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DADAT, die Alles direkt Bank. Österreichischer Broker

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  • DADAT, die Alles direkt Bank. Österreichischer Broker

    Hallo!

    Hat jemand Erfahrung mit dieser Direktbank und diesem [WIKI]Broker[/WIKI]?

    https://www.dad.at/Boerse-Depot/Depo...86ac1522970502

    Ich tendiere stark dazu mein [WIKI]Depot[/WIKI] dahin auszulagern.
    Ich handle nicht viel, aber die Hausbank ist mir doch zu teuer und zu dreist geworden.

    Freue mich über jede Hilfreiche Meinung.

    lg
    Will mit 35 in Pension gehen.

  • #2
    AW: DADAT, die Alles direkt Bank. Österreichischer Broker

    Sieht zwar auf den ersten Blick gut aus, aber die Angebote sind zeitlich begrenzt. Was kostet es nachher? Vor allem sieht es so aus als ob ab nächstem Jahr [WIKI]Depotgebühren[/WIKI] fällig werden, also eher nichts für grössere Depots.
    Ihr findet mich auf tinyurl unter anstattAb

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    • #3
      AW: DADAT, die Alles direkt Bank. Österreichischer Broker

      Zitat von Marquis Beitrag anzeigen
      Hallo!

      Hat jemand Erfahrung mit dieser Direktbank und diesem [WIKI]Broker[/WIKI]?

      https://www.dad.at/Boerse-Depot/Depo...86ac1522970502

      Ich tendiere stark dazu mein [WIKI]Depot[/WIKI] dahin auszulagern.
      Ich handle nicht viel, aber die Hausbank ist mir doch zu teuer und zu dreist geworden.

      Freue mich über jede Hilfreiche Meinung.

      lg
      Ich habe mein [WIKI]Depot[/WIKI] für österr. Aktien und [WIKI]ETF[/WIKI]'s bei Flatex. Sie verlangen keine Depotgebühr, aber 0,4% Negativzinsen für das Geldkonto. Damit kann ich umgehen. Sonst bin ich recht zufrieden.

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      • #4
        AW: DADAT, die Alles direkt Bank. Österreichischer Broker

        Zitat von mrvertigo Beitrag anzeigen
        Ich habe mein [WIKI]Depot[/WIKI] für österr. Aktien und [WIKI]ETF[/WIKI]'s bei Flatex. Sie verlangen keine Depotgebühr, aber 0,4% Negativzinsen für das Geldkonto. Damit kann ich umgehen. Sonst bin ich recht zufrieden.
        flatex ist schrott. da zahlt man sich dumm und dämlich. habe bei dem Gurkenladen 2 Jahre verschenkt und deren Geldbeutel mit 5-stelligen Provisionen pro Jahr gefüllt. darf gar nicht dran denken, da kommt mir gleich die Galle hoch. mMn führt kein Weg an IB vorbei. Lohnt sich natürlich nur für Vieltrader und Konten > $25.000 dadurch kann man aber locker 50-60% an Provisionen sparen und man bekommt eine professionelle Plattform zur Verfügung gestellt und Ordertypen und Algos davon können Flatex Händler nur von träumen.

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        • #5
          AW: DADAT, die Alles direkt Bank. Österreichischer Broker

          Ich bin in AT steuerpflichtig, zusätzlich habe ich Altbestände aus der Zeit vor Einführung der KEST II, daher brauche ich einen in AT ansässigen [WIKI]Broker[/WIKI], allein wegen der thesaurierenden [WIKI]ETF[/WIKI]'s und der korrekten Verbuchung bei Einlagenrückgewähr. Ich lege dzt. nur mehr die Dividenden in AT Aktien an und handle ausschliesslich an der Wiener [WIKI]Börse[/WIKI], die etwas höhere [WIKI]Courtage[/WIKI] stört mich daher nicht. Wie gesagt, ich habe dort nur AT Aktien im [WIKI]Depot[/WIKI] und so viele in AT ansässige Onlinebroker gibt es nicht.

