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		<title>Trader Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Geschlossene Fonds</title>
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				<updated>2016-10-17T11:25:22Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Rosalia: Die Seite wurde neu angelegt: „== Lohnen sich geschlossene Fonds als Geldanlage? == Geschlossene Fonds sind in der letzten Zeit öfter in den Schlagzeilen gewesen als es den Investoren …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Lohnen sich geschlossene [[Fonds]] als Geldanlage? ==&lt;br /&gt;
Geschlossene [[Fonds]] sind in der letzten Zeit öfter in den Schlagzeilen gewesen als es den Investoren lieb sein konnte, und das leider nicht ganz zu Unrecht. Auch wenn geschlossene [[Fonds]] eine mehr als gute Rendite versprechen, sie bergen einige Gefahren, besonders dann, wenn sich die Investoren überschätzen.&lt;br /&gt;
== Wie funktionieren geschlossene [[Fonds]]? ==&lt;br /&gt;
Anders als [[offene Fonds]] werden geschlossene [[Fonds]] nicht an der Börse gehandelt. Der jeweilige Herausgeber der [[Fonds]] sammelt Geld bei denjenigen ein, die in den [[Fonds]] investieren wollen und in der Regel müssen die Investoren einen sehr hohen Mindestbeitrag einzahlen. Das eingezahlte Geld wird dann in mehrere Projekte, nicht selten aber auch nur in einem einzigen Projekt investiert. Dabei kann es sich zum Beispiel um einen Bürokomplex, einen Windpark oder um ein Frachtschiff handeln. Wenn das Investment nicht wie gewünscht funktioniert, dann geht das Geld unwiderruflich verloren. Sollte das Investment aber Erfolg haben, dann kann sich die Rendite sehen lassen.&lt;br /&gt;
== Keinen Einfluss ==&lt;br /&gt;
Die Anleger haben bei geschlossenen [[Fonds]] keinen Einfluss mehr darauf, was mit ihrem Geld passiert und sie können auch bis zum Ende der vereinbarten Laufzeit nicht auf ihr Geld zugreifen. Ein Ausstieg ist zwar rein theoretisch möglich, aber so teuer, dass kaum ein Anleger sich für diese Möglichkeit entscheidet. Die Laufzeiten bei geschlossenen [[Fonds]] liegen zwischen zehn und 30 Jahren und es gibt immer erst dann eine Ausschüttung, wenn der [[Fonds]] auch Gewinne gemacht hat. In geschlossene [[Fonds]] zu investieren kann die Kapitalanleger sehr reich, aber auch sehr arm machen, denn je größer das Verlustrisiko ist, umso höher sind auch die Gewinne.&lt;br /&gt;
== Nicht für jeden geeignet ==&lt;br /&gt;
Geschlossene [[Fonds]] sind nicht für jeden Anleger eine gute Wahl und er hier investieren will, der sollte sich im Vorfeld über die Branche, aber vor allem über das Verlustrisiko gründlich informieren. Selbst wenn geschlossene [[Fonds]] transparent sind, kann keiner vorhersehen, ob das neue Shoppingcenter vor den Toren der Stadt auch wirklich den erhofften Erfolg hat. Auch die Aussicht, für lange Jahre auf einen bestimmten Teil des Kapitals zu verzichten, behagt nicht jedem, denn sollte es während der Laufzeit zu finanziellen Schwierigkeiten kommen, dann kann das Geld aus dem [[Fonds]] nicht so einfach abgezogen werden.&lt;br /&gt;
== Quellenangaben ==&lt;br /&gt;
[http://www.kapitalanlagevergleich.com/geschlossene-[[fonds]]/ geschlossene [[Fonds]]], nachgeschlagen am 17. Oktober 2016&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rosalia</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.aktienboard.com/mw/index.php?title=Zertifikate&amp;diff=4394</id>
		<title>Zertifikate</title>
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				<updated>2016-10-17T11:17:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Rosalia: /* Links */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== [[Zertifikate]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zertifikate]] sind strukturierte Finanzprodukte / [[Derivate]]. Mit Hilfe von Zertifikaten können verschiedene Anlagestrategien umgesetzt werden. [[Zertifikate]] erfreuen sich derzeit großer Beliebtheit. Ähnlich wie Optionsscheine beziehen sich [[Zertifikate]] auf Basiswerte wie z.B. Aktien, [[Anleihen]], Rohstoffe oder auch Kombinationen, Aktienkörbe usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Risiko ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Zertifikate]] besitzt die Rechtsform der Schuldverschreibung. Bei einer Zahlungsunfähigkeit des Emittenten besteht also das Risiko des Totalverlustes der Investition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede zum [[ETF]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ETFs haben einen reelen Gegenwert, da dahinter Aktienkörbe o.ä. stehen....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arten von Zertifikaten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anlagezertifikate&lt;br /&gt;
** Indexzertifikate&lt;br /&gt;
** Bonuszertifikate&lt;br /&gt;
** Garantiezertifikate&lt;br /&gt;
** Discountzertifikate&lt;br /&gt;
** ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Turbo-Optionsscheine|Hebelzertifikate]]&lt;br /&gt;
** Turbo-Bull/Bear&lt;br /&gt;
** WaveXXL&lt;br /&gt;
** ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.hsbc-tip.de - Gratis Buch über [[Zertifikate]] und Optionsscheine. Sowie Broschüren über Bonuszertifikate und Discountzertifikate. (Die Bücherbestellung finden Sie auf der oben genannten Page unter der Rubrik: Wissen &amp;amp; Know How -&amp;gt;[[Derivate]]-Bücher).&lt;br /&gt;
http://www.kapitalanlagevergleich.com/[[zertifikate]]/ - Informationen über Funktion und Arten von Zertifikaten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rosalia</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.aktienboard.com/mw/index.php?title=Festgeldvergleich&amp;diff=4393</id>
		<title>Festgeldvergleich</title>
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				<updated>2016-10-17T11:13:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Rosalia: Die Seite wurde neu angelegt: „Das Festgeld bietet nicht nur eine ist nicht überdurchschnittlich hohe Zinsen als festverzinsliche Geldanlage, sondern kann ebenfalls als individuelle Kapita…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das [[Festgeld]] bietet nicht nur eine ist nicht überdurchschnittlich hohe Zinsen als festverzinsliche Geldanlage, sondern kann ebenfalls als individuelle Kapitalanlage verstanden werden. Ein Festgeldkonto kann für mehrere Jahre abgeschlossen werden, je nach Anlagehorizont und Situation des Anlegers. Je höher die gewählte Anlagezeit, desto höher die garantierten Zinsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser [[Festgeld]] Vergleich ermöglicht es Ihnen bei der Vielzahl unterschiedlicher Angebote den Überblick zu behalten. Sie können Ihre gewünschte Laufzeit und Anlagesumme angeben und erhalten dazu das derzeit bestmögliche Angebot individuell zu Ihren Vorstellungen. Dabei ist sofort ersichtlich, dass sich die diversen Angebote der unterschiedlichen Kreditinstitute zumeist deutlich voneinander unterscheiden.&lt;br /&gt;
== Ein Festgeldvergleich zeigt vor allem auf: Verzinsungen variieren deutlich ==&lt;br /&gt;
Die Entscheidung für ein Festgeldkonto bei einem Kreditinstitut sollte gut abgewägt werden. Im [[Festgeld]] Vergleich wird bereits deutlich, dass es nicht nur bei der Verzinsung deutliche Unterschiede gibt. So variieren auch die Konditionen und Leistungen der Kreditinstitute oftmals stark voneinander. Neben den Unterschieden bei der garantierten Zinshöhe unterscheiden die Angebote der Banken sich auch in der Häufigkeit der Zinsgutschriften voneinander. So zahlen einige Kreditinstitute die Zinsen nur jährlich, andere dagegen monatlich oder quartalsweise aus. Dabei ist der sogenannte Zinseszinseffekt entscheidend. Beim [[Festgeld]] Vergleich sollte beachtet werden, dass je früher und häufiger die Zinsen zu dem angesparten Kapital dazukommen, umso mehr Geld wird angespart.&lt;br /&gt;
== Bei der Wahl über die Laufzeit die derzeitigen Zinsen beachten ==&lt;br /&gt;
Sofern Sie sich für ein Festgeldkonto entscheiden und daher unseren [[Festgeld]] Vergleich aufgesucht habe, sollten Sie eines unbedingt beachten. Im derzeitigen Kapitalmarkt sprechen wir von sogenannten Niedrigzinsen. Diese sind auf einem historischen Tief. Eine Festgeldanlage für die Dauer von mehr als 2 Jahren ist dabei häufig nicht sinnvoll. Warum ist das so? Die Bank bietet beim [[Festgeld]] einen garantierten Zinssatz für die gewählte Anlagedauer. Entscheiden Sie sich beispielsweise für eine Laufzeit von 4 Jahren und mehr, erhalten Sie in einigen Jahren möglicherweise Konditionen, die bis dahin verglichen mit der zukünftigen Marksituation und den Zinsen zu gering wären. Daher empfiehlt es sich in der derzeitigen Niedrigzinssituation nicht zu langfristig zu planen um von späteren Zinserhöhungen profitieren zu können.&lt;br /&gt;
== Nicht jede Bank verzichtet auf Kontoführungsgebühren: Ein Festgeldvergleich lohnt sich ==&lt;br /&gt;
Bei einem Blick auf unseren Tagesgeld Vergleich erkennt man jedoch noch etwas sehr schnell: die Kontoführungsgebühren. Normalerweise fallen bei einem Festgeldkonto solche Gebühren nicht an. Allerdings gibt es dennoch einige Banken, die solche Gebühren verlangen. Hier bietet es sich natürlich an, für das Festgeldkonto nur die Kreditinstitute in Erwägung zu ziehen, die eine solche Gebühr nicht einfordern. So ist es auch diesbezüglich möglich, mit unserem [[Festgeld]] Vergleich Geld zu sparen.&lt;br /&gt;
== Quellenangaben ==&lt;br /&gt;
[https://www.zinsen.com/[[festgeld]]-vergleich/ Festgeldvergleich], nachgeschlagen am 17. Oktober 2016&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rosalia</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.aktienboard.com/mw/index.php?title=Festgeld&amp;diff=4392</id>
		<title>Festgeld</title>
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				<updated>2016-10-10T06:25:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Rosalia: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Geldeinlagen bei einer Bank mit vereinbarter Anlagedauer von mindestens 30 Tagen und festgelegtem Zinssatz, die an einem bestimmten Tag zur Rückzahlung fällig werden.&lt;br /&gt;
