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  • Deutsche Bank AG

    Hallo

    Unternehmensprofil der Deutschen Bank

    Die Deutsche Bank AG ist das größte inländische Kreditinstitut. Die zurückliegenden Jahre waren geprägt von starkem globalen Wachstum und Optimierung der Konzernstrukturen. Ein wesentlicher Schritt war dabei die Akquisition der amerikanischen Bankers Trust Corp. Ende 1998/Anfang 1999, mit dem das Institut eine starke Marktposition in den USA erreicht hat und in zukunftsträchtigen Geschäftsfeldern in weltweit führende Positionen vorgerückt ist. Gleichzeitig wurde das deutsche Retail Banking in die heutige Deutsche Bank 24 AG ausgegliedert. Außerdem war die Zahlungsverkehrs- und Wertpapierabwicklung per Jahresmitte 1999 in die eigenständige European Transaction Bank AG (e.t.b) übertragen worden. Im Jahr 2000 wurde diese gezielte Expansionsstrategie weiter vorangetrieben. Die Deutsche Bank 24 wurde um europäische Aktivitäten und einen leistungsfähigen Online-[WIKI]Broker[/WIKI] mit Namen "[WIKI]maxblue[/WIKI]" ergänzt, womit das Institut seine Position als führendes Haus im Personal Banking in Europa unterstreichen will. Des Weiteren wurde mit dem Erwerb des Online-Brokers und [WIKI]Nasdaq[/WIKI] Market Markers National Discount Brokers Group, Inc. die Stellung in den USA ausgebaut.

    Als weiteren wichtigen Schritt in Richtung zusätzlichen Wachstum wird die Neugliederung der Deutschen Bank in zwei kundenorientierte Bereiche verstanden. Im Bereich "Corporate and Investment Bank" betreut das Institut Firmen- und institutionelle Kunden mit attraktiven Finanzprodukten und Dienstleistungen aus einer Hand. Im Bereich "Private Clients and Asset Management" wurde die Betreuung von Privatkunden und des privaten wie institutionellen Asset Management zusammengeführt. Mit diesem sieht sich die Deutsche Bank gut positioniert für die Wachstumsfelder der persönlichen wie institutionellen [WIKI]Altersvorsorge[/WIKI], beim breiten Vermögensaufbau und zunehmenden Beratungsbedarf von Kunden angesichts der immer komplexer werdenden Vermögensoptimierung.

    Die Geschäftstätigkeit des Konzerns ist in Corporate Centern strukturiert. Der Unternehmensbereich Privat- und Geschäftskunden erzielte im Geschäftsjahr 2000 sein bisher höchstes Ergebnis, nachdem in 1999 weitreichende Umstrukturierungen (u.a. Ausgründung der Deutschen Bank 24) und Expansionsmaßnahmen (u.a. Integration von Bankers Trust, Eingliederung der Deutschen Bank S.A. / N.V. - ehemals Crédit Lyonnais Belgium - sowie Geschäftsausbau in Frankreich, Polen und Spanien) durchgeführt worden waren. Die Erträge sprangen auf 5,71 (i.V. 4,80) Mrd. Euro hoch. Ein wesentlicher Teil dieses Wachstums entfiel auf das Wertpapierprovisionsgeschäft, wobei u.a. der Erfolg innovativer Produkte wie Xavex HedgeSelect und Quings Global [WIKI]Blue Chips[/WIKI] 24 hervorgehoben wurden. Ferner führten gestiegene Volumina und Margen im Einlagengeschäft zu einem deutlich höheren Zinsüberschuss. Der Verwaltungsaufwand wuchs geringer als die Erträge. Das Ergebnis vor [WIKI]Steuern[/WIKI] legte auf 920 (201) Mill. Euro zu.

    Im Geschäftsfeld Unternehmen und [WIKI]Immobilien[/WIKI] werden national und international orientierte Unternehmen insbesondere aus dem Mittelstand, dem öffentlichen Sektor sowie Immobilienkunden betreut. Dieses Geschäftsfeld steigerte im Berichtsjahr seine Erträge auf 3,45 (3,05) Mrd. Euro und das Ergebnis auf 1,05 (0,88) Mrd. Euro. Zu diesem Erfolg habe insbesondere der Geschäftsbereich Corporate Banking mit höheren Zinserträgen aus dem Einlagengeschäft sowie gestiegenen Provisionserträgen aus Zins- und Währungsmanagement, internationalen Zahlungsverkehr und Corporate Finance beigetragen, heißt es.

    Erneut herausragend war 2000 die Entwicklung des Corporate Center Globale Unternehmen und Institutionen, der bei Erträgen von 14,65 (9,70) Mrd. Euro ein Rekordergebnis vor [WIKI]Steuern[/WIKI] von 3,98 (2,22) Mrd. Euro erwirtschaftete. Alle Geschäftsbereiche trugen den Angaben zufolge zu diesem Resultat bei. Der größte Anteil entfiel auf den Geschäftsbereich Global Equities, der u.a. aufgrund des starken Geschäfts mit Aktienderivaten seine Erträge im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt hat. Ähnlich positiv verlief das Ertragswachstum im Geschäftsbereich Global Investment Banking, der nach der raschen Integration von Bankers Trust im Geschäft mit Aktienemissionen und in der Fusionsberatung (M&A) erfreuliche Erfolge erzielen konnte. Zu berücksichtigen ist zudem die Erstkonsolidierung von National Discount Brokers.

