Börse 3 – Die Frankfurter Wertpapierbörse oder XETR

Diesen Beitrag bewerten

Die Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) betreibt zwei unabhängige Handelsplätze für den Kassamarkthandel in Aktien, Exchange Traded Funds, Exchange Traded Products1, Fonds, Zertifikate, Optionsscheinen, Bonds und Bezugsrechten: Xetra (MIC2: XETR) und Börse Frankfurt (MIC: XFRA).

Der vorliegende Artikel beschreibt die Grundprinzipien der Behandlung des vorliegenden Orderbestandes, der Orderausführung und der Preisermittlung wie sie in den Handelsformen umgesetzt sind, die typischerweise am Handelsplatz Xetra Anwendung finden: Auktion und fortlaufender Handel. Dies umfasst die Priorisierung von Orders, die verschiedenen Ordertypen wie auch den jeweiligen Grad an Transparenz im Handel im Sinne der Art und des Umfangs der für Marktteilnehmer während der Handelszeit verfügbaren Information. Die entsprechende Beschreibung der Handelsformen, die typischerweise am Handelsplatz Börse Frankfurt angeboten werden, findet sich in einem separaten Dokument.

Die rechtlich verbindlichen Regelungen für den Handel an der Frankfurter Wertpapierbörse sind im Regelwerk der FWB festgehalten, insbesondere in der „Börsenordnung für die Frankfurter Wertpapierbörse“ und in den „Bedingungen für Geschäfte an der Frankfurter Wertpapierbörse“. Das Marktmodell dient als Grundlage für die Regelwerke; diese können jedoch weitergehende Bestimmungen enthalten und insbesondere die Nutzung von in diesem Marktmodell beschriebenen Order- und Quotetypen ausschließen oder einschränken.

Grundprinzipien des Marktmodells

Das bedeutendste Handelsmodell, das am Handelsplatz Xetra angeboten wird, ist der „Fortlaufende Handel in Verbindung mit Auktionen“. Dieses Handelmodell beruht auf den nachfolgenden Grundprinzipien: 1. Das Handelsmodell ist ordergetrieben. Verfügbare Ordertypen sind die Market Order, Limit Order, Stop Order, Iceberg Order, Volume Discovery Orders, Trailing Stop Order und One-cancels-other Order.

Darüber hinaus können Marktteilnehmer auch Quotes einstellen.

  1. Der Handel im Modell „Fortlaufender Handel in Verbindung mit Auktionen“ beginnt mit einer Eröffnungsauktion, kann durch untertägige Auktionen unterbrochen werden und endet mit einer Schlussauktion.
  2. Es können alle ganzzahligen Ordergrößen gehandelt werden, d.h. der Handel von Bruchstücken ist nicht möglich.
  3. Die Ausführung der Orders erfolgt generell nach Preis-/Zeitpriorität. Die Priorität für die Ausführung von verdecktem Volumen der Volume Discovery Order leitet sich aus der Preis-/Zeitpriorität des sichtbaren Limits der Volume Discovery Order ab.
  4. Der Handel ist anonym, d. h. die Marktteilnehmer erkennen vor der Ausführung nicht, welcher Marktteilnehmer eine Order eingestellt hat. Da alle an Xetra handelbaren Werte durch einen Zentralen Kontrahenten (CCP) verarbeitet werden, erweitert sich diese Anonymität auch auf die Wertpapierabwicklung.
  5. Das Orderbuch ist während des Fortlaufenden Handels offen. Während der Aufrufphase einer Auktionspreisfeststel ung bleibt das Orderbuch teilweise geschlossen. Es wird lediglich der indikative Auktionspreis oder das beste Kauf- und/oder Verkauflimit angezeigt. Weitere Orderbuchinformationen können abhängig von der Orderbuchsituation angezeigt werden: Im Falle eines nicht gekreuzten Orderbuches werden zusätzlich zum den besten Kauf- und/oder Verkaufslimit die kumulierten Volumina zum besten Kauf- und Verkaufslimit angezeigt. Bei einem gekreuzten Orderbuch werden das ausführbare Volumen des indikativen Auktionspreises, die Seite des Überhangs und das Volumen des Überhangs angezeigt.
  6. Der letzte in einer Auktion festgestellte Preis als auch der insgesamt zuletzt festgestellte Preis dienen beide als Referenzpreis für das jeweilige Wertpapier.
  7. Um Preiskontinuität und -qualität zu sichern, sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:

– Es kommt zu einer Volatilitätsunterbrechung, wenn der potenziell nächste Preis außerhalb eines vordefinierten Preiskorridors um einen der Referenzpreise liegt.

– Market Orders werden zum Referenzpreis (zuletzt gehandelter Preis) ausgeführt, wenn sich nur Market Orders ausführbar im Orderbuch gegenüberstehen.

