Der Große Aktiendepot Vergleich – die besten Online Depots 2019

28. Dezember 2018
raphael
Der Große Aktiendepot Vergleich – die besten Online Depots 2019
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Ohne Aktiendepot geht nichts. Wer in Unternehmensanteile investieren möchte, der muss sich unbedingt über einen Anbieter Gedanken machen, der einem überhaupt erlaubt, Aktien zu verwalten. Aber auch solche Anleger, die über einen Depotwechsel nachdenken, werden sich über die besten Angebote im Bereich der Online Depots Gedanken machen wollen. Dabei dürften durchaus einige Fragen auftauchen. Gibt es ein bestes Depot? Lohnt sich der Depotwechsel? Wie hoch sind Depotgebühren? Und wurden nicht einige Online Broker von Stiftung Warentest untersucht?

Um all diese Fragen gewissenhaft beantworten zu können, muss ein Aktiendepot Vergleich her. Nur so kann man letzten Endes das beste Angebot küren. Bei der Fülle im Markt kann einem ein umfassender Test also bei der Wahl behilflich sein. Im Folgenden finden sich daher die grundlegenden Informationen zu einem Aktiendepot Test, die besten Angebote in einem Aktiendepot Vergleich und eine Gegenüberstellung weiterer Anbieter. Außerdem wird eine Übersicht zu den verschiedenen Depotgebühren auf den unterschiedlichen Plattformen aufgestellt.

Der Aktiendepot Vergleich

Unser Bestes Depot – Die Top 3 der Online Depots

eToro Testsieger
Platz 1
Social Trading
Android und iOS App
Einzahlung mit Paypal
Aktien & CFDs handelbar
DeGiro Gebührensieger
Platz 2
Günstige Preise
Android und iOS App
Einzahlung mit Sofort
Aktien, Fonds, CFDs und mehr
Markets.com CFD Experte
Platz 3
Über 2.000 Basiswerte
Android und iOS App
Einzahlung mit Paypal
Aktienhandel über CFDs

Um eine Anmeldung bei einem Anbieter so einfach wie möglich werden zu lassen, dürfen sich Leser schließlich noch auf eine Schritt für Schritt Anleitung zur Registrierung bei einem Aktiendepot einstellen. In wenigen Minuten können interessierte Investoren also herausfinden, welcher Anbieter tatsächlich über das beste Aktiendepot 2018, bzw. das beste Aktiendepot 2019 verfügt.

Der Testsieger : eToro

Gesamtwertung: 

Wo soll man nun sein Depot eröffnen? In einem intensiven Aktiendepot Test der unterschiedlichsten Anbieter sticht ein Onlinedepot besonders heraus. eToro überzeugt durch schnelle und einfache Zahlungswege, eine hohe Usability und verschiedenste handelbare Güter. Längst lassen sich hier auch regulär Aktien handeln. Die Anmeldung lässt sich sehr schnell ausführen, was im Folgenden noch detaillierter dargelegt wird. Ein besonderes Schmankerl ist sicherlich die Einzahlungsmöglichkeit über PayPal, was man in dieser Form nicht sehr oft im Markt vorfinden dürfte.

Es gibt aber noch viele weitere Zahlungsoptionen. eToro ist offiziell lizenziert und in der Branche längst etabliert. Die verfügbaren Assets sind vielseitig . Neben dem Aktiendepot kann man auch noch auf CFDs zugreifen. Kryptowährungen, Rohstoffe, Fonds, usw. lassen sich hierbei als Assets verwenden.

Sicherheit & Regulierung 

eToro ist auf Zypern angesiedelt. Somit sorgt die hier ansässige CySEC, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Auch sonst darf man sich dank umfassender Authentifizierung auf ein hohes Maß an Sicherheit einstellen.

Assets

Das Angebot kann man ganz regulär als Online Depot wahrnehmen und somit seinen Fokus voll auf Aktien richten. Doch damit nicht genug, eToro ist seit jeher auch als CFD Broker aktiv und ermöglicht so Trades mit den unterschiedlichsten Basiswerten, wie ETFs, Rohstoffen, Forex und Kryptowährungen.