Oft wird vereinbart, daß sich die Anlagedauer automatisch verlängert, wenn der Anleger nicht vor dem vereinbarten Rückzahlungstermin kündigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Festgeld]] als mittelfristige Kapitalanlage ==&lt;br /&gt;
[[Festgeld]] ist eine Anlageform für kurzfristige bis mittelfristige Anlagedauern. Dabei wird ein bestimmter Betrag angelegt und wird dann während der Laufzeit verzinst. Am Ende der Laufzeit wird das Geld wieder verfügbar. Während der Laufzeit kann auf das Geld allerdings nicht zugegriffen werden. Eine Übersicht der derzeitigen [[Festgeld]] Anbieter und Konditionen je nach gewünschter Laufzeit erhalten Sie uns unserem [[Festgeldvergleich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was muss beachtet werden? ==&lt;br /&gt;
Im Unterschied zum [[Tagesgeld]] ist [[Festgeld]] ist nicht täglich verfügbar. Daher ist darauf zu achten, dass der Anlagebetrag über den Anlagezeitraum nicht benötigt wird. Zugleich sollte der Anlagezeitraum gut überdacht werden. Je länger der Anlagezeitraum ist, desto höher sind in der Regel die [[Festgeld]] Zinsen, die auf die Einlage gezahlt werden. Gerade wenn sich der Geldmarkt in einer Niedrigzinsphase befindet, bietet [[Festgeld]] in der Regel eine höhere Rendite als ein Sparbuch oder ein Tagesgeld. Der Anleger sollte allerdings darauf achten, dass die Niedrigzinsphasen häufig nicht über viele Jahre hinweg vorliegen. Vielmehr können sich die [[Zinsen]] schnell verändern, da sie in der Regel abhängig vom Leitzins der europäischen Zentralbank sind. Wie lange das [[Festgeld]] angelegt werden sollte, muss daher im Vorfeld geschätzt werden. Hier liefern die Aussagen von Analysten und Experten in der Regel gute Anhaltspunkte.&lt;br /&gt;
Da [[Festgeldkonten]] nicht flexibel sind, muss diese Statik umgangen werden. Ideal ist die Kombination mehrerer Laufzeiten. Hierfür wird das anzulegende Kapital in drei oder vier Teile geteilt. Ein Teil wird dann in einjähriges [[Festgeld]], ein weiterer Teil in zweijähriges [[Festgeld]] und ein letzter Teil in dreijähriges [[Festgeld]] angelegt. Dadurch wird ein Stück Flexibilität hergestellt, da jährlich mindestens eine Auszahlung erfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Zinsen beim [[Festgeld]] ==&lt;br /&gt;
Wie bei jeder anderen Kapitalanlage auch sind die Zinsen das wesentliche Kriterium für eine Entscheidung als Investment. Bei unserem [[Festgeld]] Test haben daher die Zinsen einen maßgeblichen Anteil darüber, welche [[Festgeld]] Anbieter empfohlen werden. Die Zinsen sind beim [[Festgeld]] – oder Termingeld, wie die Anlageform ebenfalls bezeichnet wird – sind in der Regel an die Leitzinsen der europäischen Zentralbank angelehnt. Sind die Leitzinsen niedrig, sind auch die Zinsen für das [[Festgeld]] niedrig. Allerdings ist zu beachten, dass mit steigender Laufzeit auch die Zinsen steigen. Bei langen Laufzeiten kann der Unterschied zu den Zinsen einer kurzen Laufzeit bis zum doppelten Zinssatz betragen. [[Festgeld]] ist zwar eine sehr sichere Anlageform. Je sicherer die Anlage allerdings ist, desto niedriger sind die Zinsen im Vergleich zu anderen Anlageformen. Daher sollte überlegt werden, welcher Anlagehorizont angestrebt wird, bis das [[Festgeld]] wieder auf lukrativere Anlageformen umgestellt werden soll. Für Anleger, die absolute Sicherheit möchten und das angelegte Geld nicht als Reserve benötigen, sollte der Anlagezeitraum ebenfalls nur dann möglichst lange gewählt werden, wenn das Zinsniveau hoch ist. Bei einer Erhöhung der Leitzinsen findet keine Erhöhung er Festgeldzinsen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
[https://www.zinsen.com/[[festgeld]]/ [[Festgeld]]], abgerufen am 10. Oktober 2016&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rosalia</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.aktienboard.com/mw/index.php?title=Kredit&amp;diff=4391</id>
		<title>Kredit</title>
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				<updated>2016-10-04T12:15:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Rosalia: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hinter dem Wort [[Kredit]] (credere = vertrauen, glauben) verbirgt sich ursprünglich das Vertrauen, dass eine in der Gegenwart erhaltene Leistung in der Zukunft mit einer vereinbarten Gegenleistung beglichen wird. Den passenden [[Kredit]] zu finden ist in der heutigen Welt nicht ganz so einfach, bei der Masse von Banken sollte der Kreditnehmer eine wohl überlegte Entscheidung treffen um die dabei entstehenden Kosten so gering wie möglich zu halten. Für private Kunden gelten besondere Vorschriften, welche im Rahmen des Verbraucherschutzes Anwendung finden. Zum Beispiel die Ausweisung des effektiven Jahreszinses. Mit diesem Hinweis sollte die Vergleichbarkeit der verschiedenen Kredite gewährleistet sein.&lt;br /&gt;
Bei vereinzelten Banken ist die Verwendung von automatisierter Bonitätsermittlung zu beobachten, welche aus Daten von vergangenen Geschäftsbeziehungen und / oder auf Auskünften der Schufa beruhen. Apropos Schufa, sie spielt ein wichtige Rolle bei der Vergabe von Krediten besteht ein Negativeintrag so wird die Auszahlung eines Kredites recht schwierig aber nicht unmöglich. Sollte doch ein Negativeintrag existieren hilft ein sogenannter „Schweizer Kredit“ weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Grundsätzlich werden nach 4 Hauptkreditarten unterschieden''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I.	'''Der Ratenkredite''', sie werden von Sparkassen und anderen Banken angeboten, sind sehr beliebt bei Konsumenten und häufig verknüpft mit dem Erwerb einer Dienstleistung oder Ware, wie beispielsweise der Kauf eines Wagens. Zurückgezahlt wird meistens monatlich und in der festgelegten Frist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
II.	'''Der Dispokredit''', gewährt von der Bank meistens auf das Girokonto. Es wird ein Limit von der Bank und dem Kontoinhaber gewählt, welches nicht überzogen werden darf. I. d. R. 3 Monatsgehälter. Die Einnahmen des Kontoinhabers tilgen den Dispositionskredit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III.	'''Das Hypothekendarlehen''' für Häuslebauer intressant, hier dient das Haus oder die Wohnung zur Sicherung der Schuld. Die Bank ist solange ins Grundbuch eingetragen bis das Darlehen vollständig der Bank oder dem Kreditgeber zurückgezahlt wurde. Als Darlehensgeber kommen Banken, Bausparkassen, Landesförderinstitute, Versicherungsgesellschaften und die Kreditanstalt für Wiederaufbau infrage. In aller Regel läuft eine durchschnittliche Hausfinanzierung/Immobilienfinazierung für ca. 25 bis 30 Jahre und in der Summe beträgt das Darlehen inkl. aller Leistungen sprich (Marklergebühren und Notarkosten) 200.000 bis 300.000€. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV.	'''Der Teilzahlungskredit''', häufig in Verbindung mit Krediten zu hören. Der Kreditkarteninhaber zahlt im Abrechnungszeitraum bargeldlos, Beispielweise am Ende eines Monats wird das Kreditkartenkonto mit dem Girokonto ausgeglichen. Natürlich wird im Vorfeld ein Limit auf der Kreditkarte elektronisch vermerkt, sodass es am Monatsende nicht zu einem Schockmoment kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Neue Kreditformen online'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I.	'''[[Kredit]] von Mensch zu Mensch'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Online Portale bieten die Möglichkeit einer Kreditvermittlung von Privatperson an Privatperson. Man kann sein eigenes Kreditprojekt beschreiben, Höhe, Laufzeit und Zinssatz wählen. Beispiel: smava.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II.	'''Kleinkredit ohne Schufa'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kreditnehmer, die einen [[Kredit]] aber keinen Schufaeintrag wollen ist auch ein Sofortkredit ohne Schufa möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        '''Weblinks'''&lt;br /&gt;
*[https://www.zinsen.com/ Zinsenvergleiche]&lt;br /&gt;
*[https://www.zinsen.com/kreditrechner/ Kreditrechner]&lt;br /&gt;
*[https://www.zinsen.com/kreditantrag/ Kreditantrag]&lt;br /&gt;
*[https://www.zinsen.com/sofortkredit/ Sofortkredit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kreditbegrifflichkeiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rosalia</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.aktienboard.com/mw/index.php?title=Fonds&amp;diff=4360</id>
		<title>Fonds</title>
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				<updated>2016-09-02T14:26:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Rosalia: /* weiterführende Informationen zu verschiedenen Fondsarten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Investmentfonds''' sind spezielle [[Fonds]]: das verbriefte [[Sondervermögen]] in Investmentzertifikaten, also [[Anteilsschein]]en einer [[Kapitalanlagegesellschaft]]. Erlaubt für Kapitalanlagegesellschaften sind:&lt;br /&gt;
* Geldmarktanlagen&lt;br /&gt;
* Wertpapieranlagen&lt;br /&gt;
* Beteiligungsanlagen&lt;br /&gt;
* Investmentfondsanteilsanlagen&lt;br /&gt;
* Grundstücksanlagen&lt;br /&gt;
* Gemischte Wertpapieranlagen und Grundstücksanlagen oder Altersvorsorgeanlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prinzip von Investmentfonds ist schnell erklärt: Eine große Zahl von Anlegern überlässt ihr Geld einer Fondsgesellschaft, die damit Wertpapiere aller Art, Währungen, Rohstoffe oder [[Immobilien]] erwirbt und verwaltet. So profitiert jeder Anleger von Vorteilen, die in der Regel nur Großinvestoren genießen: professionelles Depotmanagement, günstige Wertpapierspesen und die Möglichkeit der Risikostreuung. Der entscheidende Pluspunkt besteht aber darin, dass Anleger bereits mit kleinen Beträgen an der Kursentwicklung vieler verschiedener Einzeltitel teilhaben können. Die Zahl der angebotenen Investmentfonds wächst von Jahr zu Jahr. Jeder [[Fonds]] verfolgt eine eigene Strategie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kapitalanlagegesellschaft kann verschiedene Investmentfonds mit unterschiedlicher Zusammensetzung haben. Man unterscheidet&lt;br /&gt;
* offene Investmentfonds&lt;br /&gt;