– Wenn sich im fortlaufenden Handel nicht ausgeführte Market Orders im Orderbuch befinden und gegen eingehende Limit Orders ausgeführt werden, erfolgt bei der Preisermittlung eine Orientierung am Referenzpreis (zuletzt gehandelter Preis).

– Falls während einer Auktionspreisfeststellung mehrere Preise möglich sind, kann letzten Endes derjenige Preis bestimmt werden, der am nächsten am Referenzpreis (zuletzt gehandelter Preis) liegt.

  1. Das Orderbuch ist während einer IPO-Auktion für die gesamte Dauer der Auktion geschlossen.

Marktteilnehmer werden lediglich über die Preisspanne, in der der Auktionspreis zustande kommen kann, informiert. Die Preisspanne wird nach Rücksprache der Marktsteuerung mit dem Konsortialführer über das Xetra Newsboard an alle Marktteilnehmer kommuniziert. Weitere Orderbuchinformationen wie indikativer Auktionspreis, Volumen oder Überhang werden zu keinem Zeitpunkt während der IPO-Auktion veröffentlicht.

  1. Ein Buchungsschnitt erfolgt täglich nach Abschluss der Nachhandelsphase.

 

Marktteilnehmer

Zugelassene Handelsteilnehmer werden im Handelssystem als ‚Participant‘ aufgesetzt. Um im T7 System handeln zu können, muss für jeden Teilnehmer eine Geschäftseinheit (‚Trading Business Unit‘) eingerichtet sein, an der sich die Verarbeitungslogik im T7 System orientiert. Innerhalb der Trading Business Unit können Nutzer in Händlergruppen organisiert werden.

Aus Sicht eines Handelsteilnehmers könnten die Nutzer des Systems in mehrere Kategorien unterteilt werden:

  • Händler

Ein Händler ist eine natürliche Person, die zum Handel an der Börse zugelassen ist. Ein Händler kann als Kundenhändler („Agent Trader”, Account A), als Eigenhändler („Proprietary Trader”, Account P) oder als Liquiditätsanbieter („Designated Sponsor” oder „Market Maker“, Account M) agieren. Die Orders werden entsprechend gekennzeichnet. Innerhalb der Händler werden drei Hierarchieebenen unterschieden. Neben dem Händler (Trader), der nur seine eigenen Orders bearbeiten kann, gibt es den Head Trader, der neben den eigenen Orders auch alle Orders aus derselben Händlergruppe bearbeiten kann, sowie der Supervisor, der neben den eigenen Orders auch alle Orders aus derselben Trading Business Unit bearbeiten kann.

  • Sonstige Nutzer

Nicht zum Handel zugelassene und berechtigte Nutzer sind Administratoren (sie vergeben und betreuen Autorisierungsrechte für die Mitarbeiter des Börsenteilnehmers) sowie Abwicklungs-, Betriebs-, Überwachungspersonal und Informationsnutzer.

 

Bereitstellung zusätzlicher Liquidität

Im Handelsmodell Fortlaufender Handel in Verbindung mit Auktionen können Marktteilnehmer in der Rolle eines Market Makers oder Designated Sponsors agieren und durch gleichzeitige Kauf- und Verkaufsangebote die Liquidität und somit auch die Preisqualität in den betreuten Wertpapieren erhöhen. Die Rollen des Market Makers bzw. Designated Sponsors beinhalten unterschiedliche Rechte und Pflichten. Für den Designated Sponsor gelten hierbei striktere Anforderungen. In einer privatrechtlichen Vereinbarung verpflichtet sich der Designated Sponsor diese strikteren Anforderungen für bestimmte Wertpapiere einzuhalten und kann dafür eine Rückerstattung seiner Handelsentgelte erhalten. Market Maker und Designated Sponsor können zur Erfül ung der Anforderungen sowohl Orders als auch Quotes verwenden.

Alle Handelsteilnehmer können Quotes eingeben. Üblicherweise wird ein Quote als zweiseitiger Quote eingegeben, d.h. gleichzeitige Eingabe eines limitierten Kauf- und Verkaufsinteresses3. T7 ermöglicht auch die Eingabe einseitiger Quotes bei denen nur die Kauf- oder die Verkaufseite eines Quotes eingegeben wird.

Im Handelssystem T7 wird ein Quote der technischen Session zugeordnet über die der Quote eingegeben wurde. Jede Session kann zu einem Zeitpunkt nur genau eine Kauf- bzw. Verkaufseite eines Quotes pro Wertpapier haben. Wird ein Quote über eine Session eingegeben für die bereits ein Quote bzw. eine Quote-Seite für das betreffende Wertpapier im Orderbuch vorliegt, so wird dieser alte Quote bzw. Quote-Seite durch die neue Eingabe ersetzt. Quotes können nur tagesgültig in das System eingestellt werden.