    Im Unternehmensbereich Asset Management sind die Sparten Institutionelles und Retail Asset Management sowie die Private Equity-Gruppe gebündelt. Die internationalen Aktivitäten im Geschäftsfeld Institutionelles Asset Management werden von Morgan Grenfell betrieben. Des weiteren ist dieser Sparte die Kapitalanlagefirma DWS zuzurechnen. 1999 ist die Deutsche Bank durch die Übernahme der Bankers Trust-Aktivitäten zu einem der weltweit führenden Asset Manager aufgestiegen. Im Geschäftsjahr 2000 hat sich die Aufwärtsentwicklung fortgesetzt. Die Erträge wuchsen auf 1,98 (1,54) Mrd. Euro, und das Ergebnis kam auf 703 (601) Mill. Euro voran. Starke Zuwächse resultierten insbesondere aus Provisionserträgen der Vermögensverwaltung, heißt es weiter. Die Anlagevolumina hätten sowohl im institutionellen Bereich als auch im Geschäft mit privaten Kunden ausgebaut werden können. Insgesamt betrug das verwaltete Vermögen per Ende 2000 weltweit 629 (589) Mrd. Euro.

    Das Geschäftsfeld Global Technology and Services wandelt sich seit 1998 von einem internen Dienstleister zu einem führenden Anbieter in einem Zukunftsmarkt des Bankgeschäfts. Sein Geschäft ist auf die Leistungsgruppen Zahlungsverkehr, Wertpapierabwicklung, Custody und insbesondere e-Commerce konzentriert. Die Entwicklung dieses Bereichs war zuletzt besonders stark durch die Einbeziehung von Bankers Trust geprägt. Zur Betreuung des Geschäfts mit Finanzdienstleistern wurde 1999 der neue Geschäftsbereich "Global Institutional Services" mit den Produktbereiche Global Securities Services, Global Cash Services sowie Corporate Trust and Agency Services gegründet. Weitere Schwerpunkte der Geschäftsaktivitäten in 2000 waren Projekte zum Ausbau der globalen Präsenz im E-Commerce (u.a. Gründung der moneyshelf.com AG sowie Beteiligungen an der paybox.net AG und der PAGO eTransaction Services GmbH) und die Optimierung der IT-Anwendungen. Zudem wurde die Sinius GmbH ausgegründet, die künftig die IT-Expertise auch außerhalb des Konzerns anbieten soll. Darüber hinaus ist die European Transaction Bank die größte deutsche Transaktionsbank. Vor allem aufgrund dieser Transaktionen nahmen die Erträge auf 1,54 (0,92) Mrd. Euro zu. Das Ergebnis verbesserte sich auf plus 169 Mill. Euro, nachdem 1999 die vorgenommenen Investitionen ein Minus von 8 Mill. Euro nach sich gezogen hatten.


    Das Konzernergebnis vor [WIKI]Steuern[/WIKI] und vor Aufwand für Restrukturierung verbesserte sich auf vergleichbarer Basis um 42,9% auf 6,76 Mrd. Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit legte vergleichbar um 74,9% auf 4,95 Mrd. Euro zu und der Konzernjahresüberschuss um 102% auf 4,87 Mrd. Euro. Zu dieser stark verbesserten Ertragslage trug einerseits die erfolgreiche Entwicklung der einzelnen Unternehmensbereiche bei. Anderseits wirkte die deutliche Reduzierung der Restrukturierungsaufwendungen positiv, die in 1999 im Zusammenhang mit der Integration des Bankers Trust sowie im Rahmen der Ausgründung des deutschen Retail Banking außerordentlich hoch gewesen waren - dagegen hatte sich der Steueraufwand vor allem bedingt durch die Absenkung des Körperschaftsteuersatzes für einbehaltene Gewinne in Deutschland sowie den höheren Anteil steuerfreier Erträge erheblich vermindert.


    Für das Geschäftsjahr 2001 rechnet der Vorstand der Deutschen Bank mit einer insgesamt eher moderaten Konjunkturentwicklung. Dennoch wird für die Marktsegmente, in denen die beiden neuen Gruppen Corporate and Investment Bank und Private Clients and Asset Management sowie deren Geschäftsbereiche vertreten sind, von weiterhin sehr guten mittelfristigen Wachstumsperspektiven ausgegangen. Dies gelte z.B. für das Emissionsgeschäft in Aktien und [WIKI]Anleihen[/WIKI] sowie für die Beratung bei Unternehmensübernahmen und Fusionen, heißt es. Im Vermögensmanagement sei man gut aufgestellt, um am Wachstum in diesem Marktsegment teilzuhaben. Die Angebotsfähigkeit in den weiteren Sparten des Privatkundengeschäfts werde gestärkt. Die Folgen dieser wachstums- und ertragsorientierten Ausrichtung auch der internen Prozesse und Strukturen seien bereits in erfreulichen Geschäftsergebnissen der ersten Monate des neuen Jahres erkennbar. Insgesamt erwartet der Deutsche Bank-Vorstand für 2001 trotz der leichten konjunkturellen Wachstumsdelle und der weiterhin hohen [WIKI]Volatilität[/WIKI] der Aktienmärkte ein ähnlich gutes Ergebnis wie im Jahr 2000.


    Am 23. November 1998 hatte die Deutsche Bank die Börsen der Welt in Aufruhr versetzt. Damals war die Übernahme der Bankers Trust Corp. (die Nr.8 in den USA) angekündigt worden. Weitere Maßnahmen mit Blick auf eine verstärkte Internationalisierung folgten. Im Dezember 1998 wurde der Großteil der von der Deutsche Bank AG gehaltenen Industriebeteiligungen auf eigenständige Tochterfirmen ausgegründet, um die Industriebeteiligungen aktiver und flexibler [WIKI]steuern[/WIKI] zu können. Anfang 1999 hat die Deutsche Bank ihre Position in Europa mit der Übernahme der belgischen Credit Lyonnais weiter gefestigt.

