CFD Handel: So funktioniert das Trading mit CFDs

5. Februar 2019
Von: Benjamin
Aktualisiert am: 15. Februar 2019
CFD Handel: So funktioniert das Trading mit CFDs
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Differenzkontrakte (deutsch für: Contracts for difference, kurz: CFD) werden bei den Anlegern immer beliebter, weil sie sich auch für Kleinanleger eignen.Bereits mit kleinen Anlagebeträgen können dank des Hebels große Summen Geld bewegt werden. Um Ihnen den Start in den Handel zu erleichtern, möchten wir Ihnen einige grundlegende Informationen zur Verfügung stellen.

CFDs geben Ihnen die Möglichkeit auf Basiswerte zu spekulieren, ohne sie direkt kaufen zu müssen.aktienboard.com

SkylineWenn Sie die Absicht haben Geld mit dem Online-Handel zu verdienen, können CFDs eine Option sein. Aber Vorsicht: CFDs sind aber spekulative Finanzderivate, bei denen Sie genau über die Risiken Bescheid wissen sollten, bevor Sie mit dem Handel beginnen. Nur wer konsequent eine Strategie verfolgt, Risikomanagement betreibt und seine Positionen im Blick hat, hat eine Chance auf Erfolg mit CFDs. CFDs sind also keine Möglichkeit, um schnell und einfach reich zu werden – wie manche Werbung einen gerne Glauben machen möchte. Wer sich aber mit der Materie befasst und einige Grundregeln beachtet kann durchaus erfolgreich sein.

CFD-Broker: Bei diesen Anbietern kann man CFDs handeln

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Aktien, Indizes, ETFs, Forex, Kryptowährungen, Rohstoffe

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* 65-83% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Was sind CFDs und wie funktionieren sie?

CFD steht als Abkürzung der englischen Bezeichnung „Contracts for Difference“. In Deutschland sprechen wir von Differenzkontrakten. Die Idee für diese Handelsart stammt ursprünglich aus England, von dem UBS Investmentbankern Brian Keelan und Jon Wood. Sie versuchten das Aktienrisiko durch eine Hedging Strategie zu reduzieren. Sie entwickelten ein neues Finanzprodukt, mit dem Sie auch noch die englische „stamp duty“ umgehen konnten, die Steuer, die an den englischen Börsen beim Verkauf von Aktien fällig wird. Die CFDs wurden bis in die 1990er Jahre fast ausschließlich von institutionellen Händlern benutzt. Die Kreditinstitutionen versuchten mit ihnen ihre Aktientransaktionen abzusichern, bis der CFD-Handel auch für Privatpersonen zugänglich wurde.

Die Idee ist auf eine Kursveränderung spekulieren zu können, ohne gleich das komplette Wertpapier kaufen zu müssen. Der Anleger setzt also auf einen steigenden oder fallenden Kurs und bekommt von seinem Broker die Differenz ausbezahlt, deswegen auch die Bezeichnung Differenzkontrakt. Wenn Sie also auf einen steigenden Kurs eines Basisprodukts setzen und der Kurs tatsächlich steigt, muss der Broker Ihnen die Differenz zum Vertragsende ausbezahlen.

Die Vorteile für Kleinanleger liegen auf der Hand. Die CFDs geben Ihnen durch die Hebelwirkung die Möglichkeit auf Basiswerte zu spekulieren, ohne sie direkt kaufen zu müssen. So können Sie auch mit kleinen Investments überproportionale Gewinne realisieren. Allerdings sind die Differenzkontrakte auch hochspekulativ und eignen sich nur für gut informierte Anleger.

Die CFDs gehören zu den Finanzderivaten, wie auch Optionen, Futures, Forwards und Swaps. Sie werden ausschließlich OTC (over-the counter) gehandelt, der Handel läuft nicht wie bei Aktien über Börsen ab. Die Differenzkontrakte ziehen keinen Kauf eines Basisprodukts nach sich, der Broker und der Trader schließen nur einen Vertrag über die Zahlung der Kursdifferenz ab. Der Vertragsabschluss bezieht sich immer auf die aktuellen Marktpreise, genauso wie die Beendigung des Vertrags. Die Margin ist also eine Sicherheit für den Broker, dass Sie den Vertrag einhalten.