Designated Sponsors und Market Maker sind verpflichtet, Liquidität durch zweiseitige Quotes oder entsprechende Orders für eine bestimmte Mindestdauer während der Handelsform fortlaufender Handel zu stellen. Zudem sind Designated Sponsors verpflichtet, an Auktionen und Volatilitätsunterbrechungen teilzunehmen.

Abhängig von der Liquidität des jeweiligen Wertpapiers, stellt die Deutsche Börse verschiedene Anforderungen hinsichtlich des zu stellenden Mindestvolumens, der maximalen Weite der Geld-/Briefspanne, der maximalen Antwortzeit und der minimalen Einstelldauer im Orderbuch. Diese Anforderungen müssen erfüllt sein, um in die Performancemessung des Designated Sponsors als gültige Liquiditätsspende einfließen zu können. Für Market Maker sind nur die Anforderungen an Mindestvolumen und die Weite der Geld-

/Briefspanne relevant. Beim Vorliegen von „stressed market conditions“ gelten geringere Anforderungen an Designated Sponsor und Market Maker. Während des Vorliegens von „exceptional market conditions“

werden die Anforderungen aufgehoben.

Im Handelsmodell Fortlaufender Handel in Verbindung mit Auktionen können alle Handelsteilnehmer eine Aufforderung zur Einstel ung eines Quotes (Request for Quote; RfQ) in einem Wertpapier absenden. Der anfragende Handelsteilnehmer kann hierbei festlegen, ob sein RfQ allen Handelsteilnehmern, oder nur Market Makern und Designated Sponsors oder ausschließlich Designated Sponsors zugänglich sein soll. Des Weiteren kann der anfragende Handelsteilnehmer für den RfQ festlegen, ob seine Identität (Business Unit ID) den angefragten Teilnehmern, d.h. allen Handelsteilnehmern, oder nur Market Makern und Designated Sponsors oder ausschließlich Designated Sponsors, offengelegt werden soll.

Orderformen

Es können alle ganzzahligen Ordergrößen auf Xetra gehandelt werden, d. h. der Handel von Bruchstücken wird nicht unterstützt.

Eine Orderänderung führt immer dann zu einer neuen Zeitpriorität der Order, wenn entweder das Limit geändert wird oder die Orderänderung einen nachteiligen Einfluss auf die Priorität der Ausführung anderer Orders im Orderbuch hätte (z. B. Erhöhung des Volumens einer bestehenden Order). Sollte hingegen das Volumen einer bestehenden Order verkleinert werden, so bleibt die ursprüngliche Zeitpriorität erhalten.

Gemäß dem Ordernummernkonzept bleibt die Nummer einer Order bei Vergabe einer neuen Zeitpriorität unverändert.

Orders können sowohl als persistente als auch als nicht-persistente Orders eingegeben werden. Nicht-persistente Orders werden automatisch gelöscht, sobald es zu einer Handelsunterbrechung kommt.

Für als „Lean“ gekennzeichnete Orders können Status Informationen lediglich über diejenige Session empfangen werden, die zur Ordereingabe genutzt wurde. Des Weiteren können nur solche Informationen nachträglich durch eine Aufforderung zur erneuten Übertragung wiederhergestellt werden, die sich auf Ausführungen beziehen sowie auf Ereignisse die nicht durch den Ordereingeber veranlasst wurden. Für nicht als „Lean“ gekennzeichnete Orders gelten diese Einschränkungen nicht.

T7 akzeptiert keine Orders die gleichzeitig lean und persistent sind. Orders, die über einen Hochfrequenz-Session eingegeben werden, müssen immer lean und nicht-persistent sein.

 

Grundtypen

Für den Preisbildungsprozess sind in den verschiedenen Handelsformen zwei grundlegende Ordertypen zugelassen:

  • Market Orders sind unlimitierte Kauf- und Verkauforders. Sie sollen zum nächsten ermittelten Preis ausgeführt werden.
  • Limit Orders sind Kauf- und Verkauforders, die zum angegebenen Limit oder besser ausgeführt werden sollen.

Durch zusätzliche Ausführungsbedingungen, Gültigkeits- und Handelsbeschränkungen können die Ordertypen weiter spezifiziert werden.

 

Weitere Ordertypen

Stop Orders

Zur Unterstützung von Handelsstrategien können zwei Stop Order Typen eingesetzt werden, deren Ausführung nach Erreichen eines Preislimits (Stop Limit) möglich wird:

  • Stop Market Order:

Sobald das vorgegebene Stop Limit erreicht (über- bzw. unterschritten) ist, wird die Stop Order automatisch als unlimitierte Kauf- bzw. Verkauforder in das Orderbuch gestellt.

  • Stop Limit Order:

Sobald das vorgegebene Stop Limit erreicht (über- bzw. unterschritten) ist, wird die Stop Order automatisch als limitierte Kauf- bzw. Verkauforder in das Orderbuch gestellt.