    Der kräftige Rückgang des Jahresüberschusses 1997 ist im übrigen auf Neustrukturierungsmaßnahmen zurückzuführen, die einen Aufwand von 2,5 Mrd. DM notwendig machten; dazu gehörte u.a. die Zusammenfassung der Kernkompetenzen in fünf selbständige und eigenverantwortliche Unternehmensbereiche. Zudem waren im vierten Quartal 1997 zusätzliche Kreditrisiken in Asien festgestellt worden; die damit verbundene Vorsorge belief sich auf 1,4 Mrd. DM. Ein wichtiges Ereignis der jüngsten Vergangenheit war die am 5. April 2000 geplatzte Fusion der Deutsche Bank AG und der Dresdner Bank AG. (AfU)


    Gewinnschätzungen © I/B/E/S 2001 2002
    Cash Flow pro [WIKI]Aktie[/WIKI] (Euro) 8.17 8.80
    [WIKI]Dividende[/WIKI] pro [WIKI]Aktie[/WIKI] (Euro) 1.42 1.53
    Gewinn pro [WIKI]Aktie[/WIKI] (Euro) 5.04 5.51


    Gruß Nobody
    "Die Zeit heilt alle Wunden, doch Narben bleiben immer zurück."

  • #2
    Hallo

    Die Deutsche Bank ist nach einem Bericht der "Börsen-Zeitung" an der Kapitalanlagegesellschaft Zürich Investmentgesellschaft interessiert.

    FRANKFURT Die Bank spreche mit der Zurich Financial Services (ZFS) über die Einbeziehung der Investmentgesellschaft in den Tausch von Scudder und Deutschem Herold, berichtete die Zeitung in ihrer Dienstagausgabe.

    "Es gibt Gespräche über die Einbeziehung von Zürich Invest in den Deal, eine Entscheidung ist noch nicht gefallen", zitiert das Blatt den Sprecher der Geschäftsführung der Deutsche-Bank-Tochter DWS, Udo Behrenwaldt. Die Zürich Invest habe es geschafft, das Vertriebsnetz der Versicherungsmutter auszunutzen.

    Nach Angaben des Bundesverbands Deutscher Investment- und Vermögensverwaltungsgesellschaften (BVI) sei Zürich Invest die einzige einem Versicherer gehörende Fondsgesellschaft, die in den vergangenen fünf Jahren ihren Marktanteil steigern konnte, schrieb die Zeitung.

    Gruß Nobody
    "Die Zeit heilt alle Wunden, doch Narben bleiben immer zurück."

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    • #3
      Deutsche Bank mit Gewinneinbruch ?

      Hallo

      Die Deutsche Bank wird nach Einschätzung von Analysten wegen der schwachen Weltwirtschaft und dem schlechten Umfeld an den Kapitalmärkten im dritten Quartal einen deutlichen Ergebniseinbruch verzeichnen.


      Reuters

      Auch die größte Bank Deutschlands könne sich nicht dem allgemeinen [WIKI]Trend[/WIKI] entziehen, stehe aber beim Ergebnis und der strategischen Ausrichtung immer noch deutlich besser da als seine deutschen Mitbewerber. Auch einen großangelegten Stellenabbau, wie bei HypoVereinsbank, Commerzbank und der zum Allianz-Konzern gehörenden Dresdner Bank werde die Deutsche Bank wohl nicht bekannt geben. Es ist aber denkbar, dass der Aufsichtsrat am Mittwoch in Berlin zusätzliche Stellenstreichungen zumindest erörtert. Ihre Zahlen will die Bank am Donnerstag vorlegen.

      17 von Reuters befragte Analysten gehen im Schnitt von einem Rückgang des Gewinns nach [WIKI]Steuern[/WIKI] im dritten Quartal um 49 % auf 299 (Vorjahresquartal 581) Mill. Euro aus. Das Vorsteuerergebnis wird den Schätzungen zufolge um rund 40 % auf 466 Mill. Euro sinken. "Die Deutsche Bank arbeitet im gleichen Umfeld wie die anderen und wird sich dem allgemeinen [WIKI]Trend[/WIKI] nicht entziehen können", sagte Georg Kanders von WestLB Panmure. Dennoch gilt die Bank unter Analysten als die deutsche Bankenadresse, die gegen das schwache Umfeld am besten gewappnet ist: "Bei einem Wirtschaftswachstum nahe Null in Deutschland und der Gefahr einer weiteren Abschwächung gehen wir davon aus, dass die Investoren eine Bank bevorzugen werden, die über die Finanzkraft und die notwendige Diversifikation ihrer Geschäfte verfügt, um dem Abschwung und potenziellen Kreditrisiken am besten widerstehen zu können", heißt es in einem Kommentar von Schroder Salomon Smith Barney.


      Bankchef Rolf Breuer hatte vor drei Wochen allerdings eingeräumt, dass die Bank bis 2003 möglicherweise mehr als die bislang angekündigten 2600 Stellen streichen werde.

      "Der Personalabbau bei der Deutschen Bank ist schon weiter fortgeschritten als bei anderen deutschen Großbanken", sagte Kanders. Gerade beim Filialgeschäft der Deutsche Bank 24 sei der Konzern weiter als die Konkurrenz. Auch sei davon auszugehen, dass die Deutsche Bank über die Stärke verfüge, in anderen wichtigen Bereichen - wie etwa dem Investmentbanking - kein Personal abzubauen, sondern eine Besserung der Situation abzuwarten. "Im Investmentbankbereich werden sie wohl eher noch Personal aufbauen", sagte Kanders. Auch andere Analysten gehen davon aus, dass die Deutsche Bank das schwache Umfeld ausnutzen und Teams von anderen Banken abwerben könnte.

      Gerade im Investmentbanking trauen Analysten der Bank auch im dritten Quartal vergleichsweise starke Ergebnisse zu, die die gefestigte Rolle der Bank im internationalen Geschäft unterstreichen könnten. Auch insgesamt müsse die Deutsche Bank wohl mehr mit Häusern wie UBS oder Credit Suisse verglichen werden als mit ihren deutschen Konkurrenten. Ihre Position im internationalen Investmentbanking hatte die Bank in den vergangenen Jahren konsequent ausgebaut.

