Der Tagesrückblick – Euro sinkt – Daimler will Smart verkaufen

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Am Dienstag konnte der Leitindex Dow Jones weiter Verluste von vergangener Woche gutmachen. Im Laufe des Tages brachen die Gewinne aber langsam wieder weg. Die heute veröffentlichen Daten aus der amerikanischen Baubranche drückten die Stimmung. Der Index konnte den Tag trotzdem mit einem Kursgewinn von 0,55 Prozent mit 25.657,73 Zählern abschließen. Der S&P erreichte einen Gewinn von 0,72 Prozent und schloss mit 2.818,46 Punkten ab. Der NASDAQ 100 hinkte eine wenig hinter den anderen Indizes mit einem Gewinn von 0,47 Prozent hinterher und schloss den Tag mit 7.351,15 Zählern ab.

Dow Jones Verlierer United Health

Der Verlierer am Dow Jones war die Krankenversicherung United Health, der mit 1,4 Prozent Verlust den Tag abschloss. Der amerikanische Präsident Donald Trump hat eine neue Gesundheitsreform angekündigt, die die von Obama eingeführte Gesundheitsreform „Obamacare“ ablösen soll.

Daimler scheint kurz vor dem Verkauf von Smart zu stehen

Die Financial Times berichtete gestern Abend von einem möglichen Verkauf der Kleinwagentochter von Daimler an Geely. Anscheinend haben drei verschiedenen Quellen von dem Verkauf berichtet, der auf der Shanghai Auto Show im April bekannt gegeben werden soll. Daimler bestätigt mit Kooperationspartner gesprochen zu haben und Geely will sich nicht zu dem Thema äußern. Daimler überprüft im Moment alle Sparten auf ihre Rentabilität, um die Verluste des Dieselskandals zu kompensieren und um die Investitionen für die Umstellung auf die Elektromobilität zu finanzieren.

Apple verliert Patentstreit gegen US Halbleiterhersteller Qualcomm

Ein Gericht in den USA hat bestätigt, das Apple gegen die Patentrechte von Qualcomm verstoßen hat. Die ITC Verwaltungsrichterin Mary Joan McNamara hat daraufhin empfohlen, ein Handelsverbot für einige iPhones auszusprechen. Das Verbot muss aber noch von der Handels Kommission geprüft werden und kann vom US-Präsidenten abgelehnt werden. Die Aktie verlor am gestrigen Handelstag einen weitern Prozent an Wert.

Euro sinkt im US-Handel

Am Dienstag verlor der Euro im US-Handel noch weiter an Wert. Kurz vor Börsenschluss kostete ein Euro noch 1,1277 USD.

Bed Bath & Beyond legt um 22 Prozent zu

Die Einrichtungskette konnte durch einen Bericht des Wall Street Journals den Tag so erfolgreich abschließen. Anscheinend wollen drei Investoren die Kontrolle des Unternehmens übernehmen und den kompletten Vorstand auswechseln.

McCormick & Co überrascht mit positivem Quartalsabschluss

Der Gewürzhersteller konnte das 4. Quartal 2018 erfolgreich abschließen, obwohl die Umsatzentwicklung enttäuschend war. Die Anleger bewerteten den Abschluss aber als positiv und die Aktie konnte einen Prozent zulegen.

Ölpreis steigt wieder an

Die Ölpreise nahmen ihre jüngste Phase steigender Preise wieder auf. Das Fass US-Leichtöl der Sorte WTI verteuerte sich um 1,9 Prozent auf 59,94 Dollar, das europäische Referenzöl der Sorte Brent um 1,3 Prozent auf 68,07 Dollar. Der Markt konzentriere sich wieder auf die Angebotsverknappung durch die Förderkürzungen des Erdölkartells Opec und die Sanktionen gegen Iran und Venezuela.

Boeing 737 Max muss wegen Triebwerksproblemen notlanden

Die Pechsträhne für den amerikanischen Flugzeughersteller scheint nicht abzureißen. Nach den tragischen Flugzeugunfällen musste gestern auch noch eine leere 737 Max bei einer Überführung wegen Triebwerksproblemen zu dem Startflughafen in Orlando zurückkehren. An Bord befanden sich aufgrund des Flugverbots keine Passagiere, nur Crew-Mitglieder.


Thomas Pentzek wanderte 1992 nach Mexiko aus und hat 20 Jahre in führenden Positionen in der Automobil- und Textilindustrie gearbeitet. Durch die praktische Erfahrung in der Industrie, in internationalen Unternehmen wie Volkswagen, Ford und Nissan, sowie mit vielen Automobilzulieferanten, konnte er viele Erfahrungen im Controlling sowie Lean Management und Six Sigma machen.

Seit 2012 arbeitet er als freier Journalist und Autor. In dieser Zeit entstanden einige Bücher über das Unternehmensmanagement.

 

Thomas Pentzek auf: LinkedIn

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