Depotgebühren

Grundlegend ist das Aktiendepot kostenlos. Es fallen auch keine festen Transaktionsgebühren an, vielmehr werden einem Kosten in Höhe von 0,1 Prozent des Aktienanteils (Minimum 0,01$) berechnet. Jedoch muss man ärgerlicherweise mit einer Gebühr von 25$ rechnen, wenn man eine Auszahlung veranlasst. Diese Kosten sind bei jeder einzelnen Auszahlung zu berücksichtigen

Anmeldung 

Dank dem Social Login über Facebook oder Google kann man in wenigen Momenten sein Konto eröffnen. eToro steht dem angehenden Händler dabei jederzeit zur Seite und hilft bei Unklarheiten.

Einzahlung 

Die Vielfalt der Zahlungsmethoden darf zweifellos als Stärke des Anbieters angesehen werden. Es gibt kaum Aktiendepots im Markt, welche man mithilfe von Paypal aufladen kann. Alternativ kann man auch eine Überweisung tätigen, zur Kreditkarte greifen oder sich weiterer Online Dienstleister bedienen. Die Mindesteinzahlung liegt bei fairen 200$.

 

  • Echte Aktien & CFDs
  • Simple Anmeldung auch mit Facebook & Google
  • Mindesteinzahlung nur 200$
  • Social Trading
  • Einzahlung via Paypal

 

Platz 2: DeGiro

Gesamtwertung: 

Auch DeGiro kann sich im Aktiendepot Vergleich einen Spitzenplatz sichern. Der Konzern aus den Niederlanden ist eine große Konkurrenz zu etablierten Banken. Schließlich ist der Aktienhandel hier besonders günstig möglich. Es gibt eine mobile App und man hat Zugang zu allerhand Märkten. Die Auswahl der Assets ist beachtlich, da man Aktien, Optionen, Futures, Anleihen, Investmentfonds, CFDs und Optionsscheine vorfindet. Dabei ist das Angebot auch für Handelsanfänger aufgrund großer Übersichten gut geeignet.

Sicherheit & Regulierung 

Ganze 41 internationale Awards konnte DeGiro im Vergleich der Online Depots und Broker für sich entscheiden. Da ist es wohl selbstredend, dass im deutschen Nachbarland auf die wichtigen Sicherheiten geachtet wird.

Assets

DeGiro ist vielseitig. In erster Linie liegt der Fokus tatsächlich auf Aktien, aber es gibt auch CFDs, Forex, Rohstoffe, ETFs und viele weitere Werte. Der Bestand an handelbaren Gütern befindet sich in ständigem Wachstum und so werden auch internationale Märkte abgedeckt.

Depotgebühren

Es ist wohl ein schlagendes Argument für DeGiro, dass sich die Gebührenordnung aus Nutzersicht mehr als fair darlegt. Viel günstiger geht es im Markt wohl kaum. Für einen Aktientrade zahlt man bei Marktplatz Xetra 2,00 € + 0,026 %. Maximal sind die Kosten auf 30,00 € begrenzt. Und aufgepasst: nicht mehr als 0,50 € + 0,004 USD je Aktie werden für amerikanische Unternehmensanteile fällig. Kontoführungsgebühren oder sonstige Zahlungspflichten sind nicht zu befürchten.

Anmeldung 

Die Anmeldung ist dank der guten Anleitung des Unternehmens schnell ausgeführt. Am besten lässt man sich also führen und hat in wenigen Schritten das eigene Konto eingerichtet. Auch hier werden im Zuge der Registrierung persönliche Informationen abgefragt und man ist verpflichtet, relevante steuerliche Daten einzureichen.

Einzahlung 

Im Vergleich zu anderen Angeboten muss man mit Bezug auf Einzahlungsmöglichkeiten mit Einschränkungen leben. DeGiro akzeptiert lediglich eine herkömmliche Überweisung und die Sofortüberweisung. Das ist etwas mau. Der Maximalbetrag für eine Sofortüberweisung ist zudem auf 10.000€ festgelegt.