Die Vorteile des CFD-Handels

Wie schon vorher erwähnt, wird für den Handel mit Differenzkontrakten nur wenig Kapital benötigt. Es muss nur eine Margin beim Broker hinterlegt werden, damit auch Kleinanleger von diesem Finanzinstrument profitieren können. Beim CFD-Handel kann mit Aktien, Währungen, Indizes und Rohstoffen gehandelt werden.

Auch die niedrigen Transaktionskosten sind ein wichtiger Vorteil für diese Handelsart. Bei anderen Finanzinstrumenten ist der Aufwand viel höher, was sich die Broker auch bezahlen lassen. Von Vorteil ist auch die Transparenz der Gewinnmöglichkeiten, die Anleger können sich zu jeder Zeit über den Stand der gehandelten Basiswerte informieren. Da CFDs nicht an den Börsen gehandelt werden, sind die Anleger auch nicht an die Börsenzeiten gebunden und können das CFD Trading auch weltweit und mit einer großen Auswahl betreiben.

Alle Vorteile der Differenzkontrakte auf einen Blick:

  • Geringer Kapitalbedarf
  • Börsenzeiten müssen nicht eingehalten werden
  • Geringe Transaktionskosten
  • Große Anzahl an Basiswerten
  • Transparente Preisgestaltung
  • Möglichkeit auf steigende und auf fallende Kurse zu setzen

Wie funktioniert das CFD Trading?

Bei Differenzkontrakten wird der Spread gehandelt. Der Spread ist die Differenz zwischen dem Wert beim Vertragsabschluss und dem Wert bei Vertragsende. Anleger können auf steigende Kurse (Long-CFD) oder fallende Kurse (Short-CFD) setzen.

Bei den Differenzkontrakten handelt es sich um gehebelte Finanzprodukte. Das heißt, dass bei Kursentwicklungen der Gewinn im Vergleich zu dem eingesetzten Kapital überproportional hoch ist. Dies betrifft nicht nur den Gewinn, auch der Verlust kann überproportional hoch sein. Der Hebel oder in englisch „Leverage“ wird aus der Proportion zwischen dem benötigten Kapital und der Margin errechnet, die der Broker verlangt. Wenn die Margin 1 % beträgt, ist der Hebel 100. Beträgt die Margin 2 %, ist der Hebel 50 und so weiter.

Am besten lässt sich die Hebelwirkung an einem Beispiel erklären. Nehmen wir an, Sie wollen einen Differenzkontrakt von einer Aktie mit einem Wert von 100 Euro handeln. Von dieser Aktie wollen Sie 100 Stück handeln, für die Sie bei einer normalen Aktientransaktion 10.000 Euro bezahlen müssten. Bei einem Differenzkontrakt müssen Sie aber nur eine Margin hinterlegen, das restliche Kapital wird von dem Broker zur Verfügung gestellt.

Dafür legt der Broker eine Margin in Prozent fest. Liegt diese Margin bei 5 Prozent, müssen Sie für den Differenzkontrakt für 100 Aktien a 100 Euro 500 Euro bezahlen. Wenn die Aktie jetzt tatsächlich in dem Vertragszeitraum 6% steigt, dann würden Sie mit dem Differenzkontrakt 600 Euro verdienen, brauchten dafür aber nur 500 Euro zu hinterlegen. Würde die Aktie aber 6 Prozent an Wert verlieren, dann wäre Ihre Marge verloren. Ab dem 08.05.2017 wurde von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht eine Allgemeinverfügung erlassen, mit der Trader nicht mehr als ihre Einlage bei dem Broker verlieren können. Ansonsten würde der Broker von Ihnen auch die restlichen 100 Euro verlangen.

Auf den Webseiten der Broker wird der Hebel dann zum Beispiel als 1:100 dargestellt. In diesem Fall heißt das, das Sie einen Euro für jede Hundert Euro an Margin hinterlegen müssen. Wenn 1:400 angegeben wird, müssen Sie dementsprechend für jede 400 Euro einen Euro Margin hinterlegen.

Achtung: Der CFD-Handel eignet sich nur für Trader, die sich auch über das Risiko im Klaren sind. Das eingesetzte Kapital sollte nie für den persönlichen Lebensunterhalt benötigt werden, da es auch zu jederzeit wieder verloren werden kann. Informieren Sie sich eingehend über die Investitionen und deren Risiken!

