Börsendienste lockten unerfahrene Anleger in obskure Aktien, die nach einem kurzen, heftigen Aufschwung genauso heftig abstürzten. Besonders gut eignen sich dafür Papiere von Firmen, über die wenig bekannt ist. In einem Interview sagte Straub: "Man muss darauf achten, wie man zu einem Tipp gelangt ist. Dazu sollte man die Qualität der Quelle recherchieren, aus der man die Informationen erhalten hat. Nur wenn diese seriös ist, kann man die [WIKI]Aktie[/WIKI] kaufen."
        Ihren Höhepunkt erreichte die Doppelmoral dann zwei Jahre später. Wer von fallenden Kursen profitieren will, muss darauf hoffen, dass sich möglichst viele Aktionäre in einem gewissen Zeitfenster davon überzeugen lassen, dass sie angesichts der negativen Nachrichten besser verkaufen. Die SdK kritisierte den Flugzeugmotorenhersteller Thielert hart. Auf der [WIKI]Hauptversammlung[/WIKI] des Bezahldienstleisters Wirecard geißelte SdK-Chef Klaus Schneider die Bilanzierungspraxis des Unternehmens. Der Kurs stürzte von zwischenzeitlich mehr als 14 Euro auf 4,38 Euro ab, dabei wurde ein dreistelliger Millionenbetrag an Börsenkapital vernichtet.
        Es ist die originäre Aufgabe eines Aktienschützervereins, auf Unstimmigkeiten hinzuweisen. Brisant sind in diesem Fall nur die Informationen, die Wirecard nach dem Kurssturz ausgegraben hat. Straub und Bosler haben als Privatpersonen im großen Stil auf fallende Kurse gesetzt. Das Unternehmen erstattete Anzeige bei der BaFin und der Staatsanwaltschaft. Straub ließ sich nicht beirren. Selbst als ihm das Unternehmen einen Anwalt mit zwei Boxern aus dem Rotlichtmilieu vorbeischickte, blieb er stur. Erst das öffentliche Entsetzen brachte ihn zum Rücktritt. Reue zeigt er nicht. In seiner Rücktrittsmail kündigte er an, er werde "im nächsten Jahr Ski fahren gehen, auf einer Hütte ein paar Bier trinken und dann wahrscheinlich irgendwo in den Schnee pissen". Prophetisch kündigte er an, "dass mein Name gelegentlich wieder in der Presse auftauchen wird".

        Teil 3: Nur ein Mitläufer

        Straub ist trotzdem nur ein Mitläufer, sagen Leute, die ihn gut kennen, einer der irgendwie mit hineingeraten ist. Strippenzieher bei allen großen Deals war immer Tobias Bosler. So unterhielt er beispielsweise einen SMS-Zirkel. Dessen Mitglieder erhielten Nachrichten mit Tipps, wo man investieren oder gegen was man wetten sollte. Klar war allerdings nie, wer zu welchem Zeitpunkt die SMS bekommt, was entscheidend für die Gewinnsumme war. So war Bosler stets von einer Schar Männer umgeben, die versuchten, in seiner Gunst zu steigen.
        Gelegenheiten gab es dafür genug. Regelmäßig lud der Vermögensverwalter die Clique zu großen Partys auf seine Jacht vor Mallorca. Oder er traf sich mit einem auserwählten Zirkel in der Münchner Allianz-Arena. Dort hatte die VEM Aktienbank einen Tisch gebucht, in der fensterlosen Sponsorenlounge waren die Herren ganz unter sich.
        Bisher hielt sich die abschreckende Wirkung der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen in Grenzen. Das zeigte sich im Frühjahr dieses Jahres. Der umstrittene Informationsdienst Goldman, Morgenstern & Partners (Gomopa) veröffentlichte eine Falschmeldung über Wirecard. Wieder stürzte der Kurs ab. Am vergangenen Dienstag wurden auch die Geschäftsräume von Gomopa untersucht. Der Chef Klaus Maurischat geht davon aus, "dass das Verfahren gegen uns eingestellt wird". Immerhin einer versucht sich an einer Art Aufklärung. Der Mitarbeiter des Anlegermagazins hat gerade ein Buch veröffentlicht. Es geht darin um Komplotte im Kapitalismus - und Manipulationen
        Da ich nicht weiss, wie lange man den obigen Link nachlesen kann habe ich ihn mal hier her kopiert!