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          • #6
            AW: DADAT, die Alles direkt Bank. Österreichischer Broker

            Es handelt sich natürlich um Altbestände vor 2011, als die Haltefrist von 1a abgeschafft wurde.

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            • #7
              AW: DADAT, die Alles direkt Bank. Österreichischer Broker

              ich bin Anfang des Jahres zu Dadat gewechselt, eben auch weil ich einen "steuereinfachen" Online-[WIKI]Broker[/WIKI] gesucht habe. Als Österreicher ist die Auswahl da ja leider recht begrenzt.

              Ja ab 2019 fallen [WIKI]Depotgebühren[/WIKI] an, dafür sind die Dividenden-Zahlungen günstiger als bei Flatex. Hängt dann von den Aktien und Positionsgrößen ab, was günstiger ist, für meine Bedürfnisse schien Dadat die bessere Alternative zu sein. (plus die einmaligen Boni zum Start und der Depotübernahme sind auch ganz nett)
              Nur nach vorne gehen...
              Mechanische Tastatur - weil Tasten nicht gleich Tasten sind...

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              • #8
                AW: DADAT, die Alles direkt Bank. Österreichischer Broker

                Das habe ich auch schon gelesen dass es dann [WIKI]Depotgebühren[/WIKI] geben wird. Ich las es sind 9,9€. Kannst du das bestätigen? Was ganz okay klingt. Meine Hausbank nimmt einen Prozentsatz vom [WIKI]Depot[/WIKI]..

                Ich habe jetzt eine E-Mail dorthin geschrieben um das Aufzuklären.

                Sind solche Onlinebroker an die Einlagesicherung angeschlossen? Also DADAT zB, die führen ja auch Gehaltskonten usw.
                Zuletzt geändert von Marquis; 06.04.2018, 11:57.
                Will mit 35 in Pension gehen.

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                • #9
                  AW: DADAT, die Alles direkt Bank. Österreichischer Broker

                  Zitat von Marquis Beitrag anzeigen
                  Das habe ich auch schon gelesen dass es dann [WIKI]Depotgebühren[/WIKI] geben wird. Ich las es sind 9,9€. Kannst du das bestätigen? Was ganz okay klingt. Meine Hausbank nimmt einen Prozentsatz vom [WIKI]Depot[/WIKI]..
                  10 Euro fallen fürs Verrechnungskonto an, zusätzlich dann noch 0,09 Prozent (mind. 3 Euro) je Position.

                  Zitat von Marquis Beitrag anzeigen
                  Sind solche Onlinebroker an die Einlagesicherung angeschlossen? Also DADAT zB, die führen ja auch Gehaltskonten usw.
                  Ja gibt natürlich auch eine Einlagensicherung, Aktien zählen aber ja sowieso nicht zur Konkursmasse.
                  Nur nach vorne gehen...
                  Mechanische Tastatur - weil Tasten nicht gleich Tasten sind...

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                  • #10
                    AW: DADAT, die Alles direkt Bank. Österreichischer Broker

                    Zitat von mrvertigo Beitrag anzeigen
                    Ich bin in AT steuerpflichtig, zusätzlich habe ich Altbestände aus der Zeit vor Einführung der KEST II, daher brauche ich einen in AT ansässigen [WIKI]Broker[/WIKI], allein wegen der thesaurierenden [WIKI]ETF[/WIKI]'s und der korrekten Verbuchung bei Einlagenrückgewähr. Ich lege dzt. nur mehr die Dividenden in AT Aktien an und handle ausschliesslich an der Wiener [WIKI]Börse[/WIKI], die etwas höhere [WIKI]Courtage[/WIKI] stört mich daher nicht. Wie gesagt, ich habe dort nur AT Aktien im [WIKI]Depot[/WIKI] und so viele in AT ansässige Onlinebroker gibt es nicht.
                    Damit dein Altbestand weiterhin steuergünstig bleibt, musst du ihn in das neue [WIKI]Depot[/WIKI] übertragen lassen. Verkauf + neuerlicher Kauf funktioniert nicht, das weißt du aber sicher sowieso, so gezielt wie du deine Frage stellst :-)

                    Kann sein, dass die Übertragung an das Finanzamt gemeldet werden muss, damit der Vorteil "Altbestand" auch tatsächlich weiter bestehen bleibt.