Ausführungsbedingungen und Handelsbeschränkungen stehen für Stop Orders nicht zur Verfügung.

 

Trailing-Stop Order

Eine Trailing-Stop Order ist eine Stop Market Order mit einem dynamischen Stop Limit, welches in Relation zu einem Referenzpreis angepasst wird. Dynamische Stop Limits können als initiales Stop-Limit versehen mit einem entweder absoluten oder prozentualen Abstand zum entsprechenden Referenzpreis eingegeben werden („trailing amount“). Alternativ kann auch ausschließlich ein Stop Limit als dynamisches Stop Limit eingegeben werden, anhand dessen die absolute Differenz zum Referenzpreis berechnet und entsprechend festgelegt wird.

Das dynamische Stop Limit wird fortlaufend überwacht und gemäß der folgenden Regel angepasst: Steigt (fällt) bei einer Verkauf- (Kauf-) Trailing-Stop Order der Referenzpreis derart, dass der zuvor als trailing amount festgelegten Abstand zum Referenzpreis überschritten wird, wird das dynamische Stop Limit zur Einhaltung des Abstands entsprechend erhöht (reduziert). Fällt (steigt) bei einer Verkauf- (Kauf-) Trailing-Stop Order der Referenzpreis, wird das dynamische Stop Limit nicht angepasst. Erreicht oder unterschreitet (überschreitet) bei einer Verkauf- (Kauf-) Trailing-Stop Order der Referenzpreis das dynamische Stop Limit, wird die Trailing-Stop Order ausgelöst.

Ausführungsbedingungen und Handelsbeschränkungen stehen für Trailing-Stop Orders nicht zur Verfügung.

One-cancels-other Order

Eine One-cancels-other Order ist eine aus einer Limit Order und einer Stop Market Order kombinierte Order.

Bei vollständiger Ausführung der Limit Order oder bei Auslösung der Stop Market Order wird die nicht berücksichtigte Order gelöscht. Im Falle einer Teilausführung der Limit Order verbleibt die Limit Order mit dem nicht ausgeführten Volumen im Orderbuch und das Volumen der Stop Market Order wird entsprechend angepasst.

Ausführungsbedingungen und Handelsbeschränkungen stehen für One-cancels-other Orders nicht zur Verfügung.

Iceberg Orders

Die Iceberg Order ermöglicht Marktteilnehmern die Einstellung von Orders mit großem Volumen in das Orderbuch, ohne das Gesamtvolumen der Order preiszugeben.

Neben dem Limit muss für die Iceberg Order ein Gesamtvolumen und die initiale Spitze (Peak-Volumen) definiert werden. Optional kann zusätzlich ein Minimum und ein Maximum für das Peak-Volumen festgelegt werden, was eine zufällige Größe des Peak-Volumens beim Wiederauffüllen zur Folge hat. Untergrenzen für den minimalen Gegenwert der Gesamtorder sowie der Spitze werden pro Instrument festgelegt.

Der initiale Peak ist der sichtbare Teil der Iceberg Order und wird mit dem ursprünglichen Zeitstempel der Iceberg Order gemäß der Preis-/Zeitpriorität in das Orderbuch gestellt. Nach Ausführung eines Peak im fortlaufenden Handel, wird – sofern die Order noch verdecktes Restvolumen aufweist – ein neuer Peak mit einem neuen Zeitstempel eingestellt. Falls ein Minimum und Maximum Peak-Volumen festgelegt wurde, wird das neue Peak-Volumen randomisiert. Falls das minimale Peak-Volumen z.B. auf 100 und das maximale Peak-Volumen auf 500 festgelegt wurde, wird das Peak-Volumen beim Wiederauffüllen zufällig aus dem geschlossenen Intervall 100 bis 500 gezogen, z.B. 151, 436, 356, 500 usw. Falls kein Minimum und Maximum Peak-Volumen festgelegt wurde erfolgt das Wiederauffüllen anhand des initialen Peak-Volumens. In der Auktionspreisermittlung, d.h in Auktionen sowie Volatilitätsunterbrechungen, wird eine Iceberg Order mit ihrem Gesamtvolumen berücksichtigt.

Es kann vorkommen, dass der letzte Peak, der in das Orderbuch gestellt wird, kleiner als das definierte Peak-Volumen ist. Iceberg Orders sind im Orderbuch nicht gesondert gekennzeichnet. Weitere Ausführungsbedingungen oder Handelsbeschränkungen sind nicht möglich.

Volume Discovery Order

Die Volume Discovery Order baut auf der Funktionalität der Iceberg Order auf. Sie ermöglicht Teilnehmern den versteckten Teil der Iceberg Order parallel für eine Ausführung zum Midpoint zur Verfügung zu stellen.

