DAX muss weiter Federn lassen – Warten auf die Schnäppchenjäger

Der Baum mit all den Käufern, die am Allzeithoch im Deutschen Aktienindex am vergangenen Montag gekauft haben, wird weiterhin kräftig geschüttelt. Die Hoffnung dieser Käufer, dass es nach dem Rekordhoch zügig weiter nach oben geht, wurde einmal mehr enttäuscht. Jetzt bleibt abzuwarten, ob und wann auch diesmal wieder Schnäppchenjäger auf den Plan treten, die in den vergangenen Wochen bei Rückschlägen dieser Art beherzt eingestiegen sind.

Die weltweit steigenden Infektionszahlen und das Dauerbrenner-Thema Inflation lassen gerade unter den Investoren die Frage und damit auch Zweifel aufkommen, wie stark sich die wirtschaftliche Erholung im zweiten Halbjahr noch fortsetzen kann. Die Europäische Zentralbank könnte in dieser Woche zumindest zur Beruhigung der Märkte beitragen, sollte sie das Signal einer weiterhin lockeren Geldpolitik geben.

Eine gute Nachricht ist, dass die Gesamtmarktschwäche zusammen mit der Ausweitung der OPEC-Fördermengen nun auch auf den Ölpreis abzufärben scheint. Schwächere Ölpreise könnten maßgeblich dabei helfen, die Inflationsangst etwas zu lindern, die den Aktienmarkt ausbremst.

Aber insgesamt bleibt es dabei, auch die optimistische Grundstimmung der Anleger verhindert ohne wirkliche positive Impulse weitere Kursgewinne am Aktienmarkt. Denn die Mehrheit ist investiert und wartet nur darauf, dass die Kurse steigen. Kaufen wollen diese Anleger auf dem aktuell hohen Niveau nicht mehr. Und die Saisonalität könnte nun ebenfalls zum Tragen kommen und bis Oktober für eher schwächere Börsen sorgen.

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Jochen Stanzl ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets in Frankfurt. Davor war er über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

 

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