  • Viele handelbare Güter
  • Einfacher Anmeldeprozess
  • Kostenlose Mobile App für Android & iOS verfügbar
  • Günstigster Anbieter
  • Einzahlung nur mit Sofort- und Banküberweisung

 

Platz 3: Markets.com

Gesamtwertung: 

An dritter Stelle der Top Depots 2018 steht Markets.com. Auch hier kann man Aktien handeln, allerdings vorwiegend als CFDs. Derartige Derivate zeichnen sich durch hohe Renditechancen, aber auch durch hohe Risiken aus. Um ein solches Trading einmal kennenlernen zu können, kann man sich der hauseigenen Demo-Plattform bedienen. Neben Aktien verfügt Markets.com auch noch über Indices, Devisen, Rohstoffe und Kryptowährungen.

Mehr als 2000 Basiswerte lassen sich für die Trades verwenden. Es handelt sich um eines der etabliertesten Angebote im Markt und auch hier kann man zu PayPal und Co. greifen. Die zypriotischen Finanzbehörden übernehmen die Aufsicht und sorgen so für eine europäische Lizenz. Zudem ist das Trading in diesem Aktiendepot mittels Webtrader möglich, aber auch mittels Android und iOS App.

Sicherheit & Regulierung 

Markets.com hat seine Zelte ebenfalls auf Zypern aufgeschlagen und unterliegt so der europäischen Regulierung. Für rechtliche Sicherheiten ist also Sorge getragen. Auch auf der Plattform findet man zahlreiche Hinweise zum sicheren Handel und Risiken des CFDs Trading. Spricht man über Sicherheiten, dann ist auch die spekulative Eigenschaft der Derivate zu berücksichtigen, die als unsicherer als Aktien gelten.

Assets

Markets.com verfügt über kein klassisches Aktiendepot. Vielmehr nutzt man hier CFDs um unterschiedlichste Basiswerte zu handeln. Diese sind zwar in einer überaus großen Anzahl vorhanden, trotzdem muss man einen Punkt aufgrund des Fehlens echter Unternehmensanteile abziehen.

Markets.com Gebühren

Zunächst wird eine Mindesteinzahlung von 100 Euro gefordert. Dafür ist weder mit einer Kontoführungsgebühr zu rechnen, noch mit Kosten für die Anmeldung. Auch Ein- und Auszahlungen sind kostenlos und Markets.com übernimmt sogar externe Kosten ab einem Einzahlungsbetrag von 2.500€. Die Spreads sind variabel, für Aktien aber vergleichsweise günstig gehalten. Auf Finanzierungskosten bei über Nacht gehaltenen Positionen ist zu achten.

Anmeldung 

Der Markets.com Account ist recht schnell eingerichtet. Dabei kann man zwischen verschiedenen Währungen wählen, min denen das Konto geführt werden soll. Auch hier fallen keine großen Schwachstellen auf.

Einzahlung 

Der CFD Broker weiß in dieser Hinsicht sicherlich zu überzeugen. Schließlich hat man so ziemlich die freie Wahl, was die Wahl der Zahlungsart betrifft. Kreditkarten, schnelle Banküberweisungen, Wire Transfer, sowie Paypal, Skrill und Neteller sind auf der Plattform verfügbar.

  • Aktien über CFDs handelbar
  • Android & iOS App vorhanden
  • Mindesteinzahlung nur 100€
  • Günstige Spreads
  • Viele Einzahlungswege, inkl. Paypal

 

Mehr Online Depots

Lynx

Gesamtwertung

„Ihr bester Online Broker“. So lautet zumindest das Motto von Lynx. Neben einem schönen Namen verfügt der Anbieter auch noch über eine ausgezeichnete Plattform. Alle Jahre wieder wird der Anbieter von diversen Portalen nämlich mit Preisen überschüttet. Egal, ob es die Broker Wahl ist, oder das Handelsblatt, immer wieder wird der Online Broker mit seinem kostenlosen Depot gelobt. Dabei legt der Anbieter hohen Wert auf einen starken Kundendienst. Dieser ist täglich mittels E-Mail, Chat oder Telefon erreichbar. 60 verschiedene Ordertypen findet man auf der Plattform, die ebenfalls über professionelle Tools verfügt. Weiterhin zeichnet sich das Angebot durch günstige Preise aus. Aktien und ETFs sind bereits ab 5,80 € zu haben und Optionen ab zwei Euro. Dabei kann man auch zum mobilen Endgerät greifen, um das Angebot zu nutzen.