      Aufschluss erhoffen sich Analysten von den Zahlen auch über die Auswirkungen der Anschläge in den USA vom 11. September. Einige Aktivitäten der Bank waren durch die Zerstörung des World Trade Centers und umliegender Gebäude in New York stark beeinträchtigt worden. Allerdings wird davon ausgegangen, dass ein Großteil des entstandenen Schadens durch Versicherungen gedeckt wird.

      Breuer hatte die Aussichten für seine Bank angesichts des weiter schwachen Geschäftsumfeldes im vierten Quartal in der Vergangenheit aber bereits deutlich gedämpft. Auf die Frage nach den Aussichten seines Hauses für das vierte Quartal hatte er Mitte September gesagt: "Schwach.


      Gruß Nobody
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      • #4
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        Die Wirtschaftsflaute erfasst jetzt auch den Branchenprimus. Die Deutsche Bank muss deutlich mehr Stellen abbauen, als bislang angenommen. Das Ergebnis weist im dritten Quartal deutliche Bremsspuren auf.

        FRANKFURT/M. Die Deutsche Bank will jede zehnte Stelle im Konzern abbauen. Damit reagiert das größte deutsche Geldinstitut auf das schlechte wirtschaftliche Umfeld. Von den insgesamt gut 97 000 Mitarbeitern werden damit nach Informationen des Handelsblatts fast 10 000 die Bank verlassen müssen.

        Mit dem geplanten Stellenabbau reiht sich das Frankfurter Geldhaus nahtlos in die Reihe der anderen Großbanken ein. Insgesamt fallen allein in den vier deutschen Großbanken rund 32 000 Arbeitsplätze dem Rotstift zum Opfer. Commerzbank, Dresdner Bank und Hypo-Vereinsbank wollen sich sogar von über 10 % ihrer Mitarbeiter trennen. Friedrich Bock von der Unternehmensberatung Deloitte Consulting befürchtet auch nach dem jüngsten Beschluss weitere massive Stellenstreichungen im Kreditgewerbe. Allein durch die anstehende Fusion der Hypothekentöchter der drei Frankfurter Großbanken sind 800 Arbeitsplätze gefährdet.

        Die Deutsche Bank ist bislang nur von einem Abbau von 2 600 Mitarbeitern ausgegangen. Anders lautende Gerüchte wurden stets zurückgewiesen. Der größte Teil der Stellenstreichungen wird dem Vernehmen nach auf der Privatkundenseite erfolgen (PCAM). Die von Deutsche-Bank-Chef Rolf-E. Breuer direkt geführte Sparte hat sich bislang nicht wie versprochen entwickelt. Das hat unter anderem dazu geführt, dass der Leiter des Privatkundengeschäfts sowie der Vermögensverwaltung in den USA, Mayo Shattuck, kürzlich seinen Hut nehmen musste. Auch im Investment-Banking gebe es Anpassungen, heißt es.

        Ein schlechtes Licht auf die Deutsche Bank wirft auch die Veröffentlichung des Quartalsergebnisses, die völlig überraschend einen Tag früher als angekündigt kam. Der Grund: Erste Ertragszahlen drangen bereits am späten Dienstagabend an die Öffentlichkeit. Daraufhin musste die Deutsche Bank reagieren, da die Regeln der US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC strikt eine gleichzeitige Information aller Anleger vorschreiben, um damit allen Investoren die gleichen Chancen zu bieten. Die Deutsche Bank ist erst seit wenigen Wochen an der Wall Street gelistet.

        Das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel wird nach Angaben einer Sprecherin überprüfen, ob ein Verstoß gegen die Vorschriften zur Ad-hoc-Publizität und der Insidervorschriften vorliegt. In diesem Fall würde der Deutschen Bank eine Geldbuße in Höhe von 3 Mill. DM und dem [WIKI]Insider[/WIKI] fünf Jahre Gefängnis beziehungsweise eine Geldstrafe in unbegrenzter Höhe drohen.

        Der Gewinn nach [WIKI]Steuern[/WIKI] der Deutschen Bank betrug im dritten Quartal 303 Mill. Euro. Er lag damit deutlich unter den 1,43 Mrd. Euro des zweiten Quartals. Darin waren aber rund 1 Mrd. Euro aus dem Verkauf von Anteilen an der Münchener Rück enthalten. Überraschend gut fiel das Handelsergebnis mit 1,8 Mrd. Euro aus. Beim Ergebnis aus Finanzanlagen verbuchte der Branchenprimus ein Minus von 408 Mill. Euro. Der Verwaltungsaufwand sank auf rund 5 Mrd. Euro. Analysten sprachen von einem positiven Gesamtergebnis. Die [WIKI]Börse[/WIKI] reagierte mit einem Plus von gut 4 %.

        Quelle. Handelsblatt

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        • #5
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          Frankfurt/Main

          Die Deutsche Bank und der Finanzvertrieb Deutsche Vermögensberatung (DVAG) haben mit einer weit reichenden Vertriebsgemeinschaft die Branche überrascht. Wie beide Häuser mitteilten, werde die DVAG künftig "als der mobile Finanzvertrieb der Deutschen Bank 24 AG" auftreten.

          Die fast 30 000 Vermögensberater der DVAG sollen ab dem ersten Quartal 2002 sowohl die Fondsprodukte der Deutsche-Bank-Tochter DWS als auch eine breite Palette von Bankprodukten wie das Girokonto oder den Kleinkredit vertreiben. Dabei sei Exklusivität vereinbart, sagte ein Sprecher der Deutschen Bank. Die Nachricht von der Kooperation zwischen den beiden Häusern trifft vor allem die Commerzbank hart. Vorstandschef Klaus-Peter Müller zeigte sich enttäuscht darüber, dass sein Haus bei den Verhandlungen nicht erfolgreich war. Ziel der Frankfurter war es, die [WIKI]Fonds[/WIKI] ihrer Tochter Adig über die DVAG zu vertreiben: "Die Commerzbank hat eine große Chance verpasst, ihre Vertriebskapazität zu erhöhen", sagte ein Branchenvertreter.