* geschlossene Investmentfonds&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Offene Investmentfonds ===&lt;br /&gt;
Die Zahl der auszugebenen [[Zertifikate]] ist nicht begrenzt es können laufend neue Anteile verkauft werden. Eine Fondsgesellschaft ist aber nicht verpflichtet weitere Anteile ([[Zertifikate]]) eines [[Fonds]] auszugeben. Einige [[Fonds]] unterliegen einem sogenannten Cashstop. In einer solchen Zeit nimmt eine Fondsgesellschaft keine weiteren Zeichnungen von Anlegern mehr entgegen (beliebtes Instrument um den Mittelzufluß bei offenen Immobilienfonds zu begrenzen, da Immobilienfonds oft als Geldmarktfonds mißbraucht werden, um Geld bei schlechten Aktienmärkten zu parken und gleichzeitig aber eine höhere Rendite zu erhalten). Selbstverständlich sind aber weiterhin Verkäufe möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verkaufserlöse werden von den Kapitalanlagegesellschaften (KAG) in das entsprechende Sondervermögen investiert. Die meisten [[Fonds]] haben einen Anlagegrundsatz nach welchem sie das angelegte Geld investieren. Diesen Anlagegrundsatz mit all seinen Chancen und Risiken kann man in einem Verkaufsprospekt oder einem verkürzten Verkaufsprospekt nachlesen. Diese Prospekte muß jede KAG ihren Anlegern kostenlos vor der Investition zur Verfügung stellen. Wird der Anleger von einer Bank oder einem freien Berater (oft auch IFA genannt - Independent Financial Advisor) beraten, so muß dieser dem Anleger die gesetzlich vorgeschriebenen Unterlagen aushändigen. Zusätzlich sind dem Anleger, sofern es sich nicht um ein neues Produkt handelt, ein Jahresbericht (oft auch Rechenschaftsbericht genannt) oder ein Halbjahresbericht zur Verfügung zu stellen, in dem detailliert aufgeführt ist, was die KAG mit den investierten Geldern unternommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offene [[Fonds]] sind gesetzlich regulierte Investmentfonds, die (börsen-)täglich handelbar sind. Daher auch das Adjektiv ´offen`. Aber auch da gibt es Ausnahmen. Gerade bei Immobilienfonds kann es vorkommen, dass der Preis nur alle 2 Wochen festgestellt wird, und ein solches Produkt z.B. nur alle 2 Wochen gekauft bzw. verkauft werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klassische Investmentschwerpunkte sind '''Geld''', '''Renten''', '''[[Immobilien]]''' und '''Aktien''' als [[Asset]]klassen in [[Fonds]] enthalten. Ein Fond kann z.B. [[asset]]- und sektorspezifisch investieren. Es gibt davon aber auch hunderte von Abwandlungen. Ein europäischer Rentenfonds investiert z.B. meist hauptsächlich nur in festverzinsliche europäische Wertpapiere. Beimischungen sind aber meist möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlagegrundsätze können grob unterschieden werden nach: Value (Substanz) - Growth (Wachstum) oder Blend (Mischprodukte). Seit 2004 gibt es auch sogenannte Superfonds. Für [[Fonds]] dieser speziellen Kategorie ist eine besondere Zulassung des Bundesaufsichtsamt für Finanzdienstleistung notwendig. Solche [[Fonds]] können auch z.B. [[Zertifikate]] kaufen und sind in Ihrer allgemeinen Regulierung nicht so streng an Vorgaben gebunden. Bis heute (Dez. 2005) haben die meisten Superfonds eher mit moderaten Ergebnissen abgeschnitten, da im Vergleich mit zu hohen Kosten operieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschlossene Investmentfonds ===&lt;br /&gt;
Bei geschlossenen Investmentfonds ist die Investitionssumme im Voraus genau definiert und somit die Anzahl der Anleger limitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschlossene Fonds]] werben eine bestimmte Summe ein, um in - meist konkrete - Objekte wie [[Immobilien]], Filme, Schiffe oder gewerbliche Beteiligungen (z.B. Windräder) zu investieren. Daneben gibt es auch sogenannte Blindpools, die in einer ersten Phase Geld von Anlegern einsammeln, das sie dann in einer zweiten Phase in eine gewisse Sparte investieren, welche zuvor im Prospekt angegeben wurde (sehr beliebt bei Private Equity-Anlagen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Zeichnungsschluss ist eine Rückgabe an den Initiator nicht möglich, sondern der Anleger muss selbst einen Käufer suchen. In den letzten Jahren sind Initiatoren geschlossener [[Fonds]] jedoch vermehrt dazu übergegangen, einen sogenannten [[Zweitmarkt]] zur Verfügung zu stellen. Hierbei unterbreitet der Initiator, für den Fall des Wunsches eines vorzeitigen Verkaufes durch den Anleger, ein Rücknahmeangebot. Da für solche Beteiligungen keine amtliche oder geregelte Preisfeststellung stattfindet, wird der bei einem vorzeitigen Verkauf gebotene Kurs durch den Initiator errechnet. Mittlerweile existieren auch einige Firmen, die einen professionellen Zweitmarkt für alle möglichen Beteiligungen anbieten und die Beteiligungen der Anleger selbst kaufen und dann mit einem gewissen Aufschlag an interessierte Anleger weiterverkaufen. Der Vorteil ein Zweitmarktprodukt zu kaufen ist, daß man im voraus weiß, ob das Produkt überhaupt schon einmal Gewinn erwirtschaftet hat. Ein großteil aller Beteiligungen erreichen die Prognosen, die im Prospekt angegeben wurde bei langem nicht! Deshalb wird hier auch oft von einem grauen Kapitalmarkt gesprochen. Seit 2002 gibt es auch geschlossene Produkte, die ausschließlich Zweitmarktprodukte kaufen. Diese fungieren dann im weitesten Sinne wie ein offener Investmentfonds - sie kaufen viele andere Beteiligungen und streuen somit das Risiko der Anlage selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in das Jahr 2005 war die Investition in Geschlossene [[Fonds]] überwiegend von steuerlichen Überlegungen, im Sinne von Verlustzuweisungen zur Minderung des zu versteuernden Einkommens, geprägt. Ganz frei von steuerlichen Überlegungen sind aber auch aktuell neu aufgelegte geschlossene [[Fonds]] nicht. Man ist, da dies durch gesetzliche Regelungen weitgehend unterbunden wurde, von der Verlustzuweisung zu einer ertrags-und wachstumsorientierten Strukturierung übergegangen. Steuerlich kann ein Vorteil aber auch dadurch entstehen, wenn Erträge aus solchen Anlagen nur zum Teil steuerpflichtig sind oder unter Ausnutzung von Steuerfreibeträgen im Ausland in Deutschland nur dem Progressionsvorbehalt unterliegen.&lt;br /&gt;
Ersteres wäre zum Beispiel bei Schiffsbeteiligungen durch die Art der Gewinnermittlung (Tonnagebesteuerung) der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterscheidung nach Anlageschwerpunkt ===&lt;br /&gt;
Man kann [[Fonds]] auch nach ihrem Anlageschwerpunkt unterscheiden:&lt;br /&gt;
*[[Aktienfonds]]&lt;br /&gt;
*[[AS-Fonds]]&lt;br /&gt;
*[[Branchenfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Dachfonds]] - investiert wiederum in anderen [[Fonds]].&lt;br /&gt;
*[[Exchange Traded Funds]] ([[ETF]]-[[Fonds]] - börsengehandelte [[Fonds]])&lt;br /&gt;
*[[Garantiefonds]]&lt;br /&gt;
*[[Geldmarktfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Hedgedachfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Hedgefonds]] - seit Anfang 2004 in Deutschland und Österreich zum öffentlichen Vertrieb zugelassen: (offizielle Bezeichnung: Sondervermögen mit zusätzlichen Risiken).&lt;br /&gt;
*[[Immobilienfonds]], [[Immobilien-Spezialfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Indexfonds]] - bildet einen bestimmten [[Index]] wie z.B. den [[DAX]] nach.&lt;br /&gt;
*[[Laufzeitfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Medienfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Mischfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Nachhaltigkeitsfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Ökofonds]]&lt;br /&gt;
*[[Rentenfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Schiffsfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Spezialfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Total Return Fonds]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorteile eines [[Fonds]] ==&lt;br /&gt;
[[Fonds]] ermöglichen Anlegern mit kleinen und großen Summen, bequem und sicher ihr Geld in allen Anlagebereichen, also in Geld, festverzinslichen Wertpapieren, [[Immobilien]] und Aktien anzulegen und gleichzeitig professionell verwalten zu lassen. Dies ist sowohl in [[Fondssparplan|Sparplänen]] ab ca. 25 € monatlich möglich, als auch mit Einmalanlagen, die ab ca. 250 € bis 500€ möglich sind.&lt;br /&gt;
Die Anlegergelder sind Sondervermögen der [[Investmentgesellschaft]] und der Depotbank. Selbst im Falle eines Konkurses der Investmentgesellschaft oder Depotbank bleibt das Geld der Anleger unangetastet. Im Falle einer [[Insolvenz]] kümmert sich die [[Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht]] um die Liquidierung der Gelder und sofortige Auszahlung an die Anteilseigner. [[Fonds]] unterliegen in Deutschland der staatlichen Genehmigung und Aufsicht durch die [[Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht]] (BaFin). Kaum eine andere Anlageart ist damit so sicher und gut überwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachteile eines [[Fonds]] ==&lt;br /&gt;
Nur ein gutes Drittel aller [[Fonds]] übertrifft seinen jeweiligen Vergleichsindex und ist damit das Geld für die Verwaltung des Vermögens wert. &lt;br /&gt;
Für viele Anleger ist [[Fonds]] gleich [[Fonds]]. Ein asiatischer Internetfonds hat aber mit einem valueorientierten europäischen Aktienfonds wenig gemeinsam. Bei dem Verkauf wird oft auf das Risikopotential mancher Fondssektoren nicht entsprechend hingewiesen. Es ist unbedingt darauf zu achten, wie ein entsprechender [[Fonds]] investieren darf und nicht wie der Name es evtl. vorgeben könnte. Im Verkaufsprospekt kann man sich über die Möglichkeiten, wie der [[Fonds]] investieren darf, informieren! Im Börsenhype 1999-2000 war auf einmal jeder ein Börsenprofi - bei der [[Baisse]] danach waren dann bei vielen Anlegern [[Fonds]] kriminelle Anlageinstrumente - wobei auch spekulative [[Fonds]] die 80% minus in einem Jahr erwirtschaften nichts daran ändern können, daß sie in ihrer Assetklassen &amp;quot;gefangen&amp;quot; sind. &lt;br /&gt;