Consorsbank

Gesamtwertung:

Einer der größten Vertreter im Depotvergleich ist die Consorsbank. Hier kann sich natürlich ein ganz einfaches Aktiendepot Konto eröffnen und nebenher noch eine Visakarte mitnehmen. Im Depotgebührenvergleich ist die Consorsbank trotz vielfältigster Dienste gut aufgestellt und sie kann vor allem andere Banken in der Kostenfrage locker ausstechen. Die Consorsbank gilt als sehr fortschrittlich und besticht durch ihre hohe Zuverlässigkeit. Als Teil der französischen BNP Paribas ist man eines der größten Unternehmen im globalen Finanzgeschehen.

XTB

Gesamtwertung:

Xtrade Brokers, oder kurz XTB, ist ein Unternehmen aus Polen. Auch hier findet man diverse Handelsgüter vor, wie Forex Papiere, CFDs, Rohstoffe, Indices und ETFs. Dank des Meta Traders4 gelingt der Handel auf sehr professionelle Art und Weise. Dabei gibt es bei XTB auch Krypto Währungen. Auch hier findet man ein Demo-Konto vor und kann mehr als 3000 globale Instrumente austesten. Zwei verschiedene Plattformen stehen dem User hierbei zur Verfügung.

Flatex

Gesamtwertung:

Seit 1999 gibt es den Anbieters Flatex. Seit jeher zeichnet sich das Angebot durch günstige Preise aus. Dabei hat man Zugang zu Börsen, außerbörslichem Direkthandel, Fonds und ETFs, aber auch CFDs und Forex Werten. Theoretisch könnte man sich auch ein Bitcoin Zertifikat holen oder Sparpläne einrichten. Sogar Kredite werden über Flatex möglich.

Comdirect

Gesamtwertung:

Ein alter Bekannter im Geschäft der Onlinedepots ist Comdirect. Als Tochtergesellschaft der Commerzbank wurde der Aktiendepot Anbieter schon im Jahr 1994 gegründet. Es handelt sich auch hier um eine Vollbank, bei der man theoretisch nur ein Girokonto eröffnen kann. Das Online Depot Konto ist aber für viele Kunden noch interessanter. Die einfache Usability weiß hier vor allem zu überzeugen. Außerdem kann man sich bei bestimmten Sonderaktionen schon mal ein Startguthaben als Zugabe sichern. Der Depotwechsel wird einem sehr einfach gemacht, da man einen speziellen Service erhält. Für werdende Eltern dürfte zudem das Juniordepot interessant sein, das einem erlaubt, langfristig Vermögen für den Nachwuchs aufzubauen.

OnVista

Gesamtwertung:

OnVista werden die meisten User und Händler vor allem wegen des guten Blogs kennen. Insofern trifft man auf eine Art News Seite und der Anbieter selbst spricht von einem Finanzportal. Dabei gibt es aber auch die OnVista Bank, die einem zur Anmeldung gerne mal 75 € als Startguthaben gewährt. Es wird deutlich, dass OnVista immer wieder auf besondere Aktionen setzt. Doch auch das Angebot an sich kann sich sehen lassen, da über 18.000 Fonds im Angebot enthalten sind und 16 Emittenten den außerbörslichen Direkthandel erlauben. Außerdem kann man sich ETF Sparpläne einrichten und natürlich auch Aktien handeln. Dies geschieht sowohl am Handelsplatz in Deutschland, als auch in den USA, wobei man mit unterschiedlichen Gebühren Modellen zu rechnen hat.