Welche Basiswerte können mit Differenzkontrakten gehandelt werden?

Im Prinzip können alle Finanzwerte für das CFD Trading benutzt werden. Die am häufigsten gehandelten Basiswerte, die auch von den meisten Brokern angeboten werden, sind:

  • Aktien
  • Indizes
  • Fremdwährungen / Forex
  • Rohstoffe
  • Kryptowährungen
  • ETFs
Sie sind als Kunde entsprechend auf das Angebot der Broker angewiesen. Sie legen die verfügbaren Differenzkontrakte und die Margin fest.

Wieviel Kapital wird für den CFD Handel benötigt?

Das benötigte Kapital beim CFD Trading ist sehr viel geringer als beim normalen Aktienhandel, da Sie keine Anteile des Unternehmens erwerben müssen.

Trotzdem wird Kapital benötigt, um Differenzkontrakte zu handeln. Zum einen muss die Margin mit Ihrem hinterlegten Kapital beim Broker abgedeckt werden. Dann kommt es noch auf den Spread Ihres Differenzkontrakts an. Je höher der Spread ist, desto länger wird es dauern, bis Sie Gewinne machen können. Wenn Sie die Position wieder verkaufen, ohne dass eine Kursbewegung stattgefunden hat, müssen Sie einen Verlust in Höhe des Spreads akzeptieren.

Das benötigte minimale Kapital kann sich von Broker zu Broker unterscheiden. Wenn Sie anfangen, können Sie die Anzahl der Positionen gering halten und dadurch auch mit wenig Kapital anfangen CFDs zu handeln. Sie werden mit wenig Kapital natürlich auch weniger Gewinn machen, können Ihr Kapital aber langsam aufbauen.

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Die Beste Wahl für Daytrader
  • Enge Spreads
  • Demokonto
  • CFDs auf Aktien, Indizes, ETFs, Forex, Kryptowährungen, Rohstoffe
76% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Handelsstrategien für Differenzkontrakte

Bei den Differenzkontrakten gibt es normalerweise keine festgelegten Mindestlaufzeiten. Sie können die Positionen so lange halten, wie Sie möchten. Das Trading wird generell zwischen kurzfristigen und langfristigen Transaktionen aufgeteilt. Wenn Sie die Kontrakte am gleichen Tag oder in einem Zeitraum von wenigen Tagen kaufen und wieder verkaufen, spricht man von kurzfristigen Transaktionen. Langfristige Transaktionen können sich über Wochen und Monate hinziehen.

1. Die Differenzkontrakte werden normalerweise kurzfristig gehandelt. Sie werden meistens am gleichen Tag wieder veräußert, weil durch den Hebel auch geringe Kursentwicklungen genutzt werden können. Durch den Hebeleffekt reichen kleine Kursentwicklungen um überproportional hohe Gewinne zu machen. Meisten basieren die Entscheidungen im Handel mit Differenzkontrakten auf Marktanalysen, die sich auf einen kurzen Zeitraum beziehen. Analysen für einen längeren Zeitraum bieten viel mehr Fehlerpotenzial und eignen sich weniger für den Handel mit CFDs.

2. Bei langfristigen Strategien muss der Trader die Finanzierungsgebühren miteinkalkulieren, die der Broker täglich verlangt. Sie können auf Dauer den Gewinn empfindlich schmälern. Wenn die Posten über einen längeren Zeitraum gehalten werden, können die Finanzierungskosten überdurchschnittlich hoch werden. Trotzdem ist es möglich auch mit Differenzkontrakten nach Wochen und Monaten noch Gewinne zu machen.

Wer sich für die langfristige Strategie entscheided sollte beachten, dass nicht alle Broker für diese Strategie geeignet sind. Einige Broker erheben “Übernachtegebühren”, also eine extra Gebühr dafür, um eine Position über Nacht offen zu lassen. Wer langfristig handeln möchte, sollte einen Broker ohne Übernachgebühr wählen, da diese entsprechend die Profite schmälert.

Wer die richtige Nase für langfristige Kursveränderungen hat, kann mit langfristigen Transaktionen Gewinne machen, weil weniger Transaktionskosten als mit vielen unterschiedlichen kurzfristigen Differenzkontrakten entstehen. Außerdem ist es auch eine Zeitfrage, nicht jeder kann täglich die Märkte beobachten und analysieren.