Bei unerfahrenen Anlegern ist unbedingt eine profesionelle Beratung notwendig! Bei Anlegern die nicht sonderlich viel über die eigene Finanzsituation wissen ist sogar eine professionelle Finanzplanung in Betracht zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steuerliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Offene [[Fonds]] unterliegen mit [[Zins]]einnahmen und [[Dividend]]en ihrer Wertpapiere der [[Kapitalertragsteuer]]. Die Kursgewinne eines [[Fonds]] sind [[Spekulationssteuer (Deutschland)|Spekulationsgewinne]] und bei einer Haltedauer von über einem Jahr steuerfrei. Je nach Investmentansatz und Wertpapierstruktur können die Erträge eines Investmentfonds zu 100% steuerpflichtig oder sogar zu 100% steuerfrei sein. Ersteres gilt im Wesentlichen für Geldmarkt und Rentenfonds, letzteres eher für spekulativere Aktienfonds. &lt;br /&gt;
Bei geschlossenen [[Fonds]] gelten andere steuerliche Grundlagen, die sich an der Art der Inhalte des [[Fonds]] orientieren. Hier hat der Anleger entweder [[Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung]] oder [[Einkünfte aus Gewerbebetrieb]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesetzliche Grundlagen ==&lt;br /&gt;
=== in Deutschland ===&lt;br /&gt;
Die rechtlichen Grundlagen finden sich im [[KAAG]]. [[Fonds]] werden in Deutschland im [[Sondervermögen]] von [[Investmentgesellschaft]]en betrieben, welche als [[Kreditinstitut]]e gelten und seit dem 1. Januar 2004 dem [[Investmentgesetz]] (InvG) genügen müssen. &lt;br /&gt;
=== in Österreich ===&lt;br /&gt;
In Österreich erfolgt die gesetzliche Regelung durch das [[Investmentfondsgesetz]] (''InvFG'') Novelle 2003. [[Risiko]]mischung und komplexe Zusammensetzung sind in Deutschland und in Österreich gesetzlich vorgeschrieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vertriebswege von [[Fonds]] ==&lt;br /&gt;
# Bankenvertrieb - über den Bankschalter oder Direktbank&lt;br /&gt;
# unabhängige Vermittler, mit und ohne Beratung beispielsweise auch über Internet&lt;br /&gt;
# Direktkauf bei einer [[Investmentgesellschaft]]&lt;br /&gt;
# gehandelt an der Börse, (Vorteil: kein [[Agio]], nur [[Makler]]-Provision und -Gebühren: dies ist ab einem gewissen Auftragsvolumen erheblich günstiger, allerdings können nur ganze Anteile gehandelt werden). Börsenplätze: [[Börse Düsseldorf]], [[Hamburg]], [[Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängige Berater haben häufig den Vorteil, fast alle [[Fonds]] verschiedenster Anbieter vermitteln zu können und e.v.l. Rabatt auf das [[Agio]] geben zu können. Im Bankenvertrieb kann es vorkommen, dass die Produkte des eigenen Hauses bevorzugt werden. Fondsanteile können in Bankdepots, auf Fondsplattformen oder im Direktkonto von Investmentgesellschaften gelagert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kosten eines offenen Investmentfonds ==&lt;br /&gt;
Sehr transparent im  Vergleich zu den meisten anderen Anlageformen sind die Kosten beziehungsweise Gebühren, die ein [[Fonds]] verlangen darf, definiert. Hierzu gehören das [[Agio]] ([[Aufgeld]], '''[[Ausgabeaufschlag]]'''), die '''Verwaltungskosten''', die '''Depotgebühr''' und manchmal eine '''Erfolgsbeteiligung''' des Managements. Das Agio ist der Kaufaufschlag, ein Prozentsatz zwischen 0 und 6%. Wer z.B. Aktien-Fondsanteile im Wert von 100 € erwirbt, bezahlt bei einem Ausgabeaufschlage von 5% dafür 105 €. Aktienfonds sind in der Regel etwas teurer als andere [[Fonds]]. Im Schnitt liegen die Ausgabeaufschläge von Aktienfonds und Immobilienfonds bei 5&amp;amp;nbsp;%, in Rentenfonds bei 3&amp;amp;nbsp;% und in Geldmarktfonds bei 0%. Der [[Ausgabeaufschlag]] dient zur Deckung der Vertriebskosten. Daher ist es auch möglich den Agio komplett zu sparen. Im Internet bieten Discountvermittler heute einen Rabatt von 100% auf den Agio der meisten [[Fonds]] an. Auch bei beratenden Vermittlern ist der Agio oft verhandelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Kosten gehören jährliche Managementgebühren, allgemein zwischen 0,1 - 1,75% p.a., die sich aus dem Nettoinventarwert des [[Fonds]] berechnen und aus diesem entnommen werden. Bei bestimmten [[Fonds]] (''[[Fonds]] ohne [[Ausgabeaufschlag]]'', ''Trading-[[Fonds]]'') wird zwar kein [[Ausgabeaufschlag]] erhoben, dafür sind die Verwaltungsgebühren oft höher, so dass sich ab einer gewissen Haltedauer der Anteile, der Kauf mit [[Ausgabeaufschlag]] besser gerechnet hätte. Der [[Ausgabeaufschlag]] wird einmalig bei Kauf erhoben, die Verwaltungsgebühr jährlich.&lt;br /&gt;
Einige [[Fonds]] verlangen Erfolgsvergütungen, teils auf absoluter (Beteiligung am Gewinn) oder relativer (Beteiligung am Übertreffen einer bestimmten [[Benchmark]]) Bemessungsgrundlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Entscheidung für ein konkretes Investmentprodukt ist daher immer zu beachten, dass die Performancezahlen, die eine Fondsgesellschaft veröffentlicht, brutto zu verstehen sind. Haben Sie beispielsweise 3&amp;amp;nbsp;% Agio bezahlt und einen [[Fonds]] mit 1&amp;amp;nbsp;% Managementgebühren, ist ein &amp;quot;Gewinn&amp;quot; von 4&amp;amp;nbsp;%, den der [[Fonds]] nach einem Jahr ausweist, de facto (fast) völlig durch die Kosten des [[Fonds]] im ersten Jahr ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland ist gesetzlich vorgeschrieben, daß das Vermögen eines Publikumsfonds bei einer Depotbank hinterlegt ist. Sie berechnet dem Fondsvermögen jährlich eine Depotbankgebühr.&lt;br /&gt;
Je nach Depotbank kommen manchmal Handelskosten dazu ([[Provision]], [[Spesen]], [[Maklergebühr]]en) - jene Kosten, mit denen der [[Fonds]] beim Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers durch die Gebühren des Händlers (Bank oder [[Makler]]) belastet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb von [[Fonds]] gibt es zudem Kosten, wie Druck, oder Wirtschaftprüfungskosten die dem Fondsvermögen belastet werden und im Bericht ausgewiesen sind. (siehe [[Total Expense Ratio]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Anderem bestimmen die Kosten, ob ein [[Fonds]] ein gutes Ergebnis im Vergleich zu seiner Benchmark geliefert hat. Dies gelingt nur den wenigsten [[Fonds]] beständig. Bei ca. 8.600 zum Vertrieb zugelassenen [[Fonds]] in Deutschland (und ca. 14.000 unterschiedlichen Anteilsklassen), werden die meisten Anleger nur mit Hilfe ausgiebiger Recherche oder Beratung den für ihre Anlagezwecke geeigneten [[Fonds]] finden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlegerschutz/Rechenschaftsbericht ==&lt;br /&gt;
Offene [[Fonds]] müssen einmal jährlich einen Rechenschaftsbericht erstellen und halbjährlich einen Halbjahresbericht. Zu jedem [[Fonds]] muss ein Verkaufsprospekt vorliegen, der über die Anlagegrundsätze und Kosten informiert.&lt;br /&gt;
Der aktuelle Rechenschaftsbericht, der Verkaufsprospekt und der Halbjahresbericht (wenn der Rechenschaftsbericht älter ist als acht Monate) müssen einem Käufer zur Einsicht in geeigneter Weise angeboten werden. Der Käufer ist vor einem Investment umfassend über die damit verbundenen Risiken aufzuklären, das ein Beratungsprotokoll dokumentieren sollte. Die meisten Protokolle von Banken gleichen in der Regel Freifahrtscheinen, daher ist die Verwendung eines geeigneten eigenen (!) Protokolls bei jedem Beratungsgespräch dringend anzuraten. Die Unterschrift eines nichtverwandten Zeugen hat bisher auch nicht geschadet.&lt;br /&gt;
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht überwacht die Einhaltung der durch den Gesetzgeber erlassenen einschlägigen Gesetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freie Fondsvermittler in Deutschland ==&lt;br /&gt;
[http://www.fondsvermittler-vergleich.de Fondsvermittler-Vergleich]&lt;br /&gt;
Auf diesem Portal finden sich viele nützliche Informationen rund um das Thema Investmentfonds und ein Vergleich freier Fondsvermittler in Deutschland.&lt;br /&gt;
[http://www.kapitalanlagevergleich.com Kapitalanalgevergleich]&lt;br /&gt;
Auf diesem Portal finden sich viele nützliche Informationen rund um das Thema Kapitalanlage und Investment. Zusätzlich ist es möglich sich ein unverbindliches und kostenloses Angebot erstellen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fondskennzahlen ==&lt;br /&gt;
[http://www.fondskennzahlen.de Fondskennzahlen]&lt;br /&gt;
Wichtige Kennzahlen erklärt und grafisch dargestellt. Die Fondskennzahlen sind in fünf thematische Gruppen zusammengefasst,und als Formulare zum ausdrucken bereit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== weiterführende Informationen zu verschiedenen Fondsarten ==&lt;br /&gt;
[http://www.kapitalanlagevergleich.com/rentenfonds Informationen über Rentenfonds]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.kapitalanlagevergleich.com/[[dachfonds]]/ Informationen über [[Dachfonds]]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rosalia</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.aktienboard.com/mw/index.php?title=Fonds&amp;diff=4359</id>
		<title>Fonds</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.aktienboard.com/mw/index.php?title=Fonds&amp;diff=4359"/>
				<updated>2016-09-02T14:25:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Rosalia: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Investmentfonds''' sind spezielle [[Fonds]]: das verbriefte [[Sondervermögen]] in Investmentzertifikaten, also [[Anteilsschein]]en einer [[Kapitalanlagegesellschaft]]. Erlaubt für Kapitalanlagegesellschaften sind:&lt;br /&gt;
* Geldmarktanlagen&lt;br /&gt;
* Wertpapieranlagen&lt;br /&gt;
* Beteiligungsanlagen&lt;br /&gt;
* Investmentfondsanteilsanlagen&lt;br /&gt;
* Grundstücksanlagen&lt;br /&gt;
* Gemischte Wertpapieranlagen und Grundstücksanlagen oder Altersvorsorgeanlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prinzip von Investmentfonds ist schnell erklärt: Eine große Zahl von Anlegern überlässt ihr Geld einer Fondsgesellschaft, die damit Wertpapiere aller Art, Währungen, Rohstoffe oder [[Immobilien]] erwirbt und verwaltet. So profitiert jeder Anleger von Vorteilen, die in der Regel nur Großinvestoren genießen: professionelles Depotmanagement, günstige Wertpapierspesen und die Möglichkeit der Risikostreuung. Der entscheidende Pluspunkt besteht aber darin, dass Anleger bereits mit kleinen Beträgen an der Kursentwicklung vieler verschiedener Einzeltitel teilhaben können. Die Zahl der angebotenen Investmentfonds wächst von Jahr zu Jahr. Jeder [[Fonds]] verfolgt eine eigene Strategie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kapitalanlagegesellschaft kann verschiedene Investmentfonds mit unterschiedlicher Zusammensetzung haben. Man unterscheidet&lt;br /&gt;