          Eine enge Kooperation zwischen der Commerzbank und der DVAG war auch im Interesse der italienischen Generali. Der Versicherungskonzern ist mit knapp zehn Prozent an der Commerzbank und über seine Tochter AMB mit fast 50 Prozent an der DVAG beteiligt. Reinfried Pohl, Vorstand und mit seiner Familie Mehrheitsaktionär des Finanzvertriebs, hat einen Sitz im Aufsichtsrat der AMB Generali.

          Gerüchten zufolge soll Pohl seinen Versicherungspartner nicht frühzeitig über die Entscheidung informiert haben. Der Generalbevollmächtigte der DVAG, Friedhelm Ost, sagte dazu lediglich: "Wir sind eben eigenständig." Weiterhin sei die AMB der Partner auf der Versicherungsseite.

          Auch der Dit, die Fondstochter von Allianz und Dresdner Bank, wird durch die neue Kooperationsvereinbarung hart getroffen. So hat die DVAG in den vergangenen Jahren zwischen 20 und 25 Prozent der Mittelzuflüsse des Dit akquiriert. Zwar könnten die DVAG-Vermögensberater weiterhin Fondsprodukte anderer Häuser verkaufen, hieß es. Doch alle Beteiligten gehen davon aus, dass die DWS-[WIKI]Fonds[/WIKI] schon bald die Konkurrenz aus dem DVAG-Sortiment verdrängen werde.

          Die Exklusivität der Kooperation bezieht sich unter anderem darauf, dass die DVAG-Vertreter in Kooperation mit der Deutschen Bank geschult werden. Wie die Produktpalette über die DWS-[WIKI]Fonds[/WIKI] hinaus genau aussieht, ist noch nicht bekannt: "Details müssen noch verhandelt werden", sagte DVAG-Sprecher Ost.

          Ein wichtiger Grund, sich für die Deutsche Bank zu entscheiden, war laut Ost zufolge die breite Angebotspalette des Hauses: "Im Prinzip sind die Produkte fast aller Anbieter mit einigen Ausnahmen gleich gut", sagte Ost. Es käme darauf an, ein möglichst breites Sortiment zu haben. "Die Beratung und die Präsenz wird immer wichtiger."

          Gruß Nobody
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          • #6
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            Die Börsenaufsicht hat ihre Ermittlungen gegen die Deutsche Bank wegen einer Kaufempfehlung für die Aktien der Deutschen Telekom eingestellt. Doch dem Finanzdienstleister droht neuer Ärger.

            Die Empfehlung im August habe keinen "irregulären Einfluss auf die Preisfeststellung an der Frankfurter [WIKI]Börse[/WIKI] gehabt", teilte der hessische Wirtschaftsminister Dieter Posch (FDP) am Freitag in Wiesbaden mit. Das Vorgehen der Bank hatte im August für Aufsehen an den Finanzmärkten gesorgt. Sie hatte damals ihre Kaufempfehlung für Telekom-Aktien bekräftigt und am Tag darauf 44 Millionen T-Aktien im Auftrag des früheren VoiceStream-Großaktionärs Hutchison Whampoa verkauft. Die Telekom hatte der Deutschen Bank damals "maximale Instinktlosigkeit" vorgeworfen.

            Die Bank wiederum hatte Kritik zurückgewiesen und auf die gesetzlich vorgeschriebene interne Trennung ("Chinese Walls") ihrer Geschäftsbereiche verwiesen. Der Kurs der T-[WIKI]Aktie[/WIKI] war damals innerhalb weniger Tage um 20 Prozent gefallen, hatte sich später aber wieder erholt. Händler hatten den Kursverlust damals unter anderem damit begründet, dass unter den Anlegern Sorgen aufgekommen seien, es könne noch eine große Anzahl von T-Aktien nach dem bevorstehenden Ablauf von Haltefristen auf den Markt kommen.

            "Studie konnte Anlegerverhalten nicht beeinflussen"

            Das hessische Wirtschaftsministerium, dem die Börsenaufsicht untersteht, teilte am Freitag weiter mit, bei dem damaligen Verkauf des Aktienpakets habe es sich um ein außerbörsliches "kombiniertes Termin- und Optionsgeschäft" gehandelt. Der Verkauf sei nicht über die [WIKI]Börse[/WIKI] sondern direkt zwischen zwei Kunden der Deutschen Bank abgewickelt worden. Zum Abschluss dieses Geschäftes sei es mehr als 80 Stunden nach der Veröffentlichung der Studie (mit der Bekräftigung der Kaufempfehlung) auf der Internetseite der Deutschen Bank gekommen. Die Studie sei nicht geeignet gewesen, das Anlegerverhalten zu beeinflussen, da sie keine neuen kurserheblichen Tatsachen enthalten habe, mit denen eine Veränderung der vorhergegangenen Bewertungen verbunden gewesen wäre.


            Der Vorstandssprecher der Deutschen Bank, Rolf Breuer, hat am Freitag Gerüchte dementiert, er werde seine Position bereits vor dem Ende seiner Amtszeit im Mai 2002 aufgeben. "Das ist Unsinn", sagte Breuer am Rande einer Bankenkonferenz in Frankfurt. Zuletzt war mehrfach darüber spekuliert worden, dass zwischen Breuer und seinem designierten Nachfolger Josef Ackermann größere Differenzen bestünden und Breuer früher als geplant die Führung der Bank abgeben werde.

            Abmahnung wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens

            Ärger droht der Deutschen Bank jetzt von Verbraucherseite. Gut fünf Wochen vor Einführung des Euro-Bargeldes hat der Berliner Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) die Bauspartochter der Deutschen Bank wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens abgemahnt. Dies teilten die Verbraucherschützer am Freitag in Berlin mit.