Nach Eingabe der Orderparameter (analog Iceberg Order), aktiviert die zusätzliche Eingabe eines zweiten Schutzlimits die mögliche Ausführung des verdeckten Volumens zum Midpoint. Dieses zweite Limit wird nicht zur Preisfeststellung herangezogen. Es dient lediglich als obere (untere) Ausführungsbegrenzung, bis zu der das verdeckte Volumen im Kauf (Verkauf) zum gegenwärtigen Midpoint des Orderbuches ausgeführt werden darf.

Der verdeckte Teil der Volume Discovery Order wird nur gegen die verdeckten Teile gegenläufiger Volume Discovery Orders ausgeführt und nicht gegen die übrigen Orders im Orderbuch. Das Matching der verdeckten Teile der Volume Discovery Order erfolgt nach Preis-Zeit-Priorität. Die Priorität der Ausführungen des verdeckten Teils leitet sich von dem sichtbaren Limit des Iceberg Order-ähnlichen Teils der Volume Discovery Order ab.

Ausführungen zum Midpoint müssen die Bedingung eines Mindestausführungswertes erfüllen. Sollte der verdeckte Teil der Volume Discovery Order durch Ausführungen der Spitze oder durch Ausführungen des verdeckten Teils zum Midpoint so weit fallen, dass eine Einhaltung des Mindestausführungswertes nicht mehr gegeben wäre, so steht das verdeckte Volumen nicht mehr für eine Ausführung zum Midpoint zur Verfügung. Die Order entspricht dann funktional nur noch einer Iceberg Order. Teilnehmer können bei Eingabe der Volume Discovery Order bestimmen, ob die Order an Auktionen teilnehmen kann oder nicht. Soll die Order nicht an Auktionen teilnehmen, wird diese bei Auftreten einer Auktion gelöscht. Anderenfalls wird sie in Auktionen behandelt wie eine Iceberg Order.

Ausführungsbedingungen im fortlaufenden Handel Market Orders und Limit Orders können im fortlaufenden Handel die folgenden Ausführungsbedingungen aufweisen:

  • Eine Immediate-or-Cancel Order (IOC-Order) ist eine Order, die sofort und vollständig oder soweit wie möglich ausgeführt wird. Nicht ausgeführte Teile einer IOC-Order werden ohne Aufnahme in das Orderbuch gelöscht.
  • Eine Fill-or-Kill Order (FOK-Order) ist eine Order, die sofort vollständig oder gar nicht ausgeführt wird.

Wenn eine sofortige vollständige Ausführung nicht möglich ist, wird die FOK-Order ohne Aufnahme in das Orderbuch gelöscht.

Limit Orders können im fortlaufenden Handel alternativ die folgende Ausführungsbedingung aufweisen:

  • Eine Book-or-Cancel Order (BOC-Order) ermöglicht nur die passive Ausführung. Eine BOC-Order wird nur akzeptiert und zum Orderbuch hinzugefügt, wenn sie nicht sofort gegen eine im Orderbuch befindliche Order ausführbar ist, d.h. wenn das Limit einer Kauf-(Verkauf-) BOC-Order kleiner (größer) als das beste sichtbare Ask (Bid) ist. Wenn bei der Ordereingabe eine sofortige Ausführung möglich ist (d. h. wenn die Order aggressiv ist), wird die BOC-Order abgewiesen. Im Orderbuch befindliche BOC-Orders werden bei Auslösen einer Auktion oder Volatilitätsunterbrechung gelöscht, da jedes Handelsvolumen, das in einer Auktion oder Volatilitätsunterbrechung ausgeführt wird, als nicht-passives Handelsvolumen definiert ist.

Während Auktionen und Volatilitätsunterbrechungen werden eingehende BOC-Orders abgewiesen.

Für Volume Discovery Orders kann folgende Ausführungsbedingung definiert werden:

  • Good-till-crossing/auction (GTX): Eine Volume Discovery Order mit dieser Ausführungsbedingung ist nur außerhalb von Auktionen aktiv, d.h. die Order nimmt nicht an Auktionen und Volatilitätsunterbrechungen teil. Sobald die Handelsphase in die Aufrufphase einer Auktion bzw.

einer Volatilitätsunterbrechung übergeht, wird die Volume Discovery Order mit der Angabe der Ausführungsbedingung „Good-till-crossing/auction“ (GTX) gelöscht.

Gültigkeitsbeschränkungen

Mittels weiterer Beschränkungen kann die zeitliche Gültigkeit der Ordertypen bestimmt werden. Das Marktmodell sieht diesbezüglich folgende Varianten vor:

  • Good-for-day (GFD):

Die Order ist nur für den aktuellen Börsentag gültig.

  • Good-till-date (GTD):

Die Order ist nur bis zu einem bestimmten vom Ordereingeber festgelegten Handelstag gültig.