Der Gebührenvergleich der Aktiendepots

eToro Testsieger
ab 0,1% pro Order
keine Depotgebühren
25$ Gebühr/ Auszahlung
DeGiro Gebührensieger
ab 0,54 € pro Order
keine Depotgebühren
keine weiteren Kosten
Markets.com
ab 1,7 Pips pro Order
keine Depotgebühren
Finanzierungsgebühren über Nacht
Lynx
ab 5,80 € pro Order
1 $ bei Depotwert unter 1.000$
1 € / SEPA Auszahlung
Consorsbank
ab 9,95 € pro Order
keine Depotgebühren
keine weiteren Kosten
XTB
ab 0,1% pro Order
bei Inaktivität 10€/Monat
10€/Auszahlung unter 200€
Flatex
ab 5,90 € pro Order
keine Depotgebühren
keine weiteren Kosten
Comdirect
ab 9,90 € pro Order
keine Depotgebühren in den ersten drei Jahren
Ab 4. Jahr 1,95€ bei Inaktivität
OnVista
ab 6,50 € pro Order
keine Depotgebühren
keine weiteren Kosten

Das waren die wichtigsten Faktoren im Aktiendepot Test 2019

Regulierung

Natürlich kann man darauf achten, ob ein Aktiendepot kostenlos ist, welche Assets überhaupt unterstützt werden und wie die allgemeine Usability auf der jeweiligen Plattform gelingt. Oftmals handelt sich bei diesen Faktoren auch um persönliche Vorlieben und Geschmäcker. Doch ein Qualitätspunkt von wesentlicher Bedeutung, der in diesem Zusammenhang keine Kompromisse erlaubt, ist ebenfalls auszumachen. Es geht schließlich um die Regulierung. Man tut gut daran, sich nur mit solchen Aktiendepots auseinanderzusetzen, welche über eine offizielle Lizenz verfügen. Die Regulierung ist nämlich von wesentlicher Bedeutung. Sind die Einlagen gesichert? Auch diese Frage steht im großen Zusammenhang zur Rechtmäßigkeit des Angebots.

Sicherheiten im Aktiendepot Konto

Nach der letzten großen Finanzkrise im Jahr 2008 hat sich die Europäische Union nämlich dazu durchgerungen, strengere Regularien für die Finanzwelt zu kreieren, um den Endverbraucher so gut es geht zu schützen. Der Standort des jeweiligen Unternehmens ist also von grundlegender Bedeutung. EU Depots sind in jedem Fall anderen Anbietern vorzuziehen. Sollte man an dieser Stelle feststellen, dass das eigene Depot momentan einem Angebot aus Übersee entstammt, dann tut man gut daran, sich über einen Depotwechsel Gedanken zu machen, selbst, wenn das Aktiendepot kostenlos ist. Wenn die Regulierung stimmt, dann darf man sich auch auf große Sicherheiten im Aktiendepot Konto einstellen.

Die Einlagensicherung wurde bereits angesprochen, doch auch sonstige Sicherheitsfaktoren spielen eine Rolle. Hierzu zählt auch die Verifizierung. Ein Aktiendepot zu eröffnen ist prinzipiell ein Kinderspiel, jedoch sollte man sich eben darauf einstellen, seine persönlichen Daten bestätigen zu müssen. So wird schließlich internationaler Geldwäsche vorgebeugt und man weiß, dass man es mit einem vertrauensvollen Anbieter zu tun bekommt. Dass die Finanzbehörden hier nicht zimperlich sind, dürfte einem am Beispiel der Online Fintech Bank N26 aufgefallen sein. Hier wurde das Verifizierungsverfahren nämlich als zu lasch eingestuft und der Konzern musste Nachbesserungen leisten.

Aber auch selbst ist man als User selbstverständlich gefordert. Niemals sollte man seine Login Daten willkürlich herausgeben und tatsächliche verwaltet man die Zugangsdaten zum eigenen Depot am besten wie den Heiligen Gral. Die technischen Schutzmaßnahmen sollten natürlich ebenfalls dem gängigen europäischen Standards entsprechen. Man tut gut daran, aktuelle Browser zu verwenden und außerdem einen Antiviren Schutz auf seinem PC zu installieren. So vermeidet man den Angriff bösartiger Software.