* offene Investmentfonds&lt;br /&gt;
* geschlossene Investmentfonds&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Offene Investmentfonds ===&lt;br /&gt;
Die Zahl der auszugebenen [[Zertifikate]] ist nicht begrenzt es können laufend neue Anteile verkauft werden. Eine Fondsgesellschaft ist aber nicht verpflichtet weitere Anteile ([[Zertifikate]]) eines [[Fonds]] auszugeben. Einige [[Fonds]] unterliegen einem sogenannten Cashstop. In einer solchen Zeit nimmt eine Fondsgesellschaft keine weiteren Zeichnungen von Anlegern mehr entgegen (beliebtes Instrument um den Mittelzufluß bei offenen Immobilienfonds zu begrenzen, da Immobilienfonds oft als Geldmarktfonds mißbraucht werden, um Geld bei schlechten Aktienmärkten zu parken und gleichzeitig aber eine höhere Rendite zu erhalten). Selbstverständlich sind aber weiterhin Verkäufe möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verkaufserlöse werden von den Kapitalanlagegesellschaften (KAG) in das entsprechende Sondervermögen investiert. Die meisten [[Fonds]] haben einen Anlagegrundsatz nach welchem sie das angelegte Geld investieren. Diesen Anlagegrundsatz mit all seinen Chancen und Risiken kann man in einem Verkaufsprospekt oder einem verkürzten Verkaufsprospekt nachlesen. Diese Prospekte muß jede KAG ihren Anlegern kostenlos vor der Investition zur Verfügung stellen. Wird der Anleger von einer Bank oder einem freien Berater (oft auch IFA genannt - Independent Financial Advisor) beraten, so muß dieser dem Anleger die gesetzlich vorgeschriebenen Unterlagen aushändigen. Zusätzlich sind dem Anleger, sofern es sich nicht um ein neues Produkt handelt, ein Jahresbericht (oft auch Rechenschaftsbericht genannt) oder ein Halbjahresbericht zur Verfügung zu stellen, in dem detailliert aufgeführt ist, was die KAG mit den investierten Geldern unternommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offene [[Fonds]] sind gesetzlich regulierte Investmentfonds, die (börsen-)täglich handelbar sind. Daher auch das Adjektiv ´offen`. Aber auch da gibt es Ausnahmen. Gerade bei Immobilienfonds kann es vorkommen, dass der Preis nur alle 2 Wochen festgestellt wird, und ein solches Produkt z.B. nur alle 2 Wochen gekauft bzw. verkauft werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klassische Investmentschwerpunkte sind '''Geld''', '''Renten''', '''[[Immobilien]]''' und '''Aktien''' als [[Asset]]klassen in [[Fonds]] enthalten. Ein Fond kann z.B. [[asset]]- und sektorspezifisch investieren. Es gibt davon aber auch hunderte von Abwandlungen. Ein europäischer Rentenfonds investiert z.B. meist hauptsächlich nur in festverzinsliche europäische Wertpapiere. Beimischungen sind aber meist möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlagegrundsätze können grob unterschieden werden nach: Value (Substanz) - Growth (Wachstum) oder Blend (Mischprodukte). Seit 2004 gibt es auch sogenannte Superfonds. Für [[Fonds]] dieser speziellen Kategorie ist eine besondere Zulassung des Bundesaufsichtsamt für Finanzdienstleistung notwendig. Solche [[Fonds]] können auch z.B. [[Zertifikate]] kaufen und sind in Ihrer allgemeinen Regulierung nicht so streng an Vorgaben gebunden. Bis heute (Dez. 2005) haben die meisten Superfonds eher mit moderaten Ergebnissen abgeschnitten, da im Vergleich mit zu hohen Kosten operieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschlossene Investmentfonds ===&lt;br /&gt;
Bei geschlossenen Investmentfonds ist die Investitionssumme im Voraus genau definiert und somit die Anzahl der Anleger limitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschlossene Fonds]] werben eine bestimmte Summe ein, um in - meist konkrete - Objekte wie [[Immobilien]], Filme, Schiffe oder gewerbliche Beteiligungen (z.B. Windräder) zu investieren. Daneben gibt es auch sogenannte Blindpools, die in einer ersten Phase Geld von Anlegern einsammeln, das sie dann in einer zweiten Phase in eine gewisse Sparte investieren, welche zuvor im Prospekt angegeben wurde (sehr beliebt bei Private Equity-Anlagen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Zeichnungsschluss ist eine Rückgabe an den Initiator nicht möglich, sondern der Anleger muss selbst einen Käufer suchen. In den letzten Jahren sind Initiatoren geschlossener [[Fonds]] jedoch vermehrt dazu übergegangen, einen sogenannten [[Zweitmarkt]] zur Verfügung zu stellen. Hierbei unterbreitet der Initiator, für den Fall des Wunsches eines vorzeitigen Verkaufes durch den Anleger, ein Rücknahmeangebot. Da für solche Beteiligungen keine amtliche oder geregelte Preisfeststellung stattfindet, wird der bei einem vorzeitigen Verkauf gebotene Kurs durch den Initiator errechnet. Mittlerweile existieren auch einige Firmen, die einen professionellen Zweitmarkt für alle möglichen Beteiligungen anbieten und die Beteiligungen der Anleger selbst kaufen und dann mit einem gewissen Aufschlag an interessierte Anleger weiterverkaufen. Der Vorteil ein Zweitmarktprodukt zu kaufen ist, daß man im voraus weiß, ob das Produkt überhaupt schon einmal Gewinn erwirtschaftet hat. Ein großteil aller Beteiligungen erreichen die Prognosen, die im Prospekt angegeben wurde bei langem nicht! Deshalb wird hier auch oft von einem grauen Kapitalmarkt gesprochen. Seit 2002 gibt es auch geschlossene Produkte, die ausschließlich Zweitmarktprodukte kaufen. Diese fungieren dann im weitesten Sinne wie ein offener Investmentfonds - sie kaufen viele andere Beteiligungen und streuen somit das Risiko der Anlage selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in das Jahr 2005 war die Investition in Geschlossene [[Fonds]] überwiegend von steuerlichen Überlegungen, im Sinne von Verlustzuweisungen zur Minderung des zu versteuernden Einkommens, geprägt. Ganz frei von steuerlichen Überlegungen sind aber auch aktuell neu aufgelegte geschlossene [[Fonds]] nicht. Man ist, da dies durch gesetzliche Regelungen weitgehend unterbunden wurde, von der Verlustzuweisung zu einer ertrags-und wachstumsorientierten Strukturierung übergegangen. Steuerlich kann ein Vorteil aber auch dadurch entstehen, wenn Erträge aus solchen Anlagen nur zum Teil steuerpflichtig sind oder unter Ausnutzung von Steuerfreibeträgen im Ausland in Deutschland nur dem Progressionsvorbehalt unterliegen.&lt;br /&gt;
Ersteres wäre zum Beispiel bei Schiffsbeteiligungen durch die Art der Gewinnermittlung (Tonnagebesteuerung) der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterscheidung nach Anlageschwerpunkt ===&lt;br /&gt;
Man kann [[Fonds]] auch nach ihrem Anlageschwerpunkt unterscheiden:&lt;br /&gt;
*[[Aktienfonds]]&lt;br /&gt;
*[[AS-Fonds]]&lt;br /&gt;
*[[Branchenfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Dachfonds]] - investiert wiederum in anderen [[Fonds]].&lt;br /&gt;
*[[Exchange Traded Funds]] ([[ETF]]-[[Fonds]] - börsengehandelte [[Fonds]])&lt;br /&gt;
*[[Garantiefonds]]&lt;br /&gt;
*[[Geldmarktfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Hedgedachfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Hedgefonds]] - seit Anfang 2004 in Deutschland und Österreich zum öffentlichen Vertrieb zugelassen: (offizielle Bezeichnung: Sondervermögen mit zusätzlichen Risiken).&lt;br /&gt;
*[[Immobilienfonds]], [[Immobilien-Spezialfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Indexfonds]] - bildet einen bestimmten [[Index]] wie z.B. den [[DAX]] nach.&lt;br /&gt;
*[[Laufzeitfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Medienfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Mischfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Nachhaltigkeitsfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Ökofonds]]&lt;br /&gt;
*[[Rentenfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Schiffsfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Spezialfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Total Return Fonds]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorteile eines [[Fonds]] ==&lt;br /&gt;
[[Fonds]] ermöglichen Anlegern mit kleinen und großen Summen, bequem und sicher ihr Geld in allen Anlagebereichen, also in Geld, festverzinslichen Wertpapieren, [[Immobilien]] und Aktien anzulegen und gleichzeitig professionell verwalten zu lassen. Dies ist sowohl in [[Fondssparplan|Sparplänen]] ab ca. 25 € monatlich möglich, als auch mit Einmalanlagen, die ab ca. 250 € bis 500€ möglich sind.&lt;br /&gt;
Die Anlegergelder sind Sondervermögen der [[Investmentgesellschaft]] und der Depotbank. Selbst im Falle eines Konkurses der Investmentgesellschaft oder Depotbank bleibt das Geld der Anleger unangetastet. Im Falle einer [[Insolvenz]] kümmert sich die [[Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht]] um die Liquidierung der Gelder und sofortige Auszahlung an die Anteilseigner. [[Fonds]] unterliegen in Deutschland der staatlichen Genehmigung und Aufsicht durch die [[Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht]] (BaFin). Kaum eine andere Anlageart ist damit so sicher und gut überwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachteile eines [[Fonds]] ==&lt;br /&gt;
Nur ein gutes Drittel aller [[Fonds]] übertrifft seinen jeweiligen Vergleichsindex und ist damit das Geld für die Verwaltung des Vermögens wert. &lt;br /&gt;
Für viele Anleger ist [[Fonds]] gleich [[Fonds]]. Ein asiatischer Internetfonds hat aber mit einem valueorientierten europäischen Aktienfonds wenig gemeinsam. Bei dem Verkauf wird oft auf das Risikopotential mancher Fondssektoren nicht entsprechend hingewiesen. Es ist unbedingt darauf zu achten, wie ein entsprechender [[Fonds]] investieren darf und nicht wie der Name es evtl. vorgeben könnte. Im Verkaufsprospekt kann man sich über die Möglichkeiten, wie der [[Fonds]] investieren darf, informieren! Im Börsenhype 1999-2000 war auf einmal jeder ein Börsenprofi - bei der [[Baisse]] danach waren dann bei vielen Anlegern [[Fonds]] kriminelle Anlageinstrumente - wobei auch spekulative [[Fonds]] die 80% minus in einem Jahr erwirtschaften nichts daran ändern können, daß sie in ihrer Assetklassen &amp;quot;gefangen&amp;quot; sind. &lt;br /&gt;