Letztendlich ist es eine persönliche Entscheidung, ob Sie lieber langfristige oder kurzfristige Strategien umsetzen möchten. Wenn Sie sich gerne mit den täglichen Kursbewegungen beschäftigen und die benötigte Zeit dafür haben, werden Sie erfolgreicher mit einer kurzfristigen Strategie fahren. Wenn Sie lieber Ihre Positionen ruhen lassen wollen und auf den Erfolg warten können, dann lohnt sich das CFD Trading auch mit einer langfristigen Strategie.

Die Strategie zum Erfolg

In den letzten Jahren haben sich viele Strategien entwickelt, um erfolgreich an der Börse zu sein. Grundsätzlich ist es vorteilhaft sich mit diesen Strategien zu beschäftigen, da sie wichtige Informationen bieten können und Entscheidungen vereinfachen können.

Material um die verschiedenen Strategien zu lernen, gibt es viele. Auf welche Art Sie auch immer lernen wollen, es lohnt sich ein Demokonto bei einem Broker zu eröffnen und diese Strategien in die Praxis umzusetzen. Bei all der Theorie sollten Sie aber immer bedenken, das es keine fehlerfreien Strategien gibt, sie dienen nur als Entscheidungshilfe.

Im normalen Aktienhandel können schon einmal Verluste pro Aktie von 5-10% entstehen, kein seriöser Aktienhändler wird das aus der Bahn werfen. Bei dem Handel mit Differenzkontrakten sind solche Verluste katastrophal und können einen Händler ruinieren. Selbst bei einem Hebel von 5:1 würde der Verlust ein Viertel der Margin kosten. Deswegen ist das setzen der Stopp-Loss Funktionen bei dem CFD Handel besonders wichtig.

Bei dem Handel mit Differenzkontrakten sollten sie auch auf die Finanzierungskosten achten. Wenn Sie durch langfristige Strategien Gewinne machen wollen, dann müssen Sie die Finanzierungskosten des Brokers als Unkosten einberechnen. Selbst bei kleinen Zinssätzen unter 2 % können sie den Gewinn empfindlich schmälern. Eine Auflistung von Brokern mit günstigen Finanzierungskosten finden Sie in der Tabelle weiter unten.

Trendlinien als Entscheidungshilfen

Für Anfänger im CFD Handel haben sich Trendlinien als einer der einfachsten und praktischsten Hilfsmittel erwiesen.

Trendlinien sind Werkzeuge, mit denen Anleger die Analyse vereinfacht wird. Trendlinien verbinden die Hochs und Tiefs der einzelnen Werte und werden in einem Chart dargestellt. Die Trendlinie kann in einem Chart gezogen werden, wenn ein Aufwärts- oder Abwärtstrend sich abzeichnet. Mit welchen Zeiteinheiten und in welchen Schritten ein Chart entwickelt wird, obliegt komplett den Ansprüchen des Händlers. Je höher die Zeiteinteilung gemacht wird, desto stärker sind die Signale des Charts.

TrendlinieFür CFD-Händler eignen sich kleine Zeiteinteilungen, damit auch kleine Wertänderungen festgestellt und eingeschätzt werden können. So können Trends frühzeitig erkannt und genutzt werden. Je genauer der Chart und die Trendlinie sind, desto zuverlässigere Prognosen können gemacht werden.

Als Entscheidungshilfen sind Trennlinien ideal, da sie die Möglichkeit bieten Veränderungen eines Basiswert grafisch darzustellen. Nehmen Sie sich viel Zeit um Trendlinien und andere Hilfsmittel zu studieren, sie geben Ihnen die Möglichkeit Strategien zu entwickeln, um erfolgreich mit Differenzkontrakten arbeiten zu können.

