Facebook arbeitet an dem Schutz der Privatsphäre der Kunden

Facebook und der Gründer und Chef Mark Zuckerberg gerieten im letzten Jahr immer wieder wegen dem Schutz der Privatsphäre in die Kritik. Deswegen kündigte Zuckerberg heute einen grundlegenden Wandel des Netzwerks an.

Heute hat Zuckerberg mitgeteilt, dass die sozialen Netzwerke unter seiner Leitung sich komplett ändern werden. Er verspricht jetzt, das was die Menschen miteinander teilen, jetzt sicher sein wird. Anscheinend hat die massive in den vergangenen Monaten Früchte getragen, so dass das Online-Netzwerk jetzt stärker auf den Schutz der Privatsphäre ausgerichtet werden soll.

Die Kommunikation soll sich laut dem Gründer von Facebook in Zukunft mehr auf die vertrauliche Kommunikation und verschlüsselte Dienste ausrichten, in denen sich die Menschen auf die Sicherheit ihrer Kommunikation verlassen können. An dieser Zukunft soll Facebook jetzt arbeiten.

Nach den Problemen mit Cambridge Analytica gab es starke Kritik an dem sozialen Netzwerk, das die Auswertung von Millionen von Benutzerdaten möglich machte. Selbst Zuckerberg weiß, dass viele Benutzer nicht daran glauben, dass Facebook eine solche auf Privatsphäre fokussierte Platzform werden will. Besonders Facebook hat nicht den Ruf, dass es sich besonders um die Privatsphäre seiner Kunden kümmert. Das entspricht nicht dem Geschäftsmodell, mit dem Werbetreibende gezielte Werbung schalten können. Sie beruht auf dem Verhalten und den Vorlieben der Benutzer.

Anscheinend bedeutet die Ankündigung von Mark Zuckerberg aber tatsächlich eine neue Positionierung des Firmenkonzepts. In den vergangenen Jahren hat Facebook noch darauf Wert gelegt, dass die Mitglieder der Plattform immer mehr über sich selber öffentlich machen wollen.

Das Unternehmen soll jetzt die gleiche Verschlüsselung wie WhatsApp bekommen. Bei dieser End to End Verschlüsselung können nur der Empfänger und der Versender die Nachrichten lesen. Auch der Video-Chat, die E-Commerce Angebote und die Bezahl-Angebote sollen mit der gleichen Verschlüsselungstechnologie abgesichert werden. Cambridge Analytica konnte alle Informationen der Benutzer durch eine Umfrage-App abfragen und Facebook bestand nur auf das Löschen der Daten und informierte die Benutzer nicht.


Thomas Pentzek wanderte 1992 nach Mexiko aus und hat 20 Jahre in führenden Positionen in der Automobil- und Textilindustrie gearbeitet. Durch die praktische Erfahrung in der Industrie, in internationalen Unternehmen wie Volkswagen, Ford und Nissan, sowie mit vielen Automobilzulieferanten, konnte er viele Erfahrungen im Controlling sowie Lean Management und Six Sigma machen.

Seit 2012 arbeitet er als freier Journalist und Autor. In dieser Zeit entstanden einige Bücher über das Unternehmensmanagement.

 

Thomas Pentzek auf: LinkedIn

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