Bei unerfahrenen Anlegern ist unbedingt eine profesionelle Beratung notwendig! Bei Anlegern die nicht sonderlich viel über die eigene Finanzsituation wissen ist sogar eine professionelle Finanzplanung in Betracht zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steuerliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Offene [[Fonds]] unterliegen mit [[Zins]]einnahmen und [[Dividend]]en ihrer Wertpapiere der [[Kapitalertragsteuer]]. Die Kursgewinne eines [[Fonds]] sind [[Spekulationssteuer (Deutschland)|Spekulationsgewinne]] und bei einer Haltedauer von über einem Jahr steuerfrei. Je nach Investmentansatz und Wertpapierstruktur können die Erträge eines Investmentfonds zu 100% steuerpflichtig oder sogar zu 100% steuerfrei sein. Ersteres gilt im Wesentlichen für Geldmarkt und Rentenfonds, letzteres eher für spekulativere Aktienfonds. &lt;br /&gt;
Bei geschlossenen [[Fonds]] gelten andere steuerliche Grundlagen, die sich an der Art der Inhalte des [[Fonds]] orientieren. Hier hat der Anleger entweder [[Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung]] oder [[Einkünfte aus Gewerbebetrieb]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesetzliche Grundlagen ==&lt;br /&gt;
=== in Deutschland ===&lt;br /&gt;
Die rechtlichen Grundlagen finden sich im [[KAAG]]. [[Fonds]] werden in Deutschland im [[Sondervermögen]] von [[Investmentgesellschaft]]en betrieben, welche als [[Kreditinstitut]]e gelten und seit dem 1. Januar 2004 dem [[Investmentgesetz]] (InvG) genügen müssen. &lt;br /&gt;
=== in Österreich ===&lt;br /&gt;
In Österreich erfolgt die gesetzliche Regelung durch das [[Investmentfondsgesetz]] (''InvFG'') Novelle 2003. [[Risiko]]mischung und komplexe Zusammensetzung sind in Deutschland und in Österreich gesetzlich vorgeschrieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vertriebswege von [[Fonds]] ==&lt;br /&gt;
# Bankenvertrieb - über den Bankschalter oder Direktbank&lt;br /&gt;
# unabhängige Vermittler, mit und ohne Beratung beispielsweise auch über Internet&lt;br /&gt;
# Direktkauf bei einer [[Investmentgesellschaft]]&lt;br /&gt;
# gehandelt an der Börse, (Vorteil: kein [[Agio]], nur [[Makler]]-Provision und -Gebühren: dies ist ab einem gewissen Auftragsvolumen erheblich günstiger, allerdings können nur ganze Anteile gehandelt werden). Börsenplätze: [[Börse Düsseldorf]], [[Hamburg]], [[Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängige Berater haben häufig den Vorteil, fast alle [[Fonds]] verschiedenster Anbieter vermitteln zu können und e.v.l. Rabatt auf das [[Agio]] geben zu können. Im Bankenvertrieb kann es vorkommen, dass die Produkte des eigenen Hauses bevorzugt werden. Fondsanteile können in Bankdepots, auf Fondsplattformen oder im Direktkonto von Investmentgesellschaften gelagert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kosten eines offenen Investmentfonds ==&lt;br /&gt;
Sehr transparent im  Vergleich zu den meisten anderen Anlageformen sind die Kosten beziehungsweise Gebühren, die ein [[Fonds]] verlangen darf, definiert. Hierzu gehören das [[Agio]] ([[Aufgeld]], '''[[Ausgabeaufschlag]]'''), die '''Verwaltungskosten''', die '''Depotgebühr''' und manchmal eine '''Erfolgsbeteiligung''' des Managements. Das Agio ist der Kaufaufschlag, ein Prozentsatz zwischen 0 und 6%. Wer z.B. Aktien-Fondsanteile im Wert von 100 € erwirbt, bezahlt bei einem Ausgabeaufschlage von 5% dafür 105 €. Aktienfonds sind in der Regel etwas teurer als andere [[Fonds]]. Im Schnitt liegen die Ausgabeaufschläge von Aktienfonds und Immobilienfonds bei 5&amp;amp;nbsp;%, in Rentenfonds bei 3&amp;amp;nbsp;% und in Geldmarktfonds bei 0%. Der [[Ausgabeaufschlag]] dient zur Deckung der Vertriebskosten. Daher ist es auch möglich den Agio komplett zu sparen. Im Internet bieten Discountvermittler heute einen Rabatt von 100% auf den Agio der meisten [[Fonds]] an. Auch bei beratenden Vermittlern ist der Agio oft verhandelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Kosten gehören jährliche Managementgebühren, allgemein zwischen 0,1 - 1,75% p.a., die sich aus dem Nettoinventarwert des [[Fonds]] berechnen und aus diesem entnommen werden. Bei bestimmten [[Fonds]] (''[[Fonds]] ohne [[Ausgabeaufschlag]]'', ''Trading-[[Fonds]]'') wird zwar kein [[Ausgabeaufschlag]] erhoben, dafür sind die Verwaltungsgebühren oft höher, so dass sich ab einer gewissen Haltedauer der Anteile, der Kauf mit [[Ausgabeaufschlag]] besser gerechnet hätte. Der [[Ausgabeaufschlag]] wird einmalig bei Kauf erhoben, die Verwaltungsgebühr jährlich.&lt;br /&gt;
Einige [[Fonds]] verlangen Erfolgsvergütungen, teils auf absoluter (Beteiligung am Gewinn) oder relativer (Beteiligung am Übertreffen einer bestimmten [[Benchmark]]) Bemessungsgrundlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Entscheidung für ein konkretes Investmentprodukt ist daher immer zu beachten, dass die Performancezahlen, die eine Fondsgesellschaft veröffentlicht, brutto zu verstehen sind. Haben Sie beispielsweise 3&amp;amp;nbsp;% Agio bezahlt und einen [[Fonds]] mit 1&amp;amp;nbsp;% Managementgebühren, ist ein &amp;quot;Gewinn&amp;quot; von 4&amp;amp;nbsp;%, den der [[Fonds]] nach einem Jahr ausweist, de facto (fast) völlig durch die Kosten des [[Fonds]] im ersten Jahr ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland ist gesetzlich vorgeschrieben, daß das Vermögen eines Publikumsfonds bei einer Depotbank hinterlegt ist. Sie berechnet dem Fondsvermögen jährlich eine Depotbankgebühr.&lt;br /&gt;
Je nach Depotbank kommen manchmal Handelskosten dazu ([[Provision]], [[Spesen]], [[Maklergebühr]]en) - jene Kosten, mit denen der [[Fonds]] beim Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers durch die Gebühren des Händlers (Bank oder [[Makler]]) belastet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb von [[Fonds]] gibt es zudem Kosten, wie Druck, oder Wirtschaftprüfungskosten die dem Fondsvermögen belastet werden und im Bericht ausgewiesen sind. (siehe [[Total Expense Ratio]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Anderem bestimmen die Kosten, ob ein [[Fonds]] ein gutes Ergebnis im Vergleich zu seiner Benchmark geliefert hat. Dies gelingt nur den wenigsten [[Fonds]] beständig. Bei ca. 8.600 zum Vertrieb zugelassenen [[Fonds]] in Deutschland (und ca. 14.000 unterschiedlichen Anteilsklassen), werden die meisten Anleger nur mit Hilfe ausgiebiger Recherche oder Beratung den für ihre Anlagezwecke geeigneten [[Fonds]] finden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlegerschutz/Rechenschaftsbericht ==&lt;br /&gt;
Offene [[Fonds]] müssen einmal jährlich einen Rechenschaftsbericht erstellen und halbjährlich einen Halbjahresbericht. Zu jedem [[Fonds]] muss ein Verkaufsprospekt vorliegen, der über die Anlagegrundsätze und Kosten informiert.&lt;br /&gt;
Der aktuelle Rechenschaftsbericht, der Verkaufsprospekt und der Halbjahresbericht (wenn der Rechenschaftsbericht älter ist als acht Monate) müssen einem Käufer zur Einsicht in geeigneter Weise angeboten werden. Der Käufer ist vor einem Investment umfassend über die damit verbundenen Risiken aufzuklären, das ein Beratungsprotokoll dokumentieren sollte. Die meisten Protokolle von Banken gleichen in der Regel Freifahrtscheinen, daher ist die Verwendung eines geeigneten eigenen (!) Protokolls bei jedem Beratungsgespräch dringend anzuraten. Die Unterschrift eines nichtverwandten Zeugen hat bisher auch nicht geschadet.&lt;br /&gt;
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht überwacht die Einhaltung der durch den Gesetzgeber erlassenen einschlägigen Gesetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freie Fondsvermittler in Deutschland ==&lt;br /&gt;
[http://www.fondsvermittler-vergleich.de Fondsvermittler-Vergleich]&lt;br /&gt;
Auf diesem Portal finden sich viele nützliche Informationen rund um das Thema Investmentfonds und ein Vergleich freier Fondsvermittler in Deutschland.&lt;br /&gt;
[http://www.kapitalanlagevergleich.com Kapitalanalgevergleich]&lt;br /&gt;
Auf diesem Portal finden sich viele nützliche Informationen rund um das Thema Kapitalanlage und Investment. Zusätzlich ist es möglich sich ein unverbindliches und kostenloses Angebot erstellen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fondskennzahlen ==&lt;br /&gt;
[http://www.fondskennzahlen.de Fondskennzahlen]&lt;br /&gt;
Wichtige Kennzahlen erklärt und grafisch dargestellt. Die Fondskennzahlen sind in fünf thematische Gruppen zusammengefasst,und als Formulare zum ausdrucken bereit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== weiterführende Informationen zu verschiedenen Fondsarten ==&lt;br /&gt;
[www.kapitalanlagevergleich.com/rentenfonds Informationen über Rentenfonds]&lt;br /&gt;
[http://www.kapitalanlagevergleich.com/[[dachfonds]]/ Informationen über [[Dachfonds]]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rosalia</name></author>	</entry>

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		<title>Fonds</title>
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				<updated>2016-09-02T13:59:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Rosalia: /* Freie Fondsvermittler in Deutschland */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Investmentfonds''' sind spezielle [[Fonds]]: das verbriefte [[Sondervermögen]] in Investmentzertifikaten, also [[Anteilsschein]]en einer [[Kapitalanlagegesellschaft]]. Erlaubt für Kapitalanlagegesellschaften sind:&lt;br /&gt;
* Geldmarktanlagen&lt;br /&gt;
* Wertpapieranlagen&lt;br /&gt;
* Beteiligungsanlagen&lt;br /&gt;
* Investmentfondsanteilsanlagen&lt;br /&gt;
* Grundstücksanlagen&lt;br /&gt;