        Ich finde diese Artikel extrem wichtig!
        EISERN
        siko®

        Unsre Herrn, wer sie auch seien, sehen unsre Zwietracht gern, denn solang sie uns entzweien, bleiben sie doch unsre Herrn. (Bert Brecht) "Sie dachten sie wären an der Macht, dabei waren sie nur die Regierung." (Kurt Tucholsky)

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        • #5
          AW: Mehr muß man dazu nicht sagen, es sollte Warnung genug sein.

          Zitat von Auge Beitrag anzeigen
          Der Beitrag gehört oben festgepinnt.
          da hast du voll und ganz recht
          zockerpeter moderator
          Börsenfreies Finanz- und Wirtschaftsforum, Cyber-Lounge, Fun&Games, HotStocks
          caps, cups und ab-wimpel
          Ohne ein Minimum an Stil gerät man sich schnell in die Haare. Gutes Benehmen ist wieder gefragt.

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          • #6
            AW: Mehr muß man dazu nicht sagen, es sollte Warnung genug sein.

            Interessanter Artikel. Kaum zu fassen, was die Leute da alles anstellen und wie gering dagegen vorgegangen wird/werden kann...
            Warren Buffett: "Es ist viel besser, ein hervorragendes Unternehmen zu einem guten Preis zu kaufen als ein gutes Unternehmen zu einem hervorragenden Preis."
            - einfach shoppen

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            • #7
              AW: Mehr muß man dazu nicht sagen, es sollte Warnung genug sein.

              sind wohl nur die kleinen fische die aus dem weg geräumt werden, die großen lassen sie laufen^^

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              • #8
                AW: Mehr muß man dazu nicht sagen, es sollte Warnung genug sein.

                Zitat von rumpe Beitrag anzeigen
                sind wohl nur die kleinen fische die aus dem weg geräumt werden, die großen lassen sie laufen^^

                ...wie immer...
                Matthäus 5.4:
                "Und sie zogen sich seltsame Gewänder an und sprachen wirres Zeug."

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                • #9
                  AW: Mehr muß man dazu nicht sagen, es sollte Warnung genug sein.

                  Wird sich wohl auch nicht so schnell ändern.

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                  • #10
                    AW: Mehr muß man dazu nicht sagen, es sollte Warnung genug sein.

                    Hallo zusammen,

                    Nachgang zu "Justiz geht in einer groß angelegten Aktion gegen Anlagebetrüger vor", 24.09.2010.

                    Pressenotiz: 20.03.2012, Fall SdK (Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger)

                    Ex-Aktionärsschützer wieder auf freiem Fuß
                    Von Dinah Deckstein und Conny Neumann, München

                    „Ein Deal zwischen Justiz und Verteidigung*hat den*Prozess gegen zwei frühere Aktionärsschützer zu einem schnellen Ende gebracht:*Die Ex-SdK-Funktionäre*Markus*Straub und Tobias Bosler bekommen eine Geld- und Freiheitsstrafe. Sie*werden aber umgehend*aus der Haft entlassen.“

                    Quelle: Spiegel Online / Wirtschaft; http://www.spiegel.de/wirtschaft/urt...-a-822498.html

                    beyv66

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                    • #11
                      AW: Mehr muß man dazu nicht sagen, es sollte Warnung genug sein.

                      Zitat von rumpe Beitrag anzeigen
                      sind wohl nur die kleinen fische die aus dem weg geräumt werden, die großen lassen sie laufen^^
                      *hust*godmode.....*hust*


                      edit: Damit ist nicht godmodetrader gemeint.