Die Auswahl des richtigen Brokers

CFDs werden nicht an der Börse gehandelt, deswegen benötigen Sie die Hilfe einer Bank oder eines Brokers. Bei diesen müssen Sie dann ein Konto eröffnen, damit Sie die einzelnen Posten auch einsehen können und die Margin eingezahlt werden kann, sowie die Gewinne ausbezahlt werden können. Die Kosten für den CFD-Handel setzen sich wie folgt zusammen

  • Transaktionskosten der Bank oder dem Broker
  • Finanzierungskosten je nach Transaktionslänge
  • Steuern für Gewinne aus Differenzkontrakten

Für den Handel mit CFD Werten ist die Auswahl des richtigen Brokers auschlaggebend. Wenn Sie in den kurzfristigen Handel einsteigen wollen, sollten die Kosten pro Transaktion möglichst gering ausfallen, damit sie nicht den Gewinn zu sehr beeinflussen. Aber auch andere Punkte können einen guten Broker von anderen unterscheiden. Einige bieten sogar Online-Kurse an, die besonders für Anfänger interessant sein können.

Wenn Sie vorhaben sich längere Zeit mit dem Handel von Differenzkontrakten zu beschäftigen, dann sollten Sie sich auch bei der Auswahl des Brokers Zeit lassen. Es gibt einige Punkte, mit denen Sie das Angebot der Broker miteinander vergleichen können und dann eine fundierte Entscheidung treffen können.

  • Verlangt der Broker Fixkosten?
  • Wieviel Ordermöglichkeiten bietet der Broker an?
  • Ist der Broker lizensiert und in Europa eingetragen?
  • Wie hoch sind die Spreads des Brokers?
  • Welche Handelsplattformen werden zur Verfügung gestellt (Smartphone, Mobil, PC)?
  • Welche Basiswerte werden angeboten?
  • Welche Hilfsmöglichkeiten werden angeboten, Kurse, Analysen etc.?
  • Werden Kurse in Echtzeit angezeigt?
  • Kann ein Demokonto eröffnet werden?
  • Gibt es mehrere Hebelangebote?
  • Gibt es eine Hotline für Probleme?
  • Welche Werkzeuge zur Analyse werden angeboten?
  • Wie hoch sind die Mindesteinzahlungen?
Die Angebote des Brokers sollten sich an Ihre Ansprüche anpassen. Je nachdem welche Basiswerte Sie handeln wollen, sollte der Broker in dieser Sparte auch eine größere Auswahl anbieten können. Je nach Ihrer Strategie sollten die fixen Kosten oder die Kosten pro Transaktion günstiger sein. Genauso sollten sich die angebotenen Informationen und Werkzeuge für Ihre Handelsstrategien eignen. Lassen Sie sich Zeit mit der Auswahl des Brokers, es lohnt sich später immer!
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4,9/5

Zum Broker

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Spread
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Ab 0,8 Pips

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Ab 1,2 Pips

Mindesteinzahlung
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Mindesteinzahlung
100 €

Mindesteinzahlung
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Handelbare Instrumente
6 via CFD

Aktien, Indizes, ETFs, Forex, Kryptowährungen, Rohstoffe

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* 65-83% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Die Trading Plattform

Viele Broker bieten eigenen Plattformen für den Handel an. Diese können durch das Internet angeboten werden, oder als App für das Smartphone oder mobile Geräte. Wichtig bei allen Optionen ist die Anzeige der Werte in Echtzeit, damit sich der Trader zu jeder Zeit informieren kann. Für den Daytrader ist diese Anzeige sehr wichtig.

Sie sollten sich mit der Plattform des Brokers schon vor dem Vertragsabschluss bekannt machen. Sie muss Ihren Ansprüchen gerecht werden und alle Informationen und Möglichkeiten für den Handel übersichtlich darstellen. Dabei hängt viel von Ihren persönlichen Präferenzen ab, deswegen sollten Sie sich die Plattform schon vorher einmal anschauen können.

Spreads

Die Spreads sind einer der wichtigsten Faktoren, damit Sie mit Differenzkontrakten Gewinne machen können. Meisten unterscheiden sich die Werte nicht zwischen den einzelnen Brokern, aber ein kleiner Unterschied kann beim kurzfristigen Handel einen großen Unterschied machen.

Die Auswahl der Differenzkontrakte

Eines der wichtigsten Kriterien für die Auswahl des Brokers ist die Anzahl der CFD-Angebote. Entspricht die Auswahl Ihren Ansprüchen, werden Aktien, Futures, Indizes, Rohstoffe und Währungen angeboten? Wenn Sie sich auf eine Sparte konzentrieren wollen, sollten Sie darauf achten, dass der Broker genügend CFDs in dieser Sparte anbietet.