* Gemischte Wertpapieranlagen und Grundstücksanlagen oder Altersvorsorgeanlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prinzip von Investmentfonds ist schnell erklärt: Eine große Zahl von Anlegern überlässt ihr Geld einer Fondsgesellschaft, die damit Wertpapiere aller Art, Währungen, Rohstoffe oder [[Immobilien]] erwirbt und verwaltet. So profitiert jeder Anleger von Vorteilen, die in der Regel nur Großinvestoren genießen: professionelles Depotmanagement, günstige Wertpapierspesen und die Möglichkeit der Risikostreuung. Der entscheidende Pluspunkt besteht aber darin, dass Anleger bereits mit kleinen Beträgen an der Kursentwicklung vieler verschiedener Einzeltitel teilhaben können. Die Zahl der angebotenen Investmentfonds wächst von Jahr zu Jahr. Jeder [[Fonds]] verfolgt eine eigene Strategie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kapitalanlagegesellschaft kann verschiedene Investmentfonds mit unterschiedlicher Zusammensetzung haben. Man unterscheidet&lt;br /&gt;
* offene Investmentfonds&lt;br /&gt;
* geschlossene Investmentfonds&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Offene Investmentfonds ===&lt;br /&gt;
Die Zahl der auszugebenen [[Zertifikate]] ist nicht begrenzt es können laufend neue Anteile verkauft werden. Eine Fondsgesellschaft ist aber nicht verpflichtet weitere Anteile ([[Zertifikate]]) eines [[Fonds]] auszugeben. Einige [[Fonds]] unterliegen einem sogenannten Cashstop. In einer solchen Zeit nimmt eine Fondsgesellschaft keine weiteren Zeichnungen von Anlegern mehr entgegen (beliebtes Instrument um den Mittelzufluß bei offenen Immobilienfonds zu begrenzen, da Immobilienfonds oft als Geldmarktfonds mißbraucht werden, um Geld bei schlechten Aktienmärkten zu parken und gleichzeitig aber eine höhere Rendite zu erhalten). Selbstverständlich sind aber weiterhin Verkäufe möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verkaufserlöse werden von den Kapitalanlagegesellschaften (KAG) in das entsprechende Sondervermögen investiert. Die meisten [[Fonds]] haben einen Anlagegrundsatz nach welchem sie das angelegte Geld investieren. Diesen Anlagegrundsatz mit all seinen Chancen und Risiken kann man in einem Verkaufsprospekt oder einem verkürzten Verkaufsprospekt nachlesen. Diese Prospekte muß jede KAG ihren Anlegern kostenlos vor der Investition zur Verfügung stellen. Wird der Anleger von einer Bank oder einem freien Berater (oft auch IFA genannt - Independent Financial Advisor) beraten, so muß dieser dem Anleger die gesetzlich vorgeschriebenen Unterlagen aushändigen. Zusätzlich sind dem Anleger, sofern es sich nicht um ein neues Produkt handelt, ein Jahresbericht (oft auch Rechenschaftsbericht genannt) oder ein Halbjahresbericht zur Verfügung zu stellen, in dem detailliert aufgeführt ist, was die KAG mit den investierten Geldern unternommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offene [[Fonds]] sind gesetzlich regulierte Investmentfonds, die (börsen-)täglich handelbar sind. Daher auch das Adjektiv ´offen`. Aber auch da gibt es Ausnahmen. Gerade bei Immobilienfonds kann es vorkommen, dass der Preis nur alle 2 Wochen festgestellt wird, und ein solches Produkt z.B. nur alle 2 Wochen gekauft bzw. verkauft werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klassische Investmentschwerpunkte sind '''Geld''', '''Renten''', '''[[Immobilien]]''' und '''Aktien''' als [[Asset]]klassen in [[Fonds]] enthalten. Ein Fond kann z.B. [[asset]]- und sektorspezifisch investieren. Es gibt davon aber auch hunderte von Abwandlungen. Ein europäischer Rentenfonds investiert z.B. meist hauptsächlich nur in festverzinsliche europäische Wertpapiere. Beimischungen sind aber meist möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlagegrundsätze können grob unterschieden werden nach: Value (Substanz) - Growth (Wachstum) oder Blend (Mischprodukte). Seit 2004 gibt es auch sogenannte Superfonds. Für [[Fonds]] dieser speziellen Kategorie ist eine besondere Zulassung des Bundesaufsichtsamt für Finanzdienstleistung notwendig. Solche [[Fonds]] können auch z.B. [[Zertifikate]] kaufen und sind in Ihrer allgemeinen Regulierung nicht so streng an Vorgaben gebunden. Bis heute (Dez. 2005) haben die meisten Superfonds eher mit moderaten Ergebnissen abgeschnitten, da im Vergleich mit zu hohen Kosten operieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschlossene Investmentfonds ===&lt;br /&gt;
Bei geschlossenen Investmentfonds ist die Investitionssumme im Voraus genau definiert und somit die Anzahl der Anleger limitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschlossene Fonds]] werben eine bestimmte Summe ein, um in - meist konkrete - Objekte wie [[Immobilien]], Filme, Schiffe oder gewerbliche Beteiligungen (z.B. Windräder) zu investieren. Daneben gibt es auch sogenannte Blindpools, die in einer ersten Phase Geld von Anlegern einsammeln, das sie dann in einer zweiten Phase in eine gewisse Sparte investieren, welche zuvor im Prospekt angegeben wurde (sehr beliebt bei Private Equity-Anlagen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Zeichnungsschluss ist eine Rückgabe an den Initiator nicht möglich, sondern der Anleger muss selbst einen Käufer suchen. In den letzten Jahren sind Initiatoren geschlossener [[Fonds]] jedoch vermehrt dazu übergegangen, einen sogenannten [[Zweitmarkt]] zur Verfügung zu stellen. Hierbei unterbreitet der Initiator, für den Fall des Wunsches eines vorzeitigen Verkaufes durch den Anleger, ein Rücknahmeangebot. Da für solche Beteiligungen keine amtliche oder geregelte Preisfeststellung stattfindet, wird der bei einem vorzeitigen Verkauf gebotene Kurs durch den Initiator errechnet. Mittlerweile existieren auch einige Firmen, die einen professionellen Zweitmarkt für alle möglichen Beteiligungen anbieten und die Beteiligungen der Anleger selbst kaufen und dann mit einem gewissen Aufschlag an interessierte Anleger weiterverkaufen. Der Vorteil ein Zweitmarktprodukt zu kaufen ist, daß man im voraus weiß, ob das Produkt überhaupt schon einmal Gewinn erwirtschaftet hat. Ein großteil aller Beteiligungen erreichen die Prognosen, die im Prospekt angegeben wurde bei langem nicht! Deshalb wird hier auch oft von einem grauen Kapitalmarkt gesprochen. Seit 2002 gibt es auch geschlossene Produkte, die ausschließlich Zweitmarktprodukte kaufen. Diese fungieren dann im weitesten Sinne wie ein offener Investmentfonds - sie kaufen viele andere Beteiligungen und streuen somit das Risiko der Anlage selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in das Jahr 2005 war die Investition in Geschlossene [[Fonds]] überwiegend von steuerlichen Überlegungen, im Sinne von Verlustzuweisungen zur Minderung des zu versteuernden Einkommens, geprägt. Ganz frei von steuerlichen Überlegungen sind aber auch aktuell neu aufgelegte geschlossene [[Fonds]] nicht. Man ist, da dies durch gesetzliche Regelungen weitgehend unterbunden wurde, von der Verlustzuweisung zu einer ertrags-und wachstumsorientierten Strukturierung übergegangen. Steuerlich kann ein Vorteil aber auch dadurch entstehen, wenn Erträge aus solchen Anlagen nur zum Teil steuerpflichtig sind oder unter Ausnutzung von Steuerfreibeträgen im Ausland in Deutschland nur dem Progressionsvorbehalt unterliegen.&lt;br /&gt;
Ersteres wäre zum Beispiel bei Schiffsbeteiligungen durch die Art der Gewinnermittlung (Tonnagebesteuerung) der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterscheidung nach Anlageschwerpunkt ===&lt;br /&gt;
Man kann [[Fonds]] auch nach ihrem Anlageschwerpunkt unterscheiden:&lt;br /&gt;
*[[Aktienfonds]]&lt;br /&gt;
*[[AS-Fonds]]&lt;br /&gt;
*[[Branchenfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Dachfonds]] - investiert wiederum in anderen [[Fonds]].&lt;br /&gt;
*[[Exchange Traded Funds]] ([[ETF]]-[[Fonds]] - börsengehandelte [[Fonds]])&lt;br /&gt;
*[[Garantiefonds]]&lt;br /&gt;
*[[Geldmarktfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Hedgedachfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Hedgefonds]] - seit Anfang 2004 in Deutschland und Österreich zum öffentlichen Vertrieb zugelassen: (offizielle Bezeichnung: Sondervermögen mit zusätzlichen Risiken).&lt;br /&gt;
*[[Immobilienfonds]], [[Immobilien-Spezialfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Indexfonds]] - bildet einen bestimmten [[Index]] wie z.B. den [[DAX]] nach.&lt;br /&gt;
*[[Laufzeitfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Medienfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Mischfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Nachhaltigkeitsfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Ökofonds]]&lt;br /&gt;
*[[Rentenfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Schiffsfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Spezialfonds]]&lt;br /&gt;
*[[Total Return Fonds]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorteile eines [[Fonds]] ==&lt;br /&gt;
[[Fonds]] ermöglichen Anlegern mit kleinen und großen Summen, bequem und sicher ihr Geld in allen Anlagebereichen, also in Geld, festverzinslichen Wertpapieren, [[Immobilien]] und Aktien anzulegen und gleichzeitig professionell verwalten zu lassen. Dies ist sowohl in [[Fondssparplan|Sparplänen]] ab ca. 25 € monatlich möglich, als auch mit Einmalanlagen, die ab ca. 250 € bis 500€ möglich sind.&lt;br /&gt;
Die Anlegergelder sind Sondervermögen der [[Investmentgesellschaft]] und der Depotbank. Selbst im Falle eines Konkurses der Investmentgesellschaft oder Depotbank bleibt das Geld der Anleger unangetastet. Im Falle einer [[Insolvenz]] kümmert sich die [[Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht]] um die Liquidierung der Gelder und sofortige Auszahlung an die Anteilseigner. [[Fonds]] unterliegen in Deutschland der staatlichen Genehmigung und Aufsicht durch die [[Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht]] (BaFin). Kaum eine andere Anlageart ist damit so sicher und gut überwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachteile eines [[Fonds]] ==&lt;br /&gt;
Nur ein gutes Drittel aller [[Fonds]] übertrifft seinen jeweiligen Vergleichsindex und ist damit das Geld für die Verwaltung des Vermögens wert. &lt;br /&gt;