                    Die Übertragung an sich klappt aber auch anstandslos hin zu einem Auslandsdepot. Die Lage deines Depots im In- oder Ausland macht keinen Unterschied bei deiner Steuerlast, die sich ergibt (Ausnahme und Detail: Du handelst Optionskontrakte an Terminbörsen und möchtest die Besteuerung zum besonderen Steuersatz, das kann dir nämlich nur eine Bank in Österreich anbieten)

                    Bei einem Auslandsdepot hast du sogar den Vorteil, dass dir deine Steuerlast faktisch gestundet wird. Deine 27,5% auf zB Dividenden und realisierte Gewinne bei Neubestands-Titeln zahlst du nämlich erst in der Mitte des darauf folgenden Kalenderjahrs, mittels Überweisung an dein Finanzamt. Im Inland: Man zahlt am Tag der Ausschüttung bzw. Realisation.


                    Mein Gedanke dazu: Sieh es als Business.

                    Nimmt deine Geldanlage irgendwann mal vielleicht größere Ausmaße an, kommst du sowieso nicht mehr drum herum, dich mit [WIKI]Steuern[/WIKI], deren Optimierung und vielleicht sogar Firmenkonstruktionen zu beschäftigen, um Rendite und Risiko bestmöglich zu gestalten. Die Detailarbeit lagerst du dann zwar vielleicht aus, zB an einer Steuerberater, im Wesentlichen ist die Auseinandersetzung mit dem Thema [WIKI]Steuern[/WIKI] und Recht aber Teil des Business, wie vieles andere auch.

                    Als Privater "Kleinanleger" kann man es ja auf sich nehmen und alles Notwendige zum Thema Auslandsdepot & [WIKI]Steuern[/WIKI] mit ein paar Excel-Tabellen abhandeln. Ja was hindert einen eigentlich daran?


                    Als pragmatische (Anfangs-)Variante würde ich alles mit der Überschrift [WIKI]Fonds[/WIKI] in einem [WIKI]Depot[/WIKI] in Österreich belassen - dazu gehören auch und ganz besonders ETFs und REITs.

                    Und für den Rest gilt: Es steht einem die Welt offen. Und diese ist nicht Österreich (ganz und gar nicht: 2 Weltkriege angezettelt. Beide haushoch verloren ).

                    Es zahlt sich aus auch ein Auslandsdepot anzudenken: 1. wegen der Gebühren, deren Optimierung 1:1 die Rendite erhöht. Und 2. wegen den viel später anfallenden Steuerzahlungen (der gleich hohen [WIKI]Steuern[/WIKI])


                    --
                    PS: Hintergrundinfos zu DADAT.

                    www.dad.at ist ein Direktbanken-Angebot des Bankhauses Schellhammer und Schattera. Eine alte Privatbank, deren Eigentümer die katholische Kirche und die Grazer Wechselseitige Versicherung sind.

                    Erzkonservativ und verstaubt. Ich verbinde das mit Stabilität. Und je nach den eigenen Vorhaben bei der Geldanlage ist so eine Bank ([WIKI]Broker[/WIKI]) damit wohl ganz oben im persönlichen Ranking.
                    Zuletzt geändert von cordo212; 07.04.2018, 13:39.

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                    • #11
                      AW: DADAT, die Alles direkt Bank. Österreichischer Broker

                      Danke für Deinen ausführlichen Kommentar!

                      Mein Post war als Anmerkung zur nicht ganz einfachen Suche nach einem österr. Onlinebroker gedacht und warum flatex unter bestimmten Umständen eine akzeptable Lösung sein kann.