Gebühren

Besonders bei dem kurzfristigen Handel sind die Gebühren pro Transaktion wichtig. Außerdem sollten Sie die Haltekosten und Mindesteinzahlungen beachten, damit Sie nicht später von den Kosten überrascht werden.

Sicherheits-Optionen

Achten Sie bei der Auswahl Ihres Brokers auch auf die verschiedenen Orderzusätze, die Sie als Sicherheitsoptionen einsetzen können.

1. Absolut wichtig ist die Stopp-Loss-Option, mit der Sie Ihren maximalen Verlust definieren können.

2. Das gleiche gilt für die Take-Profit-Option, mit der Sie die Höhe Ihres Gewinns definieren können.

3. Praktisch aber nicht unbedingt notwendig sind Trailing-Stopps und Limit-Orders. Generell gilt aber, je mehr Möglichkeiten Sie bei dem Vertragsabschluss haben, desto genauer können Sie Ihre Strategie definieren.

Der richtige Start: Checkliste zum CFD Handel für Einsteiger

Wenn Sie sich eingehend mit den Differenzkontrakten beschäftigt haben, können Sie Ihre eigene Strategie festlegen. Wenn Sie die Vorrausetzungen geschaffen haben, sollten sie sich jedoch erst Gedanken über die folgenden Punkte machen:

  • Stellen Sie sicher, dass die Bank oder der Broker mit dem Sie in den Handel einsteigen wollen, Ihnen auch ein Demokonto anbieten kann. So können Sie sich mit der Plattform erst einmal bekannt machen und alle angebotenen Instrumente eingehend kennen lernen. Lassen Sie sich Zeit bevor Sie mit echtem Geld anfangen zu handeln, je besser Sie mit den vorhandenen Werkzeugen umgehen können, desto einfacher können Sie so auch später Gewinne realisieren.
  • Setzen Sie niemals Kapital ein, auf das Sie nicht verzichten können. Der Handel mit Differenzkontrakten ist sehr risikoreich und Sie sollten sich bewusst sein, dass Sie jederzeit Ihr gesamtes Kapital verlieren können. Legen Sie schon im Vorfeld eine Summe fest, die Sie für Ihren Handel benutzten wollen und bleiben Sie bei der Summe.
  • Emotionen haben im Handel mit Wertpapieren nichts zu suchen. Lassen sie sich niemals von Gefühlen wie Angst oder Habgier beeinflussen. Legen Sie ihre Strategien fest und hören Sie auf, wenn die Verluste zu groß werden. Nach einiger Zeit können Sie dann Ihre Strategie auswerten und überprüfen, was falsch gelaufen ist.
  • Sie können Ihre Verluste mit Stopp-Loss-Orders begrenzen, genauso wie Ihre Gewinne. Dadurch müssen Sie nicht zu viel Zeit in den Handel investieren und können trotzdem sicher sein, nicht zu viel Geld zu verlieren oder rechtzeitig die Differenzkontrakte abzustoßen.
  • Beschäftigen Sie sich eingehen mit den verschiedenen Kaufoptionen und Orderarten, bevor Sie mit dem Handel beginnen.
  • Spezialisieren Sie sich auf ein Gebiet, einen Markt oder eine Asset-Klasse. Der Handel mit Differenzkontrakten ist so divers, so dass eine Person es nicht schafft den gesamten Überblick zu behalten. Wenn Sie schon in einer Branche Erfahrung haben, konzentrieren Sie sich auf diese. Ihre persönliche Expertise kann der Schlüssel zu ihrem finanziellen Erfolg sein.

Anleitung: CFDs kaufen mit eToro in nur drei Schritten

Im ersten Schritt benötigt man ein Trading Konto. Wir zeigen hier am Beispiel von eToro wie man ein Trading Konto eröffnet, um CFDs zu kaufen.

Im ersten Schritt besucht man die Seite von eToro hier und meldet sich mit seinem Namen, E-Mail Adresse und Telefonnummer an.

Hat man die Häckchen bei den Teilnahmebedingungen bestätigt, geht es mit einem Klick auf "Konto einrichten" weiter.

CFD Konto eröffnen

eToro Anmeldung erster Schritt
Im nächsten Schritt erstellt man bei eToro sein Profil, in dem man Fragen zur Trading-Erfahrung sowie zum Einkommen beantwortet.