  • Good-till-cancelled (GTC):

Die Order ist so lange gültig, bis sie entweder ausgeführt oder vom Auftraggeber bzw. vom System gelöscht wird.

Handelsbeschränkungen

Durch die folgenden Beschränkungen ist es möglich, Market und Limit Orders generell allen im Auktionsplan vorgesehenen Auktionen oder einer bestimmten vorgesehenen Auktion zuzuordnen.

  • Opening auction only:

Die Order ist nur in Eröffnungsauktionen gültig.

  • Intraday auction only:

Die Order ist nur in der untertägigen Auktionen gültig.

  • Closing auction only:

Die Order ist nur in Schlussauktionen gültig.

  • Auction only:

Die Order ist nur in Auktionen gültig. Diese Handelsbeschränkung umfasst nur im Handelsablauf fest eingeplante Auktionen, nicht jedoch unvorhersehbar aufgrund zu erwartender Preise auftretende Volatilitätsunterbrechungen.

Orders, die eine dieser Handelsbeschränkungen nutzen, werden nur für die betreffende(n) Auktion(en) aktiviert und in der Preisfeststellung berücksichtigt. Mit der Aktivierung wird der Order jeweils auch eine neue Zeitpriorität zugewiesen. Innerhalb der jeweils aktivierten Orders entspricht die Prioritätsreihenfolge der Reihenfolge der jeweiligen Ordereinstellung.

Behandlung des Orderbestandes im Falle preisbeeinflussender Ereignisse Im Falle außerordentlicher preisbeeinflussender Ereignisse (z. B. Unternehmensnachrichten) kann die Börse den Handel unterbrechen bzw. aussetzen. Erfolgt eine Aussetzung, wird der im System vorhandene Orderbestand gelöscht. Bei einer Unterbrechung erfolgt lediglich eine Löschung aller nicht-persistenten Orders.

Der vorhandene Orderbestand wird auch im Falle eines Erträgnisses/einer Kapitalmaßnahme und/oder einem Umtausch mit Ablauf des letzten Börsentages, an dem das Wertpapier einschließlich des Anspruch gehandelt wurde (cum-Tag) oder spätestens bis zum Handelsbeginn des Börsentages, an dem das Wertpapier ohne den Anspruch gehandelt wird (ex-Tag), gelöscht.

Cross Request

Teilnehmerinterne und abgesprochene Geschäftsabschlüsse (Crossings und Pre Arranged Trades) sind in der Handelsform Fortlaufender Handel nur gestattet wenn sie dem Markt zuvor über die ‚Cross Request‘

Funktionalität, unter Angabe von Instrument und Stückzahl, angekündigt wurden. Die betreffenden Orders müssen innerhalb von 5 bis 35 Sekunden nach Ankündigung eingegeben werden. Dabei ist jedoch nicht gewährleistet, dass diese Orders auch tatsächlich gegeneinander ausgeführt werden. Jeder Teilnehmer, der mittels Cross Request informiert wurde, kann Orders in das Orderbuch einstellen, die dann gegen die für das Crossing vorgesehenen Orders ausgeführt werden können. Teilnehmerinterne und abgesprochene Geschäftsabschlüsse während Volatilitätsunterbrechungen, erweiterten Volatilitätsunterbrechungen, sowie während der im Auktionsplan vorgesehenen Auktionen sind im Handelsmodell des Fortlaufenden Handels in Verbindung mit Auktionen von einer vorherigen Ankündigung mittels ‚Cross Request‘ befreit.

Im Handelsmodell Auktion besteht generell keine Pflicht zur vorherigen Ankündigung von teilnehmerinternen und abgesprochenen Geschäftsabschlüssen.

Self Match Prevention (SMP)

Mit der Self Match Prevention können Teilnehmer aus Ländern in denen beabsichtigtes und unbeabsichtigtes Crossing auf dem selben Member Level verboten ist verhindern, dass sich eigene Orders oder Quotes derselben Trading Business Unit im selben Instrument matchen.

 

Überblick

Die Funktionalität Self Match Prevention kann über eine optionale Eingabe des Order Attributs “CrossID”

genutzt werden.

Im Fortlaufenden Handel wird überprüft, ob Orders/Quotes, welche gegeneinander ausführbar sind, von derselben Trading Business Unit eines Teilnehmer stammen und mit der selben CrossID gesendet wurden.

Sollte dies der Fall sein, wird die Self Match Prevention aktiv und unterbindet die Ausführung.

Orders/Quotes die während einer Volatilitätsunterbrechung oder einer Auktion gegeneinander ausführbar sind, werden nicht auf das Vorliegen des Attributs CrossID überprüft.

Self Match Prevention steht bei der Nutzung von Iceberg Orders, Volume Discovery Orders sowie Orders mit der Ausführungsrestriktion Fil -or-Kill nicht zur Verfügung.