                      Dem vorletzten Absatz Deines Kommentares stimme ich 100%ig zu, es gibt ja das berühmte Beispiel des japanischen Anlegers, der zuerst mit jap. Staatsanleihen alles verliert, und dann am japanischen Aktienmarkt eine jahrzehntelange [WIKI]Baisse[/WIKI] mitmacht.
                      Für mich habe den Schluss gezogen, bevorzugt dort anzulegen wo ich nicht bin. Ich habe ein Auslandsdepot bei Lynx (der Firmensitz innerhalb der EU war mir wichtig). Die Altbestände in AT Aktien stammen aus meiner Anfangszeit, ich habe damals AT Aktien und [WIKI]ETF[/WIKI]'s der Märkte, die ich nicht abdecken konnte, gekauft.

                      Ich halte bei Lynx REIT's aus SG und US, siehst Du hier gravierende Nachteile bzw. eine Alternative bei einem AT [WIKI]Broker[/WIKI]?

                      Zuletzt ein vielleicht sinnvoller Hinweis an alle hier, die AT Altbestände halten, im Falle einer Schenkung bzw. Erbschaft bleibt dieser Status erhalten.

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                      • #12
                        AW: DADAT, die Alles direkt Bank. Österreichischer Broker

                        Nachtrag zu Deinem letzten Absatz: Natürlich ist DADAT eine solide Bank, die Alternative hatte ich damals nicht. Bei geringer Handelsaktivität war es mir wichtig keine Depotgebühr zu zahlen. Vielleicht führt flatex irgendwann auch [WIKI]Depotgebühren[/WIKI] ein, dann muss ich weitersehen

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                        • #13
                          AW: DADAT, die Alles direkt Bank. Österreichischer Broker

                          Zitat von mrvertigo Beitrag anzeigen
                          Ich halte bei Lynx REIT's aus SG und US, siehst Du hier gravierende Nachteile bzw. eine Alternative bei einem AT [WIKI]Broker[/WIKI]?
                          Ich sehe hier schon einen Vorteil, nämlich (das weißt du sicher eh auch) das Thema der im [WIKI]Fonds[/WIKI] gleich wiederveranlagten Gewinne ("ausschüttungsgleiche Erträge" ist der steuerrechtliche Begriff).

                          Um die Versteuerung musst du dich bei LYNX ja selber kümmern, und das kann unter Umständen echt aufwändig sein.

                          Fall 1 - [WIKI]Fonds[/WIKI] meldet/deklariert die wiederveranlagten Gewinne ("Meldefonds")
                          Abrufbar sind diese Meldungen, die nach Ende eines jeden Geschäftsjahres fällig werden, unter www.profitweb.at bei der Österreichischen Kontrollbank.

                          Gibt es eine solche Meldung, so sind die darin angeführten "ausschüttungsgleichen Erträge" zu versteuern und in die eigene Steuererklärung mit zu übernehmen (Formular E1kv)

                          Grundsätzlich wird ein [WIKI]Fonds[/WIKI] eine solche Meldung dann absenden, wenn er sich generell an ein europäisches (österreichischen) Publikum wendet. Oftmals sind solche Produkte davon betroffen, die beispielsweise mittels Sparplan bei den diversen heimischen Brokern gespart werden können.

                          Fall 2 - [WIKI]Fonds[/WIKI] meldet/deklariert keine wiederveranlagten Gewinne ("Nicht-Meldefonds")
                          Das ist dann der Fall, wenn ein [WIKI]Fonds[/WIKI] sich nicht vordergründig an ein europäisches / österreichisches Publikum wendet.

                          Beispiel: SPY (die Original-Version aus den USA, nicht die Europa-Wiederauflage mit irischer ISIN)

                          Hier werden mit 31.12. eines jeden Jahres pauschaliert "auschüttungsgleiche Gewinne" angenommen, die sodann zu versteuern sind.

                          Und zwar:
                          • 90 % des Unterschiedsbetrages zwischen dem Kurswert zum 1.1. und 31.12. eines Kalenderjahres, ODER
                          • 10 % des Kurswertes zum 31.12. eines Kalenderjahres


                          Aus obiger Auswahl ist die größere Summe als ausschüttungsgleicher Gewinn anzunehmen und zu versteuern.

                          Diese Variante ist unter Umständen wesentlich teurer (es fallen auch Gewinne an aus steuerlicher Sicht, wenn vielleicht die ganze über tatsächlich nur Verluste angefallen sind) - dafür ist sie aber einfacher zu zu handhaben.