Ein Depot eröffnen – Anmeldung & Verifizierung

Die Anmeldung wurde bereits angesprochen. Um ein Depot eröffnen zu können, muss man natürlich persönliche Daten angeben. Nicht selten werden hierzu auch steuerliche Informationen benötigt. Durch die europäische Gesetzeslage muss der gewählte Anbieter nämlich garantieren können, dass der jeweilige Nutzer auch die Person ist, für die er sich ausgibt. Trotzdem kann es natürlich im Prozess der Registrierung Unterschiede geben. Man möchte zweifelsfrei vom Anbieter gut geführt werden.

Große Fragen sollten nicht auftauchen, da man sonst mit einem langsameren Prozess zu rechnen haben wird. Auch im Zuge der Verifizierung dürfte es zu Unterschieden kommen können. So gibt es beispielsweise das Post Ident Verfahren, aber auch Anbieter, die einem die Authentifizierung komplett online ermöglichen. Hierzu nimmt man am besten direkt seinen Personalausweis oder Reisepass zur Hand. Der das genaue Prozedere sollte einem dann schnell und deutlich vorgestellt werden, so dass man sich vor keinen Unsicherheiten sehen muss.

Handelbare Güter

Welche Werte kann man in seinem Online Depot aufbewahren?. Grundlegend wird es sich hierbei eben um Unternehmensanteile, also Aktien, handeln. Doch es gibt auch Anbieter, die die verfügbaren Güter weitaus breiter aufstellen. So ist Platz für Rohstoffe, Optionen, Währungen, Kryptowährungen oder auch diverse Forex Trades. Im Aktiendepot Vergleich kann also explizit auf diese Assets geachtet werden. Dass es hier Unterschiede zwischen den Anbietern gibt, ist evident. Man sollte sich als Anleger schlicht selbst hinterfragen und so auch überlegen, in welche Werte man eigentlich investieren möchte.

Zahlungen

Im Aktiendepot Test sollen auch Zahlungswege behandelt werden. Dabei kommt es natürlich auf verschiedene Faktoren an, die über Komfort, Sicherheit und Zugänglichkeit der Transaktionen entscheiden können. In diesem Zusammenhang werden sicherlich auch Depotgebühren eine Rolle spielen, die für die Verwendung gewisser Transaktionsoptionen anfallen können. Es gibt aber durchaus auch Anbieter, die einem im Depotgebühren Vergleich an dieser Stelle vor allem kostenfreie Wege ermöglichen. Eine gewisse Aufmerksamkeit sollte man im Aktiendepot Test im Zuge der Zahlungswege auf jeden Fall walten lassen.

Zahlungsoptionen

Dabei kommt es grundlegend auf drei verschiedene Faktoren an, nämlich auf die verfügbaren Zahlungsoptionen, wie beispielsweise PayPal, Kreditkarte, Überweisung oder andere Anbieter, welche einem eine direkte Banküberweisung erlauben, aber auch auf andere Faktoren.

Auszahlungsgeschwindigkeit

Die Auszahlungsgeschwindigkeit spielt ebenfalls eine Rolle, da man bei den besten Depots mit einer unverzüglichen Gutschrift der Beträge rechnen kann. Bei anderen Brokern dürfte schon mal etwas Zeit vergehen, bis man über seine Aktien-Gewinne verfügen kann.

Limits

Schließlich sollen auch noch Limits im Depotvergleich eine Rolle spielen. Dabei können Limits an verschiedenen Stellen auftreten, nämlich bei Ein- und Auszahlungen, aber auch im Trading selbst. Hier wiederum muss man unterscheiden, ob es sich um ein reines Depot handelt, was lediglich die Verwaltung der Werte erlaubt, oder ob man das Depot kostenlos zu einem Broker dazu erhält. Hier wären dann Limits im normalen Handel zu untersuchen.