Für viele Anleger ist [[Fonds]] gleich [[Fonds]]. Ein asiatischer Internetfonds hat aber mit einem valueorientierten europäischen Aktienfonds wenig gemeinsam. Bei dem Verkauf wird oft auf das Risikopotential mancher Fondssektoren nicht entsprechend hingewiesen. Es ist unbedingt darauf zu achten, wie ein entsprechender [[Fonds]] investieren darf und nicht wie der Name es evtl. vorgeben könnte. Im Verkaufsprospekt kann man sich über die Möglichkeiten, wie der [[Fonds]] investieren darf, informieren! Im Börsenhype 1999-2000 war auf einmal jeder ein Börsenprofi - bei der [[Baisse]] danach waren dann bei vielen Anlegern [[Fonds]] kriminelle Anlageinstrumente - wobei auch spekulative [[Fonds]] die 80% minus in einem Jahr erwirtschaften nichts daran ändern können, daß sie in ihrer Assetklassen &amp;quot;gefangen&amp;quot; sind. &lt;br /&gt;
Bei unerfahrenen Anlegern ist unbedingt eine profesionelle Beratung notwendig! Bei Anlegern die nicht sonderlich viel über die eigene Finanzsituation wissen ist sogar eine professionelle Finanzplanung in Betracht zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steuerliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Offene [[Fonds]] unterliegen mit [[Zins]]einnahmen und [[Dividend]]en ihrer Wertpapiere der [[Kapitalertragsteuer]]. Die Kursgewinne eines [[Fonds]] sind [[Spekulationssteuer (Deutschland)|Spekulationsgewinne]] und bei einer Haltedauer von über einem Jahr steuerfrei. Je nach Investmentansatz und Wertpapierstruktur können die Erträge eines Investmentfonds zu 100% steuerpflichtig oder sogar zu 100% steuerfrei sein. Ersteres gilt im Wesentlichen für Geldmarkt und Rentenfonds, letzteres eher für spekulativere Aktienfonds. &lt;br /&gt;
Bei geschlossenen [[Fonds]] gelten andere steuerliche Grundlagen, die sich an der Art der Inhalte des [[Fonds]] orientieren. Hier hat der Anleger entweder [[Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung]] oder [[Einkünfte aus Gewerbebetrieb]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesetzliche Grundlagen ==&lt;br /&gt;
=== in Deutschland ===&lt;br /&gt;
Die rechtlichen Grundlagen finden sich im [[KAAG]]. [[Fonds]] werden in Deutschland im [[Sondervermögen]] von [[Investmentgesellschaft]]en betrieben, welche als [[Kreditinstitut]]e gelten und seit dem 1. Januar 2004 dem [[Investmentgesetz]] (InvG) genügen müssen. &lt;br /&gt;
=== in Österreich ===&lt;br /&gt;
In Österreich erfolgt die gesetzliche Regelung durch das [[Investmentfondsgesetz]] (''InvFG'') Novelle 2003. [[Risiko]]mischung und komplexe Zusammensetzung sind in Deutschland und in Österreich gesetzlich vorgeschrieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vertriebswege von [[Fonds]] ==&lt;br /&gt;
# Bankenvertrieb - über den Bankschalter oder Direktbank&lt;br /&gt;
# unabhängige Vermittler, mit und ohne Beratung beispielsweise auch über Internet&lt;br /&gt;
# Direktkauf bei einer [[Investmentgesellschaft]]&lt;br /&gt;
# gehandelt an der Börse, (Vorteil: kein [[Agio]], nur [[Makler]]-Provision und -Gebühren: dies ist ab einem gewissen Auftragsvolumen erheblich günstiger, allerdings können nur ganze Anteile gehandelt werden). Börsenplätze: [[Börse Düsseldorf]], [[Hamburg]], [[Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängige Berater haben häufig den Vorteil, fast alle [[Fonds]] verschiedenster Anbieter vermitteln zu können und e.v.l. Rabatt auf das [[Agio]] geben zu können. Im Bankenvertrieb kann es vorkommen, dass die Produkte des eigenen Hauses bevorzugt werden. Fondsanteile können in Bankdepots, auf Fondsplattformen oder im Direktkonto von Investmentgesellschaften gelagert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kosten eines offenen Investmentfonds ==&lt;br /&gt;
Sehr transparent im  Vergleich zu den meisten anderen Anlageformen sind die Kosten beziehungsweise Gebühren, die ein [[Fonds]] verlangen darf, definiert. Hierzu gehören das [[Agio]] ([[Aufgeld]], '''[[Ausgabeaufschlag]]'''), die '''Verwaltungskosten''', die '''Depotgebühr''' und manchmal eine '''Erfolgsbeteiligung''' des Managements. Das Agio ist der Kaufaufschlag, ein Prozentsatz zwischen 0 und 6%. Wer z.B. Aktien-Fondsanteile im Wert von 100 € erwirbt, bezahlt bei einem Ausgabeaufschlage von 5% dafür 105 €. Aktienfonds sind in der Regel etwas teurer als andere [[Fonds]]. Im Schnitt liegen die Ausgabeaufschläge von Aktienfonds und Immobilienfonds bei 5&amp;amp;nbsp;%, in Rentenfonds bei 3&amp;amp;nbsp;% und in Geldmarktfonds bei 0%. Der [[Ausgabeaufschlag]] dient zur Deckung der Vertriebskosten. Daher ist es auch möglich den Agio komplett zu sparen. Im Internet bieten Discountvermittler heute einen Rabatt von 100% auf den Agio der meisten [[Fonds]] an. Auch bei beratenden Vermittlern ist der Agio oft verhandelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Kosten gehören jährliche Managementgebühren, allgemein zwischen 0,1 - 1,75% p.a., die sich aus dem Nettoinventarwert des [[Fonds]] berechnen und aus diesem entnommen werden. Bei bestimmten [[Fonds]] (''[[Fonds]] ohne [[Ausgabeaufschlag]]'', ''Trading-[[Fonds]]'') wird zwar kein [[Ausgabeaufschlag]] erhoben, dafür sind die Verwaltungsgebühren oft höher, so dass sich ab einer gewissen Haltedauer der Anteile, der Kauf mit [[Ausgabeaufschlag]] besser gerechnet hätte. Der [[Ausgabeaufschlag]] wird einmalig bei Kauf erhoben, die Verwaltungsgebühr jährlich.&lt;br /&gt;
Einige [[Fonds]] verlangen Erfolgsvergütungen, teils auf absoluter (Beteiligung am Gewinn) oder relativer (Beteiligung am Übertreffen einer bestimmten [[Benchmark]]) Bemessungsgrundlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Entscheidung für ein konkretes Investmentprodukt ist daher immer zu beachten, dass die Performancezahlen, die eine Fondsgesellschaft veröffentlicht, brutto zu verstehen sind. Haben Sie beispielsweise 3&amp;amp;nbsp;% Agio bezahlt und einen [[Fonds]] mit 1&amp;amp;nbsp;% Managementgebühren, ist ein &amp;quot;Gewinn&amp;quot; von 4&amp;amp;nbsp;%, den der [[Fonds]] nach einem Jahr ausweist, de facto (fast) völlig durch die Kosten des [[Fonds]] im ersten Jahr ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland ist gesetzlich vorgeschrieben, daß das Vermögen eines Publikumsfonds bei einer Depotbank hinterlegt ist. Sie berechnet dem Fondsvermögen jährlich eine Depotbankgebühr.&lt;br /&gt;
Je nach Depotbank kommen manchmal Handelskosten dazu ([[Provision]], [[Spesen]], [[Maklergebühr]]en) - jene Kosten, mit denen der [[Fonds]] beim Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers durch die Gebühren des Händlers (Bank oder [[Makler]]) belastet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb von [[Fonds]] gibt es zudem Kosten, wie Druck, oder Wirtschaftprüfungskosten die dem Fondsvermögen belastet werden und im Bericht ausgewiesen sind. (siehe [[Total Expense Ratio]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Anderem bestimmen die Kosten, ob ein [[Fonds]] ein gutes Ergebnis im Vergleich zu seiner Benchmark geliefert hat. Dies gelingt nur den wenigsten [[Fonds]] beständig. Bei ca. 8.600 zum Vertrieb zugelassenen [[Fonds]] in Deutschland (und ca. 14.000 unterschiedlichen Anteilsklassen), werden die meisten Anleger nur mit Hilfe ausgiebiger Recherche oder Beratung den für ihre Anlagezwecke geeigneten [[Fonds]] finden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlegerschutz/Rechenschaftsbericht ==&lt;br /&gt;
Offene [[Fonds]] müssen einmal jährlich einen Rechenschaftsbericht erstellen und halbjährlich einen Halbjahresbericht. Zu jedem [[Fonds]] muss ein Verkaufsprospekt vorliegen, der über die Anlagegrundsätze und Kosten informiert.&lt;br /&gt;
Der aktuelle Rechenschaftsbericht, der Verkaufsprospekt und der Halbjahresbericht (wenn der Rechenschaftsbericht älter ist als acht Monate) müssen einem Käufer zur Einsicht in geeigneter Weise angeboten werden. Der Käufer ist vor einem Investment umfassend über die damit verbundenen Risiken aufzuklären, das ein Beratungsprotokoll dokumentieren sollte. Die meisten Protokolle von Banken gleichen in der Regel Freifahrtscheinen, daher ist die Verwendung eines geeigneten eigenen (!) Protokolls bei jedem Beratungsgespräch dringend anzuraten. Die Unterschrift eines nichtverwandten Zeugen hat bisher auch nicht geschadet.&lt;br /&gt;
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht überwacht die Einhaltung der durch den Gesetzgeber erlassenen einschlägigen Gesetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freie Fondsvermittler in Deutschland ==&lt;br /&gt;
[http://www.fondsvermittler-vergleich.de Fondsvermittler-Vergleich]&lt;br /&gt;
Auf diesem Portal finden sich viele nützliche Informationen rund um das Thema Investmentfonds und ein Vergleich freier Fondsvermittler in Deutschland.&lt;br /&gt;
[http://www.kapitalanlagevergleich.com Kapitalanalgevergleich]&lt;br /&gt;
Auf diesem Portal finden sich viele nützliche Informationen rund um das Thema Kapitalanlage und Investment. Zusätzlich ist es möglich sich ein unverbindliches und kostenloses Angebot erstellen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fondskennzahlen ==&lt;br /&gt;
[http://www.fondskennzahlen.de Fondskennzahlen]&lt;br /&gt;
Wichtige Kennzahlen erklärt und grafisch dargestellt. Die Fondskennzahlen sind in fünf thematische Gruppen zusammengefasst,und als Formulare zum ausdrucken bereit&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rosalia</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.aktienboard.com/mw/index.php?title=Portal:Investments:_Zertifikate,_Fonds,_ETFs,_Bonds&amp;diff=4357</id>
		<title>Portal:Investments: Zertifikate, Fonds, ETFs, Bonds</title>
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				<updated>2016-09-01T16:06:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Rosalia: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Anleihen]] (engl. [[Bonds]])&lt;br /&gt;
* [[Zertifikate]]&lt;br /&gt;
* [[Digitaloptionen]]&lt;br /&gt;
* [[Fonds]]&lt;br /&gt;
* [[ETF]]&lt;br /&gt;
* [[Altersvorsorge]]&lt;br /&gt;
* [[Immobilien]]&lt;br /&gt;
* [https://www.zinsen.com/aktienfonds/ Aktienfonds]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rosalia</name></author>	</entry>

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