            Die Deutsche Bank Bauspar hatte im November einen Großteil der Kunden angeschrieben und statt einer krummen Euro-Umrechnung eine Aufrundung der vereinbarten Bausparsumme angeboten. Wer nicht widerspräche, stimme der Vertragsänderung automatisch zu, hieß es in dem Schreiben. Eine einseitige Vertragsänderung, bei der das Schweigen des Kunden als Zustimmung gilt, verstößt gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb.

            "Bank schädigt das Vertrauen in den Euro"

            "Eine Aufrundung der Bausparsumme würde die Zuteilung des Darlehens verlängern", beschrieb der VZBV die möglichen Nachteile für die Kunden. Dies hatte die Bank in den Schreiben nicht dargelegt. Bei Bausparverträgen wird üblicherweise die Hälfte der vereinbarten Summe angespart, um dann die andere Hälfte als Kredit zu erhalten. Wird die Summe erhöht, verlängert sich bei gleicher monatlicher Sparleistung die Laufzeit. "Zudem schädigt die Bank das Vertrauen der Bürger in den Euro", lautete ein weiterer Vorwurf aus Berlin.

            Insgesamt bekamen rund 430.000 Bausparer der Deutschen Bank die kritisierten Schreiben. Der Verbraucherverband rät allen Betroffenen, der Euro-Aufrundung fristgerecht zu widersprechen.

            Zudem prüfen die Berliner Verbraucherschützer derzeit ähnliche Vorwürfe gegen die LBS. Die Bausparkasse der Sparkassen hat neun Millionen Kunden. Bei ihnen habe es aber keine Umstellungen gegeben, die gegen Gesetze verstoße, sagte ein Sprecher der LBS in Berlin. Dennoch werden vorsichtshalber noch einmal alle Vertragsänderungen im Zuge der Euro-Umstellung geprüft.

            Gruß Nobody
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            • #7
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              Reuters
              Die Deutsche Bank hat einen Zeitungsbericht nicht kommentiert wonach die britische Bank Lloyds TSB möglicherweise erneut Fusionsgespräche mit dem Frankfurter Geldhaus erwägt. "Das kommentieren wir wie üblich nicht ", sagte ein Deutsche-Bank-Sprecher am Montag.

              Die britische Zeitung "Independent" hatte am Wochenende berichtet, die drittgrößte Bank Großbritanniens wolle erneut Fusionsgespräche mit der Deutschen Bank aufnehmen. Wie es in Frankfurter Bankenkreisen hieß, habe die Deutsche Bank kein Interesse an einem Zusammengehen mit Lloyds.

              Der "Independent" hatte berichtet, Lloyds-Chef Peter Elwood könnte eventuell das Gespräch mit Josef Ackermann suchen, dem designierten Nachfolger des im Mai scheidenden Deutsche-Bank-Chefs Rolf Breuer. "Ein solches Szenario wäre schon möglich, Lloyds und Deutsche Bank wären ein Gegengewicht zur Allianz-Dresdner", sagte ein Händler zu Medienberichten.

              Unterdessen hat Ackermann Spekulationen über einen vorzeitigen Rücktritt Breuers in einem Zeitungsinterview als "Quatsch" bezeichnet.

              Die Aktien der Deutschen Bank eröffnete am Montag mit gut 0,4 % im Plus 73,88 Euro.

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              • #8
                Deutsche Bank schielt nach Asien

                (gatrixx) An der Tokioter [WIKI]Börse[/WIKI] macht das Gerücht die Runde, die Deutsche Bank plane die Übernahme des Borkerhauses Daiwa Securities. Dessen Kurs stieg daraufhin im Tagesverauf um 4,8 Prozent. Europäische Marktbeobachter in Japans Hauptstadt gehen allerdings davon aus, dass beide Unternehmen die Gründung eines Joint-ventures planen.
                Team Aktienboard.com

                ZEN

                Wir werden Häuser zerstören..Wir werden Brücken zerstören..Wir werden Gebäude zerstören..Von Osten nach Westen..Vorwärts Nihon Break Kogyo

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                • #9
                  Hallo

                  Die Deutsche Bank nutzt die Übernahme des Vermögensverwalters Scudder, um ihr Asset Management effizienter zu machen. Nach einem Bericht des "Wall Street Journal" sollen 2002 rund 1500 Stellen in der Vermögensverwaltung gestrichen werden. Das sind rund 20 Prozent der Arbeitsplätze in dieser Sparte. Fusionen von Vermögensverwalter sind nur sinnvoll, wenn der Anlageprozess dadurch kostengünstiger wird. Die konsequente Umsetzung bei der Deutschen Bank wird der [WIKI]Aktie[/WIKI] gut tun.


                  Die Deutsche Bank hat ihre geplanten Stellenstreichungen bereits einmal erhöht. Erst sprachen die Verantwortlichen von 2600 Jobs, dann von 7100. Erst vor rund einem Monat ging das Gerücht um, die Deutsche Bank denke bereits über den Abbau von 7100 Arbeitsplätzen hinaus. Es hieß, konzerninterne Planungen liefen, denen zufolge die Zahl der Streichungen auf 15.000 von weltweit 97.000 Stellen steigen könnte.

                  In diesem Zusammenhang überraschen die neuen Informationen des "Wall Street Journal" nicht. Die Zeitung berichtet, die Großbank wolle angeblich im kommenden Jahr 1500 Stellen in der Vermögensverwaltung abbauen und beruft sich dabei auf Dean Barr, Global Chief Investment Officer der Deutsche Asset Management.

                  Kräftig sparen in der Vermögensverwaltung

                  Hintergrund ist die Übernahme des US-Vermögensverwalters Scudder von Zurich Financial Services. Damit dürfte die Großbank etliche Doppelbesetzungen in den hochbezahlten Bereichen Research, Handel und [WIKI]Portfolio[/WIKI]-Management haben. Hier ließen sich reichlich Kosten sparen – immerhin wären rund 20 Prozent der Stellen im Asset Management betroffen.

