DAX fängt sich zunächst – Keine guten Vorzeichen für Handelsgespräche

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Gibt es eine Annäherung zwischen den USA und China im Handelsstreit oder nicht? Die Antwort auf diese Frage dürfte darüber entscheiden, ob sich der Deutsche Aktienindex die Marke von 12.000 Punkten bald wieder längere Zeit von unten anschauen oder der Ausflug in der vergangenen Woche darunter als Ausrutscher gewertet werden kann. Damit ist die große Unbekannte für die nächsten Handelstage identifiziert.

Die Äußerungen im Vorfeld sind nicht viel versprechend. Nur ein guter Wille alleine genügt nicht. Beide Seiten müssen sich bewegen, um Ergebnisse zu produzieren. Der noch auf der Sanktionsliste der Amerikaner stehende chinesische Technologiekonzern Huawei bleibt der springende Punkt in den Verhandlungen. Während die USA in dieser Woche Handelsgespräche mit China führen wollen, warnen sie Indien und andere Länder gleichzeitig vor den Gefahren, die von Huawei ausgehen. Das macht keinen guten Eindruck.

Der Rutsch des DAX um gut 400 Punkte in der vergangenen Woche passt allerdings perfekt ins saisonale Bild der vergangenen zehn Jahre. Die gute Nachricht deshalb: Seit Freitag spricht die Statistik bis Jahresende nun wieder für einen steigenden Aktienmarkt. Zumindest aus dieser Sicht besteht also die Hoffnung, dass nach dem schlechten Start in den Oktober jetzt eine bessere Börsenphase vor uns liegt.

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Jochen Stanzl ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets in Frankfurt. Davor war er über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

 

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