                          Wenn Auslandsdepot und [WIKI]Fonds[/WIKI], dann würde ich eher nur solche mit pauschalierter Besteuerung nehmen.

                          Hinfällig wird diese übrigens dann komplett, wenn man die [WIKI]Fonds[/WIKI]-Anteile nicht über den Jahreswechsel hinweg hält, also beispielsweise kurz davor verkauft und sich im neuen Jahr wieder erneut einkauft.

                          Auch könnte man, um beim Beispiel des SPYs zu bleiben, sich mit Optionsgeschäften derart absichern, sodass man die Kursbewegungen des [WIKI]Fonds[/WIKI] auch dann 1:1 in der Zeit über den Jahreswechsel mitmacht, in der man die Anteile gar nicht hält. Wirklich anwendbar ist dies aber nur bei Fondsanteilen zu Ganzen von 100 Vielfachen Anteilen. Bei Weiterdenken des SPYs, mit Stückpreisen von ca. € 220,- sind Einheiten zu ganzen 100 Stück dann schon eher unwahrscheinlich für den normalen Privatanleger.

                          Aber egal - wie man sieht geht es auch auf einem Auslandsdepot, [WIKI]Fonds[/WIKI]/ETFs/REITs zu halten.

                          Und natürlich gilt: Beim [WIKI]Broker[/WIKI] in Österreich erspart man sich nichts in Sachen [WIKI]Steuern[/WIKI], er nimmt einem als Anleger nur das Rechnen ab und zieht die anfallende Steuer gleich vom Verrechnungskonto ab.


                          Selber würde ich eher zu einem [WIKI]Fonds[/WIKI] mit pauschaler Gewinnannahme bei einem Auslandsdepot tendieren (aktuell halte ich Anteil an einem Meldefonds-[WIKI]ETF[/WIKI] und nutze dazu ein [WIKI]Depot[/WIKI] bei Flatex)

                          Die Gewinne übrigens - egal ob Meldefonds oder Nicht-Meldefonds - erhöhen immer den Einstandswert der Fondsanteile. Bei einem späteren Verkauf ist die Steuer also nicht ganz verloren, da sich dadurch evtl. ein Verlust ergeben kann der wiederum als Steuergutschrift verwendbar ist (Gegenrechnung mit Gewinnen des gleichen Kalenderjahres).

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                          • #14
                            AW: DADAT, die Alles direkt Bank. Österreichischer Broker

                            Danke für die ausführlichen Antworten.

                            Noch eine Frage. Wenn Ich Divenden zB aud D kassiere zB von VW. (egal von wem) Dann behält der deutsche Staat ja dort die Quellsteuer ein. ca 28%. DFann nimmt der Österreichische Statt 27,5% und dann hol ich mir das beim Finanzamt wieder zurück weil ich mir die 28% aus D anrechnen lassen kann.

                            Stimmt das so in etwa???
                            Will mit 35 in Pension gehen.

                            Kommentar


                            • #15
                              AW: DADAT, die Alles direkt Bank. Österreichischer Broker

                              Zitat von cordo212 Beitrag anzeigen
                              Ich sehe hier schon einen Vorteil, nämlich (das weißt du sicher eh auch) das Thema der im [WIKI]Fonds[/WIKI] gleich wiederveranlagten Gewinne ("ausschüttungsgleiche Erträge" ist der steuerrechtliche Begriff).

                              Um die Versteuerung musst du dich bei LYNX ja selber kümmern, und das kann unter Umständen echt aufwändig sein.

                              Fall 1 - [WIKI]Fonds[/WIKI] meldet/deklariert die wiederveranlagten Gewinne ("Meldefonds")
                              Abrufbar sind diese Meldungen, die nach Ende eines jeden Geschäftsjahres fällig werden, unter www.profitweb.at bei der Österreichischen Kontrollbank.