Ist das Aktiendepot kostenlos? – Die Gebühren

Im Depotgebührenvergleich kann man feststellen, mit welchen Kosten man bei der regelmäßigen Nutzung zu rechnen hat. Gibt es beispielsweise Verwaltungsgebühren oder muss man bei Ein- und Auszahlungen mit Sonderzahlungen rechnen? Die besten Angebote bieten das Aktiendepot kostenlos an, jedoch sollte man diese Tatsache nicht als Selbstverständlichkeit betrachten. Abermals zeigt sich, wie wichtig ein Aktiendepot Test eigentlich ist.

Kundendienst

Ein Faktor, der gerne übersehen wird, ist der Kundendienst. Doch sollte man einmal vor Fragen oder Probleme gestellt sein, dann wünscht man sich, dass man auf bestmögliche Art und Weise vom Anbieter betreut wird. Erhält man keine oder nur eine sehr langsame Antwort auf eine wichtige Anfrage, dann ist dies natürlich zu bemängeln. Besser ist ein Live Chat, mit freundlichen und kompetenten Mitarbeitern, die einem unmittelbar Rede und Antwort stehen können. Ebenso wichtig sind ausgereifte FAQs und sonstige Kommunikationskanäle, wie das Telefon oder die E-Mail, bzw. ein Kontaktformular.

Schritt für Schritt Anleitung zum Depotwechsel (am Beispiel eToro)

Ein Depot zu eröffnen ist kein Hexenwerk. Um interessierten Lesern verdeutlichen zu können, wie man eine Anmeldung und Registrierung bei einem der Top Depots ausführt, findet sich an dieser Stelle eine Anleitung. Als Beispiel dient der Online Depot Testsieger eToro.

Schritt 1: Die Anmeldung

Auf der Startseite wird man zunächst einmal einen Willkommens Bildschirm vorfinden mit dem Registrierungsformular. Hier werden im ersten Schritt nur einige wichtige Daten abgefragt, wie der Name, die E-Mail-Adresse, die Telefonnummer und ein Passwort. Außerdem akzeptiert man die Nutzungsbedingungen und gibt seine Einwilligung zu der Datenschutzrichtlinie und den Cookierichtlinien. Mit einem Klick auf „Konto einrichten“ ist der erste Schritt zur Depot Anmeldung bereits getan. Alternativ zeichnet sich eToro im Übrigen dadurch aus, dass man auch den Social Login verwenden kann, also sein Facebook oder Google Konto zur Anmeldung nutzen kann.

 

Schritt 2: Die Verifizierung

Natürlich ist es mit diesem ersten Registrierungsformular noch nicht getan. In den nächsten Schritten wird man einen weiteren Anmeldeprozess durchlaufen müssen und mehr Informationen, wie beispielsweise die Adresse und das Geburtsdatum, preisgeben. Es wird schnell deutlich, dass eToro hier den EU Regularien entspricht. In diesem Zusammenhang wird man im Übrigen auch einige Angaben zu seiner eigenen finanziellen Situation tätigen müssen.

Auch den EU Gesetzen ist es geschuldet, dass dass man seinen Identität bestätigen muss. Dies geschieht mithilfe der Uploadmöglichkeit im eigenen Konto. Es werden also eine Kopie des Personalausweises oder Reisepasses gefordert, aber auch eine Adressbestätigung. Die Adressbestätigung lässt sich beispielsweise mithilfe einer Verbraucherrechnung einreichen. Es muss sich um ein aktuelles Dokument handeln, auf dem das Datum vermerkt ist, aber auch der Name und die Adresse des angehenden Händlers. Man wird eine Nachricht per E-Mail erhalten, sobald die Authentifizierung vollständig überprüft wurde.

Schritt 3: Das Aktiendepot Konto im Demo Modus

In der Zwischenzeit kann man sich aber schon mal auf der Plattform ein wenig umsehen. Es gibt unterschiedliche Märkte zu entdecken und im Menü befindet sich sowohl die Watchlist, als auch das Portfolio und ein interessanter Newsfeed. Man kann natürlich explizit nach gewünschten Aktien, Rohstoffen oder auch Kryptowährungen suchen, um diese in die eigene Wunschliste mit aufzunehmen. Das Trading an sich ist sehr einfach, man klickt einfach auf den gewünschten Wert und dann auf den Button „Traden“. Schließlich legt man nur noch den gewünschten Betrag fest, bzw. die Menge der Einheiten, und kann sich dann für eine Buy oder Sell Order entscheiden.