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                      • #12
                        AW: Mehr muß man dazu nicht sagen, es sollte Warnung genug sein.

                        hmm? Godmode?
                        Haben die ihre Finger da mit im Spiel?
                        Disclaimer: Meine Beiträge sind nie Anlageberatung. Sie dienen der Diskussion.
                        Portfolio: ADM | JNJ | JPM | KO | MMM | MO | PG | SNY | T | UN | WM | XOM

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                        • #13
                          AW: Mehr muß man dazu nicht sagen, es sollte Warnung genug sein.

                          Wenn wir kleinen Leute mit dem Auto mal zu schnell sind, dürfen wir gleich bezahlen, und sind froh, dass man uns den Lappen nicht abnimmt.

                          Wenn ich schon höre, die Verteidiger haben einen "Deal" ausgehandelt, dann frage ich mich, ob es um einen Gänsebraten für den Richter, oder in diesem Fall um ein paar lukrative Tips für den Richter beim nächsten "Anlegertip" geht.

                          Schade, dass die vielen kleinen Eierdiebe im Gefängnis dem Steuerzahler viel Geld kosten.

                          Die großen Volksschädlinge wie der Baulöwe Schneider, die Waffenschieber, die Parteispendenverschieber, [WIKI]Neuer Markt[/WIKI]-Manipulierer Peter Harz und diese schillernden Gestalten sitzen ein Wenig erleichterte U-Haft hab, und kaufen sich eine "Du kommst aus dem Gefängnis frei"-Karte.

                          Mr.Monney
                          Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt ist mein Schneider. Er nimmt jedes Mal neu Maß, wenn ich Ihn aufsuche.
                          Alle Anderen legen immer die alten Maßstäbe an, weil sie meinen, die paßten auch heute noch.
                          George Bernhard Shaw (1856-1950)

                          Kommentar


                          • #14
                            AW: Mehr muß man dazu nicht sagen, es sollte Warnung genug sein.

                            Zitat von MrMonney Beitrag anzeigen
                            Wenn ich schon höre, die Verteidiger haben einen "Deal" ausgehandelt, dann frage ich mich, ob es um einen Gänsebraten für den Richter, oder in diesem Fall um ein paar lukrative Tips für den Richter beim nächsten "Anlegertip" geht.
                            Nein, da geht es darum, dass der Verteidiger für sich Vorteile herausschindet. Wenn der Verteidiger in dem einen Verfahren auf den Deal des Richters eingeht, verlängert dieser Richter ein anderes Verfahren, damit der Anwalt mehr Kohle einstreicht. Wird vor allem gerne bei Verfahren gemacht, in denen der Anwalt kein Pflichtverteidiger ist, sondern die Kohle vom Mandanten bekommt.

                            Wenn ich mal außen vor lasse, dass ein Richter irgendwelche materiellen/finanziellen Vorteile haben könnte (will ja niemandem Bestechlichkeit unterstellen), so gibt´s eben Verfahren, die wesentlich mehr Öffentlichkeitswirksamkeit haben, wenn sie in die Länge gezogen werden. Ist dann sein "Gewinn".

                            Kommentar


                            • #15
                              AW: Mehr muß man dazu nicht sagen, es sollte Warnung genug sein.

                              Nach meiner Meinung kann ein "Deal" kein Urteil "Im Namen des Volkes" sein, und so ein Richter gehört seines Amtes enthoben.

                              Die meisten Urteile werden sowieso "zu Gunsten der Staatskasse" gefällt.
                              Hast Du Geld, kannst Du Dich freikaufen, auch wenn es das Geld deiner Opfer ist.

                              Mr.Monney
                              Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt ist mein Schneider. Er nimmt jedes Mal neu Maß, wenn ich Ihn aufsuche.
                              Alle Anderen legen immer die alten Maßstäbe an, weil sie meinen, die paßten auch heute noch.
                              George Bernhard Shaw (1856-1950)

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