Im Falle, dass eine Book-or-Cancel Order eingegeben wird und sofort gegen eine sichtbare Order oder einen Quote im Buch ausführbar ist wird der SMP-Prozess nicht gestartet. Auch dann nicht, wenn die hereinkommende Order und die im Buch liegende Order die selbe CrossID und Member ID haben.

Für den Fall, dass die SMP ausgeschaltet ist wird eine hereinkommende Order oder ein Quote welcher eine CrossID trägt abgelehnt.

Durch Eingabe unterschiedlicher Werte im CrossID-Feld haben Teilnehmer die Möglichkeit individuelle Regeln für unterschiedliche Trader, Tradergruppen oder Sessions zu setzen.

SMP-Prozess

Wenn eine eingehende Order oder ein eingehender Quote mit einer „CrossID“ (eingehende SMP-Order) sofort ausführbar ist, wird geprüft, ob sich eine damit zusammenführbare Order oder Quote mit der gleichen „CrossID“, die von einem Händler des gleichen Teilnehmers und derselben Trading Business Unit eingegeben wurde, im Orderbuch befindet (vorhandene SMP-Order).

Die eingehende SMP-Order wird für das Matching zugelassen, bis sie auf eine vorhandene SMP-Order trifft, d. h. sie kann teilweise mit anderen Orders im Orderbuch gematcht werden, die eine höhere Priorität als die vorhandene SMP-Order haben, und sogar mit vorhandenen Orders des gleichen Teilnehmers, aber mit einer anderen „CrossID“.

Sobald die eingehende SMP-Order mit einer vorhandenen SMP-Order zu einem bestimmten Preisniveau gematcht würde, stoppt das Matching an dieser Stelle und es wird folgendermaßen verfahren:

  • Wenn die (verbleibende) Stückzahl der eingehenden SMP-Order gleich der Stückzahl der ersten vorhandenen SMP-Order ist, auf die sie trifft, wird die eingehende SMP-Order storniert und die vorhandene SMP-Order wird gelöscht. · Wenn die (verbleibende) Stückzahl der eingehenden SMP-Order kleiner als die Stückzahl der ersten vorhandenen SMP-Order ist, auf die sie trifft, wird die eingehende SMP-Order storniert.

Die Stückzahl der vorhandenen SMP-Order wird um die Stückzahl der eingehenden SMP-Order reduziert.

  • Wenn die Stückzahl der eingehenden SMP-Order auf dem relevanten Preisniveau größer als die Stückzahl der ersten vorhandenen SMP-Order ist, auf die sie trifft, wird die (verbleibende) Stückzahl der eingehenden SMP-Order um die Stückzahl der vorhandenen SMP-Order reduziert und die vorhandene SMP-Order gelöscht. Die danach verbleibende Stückzahl der eingehenden SMP-Order wird dann solange mit anderen ausführbaren Orders zusammengeführt, bis keine ausführbaren Orders auf diesem Preisniveau mehr vorhanden sind, bis sie vollständig ausgeführt ist oder bis sie auf eine andere vorhandene SMP-Order auf diesem Preisniveau trifft.

Im letztgenannten Fall werden die beschriebenen Schritte wiederholt. Sollte von der eingehenden SMP-Order nach dem Ende des Matching auf diesem Preisniveau noch Quantität übrig sein, wird es nicht mit anderen Preisniveaus gematcht, sondern storniert.

Handelsphasen

Der Handel beginnt mit der Vorhandelsphase, an die sich die Handelsphase und danach die Nachhandelsphase anschließen. Zwischen Nachhandel und Vorhandel steht das System nicht zur Verfügung.

Während die Vorhandelsphase und die Nachhandelsphase für alle Wertpapiere gleich sind, kann der Ablauf der Handelsphase für einzelne Wertpapiere unterschiedlich sein. Die einzelnen Wertpapiere können in unterschiedlichen Handelsmodellen und zu abweichenden Handelszeiten gehandelt werden. Details zur möglichen Ausgestaltung der Handelsmodelle in der Handelsphase sind Kapitel 8 zu entnehmen.

Vorhandelsphase

Die Marktteilnehmer können Orders und Quotes zur Vorbereitung des eigentlichen Handels eingeben sowie eigene Orders und Quotes ändern oder löschen. Die Marktteilnehmer erhalten keinen Einblick in die Orderbuchlage des Gesamtmarktes, da das Orderbuch in dieser Phase geschlossen ist. Während der Vorhandelsphase findet keine Zusammenführung von Orders zu Transaktionen statt.

Handelsphase

In der Handelsphase können Wertpapiere in unterschiedlichen Handelsmodellen gehandelt werden.

Während der Handelszeit werden Orders entsprechend der jeweiligen Handelsform zu Transaktionen zusammengeführt.