                  Und genau das ist der Vorteil der großen Vermögensverwalter gegenüber kleinen Wettbewerbern: Fallen doch Verwaltungskosten auch dann an, wenn das verwaltete Vermögen im Zuge einer Börsenkrise zusammenschmilzt. Deshalb ist es wichtig, große Volumina zu verwalten und die Personalkosten dabei möglichst gering zu halten. Nur so lassen sich die Anlageprozesse günstig halten.


                  Die Deutsche Bank ist auf dem richtigen Weg, ihre immensen Verwaltungskosten zu senken.

                  Gruß Nobody
                  "Die Zeit heilt alle Wunden, doch Narben bleiben immer zurück."

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                  • #10
                    Hallo

                    Die Integration einer übernommenen Direktbank ist langwierig und teuer, und das Beispiel [WIKI]Comdirect[/WIKI] zeigt die Schwierigkeiten, selbst Auslandsniederlassungen aufzubauen. Deshalb ist der Plan der Deutschen Bank, für ihre Online-Investment-Plattform [WIKI]Maxblue[/WIKI] einen britischen Partner zu finden, vernünftig. Auch am Rennen um Consors will die Großbank nicht teilnehmen. Die Infrastruktur hat sie selber und die transaktionsorientierten Consors-Kunden sind nicht ihre Zielgruppe. Die [WIKI]Aktie[/WIKI] sollte das zunächst nicht beeinflussen.

                    Gruß Nobody
                    "Die Zeit heilt alle Wunden, doch Narben bleiben immer zurück."

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                    • #11
                      Hallo

                      Frankfurt
                      Die Deutsche Bank AG will den Ausübungspreis für die Aktienoptionen ihrer Investmentbanker senken. Dies berichtet die "Financial Times Deutschland" in ihrer Freitag-Ausgabe. Demnach soll der Preis gesenkt werden, um den Wert der Aktienoptionen zu erhöhen, heißt es weiter.

                      Es sei allerdings unklar, in welchem Umfang der Ausübungspreis reduziert werden soll. Betroffen davon seien aber lediglich die [WIKI]Optionen[/WIKI] der Senior Investment Banker, heißt es in dem Bericht. Die Senkung betreffe zudem nur [WIKI]Optionen[/WIKI], die im Rahmen der Bonusrunde im Jahr 2000 ausgegeben wurden.

                      [WIKI]Optionen[/WIKI] sind ein beliebtes Mittel, um Topkräfte an sich zu binden. Mit den neuen Bedingungen habe die Bank auf den deutlichen Rückgang des Aktienkurses der Deutschen Bank seit dem 11. September reagiert, heißt es unter Berufung auf Unternehmenskreise. Institutionelle Investoren missbilligen in der Regel derartige Preisänderungen.

                      Gruß Nobody
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                      • #12
                        Hallo

                        Ungeachtet des geplanten Stellenabbaus bei der Deutschen Bank will das Kreditinstitut sein Sparprogramm möglichst sozialverträglich gestalten.

                        Der Kosten- und Ertragsdruck zwingt praktisch alle deutschen Banken zu einem in die Zehntausende gehenden Stellenabbau. Dass dieser Abbau nicht zwangsläufig mit dem Brecheisen durchgesetzt werden muss, zeigt sich am Beispiel der Deutschen Bank. "Wir können betriebsbedingte Kündigungen nicht ausschließen. Aber bei unserer Personalpolitik geht es in erster Linie darum, für die Mitarbeiter berufliche Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen", sagt Personalchef Heinz Fischer. Bis Ende 2003 sollen in der Gruppe aus Kostengründen 7100 der zur Zeit rund 97.000 Arbeitsplätze wegfallen, davon jeweils die Hälfte im In- und Ausland.

                        Bei der Personalentwicklung der Deutschen Bank gilt es nach Fischers Angaben einige Besonderheiten zu beachten. Für deutsche Verhältnisse ungewöhnlich stark fluktuiert der Beschäftigtenstand bei Deutschlands größter Bank im Jahr um zehn bis elf Prozent. Theoretisch müsste es also relativ leicht sein, den Personalbestand um zehn Prozent zu reduzieren, indem die Bank die Fluktuation ausnutzt und frei werdende Stellen nicht besetzt. So einfach ist es aber nicht. Denn nicht jede frei werdende Stelle kann unbesetzt bleiben. So kommt es, dass pro Jahr etwa 10.000 Menschen aus der Bank ausscheiden und etwa genauso viele dort neu anfangen.


                        Wenn es also darum geht, die Kostenbasis durch Stellenabbau zu senken, müssen Sonderprogramme gefahren werden, wie im Fall der bis 2003 anvisierten 7100 Arbeitsplätze. Dieses Programm läuft schon seit Anfang 2001, so dass bereits 1800 Arbeitsplätze, jeweils zur Hälfte im In- und Ausland, weggefallen sind. Deshalb kann Fischer auch über erste Erfahrungen berichten, wie die Beschäftigungs-, Vermittlungs- und Umschulungsprogramme der Deutschen Bank greifen und wie sie angenommen werden.


                        "Für uns Personaler lautet die Devise: Die Stelle fällt weg, für die Menschen wird gesorgt", sagt er. Dabei bedient sich der Konzern eines so genannten Beschäftigungs-Mosaiks, das - sofern es greift - für die Betroffenen eine echte Chance sein kann, sich beruflich weiter zu entwickeln, neu zu orientieren und insbesondere der Arbeitslosigkeit zu entgehen. Nach Fischers Angaben haben trotz des vielfältigen Mosaik-Angebots etwa 50 bis 60 Prozent der dieses Jahr Betroffenen die im Rahmen eines Sozialplans ausgehandelte Abfindungsvariante gewählt. Der Rest hat eines der 13 Programme des Mosaiks in Anspruch genommen.