                              Gibt es eine solche Meldung, so sind die darin angeführten "ausschüttungsgleichen Erträge" zu versteuern und in die eigene Steuererklärung mit zu übernehmen (Formular E1kv)

                              Grundsätzlich wird ein [WIKI]Fonds[/WIKI] eine solche Meldung dann absenden, wenn er sich generell an ein europäisches (österreichischen) Publikum wendet. Oftmals sind solche Produkte davon betroffen, die beispielsweise mittels Sparplan bei den diversen heimischen Brokern gespart werden können.

                              Fall 2 - [WIKI]Fonds[/WIKI] meldet/deklariert keine wiederveranlagten Gewinne ("Nicht-Meldefonds")
                              Das ist dann der Fall, wenn ein [WIKI]Fonds[/WIKI] sich nicht vordergründig an ein europäisches / österreichisches Publikum wendet.

                              Beispiel: SPY (die Original-Version aus den USA, nicht die Europa-Wiederauflage mit irischer ISIN)

                              Hier werden mit 31.12. eines jeden Jahres pauschaliert "auschüttungsgleiche Gewinne" angenommen, die sodann zu versteuern sind.

                              Und zwar:
                              • 90 % des Unterschiedsbetrages zwischen dem Kurswert zum 1.1. und 31.12. eines Kalenderjahres, ODER
                              • 10 % des Kurswertes zum 31.12. eines Kalenderjahres


                              Aus obiger Auswahl ist die größere Summe als ausschüttungsgleicher Gewinn anzunehmen und zu versteuern.

                              Diese Variante ist unter Umständen wesentlich teurer (es fallen auch Gewinne an aus steuerlicher Sicht, wenn vielleicht die ganze über tatsächlich nur Verluste angefallen sind) - dafür ist sie aber einfacher zu zu handhaben.

                              Wenn Auslandsdepot und [WIKI]Fonds[/WIKI], dann würde ich eher nur solche mit pauschalierter Besteuerung nehmen.

                              Hinfällig wird diese übrigens dann komplett, wenn man die [WIKI]Fonds[/WIKI]-Anteile nicht über den Jahreswechsel hinweg hält, also beispielsweise kurz davor verkauft und sich im neuen Jahr wieder erneut einkauft.

                              Auch könnte man, um beim Beispiel des SPYs zu bleiben, sich mit Optionsgeschäften derart absichern, sodass man die Kursbewegungen des [WIKI]Fonds[/WIKI] auch dann 1:1 in der Zeit über den Jahreswechsel mitmacht, in der man die Anteile gar nicht hält. Wirklich anwendbar ist dies aber nur bei Fondsanteilen zu Ganzen von 100 Vielfachen Anteilen. Bei Weiterdenken des SPYs, mit Stückpreisen von ca. € 220,- sind Einheiten zu ganzen 100 Stück dann schon eher unwahrscheinlich für den normalen Privatanleger.

                              Aber egal - wie man sieht geht es auch auf einem Auslandsdepot, [WIKI]Fonds[/WIKI]/ETFs/REITs zu halten.

                              Und natürlich gilt: Beim [WIKI]Broker[/WIKI] in Österreich erspart man sich nichts in Sachen [WIKI]Steuern[/WIKI], er nimmt einem als Anleger nur das Rechnen ab und zieht die anfallende Steuer gleich vom Verrechnungskonto ab.


                              Selber würde ich eher zu einem [WIKI]Fonds[/WIKI] mit pauschaler Gewinnannahme bei einem Auslandsdepot tendieren (aktuell halte ich Anteil an einem Meldefonds-[WIKI]ETF[/WIKI] und nutze dazu ein [WIKI]Depot[/WIKI] bei Flatex)

                              Die Gewinne übrigens - egal ob Meldefonds oder Nicht-Meldefonds - erhöhen immer den Einstandswert der Fondsanteile. Bei einem späteren Verkauf ist die Steuer also nicht ganz verloren, da sich dadurch evtl. ein Verlust ergeben kann der wiederum als Steuergutschrift verwendbar ist (Gegenrechnung mit Gewinnen des gleichen Kalenderjahres).
                              Vielen Dank Cordo212!

                              Für die tolle Zusammenfassung von Meldefonds und Nicht-Meldefonds.

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