Hat man das Profil vervollständigt, so erscheint im letzten Schritt der Button "Einzahlung fortsetzen".

Tipp: Das Konto muss nicht vollständig verifiziert sein, um mit dem Handel und der Einzahlung zu beginnen. Der Vorteil der Verifizierung liegt darin, dass man höhere Handelslimits und schnellere Auszahlungsbedingungen bekommt.
eToro Verifizierung
Um CFDs kaufen zu können braucht man selbstverständlich auch Geld auf seinem Konto.

Wenn man sein Profil verifiziert hat findet man im letzten Schritt den Button "Einzahlung fortsetzen". Hat man das Fenster weggeklickt findet man alternativ am linken unteren Bildschirmrand der Button "Geld einzahlen". Klickt man einen dieser beiden Buttons, öffnet sich das Einzahlungsfenster, in dem man Betrag, Einzahlungsweg sowie die Abrechnungsdetails festlegt. Als Einzahlungsmöglichkeiten erlaubt eToro unter anderem:

  • Kreditkarten

  • PayPal

  • Überweisung

  • UnionPay

  • Skrill

  • Neteller

  • Sofortüberweisung

  • und mehr


Wer also beispielsweise CFDs mit PayPal kaufen will, der ist mit eToro gut beraten.
Einzahlung bei eToro
Wenn das Konto nun aufgeladen ist, kann man mit dem eigentlichen Handel der CFDs beginnen.

Dazu klickt man im Suchfeld oben auf das Instrument, das man Handeln möchte. In unserem Beispiel haben wir die Aktie von Aurora als zugrundeliegendes Asset herangezogen.

Mit einem Klick auf das Symbol öffnet sich ein zweites Fenster, in dem man den Preis festlegen kann. Außerdem kann man auswählen, ob man einen bestimmten Betrag oder eine bestimme Anzahl an Optionsscheinen erweben möchte.

Etwas weiter unten finden sich die Optionen zum Stopp Loss, Take Profit und vor allem zum Einstellen des Hebels.

Sind alle Optionen ausgewählt, klickt man auf den Button "Order platzieren" und bekommt die entsprechenden CFDs in seinem Portfolio gutgeschrieben.

 

Jetzt CFD Konto bei eToro eröffnen

CFDs kaufen bei eToro

Cfds kaufen bei eToro

Besonderheiten des Handels mit Differenzkontrakten

Das CFD-Trading unterscheidet sich durch das Angebot der Broker. Einige weiten die Spreads soweit auf, um sie an ihre interne Order anzupassen. Bei den börsenechten Spreads haben die Anleger den Vorteil, dass der Spread mit der Börse übereinstimmt. Dies lassen sich die meisten Broker aber extra bezahlen.

DMA-CFDs sind noch realitätstreuer, da die Orders der Aktie tatsächlich in das Orderbuch der lokalen Börse eingehen. Sie handeln also tatsächlich mit Aktien, nur das der Broker Ihnen das Kapital für den Kauf zur Verfügung stellt und Sie nie tatsächlicher Besitzer der Aktie werden. Der Handel mit DMA-CFDs ist deswegen auch teurer als der Handel mit normalen Differenzkontrakten.

Differenzkontrakte und Dividenden:

Je nach Aktie werden einmal im Jahr Dividenden an die Aktionäre ausgeschüttet. Auch der CFD-Trader kann sich darüber freuen, er bekommt die Dividende zu 85 Prozent auf das CFD-Konto gutgeschrieben, wenn er auf einen steigenden Kurs gesetzt hat. Falls nicht, muss er die Dividende in volle Höhe ausgleichen.

Fazit

CFDs oder Differenzkontrakte sind Finanzinstrumente mit einer Hebelwirkung. Im Verhältnis zu dem benötigten Kapital können sie überproportionale Gewinne oder Verluste erzeugen. Sie gehören zu den risikoreichsten Finanzinstrumenten, bei denen die Händler über die Faktoren des Handels genausten Bescheid wissen sollten. Nur wenn die Grundlagen beherrscht werden und Marktkenntnisse vorhanden sind, kann der Handel mit Differenzkontrakten auch auf lange Dauer erfolgreich sein.

  • Broker
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  • Zum Broker
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  • CFDs auf Aktien, Indizes, ETFs, Forex, Kryptowährungen, Rohstoffe
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