                        Bundesweites Konzept

                        Eines dieser Angebote ist Bankpower, eine zusammen mit der Zeitarbeitsfirma Manpower gegründete GmbH, an der die Deutsche Bank zu 30 Prozent beteiligt ist. Bei diesem Unternehmen werden ausscheidende Mitarbeiter angestellt und an andere Arbeitgeber vermittelt. In Frankfurt beschäftigt Bankpower derzeit 140 ehemalige Beschäftigte der Deutschen Bank. Im Prinzip ist das Konzept bundesweit einsetzbar, da alle 150 Zweigstellen von Manpower für diesen Zweck genutzt werden können. Bankpower arbeitet nach Fischers Angaben sogar profitabel. Daneben gibt es Bankforce, ein quasi konzerninternes Zeitarbeitsunternehmen. Ziel ist es hier, die Betroffenen in einem Zeitraum von ein bis zwei Jahren auf feste Sollstellen zu vermitteln.


                        Außerdem steht allen Mitarbeitern Intrajob zur Verfügung, der über das Intranet angebotene Stellenmarkt der Bank. Intrajob wurde zudem kürzlich für die "Job-Allianz" geöffnet, an der bislang der Frankfurter Flughafen, die Lufthansa und die Degussa beteiligt sind. Deren Mitarbeiter erhalten über die internen Datennetze Zugriff auf die Stellenmärkte der jeweils anderen. Mit anderen Banken will Fischer keinen gemeinsamen Stellenmarkt einrichten. "Wir können nicht ignorieren, dass wir Konkurrenten sind", sagt er.


                        Wenig geeignet für die Abfederung des Stellenabbaus ist im Moment dagegen das Anfang 2001 lancierte Projekt Zeitinvest, in dem Bankmitarbeiter den Geldwert von Überzeiten in [WIKI]Fonds[/WIKI] anlegen können. Wenn so zum Beispiel ein Jahresgehalt angespart wurde, kann der Mitarbeiter eine entsprechend lange Auszeit in Anspruch nehmen. In diesen [WIKI]Fonds[/WIKI] liegen zurzeit etwa neun Mio. Euro. "Das Programm könnte sich hervorragend eignen, um eine geschäftliche Flaute, deren Ende absehbar ist, mit einer Auszeit zu überbrücken. Es ist aber nicht tauglich, wenn es um die strukturelle Änderung der Kostenbasis geht", sagt Fischer.
                        Quelle ftd

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                        "Die Zeit heilt alle Wunden, doch Narben bleiben immer zurück."

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                        • #13
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                          Das japanische Brokerhaus Kokusai Securities will seine Allianz mit der Deutschen Bank im Bereich Asset Management vor seiner Fusion mit den Brokern unter dem Dach der Mitsubishi Tokyo Financial Group (MTFG) zum 1. Februar 2002 auflösen.

                          Kokusai als fünftgrößter [WIKI]Broker[/WIKI] in Japan teilte am Dienstag in Tokio mit, beide Institute seien übereingekommen, das Joint Venture in Japan aufzulösen, weil beide die jeweils eigene Strategie im Asset Management überprüften. Das Gemeinschaftsunternehmen bietet Beratung bei Aktien-Investitionen an.

                          "Die Beendigung spiegelt die Reorganisation in beiden Finanzgruppen wider," sagte ein Sprecher der zur Deutsche Bank-Gruppe zählenden, in Japan tätigen Deutsche Asset Management. Kokusai und die Deutsche Bank hatten 1998 eine Partnerschaft in Erwägung gezogen und zwei Joint Ventures im Bereich Asset Management in Japan und Irland gegründet. Die Zusammenarbeit ließ jedoch nach, nachdem die Deutsche Bank 1999 das US-Finanzinstitut Bankers Trust gekauft hatte und Kokusai 2000 Mitglied der MTFG-Gruppe geworden war.
                          Quelle ftd

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                          "Die Zeit heilt alle Wunden, doch Narben bleiben immer zurück."

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                          • #14
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                            Die Deutsche Bank hat einen neuen Restrukturierungsplan mit weiterem Stellenabbau angekündigt. Dafür wird eine zusätzliche Rückstellung gebildet.

                            Die Bank teilte am Freitag in Frankfurt mit, dieser Plan bedeute zussätzlich zu dem bereits angekündigten Abbau von 7100 Stellen eine weitere Personalreduzierung von 2100 Mitarbeitern in der Sparte Corporate and Investment Bank (CIP) in den kommenden zwölf Monaten.

                            Die Restrukturierung in Privat Clients and Asset Management (PCAM) berührten etwa 300 Mitarbeiter. Der Abbau dieser Stellen sei aber bereits in der früher bekannt gegebenen Zahl von 7100 enthalten. Für die geplanten Kostensenkungsmaßnahmen werde eine Rückstellung von etwa 290 Mio. Euro im vierten Quartal gebildet.
                            Quelle ftd

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                            "Die Zeit heilt alle Wunden, doch Narben bleiben immer zurück."

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                            • #15
                              Deutsche Bank hält jetzt knapp 28 Prozent an Borussia Dortmund

                              FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Bank hält derzeit knapp 28 Prozent am börsennotierten Fußballverein Borussia Dortmund. Das geht aus einer Finanzanzeige des Kreditinstituts in der "Börsen-Zeitung" hervor. Die Deutsche Bank habe ihre Beteiligung nicht aufgestockt, sondern ihr Engagement bei Borussia zusammengefasst und gebündelt, sagte ein Bankensprecher der Zeitung (Donnerstagausgabe). Zu den im letzten Geschäftsbericht angegebenen knapp 20 Prozent kommen den Angaben zufolge bisher nicht gemeldete Aktien aus Spezialfonds hinzu. Die Deutsche Bank, die Konsortialführerin beim Börsengang am 31. Oktober 2000 war, hatte zwischenzeitlich Aktien zur Kurspflege übernommen und ihren Anteil von ursprünglich 10 auf knapp 20 Prozent aufgestockt. Der Preis der BVB-[WIKI]Aktie[/WIKI] hat sich seit dem Börsengang mehr als halbiert.
                              Quelle: DPA-AFX
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