Nachhandelsphase

Nach Abschluss der Handelsphase können im Nachhandel Orders eingegeben sowie bestehende, eigene Orders geändert oder gelöscht werden. Die Marktteilnehmer erhalten keinen Einblick in die Orderbuchlage des Gesamtmarktes, da das Orderbuch in dieser Phase geschlossen ist. Neu eingegebene Orders, abhängig von eventuellen Ausführungs- und Gültigkeitsbeschränkungen, finden in der entsprechenden Handelsform am nachfolgenden Handelstag Berücksichtigung. Während der Nachhandelsphase findet keine Zusammenführung von Orders zu Transaktionen statt.

Handelsformen

Für den börslichen Handel sieht das Marktmodell grundsätzlich die Handelsformen Auktion und fortlaufenden Handel vor. Diese Handelsformen können zu Handelsmodellen kombiniert werden, die in Kapitel 8

dargestellt werden. Zudem wird eine IPO-Funktionalität, eine Funktionalität für den Off-Book Handel und eine Funktionalität zur Eingabe von OTC Geschäften angeboten.

Auktion

Durch die Berücksichtigung aller vorhandenen Market Orders, Limit Orders und Iceberg Orders in einem Wertpapier erfolgt eine Konzentration der Liquidität. Iceberg Orders und Volume Discovery Orders nehmen an einer Auktion mit ihrem Gesamtvolumen teil. Im Orderbuch befindliche BOC-Orders sowie Volume Discovery Orders mit Ausführungsbeschränkung „GTX“ werden bei Auslösen einer Auktion gelöscht.

Während Auktionen werden eingehende BOC-Orders abgewiesen.

Die Preisermittlung in der Auktion erfolgt nach dem Meistausführungsprinzip. Gleichzeitig gilt Preis-/ Zeit-Priorität, sodass maximal nur eine zum Auktionspreis limitierte oder unlimitierte Order teilausgeführt werden kann. Während der Aufrufphase der Auktion ist das Orderbuch teilweise geschlossen. Als Information über die Marktlage erhalten die Teilnehmer den indikativen Preis mit ausführbarem Volumen sowie einen eventuellen indikativen Überhang mit der jeweiligen Orderbuchseite angezeigt (Market Imbalance-Information). Im Falle eines nicht gekreuzten Orderbuches werden zusätzlich zu den besten Kauf- und Verkaufslimiten die kumulierten Volumina zum besten Kauf- und Verkaufslimit angezeigt. Die Markteilnehmer werden mittels eines Auktionsplans über die Zeiten informiert, zu denen ein Wertpapier aufgerufen wird.

IPO Auktion

Generell ist der Ablauf einer IPO-Auktion vergleichbar mit einer regulären Auktion, mit dem Unterschied, dass bei einer IPO-Auktion das Orderbuch während der gesamten Dauer der Auktion geschlossen bleibt. Die Preisermittlung ist beschränkt auf eine Preisspanne, die durch den Konsortialführer bestimmt und durch die Marktsteuerung eingegeben wird. Ein Auktionspreis kann innerhalb dieser Preisspanne nach dem modifizierten Meistausführungsprinzip festgestellt werden. Marktteilnehmer werden über die Preisspanne durch das Xetra Newsboard informiert. Weitere Informationen, wie beispielsweise der indikative Auktionspreis, Auktionsvolumen und -überhang werden zu keinem Zeitpunkt während der IPO-Auktion verteilt.

Fortlaufender Handel

Jede neu eintreffende Order (außer Stop Orders) wird sofort auf Ausführbarkeit mit Orders auf der gegenüberliegenden Orderseite überprüft. Die Ausführung der Orders im fortlaufenden Handel erfolgt nach Preis-/Zeitpriorität. Das Orderbuch in dieser Handelsform ist offen; es werden die Limite und je nach gewählter Schnittstelle entweder a) die je Limit kumulierten Ordervolumina sowie die Anzahl Orders je Limit oder b) jede einzelne Order mit ihrem jeweiligen Volumen und Priorität angezeigt. In beiden Fällen wird nur das sichtbare Volumen berücksichtigt, d.h. das Gesamtvolumen einer Iceberg Order oder Volume Discovery Order ist nicht nachvollziehbar.

Thomas Pentzek wanderte 1992 nach Mexiko aus und hat 20 Jahre in führenden Positionen in der Automobil- und Textilindustrie gearbeitet. Durch die praktische Erfahrung in der Industrie, in internationalen Unternehmen wie Volkswagen, Ford und Nissan, sowie mit vielen Automobilzulieferanten, konnte er viele Erfahrungen im Controlling sowie Lean Management und Six Sigma machen.

Seit 2012 arbeitet er als freier Journalist und Autor. In dieser Zeit entstanden einige Bücher über das Unternehmensmanagement.

 

Thomas Pentzek auf: LinkedIn

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

siebzehn − zehn =