Möchte man einen Wunschpreis angeben, so kann man dies ebenfalls tun, indem man in dem Handelsfenster von „Trade“ zu „Auftrag“ wechselt und hier den Betrag eingibt. Es ist also sehr simpel, die gewünschten Aktien zu handeln. Ebenfalls ist es überhaupt kein Problem, ein virtuelles Portfolio zu erstellen und somit ein Demokonto zu eröffnen. Eine Übersicht über alle ausgeführten Trades erhält man natürlich ebenfalls.

 

Schritt 4: Die Einzahlung

Bevor es losgehen kann, benötigt man erst noch Guthaben. Um Geld einzahlen zu können, klickt man auf den entsprechenden Button und wählt anschließend den gewünschten Betrag aus. Man hat die Wahl zwischen verschiedenen Währungen wie Euro, US-Dollar, britische Pfund, japanische Yen, australische Dollar und kanadische Dollar. Außerdem kann man zwischen verschiedensten Zahlungsmethoden wählen. Besonders PayPal erweist sich an dieser Stelle als sehr beliebt, man kann aber auch zur Kreditkarte greifen, zur Überweisung, UnionPay, Skrill, Neteller oder zur Sofortüberweisung. Eine vollständige Übersicht zu den verfügbaren Zahlungsmethoden findet sich auf der Webseite des Anbieters. Schließlich gibt man noch seine Rechnungsadresse ein und sendet den Auftrag ab. Es sollte nicht lange dauern, bis die Einzahlung abgeschlossen wurde.

 

Schritt 5: Der Handel

Ist also erstmal Guthaben auf die Plattform gebracht, dann kann es mit dem richtigen Trading endlich losgehen und die Registrierung kann als vollständig abgeschlossen betrachtet werden. Zu jeder Zeit sollte man dabei auch an Risiken denken und entsprechende Limits setzen.

Fazit

Der gesamte Aktiendepot Test sollte offenbaren, dass es die unterschiedlichsten Angebote im Markt gibt. Bei den einen kann man vor allem CFDs erwerben und handeln, bei anderen liegt der Fokus tatsächlich auf richtigen Aktien, Rohstoffen oder Währungen. Die Vielfalt ist also groß und ob es ein bestes Aktiendepot gibt, kann jeder User nur für sich selbst beantworten. Im großen Vergleich gibt es aufgrund einiger Indizien, aber einen objektiven Testsieger, nämlich eToro.

Hier findet man eine sehr einfach zu nutzende Plattform vor, die mit einem Mindesteinzahlungsbetrag von nur 200 € bereits zum Trading einlädt. Dabei ist das Angebot sehr nutzerfreundlich gestaltet und man benötigt auch keine großen Fachkenntnisse, um sich hier zurechtzufinden. Durch das vorhandene Demo-Konto kann man sich erst einmal etwas mit dieser Form des Handels vertraut machen und für die Einzahlung stehen einem verschiedenste Wege zur Verfügung.

Wer mit dem Social Trading von eToro nicht viel anfangen kann, ist womöglich besser mit DeGiro bedient, einem Onlinedepot, das vor allem durch günstige Preise besticht. Auch hier kann man CFDs und Optionen handeln, der Fokus des Unternehmens liegt aber auf richtigen Aktien. Letzten Endes dürfte es auch ein wenig Geschmackssache sein, für welchen Anbieter sich der Händler am Ende entscheidet. Wie bereits erwähnt, spielen für einen umfassenden Aktiendepotvergleich verschiedenste Faktoren eine Rolle und jeder Trader kann für sich entscheiden, wo die Präferenzen liegen. Genug Auswahlmöglichkeit gibt es in der Branche allemal.

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